Thema: mp320 kbit vs. FLAC
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01. 03. 2007, 11:14 #1Mitglied
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mp320 kbit vs. FLAC
Mal ganz blöd gefragt: gibt es einen großen Unterschied zwischen einer mp3 mit 320 kbit und FLAC oder wav? Ich weiß, dass mp3 verlustbehaftet ist, ist aber der Unterschied noch überhaupt zu hören?
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01. 03. 2007, 12:40 #2
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Also bei klassischer Musik ist der Unterschied enorm. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass MP3 bei dieser Musikart ziemlich versagt. Aber geschrieben steht viel. Rock und Pop höre ich hin und wieder auch bei 320kbs und bin zufrieden, aber nicht richtig glücklich. Es fällt immer noch ein Quentchen Information.
Probiere es selber aus. Unter http://board.gulli.com/thread/707299...highlight=flac
bekommst Du klassische Musik in Flac, die ziehst Du dir und rippst du in Mp3 und vergleichst selbst. Was andere sagen ist sowieso einerlei. Solltest du mit MP3 rundum zufrieden sein, dann kann dir der theorethische Kram doch egal sein.
Gruss
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01. 03. 2007, 13:34 #3
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Einen hörbaren Unterschied gibt es für die meisten Menschen in den meisten Situationen nicht. Transparenz lässt sich heutzutage schon mit deutlich niedrigeren Bitraten erreichen. Mit Klassik tut sich MP3 wohl tatsächlich eine Ecke härter, den "enormen Unterschied" bezweifle ich aber stark.
FLAC ist besonders dafür geeignet, die Qualitätsparanoia zu beruhigen. Und natürlich für alle Fälle, wo man wirklich ein exaktes Abbild des Originals braucht. Also immer dann, wenn die FLACs weiterverarbeitet werden sollen.
P.S.: Wenn du testest, dann mach's blind. Ansonsten wirst du dich selbst betrügen.
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01. 03. 2007, 16:29 #4
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Ein Vergleich muss aber auf jeden Fall die Möglichkeiten bieten, Unterschiede erkennen zu können. Einen handelsüblichen portablen MP3 Player mit Kopfhörern im kostengünstigen Bereich unter 100 Euro zu verwenden und dann einen Test zu machen, die Zeit würde ich sinnvoller nutzen, die dabei verschwendet wird.
Den dann folgenden Schluss bei Gleichheit der Formate zu ziehen, MP3wäre Flac ebenbürtig, würde in diesem Fall zwar stimmen, aber der Rückschluss auf die Gleichheit beim Klang auf das Format, wäre dabei ein Trugschluss.
Warum es SACD gibt und die normale CD manchen Hifiliebhabern eben nicht genügt, wäre die nächste Frage.
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01. 03. 2007, 17:12 #5
Re: mp320 kbit vs. FLAC
FLAC selbst musst du gar nicht testen, weil das sowieso bitidentisch zur Original-Wave ist. Ein Test macht nur zwischen MP3 und Original Sinn. Welche Abspielsituation(en) man dabei wie berücksichtigen sollte, hängt vom Einzelfall ab. Bei 320 kbit ist das allerdings weniger wichtig. Auch mit extrem hochwertiger Hifi-Ausrüstung wirst du da i.d.R. keinen Unterschied hören.
Vielleicht weil die Phasenausrichtung des Quantenflusses zwischen Datenschicht und Laser bei der SACD kompatibler zu 220-Volt-Wechselstrom ist als bei der CD? Als audiophiles Argument würde das jedenfalls glatt durchgehen.
Zitat von cybercop007
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01. 03. 2007, 18:55 #6
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Zwischen Mp3 192 kbit und CD ist für mich die Unterscheidung schon schwer... Zwischen Ogg 160 und CD merk ich überhaupt keinen Unterschied mehr...
btw:
Weshalb die digitale Speicherung von Musik als CD und Sonstiges im Gegensatz zur guten analogen Aufbewahrung absoluter Dreck ist erfährt man hier
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01. 03. 2007, 19:41 #7
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Vorbis, Vorbis! Gönn dem Audioformat doch seinen richtigen Namen. Ogg ist der Container. Da könnte auch lediglich eine Theora-Videospur drinstecken.
Sebastion Mares' letzter 128-kbit-Hörtest hat ja gezeigt, dass schon in dieser Region alle modernen Encoder erstaunlich weit an die Transparenz heranreichen. Die meisten Ergebnisse lagen um und über 4,6. 5,0 ist vollständige Transparenz.
Ich bin trotzdem noch paranoid genug, MP3s mit -V 2 zu encodieren. Wenn man so lange --preset standard gepredigt hat, kommt man davon nicht so einfach los.
MP3 kommt eh selten genug vor. Jetzt ist es eben Vorbis Q5 – auch nicht weniger paranoid.
