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Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 180
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Platinen selbst herstellen
Seit längerem baue ich jetzt schon auf Europlatinen diverse Schaltungen, aber öfter´s hat ich jetzt schon probleme mit der qualität, weil sich einfach immer mal wieder irgendwo ein draht gelöst hat...
Außerdem find ich es sehr mühsam immer die gleichen oder ähnlichen schaltungen neu aufzubauen, deshalb würde ich gerne versuchen meine platinen selbst herzustellen.
Nach einer recherche im internet hab ich nun einiges gelesen, aber jeder sagt seine methode ist die beste...
Jetzt wollt ich mal fragen was genau ich benötige und mit was für kosten ich rechnen muss.
Gibt es irgendwo ein komplettset?
Ich nehme an man druckt seein layout mit einem drucker auf papier und muss nun die platine belichten und dann entwickeln...und dann? braucht man noch irgendwelche lacke oder sowas?
Als Platine einfach eine normale kupferplatine mit photobeschichtung?
Zum Belichten würde ein gesichtsbräuner reichen oder? SOWAS?
Das entwickeln ist mir noch etwas schleierhaft... man legt die belichtete platine in einen entwickler um die überschüssigen kupferflächen wegzuätzen...
Reicht da eine normale Schale oder wäre SOWAS gut?
Was für chemikalien benutzt man eigentlich? Eisen-III-Chlorid?
Und was macht man nach dem ätzen damit?
einige sagen man kann sie wegschmeisen(schadstoffsammelstelle) oder man kann sie wiederverwerten...
Zum löcherbohren würde ich ein dremel ähnliches multifunktionsgerät benutzten.
Ist das dann schon alles?
Also hätte ich kosten von :
ca.5€ für gesichtsbräuner
ca.10€ für entwickler (welchen genau?)
bisschen was für die platine
€dit: eignen sich overheadfolien als layoutvorlage?
Geändert von Basti101 (04. 06. 2007 um 14:00 Uhr).
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04. 06. 2007, 13:42
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#1
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The king :D
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 77
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Re: Platinen selbst herstellen
Hi
Also man kauft eine Platine (Kuperplatine mit einer Photofolie). Diese Photofolie ist UV Licht empfindlich. Um jetzt eine Platine herzustellen, muss man erstmal das Layout auf eine lichtdurchlässige Folie drucken. Z.B. auf eine Backpapierfolie. Dann nimmt man die unbelichtete Platine und legt die bedruckte Folie drauf. Dann lässt man von oben Licht draufscheinen und die Platine wird dann belichtet. Dann legt man die belichtete Platine in eine Seifenlauge. Diese greift dann diese Folie an, und ätzt sozusagen die nicht belichtete Folie ab. Dann kommt die Platine in den Ätzer (Eisen 3 Chlorid). Dort wird dann das Kupfer weggeätzt sodass nur mehr die Leiterbahnen übrig bleiben. dann wird die Platine nochmals abgewaschen und du hast die fertige Platine. Die Säure (Eisen 3 Chlorid) kannst du dann natürlich weiterverwenden.
Gruß
dreamworld
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04. 06. 2007, 13:56
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: weit weg
Beiträge: 210
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Re: Platinen selbst herstellen
Hi,
das hab ich mir mal dazu aufgeschrieben:
Zitat:
Vorbereitung:
Entwicklerbad --> 5gr Natriumhydroxid-Lösung (NaOH) in 450ml Wasser (neu 650ml!!!)
Ätzbad --> 120 - 150 Kugeln (EisenIII Chlorid)in 400-500ml Wasser
Belichter --> Gesichtsbräuner 450W auf 65cm Abstand zu Glasplatte, Schaumstoff
Durchführung:
1. 3min Belichten 2:20 (Folie)
2. 1min entwickeln (dabei nicht bewegen!) bei frisch angesetzten nur 0:20sek <--- zu krass, muss mindestens 1min dauern
3. abwaschen und ggf. weiterentwickeln
4. ätzen 10 - 30 min
5. abwaschen ggf. weiterätzen
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das ist für mich quasi ein Erinnerungszettel, damit ich den vorgang wiederholen kann.
Die Chemikalien bekommt man beide in der Apotheke. Der Entwickler ist auch nicht ungefährlich und Eisen III Chlorid macht heftige Flecke!
Ach ja ich hab Folie bedruckt, mit nem Laserdrucker, das dann allerdings 3mal und diese drei dann aufeinandergelegt, damit schwarz auch wirklich undurchsichtig ist!
Die Plastik Schale mit Eisen III Chlorid hab ich in einem Topf mit heissem Wasser schwimen lassen, als ein Heiss-Wasserbad, damit wird es etwas reaktionsfreudiger.
