Hi
da mir öfters langweilig ist, setz ich mich gerne hin und schreib Geschichten. Nun hab ich mich an zwei große Geschichten rangewagt, nur weiß ich nicht, welches ich fortführen soll. Außerdem möchte ich von euch hören, was ihr zu meinen Geschichten (2 Stück), sagt, Kritik ist erwünscht! Am wichtigsten wäre mir, was ihr über die Story(ies) denkt, wie ihr sie findet. Natürlich könnt ihr auch Kritik an meine Grammatik ausüben, aber bitte nicht so hart, nachher hab ich keine Lust mehr weiter zu schreiben
(Die Geschichten sind, einmal: 7 Seiten, einmal: 30 Seiten lang)
1. Geschichte
Spoiler:
Kapitel 1
Stille. Einsamkeit. Dämmerung. Die Sonne, am Horizont, so groß und schön. Wie die Wolken dahinschweben. Ein rätselhaftes Klappern umgibt das Stück Land auf dem ein Gebäude, welches den Schein des Alters und der Verwüstung macht, steht.
Ein kleiner Junge läuft vorbei. Er läuft direkt auf das Tor des alten Gebäudes zu und das Knirschen der Tür kriecht laut durch den Raum. Das Aufschrecken des Jungens ist das einzige Geräusch, das folgt. Ein Wesen in einem langen, schwarzen Gewand steht still und bewegungslos, mitten in einem riesigen Raum, voll von Leichen verschiedener Kreaturen, die man jedoch durch die Dunkelheit nicht erkennen kann. Der Raum ist verwüstet, man sieht viele Narben in den Wänden und Schlaglöcher auf dem Boden. Die gelbroten Augen der Kreatur stechen durch das gebrochene Licht, das durch ein loch am Gebäude hinein scheint. Nach einer kurzen Unaufmerksamkeit des Jungen, verschwindet die Figur aus seiner Sichtweite, und ein Geräusch lässt den kleinen, hilflosen Jungen, einen Blick nach hinten wagen. Das Wesen, das gerade noch etwa 10 Meter vor dem Jungen stand, steht hinter ihm, zieht ein rotes Licht, holt aus und…
„Aaargh“
Mit einem lauten Stöhnen erwachte ein schweißgebadeter Mann. Das frühe Morgenlicht reicht nicht ganz aus, um die Gesichtszüge des langhaarigen jedoch jungen Mannes zu erkennen.
Er setzte sich auf das Bett, schaute eine Weile in die Lehre und stand auf.
Beim Aufstehen, zog er sich sein Nachthemd, das zu seiner Hose gehörte um und bewegte sich in Richtung eines offenen Fensters. Ein leerer, nachdenklicher Blick verzog seine Mine, nachdem er sich an das Fenster stellte und in die Landschaft - die durch die aufgehende Sonne zu einem schönen Anblick wurde - blickte.
„Was bedrückt dich mein Freund?“ Der Satz erklang aus dem gleichen Raum. Ein Mann mit einem kurzen, gepflegten Haarschnitt stand hinter dem jungen Mann. „Es ist nichts, mein Meister …! „Hattest du einen Alptraum?“ fragte der Meister mit ruhiger Stimme, die doch ernst klang. „Jedi haben keine Albträume!“ kam wie aus einer Kanone, aus dem Padawan, der immer noch in die Landschaft starrte geschossen. „Seraphim, du kannst es nicht verbergen, besonderst nicht vor mir, ich spüre… Angst!“ „NEIN!!!“ Stille füllte den Raum. Seraphim brauchte einen Augenblick, um sich zu beruhigen. Er blickte nach hinten. „Nein, es ist nichts… ich hatte nur eine Vorahnung, ich habe etwas gesehen“ Seraphims Blick in die Landschaft, wirkte vorerst gelassen, doch seine Miene verzog sich für einen kurzen Moment zu einem wütenden Blick. Er drehte sich um und lächelte seinem Meister zu, als währe nichts gewesen. „Wir müssen los Meister!“
Kapitel 2
„Was es auch war, ich mache mir sorgen um meinen Schüler, er ist sehr stark in der Macht, doch seine Gefühle machen mir Angst, dass was mit seiner Familie in Corasant passiert ist, macht ihm wohl immer noch zu schaffen.“ Falten an der Stirn bilden sich und verformen Meister Sifo Dyas’ ruhigen Blick zu einem nachdenklichen. „Dein Schüler macht große Fortschritte, aber du musst mehr auf seine Gefühle achten. Ein besorgter Blick, verzog sich über Meister Kanons Mine.
„Hier habe ich einen neuen Auftrag für euch. Begebt euch auf den Planeten Erde, wo ihr im Palast auf unsere Kontaktperson trefft. Sie wird euch weiteres über Mission berichten. Ach und noch etwas,… richtet eurem Schüler aus, dass er noch etwas Geduld mit seiner Ernennung zum Jediritter haben muss.“
„Das werde ich tun, Meister Kanon.“ Mit einer Handbewegung verabschieden sich die Meister voneinander.
„Meister, das ist unerhört, noch länger warten?“ Seraphims Stimme wurde immer lauter. “Ich übertreffe alle Anforderungen eines Jedis, ich habe viel Erfahrung, und bin bereit.
Ich bin besser als die meisten Jediritter, und lerne sehr schnell, warum noch länger warten?“
„Seraphim, du bist immer noch mein Schüler, rede nicht in diesem Ton mit mir.“
„Verzeih mir, mein Meister“ Seraphims Stimme wurde ruhiger.
„Deine Fähigkeiten sind wirklich einzigartig, aber du musst lernen deine Gefühle unter Kontrolle zu halten, ich und der Jedi-Rat spüren immer noch Verwirrung in dir, große Verwirrung.“ „MEISTER!!!“ „Sei still und setz dich hin, junger Padawan. Ich werde jetzt nicht über dieses Thema diskutieren, wir haben wichtigeres vor uns.“ Es wurde still im Raum. Sifo Dyas versuchte Seraphims Blick aufzufangen, doch Seraphim schaute beschämt auf den Boden.
„Wir müssen zum Planeten Erde. Wenn man den Gerüchten glauben kann, wurde dort ein Dunkler Jedi gesichtet, näheres werden wir von einer Kontaktperson, die sich dort aufhält erfahren.“
„Wo finden wir diese Kontaktperson?“ Seraphims Blick richtete sich weiterhin zum Boden.
„Nicht wir werden sie finden,… sie wird uns finden“
Kapitel 3
„Meister, was wisst Ihr eigentlich über Lord Vader?“ Seraphim klang neugierig, aber nicht zu neugierig, er versuchte nicht zu interessiert zu klingen.
„Warum fragst du?“ Sifo Dyas klang überrascht doch er fuhr fort. „Tja, einst his er Anakin Skywalker, und war ein sehr begabter Jedi, seine Macht war größer als die, vom legendären Meister Winds oder Meister Yoda, doch er hatte ein Geheimnis…“ Seraphim sprang von der gerade noch entspannten Sitzposition auf. „Ein Geheimnis?“
„Er verliebte sich in eine wunderschöne Frau namens Padme Amidala und heiratete sie schließlich auch. Diese Geschichte spielte sich während den Klonkriegen ab. Diese Gefühle und die Furcht seine Geliebte zu verlieren verwirrten ihn, und schließlich zerstörte er sich selbst. Er versank in seinem eigenem Hass und die dunklen Lehren der Sith verdrehten seinen Verstand, er wurde zu einem Sith Lord.“
„Was geschah mit seiner Frau?“ Sifo Dyas’ Augenbrauen hüpften hoch und er hohle tief Luft. „Er tötete sie in seinem Zorn, doch manche behaupteten, dass sie nur gestorben sei, weil er ihr Herz gebrochen hatte…. Wir sind schon da Seraphim, nun werden wir uns unter die Leute mischen um ein paar Informationen zu erhalten, die Stadt ist groß und ein paar Hintergrundinfos könnten von gutem Nutzen sein. Die Kontaktperson wird uns früher oder später finden.“ Sie stiegen aus dem alten Fahrzeug - das sie herbrachte - und traten durch das Tor einer Stadt.
Kapitel 4
Am Abend des Tages herrschte Stille in der sonst so lauten und stark bevölkerten Stadt. Doch die Stadt war immer noch stark beleuchtet, und viele Fahrzeuge fuhren durch die Strassen.
Es war ein nettes Völkchen, auf dieser Erde. Sie war nicht sehr weit entwickelt, aber umso mehr haben die inneren Werte eines Wesens gezählt. Doch auch auf diesem Planeten herrschte Not und Hunger, auch hier herrschten Kriege und der Tod lauerte hinter jeder Ecke.
Sifo Dyas ging durch die Straßen, als er etwas sah, ein kurzes Aufleuchten eines Lasers nur 100 Meter weit von ihm entfernt… es hatte die Farbe blau. Er konnte es nicht erkennen, da es schon auffallend dunkel für diese Uhrzeit war. Daraufhin huschte eine Kreatur in einem Mantel über die Straße. Er machte sich sofort auf den Weg ihr zu folgen, unauffällig, aber nicht zu heimlich, wie ein Jedi es gelehrt wurde. Er bekam nicht die nötige Gelegenheit seinen Schüler zu kontaktieren und beschloss die Kreatur selbst zu verfolgen.
Wenige Minuten später beschleunigte die Kreatur ihren Gang, sie schien ihn bemerkt zu haben, was nichts Gutes hieß. Einen Jedi zu bemerken, der jemanden verfolgt war nahezu unmöglich, nur ein anderer Jedi oder Sith hätte diese Fähigkeit und selbst wenn, einen normalen Padawan oder einen Jediritter zu bemerken war eine Sache, aber einen Jedimeister wie Sifo Dyas es war, zu bemerken… ein Gedanke schoss Sifo Dyas durch den Kopf: „Jedi?“…„Sith?“ Warum nicht? Die Erde war der perfekte Platz, um sich zu verstecken und um die Lehren der Sith zu verbreiten, im Untergrund, ohne dass es jemand merkte und dazu auf einem Planeten, dessen Technologie, der Technologie des Mittelalters glich.
Ein Perfektes versteck für einen Sith.
Zugleich hielt die Kreatur an. Seraphim stand vor ihr, doch das gehörte nicht zu Sifo Dyas’ Plan. Er hatte sich erhofft die Kreatur zu verfolgen, bis sie ihn zu einer Geheimbasis oder etwas Ähnlichem bringt, doch Seraphim, wie Sifo Dyas es schon von ihm gewohnt war, fand nie den richtigen Augenblick um anzugreifen. Ihm ging die Begegnung zwischen ihnen und einem Kopfgeldjäger im Outer-Rim durch den Kopf. Es war eine ähnliche Situation, die ihnen fast das Leben kostete. Sifo Dyas ärgerte sich über Seraphim, als dieser in plötzlich und ohne Vorwarnung, in der Öffentlichkeit sein blaues Lichtschwert zog. Das Lichtschwert,… die Waffe eines Jedi. Die Waffe, die ein Jedi nur in der größten Not zieht, die Waffe, die ein wahrer Jedi versucht in der Öffentlichkeit zu meiden. Ja, genau die Waffe die Seraphim mitten in der Öffentlichkeit – ohne zu zögern – zog. Bei diesem Ausmaß von Dickköpfigkeit und Dummheit zugleich, hatte Sifo Dyas keine andere Wahl, als mitzuspielen. Die Kreatur flüchtete in eine Gasse. Anscheinend wollte sie, genau so wie Sifo Dyas, keine Aufmerksamkeit erregen. Die Kreatur verlangsamte ihren Lauf, bis sie an einer Sackgasse ankam. Sie drehte sich nach Sifo Dyas, der ihr gefolgt war um und bemerkte, dass einer fehlte. Die Gasse war nur schwach beleuchtet, doch diese einzelnen Lichtstrahlen reichten, um zu erkennen, dass sich unter dem Mantel ein weiblicher Körper verbarg. „Ihr seid es, Meister Sifo Dyas.“ Eine zierliche Stimme erklang. Die Kreatur zog ihre Kapuze ab und ein Mädchen offenbarte sich. Sie war nicht älter als Seraphim, sehr klein, doch kam im Vergleich zu dem 1.65m großem Meister recht groß rüber. Sifo Dyas sah sie mit einem erleichterten Blick an. Er erkannte die Schülerin einer Jedimeisterin, Namens Vadis Misaki die Sifo Dyas sehr gut kannte. Ihr Name war Aayla, benannt nach einer großen Jedikriegerin, die einst in den Klonkriegen ihr Leben ließ. Plötzlich sprang Seraphim aus dem Dunkeln heraus, und holte zum Schlag aus, doch Aayla wich mit einer geschmeidigen Bewegung aus und schlug Seraphim mit einem gewaltigen Machtschlag weg. Sifo Dyas schämte sich für seinen Schüler, doch zugleich konnte er sich vor Lachen nicht mehr halten. „Halt Seraphim, das ist unsere Kontaktperson, Aayla, Aayla Celestra.“
Kapitel 5
„Und du sollst der hochtalentierte Schüler, von Meister Sifo Dyas sein?“ Seraphim lief lustlos und beschämt neben Meister Sifo Dyas, während Aayla es immer noch nicht fassen konnte, dass er irgendein Talent hätte. Am liebsten hätte Seraphim sich in ein Raumschiff gesetzt und währe an den abgelegensten Planeten im ganzen Universum verkrochen, um dort nie wieder ans Tageslicht zu gehen. Sifo Dyas konnte sich das Lachen nicht verkneifen, doch er versuchte seine Position zu retten. „Sein Ruf eilt ihm wohl voraus.“ Sie lachte mit ihm, und Seraphim wurde an diesem Abend, zum Gesprächspunkt Nummer eins.
„…und so entkam der Kopfgeldjäger und seither hab ich diese Narbe“ Sifo Dyas beendete die Geschichte, die Seraphim nur noch mehr zu Boden riss. Sie saßen in dem Apartment von Aayla. Während Aayla und Sifo Dyas sich über Seraphim unterhielten, spielte dieser aus Langeweile mit seiner Macht, im Raum nebenan. Er ärgerte sich über das, was geschehen war. Gedanken wie Eifersucht überkamen ihn. Ein normaler Padawan schaffte es, Seraphim mit einem Machtstoß zu besiegen? Das konnte nicht sein, nein das durfte nicht sein. Dazu kam, dass er auch noch durch die Aktion, eine Freifahrt in ein Stundenlanges Gespräch zwischen ihm und Sifo Dyas gewonnen hatte.
