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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 3.819
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ich lese, was die Anwälte abzocken, die als Vertreter für die NS-Zwangsarbeiter tätig waren.
Als Beispiel der Münchner Rechtverdreher Witti, der für seine Tätigkeit über 4 Jahre den Hungerlohn von 8 Millionen kassiert.
Monatslohn = 166666,-
Tageslohn= 5479,-
Stundenlohn=684,-
Minutenlohn=11,42
Nicht vergessen: Jeder Zwangsarbeiter, der unter dem NS-Staat teilweise unmenschlich geschunden wurde erhält als höchste Entschädigung gerade mal 15000,-
Witti auf diese Tatsache angesprochen und befragt, ob er nicht auf einen Teil seines Geldes verzichten will und diesen in einen Fond einzahlen, war richtig empört und verneinte.
Wenn ich über Witti und seine Kumpanen öffentlich sagen würde, für was ich die halte, würde ich wohl eine Klage an den Hals bekommen.
Soll sich mal jeder seine Meinung über diese feinen Herren machen.
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22. 06. 2001, 18:12
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 3.975
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8 Millionen Märker??
das ist ja der hammer, soll er doch ruhig was spenden gehn!!
das ist er den zwangsarbeitern doch moralisch schuldig!!
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22. 06. 2001, 18:21
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#2
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Outsider
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 3.570
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Moment Ogino, wenn jeder der Zwangsarbeiter selber geklagt hätte,würde keiner was bekommen!Dauer des Verfahrens viel zu lang alle tot.
Also ich kann das schon nachvollziehen das der Anwalt,wo er doch sovielen Menschen geholfen hat zu ihrem "Recht" zu kommen,einen großen Geldbetrag dafür bekommt.
Is ja nicht einfach so ein Scheidungsklitsche die der da vertritt.
Ich denke auch das der Geldbetrag denn die Opfer jetzt bekommen nur ein symbolische Summe dafür ist,für das Unrecht was ihnen angetan worden ist.
Viel wichtiger ist das sich die Industrie, zu ihrer Verantwortung endlich stellt.Anerkennt das hunderttausende in ihrem Kriegsleid ausgebeutet worden sind.
Das dafür gewitzte Anwälte nötig sind steht doch wohl ausser Frage.
Gruß Stevano
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23. 06. 2001, 00:52
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#3
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: UniMatrix
Beiträge: 3.183
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/me ist der meinung das an den händen der anwälte die dieses geld annehmen blut klebt......
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23. 06. 2001, 14:35
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#4
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2000
Beiträge: 3.819
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@ Stevano
Deine Argumente haben mich restlos überzeugt.
Nun bin natürlich der Meinung, daß 8 Millionen noch zu wenig sind. 16 wären wohl angemessener.
Mein Gott, diese Anwälte sind ja tatsächlich unterbezahlt...
@ TheMatrix
Recht hast Du: Zustimmung.
Was unterscheidet eigentlich diese raffgierigen Halsabschneider von den Ausbeutern im letzen Krieg ?
Nichts.
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23. 06. 2001, 16:02
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 663
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Ahoi,
von einem Anwalt finanzielle Zurückhaltung, Bescheidenheit oder moralische Integrität zu erwarten, ist wohl ähnlich realistisch, wie von einem Henker zartfühlende Anteilnahme...
greetz
PeterPanter
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23. 06. 2001, 20:45
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#6
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Outsider
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 3.570
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Zitat:
Original erstellt von TheMatrix
/me ist der meinung das an den händen der anwälte die dieses geld annehmen blut klebt......
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Das ist ein undifferenziertes Geschwafel! Und wird den Opfern in keinster Weise gerecht....sondern diffamiert sie noch mehr!
Peter Panter trifft den Nagel wohl auf den Kopf...
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24. 06. 2001, 00:34
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#7
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- gone -
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: nicht mehr hier
Beiträge: 1.693
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Allein die Tatsache, das rechtliche Schritte nötig waren, um diese Zahlungen zu veranlassen, ist IMO schon ein Skandal.
