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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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Da sollte(muß) der Weltverband ran, das ist aber wieder alles eine Frage des geltenden Gesetz in den entsprechenden Ländern, also ist da die Politik gefordert.
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das sehe ich grundlegend anders. ich persönlich sehe nur 2 instanzen, die in der lage wären durchzugreifen.
einerseits die wada (weltantidopingagentur) und das ioc (olympisches komitee). wieso? weil sich fast alle internationalen verbände darum bemühen in den elitären klub der olympiasportarten aufgenommen zu werden. das verleiht dem ioc die macht ihre bedingungen zu diktieren. als aktuelles beispiel nenne ich hier die strafe des ioc gegen das österreichische olympische komitee, in zusammenhang mit den dopingcause in turin. hier wurden strafen verhängt und mußten zähneknirschend akzeptiert werden, da sonst ein olympia ausschluss drohte. das wäre der supergau für den gesamten österreichischen sports gewesen. dieses druckmittel hat imense wirkung.
die wada ist meiner meinung nach desshalb so mächtig, weil sie volle unterstützung vom ioc erfahren. unter dem jetzigen präsidenten rogge kamen erst diese dinge ins rollen. sein vorgänger samaranch war daran nicht interessiert. die wada kann weltweit kontrollen durchführen und hat in den letzten jahren auch viele erfolge vorweisen können. "erfolgsmeldungen" kommen jetzt sogar aus ländern, die vorher nie positive fälle produziert haben. siehe die positiven proben der iranischen gewichtheber. früher war es nahezu unmöglich dort effektiv zu kontrollieren. jetzt ist es möglich, weil das drohpotential der wada und des ioc greift.
die nationale politik hat gegen diese 2 organisationen wenig auszurichten, da im hintergrund der tod des nationalen sports lauert. hier möchte ich wieder das aktuelle beispiel der ereignisse in turin anführen. dem ösv wird vorgeworfen systematisch doping unterstützt zu haben. das öoc wird dafür natürlich vom ioc verantwortlich gemacht. daraus folgte die drohung österreich, sowohl von den sommer als auch von den winterspielen, auszuschließen. eine sippenhaft sozusagen.
die nationale politik kann dies nicht leisten. zumal scharfe regelungen schon alleine dadurch untergraben werden, dass sie dem eigenen sport schaden.
mir hat einmal ein ehemaliger österreichischer spitzensportler in etwa folgendes gesagt "was wollen sie denn? wollen sie eine medaillie, oder eine positive dopingprobe?"
die nationalen sportverbände sind noch stärker als die politik von diesem zwispalt betroffen. diese scheiden meiner meinung nach von vornherein für effektive kontrollen aus. darum gibt es auch die nadas (nationale ableger der wada), um ein unabhängigeres kontrollsystem zu haben.
mfg
chronoton
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25. 05. 2007, 13:30
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#26
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2005
Beiträge: 2.547
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Im Grunde genommen ist das so ein verfahrener Teufelskreis, aus dem es nahezu unmöglich ist, wieder herauszukommen. Durch die sehr guten (hochgedopten) Ergebnisse in der Vergangenheit interessierten sich die Medien zunehmend mehr am Radsport. Diese haben letztendlich auch im Fernsehen für gute Einschaltquoten gesorgt, dass die Medien damit auch viel mit daran verdient haben. Es ist wie letztendlich alles eine riesige Geldmaschinerie, die alle Bereiche umfasst. Er lässt sich nunmal nicht mit permanenten Verlierern Geld verdienen und medienwirksam vermarkten. Angenommen es würde kein einziger deutscher Radprofi mehr dopen, dann würden die gnadenlos hinterherfahren und es würde keinem mehr interessieren, weder die Fernseh-Zuschauer, Sponsoren und viel mehr. Alle würden abspringen und alles wäre damit aus. Oder würde man die wirklich sauberen Radsportler, die hinterherfahren als "wahre bzw. ehrliche Verlierer" bejubeln wohl kaum. Im Sport zählen nun mal nur die ersten 3 Podiumsplätze wie Gold, Silber und Bronze etwas. Also ich sehe ehrlich gesagt keine Chance um dauerhaft diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
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25. 05. 2007, 13:46
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#27
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Boardie
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: May 2005
Beiträge: 1.013
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
@ chronoton
Vielen Dank für deine Ausführungen. Sehr erhellend!
Nun hat das IOC leider keinen Einfluß auf den Profisport. Was kann hierzulande getan (und gelassen) werden, um etwa den Profiradsport einer offenbar wirksameren Kontrolle der WADA und NADAS zu unterstellen?