Seraphim hasste die Moralpredigten von Sifo Dyas. Sie dauerten nicht nur lang, es kam Seraphim immer so vor, als würde Sifo Dyas ihm den ganzen Jedikodex, die ganzen Regeln der Jedi und überhaupt alles was er bis jetzt gelernt, hatte noch mal erklären. Seraphim ärgerte sich, doch plötzlich trennte ihn der Albtraum - den er heute hatte - von seinen bisherigen Gedanken. „Was hatte er zu bedeuten? Wer war dieser kleine Junge? Wer die Leichen und verdammt noch mal, wer war diese Kreatur des Bösen?“ Diese Kreatur machte Seraphim Angst. Das erste Mal, dass Seraphim Angst verspürte, zumindest das erste Mal an das sich Seraphim erinnern konnte.
Während er verträumt in einem kleinen Zimmer saß, holte Seraphim das herzhafte Lachen seines schon angetrunkenen Meisters, aus diesen furchteinflössenden Gedanken, die er versuchte zu verdrängen. Seraphim konnte sich nicht mehr genau erinnern, wann sein Meister das letzte Mal so gelacht hat. In den letzten Jahren haben sich die Umstände in dieser Galaxis stark verändert. Nachdem die Rebellion, Imperator Palpatin und sein Imperium besiegt hat, wurde vieles Besser, doch es drohten in den letzten Jahren sehr viele Kriege, zwischen verschiedenen Planeten. Nicht zuletzt zwischen Coruscant und Seraphims Heimatplaneten. Sifo Dyas war in den letzten Monaten sehr ernst und verstand nur wenig Spaß. Er war ein wichtiges Mitglied im Jedirat und musste viele Entscheidungen treffen, dazu hatte er außerdem noch sehr viele Missionen zu erledigen und musste seinen Padawan, Seraphim lehren. Seraphim gönnte es ihm, er war sogar richtig froh darüber, dass Aayla seine Gedanken wenigstens für diesen Abend von den ganzen Kriegen und Komplikationen weglenken konnte, wenigstens für einen Abend. Das einzige was Seraphim störte war, dass immer wenn Sifo Dyas Aayla zum Lachen brachte, sein Name fiel. Seraphim stand auf, schaute auf die Uhr, von der er die Zeit jedoch nicht ablesen konnte, gab einen Seufzer von sich und legte sich auf ein kleines Einzelbett, das in einer Ecke stand. „Wer ist das? Dieses Böse, es war kein normaler Traum, man konnte das Böse spüren, ja, man konnte es sogar riechen… schmecken… nicht zuletzt anfassen, doch es schmerzte. Angst, Wut, Hass…Verderben … .“
Verschwitzt wacht Seraphim auf. Der Traum von letzter Nacht suchte ihn ein zweites Mal Heim, doch dieses Böse wirkte noch intensiver, als zuvor. Die Angst vor dieser Kreatur plagte ihn, die Angst vor diesem Ungewissen, vor diesem Bösen. Seraphim wunderte sich, dass im ausgerechnet ein Traum Angst machte, es wunderte ihn schon, dass ihn überhaupt Träume dieser Art plagten. Seraphim war ein Mensch, der immer alles unter Kontrolle haben wollte. Doch einen Traum konnte er nicht kontrollieren, der Traum war es, der ihn kontrollierte. Dieser Gedanke jagte ihm Angst ein. Doch bevor Seraphim überhaupt begreifen konnte, dass er wach war, klopfte es auch schon an der Tür. Seraphim stand auf, es war sehr dunkel, woraus Seraphim schließen konnte, dass es sehr früh am Morgen war. Es ärgerte ihn, dass er die Zeit der Erdlinge nicht lesen konnte, es ärgerte ihn aber noch mehr, dass er Sifo Dyas’ Ratschlag, diese Art der Zeitangabe zu lernen, nicht annahm.
Seraphim ging zur Tür, um aufzumachen und merkte, dass Aayla und Sifo Dyas nicht in ihren Betten lagen. Beim berühren der Türklinke überkam ihn eine Warnung der Macht und er sprang rasch von der Tür, die daraufhin Explodierte. Im selben Augenblick, zog er - mit Hilfe der Macht - sein Lichtschwert zu sich und ließ es erleuchten. Gleich daraufhin, folgten Blasterschüsse aus dem großen, verrauchten Loch, dass gerade eben, in die Tür geschossen wurde. Seraphim wehrte die Schüsse ab, doch ein Termalditonator (Kleine moderne Splitterbombe) folgte daraufhin. Seraphim konnte sich nur durch einen Sprung, ins zweite Zimmer retten. Er rappelte sich auf und lehnte sich an eine Wand, direkt neben dem Durchgang, zum ersten Zimmer. Eine Maskierte und bis an die Zähne bewaffnete Kreatur, trat durch das große Loch in der Tür hinein und machte sich einen Eindruck vom Zimmer. Die Kreatur fing an zu schreien. Es war kein Kampfschrei, mehr ein Verzweiflungsschrei, an dem Seraphim jedoch klar erkennen konnte, dass es ein Mann war. „Wo steckst du… Jedi? Wo hast du dich versteckt du Jediabschaum? Stell dich mir…wie ein Krieger!“ Seraphim begriff nicht, was dieser Man wollte. Für einen Kopfgeldjäger, verhielt er sich sehr unprofessionell. Warum war auf Seraphim ein Kopfgeld gesetzt? Irgendjemand wusste, dass Seraphim und Dyas sich hier aufhielten. Schlagartig kam Seraphim der Vorfall letzter Nacht in den Kopf. Der Vorfall, an dem er unüberlegt sein Lichtschwert zog, mitten in der Stadt. Nur wegen diesem Vorfall wusste jemand, dass sich Jedis auf der Erde aufhielten.
Ein zweiter Termalditonator rollte ins Zimmer. Seraphim hatte keine andere Wahl, als ihn mit der Macht zurück zu werfen. Er hörte die Explosion und begab sich vorsichtig in das Zimmer in dem er seinen zweiten Albtraum hatte. Der Kopfgeldjäger lag regungslos da. Und noch bevor Seraphim begreifen konnte, dass dieser ein Schutzschild hatte und die Splitter deswegen von ihm abgeprallt waren, sprang der Kopfgeldjäger auf und feuerte mit einem Schnellschussblaster auf Seraphim, der gerade noch fünf der Schüsse, dank der Macht und seines Lichtschwertes weg- und den sechsten zurücklenken konnte. Der traf genau den Blaster und zerstörte ihn. Der Kopfgeldjäger stand nun bewegungslos da, er warf seine zerstörte Waffe nieder, setzte die Maske ab und stürzte auf die Knie. „WIESO? WIESOOOOOOOOO...?“ der starke Krieger, der gerade noch vom Kampf besessen war, kniete nun wie ein Wurm, ein Stück Nichts vor Seraphims Füssen und weinte. „Seraphim verstand nicht und trat näher, war es ein Trick? Seraphim behielt sicherheitshalber sein Lichtschwert an.
Der Wurm fing nach wenigen Augenblicken an, zu sprechen. Er beruhigte sich langsam, sah Seraphim tief in die Augen und fragte: „Wieso? Was hat sie euch getan?“ Seraphim verstand nicht. „Wer?“ „DU WEIST WER, spiel nicht den Dummen! Du warst es doch, der dein Lichtschwert in die Brust meiner Frau rammte, du warst es, der das Herz meiner Frau durchbohrte, du warst es…“ er verfiel wieder dem Schluchzen, welchem er sich vergeblich wehrte. „…der ihr das Leben nahm.“ Seraphims Lichtschwert ging erlosch. Er fühlte mit ihm, obwohl er nicht wusste warum, doch er fühlte Trauer, aus irgendeinem Grund, wusste er, wie es war einen Menschen zu verlieren, aus irgendeinem Grund wusste er wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren. Doch er konnte sich nicht erklären, wieso. Woher kam dieses Gefühl, dieses Leiden? Mitleid? Nein! Es musste etwas anderes sein, vielleicht hatte der Traum etwas damit zu tun. Während Seraphim in Gedanken vertieft war, sprang das stück Nichts, das gerade noch ohne jeglichen Willen zum kämpfen, auf dem Boden kniete auf, griff Seraphims Hand – die das Lichtschwert hielt – und drückte fest, bis Seraphim, überrascht von der unmenschlichen Kraft dieses Mannes los lies. Der Kopfgeldjäger packte auch den anderen Arm, drückte so fest zu, dass er Seraphim beide Arme am Gelenk brach. Er verpasste ihm einen heftigen schlag mit dem Kopf auf die Nase. Seraphim fiel um und lag da. Der Kopfgeldjäger wunderte sich nicht einmal, warum Seraphim nicht aufschrie, packte sein Lichtschwert und machte es an. „Die Waffe eines Jedis, hm? Die Waffe, die du in die Brust meiner Frau gerammt hast.“ Seraphim hörte nicht zu. Er versuchte zur Seite zu kriechen und war in Gedanken: „Wieso tut er das? Was habe ich ihm getan? Diese Menschen… Rache… er will Rache. Aber warum? Warum diese Wut, warum noch mehr Hass und noch mehr Tod. Plötzlich hörte Seraphim einen Blasterschuss. Er blickte zum getroffenen Kopfgeldjäger, dessen Schild den Schuss abblockte und dann zur gesprengten Tür. Am Flur des Gebäudes stand eine Frau, die einen Blaster auf den Kopfgeldjäger richtete. „Las ihn in Ruhe.“ Rief die Frau, doch der Kopfgeldjäger sah mit Tränen in Seraphims Augen. „Dein Blick ist so lehr, ist es dir egal das du jetzt stirbst?“ Der Kopfgeldjäger sah Seraphim tief in die Augen. „War es dir auch egal, als du ihr Herz durchbohrtest? Fühlst du denn gar nichts?“ Seraphims Blick war immer noch lehr, er fühlte den Schmerz des Kopfgeldjägers. Er konnte es sich nicht erklären, doch er spüre seine Trauer. Der Kopfgeldjäger nahm einen noch größeren Blaster, der an seinem Rücken befestigt war in die Hand und zielte auf Seraphims Kopf, doch plötzlich traf ihn ein zweiter Schuss in den Rücken. Der Kopfgeldjäger schrie auf, sein Schild war durchgebrochen. Er drehte sich um, lud seine Waffe und feuerte eine riesige Plasmkugel direkt auf die Frau ab. Seraphim konnte nur noch hilflos hinterher schauen. Noch mehr Trauer umfasste ihn. Der Kopfgeldjäger erhob in diesem Moment, Seraphims Lichtschwert – welches er durch den Schmerz loslassen musste - und stach es Seraphim der immer noch vor Schmerz auf dem Boden lag und in Gedanken war, in die Brust. Er durchbohre Seraphim, sodass sich das Lichtschwert auch noch in den Boden schmolz. Seraphim stieß keinen Schrei von sich, er spuckte nur Blut. Er sah dem Kopfgeldjäger noch einmal in die Augen, sah ein zweites Mal zum Mädchen, dass blutüberströmt und leblos auf dem Boden lag und schloss die Augen. „Nun ist meine Zeit wohl gekommen, nun ist mein kurzes, selbstloses Leben vorbei,… nun ist das Leben eines Jedis erloschen….“
„Dieses Mädchen, wollte es mir helfen? War es Zufall, dass sie mich gefunden hat? Wollte sie mich Retten? Doch nun ist sie Tod,… wieder wegen mir… Wegen mir hat uns der Kopfgeldjäger gefunden,… wegen mir hat er Aayla und Sifo Dyas getötet. Ich will das nicht. Ich will nicht Schuld sein, ich will alles wieder gut machen.“ Der leblose Körper Seraphims lag mitten im völlig zerstörten Zimmer. Neben ihm sein Lichtschwert. Der Kopfgeldjäger sah ihm ein letztes Mal in sein totes Gesicht, zumindest dachte er es, drehte sich um und ging auf die Tür zu.
In diesem Augenblick bewegten sich Seraphims Finger. Seine Augen Erwachten zum Leben und Färbten sich rot mit einem gelben Rand. Er stand auf und bevor der Kopfgeldjäger reagieren konnte, bewegte sich Seraphim mit einer immensen Geschwindigkeit auf ihn zu und Packte ihn am Hals. Seraphim hob den mindestens doppelt so schweren Körper des Kopfgeldjägers, trotz seiner gebrochenen Arme - die er mit Hilfe der Mediklorianer (der Macht) zusammen hielt – hoch und plötzlich regenerierte sich das Loch, dass der Kopfgeldjäger in seinen Körper gebohrt hatte. Daraufhin heilten dazu, die gebrochenen Arme. Die Pupillen, die sich zuvor rot-gelb färbten, wurden Schwarz, der Augapfel färbte sich Blutrot. Seraphim hatte nichts mehr an sich, dass noch Menschlich wirkte, als währe er ein Raubtier, das nach vielen Jahren Hunger, in einem Käfig eingeschlossen war und nun Blut witterte. Die Wut und der Hass kontrollierten ihn. Er konnte nicht mehr klar denken, er dachte nicht mehr, und stieß seine Hand durch den Körper des Kopfgeldjägers, der seinen letzten Atemzug machte.
Seraphim kam wieder halbwegs zu sich, warf den toten Kadaver des Kopfgeldjägers zur Seite und stürmte zu dem Mädchen. Seraphim fasste dem Mädchen an den Kopf, ganz automatisch, als wüsste er was er tat, doch Seraphim wusste nicht was er tat und er konnte es sich auch später nicht erklären, doch plötzlich heilten die Wunden und er spürte, wie ihr Herz anfing zu pochen und er hörte, wie sie anfing zu atmen.
Sie öffnete langsam ihre gelben Augen und sah Seraphim in seine schwarz-roten Augen. Sie sah lange hinein, bevor sie das Bewusstsein verlor.
Kapitel 6
Seraphim hielt seinen Arm unter den Kopf des Mädchens, das leblos da lag. Doch er spürte ihren Herzschlag, er hörte ihren Atem, er spürte, dass sie lebte und nur das war ihm in diesem Moment wichtig. Er kannte diese Gefühle nicht, so etwas hatte er noch nie erlebt und doch waren sie ihm nicht fremd und doch waren sie ihm Vertraut, diese Wärme. Seraphim, der immer noch nicht ganz realisieren konnte was passiert war, hob das Mädchen langsam hoch. Seine Augenfarbe war schon längst wieder normal, er selbst jedoch nicht. Seraphim legte das Mädchen auf sein Bett und packte alles Nötige wie sein Lichtschwert und einige nützliche Gegenstände, die er aus den Taschen der Leiche des Kopfgeldjägers entnehmen konnte in seine Tasche. Dann Nahm er wieder das Mädchen und verschwand leise, wie ein Jedi es tat.
Seraphim fand ein Versteck an einem kleinen See. Er legte dem Mädchen seinen Mantel unter den Kopf, wusch ihr das getrocknete Blut aus dem Gesicht und machte ein Feuer. Während Seraphim da saß und in das Feuer starrte, versuchte er sich klar zu machen was überhaupt passiert war.