Und das dann noch ein Apparat aus Anwälten, Funktionären, Stiftungsvorsitzenden etc. auf den Plan tritt, um sich bei dieser Aktion eine goldene Nase mit Blutgeld zu verdienen, ist ein Hohn. Ein Anwalt, der einen derartigen Fall verhandelt, ist "gemacht"; er ist danach bekannt und gefragt genug, das er diesen Fall ruhig hätte pro bono führen können. Stattdessen - acht Millionen? Wie Ogino schon aufgerechnet hat...dieser Anwalt bekommt für drei Tage Arbeit genausoviel Geld, wie es einer seiner Klienten als Entschädigung für jahrelange Sklaverei bekommt. Und dieser Anwalt kann sich dann sogar noch beim Rasieren in die Augen schauen. Eigentlich bewundernswert, soviel chutzpe und Unverfrorenheit.
The first thing we do after the revolution is, we kill all the fucking lawyers.
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24. 06. 2001, 03:43
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#8
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Da real FoPi
Registrierungsdatum: Apr 2000
Ort: NRW
Beiträge: 2.762
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Zitat:
Original erstellt von Arkaengel
Allein die Tatsache, das rechtliche Schritte nötig waren, um diese Zahlungen zu veranlassen, ist IMO schon ein Skandal.
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Da stimm ich Dir zu 100% zu!
Was mich dann noch erschreckt:
Ist es nicht so, dass der Anwalt das Geld selbst dann bekommen hätte, wenn er den Prozeß verloren hätte???
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24. 06. 2001, 03:56
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#9
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______________
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: HH
Beiträge: 238
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Dies ist nun mal der Job eines Anwalts. Ob jetzt 8 Mio. gerechtfertigt sind, sei mal dahingestellt. Das ist auch nicht der Punkt.
Und bitte tut doch nicht alle so, als seid ihr sowas von selbstlos. Wenn das so wäre, ist das GullisBoard eine Insel der Selbstlosigkeit auf unserer "schönen" Welt.
Ich bin nicht einverstanden, wie genau das Alles abgelaufen ist, aber ein bissel mehr Realismus wäre sicherlich angebracht.
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24. 06. 2001, 13:15
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#10
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: UniMatrix
Beiträge: 3.183
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Zitat:
Original erstellt von Stevano
Das ist ein undifferenziertes Geschwafel!
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mein meins schon deiner meinung nach "undiffeernziertes geschwafel" sein soll, was soll dein statement denn dann bitte darstellen???
Zitat:
Original erstellt von Stevano
Und wird den Opfern in keinster Weise gerecht....sondern diffamiert sie noch mehr!
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das hätte ich gerne mal erläutert......
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24. 06. 2001, 15:20
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#11
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Outsider
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 3.570
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Sorry Matrix aber nicht du bist hier in der Position, durch einzelne "Sätzchen",mir unterstellen zu können ich hätte dazu keine ausführliche Meinung.
Aber ich denke durch einen einzelnen Satz, zu einer komplexen Geschichte wird man dem Thema nicht gerecht.
Wenn du willst kann ich dazu mehr sagen,dann aber bitte nicht so! Ich denke das drückt nur Wut aus was du da vondir gibts,durchaus verständlich aber es wird garnichts gerechter dadurch, sondern erzeugt nur weiter böses Blut.
Das will ich auf keinen Fall!
In diesem Sinne du bist am Zug Matrix 
Weil ich doch auch weiß, aus anderen Postings, das da mehr ist......
Gruß Stevano
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24. 06. 2001, 17:35
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#12
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: UniMatrix
Beiträge: 3.183
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Zitat:
Original erstellt von Stevano
Sorry Matrix aber nicht du bist hier in der Position, durch einzelne "Sätzchen",mir unterstellen zu können ich hätte dazu keine ausführliche Meinung.
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das hab ich dir nie unterstellt, allerdings ast du mir unterstellt das ich ein "undiffeneziertes geschwanfel" geschrieben hätte.....ich frage mich also wer hier das recht hat von einer unterstellung zu sprechen....
