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15. 03. 2007, 15:42 #1
RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Auf der CeBIT gab EU-Kommissarin Vivane Reding bekannt, dass es keine Regulierung der umstrittenen RFID-Chips durch die EU geben soll. Entsprechende Datenschutzrichtlinien könnten bei Bedarf erweitert und angewendet werden.
"Von höchster Wichtigkeit ist die gesamte Implementierung dieser Chips, um die Probleme in unserer Gesellschaft zu lösen", sagte Reding, um weiter zu betonen, dass Europa in der Funkchip-Technik führend sei. Der Technik müsse freie Hand gegeben werden, um ihr auch weltweit zum Durchbruch zu verhelfen.
"Wir müssen der Industrie aber ein Bewusstsein dafür geben, dass das "Internet der Dinge" auch ein "Internet der Menschen" wurde", so Reding. Und ein wenig dürfen die Menschen daher sogar mitreden
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15. 03. 2007, 16:15 #2lupatus
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Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Äh... ja! Was alles mit RFID in der Vergangenheit hätte verhindert werden können!
Zitat von Gulli News
Und dann ging sie OFF - das hat mich sehr verletzt und gleichzeitig aufgeregt.
Schönen Gruß
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16. 03. 2007, 01:31 #3
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Das Denken ? ... die Frage ist eher wann wird der Chip implantiert.
Zitat von Inet-freak
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16. 03. 2007, 01:33 #4
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Als ob ein Chip Probleme in der Gesellschaft lösen könnte...
Zitat von gulli:news
Läuft das noch unter Schlaumeierei
oder war das schon Kluggeschissen?
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16. 03. 2007, 06:29 #5Mitglied
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Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Mit RFID kann man viel gutes tun ... Wirtschaftlich gesehen. So müssen Lagerbestände nicht mehr von hand ausgezählt werden sondern können einfach am COmputer abgefragt werden. (Nicht um Leuten zu Kündigen sondern um Arbeitsplätze ab zu bauen)
Dann gibt es hallt noch die Kehrtseite der Medallie ... Totale überwachung.
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16. 03. 2007, 15:11 #6
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Letzten eine Reportage gesehen. Das Haus der Zukunft. RFID in Lebensmittel Packungen, damit der Kühlschrank nicht mehr geöffnet werden muss um zu wissen ob noch Milch da ist.
ان شاء الله
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16. 03. 2007, 16:48 #7WandangGast
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
das ist doch mal was richtig positives
Zitat von Gurrnder
dann sollen die leute, die , weil sie ja nur liebevoll aufgefordert wurden ihren platz zu räumen, weil sie nicht von nöten sind, sich einfach einen neuen job schnappen
where is the problem?
wenn ich sowas hör wird mir schlecht
nahezu jeder arbeitslose kämpft um einen arbeitsplatz (denke ich zumindest | man nehme die schmarotzer raus, die gerne von hartz4 leben) und kriegen keinen. versetz dich mal in deren lage
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16. 03. 2007, 17:40 #8
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Versetz dich mal in die Lage der Firmen, die zwar alle Arbeitsplätze erhalten, ein Jahr später aber komplett pleite gehen weil sie nicht mehr konkurenzfähig sind gegen Firmen die mit einem Klick wissen was in ihrem Lager ist und nicht erst 3 Tage zählen müssen.
Was da wohl besser ist. Jetzt mal 100 Arbeitsplätze abbauen oder in einem Jahr 1000 verlieren weil die ganze Firma verschwindet.
Hohe Arbeitslosigkeit bekämpft man nicht durch krampfhaftes Festhalten an irgendwelchen sinnlosen Jobs. Durch neue Technologien entstehen auch neue Jobs. Irgendwer muss die Chips ja herstellen. Man sollte neue Technik nicht immer nur als Gefahr für Arbeitsplätze sehen sondern auch als Chance für Neue!
Wobei das nichts an meiner Ablehnung gegen Totalüberwachung ändert.Läuft das noch unter Schlaumeierei
oder war das schon Kluggeschissen?
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17. 03. 2007, 16:30 #9
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Ok es mag teilweise stimmen das es besser ist einige wenige zu entlassen als sofort tausende, auch mag es zutreffen das neue Jobs kommen. Aber die Leute denen die Jobs gekündigt werden nützt das auch nix. Und es ist nicht von Vorne herein klar das neue Plätze geschaffen werden wegen der Nachfrage nach neuen Chips. Wie oft schon hab ich erlebt, z.B. in einem Fotolabor in dem ich mir zum Studium was dazu verdient hab, das auf einmal doppelt soviele Aufträge da waren aber niemand eingestellt wurde.
Und deswegen stellt sich aufgrund dieser Chips die Frage ist wirklich eine solche Technik notwendig die Leuten den Job kostet nur damit die Firmen wieder was sparen? Da kommt mir der Satz in den Kopf in einer Volkswirtschaft stehen oft die Interessen einzelner dem Gesamtwohl entgegen.