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25. 05. 2007, 13:57
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#28
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2006
Beiträge: 115
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zu Andreas 73
Bin genau Deiner Meinung. Auch der Zuschauer ist Teil des Teufelskreises. Nur die ersten Platze zählen und man kann das große Geld verdienen. Ich selber habe auch sehr viel Sport getrieben. Auch dort ging es irgendwann um Mittel, die die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Der Schritt zum Doping ist gar nicht so gross. Und wenn es um Millionen geht - ich bitte Euch. Was ich nicht gut finde ist, dass ausschließlich der Sportler an sich im Kreuzfeuer sitzt. Es überrascht mich wirklich, dass einige glauben, dass die meisten Sportler an sich sauber sind. Ich glaube das nicht. Ich glaube aber auch, dass der eigentliche Zuschauer auch eine Schuld an dieser Misere hat. Ich möchte auch bei jeder Olympiade Rekorde fallen sehen. Ich möchte im Fussball auch meine Mannschaft in sämtlichen Wettbewerben stehen sehen. Ich möchte meinen Spieler auch bei jedem Spiel auflaufen sehen (obwohl sein Körper der Anstrengung überhaupt nicht Gewachsen ist). Ich möchte auch Jan Ullrich auf einem Berg mit 19 % Steigung mit Tempo 30 an Amstrong vorbei fahren sehen. Alles hat seinen Preis. Der Profisport hat bereits seit Jahren seine Grenzen erreicht. Will man die Grenzen brechen, dann nur mit Leistungssteigernden Mitteln.
Vielleicht sollte man das Thema Doping im Allgemeinen nochmals aufgreifen. Was sollte erlaubt sein und was auf jedenfall verboten. Grundsätzlich sollten Substanzen verboten werden, die das Leben des Sportlers gefährden. Aber wie sieht es mit einer Behandlung von Eigenblut aus. Warum ist dies generell verboten? Ich weis, es ist ein heikles Thema aber man kann drüber diskutieren, oder?
Gruss Guido
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25. 05. 2007, 15:30
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#29
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Widerständler
Registrierungsdatum: May 2005
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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+++ Riis wird sein Toursieg trotz des Dopinggeständnisses nicht aberkannt +++
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Steht soeben im N-TV Ticker. Sagt wohl alles über fairness. Lügen, betrügen, Geld kassieren. Warum sollte man da ehrlich bleiben?
Edit:
Zitat:
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+++ Jan Ullrich kündigt Erklärung an / Das Wann und Wie ist noch offen +++
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Das dürfte das nächste Geständnis werden.
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25. 05. 2007, 17:47
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#30
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Imperator
Moderator
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
imho gibts keinen Hochleistungssport wo nicht gedopt wird, Sponsorengelder fliessen nicht für Looser.
egal wie, aber es gibt Wege wie man die Einnahme verschleiern kann(hach, ich hab eine Grippe) oder wie bei Epo das man eigentlich kaum nachweisen kann.
Es ist egal, Pantani, Riiss, Armstrong, Ullrich und Co. haben alle zur Medizinischen Unterstützung gegriffen. Anders ist die Leistung kaum zu erklären.
Vllt. sollte man "Kranke" sowie ausschliessen, man will ja nicht die Gesundheit gefärden.
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25. 05. 2007, 18:19
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#31
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...never walks alone
Registrierungsdatum: Feb 2007
Ort: right here
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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Zitat von frogger9
egal wie, aber es gibt Wege wie man die Einnahme verschleiern kann(hach, ich hab eine Grippe) oder wie bei Epo das man eigentlich kaum nachweisen kann.
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Epo kann man gut nachweisen, direkt oder indirekt.
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25. 05. 2007, 18:29
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#32
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Widerständler
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: /home/username
Beiträge: 1.922
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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+++ Doping-Affäre: Jan Ullrich will sich nicht äußern +++
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Er zögert es doch noch bissel raus.
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25. 05. 2007, 19:10
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#33
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2005
Beiträge: 2.547
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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Zitat von guido1972
Bin genau Deiner Meinung. Auch der Zuschauer ist Teil des Teufelskreises. Nur die ersten Platze zählen und man kann das große Geld verdienen.
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Genau der Fernsehzuschauer steckt da auch im kleinen Rahmen mit drinnen, nur viele Zuschauer bringen Quote und bei guter Quote wird davon berichtet. Der Zuschauer will ähnlich wie in einem Film Aktion sehen und sich nicht mit langweiligen Massenankünften begnügen. Nichts war in der Vergangenheit spannender als das Duell Amstrong kontra Ullrich und solche spektakuläre kommen natürlich bei jedem Zuschauer wie auch in den Medien besonders gut an. Zu gerne hätte ich bereits im letzten Jahr Ullrich gerne nochmals gegen den Rest der Welt gesehen, wenn auch ohne Amstrong. Leider wird daraus wohl nie mehr etwas werden, obwohl er mit 33 gerade das beste Alter dafür hätte.