Zitat:
Original erstellt von Stevano
Aber ich denke durch einen einzelnen Satz, zu einer komplexen Geschichte wird man dem Thema nicht gerecht.
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da ist sicherlich was dran, allerdings war es auch far ncith meien absicht allen fgerecht zu werden - das geht eh nicht.
Zitat:
Original erstellt von Stevano
Wenn du willst kann ich dazu mehr sagen, dann aber bitte nicht so!
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wie ich etwas sage überläßt du bitte mir - das handhabe ich genauso was dich angeht!
[quote] Original erstellt von Stevano
[b]Ich denke das drückt nur Wut aus was du da von dir gibts, durchaus verständlich aber es wird garnichts gerechter dadurch,
es war meine abischt meine wut, enttäuschung, unverständnis ebenso auszudrücken wie meine abscheu vor diesen menschen und ihrer handlungsweise!
das hat auch nichts mit gerechtigkeit zu tun!
mann kann es nie allen recht machen - das sehe ich ein - aber doch nicht so!! 
und ich beabsichtigte mit meinem posting auch nicht gerecht zu sein, sindern durchaus wertend!
Zitat:
Original erstellt von Stevano
sondern erzeugt nur weiter böses Blut.
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ohne provokation keine diskussion und das verhalten der anwälte halt offenbar nicht genug für diskussion gesorgt!
es ist sogar größtenteils akzeptiert worden!
Zitat:
Original erstellt von Stevano
In diesem Sinne du bist am Zug Matrix
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/done
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24. 06. 2001, 17:56
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#13
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Outsider
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 3.570
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Zitat:
Original erstellt von TheMatrix
/me ist der meinung das an den händen der anwälte die dieses geld annehmen blut klebt......
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Damit fing es ja an,das habe ich gequotet um ebenfalls dich zu provozieren,insoweit 100% dazu....
Ich denke das Thema ist damit durch!
Zitat:
Original erstellt von Stevano
Das ist ein undifferenziertes Geschwafel! Und wird den Opfern in keinster Weise gerecht....sondern diffamiert sie noch mehr!
[/b]
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Das wurde dann von dir gequotet, um in meinen Augen mir klar zu machen,das mein erstes Posting dazu genauso ein Geschwaffel ist.
Hä ich versteh nicht?Warum du dann nicht mit meinem ersten Posting argumentierst?
Nun nochmal zu deinem ersten Posting,wenn ein Anwalt eine sehr große Summe,für einen Schadenersatzprozess bekommt ob zu Recht oder Unrecht,lass ich mal dahingestellt,dann gehe ich mal davon aus das der "Bursche" nicht am Unrecht beteiligt ist,was seinen Klägern angetan worden ist.
Desweiteren wird er sich eine Erlaubnis eingeholt haben um sie überhaupt vertretten zu dürfen.
Einen Prozess dieser Größenordnung(es ging um mehr als Peanuts)überhaupt durchzuziehen,braucht man hunderte von Mitarbeitern,schonmal drüber nachgedacht das die auch bezahlt werden wollen?Was meinst du von wem?
Ich sehe da jedenfalls nur Blut fliesen, wenn die nicht bezahlt werden.
Das meinte ich mit undifferenziert,alles klar Matrix?
Ich denke man sollte alle Seiten des Geldstücks sehen.
Und das machte deine Äusserung da oben nicht.
Diffamieren der Opfer:Wenn das was ich da über diesen Anwalt und seine Mitarbeiter geschrieben habe stimmt, dann ist das ein diffamieren, weil sie ja wohl nicht sich einem neuen Ausbeuter wehrlos ausgeliefert haben.
Sondern ich denke Anwälte/Prozesse vorher haben stattgefunden und führten zu nichts,keine Entschädigung,kein Anerkennen von Unrecht einfach nichts.
Also ich versteh nicht was du mir jetzt beweisen willst Matrix,sollte ich dir einen oder sieben Gründe geliefert haben oder was?
