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back in white
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 853
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Hi liebe Boarder,
wer bekommt bei diesen drei Namen nicht glänzende Augen??? Und wer bekommt bei diesen drei Namen nicht einen nicht zu stopenden Brechreiz??? ICH kann beide Fragen mit "Ja, ich!" beantworten.
"Ja worum gehts denn hier überhaupt, was hat denn der iceman schon wieder für Probs?", werden sich sicher viele Member jetzt fragen. Aber - lasst mich erklären...
Bruckheimer, Simpson (Produzent) und Bay (Regisseur) sind DAS "Trio Infernale" der modernen Action-Bombast-Movies. Zu ihren Filmen zählen unter anderem "The Rock", "Bad Boys" (sicher noch einige andere, aber kenne nicht alle) und das brandneue "Pearl Habor" (obwohl Simpson 1995 infolge einer Alkoholvergiftung gestorben ist, ziehen Bruckheimer und Bay die Sache weiter zu zweit durch).
Weitere Infos zu Bruckheimer und auch einige interessante Fakten über "Pearl Habor" könnt ihr in einem Artikel im letzten Spiegel, also von vorletztem Samstag nachlesen (Spiegel-Leser wissen mehr!  ).
Ja, warum laber ich euch jetzt zu und warum verdammt nochmal das alles in Politik??? mmh, gute frage..  Ich bin nämlch zweigeteilter Meinung über dieses Trio/Duo und ihre Filme:
1. Ich halte "The Rock - Entscheidung auf Alcatraz" und "Bad Boys - Watcha gonna do?" für die beiden besten Filme aller Zeiten und auch meine beiden absoluten Lieblingsfilme (zumindest in diesem Genre  ). Die drei Jungs haben es einfach drauf. Sie kriegen immer die besten Schauspieler der Welt in optimalen Kombinationen (Nicolas Cage / Sean Connery und Martin Lawrence / Will Smith) versammelt, haben mit Abstand die beste Filmmusik und die Kameraführung ist grandios. Außerdem haben die Filme meist eine relativ sinnvole Story (für einen Actionfilm auf jeden Fall...  ) und - tja was soll cihs agen, ich finde sie eben einfach geil.
2. Die Message, die diese Filme rüberbringen ist sehr gefährlich. Dass amerikanische (Action-)Filme, so gut wie immer nach einem bestimmten Muster aufgebaut sind (gut und böse; Amerika das gloreichste Land der Erde; Russen, Chniesen und Deutsche entweder total dumm oder ganz doll böse, usw.) - wer mag das bezweifeln. Aber vor allem im neuen Film "Pearl Harbor" wird das relativ geschickt in den Hintergrund gestellt. Wer so etwas nicht weiss, bzw. sch nicht ein wenig für aktuelle Weltpolitk interessiert (also ca. 95% der Deutschen  ), kann durch den Genuß dieses Filmes, mmh, ich sage mal so: "geschädigt" werden. Wenn man da rauskommt, dann weiss man eben, dass der im Rollstuhl sitzende amerikanische Präsident, auf die Antwort seiner Generäle "ein Luftschlag gegen Japan ist unmöglich", aus seinem Rollstuhl aufsteht, wieder gehen kann und mit hochrotem Kopf seinen völlig verduzten Beratern sagt: "Sagen sie mir nicht, was unmöglich ist!" *kotz*  *kotz*
Also, ich weiss jetzt net, ob ihr versteht, was ich meine, ich hoffe einfach mal, ihr kennt mich doch, doer?  Ihr wisst doch, wie ich dass meine... *fleh*
In diesem Sinne...
PS: Ich wusste net, ob lieber OT oder Politik, liebe Mods, aber ich dachte eher Politik, oder? War net böse gemeint...
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12. 06. 2001, 10:13
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#1
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Querulant
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 4.001
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ähhmmmm...ein tip von mir....bier und korn bitte erst nach 22 uhr...
aber ich versteh dich...schau dir nur die filme armagedon, deep impact, independence day an...es sind imemr wieder die amis, die die welt vor etwas bösem beschützen und auch noch dieses besiegen...ich glaube, das liegt einfach in der mentalität der amerikaner...kann natürlich auch eine profilneurose sein oder minderwertigkeitskomplexe...
aber so wie die filme, so auch der präsi (isn't it, mr. bush jr.?)
arnakin
btw. ich denke, wenn alles gut ausartet, daß dein "problem" hier gut aufgehoben ist...*high5*
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12. 06. 2001, 13:19
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 663
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Ahoi,
eine Diskussion über die Glorifizierung von Gods Own Country als Hort von Freedom and Democracy, Manneszucht und Tapferkeit und weiterer Hohlheiten mag zwar durchaus in Politik am richtigen Platz sein, aber wenn es so spezifisch um die Rolle geht, die Hollywood dabei spielt, halte ich eine Off-Topic-Verschiebung für angebracht...übrigens gips da schon nen Lieblingsfilm-Thread...