„Wo sind Aayla und Sifo Dyas? Sind sie wirklich tot? Nur wegen mir?“
Seraphim wusste nicht weiter. Stunden vergingen und Seraphim Schaute in das Feuer eine Hand berührte ihn an seiner Schulter. Sie war sehr sanft und deshalb merkte Seraphim – der immer noch in Gedanken war – für einen kurzen Augenblick nichts davon. Doch dann sprang er erschrocken auf.
Es war schon Abend und die Sonne war am untergehen, als das Mädchen das er gerettet hatte, kerngesund und in ihrer vollen Schönheit vor ihm stand.
Das nicht allzu helle Licht des Feuers machte diesen Anblick zu einem Traum.
Seraphim hatte in seinem Leben noch nie solch ein schönes Wesen gesehen und wer weiß in welchem Winkel der Galaxis Seraphim, in seinem kurzen Leben, noch nicht war. Sie hatte langes, dunkles und gelocktes Haar. Ihre Lippen waren wunderschön geschwungen, ihre Augen groß und gelb, es war ein geheimnisvolles, kräftiges Gelb, das sie wie einen Engel aussehen lies. Und als ihre Stimme erklang, dachte Seraphim für einen Augenblick, dass es ein wahrer Engel war. „Wie heißt du?“ sie lächelte ihn an doch Seraphim antwortete nicht.
Was war das? Seraphim verstand es nicht. Er war noch nie so aufgeregt. Sein Verstand spielte verrückt, seine Zunge tat nicht das, was er wollte, er stand wie versteinert da und wusste nicht was er sagen sollte, er wusste nicht was mit ihm passiert war. Als würde diese Kreatur, die ganz unschuldig vor ihm stand, Seraphim mit telepatischen Kräften oder Magie, lähmen.
Sie trat langsam auf ihn zu, doch Seraphim stand immer noch an der gleichen Stelle, als währen seine Füße am Boden festgenagelt. Er wusste nicht wie ihm geschah.
Sie trat langsam auf ihn zu, bis sie vor ihm stand. Ihr Gesicht näherte sich dem seinen, bis sie eine kleine Bewegung nach links machte und ihm ins Ohr flüsterte: „Ich danke dir… Mein Retter.“ Seraphim war verlegen.
„Ich danke dir auch.“ Kam aus Seraphims Mund geschossen. „Ohne dich, währe ich jetzt nicht hier, dafür möchte ich mich bedanken.“ „Gern geschehen.“ Das Mädchen warf Seraphim ein Lächeln zu und entfernte sich langsam von ihm.
„Meinen Namen wird man nie vergessen! Man wird Geschichten über mich schreiben.
So hat man es mir gesagt.
Auch wenn die Geschichten über mich übertrieben werden. Das meiste wird wahr sein.
Aber die wirklich wahre Geschichte kenn nur ich. Ich, der mächtige Kai, der die Welt gerettet hat.“
Das sagte Kai vor sich hin. Er lag auf dem Boden und es fing an zu Regnen.
Doch er lag nicht nur auf irgendeinem Boden, sondern auf dem Boden eines Schlachtfeldes.
Kai war umgeben von Kastas und von Menschen. Kastas waren Kreaturen, die die ganze Welt veränderten.
Doch vor 5 Jahren gab es sie noch nicht, diese Kreaturen.
Kai, 16 Jahre alt, blondes ungekämmtes Haar und blaue Augen, sowie einen schmalen Körper. Dieser Junge wusste, dass er zu Großen bestimmt war. Er erreichte sein 16. Lebensjahr.
Seine Freunde kamen um 18.00 Uhr um seinen Geburtstag zu feiern. Genauer gesagt war es nur ein Freund, nämlich Joey. Joey war genauso ein Außenseiter in der Schule wie Kai. Joeys merkwürdige und unheimliche giftgrüne Augen passten überhaupt nicht zum schwarzen Haar, sein Körper war ebenfalls schmal.
Die anderen Gäste waren nur eine halbe Stunde da.
An diesem Tag gab es nämlich einen Diso-Abend in der Schule.
Seine Mitschüler hatten es geschafft, ihre Eltern zu überreden.
Viele sagten nämlich, dass der Disco-Abend um 18.30 anfängt und um 20.00Uhr aufhört.
Natürlich stimmte das nicht. Der Disco-Abend fing nämlich um 20.00Uhr an und hörte erst um 22.00Uhr auf. Heutzutage waren die Eltern streng, wenn es darum ging, die Kinder spät abends irgendwo hinzuschicken.
Die Schüler seiner Klasse wussten, dass sie daheim ärger bekommen würden.
Doch für den ersten Disco-Abend ihres Lebens war es wert.
Kai lebte nur noch mit seinem Vater. Seine Mutter war gestorben. Kai wusste, dass der Vater ihm die Schuld gab, dass seine Mutter Elana jetzt Tot war.
Er fühlte sich immer allein, am Liebsten hätte er sich umgebracht, aber er hatte doch ein Ziel. Seinem Vater wäre das sowieso egal gewesen. Immerhin war er fast nie Zuhause und kam immer abends betrunken zurück.
Dann gab es noch die Moly. Sie war das Dienstmädchen, zirka 25 Jahre alt.
Ihre Augen waren Rabenschwarz, genauso wie ihre Haare. Verheiratet war sie auch nicht.
Kai mochte Moly überhaupt nicht, vor allem kam sie ihm gruselig vor, wenn sie sich schminkte.
Moly hatte schon zig Dates. Doch Kai konnte sich nicht erinnern, dass sie jemals nach einem Date glücklich zurückkam.
Kai war nun 16. Jahre alt und sein bester Freund war bei ihm.
Beide hatten sich vorgenommen sehr berühmt zu werden. Vielleicht kam es daher, dass beide Außenseiter waren.
Kai wusste doch genau, dass die anderen Mitschüler nur zum Geburtstag gekommen waren, weil sie vor dem Disco-Abend nichts Besseres zu tun hatten. Nicht einmal Geschenke hatten sie ihm gekauft.
Von Joey bekam Kai ein Buch mit dem Titel „Bist du Einsam?“.
Allein der Titel gefiel Kai ganz und gar nicht. Doch es wäre unhöflich gewesen, sich nicht zu bedanken.
Als Kai und Joey sich zu Bett legten, sagte Joey „Irgendwann, da werden wir beide die Welt retten.“ Kai war ein bisschen verwirrt, das was Joey da sagte war nämlich absurd.
Welt retten? Der hat sie doch nicht mehr alle.
Doch bevor Kai etwas sagen konnte, war Joey schon eingeschlafen oder er hatte nur so getan als ob.
Kai wusste noch nichts von den Geschehnissen von da oben im Weltraum.
Doch bald, sehr bald würde sich sein Leben schlagartig ändern
Planet Erde
„Diese Kastas! Ich werde es ihnen heimzahlen!“ brüllte Nomian. Er lag im Bett in seinem Raumschiff.
„Es war nicht deine Schuld Vater.“ sagte eine tiefe Stimme.
„Natürlich war es nicht meine Schuld!“ rief Nomian seinen Sohn an.
Obwohl Kerske größer war als sein Vater und dazu noch muskulöser war als sein Vater, nickte er den Kopf, hätte er doch nichts gesagt.
Planet Erde! Planet Erde! Alarmierte der Bordcomputer.
„Vater, wir haben endlich einen Planeten gefunden indem wir uns fortpflanzen können.“
sagte Keske mit fröhlicher Stimme.
„Gut…!“
Keske stand einfach nur so da. Er schaute nach links und nach rechts, als würde er eine Fliege verfolgen. „Vater, irgendetwas ist hier.“ sagte Keske mit leiser Stimme.
Als Kai aufgewacht war, war sein Körper voller Schweiß durchnässt. Es war noch dunkel.
Er rieb sich die Stirn und wartete bis seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnten.
Als er endlich etwas im Dunkeln sah, ging er in die Küche.
Das Licht wollte er nicht anmachen, weil ihm sonst die Augen wehgetan hätten.
Der Traum wirkte so echt, dachte er, als er einen Schluck vom Orangensaft nahm.
Diese zwei Kreaturen wollten sich auf der Erde fortpflanzen. Obwohl dies nur ein Traum war, hatte Kai das Gefühl, das etwas Wahres hinter seinem Traum steckte.
Er öffnete das Fenster in der Küche. Die kühle Luft schlug ihm auf das Gesicht.
Die Sterne leuchteten sehr hell und Kai betrachtete den Mond. Der Mond war Orangenrot.
Ihm war plötzlich sehr kalt, sein schweiß war abgetrocknet.
Er wollte das Fenster schließen. Jedoch sah er einen Stern funken.
Er schaute auf den Stern und konzentrierte seine Augen darauf.
Dieser Stern funkte noch einmal.
Diesmal funkte er von Sekunde zu Sekunde. Erst dachte Kai, es wäre ein Flugzeug.
Doch der Funke wurde größer und größer.
Plötzlich sah Kai wie Hunderte von Sternen funkten. Die Sterne wurden immer größer und kamen immer näher.
Der Erdboden wackelte, doch er hörte gar nichts und dann kam plötzlich ein lauter Knall.
Für einen Augenblick dachte er, die Welt würde untergehen.
Ein Stern sauste zum Fenster und kam direkt auf Kai zu. Er wollte schnell das Fenster schließen, doch er war wie gelähmt. Er fühlte etwas Heißes an seinem rechten Ohr.
Sein rechtes Ohr fing an zu brennen. Er schrie, solche Schmerzen hatte er noch nie.
Alle Lichter der Nachbarhäuser gingen an. Kai’s Vater, Moly und Joey rannten schnell zu ihm. „Was ist passiert?“ bellte sein Vater.
„Mein Ohr tut weh.“ antwortete Kai, während ihm Tränen aus den Augen fielen.
Kai merkte, dass diese Frage nicht auf ihn bezogen war, sondern auf die Sterne die herab gefallen waren. Er wollte aus dem Fenster sehen, was passiert war. Doch Sein Vater und Moly sperrte die ganze Sicht.
„Wahrscheinlich nur ein Erdbeben.“ sagte sein Vater erleichtert, als er sah, dass nichts einen Schaden bekommen hatte.
Erdbeben?! Das war doch kein Erdbeben, dass waren die Sterne, sieht er sie denn nicht, dachte Kai.
Nun war sein Vater weg vom Fenster und er hielt Ausschau nach Sternen die auf dem Boden lagen und nach großen Löchern auf dem Erdboden. Zu seinem entsetzen sah er gar nichts, wo waren die Sterne hin und wieso sah der Erdboden genauso aus wie vorhin?
Sein Vater zerrte ihn vom Fenster.
„Jetzt geht schlafen, ich muss nach 4 Stunden zur Arbeit, ich brauche mein Schlaf!“ sagte sein Vater.
Joey und er gingen schlafen, Kai dachte, dass er sich alles nur eingebildet hatte. Als Kai das Licht ausmachen wollte fragte ihn Joey „Was hast du den mit deinem Ohr gemacht?“
Kai ging vor seinem Spiegel und sah, dass sich an seinem rechten Ohrläppchen ein Loch reingebohrt hatte.
Also war es doch war. Er hatte sich doch kein Loch an sein rechtes Ohrläppchen reingebohrt.
Dass musste der Stern gewesen sein, der auf ihn zukam.
Er schilderte Joey schnell die Geschehnisse. Joey sah ihn an, als wäre Kai verrückt.
Kai ging zur Küche um nachzusehen, ob der Stern oder was es auch immer war, irgendwo auf dem Boden lag.
Joey half ihm bei der Suche. Gerade wollte Kai die Suche aufgeben, da sagte Joey
„Kai, schau mal.“
Kai sah Joey an, er sah erstaunt in den Becher mit dem Orangensaft, aus dem Kai getrunken hatte. Kai konnte es nicht glauben, in seinem Orangensaft lag ein funkelnder Stern oder was das Ding auch immer war. Er nahm ihn raus. Nur aus Neugier überprüfte Kai, ob der Stein in das Loch an seinem rechten Ohrläppchen passte. Siehe da! Er passte genau rein.
Es konnte also kein Stern sein, weil es zu klein war.
„Was ist das?“ fragte Joey
„Woher soll ich denn das wissen!“ antwortete Kai.
„Ich hab doch nur gefragt und das ist mir jetzt auch egal, ich geh schlafen!“ sagte Joey und starrte ihn an, als wäre Kai ein Idiot.
Kai ging ebenfalls schlafen und als er sich schlafen legte, wirrten in seinem Kopf sehr viele Fragen.
War der Sterneneinschlag nur eine Einbildung? Wieso hat dann die Erde gebebt?
Wo waren die Sterne hin? Das konnten doch gar nicht Sterne sein, weil sie zu klein waren, zumindest der Stein in seinem Orangensaft. Was war das für ein Stein und kam es aus dem Himmel? Hatte das ganze etwas mit seinem Traum zu tun?
Joey?
Die warme Sonne schien direkt auf Kais Gesicht. Sein Zimmer war jedoch kühl.
Das Fenster war offen und er hörte die Vögel draußen Zwitschern.
Kai war ausgeschlafen. Samstag ist ein toller Tag, sagte Kai vor sich hin bevor er bemerkte, dass Joey nicht in seinem Bett lag.
Sein Stein war ebenfalls nicht mehr auf seinem Schreibtisch.
Er stand schnell auf und rannte in die Küche. Er sah wie Joey am Tisch saß und Cornflakes aß.
„Ah, ich habe schon gedacht du wachst nie mehr auf.“ Sagte Joey mit einem lächeln im Gesicht.
„Wo ist mein Stein?“ fragte Kai, in der Hoffnung, Joey hätte ihn.
„Als erstes mal Guten Morgen! Ich weiß nicht wo dein Stein ist, wahrscheinlich dort wo du ihn gestern hingetan hast.“ sagte Joey und starrte ihn mit seinen giftgrünen Augen an.
Schnell rannte Kai in das Zimmer von Moly. Vielleicht hatte sie ihn ja.
„Moly! Moly!“ rief Kai, während er die Wendetreppe hinaufging.
Als Kai die Tür von Molly öffnete, sah Kai sie an ihrem Schminktisch sitzen und ihre Haare kämmen.
„Was soll das? Klopf doch erstmal an der Tür!“ schrie ihn Moly an.
„Hast du meinen Stein?“ fragte Kai aufgeregt, ihm war die Puste ausgegangen.
„Was für ein Stein denn? Ist mir auch egal, geh raus, stör mich nicht länger. Ich habe heute ein Date, mit einem sehr netten und süßen Jungen. Also geh raus!“ sagte Moly.
Kai machte die Tür zu. Er war besessen von dem Stein. Er wollte ihn wieder haben.
Er ging zurück in die Küche und setzte sich neben Joey und aß Cornflakes.
Für eine weile dachte Kai, dass Joey den Stein geklaut hat, doch wieso sollte er das tun?