Naja ich hoffe da kommt noch was ausser Wut,weil etwas anderes ist immer noch nicht erkennbar!
Gruß Stevano [br][br][Editiert von Stevano am 24. 06. 2001 um 19:52]
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24. 06. 2001, 19:21
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#14
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Boardgrufty
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 2.619
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was regts euch über einen anwalt in münchen auf, der nach dem streitwert und einer gebührenordnung abrechnet.
die summe die insgesamt an anwälte bezahlt wird beläuft sich auf 120.000.000 millionen deutsche mäuse.
die amerikanischen anwälte werden nämlich nach erfolg bezahlt. je mehr sie rausschlagen, um so höher das honorar!
sollen sie doch ihr honorar bekommen. aber die ganzen anderen deppen und institutionen die sich auch noch daran eine goldene nase verdienen und im grunde nichts dazu beigetragen haben das etwas gezahlt wird, die sollte man mal an den pranger stellen.
greetz vom rumpelstilz
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24. 06. 2001, 19:52
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#15
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Boardgrufty
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 2.619
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...quatsch 120 millionen natürlich ( wollte es zuerst anders schreiben)
greetz
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24. 06. 2001, 19:59
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#16
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 127
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Hi all,
ich finde, Ihr eröffnet hier Nebenkriegsschauplätze:
Der Anwalt, der sich über alle Maße dadurch bereichert, daß andere Menschen bloß zu ihrem Recht kommen, ist einzig und allein Produkt der bürgerlich-kapitalistischen Epoche.
Der Kapitalismus mit seinem Grundpfeiler der Berechenbarkeit (neudeutsch im aktuellen Zusammenhang: "Rechtssicherheit") bringt erst diese Spezies Anwälte hervor, die ihrerseits an den Schaltstellen der Macht (Wirtschaft und Parteien) deutlich überrepräsentiert sind und somit wiederum dafür sorgen, daß das perpetuum mobile am Laufen gehalten wird.
Wenn Ihr also nur auf dem Anwalt rumhackt, schlachtet Ihr das falsche Schwein.
@nutellatoast: Ich fürchte, Du verwechselst "Realismus" mit "sich-in-die-Dinge-fügen-und-als-Gott-gegeben-hinnehmen".
@Arkaengel: Dein "The first thing we do after the revolution is, we kill all the fucking lawyers." hat mir gut gefallen. Sag mir bitte bescheid, wenn's soweit ist! ;-)
Greetz - Atomic_Bomberman
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24. 06. 2001, 20:00
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#17
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______________
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: HH
Beiträge: 238
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@Atomic_Bombermann:
Es geht nicht darum; "Dinge als Gott gegeben hinnehmen", sondern um meine Vermutung, dass alle hier Anwesenden sich net anders verhalten würden als diese Anwälte (Ist das nicht so?).
Wenn ich beim Sozialamt arbeiten würde und mir würden laufend "arme Schweine" begegnen, würde ich denen wohl kaum ein Teil meines Gehaltes überlassen, auch wenn die das vielleicht noch viel besser gebrauchen könnten als ich.
Bein den Anwälten geht`s um einen "Job" und nicht um eine "Weltanschauung".
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24. 06. 2001, 20:30
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#18
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Grenzgänger
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Grenzgebiet
Beiträge: 290
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Langsam. Haben wir hier nicht zwei absolut unterschiedliche Themen, die in einen Topf geworfen werden?
Soweit ich mich erinnere nannte ein Bezugsberechtigter die Honorare der Anwälte "obszön". Allerdings wird verkannt, daß die Interessengruppen der NS-Zwangsarbeiter keineswegs dazu gezwungen wurden, diese Anwälte zu konsultieren. Und da dies bei der Beauftragung doch in beidseitigem Einverständnis geschah, verstehe ich das nachfolgende Gejammer über die Anwaltsgehälter nicht.
Wie vorher schon erwähnt, weiß im Prinzip jeder, daß sich das Honorar der Anwälte nach der höhe des Streitwertes richtet (USA). Ob dies "Moralisch" ist oder nicht, hat überhaupt nichts mit dem Falle der Zwangsarbeiter zu tun.