Ewig kannst du die Eisen III Chlorid Suppe nicht verwenden, weil irgendwann ist die voll mit Kuper!
Ganz am schluss, nach dem verlöten lohnt es sich noch Plastik Spray zu verwenden, das ist durchsichtig und durchlötbar (falles repariert werden muss) und verhindert die Korrosion der Platine.
Ehrlich gesagt wünsch ich mir auf dauer doch ne vernünftige Ätzstation ....
Das verwenden von Eisen III Chlorid ist, soweit ich weiss, auch nicht mehr ganz zeitgemäss
....cu
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04. 06. 2007, 19:00
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 132
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Re: Platinen selbst herstellen
Diese Ätzerei ist ganz schön zeitaufwendig und kann teuer werden wenn man fehler macht
Warum nicht gleich:
http://cgi.ebay.de/Leiterplatten-Atz...QQcmdZViewItem
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05. 06. 2007, 13:46
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#4
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 180
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Re: Platinen selbst herstellen
ja das angebot hab ich auch schon gesehen...
Aber irgendwie würde ich trotzdem die sache gerne selbst in die hand nehmen
Würde folgende Ausstattung reichen:
-gesichtsbräuner(wegen UV-licht)
-starter-set(entwickler und ätzer)
-platinen
-schale oder doch lieber eine Ätzstation(gibt´s bei reichelt für 99€)
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05. 06. 2007, 14:14
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2003
Ort: weit weg
Beiträge: 210
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Re: Platinen selbst herstellen
Hi,
ja so ein StarterSet reicht auf jeden Fall, hab ich auch so gemacht.
Und hol dir eine eine paar mehr Platinen und zersäg eine in viele kleine Stücke, damit testest du dann die Belichtungszeit und Entwicklerzeit.
Das ätzen selber ist nicht so zeitkritisch.
Ach ja es wäre sinnvoll mit nicht zu kleinen Leiterbahnen anzufangen, also 2 Leiterbahn zwischen 2 Rastermaßanschlusspunkten wird kritisch, ich persöhnlich hab zu anfang da nicht mal eine zwischengelegt.
....cu
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05. 06. 2007, 21:53
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#6
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schweigsam geworden
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 455
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Re: Platinen selbst herstellen
Für ein paar Tipps zur Technik und zur Ausstattung schau auf jeden Fall mal HIER vorbei (mit Videotutorial !). Sehr elegante, kostengünstige Methode, die auch einen gewissen Charme hat.
Unter "Trickkiste" auf der Seite finden sich noch ein paar weitere Tipps rund um Platinen.
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06. 06. 2007, 13:43
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#7
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MitGlied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 637
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Re: Platinen selbst herstellen
Hat von euch jemand Erfahrung mit solchen Sprühätzgeräten?
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06. 06. 2007, 14:46
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#8
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The king :D
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 77
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Re: Platinen selbst herstellen
Zitat:
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Zitat von nullus
Für ein paar Tipps zur Technik und zur Ausstattung schau auf jeden Fall mal HIER vorbei (mit Videotutorial !). Sehr elegante, kostengünstige Methode, die auch einen gewissen Charme hat.
Unter "Trickkiste" auf der Seite finden sich noch ein paar weitere Tipps rund um Platinen.
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Hi
Danke für diesen Link. Das ist echt ne geile Methode. Werd ich vl. auch mal machen. Muss mir halt nur noch nen Laser Drucker besorgen
Kann man das eigentlich mit jedem s/w Laserdrucker machen ?
Weiß jemand zufällig, wie hoch die Druckauflösung dafür sein sollte ?
Gruß
dreamworld
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06. 06. 2007, 16:35
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#9
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schweigsam geworden
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 455
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Re: Platinen selbst herstellen
Zitat:
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Zitat von dreamworld
Kann man das eigentlich mit jedem s/w Laserdrucker machen ?
Weiß jemand zufällig, wie hoch die Druckauflösung dafür sein sollte ?
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An anderer Stelle (und ich glaube auch auf der verlinkten Seite) wurde über verschiedene Laserdrucker (bzw. die verwendeten Toner) salbadert, take-home message für mich war allerdings wie so häufig: Versuch macht kluch...
Ich wäre sogar geneigt das ganze mit einer normalen Kopie auszuprobieren. Man sollte nur sicherstellen, dass der Kopierer das Papier nicht frisst...
Auflösung? Warum nimmste nicht die bestmöglichste? Kann sicher nicht schaden aber prinzipiell sollten 300dpi vollauf genügen....
Ach ja, noch'n paar links:
Geändert von nullus (06. 06. 2007 um 17:23 Uhr).