Zitat:
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Zitat von guido1972
Aber wie sieht es mit einer Behandlung von Eigenblut aus. Warum ist dies generell verboten? Ich weis, es ist ein heikles Thema aber man kann drüber diskutieren, oder?
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Das Eigenblutdoping geht so: Für das Eigenblutdoping wird dem Sportler einige Wochen vor dem Wettkampf Blut abgenommen. Der Sportler hat die Zahl der in seinem Blut enthaltenen Erythrozyten bereits zuvor durch Absolvieren eines Höhentrainings oder Anwendung von EPO erhöht. In einer Zentrifuge trennt man die roten Blutkörperchen von den restlichen Blutbestandteilen, die dem Spender umgehend wieder in den Blutkreislauf zurückgeführt werden. Die gewonnene Blutkonserve konzentrierter roter Blutkörperchen wird mit einem Gerinnungshemmer/Stabilisator versetzt und gekühlt gelagert. Kurz vor dem Wettkampf führt man dem Sportler die Blutkonserve per Infusion zu. Beim Fremdblutdoping benötigt man einen Spender mit identischer Blutgruppe und identischem Rhesusfaktor, welcher auch Nichtsportler sein kann, was den Vorteil hat, dass dieser keinen Kontrollen unterliegt.
Im Grunde genommen wird bei einem mehrwöchigen Höhentrainingslager der gleiche Effekt erzielt und das Blut zur Anregung von roten Blutkörperchen angeregt. Der Körper ist dann unter Normalbedingungen in der Lage bessere Leistungen zu erzielen, wenn auch nur für kurze Zeit. Höhentraining ist aber dagegen erlaubt, obwohl es auch eine "unnatürliche Art" der Leistungssteigerung ist. Es ist natürlich überaus schwierig klare Grenzen zu ziehen, was ist Doping und was nicht. Doping ist generell ein oder mehrere verschiedene "Mittel", die man einsetzt um eine zusätzliche Leistungssteigerung zu erzielen.
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25. 05. 2007, 19:10
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#34
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Lang dabei
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 4.638
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Aber erst seit ein paar Jahren, da wo die Verbrecher das genommen haben, ging das technisch noch nicht
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25. 05. 2007, 19:41
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#35
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Gesperrt
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: Capitol Hill
Beiträge: 489
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Ich kann gar nicht fassen, dass soviele gedopt haben.
Umso mehr bewundere ich Lance Armstrong, wie er Jahr für Jahr diese Herde voller Epo-Zombies hinter sich gelassen hat und ganz nebenbei Hoden- und Hirnkrebs besiegt hat.
Der Mann gehört sicher neben Mohammed Ali und Jesse Owens zu den größten Sportlern aller Zeiten...
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26. 05. 2007, 01:02
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#36
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2003
Beiträge: 124
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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Zitat von BillFromTheHill
Ich kann gar nicht fassen, dass soviele gedopt haben.
Umso mehr bewundere ich Lance Armstrong, wie er Jahr für Jahr diese Herde voller Epo-Zombies hinter sich gelassen hat und ganz nebenbei Hoden- und Hirnkrebs besiegt hat.
Der Mann gehört sicher neben Mohammed Ali und Jesse Owens zu den größten Sportlern aller Zeiten...
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ja klar, lance armstrong hat nich gedopt... der einzige radfahrer der nix genommen hat... so wie floyd landis - der war auch sauber.
also mal ehrlich ich kann nicht glauben, dass auch nur ein profi radfahrer keine leistungssteigernde mittel nimmt, die nicht erlaubt sind
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26. 05. 2007, 01:15
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#37
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.088
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Aloah he,
Zitat:
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Zitat von Andreas73
Es ist natürlich überaus schwierig klare Grenzen zu ziehen, was ist Doping und was nicht. Doping ist generell ein oder mehrere verschiedene "Mittel", die man einsetzt um eine zusätzliche Leistungssteigerung zu erzielen.
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letztlich sind doch die Nachweismethoden immer nur ein reaktives Mittel um Doping zu verhindern/begrenzen, es wird imo immer wieder Mittel geben, die erst nach Jahren nachgeweisen werden können.
Aus diesem Fakt und dem Wesen der menschlichen Natur folgt doch, dass in Sportarten, bei denen es auf die Kondition, Kraft und Leistungsfähigkeit ankommt, immer betrogen werden wird.
Die generellen Möglichkeiten können doch nur lauten, einseits die Strafen für die Erwischten so hoch anzusetzen, dass es keiner mehr wagt zu dopen ( so á la 10 Jahre Kerkerhaft ).