Hier geht es um das Unverständnis darüber, daß ein Star-Anwalt für seine Arbeit soviel Geld verlangt. Aber Spitzensportler tun dies auch. (Bundesliga, Formel1 etc.)
Ob diese Gehälter gerechtfertigt sind, ist aber ein anderes Thema.
Auch ich bin der Meinung, daß den Zwangsarbeitern eine höhere Entschädigungssumme zustehen würde. Allerdings wäre dies auch der Fall, wenn man sich aussergerichtlich geeinigt hätte. Der eigentliche "Sündenbock" ist die deutsche Wirtschaft, die sich über fünfzig Jahre lang geweigert hatte, sich der Problematik der Zwangsarbeiterentschädigung zu stellen, und erst nach massivem Druck (durch die Gerichte) dazu bereit war, hier Zahlungen zu leisten.
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27. 06. 2001, 11:41
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#19
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Outsider
Registrierungsdatum: Aug 2000
Beiträge: 3.570
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Zitat:
Original erstellt von emmet
Der eigentliche "Sündenbock" ist die deutsche Wirtschaft, die sich über fünfzig Jahre lang geweigert hatte, sich der Problematik der Zwangsarbeiterentschädigung zu stellen, und erst nach massivem Druck (durch die Gerichte) dazu bereit war, hier Zahlungen zu leisten.
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So nachdem wir uns jetzt geeinigt haben wer hier der Hauptverursacher ist,können wir die Wut wohl als verraucht ansehen.
Auch Hauptverursacher bezogen auf hohe Gehälter ist die deutsche Wirtschaft,siehe Werbung in TV,Rundfunk und Zeitung und damit verbundener Geldzahlung an Sportler,etc.
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28. 06. 2001, 17:33
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#20
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Cloogshicer®
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: fuck'nmiddlofnowhere
Beiträge: 13.266
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Zitat:
Original erstellt von emmet
Soweit ich mich erinnere nannte ein Bezugsberechtigter die Honorare der Anwälte "obszön". Allerdings wird verkannt, daß die Interessengruppen der NS-Zwangsarbeiter keineswegs dazu gezwungen wurden, diese Anwälte zu konsultieren. Und da dies bei der Beauftragung doch in beidseitigem Einverständnis geschah, verstehe ich das nachfolgende Gejammer über die Anwaltsgehälter nicht.
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Im Grunde genommen alles richtig. Das ändert aber nach wie vor nicht, dass die Honorare "obszön" sind. Der springende Punkt liegt an der Stelle (wie viele Vorredner schon erörtert haben), dass sich Anwälte (auch wenn's aufgrund der Gesetzgebung so ist) an Elend, Folter und Mord bereichern. In dem Sinne @nutellatoast: ich, wenn ich Anwalt wäre, würde das Geld auf keinen Fall (oder maximal nur zu dem Teil meiner Auslagen) annehmen bzw.: auch wenn das absurd klingt: in den Entschädigungstopf ein- oder zurückzahlen.
Im Klartext: Ich würde nicht, im Gegensatz zur deutschen Wirtschaft, auf Kosten von Elend, Folter und Mord leben und wirtschaften wollen...
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30. 06. 2001, 01:52
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#21
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Boardgrufty
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 2.619
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@miker
...meinst du das wirklich enst. dann muß man dich ja noch über mutter theresa einordnen!
wenn du einen großen namen hast als anwalt wirst du wahrscheinlich nen haufen kohle machen. und wie heißt es doch:
wer schon viel hat will noch mehr oder kann den hals nicht voll kriegen!
ohne dir nahe treten zu wollen und du magst auch so sein, aber für mich ist das nicht glaubwürdig.
ich wiederhol es noch mal wie ich das sehe. nicht die anwälte sind die schwarzen schafe, sondern die sogenannten institutionen und was weis ich noch, die sich hintenrum daran bereichern!
greetz vom rumpelstilz
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30. 06. 2001, 15:22
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#22
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Cloogshicer®
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: fuck'nmiddlofnowhere
Beiträge: 13.266
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Zitat:
Original erstellt von Rumpelstilz
...meinst du das wirklich enst. dann muß man dich ja noch über mutter theresa einordnen!