Joey schaute sich Spongebob Schwammkopf im Fernsehen an, das war zwar eine lustige Zeichentrickserie, aber für sein Alter, war es albern so etwas anzugucken.
Kai nahm die Fernbedienung und schaltete die Nachrichten ein.
„Hey was soll das!“ schrie ihn Joey an.
„Wenn mein Vater weg ist, bin ich der Herr des Hauses. Und ich sage, wir schauen uns die Nachrichten an, anstatt diese alberne Zeichentrickserie.“ sagte Kai ganz bescheiden zu ihm.
„Was willst du mit den Nachrichten, lass uns doch etwas anderes angucken.“ sagte Joey, jetzt mit einer niedrigeren Lautstärke.
„Willst du denn nicht wissen, was gestern passiert ist?“ fragte ihn Kai.
„Dein Vater hat doch schon gesagt, dass es wahrscheinlich ein Erdbeben war.“ antwortete Joey.
Kai konnte es nicht glauben, er hatte doch Joey die Sache von gestern erzählt. Glaubte Joey ihm etwa nicht? Kai war heute überzeugt, dass er sich gestern nichts eingebildet hatte.
„Joey! Ich habe dir doch gestern etwas erzählt! Weiß du nicht mehr?“ sagte Kai sehr verärgert. Was ist nur mit Joey los? fragte sich Kai.
„Kai, schau mal. Das war bestimmt nur eine Einbildung…“ Joey hatte noch nicht seinen Satz beendet, da rief Kai „Wir schauen jetzt Nachrichten an! Ist das klar?“
Joey wurde rot und schluckte seine Cornflakes langsamer.
Kai schaltete auf einen Nachrichtenkanal um. Kai konnte nicht glauben, was er da sah.
Er hatte sich gestern doch nichts eingebildet!
Die Nachrichten
„Hallo, liebe Zuschauer! Heute um 3.05 Uhr, gab es ein gigantisches Erdbeben auf der ganzen Welt. Noch immer ist unklar was die Ursache dafür ist. Die besten Professoren haben sich getroffen und reden nur noch über das weltweite Erdbeben. Überall auf den Meeren schwimmen eine art Kometen, die gestern Abend vom Himmel herab gefallen sind. Die meisten wurden von unseren Archäologen gesammelt, im Moment werden diese außergewöhnlichen Steine untersucht. Tausende von Amateurvideos zeigen, wie die Kometen vom Himmel gefallen sind. Doch auf dem Erdboden ist nichts zusehen. Viele Archäologen haben in ihren Ausgrabungen entdeckt, dass sich die Steine in die Erde reingebohrt haben ohne ein Loch in die Erdoberfläche reinzubohren. Hier sehen sie einen dieser Steine. Sie sind ungefähr 2mm groß…“ berichtete die Reporterin. Plötzlich gab es einen Stromausfall.
Kai machte Freudensprünge, denn er hatte schon gedacht, er hätte gestern wirklich eine Einbildung gehabt. „Joey! Siehst du, ich hatte gestern keine Einbildung!“ sagte Kai mit einer lauten fröhlichen Stimme.
„Toll, aber ich möchte gerne wissen was das für Steine sind.“ Antwortete Joey.
Kai überlegte nicht lange, zog sich schnell an und forderte Joey, der sich inzwischen ebenfalls angezogen hatte, Molly zu sagen, dass sie raus gehen. Joey ging hoch, obwohl kein Strom mehr floss, kam genug Licht von den Fenstern. Kai zog sich die Jacke an.
Ein Strahl stach in Kais Auge. Er rieb sich die Augen. Der Strahl kam aus der Jackentasche von Joey. Er griff in die Jackentasche und als er seine Hand wieder raus nahm, sah er den Stein. Kai konnte es nicht glauben, Joey hatte seinen Stein gestohlen. Er hörte Joey die Treppen runter laufen und Kai steckte schnell den Stein in seine Jackentasche, der inzwischen aufgehört hatte zu funkeln. Kai wollte Joey darauf ansprechen, doch dann kam ihm der Gedanke, dass der Stein eigentlich gar nicht Kai gehört. Trotzdem wollte er wissen, warum ihn Joey belogen hatte. Doch Kai bevorzugte es Joey später nachzufragen.
Der verrückte Professor
„Wohin gehen wir eigentlich?“ fragte Joey
„Wir gehen Martin besuchen.“ antwortete Kai
„Du meinst den verrückten Professor?“ fragte Joey erstaunt.
Kai mochte es überhaupt nicht, wenn man Martin verrückt nannte. Denn Kai hielt sich gerne bei Martin auf und beobachtete spannend seine Experimente und hörte ihm bei seinen Prophezeiungen zu, die alle Leute der Stadt als verrückt bezeichneten.
„Er ist nicht verrückt!“ sagte Kai mit ernster Miene. Sie waren jetzt außerhalb der Stadt und gingen in den Wald, der nur 100 Meter lang war.
„Glaubst du seinen Prophezeiungen über den Mann oder Hjuga wie er ihn nennt, der uns vor den Außerirdischen retten wird, oh und welchen Namen gab er diesen Alien, es liegt mir auf der Zunge…“ sagte Joey mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
„Natürlich glaube ich das nicht, trotzdem ist er nicht verrückt. Außerdem heißen diese Außerirdischen Kastas.“ sagte Kai als sie gerade aus dem Wald auf ein Hügel zu liefen.
„Allein sein Haus macht mir angst, es liegt abgelegen von der Stadt auf einem Hügel und schau dir das Haus einmal an!“ sagte Joey und Kai merkte an seinen Gesichtszügen, dass er sich ekelte und wahrscheinlich fluchte.
Das Haus war nur aus Holz gebaut, davor war ein Brunnen indem nie Wasser war, außer wenn es lange regnete. Das ganze Haus war bedeckt von Moos und umklammert von Pflanzen. Es sah so aus, als würde das Haus gleich vom Erdboden verschluckt werden.
Kai klopfte an der Tür. Schlagartig ging die Tür auf. Ein kleiner dicker Mann, mit weißen Haaren und einem weißen Schnurrbart stand vor ihnen. Er hatte eine Narbe am Kinn.
„Kai! Da bist du ja, ich habe auf dich gewartet!“ sagte der Professor und umarmte ihn.
Dann sah der Professor sich Joey gründlich an.
„Einen Freund hast du auch mitgebracht, ist ja mal etwas ganz neues.“ sagte der Professor.
„Ich hoffe es macht dir nichts aus.“ sagte Kai ganz verlegen.
„Im Gegenteil, ich freu mich noch mehr besuch zu haben.“ sagte der Professor und lächelte Joey an.
„Ihr müsst aber kurz draußen bleiben, wenn es euch nichts ausmacht.“ sagte der Professor.
„Geht schon klar.“ sagte Kai.
Dann schlug der Professor die Tür zu.
„Er hat auf dich gewartet?“ fragte Joey und sah Kai komisch an.
Kai zuckte die Achseln.
Die Tür ging auf und der Professor gab ihnen ein Handzeichen, dass sie rein kommen sollten.
Die Prophezeiung
„Möchtet ihr eine Tasse Tee?“ fragte der Professor.
Joey und Kai nickten. Der Professor kam von der Küche mit 3 Tassen Tee und Gebäck.
„Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag nachträglich. Ich konnte leider gestern nicht kommen. Hier hab ich ein Geschenk für dich, aber pack es erst aus, wenn du wieder Zuhause bist.“ sagte der Professor und gab ihm ein kleines Päckchen. Kai bedankte sich und packte das Geschenk in seine Jackentasche.
„Habt ihr die Nachrichten gesehen?“ fragte der Professor.
„Ja! Ich bin gestern mitten in der Nacht aufgestanden. Ich konnte das ganze vom Fenster aus beobachten.“ sagte Kai, er wollte gerade von dem Stein erzählen, doch er wollte nicht, dass Joey merkt, dass der Stein nicht mehr in seiner Jackentasche war.
„Glückspilz. Ich habe geschlafen wie ein Faultier. Ich bin erst aufgewacht, als die Erde gebebt hat. Das faszinierende ist jedoch, dass dieses Erdbeben in der ganzen Welt stattgefunden hat. Diese Kometen, hast du die auch gesehen? Im Fernsehen laufen gerade viele Amateuraufnahmen von den Kometen.“ sagte der Professor.
„Ja, genau, ich habe diese Kometen oder was sie auch immer waren gesehen. Doch jetzt sind sie verschwunden. Auf dem Erdboden ist kein einziger Kratzer oder ein Riss vom Erdbeben.“
sagte Kai.
„Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, sind das keine Kometen. Denn wenn es welche wären, dann wäre die Erde schon untergegangen und diese Steine schwimmen auf dem Wasser. Am liebsten würde ich jetzt draußen graben und mir mehrere von den Steinen genauer ansehen, doch wie ich in den Nachrichten gehört habe, sind sie mehr als 2km tief in der Erde.“
Joey langte ich an die Jackentasche. Kai hatte das schon befürchtet.
Joey stand auf und wühlte in seiner Jackentasche.
„Ist etwas?“ fragte der Professor.
„Ich glaube ich habe etwas verloren.“ sagte Joey. „Ich muss gehen.“
„Ich komm mit und helfe dir bei der Suche“ sagte Kai, er hatte vor Joey unterwegs zu sagen, dass er den Stein hatte.
„Nein, bleib hier. Schließlich bekommt der Professor nicht allzu oft besuch. Es wäre unhöflich wenn du nach so kurzer Zeit wieder gehen würdest.“ sagte Joey.
Kai wusste, dass Joey nicht wollte, dass Kai erfährt, dass er den Stein gestohlen und dann verloren hatte. „Ist schon in Ordnung. Wenn du gehen möchtest kannst du auch gehen Kai.“ sagte der Professor.
„OK Joey, ich bleibe dann hier und rede ein bisschen mit dem Professor.“ sagte Kai
„OK, ich gehe dann wahrscheinlich wieder zurück nach Hause. Ruf mich an, wenn du wieder zu Hause bist.“ sagte Joey und schlug die Tür hinter sich zu. Kai hatte ein schlechtes Gewissen, denn Joey würde jetzt stundenlang nach dem Stein suchen und ihn nicht finden, bis er schließlich aufgibt. Doch das war Kais Rache dafür, dass Joey den Stein gestohlen und ihn angelogen hatte.
„Du hast ja noch keinen Schluck vom Tee genommen.“ Sagte der Professor und sah seine Tasse an. Kai nahm mehrere Schlücke hintereinander, während in der Professor ansah.
„Endlich sind wir wieder allein. Ich möchte dir etwas sehr wichtiges sagen. Du musst meine Worte wahrnehmen und nicht vergessen. Ich hoffe du wirst mich nicht verrückt halten, aber…“ sagte der Professor und nahm sich einen Schluck vom Tee. Kai wusste, was jetzt passieren würde. Der Professor würde ihm wieder eine Prophezeiung erzählen und ihm klar machen wollen, dass die Erde irgendwann von Alien bzw. von Kastas angegriffen wird. Doch Kai hörte ihm gerne zu, denn die Prophezeiungen waren mehr als nur interessant für Kai.
„Sie sind gekommen!“ sagte der Professor.
„Wer denn?“ fragte Kai
„Wer schon. Die Kastas, ich habe doch gesagt, dass sie irgendwann kommen werden. Jetzt sind sie da!“ sagte der Professor.
Kai musste sein lachen unterdrücken. Es war eigenartig. Normalerweise hatte der Professor immer dieselbe Geschichte vom Hjuga, der der einzige war, der die Welt vor den Kastas retten konnte erzählt. Heute meinte dieser verrückte Professor, dass die Kastas da waren. Ja genau, verrückt. Dieser Professor war verrückt.
Kai sagte „Ach wirklich! Wo sind sie denn? Ich kann sie nicht sehen.“
„Kai damit ist nicht zu spaßen. Gestern, da hast du sie doch gesehen. Die ganze Welt schaut sie sich an, bald werden sie schlüpfen.“ sagte der Professor.
Kai überlegte eine weile. „Die Steine?“ fragte Kai
„Nein, es sind weder Steine noch Kometen. Es sind Eier. Die Eier der Kastas!“
sagte der Professor.
Kai konnte sich noch erinnern, dass der Professor in seinen Prophezeiungen immer erwähnte, dass die Kastas aus Eiern schlüpfen und dies nur 20-30 Stunden dauert, bis die schon fast vollkommen Kastas schlüpfen.
„Nur noch ein paar Minuten, dann werden diese Biester schlüpfen und die ganze Welt zerstören. Du musst sofort mit mir mitkommen.“ sagte der Professor.
Kai stand auf und schrie „ Sie sind verrückt, einfach nur verrückt! Ich habe es immer gewusst. Ich hau ab!“
Kai ging zu Tür öffnete sie und bevor er sie wieder zuschlagen konnte, sah er dass der Professor die Tür festhielt.
„Kai, du bist der Hjuga!“ sagte der Professor.
Kai lies die Türklinge los und wollte gerade wegrennen, als plötzlich der Professor an seinem Arm packte. Kai wollte sich befreien, doch er stolperte über einen Stein.
„Du kommst gefälligst mit mir mit!“ schrie ihn der Professor an.
Kai sah rechts neben ihm einen dicken Holzstock liegen. Er griff nach dem Stock und schlug auf den Kopf des Professors, der versucht hatte seine Beine zu packen.
Der Professor fiel in Ohnmacht.
Kai stand auf und rannte in den Wald. Er merkte, dass der Stein in seiner Jackentasche vibrierte. Er stolperte nochmals über einen Stein. Der Stein fiel ihm aus der Jackentasche.
Er wollte einfach nur wegrennen, doch ein drang in ihm brach ihn dazu, nach dem Stein zu suchen. Der Stein funkelte. Kai wollte den Stein gerade aufheben, doch der Stein funkelte noch heller. Der Stein zerbrach in viele Einzelteile. Kai sah auf dem Boden eine art Wurm.
Die Bestie aus dem Ei
Der Wurm wurde immer größer und nahm Gestalt auf. Kai lag erstarrt auf dem Boden und sah zu, wie sich der Wurm aus dem Stein zu einem Wesen verwandelte. Es war also doch kein Stein, sondern ein Ei. Kai wollte verschwinden, doch er lag wie gelähmt da und konnte seine Augen nicht vor diesem Wesen trennen.
Kai sah nun ein Wesen vor sich. Es war grün und es hatte einen Ellipse formigen Schädel. Das Ding war kaum größer als ein Welpe. Es hatte nur 3 Finger an jeder hand mit Nägeln die genauso lang waren wie Kais Finger. Die Füße des Wesens glichen seinen Händen.
Jetzt starrten sich Kai und das Wesen an. Die schlangenartigen Pupillen des Wesens stachen in Kais Auge. Das Wesen kam Kai immer näher und atmete sehr leise.