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17. 03. 2007, 18:39 #10
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Ich finde ja, denn den Chinesen ist es egal ob das unsozial ist oder nicht. Die verwenden die Chips und machen damit ihre Firmen konkurenzfähiger.
Zitat von Death Angel
Außerdem hat Deutschland keine großen Rohstoffvorkommen oder kann günstig Agrarprodukte produzieren. Neue Technologien sind alles was wir haben. Natürlich heißt das nicht, dass man sich blind auf alles stürzen sollte was es so neu gibt. Aber "das kostet Arbeitsplätze" ist so ein Totschlagargument, wenn das jedesmal angewendet werden würde, dann wären wir jetzt noch vor-industriell.
Roboter in der Automobilindustrie haben auch massenhaft Arbeitsplätze gekostet. Trotzdem stehen sie bei jedem Hersteller und ohne Roboter gäbe es inzwischen wohl keine deutschen Autos mehr.
Was die Lösung für hohe Arbeitslosigkeit ist weiß ich auch nicht, es kann jedenfalls nicht die Verweigerung gegenüber neuer Technologien sein. Wenigstens meiner Meinung nach.Läuft das noch unter Schlaumeierei
oder war das schon Kluggeschissen?
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17. 03. 2007, 18:49 #11
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Stimmt schon ich beziehe halt das Problem nicht nur auf Deutschland sondern eher Global, sprich damit auch nicht gut ausgebildete eine Chance haben den Leuten mit guten Referenzen kann es egal sein also ich glaub kaum dass irgendwann ein Roboter meinen Job macht. Aber die unteren Bildungsklassen gehen drauf und hier wäre die Welt gefragt Jobs für diese zu erhalten sonst haben wir bald soviele Arbeitslose dass die Sozialnetze, hier zwar eher Deutschlandbezogen, ganz platzen und alles den Bach runterläuft was dann auch wieder a Problem wird.
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17. 03. 2007, 18:52 #12
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
[QUOTE=Death Angel]Stimmt schon ich beziehe halt das Problem nicht nur auf Deutschland sondern eher Global, sprich damit auch nicht gut ausgebildete eine Chance haben den Leuten mit guten Referenzen kann es egal sein also ich glaub kaum dass irgendwann ein Roboter meinen Job macht. Aber die unteren Bildungsklassen gehen drauf und hier wäre die Welt gefragt Jobs für diese zu erhalten sonst haben wir bald soviele Arbeitslose dass die Sozialnetze, hier zwar eher Deutschlandbezogen, ganz platzen und alles den Bach runterläuft was dann auch wieder a Problem wird.
Wie du richtig gesagt hast es gibt sinnvolle neuerungen und auch notwendige aber eben auch Dinge die nicht zwingend notwendig sind sondern nur dazu dienen zu sparen und Leute wegzurationalisieren und hier müsste es weltweit Richtlinien geben damit eben wie du sagtest nicht China beispielsweise sowas einsetzt und andere nachziehen müssen weil sie sonst nicht mithalten können.
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17. 03. 2007, 19:02 #13
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Ich würde aber doch gerne die freie Marktwirtschaft behalten wo jeder machen kann was er will und nicht in einer globalisiert geregelten Welt leben
Wer bestimmt denn da was "gute" und was "böse" Technik ist. So regelt sich alles von selbst und Technik die sinnloser Quatsch ist den keiner braucht verschwindet von selbst wieder.
Kauf keinen Kühlschrank der dir ohne die Tür zu öffnen sagt ob noch Milch da ist, und du hast deinen ganz persönlichen Beitrag zum Untergang von RFID geleistet
Läuft das noch unter Schlaumeierei
oder war das schon Kluggeschissen?
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18. 03. 2007, 19:00 #14
Re: RFID-Chips: Keine EU-Regulierung, aber Mitspracherecht für Bürger
Zum ersten, wir in Deutschland haben schon sehr sehr lange eine soziale Marktwirtschaft die sich schon in vielen Punkten von der freien Marktwirtschaft wie in Amerika unterscheidet und in der es viele Regelungen, im Speziellen im BGB zu finden, also kann nicht jeder das machen was er will! Is hier keine Ami-Wirtschaftsanarchie. Nur soviel dazu.
Und zum zweiten es geht hier nicht darum dass der Chip sinnlos oder dumm wäre, es geht darum dass das was der Chip kann auch Menschen können und er zwar Dinge optimiert was aus Logistischer Sicht gut ist aber eben wie gesagt zu Lasten der Unteren Gesellschaftsschichten weltweit geht.
Und ob der Nichtkauf so ein tolles Argument ist, naja ich halt es für den fehlgeschlagenen Versuch witzig zu wirken. Is net bös gmeint aber so denk ich halt.
Ich arbeit selber in nem grösseren Unternehmen und sehe so oft einsparmöglichkeiten für die man a) nicht solche Chips braucht und b) die keine Arbeitsplätze kosten
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