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naja übern Geldsegen würde sich sicher niemand beklagen auch ich nicht, nur in dem Zusammenhang muss man schon ziemlich abgehoben sein...
Zitat:
wenn du einen großen namen hast als anwalt wirst du wahrscheinlich nen haufen kohle machen. und wie heißt es doch:
wer schon viel hat will noch mehr oder kann den hals nicht voll kriegen!
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Klar auch ich kann mir nicht 100% sicher sein, dass ich dem grossen Geld nicht erliegen würde. Aber: es gibt auch viele (leider nicht ausreichend) Menschen, die Geld haben und dieses sinnvoll in soziale Belange investieren ohne die chance einer Kapitalvermehrung bzw. Bereicherung...
oder anders: Menschen die erkannt haben, dass man Geld nicht essen kann...
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30. 06. 2001, 15:39
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#23
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Boardgrufty
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 2.619
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ok ok, ich weis, wir kommen von thema ab. aber darauf muß ich noch mal antworten.
richtig, miker, es gibt viele die ihr geld in soziale projekte stecken. ich möchte nur dagegen halten, daß wahrscheinlich 99% von denen sich damit so darstellen wollen,als ob sie sozial eingestellt wären, im grunde es aber doch nur tun um den zaster von der steuer absetzen zu können. könnten sie das nicht, würden sie auch nicht spenden!
sicherlich gibt es welche die es wirklich aus überzeugung tun, muß ich dir zustimmen, und davon leider zu wenige. ich selbst würde mich nicht unbedingt dazuzählen, und als advokat schon gar nicht.
greetz vom rumpelstilz
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30. 06. 2001, 18:32
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#24
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Brumm
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: In einer Höhle
Beiträge: 1.312
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Zunächst mal sind die amerikanischen Anwälte zu ihren Klienten gegangen und nicht umgekehrt. Die amerikanische Praxis der "Gewinnbeteiligung" ist nun mal Bestandteil der angelsäsischen Gesetzgebung. Es steht uns nicht zu diese zu kritisieren. Von unserem Standpunkt aus betrachtet ist sie sicherlich verwerflich, aber dennoch handelt es sich dabei um ein funktionierendes Rechtssystem das auf einer Demokratie basiert. Ich verstehe es zwar nicht (wahrscheinlich aufgrund meines gesunden Menschenverstandes  ) aber es scheint zu funktionieren.
Das Problem ist, daß hier eurpäische und amerikanische Moral-und Gesetzesvorstellungen aufeinander getroffen sind.
Die Klage an sich ist angebracht gewesen, kam aber viel zu spät.
Herr Witti hat, wie schon gesagt seine Rechnung nach der deutschen Anwaltsordnung gestellt. 8 Millionen mag sich viel anhören, ist aber vermutlich in anbetracht des Aufwandes für den Prozeß auch angemessen. Alleine ein Gutachten kann schon in die hundert Tausende gehen. Und auch das muß Herr Witti von den 8 Millionen bezahlen.
Die erste Klägerin (ich habe leider den Namen vergessen) hat übrigens die ersten 5000 Dollar die sie bekommen hat an ein Krankenhaus gespendet, obwohl das für sie sehr viel Geld ist. Darauf angesprochen hat sie das mit der Gier der Anwälte und der reduzierung von Schuld auf Geld begründet.
Gruß Turbolinde
P.S.: Anwälte stehen in den USA übrigens gesellschaftlich noch unter den Polizisten. Beweismittel a.) und b.):
a.)Neulich war es so kalt das ich einen Anwalt mit den Händen in den eigenen Taschen gesehen habe.
b.)Neulich wurde ein Anwalt von einer Klapperschlange gebissen. Sie verendete nach einer Stunde qualvoll.
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30. 06. 2001, 23:58
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#25
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