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gullinews
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G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Über 4.700 Journalisten sind im internationalen Pressezentrum akkreditiert und der kleine Ort Kühlungsborn besteht eigentlich nur noch aus Medienvertretern der gesamten Welt. Ich bin als Reporter mitten im Getümmel und versuche schneller und flexibler als alle anderen Journalisten die Brennpunkte der Demonstrationen zu melden. Doch bei der großen Masse an gewalttätigen Demonstranten läuft nicht alles wie geplant.

Donnerstag, der erste offizielle Tag des G8-Gipfels in Heiligendamm beginnt. Die hochrangigen Politiker können noch einige Stunden schlafen, als ich mich fünf Uhr aus dem Bett quäle und mit ziemlich hochnäsigen Kollegen des ZDF um die beste Position in der Frühstücks-Schlange ringe. In weiser Prophezeiung meiner Kollegen zwänge ich mich wenig später bei steigender Temperatur in einige Körperprotektoren, einen Schutzhelm und wasserdichte Kleidung; der Tag kann kommen. Die aktuellen Informationen am frühen Morgen stimmen mich schon sehr vorsichtig: Der autonome schwarze Block hat angekündigt, mit Gewalt den fast heiligen Zaun um Heiligendamm erreichen zu wollen.

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Alt 07. 06. 2007, 18:10 gullinews is offline Mit Zitat antworten #1
SerialKiller
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Sehr schöner, weil subjektiver, Bericht. Ich mag solche Artikel in der "ich-Form".

Serial
Alt 07. 06. 2007, 18:16 SerialKiller is offline Mit Zitat antworten #2
HassKappenMann
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Thumbs up Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

guter Artikel. Mich würde blos mal interresieren, wer diesen Artikel jetzt geschrieben hat.

So ohne Autoren hat der Artikel keinen Wert für mich, da man über den Warheitsgehalt nicht so wirklich urteilen kann...
Alt 07. 06. 2007, 19:46 HassKappenMann is offline Mit Zitat antworten #3
goldt
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Ja ich schätze auch subjektive Reporter,vor allem wenn das Urteil über die angeblich homogenen Autonomen vorher feststeht,die alles unpolitische Hooligans sind und arme Reporter verprügeln.

Welchen Schwarzen Block meint der Herr "Journalist" denn,der angekündigt hat mit Gewalt zum Zaun zu kommen?

Die interventionistische Linke?umsGanze-Bündniss?

Wo kommt diese Info her und wer ist der Pressesprecher vom Black Block?

In der ganzen Aufregung kommt wirklich nichts rüber,ausser Halbwissen und Propaganda über "den" Black Block,welcher wahrscheinlich noch die fundierteste Kritik an den Verhältnissen übt.

Im Gegensatz zum friedlichen "Fair Trade" Monty...
Alt 07. 06. 2007, 19:47 goldt is offline Mit Zitat antworten #4
HassKappenMann
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Ach komm hör doch auf. Jetzt red den "schwarzen Block" doch nicht schöner als er st.

Ich glaube jeder hier verspührt einen leichten Hass auf den Staat, die Polizei usw. aber deswegn gleich die gegenseite in den Himmel zu jubeln finde ich nicht richtig.

Ich bin der Meinung das jeder der zu diesen Demos geht, und vor hat Steine zu schmeißen, Leute anzupöbeln oder sonstwas in der Richtung gegen das Ziel der eigendlichen Domonstrantion arbeitet.

Was soll denn das bringen? Das spielt doch nur den Schäubles den Ball zu.

Die "dreckigen" Polizisten sind doch auch nur Menschen, die dort ebend für Ruhe und ordnung sorgen müssen. Die haben warscheinlich nicht einmal Lust da zu sein, sondern würden lieber Bankräuber jagen, oder Alen Menschen den weg nach da und da erklähren, wie sie es sonst auch den ganzen Tag tun.

Die Polizei und der Block schukeln sich jedesmal gegenseitig hoch, es knallt und keiner bekommt mehr was von der eigendlichen Demo mit. Das ist scheiße!



Wer das anders sieht, soll mir mal bitte erklähren, was es bringt einen stein auf einen Bullen zu schmeißen, selbst wenn diese vorher einfach so Tränengas gesprüht hat oder so. Der Auftraggeber des Polizisten, der Staat, bekommt davon eh nichts mit, dem ist es egal, und er schickt einfach dann nächstes mal 2 Bullen mehr!
Alt 07. 06. 2007, 20:06 HassKappenMann is offline Mit Zitat antworten #5
goldt
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Jeder der zur Polizei geht,weiss was er tut.

Es ist eben nicht nur "irgendein" Job,sondern Staatsdienst in einem hierarchischen Verein,der nichts anderes macht als den Staat und sein Gesetz zu schützen.
Wie die Gesetze aussehen oder was in dem Staat abgeht ist zweitrangig,denn Nachdenken gibt es nicht,sondern Befehle und Aufträge.