Kais Herz fing an zu pochen, er hatte noch nie so etwas Hässliches und beängstigendes Wesen gesehen, es war eine Bestie. Kai wurde es auf einmal heiß und er fing an zu schwitzen. Er wollte einfach nur weg von hier, er wollte einfach nur alleine sein.
„Hey du! Was für ein Wesen bist du?“ fragte ihn die Bestie, die stimme war sehr kalt und gab einem das Gefühl von Angst.
Kai wusste nicht was er machen sollte, diese Bestie konnte sprechen, und dass noch in seiner Sprache. Seine Mund fing an zu zittern, jetzt war ihm kalt geworden.
„Ich bin Kai.“ sagte Kai.
Die Bestie sah ihn an. „Du Dummkopf, von welcher Rasse bist du?“ fragte ihn die Bestie.
Jetzt wurde Kai klar was die Bestie wissen wollte, aber er hatte immer gedacht, dass es nur Rassen bei den Tieren gibt.
„Ich… Ich bin ein Mensch.“ sagte Kai und die angst in ihm wurde schwächer.
Die Bestie beobachtete die Umgebung, dann wandte sein Gesicht wieder zurück zu Kai.
„Ein Mensch also… nie davon gehört. Wie viele gibt es von euch?“ fragte die Bestie.
Kai kam das alles so komisch vor, wieso fragte die Bestie ihn aus.
Warum war es überhaupt hier?
„Ich habe gefragt wie viele es von euch gibt!“ schrie in die Bestie an.
Kai erschrak sich. Er versuchte sich an die Zahl zu erinnern, die er im Ethikunterricht mitbekommen hatte.
„Ich… Ich glaube 6,5 Milliarden.“ sagte Kai.
„Wo sind die anderen Kaskas? Und was tue ich hier?“ fragte die Bestie.
„Ich weiß nichts von Kaskas.“ antwortete Kai.
„Wie komme ich hier her?“ fragte die Bestie.
Kai erzählte ihm in knappen Sätzen die ganze Geschichte.
„Dann sind sie also hier, meine Gebrüder.“ sagte die Bestie.
„Hör zu Junge. Du wirst mein Zufluchtsort sein. Ich werde die als Dank Stärke schenken, wie du noch nie zuvor gesehen hast. Du darfst niemandem von mir verraten, sonst werde ich dich töten.“ sagte die Bestie.
Kai begriff gar nichts. Stärke würde er ihm verleihen, wenn er sein Zufluchtsort sein würde.
Dabei konnte doch nichts Schlimmes dahinter stecken, außerdem würde er doch Stärke bekommen. Die Bestie wollte ihn anscheinend nicht töten, vielleicht könnte Kai mit dieser Bestie Kontakt knüpfen. Hauptsache er wäre Stark, aber wie wollte die Bestie das anrichten.
Kai würde die Bestie einfach in seinem Garten verstecken und irgendwie versuchen herauszufinden, wes der Grund für seinen Besuch auf der Erde sei.
„Na gut,… aber..“ gerade wollte Kai seinen Satz beenden, da hörte er Joey nach ihm rufen.
„Joey! Ich bin hier.“ rief Kai. Die Bestie kam plötzlich auf Kai zu und er fühlte nur noch einen großen Schmerz an seinem Bauch und sein Gehirn könnte platzen vor Schmerz.
„Kai, da bist du ja…“ hörte er Joey noch rufen.
Kai fiel in Ohnmacht.
Nomian und Keske
Du hättest mich fast verraten! Ich habe dir doch gesagt, du sollst meine Identität geheim halten. Schrie eine Stimme im innern von Kai.
Kai wachte auf. Er lag auf einem Bett und um ihn herum waren nur Glasscheiben. Er stand auf und ging zur Wand aus Glasscheiben und sah die Erde unter seinen Füßen. Die Sonne schien ihm direkt in das Gesicht und bereitete ihm Schmerzen, als plötzlich eine art Sonnenschutzwand vor den Glasscheiben fiel. Kai erkannte, dass hinter ihm eine Tür war.
Wenn Kai sich nicht irrte, dann sah das hier genauso aus wie in einem Raumschiff. Die Tür öffnete sich automatisch und Joey kam herein.
„Joey wo sind wir?“ fragte Kai „Ich will hier weg.“
„Beruhige dich Kai, zunächst bist du hier in Sicherheit.“ sagte Joey.
„Wo bin ich hier?“ fragte Kai
„In unserem Raumschiff.“ sagte eine Stimme und aus der Tür kam der Professor.
„Sie! Was habt ihr mit mir gemacht? Was für ein Spiel wird hier gespielt?“ fragte Kai.
„Kai, das hier ist kein Spiel!“ schrie der Professor Kai an, als Kai gerade dran war die Glassscheiben zu zerschlagen. Kai wandte sich zu Joey.
„Joey, der Professor ist verrückt! Wir müssen hier raus.“ sagte Kai. Doch irgendetwas stimmte mit Joey nicht.
„Kai der Professor ist mein Vater.“ sagte Joey plötzlich. Kai war geschockt. Das konnte doch nicht sein, Joeys Vater war Architekt, er war doch unzählige male bei ihnen Gewesen.
„Keske hör auf damit! Wir sollten nicht so rätselhaft mit ihm reden, lass uns erst einmal unsere wahre Identität zeigen.“ sagte der Professor. Keske? Kai begriff nun gar nichts mehr.
Plötzlich kamen 2 große Lichtstrahlen aus den Körpern vom Professor und Joey.
Der Professor und Joey waren verschwunden und da wo sie standen waren jetzt 2 Kreaturen. Das konnte nicht sein! Dachte sich Kai. Das sind die Kreaturen aus seinem Traum.
Kais Lippen waren trocken und er hörte sein Herz immer schneller klopfen.
„Was… was hab ihr mit Joey und dem Professor gemacht?“ fragte Kai.
„Erst stellen wir uns einmal vor, ich bin Keske und das ist mein Vater Nomian.“
Kai konnte sich noch erinnern, dass Keske der Sohn von Nomian ebenfalls in seinem Traum um einiges größer und muskulöser war als sein Vater, dennoch Respekt vor ihm hatte.
Für einen Moment herrschte Stille um Zimmer.
„Nun… der Professor und Joey werden für eine weile schlafen müssen.“ sagte Nomian.
„Aber du brauchst dir keine Sorgen um sie zu machen, sie sind hier in unserem Raumschiff sicher.“
Kai umfasste nochmals das Gefühl von Angst, er wollte wieder einfach nur weg, nur nach Hause. Dieses Gefühl hatte er schon einmal. Ja genau! Diese Bestie aus dem Ei. Wo war es? Was hatte es mit Kai gemacht? Gehörte es etwa zu Keske und Nomian?
Keske unterbrach Kai mit einem grauen Husten das Denken. Kai blickte zu ihm.
„Willst du denn keine Fragen stellen?“ fragte ihn Keske.
„NEIN! Ich will hier einfach nur weg, ich will nach hause!“ schrie Kai.
„Nun, dass würden wir ja gerne, doch du würdest keinen Tag da unten mehr überleben.“ sagte Nomian.
Was wollte Nomian damit sagen? Fragte sich Kai.
Er schaute Nomian an, doch dieser sagte nichts.
„Du stellst ja noch immer keine Fragen.“ sagte Keske.
„Wie bitte?“ fragte Kai.
„Na endlich mal eine Frage. Du fragst, wir antworten.“ sagte Keske.
Kai überlegte, diese Kreaturen waren nicht mehr ganz dicht, doch Kai blieb nichts anderes übrig als Fragen zu stellen.
„Was meint ihr mit, ich würde keinen Tag da unten mehr überleben?“ fragte Kai.
„Du weißt doch noch was der Professor dir immer erzählt hat, von den Kastas?“ fragte Nomian.
Kai wusste nur zu genau was ihm der Professor immer erzählt hatte.
„Ihr könnte doch meine Frage nicht mit einer anderen Frage beantworten.“ sagte Kai.
„Oh tut mir leid.“ sagte Nomian. „Du bist doch schlauer als ich dachte.“
„Die ganzen Steine oder Kometen, wie sie die Menschen nennen, die auf die Erde gefallen sind, sind in Wirklichkeit Eier der Kastas.“ sagte Nomian. „und sie sind vor paar Stunden geschlüpft.“ ergänzte Keske.
„Was bedeutet das?“ fragte Kai.
„Nun die Kastas möchten alle Menschen auf der Erde vernichten und die Erde für sich selber haben, damit sie sich dort fortpflanzen können.“ sagte Keske.
Kai konnte das alles nicht glauben. Doch dann erinnerte er sich an seinen Traum.
„HA! Ihr wollt euch auch in der Erde fortpflanzen!“ sagte Kai.
„Oh, dann warst du das, der uns beobachtet hat, ich weiß zwar nicht wie du das getan hast, aber..“ Nomian stoppte und kam auf Kai zu „wir würden niemals einen Krieg anfangen um uns fortpflanzen zu können, zumal es nur noch 2 unserer Art gibt, und das sind Keske und ich.“ sagte Nomian.
„Krieg? Was meint ihr damit?“ fragte Kai
„Hast du es nicht begriffen, die Kastas sind geschlüpft und das vor paar Stunden, denkst du die Menschen werden sich nicht zu Wehr setzen! Es herrscht nun Krieg da unten.“ sagte Keske.
Das konnte alles nicht wahr sein. Doch einerseits war das spannend. Nein, bin ich verrückt. Krieg und spannend. Dachte Kai. Warum fand Kai plötzlich den Krieg spannend?
„Nur schade, dass sich die Menschen auch gegenseitig bekämpfen.“ sagte Keske.
„Wie bitte?“ fragte Kai.
„Ganz einfach, die Staaten suchen die Schuld bei den anderen und die meisten glauben, dass verrückte Professoren diese Bestien entwickelt hätten. Viele Länder sind schon untergegangen, wie z.B. Irak, Afghanistan und Iran. Das Wort Frieden gibt es auf eurer Erde nicht mehr.“ sagte Nomian.
„Wieso schalten die Menschen die Kastas einfach nicht aus?“ fragte Kai
„Du musst wissen, dass Kastas sozusagen Kugelsicher sind gegen eure, wie hießen sie…?“ fragte Keske.
„Waffen?“ fragte Kai. „Ja, genau. China schlägt sich gut, die haben die Samurais oder wie die heißen. Doch lange halten die Samurais das auch nicht mehr aus. Ihre klingen sind zwar scharf, doch nicht stabil genug.“ sagte Keske.
„Woher wisst ihr das alles, und woher weiß ich, dass ihr nicht lügt?“ fragte Kai.
„Dann sieh selbst.“ sagte Nomian.
Eine große Leinwand öffnete sich von einer Wand die, wie Kai noch nicht bemerkt hatte, nicht aus Glasscheiben bestand.
„Das hier ist die USA.“ sagte Nomian.
Kai sah das Empire State Building und neben dem Eingang sah er mehrere Soldaten.
Es waren ungefähr 10 Soldaten und ein Kind kam aus dem Empire State Building, gefolgt von 4 Kastas. Die Soldaten schossen auf die Kastas und sie trafen ebenfalls das Kind. Die Kastas und das Kind fielen auf den Boden. Einer der Soldaten näherte sich dem Kind und schoss eine Kugel in dessen Schädel. Die 4 Kastas standen plötzlich auf und bohrten sich einzeln durch die Soldaten, bis sie Tot umfielen.
Das geschieht ihnen Recht, dachte Kai, sie haben einfach das Kind erschossen.
„Siehst du Kai! Was die Menschen vor Verzweiflung tun und was mit ihnen geschieht?“ fragte Nomian.
„Aber, wieso haben die Soldaten das Kind erschossen.“ fragte Kai.
„Nun, die Menschen haben herausgefunden, dass sich die Kastas gerne in die Menschen verkriechen. Also sie werden eins mit dem Menschen. Doch das ist noch nicht alles. Dieser Mensch bekommt enorme Stärke.“ sagte Keske. „Die kleinen Kinder sind die Lieblinge der Kastas, denn die Kastas können nur unschuldige Kinder kontrollieren.“ sagte Nomian.
„Wie viele gibt es von diesen Kastas?“ fragte Kai.
„Zum Glück nur 3 Millionen. Doch das ändert nichts. Auch wenn es 6 Mrd. Menschen gibt. Es würden 1 Millionen Kastas ausreichen, um locker 6 Mrd. Menschen zu töten, auch wenn diese gut ausgebildete Schwertkämpfer wären.“ sagte Nomian.
„Was wollen wir jetzt tun? Und wieso habt ihr mich gerettet?“ fragte Kai.
„Nun, wie ich schon mal gesagt habe, du bist der Auserwählte, der Hjuga.“ sagte Nomian.
„Aber ich kann doch gar nichts. Was soll ich schon tun können.“ sagte Kai.
„Du wirst dich einer Ausbildung unterziehen. Danach wirst du stark genug sein um die Menschen vor dem sicheren Tod zu bewahren.“ sagte Nomian.
„Aber wie soll ich das anstellen? Ihr habt doch selbst gesagt, dass die Kastas sehr stark sind. Wie soll ich alleine 3 Millionen davon töten können?“ fragte Kai.
„Die Menschen sind nicht dumm!“ sagte Keske „Sie werden begreifen, dass sie nur eine Chance gegen die Kastas haben, wenn sie sich zusammentun und sie gemeinsam angreifen. Doch das wird wohl noch ein paar Monate dauern und bis dahin machst du deine Ausbildung.
Bis dahin werden zwar viele Menschen sterben. Doch es gibt nichts, was du jetzt tun könntest um das zu verhindern.“
Kai kam nochmals der Gedanke von Abenteuer und Lust. Er fand das sehr spannend. Doch das wollte er nicht, das war doch alles verrückt. Was sollte er tun?
„Entweder du vollziehst deine Ausbildung oder wir schicken dich zurück auf die Erde. Wie gesagt, du bist der Hjuga.“ sagte Keske.
„Woher wisst ihr, dass ich der Hjuga bin?“ fragte Kai.
„Wir haben dein ganzes Leben unter die Lupe, frag nicht wie. Dein ganzer Charakter stimmt mit der des Hjuga überein. So steht es in unserem Heiligen Buch.“ sagte Nomian.
„Kai! Ich verspreche dir, man wird Geschichten über dich schreiben. Du wirst eine Legende. Jeder wird sich an dich erinnern. Doch nur, wenn du deine Ausbildung zum Hjuga unterziehst.“ sagte Keske.
Das hörte sich alles toll an. Vor allem das er sehr berühmt werden würde. Doch dazu musste die Menschheit überleben und er, der Auserwählte konnte das nur verhindern.
„Na gut, aber was habt ihr davon?“ fragte Kai.
„Das bereden wir, wenn alles vorbei ist.“ sagte Nomian. „Doch jetzt bringe ich dich zu deinem Ausbildungsplaneten.“
„Was? Zu einem anderen Planeten?“ fragte Kai.