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06. 06. 2007, 17:06
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#10
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The king :D
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 77
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Re: Platinen selbst herstellen
Ja, wie gesagt, ich muss mir erst einen Laser Drucker besorgen und deswegen fragt ich, wie hoch die Auflösung sein müsste. Somit brauch ich mir keinen Drucker Kaufen, der eine hohe Auflösung hat. Du sagtest ja ca. 300 und ich habe schon viel billige mit 600 dbi gesehen. Diese müssten dann doch gut genug dafür sein.
Wie meinste das mit der normalen Kopie ?
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06. 06. 2007, 17:15
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#11
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schweigsam geworden
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 455
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Re: Platinen selbst herstellen
Zitat:
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Zitat von dreamworld
Ja, wie gesagt, ich muss mir erst einen Laser Drucker besorgen und deswegen fragt ich, wie hoch die Auflösung sein müsste. Somit brauch ich mir keinen Drucker Kaufen, der eine hohe Auflösung hat. Du sagtest ja ca. 300 und ich habe schon viel billige mit 600 dbi gesehen. Diese müssten dann doch gut genug dafür sein.
Wie meinste das mit der normalen Kopie ?
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Hab mein obiges Posting editiert und ein paar links eingefügt, die alle deine Fragen beantworten sollten
Normale Kopie? Na einfach mit Layout-Vorlage in Copyshop gehen, "Spezialpapier" einlegen und kopieren. Technisch gesehen ist das nix anderes als ein Laserdruck... . Möglicherweise musst du allerdings zunächst die studentische Aushilfskraft in dem Laden überzeugen, dass ein Blatt Reichelt-Katalog garantiert keinen Papierstau verursacht (oder einen günstigen Augenblick abwarten)...
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06. 06. 2007, 17:27
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#12
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one name - one legend
Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 5.948
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Re: Platinen selbst herstellen
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06. 06. 2007, 19:40
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#13
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The king :D
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 77
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Re: Platinen selbst herstellen
Ok, dann sage ich mal Danke an euch beiden für die Links.
Hab jetzt wieder was zum lesen
Gruß
Dreamworld
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06. 06. 2007, 20:25
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#14
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one name - one legend
Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 5.948
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Re: Platinen selbst herstellen
Kleiner Nachtrag.
Selbst nie ausprobiert, da ich teilweise noch klebe - auf dem Rechner planen und
seitenverkehrt auf eine Laserjet-Folie drucken. Somit ist der Toner bzw. die
abzudeckende Fläche näher am Kupfer (vermeidet Belichtungsfehler und somit
Unterätzungen).
Eisen3chlorid nutzt man eigentlich gar nicht mehr, das Zeug färbt nicht nur extrem,
sondern die Ätzungen sind sehr ungleich zu anderen kristallinen Ätzern.
Ich habe mir damals eine umgebaute Schütte von Conrad bestellt und mit der Zeit
etwas umgebaut (anderer Schlauch auf dem Boden). Die Platine wird umgedreht
da kurz auf die Oberfläche gehalten und ratzfatz ist das Kupfer weg.
(ideal sind die Hochkantgefässe aus Glas, kosten aber gleich ein Vermögen)
Sinnigerweise legt man keine Europlatine rein, wenn man nur Briefmarke benötigt.
Also das Ergebnis *vorher* zurechtsägen, dann belichten/ätzen.
Noch ein tip - kauft bereits fertig beschichtete Platinen am Anfang, die sind machinell
mit einer sehr gleichmässigen Fotoschicht beschichte, das bekommt man selbst
da noch nicht hin. Später kann man dann zu selbst lackierten Exemplaren übergehen.
Lackierte Rohlinge dunkel und kühl lagern! Sollte das Ergebnis mal Müll sein durch
zulange Lagerung sein - säubern und selbst lackieren.
Nach dem Ätzen noch Schutzlack gegen Anlaufen rauf, sehr wichtig. Frisches Kupfer
oxidiert verdammt schnell. Und arbeitet stets mit sauberen Händen, nicht mit frischen
Pommesklauen von MacDoof. Frischluftzufuhr sollte ausreichend sein, aber Tageslicht
bei beschichten Platten ist tabu - am besten im Keller.
Thema Belichtung - ich habe zweimal 250 Watt UV-Lampen der günstigen Art, keine
ausgesprochen UV-Lampe, die sind ebenfalls sehr teuer. Dazu einen Belichtungsrahmen
(ebenfalls von Conrad) für Euro-Größe. Damit sind Platine und Film gut aneinander.
Diese Direkttransfer-Methode verzichtet auf den Hokus-Pokus mit belichten und so
und man kann es stets neu beginnen, wenn es fehlschlägt. Wie obig geschrieben,
ziehe ich trotzdem die konventionelle Belichtung vor - alte Schule halt.
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06. 06. 2007, 23:50
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#15
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 03:57 Uhr.
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