Hallo,
ich habe am ersten April mein Motorrad wieder rausgeholt und bin dann an verschiedenen Tagen durch die Gegend gekurvt.
Die ersten Touren waren so zwischen 50 und 100km, gestern bin ich dann mal 200km am Stück gefahren, immer schön warmgefahren und dann halt etwas hochtouriger.
Bei der ersten Tour ist mir nach ca 15km und einer Kippenpause so eine Art weißer Schaum im Ölfenster aufgefallen. Bin sofort nach Hause und hab gegoogelt. In verschiedenen Foren wurde zu dem Thema gesagt, dass entweder Zylinderfuß- oder kopfdichtung im Arsch sein können oder es hat sich einfach nur Kondenswasser während der langen Standzeit gebildet und man solle mal auf ner langen Tour den Motor richtig heißfahren und der Schaum löst sich in Luft auf. So war es dann auch bei mir und ich dachte alles sei in Ordnung.
Nach meiner gestrigen 200km-Tour ist mir heute aufgefallen, dass, wenn das Motorrad auf dem Seitenständer steht, im Ölfenster garkein Öl mehr zu sehen ist. Also hab ich die Karre auf den Hauptständer gestellt und ca 2Std gewartet.
Jetzt ist das Ölfenster zu ca 1/4 gefüllt. Der Stand vor der Tour war zwischen 1/2 und 3/4. Letztes Jahr habe ich soviel fast das ganze Jahr über verbraucht (ca 5000km).
Achja, es ist eine Kawa GPZ 500 S Bj.96 und hat jetzt fast 30.000km runter.
Ich persönlich hab relativ wenig Ahnung von Motorrädern, deswegen die Frage:
Muss ich mir Sorgen machen?
Vielen Dank schonmal