„In deiner Ausbildung wirst du für dein Leben kämpfen oder von den Ungeheuern getötet werden. Falls du nicht überlebst, ist die Erde, sowie dein Leben verloren.“ sagte Keske.
Nomian stach mit einer Nadel in seinen Hals und Kai fiel in Ohnmacht.
Planet hin oder her, nur das überleben zählt
„Mutter ich will nicht zum Zahnarzt, meine Zähne sind doch in Ordnung.“ sagte Kai.
„Ich weiß mein Schatz, aber wir müssen einmal im Jahr zur Kontrolle.“ sagte seine Mutter.
Kai saß im Auto und schaltete das Radio an. Ihr Wagen war klein, aber schnell.
„Mama, wann darf ich Auto fahren?“ fragte Kai.
„Nach 7 Jahren mein Sohn.“ sagte die Mutter.
„Noch so lange? Gibt es denn keine Möglichkeit früher Auto zu fahren?“ fragte Kai.
„Hmm, nur wenn du in die USA gehst und dort dein Führerschein machst.“ antwortete Kais Mutter und lächelte ihn an.
„Gut, dann … pass auf!“ schrie Kai. Ein lauter Knall!
Kai wachte auf. Er sah sich um. Es war sehr heiß und es sah hier aus wie eine Wüste.
Er fing an zu heulen. Ein hass stieg in ihm auf. „Wieso gibt es Tiere!“ schrie Kai.
Er konnte sich noch genau erinnern was damals, als er noch 11 Jahre alt war passierte.
Dieses widerliche Tier! Wegen dem Tier war jetzt seine Mutter tot. Wäre es nicht auf die Straße gesprungen, dann würde seine Mutter noch leben. „Ich hasse Rehe!“ schrie er.
„Nun hör doch mal auf, du Heulsuse.“ sagte eine Stimme.
„Wer ist da?“ fragte Kai. Er schaute um sich rum konnte aber nichts Lebendiges sehen.
„Na ich.“ sagte die Stimme.
„Wo bist du?“ fragte Kai.
„Ich bin du und du bist ich.“ sagte die Stimme.
Kai konnte nicht ganz begreifen.
„Mein Name ist Iak. Es ist dein Name nur rückwärts gesprochen.“ sagte die Stimme.
Kai war verwirrt, hatte er ein zweites ich?
„Deine Stimme kenn ich doch! Du bist diese Bestie aus dem Ei!“ sagte Kai.
„Blitzmerker!“ sagte die Stimme.
„Was willst du? Und wo bist du?“ fragte Kai
„Ich bin in deinem Körper. Du hast mir versprochen für mich dein Zufluchtsort zu sein und als Gegenleistung schenke ich dir Stärke.“ sagte die Stimme.
„Aber ich habe gedacht…in meinem Garten oder irgendwo anders, aber doch nicht in meinem Körper.“ sagte Kai.
„Ich war kaum ein paar Minuten auf eurer Erde und beherrsche die Sprache besser als du! Ich habe nämlich gesagt ob DU mein Zufluchtsort sein würdest und nicht, ob du mich irgendwo anders verstecken könntest.“
sagte die Bestie.
Kai wurde Rot, die Bestie hatte Recht.
„Ist mir jetzt egal, geh aus meinem Körper raus.“ sagte Kai.
„Ach wirklich? Du willst also die Stärke nicht, die ich dir verleihen werde? Schau dich doch um, du weist nicht einmal wo du bist, ganz hilflos hier auf einem anderen Planeten.“ sagte Iak. Plötzlich kam ein Riesen Wurm aus dem Erdboden. Es hatte mehrere Zähne und Kai konnte keine Augen oder sonst ein Gesicht erkennen. Es war über 5 Meter lang und 2 Meter breit. „Oh, das sieht nicht gut aus für dich.“ sagte Iak.
Kai rannte so schnell er konnte, doch der Wurm war holte ihn mühelos ein.
„Kai, ich biete dir Stärke an.“ sagte Iak. Kai rannte immer noch.
„Du wirst stark genug sein um diesen Wurm zu töten! Du musst nur ja sagen!“ schrie Iak.
Nein, Kai wollte das nicht.
„KAI! Sag entweder Ja oder STIRB!“ schrie Iak. Der Wurm sprang in die Höhe.
Kai wusste nicht was er tun sollte, er würde gleich sterben.
„JA OK!“ schrie Kai. „Geht doch, so schlimm ist es jetzt auch wieder nicht.“ sagte Iak.
Der Wurm fiel mit dem offenen Maul direkt auf Kai.
Der Wurm war zufrieden, sein Mittagessen war köstlich.
Doch irgendetwas stimmte mit seinem Magen nicht. Der Wurm fing an zu schreien.
Das letzte was der Wurm noch fühlte war der Schmerz in seinem Bauch. Seine Adern zerfetzten sich in tausend Stücke und mit einem lauten Schrei war das Vieh tot.
Der Wurm lag auf dem Boden. Kai kam aus dem Maul hergekrochen.
Er fühlte sich anders. Er war muskulöser und ein Drang in ihm wollte unbedingt kämpfen, nein töten. Kai spürte das Adrenalin in ihm, doch das reichte nicht, er brauchte mehr Adrenalin. Da kamen plötzlich 5 Männer von weit entfernt. Kai konnte sie genau erkennen, ihre Gesichtszüge und ihr noch so kleinstes Barthaar, vom jeden einzelnen. Sie ähnelten sich Menschen, doch fast ihr ganzer Körper war behaart, sie hatten keine Kleidung an. Er konnte das Klopfen ihrer Herzen hören. Sie waren sehr weit weg am Horizont. Kai roch den Gestank, den diese 5 Männer von sich gaben.
„Habt ihr das Schreien gehört.“ hörte Kai einen der Männer sagen.
„Das kann nicht sein… das war…“
„Der Wurm!“ schrie einer der Männer.
Sie sahen den Wurm auf dem Boden liegen, obwohl der Wurm noch weit entfernt lag, war es schwer einen so großen Wurm zu übersehen.
Im Gegensatz zu den Männern war der Geruch des Wurms wie eine Rose mitten in einer Wüste. Kai konnte den Geruch der Männer nicht mehr ertragen. Er rannte los, seine Schuhe fingen an heiß zu werden, doch Kai fand die Hitze an seinen Füßen angenehm.
Kaum war er losgerannt, schon war er bei den vorhin noch mind. 200 Meter entfernten Männern. Die Männer waren für eine Sekunde verwirrt, bis sie alle von Kai Tot erschlagen wurden. Kai war nicht erschöpft, er wollte noch mehr, er wollte nicht still bleiben. Er sah ein Schwert am Gürtel eines der Männer. Er nahm es an sich. Es war zu leicht, das Schwert. Er sah einen Fels und raste dorthin wo der Fels stand. Er schlug gegen die Felswand, er wollte es zerstören. Doch plötzlich fiel Kai um. Für einen Moment dachte er, er wäre Tot.
Was war mit ihm passiert?
„Oho, ich hätte nicht gedacht, dass du gleich 5 Männer und einen Riesen Wurm umbringen würdest. Aber das reicht fürs erste. Ich habe auch nicht genügend Kraft um dir die dauerhafte Stärke zu verleihen.“ sagte Iak.
„Wie hast du das gemacht? Kann ich für immer so stark bleiben?“ fragte Kai.
„Wie ich das gemacht habe, ist unwichtig. Doch, nein, du kannst nicht immer in diesem Zustand bleiben. Dazu benötige ich ein spezielles Blut.“ sagte Iak.
„Blut? Wessen Blut? Und Wie viel?“ fragte Kai.
„Ich weiß nicht ob dir das Gefallen wird, aber wenn du so stark sein willst, musst du mir vorher Blut geben. Ein Tröpfchen genügt, du brauchst es nur anzufassen.“ sagte Iak.
„Dann nimm ein Tropfen von meinem Blut.“ sagte Kai.
„Nein, ich brauch das Blut eines unschuldigen Kindes.“ sagte Iak.
„Eines unschuldigen Kindes? Aber wieso?“ fragte Kai.
„Frag nicht warum, das ist ebenso.“ sagte Iak.
„OK, ich werde ein unschuldiges Kind finden und von ihm ein Tröpfen von seinem Blut verlangen.“ sagte Kai.
„Bevor ich es vergesse, du musst das Kind töten!“ sagte Iak.
Was töten? Ein unschuldiges Kind? Nur damit er Stark sein konnte? Aber er musste hier überleben, dazu braucht er die Stärke. Und die Erde braucht Kai. Er muss alles tun um seinen Planeten zu schützen, auch wenn er dafür andere umbringen muss. Ein Held muss eben Opfer bringen, dachte Kai.
„Sag mir nur wen du willst, den Rest erledige ich.“ sagte Kai.
„Langsam fängst du mir an zu Gefallen Junge.“ sagte Iak und Kai hörte nur noch ein leises Lachen, bevor er plötzlich einschlief.
Das kleine Mädchen
Kai wachte mit einem Schmerz an seinen Rippen auf. Jemand stach ihm die ganze Zeit in seine Rippen. Er sah sich in einem Käfig. Als er sich umschaute, sah er vier Männer, die den kleinen Käfig in dem Kai gefangen war, trugen. Es war sehr heiß. Kai brauchte etwas zu trinken. Seine Kehle war genauso trocken, wie seine Lippen. Es viel ihm schwer zu schlucken. Er konnte nicht klar denken. Der Schlaf raubte ihm die letzte Kraft und er schloss seine Augen. Er hörte einen der Männer irgendetwas auf einer anderen Sprache sagen, bevor Kai in die Traumwelt gezogen wurde.
Er hörte lauter Stimmen, als er wieder Aufwachte.
Kai war an einer Wand mit Ketten an Armen und Beinen gehängt.
Seine Kleider waren mit Blut verschmiert und plötzlich kam ein kleines Kind mit einem Glas Wasser.
Kai sah eine Scharr von Leuten, sie sahen alle Menschen ähnlich. Die Männer jedoch waren alle sehr beharrt, genau wie die Männer die Kai getötet hatte. Die Frauen im Gegensatz waren Schön und hatten perfekt geformte Körper. Jede von ihnen war Schöner als die andere.
Das kleine Mädchen wollte das Glas mit dem Wasser an seinen Mund reichen, doch sie kam nicht ran.
Kai war immer noch geschwächt und der Saal war sehr heiß. Jeder dieser Geschöpfe die Kai anschauten, als wäre er ein Monstrum, strömten enorme Wärme aus ihren Körpern.
Der Duft in der Luft war eigenartig. Kai hatte das Gefühl, dass die Männer Schweißgerüche aus sich breiteten, während aus den Frauen ein Duft von Vanille und Kirsche ausging.
Plötzlich kam ein Mädchen, sie nahm das Wasserglas und näherte das Glas an die ausgetrockneten Lippen von Kai.
Kai sah das Mädchen an. Sie war das schönste Wesen, welche Kai je gesehen hatte.
Sie müsste ungefähr 15 Jahre alt sein. Sie hatte blaue Augen und schwarze lockige Haare, die ihr bis zu den Schultern kamen.
Ihre Haut war eine gemischte Farbe aus hellbraun und Bronze. Ihr Körper war nicht zu mager aber auch nicht dick. Kais Herz fing an zu schlagen, er fühlte ein Kribbeln im Bauch.
Das Gefühl löschte den Durst und alle anderen Sorgen. Kai wollte einfach nur das Mädchen umarmen. Dann trank Kai vom Wasser. Das Wasser war köstlich, ganz anders als auf der Erde. Oder kam es daher, dass er durstig war?
Das Mädchen ging zurück und nahm ebenfalls das kleine Mädchen mit.
Kai fühlte einen Schmerz, als hätte man ihn ganz alleine gelassen. Er wollte nicht, dass das Mädchen geht. Sie sollte wieder zurückkommen.
Plötzlich gingen alle Menschen fort. Sie stürmten auf das Tor rechts vom Saal.
Alle waren weg. Nur ein kleines Kind war noch da. Es war das kleine Mädchen vorhin.
Sie sah Kai an. Dann sagte es irgendetwas, doch Kai verstand ihre Sprache nicht.
„Kannst du mir helfen? Ich muss hier raus.“ sagte Kai, in der Hoffnung sie würde was verstehen.
Das kleine Mädchen fing an zu lachen. Sie rief „Mensch! Mensch!“
„Ja genau, ich bin ein Mensch.“ sagte Kai.
Das kleine Mädchen blieb stehen. Sie umarmte das rechte Bein von Kai.
Dann sagte sie ganz leise „Hjuga.“
Sie weiß, dass ich der Hjuga bin. Aber woher? Was geht hier eigentlich vor? Warum bin ich hier angekettet? Und warum sind Alle weggerannt?
Plötzlich ging das Tor wieder auf. Eine Gestalt kam rein. Es hatte einen Umhang und eine Kapuze, welches Kai daran hinderte, das Gesicht zu sehen.
Das Wesen kam direkt auf Kai zu. Es atmete sehr leise doch sehr schnell. Kai sah die Hände des Wesens. Die Fingerspitzen waren lang und könnten einem Menschen die Kehle abschneiden. Die Hände waren hellblau und voller faltet. Kai erkannte, dass an der Rechten Hand des Wesens ein kleiner Schlangenkopf rausschaute.
Das kleine Mädchen hob an Kais Beinen fester. Dann rief sie „Hjuga, Hjuga….“ und dann rief sie noch etwas. Kai verstand das Wort nicht, doch es müsste etwas Schlimmes gewesen sein, denn das Wesen starrte das kleine Kind jetzt an.
Plötzlich stach das Wesen mit den Fingernägeln mit in die Brust des kleinen Mädchens.
Kai könnte los schreien vor Wut, doch er war zu schwach um irgendeinen Laut von sich zu geben. Das kleine Mädchen lag da, ihre Augen starrten Kai an.
Kai konnte das nicht ertragen, das kleine Mädchen starrte ihn an. Sie war tot, doch trotzdem fühlte Kai, dass sie nach Hilfe rief. Sie sollte ihre Augen schließen. Verdammt noch mal, die Augen, sie werden mich töten. Dachte Kai.
Kai konnte seine Augen nicht von den Augen des kleinen Mädchens trennen.
Plötzlich kniete das Wesen und schloss die Augen des kleinen Mädchens.
Kai war erleichtert, als wäre eine große Last von ihm gefallen.
„Ja, die Augen! Was sie bei einem Menschen alles für Emotionen auslösen können, nicht wahr.“ sagte das Wesen. Die Stimme gab ihm ein Gefühl von Nähe und Hoffnung, doch andererseits auch Hass und Schuld.
„Sie können meine Sprache sprechen?“ fragte Kai.
„Bist du der Hjuga?!“ fragte das Wesen.