Wenn man die ganzen Limits der analogen Schallplatte dagegen hält, braucht sich Digital keine Sorgen zu machen. Ganz im Gegenteil. Von allen tontechnischen Sachen komplett abgesehen ist für mich persönlich allein die Robustheit und Flexibilität einer CD schon ausreichend, um der analogen Welt keine Träne nachzuweinen.
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01. 03. 2007, 20:04 #8
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Sorry, aber ogg prägt sich halt so ein, genau wie avi anstatt DivX
Der Vorteil von Schallplatten gegenüber CD's liegt/lag an den endlosen Schwingungen (halt analoge Aufnahme) im Gegensatz zu den begrenzten, abgerundeten Schwingungen bei CD's (Digital ist ja begrenzt). Deshalb reden auch viele Plattenfans von einem wärmeren, räumlicheren Sound als bei CD's...
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01. 03. 2007, 20:44 #9
Re: mp320 kbit vs. FLAC
*räusper*
also ich find MP3 320kBit den total overkill.
Ich sag's ganz ehrlich - ich hör ab 192kbit keine Unterschied mehr.
Ok, mag sein bei einer wirklich guten Anlage, also nimm 256kbit dann passt sich alles.
Natürlich ist das Signal messtechnisch nicht identisch zum Originalsignal,
aber wenn ich den Unterschied nicht mehr höre ist mir das egal.
Letztlich rate ich dir einfach: probiers einfach selbst aus!
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01. 03. 2007, 21:16 #10
Re: mp320 kbit vs. FLAC
@StevenBiko
Vielleicht wäre es ganz hilfreich, wenn du mal sagst, warum du eigentlich fragst. Nur so aus Interesse oder hast du etwas Konkretes vor?
@KiLL-BiLL
Lies mal: Zur analogen Schallplattenwiedergabe
Und dann erkläre mir, wie die Schallplatte auch nur den Hauch einer Chance haben soll, das ursprüngliche Signal exakter abzubilden als die digitale CD. Dass manche die Schallplatte subjektiv als angenehmer empfinden, ist wieder ein ganz anderes Thema.
Merke: In Sachen Audio prinzipiell erstmal Placebo-Effekt annehmen. Es ist erstaunlich, wie oft man damit mitten ins Schwarze trifft.
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01. 03. 2007, 22:34 #11
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Okay sieht ziemlich schlecht aus für die Platte, aber der Sound der Platten klingt meiner Meinung nach realistischer bzw halt wärmer (hab mir mal den Unterschied zwischen nem Lied von CD und Platte angehört), natürlich ist die Platte aber von Störgeräuschen geprägt und bietet kein vernünftiges immer gleiches Signal (besonders wegen der niemals ganz genau ausgerichteten Nadel)...
nochmal backtotopic: Ist sowieso alles subjektiv und dazu noch "Equipment"-abhängig. Letztens hab ich tatsächlich wo gelesen das Leute angeblich aufgrund einer Billig-Festplatte Qualitätsverluste in ihrer MP3-Sammlung feststellen würden, was technisch gesehen völlig absurd ist.

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01. 03. 2007, 22:37 #12Mitglied
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Re: mp320 kbit vs. FLAC
Rein interessehalber und finde diese Diskussion auch sehr interessant. Ich habe auf einer warez-Seite gesehen, dass dort ein Album als mp3 320kbit und einmal aus APE angeboten wird. APE ist eine Art FLAC, daraus läßt sich die original wav-Datei extrahieren, die man dann durch seinen Lieblingsencoder schicken könnte. Da habe ich mir halt die Frage gestellt, ob es nur einen technischen oder auch einen hörbaren Unterschied gibt. Bei lame gibt es doch ein preset mit dem Namen insane, wenn ich mich recht erinnere, und das waren doch 320 kbit. Hatte Mini-Disk nicht eine ähnliche Bitrate? Andererseits könnte man sich fragen, warum man überhaupt noch ins Studio geht, wenn sich die Leute mit komprimierter Qualität zufrieden geben.
Zitat von Brother John
Thema Schallplatte: ich kenne mich da nicht aus. Wenn die Schallplatte wirklich qualitativ besser als die CD wäre, dann würde es die CD gar nicht geben, oder?
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01. 03. 2007, 22:43 #13
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Von qualitativ besser habe ich nicht gesprochen, sondern von einem wärmeren räumlichern Sound...
Zitat von StevenBiko
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01. 03. 2007, 23:22 #14
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Verlustfreie Formate: FLAC, WavPack, Monkey's Audio (APE), OptimFrog, Shorten, WMA lossless, Apple lossless, MPEG-4 lossless. Wirklich relevant und verbreitet sind v.a. die ersten drei.
Wenn es ums Backup einer durchschnittlichen Musiksammlung geht, ist Verlustfrei heutzutage wahrscheinlich die beste Wahl. Man hat eine perfekte Kopie und die Festplattenpreise machen den Platzbedarf akzeptabel.
