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gulli:News Redaktion
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 5.981
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MySpace-Exploit: Bewährungsstrafen für Hacker
Das Phänomen MySpace ist nicht aufzuhalten. Mit über 150 Millionen Usern gilt das kalifornische Unternehmen als Inbegriff des Web 2.0 Hypes - und jeden Tag kommen schätzungsweise 300.000 hinzu. Dies führt mit sich, daß, neben der Fülle an öffentlicher Information, die Firma auch über einen riesigen Bestand an persönlichen Daten verfügt, welche die User bei der Registrierung im guten Glauben hinterlassen. Eine Goldgrube für Phisher also? Zwei amerikanische Teenager fanden einen Exploit - und sind mit Bewährungsstrafen davon gekommen. Die Staatsanwaltschaft forderte vier Jahre Gefängnis.
Es fing damit an, daß Anfang 2006 zwei New Yorker Jugendliche, Shaun Harrison und Saverio Mondelli (damals 18 und 19), einen Exploit in MySpace fanden, der ihnen erlaubte, die IPs und Email-Adressen von registrierten MySpace-Nutzern, die ein MySpace-Profil besuchten, zu loggen. Für $29.95 sollen die Beiden den entsprechenden Code zum Verkauf angeboten haben, der den Käufern ermöglicht hätte, das zu tun, was von den Nutzungsbedingungen von MySpace nicht vorgesehen war - die Besucher ihrer Profile ziemlich genau zu lokalisieren. Theoretisch wäre damit zum Beispiel Stalkern Tür und Tor geöffnet.
MySpace bemerkte den Exploit jedoch recht schnell, behob ihn und schickte Harrison und Mondelli eine Unterlassungserklärung. Die enttäuschten Hacker gingen daraufhin auf's Ganze - sie forderten von MySpace eine "Beratergebühr"
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28. 02. 2007, 08:41
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#1
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USD-Anhänger
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 107
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Re: MySpace-Exploit: Bewährungsstrafen für Hacker
lol
Willkommen in der Phantasie-Welt der Richter, abergesehen das dort das Inet nur in den USA gibt und nur deren Gesetzte gelten, sind die Zusatzurteile Schwachsinn.
Sie dürfen jeweils nur eine Emailadresse besitzten und nicht auf die meispäse-seite gehen, aber natürlich wie will man das den überprüfen? Es sind sowiso nie Personen im Netz unterwegs sonder nur Computer und die können nicht so einfach identifiziert werden. Ein Ip-Adresse ist keine Person und eine kann auch von hundert verschiedenen Personen gleichzeitig genutzt werden....
Naja, würde sagen Medienkompetzten = Null.
der Frosch
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28. 02. 2007, 09:24
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 155
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Re: MySpace-Exploit: Bewährungsstrafen für Hacker
Zitat:
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Zitat von frosch666
lol
Willkommen in der Phantasie-Welt der Richter, abergesehen das dort das Inet nur in den USA gibt und nur deren Gesetzte gelten, sind die Zusatzurteile Schwachsinn.
Sie dürfen jeweils nur eine Emailadresse besitzten und nicht auf die meispäse-seite gehen, aber natürlich wie will man das den überprüfen? Es sind sowiso nie Personen im Netz unterwegs sonder nur Computer und die können nicht so einfach identifiziert werden. Ein Ip-Adresse ist keine Person und eine kann auch von hundert verschiedenen Personen gleichzeitig genutzt werden....
Naja, würde sagen Medienkompetzten = Null.
der Frosch
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Ich weiß es nicht wirklich sicher, aber ich habe mal gehört, dass ein extra Proxy existiert, der alles mitloggt.
Der gesamte Traffic läuft also über diesen Server und dann ist es sehr wohl möglich alles mitzuschneiden.
Warum eigentlichen Hacker?
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28. 02. 2007, 09:57
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#3
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USD-Anhänger
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 107
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Re: MySpace-Exploit: Bewährungsstrafen für Hacker
@Lucas9991
Es geht mir ja nicht darum das man es mitloggen kann, das ist sicher immer möglich, sonder einer Person eine IP zuzuweisen. Weil oft über einen Anschluss mehrere Teilnehmer surfen und wenn ein Proxy verwendet wird ist dies nicht machbar.
Hacker weil sie eine Sicherheitslücke ausnutzen siehe:
HTML-Code:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hacker_%28Begriffskl%C3%A4rung%29
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28. 02. 2007, 10:13
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#4
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Garfieldleser
Registrierungsdatum: Oct 2005
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 2.413
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Re: MySpace-Exploit: Bewährungsstrafen für Hacker
Ich weiß nicht was ihr habt, die entdecken eine Sicherheitslücke und bieten den Crack zum verkauf an (ist schon ziemlich daneben) aber dann auch noch ein erpressungsversuch  . Die können froh sein das sie so gut davongekommen sind.
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28. 02. 2007, 11:07
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#5
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Ultimo Ratio
Registrierungsdatum: Oct 2006
Beiträge: 1.390
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Re: MySpace-Exploit: Bewährungsstrafen für Hacker
Zitat:
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Zitat von c3p
Die können froh sein das sie so gut davongekommen sind.
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Meine Meinung, erst für nonsense hacken, dann auch noch Geld mit dem eigenen Verbrechen verdienen, und dann auch noch Geld erpressen mit dem eigenen Verbrechen, das ist schon heavy.
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28. 02. 2007, 12:22
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#6
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Pädagogisch wertvoll!
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 987
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Re: MySpace-Exploit: Bewährungsstrafen für Hacker
Ich weiss nicht, wie ihr auf "Erpressung" kommt. Gewiss, die Forderung ist dreist, aber imho noch keine Erpressung.
Aber dass man als Strafe Persönlichkeitsrechte/Privatsphäre aufheben darf - aua. Damit sind ja die Persönlichkeitsrechte der anderen Menschen, die ggf. den selben Computer benutzen, gleich mit ausgehebelt.
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28. 02. 2007, 14:24
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 101
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Re: MySpace-Exploit: Bewährungsstrafen für Hacker
tja im Gegensatz zu MySpace sind zwei jugendliche den USA halt recht egal. Mal abgesehen davon halte ich eine Geldstrafe und erst recht die Einschränkung von Persönlichkeitsrechten für unangemessen. Diese 13.000 $ gehen MySpace sowas von am Ar*** vorbei, für die Jugendlichen bedeutet diese Strafe jedoch einen enormen Verlust. Die 160 Sozialstunden und eine Bewährungsstrafe hätten völlig ausgereicht.
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28. 02. 2007, 16:16
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#8
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