Kai wusste nicht was er sagen sollte. Er war sich nicht mal sicher ob er dieser Hjuga war und ob der Hjuga von dem Nomian und Keske gesprochen hatten, derselbe wie in diesem Planeten war.
„Nein, ich bin Kai.“ Antwortete Kai.
„WAS! Lüg mich nicht an!“ schrie das Wesen.
„Ich weiß nicht wovon sie sprechen.“ sagte Kai.
„Wie bist du hierher gekommen?“ fragte das Wesen.
„Ich wurde von Alien entführt, die mich hierher brachten.“ Log Kai.
„Soso, du kleiner Lügner!“ schrie das Wesen. „Ich weiß sehr wohl was in der Erde vor sich geht.“
Kai wollte dem Wesen nicht zuhören.
Kai sah wie aus der Handfläche des Wesens, eine Schlange kroch.
„Wir werden gleich sehen, ob du der Hjuga bist.“ sagte das Wesen.
„Was wollt ihr von mir?!“ fragte Kai.
„Was willst du von uns? Ich hoffe für dich, dass du der Hjuga bist, sonst bist du nämlich tot!“ sagte das Wesen.
Kai hatte nicht bemerkt, dass die Schlange sich an Kai angeschlichen hatte. Die Schlange biss an den Fußvers. Kai fing an zu schreien. Sein Körper würde gleich explodieren.
Das Wesen fing an zu lachen und entfernte die Kett an Kais Armen und Beinen.
Kai zappelte auf dem Boden.
„Das Blut! Kai, du musst es anfassen!“ rief Iak.
Kai sah das kleine Mädchen neben sich liegen. Er versuchte das Blut an ihrer Brust zu berühren. Der Schmerz kam bis an seinen Schädel. Er konnte nicht mehr.
„Kai, dass Blut!“ rief Iak. Doch der Schmerz an seinem Schädel hinderte Kai daran sich nur ein kleines bisschen anzustrengen.
„Ich will sterben, diese Schmerzen ertrage ich nicht länger.“ Schrie Kai.
„Du willst also sterben?“ fragte das Wesen und lachte.
„Na gut, dann sollst du in der Hölle …. AHHHHHHH!“ das Wesen fing an zu Schreien.
Kai sah am Toreingang 4 Gestalten.
„Ihr! Das werdet ihr noch Büßen! Ich komme wieder und dann werdet ihr genauso Enden wie dieses Miststück.“ rief das Wesen.
„NEIN! Schwester…“ hörte Kai ein Mädchen schreien. Schon wieder überfiel Kai der Schlaf und der Schmerz würde schwächer.
Der letzte Widerstand
„Du Schwächling, schaffst du den nie etwas!“ sagte Iak.
„Ich…Ich konnte nicht, das Gift hätte mich fast getötet.“ sagte Kai.
„Natürlich hätte es dich getötet. Sei Dankbar, dass ich den halben Schmerz auf mich genommen habe.“ sagte Iak. „Du hättest nur das Blut des kleinen Mädchens anfassen müssen.“ Rief Iak.
Kai war schon wach, doch seine Augen wollte er nicht öffnen. Er wollte nicht wissen, was jetzt passieren würde. Nur eine weile ohne Sorgen vor sich hinträumen.
Kai sah sich unter vielen anderen Menschen. Sie schrieen alle seinen Namen und jubelten ihn.
Kai hatte die Welt gerettet und er sah die ganzen fröhlichen Gesichter der Menschen die ihn anjubelten. „Vater siehst du! Ich bin ein Held! Ich habe die Welt gerettet!“ schrie Kai in seinem Traum. Doch er sah nirgendwo seinen Vater. Jeder wurde still, dann hörte er einen alten Mann sagen: „Manche Opfer müssen vollbracht werden, um andere zu Schützen. So wollte es das Schicksal.“
Der schöne Traum veränderte sich schlagartig in einen Alptraum.
Kai wachte auf und schrie. Kai war schweißgebadet.
„Bleib still, leg dich wieder hin.“ Sagte das Mädchen, welche neben Kai am Bettrand saß.
Es war das wunderschöne Mädchen, welche Kai das Wasser brachte.
Kai sah sich in einer Art Zelt, nur dass es nicht aus Leder bestand, sondern aus Stein. Es war wie eine art Pyramide. Kai lag auf einem Bett, welches das einzige Möbel im Raum war.
„Du kannst meine Sprache sprechen?“ fragte Kai.
„Natürlich, ich bin auch nur ein Mensch.“ sagte das Mädchen. Ihre Stimme erfüllte Kai mit Freude und es war wie ein schöner Klang in seinen Ohren.
„Wo bin ich hier? Doch nicht auf der Erde?“ fragte Kai.
„Nein, du bist nicht auf der Erde. Doch zuerst stelle ich mich vor. Ich bin Melaik.“
Sagte das Mädchen.
„Ich heiße Kai.“ Sagte Kai.
„Du bist hier auf Xrada-nevreu. Wir sind genauso Menschen wie ihr Erdbewohner. Die Atmosphäre ändert jedoch unsere Gene. Doch das ist nicht weiter Schlimm.“
Sagte Melaik.
„Woher weißt du, dass ich von der Erde komme?“ fragte Kai.
„Du kommst doch aus der Erde oder nicht?“ fragte Melaik.
„Ja, aber…“ sagte Kai.
„Nun, das ist zwar eine lange Geschichte, doch ich werde sie dir erzählen. Wir waren auch einmal Erdbewohner. Doch eines Tages wurde unsere Erde von Außerirdischen angegriffen. Sie waren zwar nur 10 Mann, doch sie haben unser ganzes Dorf ausgelöscht. Doch sie wurden von den Menschen getötet. Dies war alles in der Steinzeit. Nur wenige Menschen überlebten beim Angriff auf das Dorf. Doch sie wurden von den anderen Menschen abgestoßen, man wollte sie töten.“ Sagte Melaik.
„Wieso denn?“ fragte Kai.
„Werd ich doch gleich sagen. Platz nicht einfach mit deinen Fragen rein, während ich etwas erzähle, das mag ich überhaupt nicht.“ Sagte Melaik.
Kai entschuldigte sich.
„Nun, die Außerirdischen, leider weiß ich nicht wie sie heißen, verseuchten sozusagen die Menschen aus dem Dorf. Alle Frauen, die verseucht waren, gebaren innerhalb einer Woche 2 von diesen Außerirdischen. 10 Frauen wurden zum Tode verurteilt. Doch die Frauen, fanden ein Raumschiff in der nähe des Dorfes und flohen damit, wie sie das geschafft haben weiß ich nicht. 5 Männer waren ebenfalls im Board, doch nur weil es entweder Söhne waren oder Ehemänner. Diese 15 Menschen sind dann hier auf dem Planeten gelandet. Innerhalb von 1000 Jahren vermehrten sich die Menschen hier in dem Planeten. Man merkte schnell, dass die Atmosphäre hier, den Menschen ein längeres Leben schenkte, indem sie die Gene der Menschen änderten. Eines Tages wurde Kizk geboren. Kizk war das Wesen, welches dir gestern einen Besuch abstattete. Er hat dich vergiftet, doch keine sorge, du wirst das überleben. Jetzt fragst du bestimmt wer die Eltern von Kizk sind. Doch das wissen wir selber nicht. Doch ich glaube kaum, dass die Eltern von Kizk noch am Leben sind. Doch das spielt jetzt keine Rolle. Du, der Hjuga, bist jetzt aufgetaucht.“ Sagte Melaik. Ein Mann kam rein. Er hatte dunkelschwarze lange Haare und dennoch blaue Augen. Er war sehr muskulös und um die 2 Meter lang. „und er wird sich jetzt unserer Ausbildung unterziehen.“ Sagte der Mann.
„Darf ich mich vorstellen, ich bin Grengor Uksan. Der Anführer der DLW.“
„Ich bin Kai. Aber was heißt DLW?“ fragte Kai.
„Na Melaik, hast du ihm nicht alles erzählt?“ fragte Grengor.
„Ich war gerade dabei Bruder, aber du bist ja reingeplatzt, von mir aus kannst du es ihm erzählen.“ Sagte Melaik. Also war Grengor der große Bruder von Melaik stellte Kai fest.
Grengor lächelte Kai an. „Nun bevor ich weiter mache, möchte ich herausfinden, ob du wirklich der Hjuga bist.“ sagte Grengor.
„Bruder! Das Gift hat ihm nichts angetan, er lebt doch noch.“ Sagte Melaik.
„Ach wirklich? Bist du denn so blind?“ sagte Grengor.
Melaik blickte abwechselnd auf Kai und auf Grengor.
„Nun, die Aussage, dass das Gift ihm nichts angetan hat stimmt nicht.“ Sagte Grengor.
„Wie du weißt Melaik, steht in unserem heiligen Buch, dass der Hjuga nur durch ein Schwert getötet werden kann und alles andere ob Magie, Tränke, Gifte usw. ihm nichts antun können.“
Sagte Grengor. „Aber unser angeblicher Hjuga hier, hat gelitten! Und wie er gelitten hat! Wenn wir nicht gekommen wären, wäre er wahrscheinlich jetzt Tot.“ Sagte Grengor.
Melaik sah jetzt entsetzt Kai an. Kai wurde Rot am ganzen Gesicht, obwohl er nie behauptet hatte, dass er der Hjuga war, den man in diesem Planeten erwartete, war es ihm trotzdem peinlich.
„Tja, wo er Recht hat, hat er Recht. Doch du bist nicht dank ihnen sondern dank MIR am Leben.“ Sagte Iak.
„Wir wollen aber nicht so sein, vielleicht bist du wirklich der Hjuga.“ sagte Grengor.
„DLW heißt: der letzte Widerstand.“ Sagte Grengor.
„DLW ist eine Gruppe aus 5 Jings.“ Sagte Grengor. „Jings heißen die Einwohner hier im Planeten.“
„Ein Widerstand? Gegen Wem? Warum nur 5?“ fragte Kai.
„Nicht so viele Fragen auf einmal bitte und ich stelle zuerst die Fragen um sicher zu stellen, ob du Feind, Freund oder ein Niemand bist.“ Sagte Grengor.
„Meine erste Frage lautet, Wie bist du hierher gekommen? Und warum bist du gekommen?“ sagte Grengor. Kai überlegte nicht lange, er beschloss einfach nur die Wahrheit zu sagen.
„Ich komme aus der Erde, dass wisst ihr glaub ich schon. Unsere Erde wurde von so genannten Kastas angegriffen. Es herrscht Krieg auf unserem Planeten und ich wurde von 2 anderen Außerirdischen “gerettet“. Diese meinten, ich wäre der Hjuga und nur ich könnte die Erde retten. Auch meinten sie, dass sie mich in einen Planeten schicken werden, in dem ich meine Ausbildung machen werde. Das ist meine Geschichte.“ Sagte Kai.
„Hmm, hast du den Riesenwurm getötet?“ fragte Grengor.
„Ja, das war ich.“ Sagte Kai.
„Achja wirklich? Und die 5 Männer? Warst du das?“ fragte Grengor.
Kai konnte doch nicht sagen, dass er es war, der die 5 Männer umgebracht hatte.
„Nein, sie waren schon Tot als ich sie gesehen habe.“ Sagte Kai.
„Du kleiner dreckiger Lügner!“ schrie Grengor Kai an.
Kai war wie gelähmt. Grengor wusste, dass Kai die Männer umgebracht hatte. Hätte ich doch nur die Wahrheit gesagt, dachte Kai.
„Wir haben deine Fingerabdrücke auf dem Schwert einer der Männer gefunden und Löcher in ihren Bäuchen, die du mit deiner Hand reingebohrt hast. Das war einfach nur grausam.“ Sagte Grengor.
„Gut, ich gib es zu. Aber ich wollte das wirklich nicht.“ Sagte Kai.
Melaik stand plötzlich auf. „Du dreckiger Bastard!“ schrie sie ihn an. Dann gab sie Kai plötzlich eine Ohrfeige und ging weinend raus.
„Weißt du wer einer der Männer war?“ fragte Grengor.
„Nein, aber ich wollte das wirklich nicht, glaub mir.“ Sagte Kai.
„Ob du es wolltest oder nicht spielt keine Rolle. Einer dieser Männer war mein Vater. Die anderen 4 Männer waren die Väter der Mitglieder des DLW.“ Sagte Grengor.
2 Männer kamen rein. Beide hatten eine Rüstung an und beugten sich vor Grengor.
„Du hast zwar das Tier von Kizk getötet, doch durch den Tot der Männer hast du hier nur Feinde gewonnen. Mein Entschluss steht fest, du bist nicht der Hjuga und ein Freund bist du auch nicht. Ich weiß nicht ob deine Geschichte war ist oder nicht, doch das interessiert mich nun auch nicht mehr. Ich wünsche dir einen netten Aufenthalt in unserem Kerker, genieße deine letzten Tage.“ Sagte Grengor. Er gab den beiden Männern ein Handzeichen und sie hoben Kai an den Armen. Kai wehrte sich, doch er war zu schwach und sein ganzer Körper schmerzte. „Glaub mir ich wollte das nicht! Doch nun hast du mich zu deinem Feind erklärt, also bin ich dein Feind. Du hast einen Fehler begonnen, den du bereuen wirst.“ Sagte Kai.
„Du bist mir als Feind weder gefährlich noch bist du mir als Freund nützlich. Mögest du in Frieden sterben.“ Sagte Grengor. Draußen war es dunkel und die kühle Frische Luft tat Kai sehr gut. Er bereute gar nichts. Er war traurig, aber nicht, weil er die Männer getötet hatte, nicht weil der Vater von Melaik tot war. Nein, weil er wieder alleine war. Alleine wie immer, weder nützlich noch gefährlich, ein Niemand. Er fühlte einen großen Schmerz im innern. Er konnte es nicht ertragen. Melaik hatte ihm eine Ohrfeige gegeben. Zum ersten Mal hatte sich Kai so glücklich neben einer Person gefühlt. Doch jetzt fühlte er nur noch Hass und Wut.
Kai senkte sein Kopf und schloss seine Augen, als die Männer ihn durch die Straßen zerrten.
„Du bist allein. Zählst du mich als deinen Freund wirst du keine Einsamkeit spüren, zählst du mich nicht als deinen Freund, wirst du leiden vor Schmerz.“ Hörte Kai Iak flüstern.
Kai wurde jetzt klar, dass sein einziger Freund Iak war. Von nun an begann eine Freundschaft zwischen Mensch und Kastas. Zwischen Schwach und Stark. Zwischen verschiedenen Rassen. Der eine Niete, der andere ein Alles.
Feind oder Freund?
