Zitat:
|
Dürfte doch erkenn welchen zeichencode ich habe also der validator?
|
Da es laut DOCTYPE ein XHTML-Dokument ist, nutzt Validome einen XML-Parser und den interessiert ein meta-Element herzlich wenig, das benötigst du nur zur Abwärtskompatiblität mit HTML-User-Agents. Siehe
http://www.validome.org/forum/viewtopicp-580-1.htm oder
http://schneegans.de/web/xhtml/#codierung
Daraus folgt: XHTML lässt sich nur in Kombination mit UTF-8 problemlos nutzen. Die Angabe in dem meta-Element für HTML-UAs bei dir ist soweit ok, dass ein XML-Parser auf die Fallback-Kodierung zurückgreift ebenso. Du musst allerdings dein Dokument auch in UTF-8 speichern, das sollte sich in deinem Editor einstellen lassen. Dann kannst du auch deine Umlaute oder alle anderen Zeichen verwenden, die nicht gerade in XHTML eine spezielle Bedeutung haben (&, <, > sowie in Attributwerten " bzw. '). Alternativ kannst du natürlich auch alle nicht-ASCII-Zeichen maskieren, dann fallen auch falsche Kodierungsangaben wie in deinem Fall nicht ins Gewicht, solange die angegebene und die tatsächlich verwendete Kodierung beide ASCII als Basis verwenden, wie es ja bei vielen Kodierungen der Fall ist. Das ist aber unnötig kompliziert, weil man dann zumindest bei nicht-englischen Texten ständig Zeichen maskieren muss.
Falls du auf die Idee gekommen bist, ein Stylesheet bei Validome prüfen zu lassen, das wird bisher nicht unterstützt, der kennt bisher nur HTML, XHTML und WML.
Zitat:
|
utf-8 [...] unterstützt u.a. keine Umlaute.
|
Falsch, UTF-8 unterstützt sogar jedes in Unicode spezifizierte Zeichen, das sind derzeit 99000 Stück. Dagegen enthält eine herkömmliche 8-Bit-Kodierung maximal gerade mal 256 Zeichen, wobei in üblichen Kodierungen wie z. B. ISO-8859 einiges für Steuerzeichen drauf geht, sodass damit gerade mal 191 druckbare Zeichen darstellbar sind.
Offenbar gibt es immer wieder Unklarheiten über das Mysterium Zeichenkodierung, daher empfehle ich unbedingt mal
http://jendryschik.de/wsdev/einfuehr...ichenkodierung oder
http://de.selfhtml.org/html/allgemein/zeichen.htm zu lesen. Micheael Jendryschik merkt sehr treffend an:
Zitat:
Gerade Webautoren, die täglich mit Texten der weltweiten elektronischen Kommunikation umgehen, müssen die Konzepte der Zeichenkodierung
zumindest in den Grundzügen verstanden haben, um funktionierende Webseiten bauen zu können.
|