Niemand wird gezwungen zur BEPO zu gehen,also sollen sie sich nicht aufregen wenn sie bei Demos rumrennen müssen.

Es geht mir auch nicht darum die Gewalt vom Black Block kleinzureden,sondern um Journalisten die dem Tenor folgen alle Autonomen wären dumme Schläger ohne politischen Hintergrund.
Das hat nichts mit Journalismus zu tun,sondern ist dümmlicher Skandalmüll der sich besser verkaufen lässt.

Die Gewalt von einigen Demonstranten wird total aus dem Kontext gerissen.
Der Staat übt jeden Tag Gewalt aus um den kapitalistischem Alltag den Rahmen zu sichern,damit auch alles glatt läuft.
Er schränkt täglich Menschen ein und setzt dieses mit Zwang und Gewalt in Form von Polizei und Gerichten durch.

Nicht kaputte Autos und Fenster sind der Skandal,sondern der täglich kapitalistische Terror und seine uniformierten Staatsbüttel.

basta.
Alt 07. 06. 2007, 20:18 goldt is offline Mit Zitat antworten #6
Lord_Alamut
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

So unschön der Block auch ist, hat er den weg zum zaun freigeschossen
War daaaamls in russland auch so.
Am ende mussten sie dann doch mit dem leben dafür bezahlen...
Alt 07. 06. 2007, 20:23 Lord_Alamut is offline Mit Zitat antworten #7
E. Teach
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von gulli:news 
bla
Zurückblickend habe ich wenig von den Entscheidungen und politischen Kämpfen in Heiligendamm erfahren. Doch umso mehr von den Demonstrationen: Leider gibt es unter den friedlichen Demonstranten immer wieder die sprichwörtlichen „Schwarzen Schafe“. Dort geht es nicht um die politische Sache, sondern oft um reine Gewalt. Wer mit Steinen bewaffnet neutrale Journalisten im Wald angreift, hat meine persönliche Toleranz im Sinne der Demonstranten verspielt.
bla

Was ist z. B. hiermit oder hiermit?
Stellt Euch nur mal den armen Wolfi vor, wenn keiner einen Stein geworfen hätte! Dem muss man natürlich entgegewirken, sonst wäre es ja auch unglaubwürdig einen wievielmillioneneuronurder? Zaun zu begründen.

Wenn es eine wirkliche Opposition gäbe, und nicht Flachpfeifen Leute wie den hier, dann wäre das ein Fall für einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss.
Aber soviel Demokratie wird sich hier mit Sicherheit nicht auffinden lassen. Immerhin geht es doch darum der drohenden Altersarmut zu entkommen. Vor diesem Hintergrund werden sich Parlamentarier schon nicht zu hart anfassen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Egal:

Nach deinem Artikel musst du dir die Frage gefallen lassen wie neutral Dein Journalismus denn nun ist. Deine Behauptung es ginge dort nicht um die politische Sache mag ja richtig sein, nur hast Du vergessen WEM das egal ist. Der Mehrheit der G8 Gegener jedenfalls scheint es sehr wohl um die "politische Sache" zu gehen.
Soweit es mich betrifft hättest du deine Worthülsen auch gerne stecken lassen können!

Im Gegensatz dazu unser algerischer Besuch. [Quelle] Der scheint jedenfalls diverse Folterdeals mit den Germermans abzustimmen. Exportfolter scheint ja seit Guantanamo immer populärer zu werden. Nur richtig sich da für den Fall der Fälle vorsorglich schon einmal Infrastruktur zu schaffen.
Seit Stalin sind die Gulags eben auch nicht mehr was sie mal waren...

Klimaschutz, Afrikahilfe bla!
Ich bin mir sicher, unsere finsterste Fantasie reicht nicht aus, um auszumalen was da wirklich gedealt wird.

Aber von neutralen Kriegsberichterstattern wie dir bin ich immer wahnsinnig beeindruckt! Das ist mal investigativer Journalismus wie ich ihn mir seit Watergate immer wieder gewünscht habe.
Lass Dich embedden!

Ich lass derweil schonmal die Planke fetten und die Seile ziehen. Wäre doch gelacht, wenn wir den Kiel nicht wieder frei von diesen Seepocken bekämen!

E. Teach
Alt 07. 06. 2007, 20:27 E. Teach is offline Mit Zitat antworten #8
E. Teach
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von senja007 

Und bis vor kurzem konnte ich Kinderschokolade nicht ausstehen
Recht hast Du, der Artikel hat Blödzeitungsniveau.
Alt 07. 06. 2007, 20:50 E. Teach is offline Mit Zitat antworten #9
JeanDupont
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Ich finde diese ganzen Demos in Heiligendamm einfach nur lächerlich.