Es war stockfinster im Raum. Kai war in einer Zelle. Sie ähnelte sich sehr den Kerkern im Mittelalter. Kai lag auf einem Bett, welches mit Stroh bedeckt war. Stunden vergingen und Kai träumte vor sich hin. Er rettete die Welt, alle Kastas wurden von Kai getötet. Jeder kannte Kai, auch wenn es nur wenige Menschen gab. Kai war berühmt, er war alles. Dann kam plötzlich wieder dieser alte Mann. Der alte Mann sagte: „Ziele brauchen Opfer, Opfer bringen Schmerz, Schmerz bringt Leid und Elend.“
Kai wachte auf, wieder schweiß durchnässt. Plötzlich sah er Melaik neben ihm Stehen.
„Melaik!“ rief Kai. Was mach sie hier? , fragte sich Kai.
„Es tut mir leid. Ich konnte mich nicht beherrschen.“ Sagte Kai.
Kai konnte das nicht glauben. Er dachte, dass Melaik ihn jetzt sehr hasste. Aber stattdessen kam sie und entschuldigte sich bei Kai. Wobei doch Kai sich entschuldigen sollte.
„Nein, es war eine Schuld. Ich… Ich wollte wirklich deinen Vater nicht töten. Es war…“ Kai überlegte, es war Iaks Schuld.
„Was war es?“ fragte Melaik. „Bitte sag es mir, ich muss es wissen.“
„Nun, ich kann es dir nicht erklären. Es ist kompliziert. Ich konnte mich nicht beherrschen, ich wollte einfach nur töten und dann habe ich den Riesenwurm getötet. Das war aber nicht genug, ich habe die 5 Männer gesehen und… Es tut mir wirklich leid.“ Sagte Kai.
Melaik sah ihn an. „Kai, man wird dich erhängen.“
Kai hatte das schon geahnt. „Hilf mir hier raus.“ Sagte Kai.
„Das kann ich nicht…es tut mir leid.“ Sagte Melaik.
Nun war es klar, Melaik traute ihm nicht.
„Glaubst du mir?“ fragte Kai. Kai konnte sehen, wie Tränen aus den Augen von Melaik flossen. Kai schwieg. Melaik kam näher und sagte „Bitte sei jetzt still.“ Und dann gab sie Kai einen Kuss. Kais Herz fing an zu Pochen, etwas in seinem Bauch krabbelte. Kai konnte diesen Augenblick nicht vergessen. Es war wundervoll. Die Einsamkeit erlosch in ihm. Etwas in ihm gab ihm Stärke und Freude.
„Das sollte deine Frage beantworten. Aber jetzt bringe ich dich Duschen, du stinkst ja wie ein Schwein.“ sagte Melaik. „Du kannst froh darüber sein, dass mein Bruder erlaubt hat, dass ich dich beim Duschen bewachen darf.“
„Aber ich werde doch gehängt? Wieso dann duschen?“ fragte Kai.
„Bei uns werden alle Gefangenen erst gewaschen bevor sie gehängt werden. Ich weiß leider auch nicht genau warum.“ Sagte Melaik. „Nun komm mit.“
Melaik führte Kai die Treppe hinauf. Sie gingen raus und Kai sah mehrere riesengroße Zelte.
„Wo sind denn die ganzen… wie heißt ihr noch mal… achja Jings?“ fragte Kai.
„Hier wohnen nur unsere Soldaten, sowie die Mitglieder der DLW. Die Bevölkerung wohnt 5 KM weg von hier. Das hier ist ein geheimer Ort, denn niemand außer den Mitgliedern der DLW kennt. Den Soldaten wird mit einem Zauberspruch die Sehkraft für eine Weile weggenommen. Bis sie mind. 2 Km von hier entfernt sind.“ Sagte Melaik.
„Gibt es hier wirklich Schweine?“ fragte Kai.
„Nein leider nicht, hier gibt es ganz andere Tiere als auf der Erde. Die Schweine die du kennst sind hier ganz anders. Sie besitzen alle über Magische Kräfte und können reden. Doch sie reden selten mit jemandem und wenn dies geschieht, werden sie oft von dem gesprochenen Tier getötet, keiner weiß warum. Doch im Großen und ganzem sehen sie den Tieren auf der Erde ähnlich. Hier gibt es jedoch auch andere Tiere. Die Menschen nennen sie Fabelwesen. Diese tauchen in euren Geschichten auf. Doch sie gibt es wirklich, nämlich hier.“ Sagte Melaik. „Kizk hat es irgendwie geschafft von hier in sekundenschnelle auf die Erde zu gelangen und wieder zurückzukehren. Wir glauben, dass er irgendein Portal entwickelt hat.“
Kai war glücklich. Er wusste das Melaik ihn irgendwie hier rausholen würde. Denn warum sollte sie ihm das alles sonst erzählen, wenn er doch bald sterben würde.
Sie gingen nun in ein Zelt welches wie Gold glänzte. Das Zelt stach einem direkt ins Auge, denn die anderen Zelte waren Braun und sahen alt aus. Man könnte meine hier würde ein König oder irgendjemand angesehenes wohnen.
„Wer wohn hier?“ fragte Kai. „Dort versammeln sich die Mitglieder der DLW um zu besprechen was sie als nächstes unternehmen werden.“ Sagte Melaik.
Sie gingen nun wieder eine Treppe runter, die zu einer Kammer führte. Die Wände waren im Gegensatz zu der Kammer in der Kais Zelle war, verziert mit schönen Mustern und anstatt Stein wurden Holzplatten auf dem Boden platziert.
„Kizk? Ist es er von dem ihr euch fürchtet?“ fragte Kai.
„Ja, du hast es erfasst.“ Antwortete Melaik.
„Aber so stark kann er doch gar nicht sein, dass ihr mit… wie viele Soldaten habt ihr?“ sagte Kai. „Nein, er ist wirklich nicht so stark, er hatte jedoch eine Armee aus 50 Mann. Es ist im Gegensatz zu unserer Streitmacht zwar nur eine Winzige Zahl, denn wir haben 300 Männer. Doch diese Bestien, die Kizk kontrolliert und sie gegen uns hetzt sind stark und haben keine Gnade.“ sagte Melaik.
Sie öffnete nun eine Tür. „Wieso gehorchen diese Bestien Kizk?“ fragte Kai.
„Ganz einfach, sie sind seine Kinder.“ Sagte Melaik „Unsere einzige Chance besteht darin uns mit den Tieren zu befreunden. Doch die Tiere wollen sich nicht mit Kizk und seiner Armee anlegen, wenn sie so oder so Glücklich leben können.“ Sagte Melaik.
„Ah Melaik da bist du ja.“ Sagte ein kleiner ungefähr 1,50 Meter großer Mann. Er hatte blondes kurzes Haar. Er sah muskulös aus, doch auch andererseits war er ein bisschen Dick.
„Was tust du hier Liun?“ fragte Melaik.
„Grengor hat gesagt ich soll mit dir hier zusammen Wache schieben. Und das ist wohl der Fremde, der denkt er wäre der Hjuga?“ sagte Liun.
„Ich habe nie behauptet, dass ich der Hjuga bin.“ Sagte Kai.
„Auch wenn das so ist. Du hast meinen Vater getötet und dafür wirst du mit dem Tod bestraft, du dreckiger Bastard.“ Sagte Liun. Kai ging ohne etwas zu sagen in den Raum. Hinter sich schloss man die Tür. Der Raum war sehr großer. In der Mitte war ein riesengroßes Schwimmbecken. Alles war so schön hier. Kai sah Statuen an den Ecken, sie sahen genauso aus wie Meerjungfrauen, nur ihre Hände waren ebenfalls Flossen. Kai zog sich aus und tauchte in das Wasser. Es war sehr warm. Kai mochte es nicht zu Duschen, doch das war etwas anderes. Er lehnte sich an eine Kante am Becken, als er sich fertig gewaschen hatte. Das Shampoo riecht wunderschön, dachte er, als er seine Augen schloss.
Die Zeit verging, bis jemand die Tür aufmachte. Melaik kam rein.
„Zieh dich schnell an, wir müssen gehen.“ Sagte Melaik.
„Ist klar.“ Sagte Kai. Er wartete ein wenig.
„Auf was wartest du, zieh dich doch an.“ Sagte Melaik.
„Wenn du rausgehen würdest bitte.“ Sagte Kai.
„Ach so, OK, aber beeil dich.“ Sagte Melaik. Sie ist irgendwie eigenartig geworden, sagte Kai, wieso hat sie es so eilig?
Schnell zog er sich an. Als er raus ging, merkte er, dass es sehr kalt war. Er wollte wieder zurück in das Bad, wo er sich erholen konnte und an nichts mehr denken musste.
Würde er gleich sterben? Sollte er jetzt fliehen?
„Melaik, wo hin gehen wir?“ fragte Kai.
„Sei leise und komm einfach mit, ich bring dich hier raus. Das willst du doch oder?“ fragte Melaik. „Natürlich, ich will doch nicht sterben.“ Sagte Kai.
Kai folgte Melaik die Stufen hoch. Draußen war es nun ganz anders geworden.
Vorher war niemand weit und breit zu sehen und es herrschte Totenstille. Doch jetzt herrschte ein Getümmel, die Soldaten rannten hin und her. Paar Männer verteilten Befehle und schrieen dabei herum. „Was ist hier los Melaik?“ fragte Kai.
„Frag nicht, sei still und komm einfach mit.“ Sagte Melaik.
Ein Mann kam auf sie zu gerannt. „Melaik bring den Fremdling wieder zurück in sein Zelt und bring dich in Sicherheit. Kizk ist hier, sei auf der Hut.“ Sagte der Mann.
„Geht klar.“ Sagte Melaik. Kai folgte Melaik bis sie außer Reichweite der Zelte waren. Sie stoppte. „Ah, dieser Körper wird mich noch umbringen.“ Sagte sie. Ihre Stimme veränderte sich plötzlich. Ihr Körper schien zu explodieren. „Melaik, ist alles in Ordnung?“ fragte Kai.
„Halt dein Maul.“ Schrie Sie. Ein kleiner Lichtblitz traf Kais Augen. Vor ihm stand plötzlich Kizk. „Diese Frauen, wie halten sie es in solchen Körpern aus. Da bekommt man ja Platzangst.“ Sagte Kizk und starrte Kai an.
„DU! Was willst du? Wo ist Melaik!“ schrie Kai.
„Hey! Rede nicht mit diesem Ton mit mir.“ Schrie Kizk ihn an. Kai erschrack.
„Du wolltest doch raus von dort. Ich habe dir geholfen.“ Sagte Kizk.
„Gut, dann verschwinde jetzt und sag mir wo Melaik ist.“ Sagte Kai.
„Ganz ruhig mein Junge. Dies ist ein freier Planet. Ich darf dorthin wo ich will, außer du würdest mir drohen.“ Lachte Kizk. „Wo ist Melaik?!“ schrie Kai.
Kizk verstummte. „Man hat dir hier also nicht viel über meine Macht erzählt. Nun mein Junge, wenn du die Väter der Mitglieder der DLW nicht getötet hättest. Tja dann glaub mir, wärst du jetzt nicht am Leben. Hast du auch den Wurm getötet?“ fragte Kizk.
Er grinste und Kai sah die kleinen spitzigen Zähne in seinem Mund herausschauen.
„Ich werde dich genauso wie den Wurm töten. WO IST MELAIK HAB ICH GESAGT!“ schrie Kai. „Du vergleichst mich mit einem Wurm. Ist mir jetzt ganz neu.“ Sagte Kizk.
„KIZK IST HIER! GRENGOOOR! ICH BIN HIER!“ schrie Kai zu den Zelten rüber.
Kizk packte Kai am Arm und hielt Kais Mund zu.
„So, so. Ein feiger Bursche. Was wäre wohl wenn ich sagen würde, dass die Göre tot ist.“ Sagte Kizk.
Das konnte nicht sein. Kai war wütend und traurig. Er versuchte sich aus dem Griff von Kizk zu befreien, aber hoffnungslos. Kai spürte ein Schmerz an seinem Hals, Kizk stach mit seinem Fingernagel in seinen Hals. Kai wurde müde. Melaik ist Tot, dachte er. Alles nur wegen mir.
Tränen flossen von seinen Augen. Doch diesmal waren es keine Tränen der Einsamkeit, sondern der eines großen Verlustes.
„Sie sind uns zwar überlegen, aber die hälfte der Soldaten wurden ausgelöscht.“ Sagte eine Stimme. „Gut, gut. Und einer der 5, ist einer von ihnen gestorben?“ fragte Kizk.
„Nein, leider nicht. Sie sind zwar stark, aber zu Fünft haben sie keine Chance.“ Sagte eine zweite Stimme. „Dann geht und bringt sie um, sie werden sich nicht ewig dort verstecken. Vielleicht sind sie schon fort. Wähe ihr kommt wieder hierher ohne einen der 5 Getötet zu haben.“ Sagte Kizk.
Kai öffnete die Augen. Er sah sich die Wesen an. Beide sahen gleich aus. Sie waren völlig schwarz bekleidet, ihr Kopf ähnelte der einer Schlange. Ansonsten hatten sie genauso wie Menschen, zwei Füße und zwei Hände. Die beiden Wesen sahen Kai an, bevor sie verschwanden.
Kizk blickte zu Kai. „Du bist ja schon aufgewacht. 2 Stunden ist eine geringe Zeit, wenn man bedenkt, dass du nur ein Mensch bist.“ Sagte Kizk. Kai stand auf. Er war zwar ein bisschen geschwächt, doch im Ganzen fühlte er sich wie Neu.
„Was willst du von mir?“ fragte Kai.
„Ich will, dass du dich mir anschließt!“ sagte Kizk.
„Warum sollte ich das tun?“ fragte Kai.
„Die Frage ist klug. Hmm, du musst es ja nicht. Außer die ist dieses Mädchen etwas Wert. Wie hieß sie gleich? Die arme ruft die ganze Zeit nach deinem Namen. Kai! Nicht wahr?“ sagte Kizk. Kai wurde wütend „Wo ist sie?“ schrie er.
„Oh, da hab ich wohl doch die richtige gefangen, nicht wahr mahonk?“ sagte Kizk.
Eine kleine gestalt kam von Kizks Umhang raus. Es war ein Schwein. Jedoch hatte es Flügel und war nicht pink sondern Rot. Es konnte auf Zwei Beinen Stehen.
„Jawohl Meister. Schade, dass sie kein Schlamm mag, sonst verhungert sie nämlich.“ Sagte das außergewöhnliche Schwein.
Was sollte Kai jetzt tun. Vielleicht könnte er Kizk hier auf der Stelle töten.
Kai griff Kizk an, doch der wehrte die Faust mit einer Hand ab. Kai schlug es rückwärts zu Boden. „Spinnst du! Du kannst ihn ohne meine Hilfe nicht besiegen!“ schrie Iak.
Iak hatte Recht. Kai war jetzt nicht stark, er war nie stark gewesen. Nur durch die Hilfe von Iak hatte er die unglaubliche Kraft bekommen.
„Ich…Ich kann dir keine Hilfe sein, ich bin ein S