Nix für ungut, aber die Begründung für die Platzierung hier in Politik scheint mir etwas an den Haaren herbeigezogen...
greetz
PeterPanter
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12. 06. 2001, 13:43
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#3
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.416
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Aehm, mich stoert die Bezeichnung des Threads, aber PeterPanter, Hand aufs Herz, wenn da "Amerikanischer Kulturimperialismus, Beispiel Hollywood - was sind die Folgen?" stehen wuerde *g*...
Klar, haette auch nach OT gepasst, wegen mir solls hier auch disakutiert werden koennen.
Kommt heute noch was nach von meiner Seite. Sorry, Hektik.
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12. 06. 2001, 14:00
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#4
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.416
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So, jetzt noch mal in Ruhe.
Ich bin kein freund von Weltverschwoerungsgeschichten, ich denke eher, das ist eine Eigengesetzmaessigkeit eines fortgesetzten Radikalkapitalismus. Das System muss sich legitimieren. Frueher fand das unter Berufung auf die Kirche und das Gottgewololtsein der weltlichen Herrschaft statt, heute muss man sich was anderes ausdenken.
Das angenehme an Hollywoodfilmen ist, dass sie ein Medium sind, dessen Konsumption noch einigermassen steuerbar ist: Beispiel Frankreich und ihre - in meinen Augen auch manchmal leicht abstruse - Kulturabschottungspolitik.
Dass mittels Hollywoodfilmen da Kulturimperialismus betrieben wird, scheint mir ausser Frage zu sein, ich glaube aber nicht, dass das unbedingt gezielt politisch lanciert wird- da hat eben die Hollywoodbranche ebenso wie der Rest der Industrie ein Interesse am verbloedeten Konsumenten mit ein wenig oberflaechlichem Nationalstolz, eben damit sie eben geil auf die Standortstaerkung werden. Es ist ja alles zum Wohle des Landes. Dass sich da die Interessen einer reaktionaeren regierung und der Industrie ueberschneiden, ist eher Zufall, denn ich sehe sonst weniger eine "Solidaritaet" von Konzernen mit Regierungen. Ich denke, diese latente Militarisierung/Einstimmung auf den "moeglichen Feind" funktioniert grade einfach ganz gut. Man kann den neuen Interventionismus begruenden und das weitere Vorhandensein von "Feinden" auch nach Ende des Klaten Kriegs in die Hirne reinkriegen. ich sag nur Emmerich, den hast du vergessen, Iceman
Aber nochmal und etwas einschraenkend zurueck: Film als Medium kann adaptiert werden, das find ich unproblematischer. In Indien laeuft keine Hollywood - Patriotenscheisse, sondern die ureigenst indische Adaption des Mediums Film. Ob das besser ist, sei dahingestellt  Das Internet halte ich da fuer viel problematischer, da kann man nicht "ein bisschen" die Technik uebernehmen und die eigene Kultur drueberstuelpen. Aber ich schweife ab.
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12. 06. 2001, 16:08
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#5
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back in white
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Mar 2000
Beiträge: 853
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Hi Leude,
Zitat:
by arnakin
ähhmmmm...ein tip von mir....bier und korn bitte erst nach 22 uhr...
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Nee nee, da siehst du irgendwas ganz falsch...  Ich war zu dem Zeitpunkt weder auf irgendwelchen bewußtseins-erweiternden Drogen (also z.B. Alkohol  ), noch war es meine Katze, die hier am PC den beitrag geschrieben hat (siehe diesen anderen Thread *namenvergessenhab*, da ging es um postende Katzen  )
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Ich fühle mich von euch echt net verstanden...    Manchmal kommt es mir so vor, als ob mich hier einige wie einen 12-jährigen behandeln wollen. Was habe ich euch getan?
mmh, es ging nicht darum, dass die amerikanische Filmindustrie die Aufgabe hat, mit dem amerikanischen Patriotismus die ganze Welt zu beglücken (jaja, korrupt, die worte und Konstruktionen, die du benutzt sind einfach zu hoch für mich, ich kann es halt nur so ausdrücken...  ).
Ich glaube, ich habe mein Anliegen nicht richtig rübergebracht...  Ich wollte eigentlich um dieses Regie-Trio im Speziellen reden, nicht so allgemein. Ich dachte, dass mehr von euch diese Filme kennen.
Naja, ok jetzt dreht es doch mehr in Richtung OT ab, das war dann wohl nix, ich habs verbockt... Egal.
In diesem Sinne...
PS: korrupt, du hast schon längere Zeit Post...
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13. 06. 2001, 11:51
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#6
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.416
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Dann tu ich das mal nach OT, Regiekritik hat nun mit Politik echt nix zu tun
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13. 06. 2001, 12:39
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#7
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