Nach den gestrigen Äußerungen Jan Groenendaals zur Software, die auch auf in Deutschland eingesetzten NEDAP-Wahlcomputern zum Einsatz kommt, sollte sich das Thema an sich erledigt haben und künftige Wahlen wieder auf Papier stattfinden. Der CCC traut der Politik indessen keine schnelle Lernfähigkeit zu: in Zusammenarbeit mit der Wau-Holland-Stiftung startet er eine Kampagne zur Abschaffung der gesetzlichen Grundlage des Einsatzes von Wahlcomputern in Deutschland. Und dafür braucht es Geld.
Mehrfach wurden erhebliche Sicherheitsmängel bei den Wahlcomputern von Nedap nachgewiesen. Zum berechtigten Einwand, dass das Wahlergebnis beim Einsatz der Wahlcomputer nicht mehr nachprüfbar ist, kommt nun das Wissen um die Manipulationsmöglichkeiten an den Nedap-Maschinen. Darüber hinaus stelle sich die grundsätzliche Frage, warum das in Deutschland sicher und transparent funktionierende Papierwahl-System durch die intransparenten, unsicheren und teuren Wahlcomputer entdemokratisiert werden soll. Aus diesen Gründen startet der CCC seine Kampagne zur Abschaffung von Wahlcomputern in Deutschland. Was jedoch auch Geld kostet
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