Ob man da allerdings nicht schnell in Bereiche kommt, in denen dieser Ansatz - um effektiv zu sein - unverhältnismäßig wird, nun dass kann ein jeder für sich beurteilen.
Andererseits könnte man aber auch mit einem "Teile und Herrsche" Ansatz eine Kultur des Misstrauens und der gegenseitigen Überwachung und des Verpetzens schaffen (i.V.m einer Kronzeugenregelung).
Durchsetzungsfähige Gesetze für die Bestrafung, härtere Strafen (lebenslängliche Sperre, Aberkennung aller Titel, volle & unbeschränkte Haftung, Mannschaftssperre für zwei Jahre, Sperre der Teammitglieder für 1 Jahr) und Beweise dafür, dass auch mal was passiert im nti-Doping Kampf (siehe Flyod Landis, eine Farce  )
Oder den Gebrauch entweder erlauben (oder gar zwingend vorschreiben  ), mit allem was da dranhängt.
@Bill from the Hill
oehm, Dir ist schon klar, dass auch Lance mindestens 1 Jahr mehrfach EPO nachgewiesen werden konnte oder ?
so long fiveofeleven
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26. 05. 2007, 08:23
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#38
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Geist
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Mich würde mal interessieren, was bei eimem strengen Dopingtest beim Ironman ( usa )so alles rauskommen würde  Die Arroganz von Riis ist ja wohl auch nicht mehr zu toppen, so nach dem Motto; lassen wir uns mal als gestehende Doper feiern.
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26. 05. 2007, 12:58
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#39
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2005
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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Zitat von Flaschengeist
Die Arroganz von Riis ist ja wohl auch nicht mehr zu toppen
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Stimmt so eine Ignoranz hat man auch noch nicht gesehen. Anders bei Zabel, der unter Tränen beichtete, seinem Sohn und andere nicht mehr länger belügen zu wollen.
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26. 05. 2007, 14:07
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#40
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Gesperrt
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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Zitat von fiveofeleven
@Bill from the Hill
oehm, Dir ist schon klar, dass auch Lance mindestens 1 Jahr mehrfach EPO nachgewiesen werden konnte oder ?
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Was, wie , wo, echt ?
Der hat sich doch immer schnell genug in Luft aufgelöst, ist doch auch eine Art Leistung ...
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26. 05. 2007, 17:26
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#41
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2005
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
es gibt sport ,leistungssport und hochleistungssport
und meine meinung ist das zumindestens das drittgennante in der heutigen zeit nicht mehr mit nur müsli zu erreichen alles andere ist illusion
kenne leute im amatuer status die auch nach italien zum gardasee fahren und dort ihre "kuren" machen um ihre 25€ rundenprämie einzuheimsen wenn ich manchmal die zappelden sieger im junioren bereich sehe wo väter amphitamin angereicherte getränke an minderjährige söhne weitergeben die nicht wissen wie ihnen geschieht wenn ihnen im ziel der schaum aus dem mund läuft
da fängts an und wo es aufhört sieht ja jetzt jeder
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26. 05. 2007, 19:19
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#42
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Geist
Registrierungsdatum: Apr 2002
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Jetzt wurde auch noch bekannt, dass die jugend auch kräftig gedopt wurde. Wenn ich mir so vorstelle, was in Zukunft alles mit Gendoping möglich sein wird bzw. schon ist, wird mir ganz anders.
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26. 05. 2007, 19:54
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#43
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2005
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Zitat:
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Zitat von Flaschengeist
in Zukunft alles mit Gendoping möglich sein wird
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Ich würde es nicht ausschließen, wenn es Gendoping schon praktiziert wird.
In anderen bereichen wie z.B. auf Feldern wurde schon vor einiger Zeit Genmais, Genraps etc. ausgesät.
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26. 05. 2007, 23:24
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#44
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Ein "Gullianer"
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Re: Doping im Radsport - Pressekonferenz 24.05.07
Ich fand Erik Zabel bei seinem Geständniss einfach nur menschlich
Jan Ullrich hat, so denke ich, noch viel schwerwiegendere Probleme, die er versucht, durch seine Lügen im Dopingskandal zu verbergen!
Wenn ich mich an den Vorfall in der Disco erinnere, (Zufällige Pille im Glas)  so ein Spinner!
Fazit:
Im Radsport wird gedopt, beim Fussball verpfeift der Schiri (Hoyzer) und beim Boxen hat Don King die Fäden in der Hand.
Somit hat JEDE Sportart seinen Dreck am Stecken^^
Da geh' ich doch lieber zu DSDS
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28. 05. 2007, 11:35
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#45
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 01:33 Uhr.
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