Für den Download sehe ich auch nicht mehr so ein großes Problem. Wer gigabyteweise Filme lädt, den stört ein FLAC-Musikalbum sicher auch nicht. Mein Traum ist ja der DRM-freie Musik-Downloadshop, der FLACs zu vernünftigen Preisen anbietet. Unter den Vorausetzungen würde ich sogar wieder Geld für Musik ausgeben. Nicht, dass ich mir irgendwelche ernsthaften Hoffnungen mache...
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02. 03. 2007, 01:06 #15
Re: mp320 kbit vs. FLAC
So sehe ich es ebenfalls. Ein Gig bei Festplatten liegt bei circa 30Cent und die Menschen brennen trotzdem noch die Silberscheiben. Da ich viele Cd´s(gekauft im Original) besitze und auch die Problematik kenne, einzelne Stücke zu suchen, schätze ich mittlerweile die Bequemlichkeit des PC beim Suchen. Gut die Hifianlage macht den Sound immer noch besser, als die schon guten Teufel Lautsprecher am PC, aber dieser Unterschied wird sich in Zukunft verringern. Die Zukunft liegt im Festplattenbereich und der Kompatibilität zur Stereoanlage - TV Geschichte.Wenn es ums Backup einer durchschnittlichen Musiksammlung geht, ist Verlustfrei heutzutage wahrscheinlich die beste Wahl. Man hat eine perfekte Kopie und die Festplattenpreise machen den Platzbedarf akzeptabel.
Für den Download sehe ich auch nicht mehr so ein großes Problem. Wer gigabyteweise Filme lädt, den stört ein FLAC-Musikalbum sicher auch nicht.
Und jetzt kommt noch ein Hammer! Schallplatten(Vinyl) sind meiner Ansicht nach besser als Digital.
Warum?
Ist doch egal! Jeder Musikliebhaber muss seinen Weg alleine finden. Hauptsache die Musik erreicht sein Herz und er ist glücklich mit ihr.
Gruss
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02. 03. 2007, 08:19 #16Mitglied
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Re: mp320 kbit vs. FLAC
Klingt für mich so, als würde man dieses feature bei CDs vermissen, womit sie damit schlechter wären ...
Zitat von KiLL-BiLL
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02. 03. 2007, 12:48 #17
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Hab mal nen schönen Audiotest für die die sich mal wirklich blind testen wollen erstellt; es handelt sich um einen 30Sekunden-Ausschnitt aus einem Billy-Idol-Song in den Formaten Vorbis 160kbit, mp3 320kbit, und Original CD-DA (wav). Hab die Vorbis und Mp3-Datei zurück ins Wave-Format gewandelt weshalb man nun nicht mehr erkennen kann welche welche ist. Wer sich mal testen will, bitte; für Auflösung des Rätsels bitte per PM melden
:
http://www1.oxedion.com/index.php/do...188aa67e0b9fe?
kein pw
Hf
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02. 03. 2007, 13:37 #18
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Der Link funzt nicht!
Gruss
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02. 03. 2007, 14:34 #19
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Interessant, auch wenn ich sicherlich beides nicht heraushören kann. Ich werde es jedenfalls mal testen, sobald der Link geht. Im Moment kommt leider nur die Meldung "Fehler."
Zwei Fragen hab ich außerdem noch:
- Welche exakten Encoderversion und Einstellungen?
- Hast du ReplayGain schon drin oder muss das noch gemacht werden?
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02. 03. 2007, 15:20 #20
Re: mp320 kbit vs. FLAC
Mhm komisch das der Link nicht geht, naja guck mal ob ich das nochmal hinkrieg

E:
So ich lads jezz nochmal hoch hab direkt mal neu gemacht ich denk 1 Minute is besser um sich ein Bild vom Klang zu machen
Ist mit WinLame codiert, welche genaue Ogg V. Version weiß ich grad leider nich, ist nich durch ReplayGain gelaufen:
Mp3:
Input: WAV (Microsoft), Signed 16 bit PCM, 44100 Hz, 2 channels
Sample Container: Input: 16 bit, 2 channels, sample rate 44100 Hz, Output: 16 bit
Output: MPEG-1 Layer 3, 44100 Hz, Joint Stereo, preset: insane, Lowpass-Filter 20500 Hz
Ogg V.:
Input: WAV (Microsoft), Signed 16 bit PCM, 44100 Hz, 2 channels
Sample Container: Input: 16 bit, 2 channels, sample rate 44100 Hz, Output: 16 bit
Output: Ogg Vorbis, quality: 0.50, 44100 Hz, 2 channels
E2:
So hier nochmal: http://www2.oxedion.com/index.php/downloads/81a320d23eb61a5dc86af852b217fcbe?Geändert von Atheist-666 (02. 03. 2007 um 15:42 Uhr)
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