Nicht mal die Demonstranten selber können sagen, wofür sie eintreten.
Mehr Hilfe für Afrika -> Herrgottnochmal darum geht es ja beim Gipfel, besser als wenn gar kein Gipfel statffindet oder?

Dass diese ganzen verwöhnten Politiker ein ganzes Areal für sich haben müssen, finde ich ätzend. Warum können die nicht im Fort Boyard tagen. Da haben sie eine ganze Festung für sich allein, in der sie keine Demonstranten stören können. (Auf Fort Boyard komme ich deshalb, weil ich auf der im Wikipedia-Artikel erwähnten Insel letztes Jahr Urlaub gemacht habe).
Alt 07. 06. 2007, 21:33 JeanDupont is offline Mit Zitat antworten #10
SerialKiller
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von senja007 
Jeder der zur Polizei geht,weiss was er tut.

Es ist eben nicht nur "irgendein" Job,sondern Staatsdienst in einem hierarchischen Verein,der nichts anderes macht als den Staat und sein Gesetz zu schützen.
Wie die Gesetze aussehen oder was in dem Staat abgeht ist zweitrangig,denn Nachdenken gibt es nicht,sondern Befehle und Aufträge.

So ein Blödsinn. Ein Polizist darf sehr wohl denken, er wird sogar dazu ermuntert. Natürlich muss er "Befehle" ausführen, Stichwort Exekutive...

Zitat:
Niemand wird gezwungen zur BEPO zu gehen,also sollen sie sich nicht aufregen wenn sie bei Demos rumrennen müssen.

Niemand wird gezwungen arbeiten zu gehen, also sollen die Arbeitnehmer sich nicht aufregen, wenn sie Überstunden machen müssen. Vor der Tür stehen 10 andere Leute, die den Job liebend gerne nehmen würden. Merkst du was?

Zitat:
Es geht mir auch nicht darum die Gewalt vom Black Block kleinzureden,sondern um Journalisten die dem Tenor folgen alle Autonomen wären dumme Schläger ohne politischen Hintergrund.
Das hat nichts mit Journalismus zu tun,sondern ist dümmlicher Skandalmüll der sich besser verkaufen lässt.

Ich habe den Artikel eher so gelesen, dass es nicht NUR politisch-motivierte Leute im schwarzen Block befinden, sondern auch Chaoten, denen es einfach nur ums Krawall machen geht. Eventuell hast du deine Sensoren zu fein eingestellt?

Zitat:
Die Gewalt von einigen Demonstranten wird total aus dem Kontext gerissen.
Der Staat übt jeden Tag Gewalt aus um den kapitalistischem Alltag den Rahmen zu sichern,damit auch alles glatt läuft.
Er schränkt täglich Menschen ein und setzt dieses mit Zwang und Gewalt in Form von Polizei und Gerichten durch.

Es steht dir frei, eine Gesellschaft frei von Gerichten und Polizei anzustreben. Momentan will die Mehrheit der Bürger aber anscheinend eine solche Gesellschaft nicht, damit musst du leben. Im Übrigen: Ich sah noch keine Polizisten, die mutwillig fremdes Eigentum zerstört haben, nur um sich Gehör zu verschaffen. Von mir aus können sie gerne Autos etc. anzünden und sich mit der Polizei kloppen, sie müssen dann aber auch mit den Konsequenzen leben...

Zitat:
Nicht kaputte Autos und Fenster sind der Skandal,sondern der täglich kapitalistische Terror und seine uniformierten Staatsbüttel.

Herrlich reißerisch. Und du kritisierst das angeblich fehlende Niveau dieses Artikels...

Serial
Alt 08. 06. 2007, 00:05 SerialKiller is offline Mit Zitat antworten #11
HassKappenMann
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Thumbs down Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Man muss sich doch auch einfach mal auf den Kern besinnen:

Was genau will man den damit erreichen, wenn man aich auf diesen Demos gegen die Polizei richtet?

Wo sind denn da die Erfolge? Das hat doch nur negative Folgen! Für die Demonstranten ebendso wie für die Gesamte Bevölkerung und auch die Polizisten!

Die Aufmerksamkeit die Dadurch entsteht, lenkt doch nur vom eigendlichen Apell der D4emonstranten ab, und degradiert sie in der Öffentlichen Meinung zu "gewaltbereiten chaoten".


Als Beispiel fällt mir die Storry eines Kollegn einl, der am Samstag in Rostock dabei war(was ich auch überhaupt nicht gutheiße):

Da war, kurz bevor die Bullen den Block gestürmt haben, eine Alte Frau, die den Tränen nahe war. Sie rante zwischen den Leuten rum, und versuchte sie vom Steineschmeißen und so abzubringen, wobei sie immer wieder rief: "Hört auf, ihr seid ja wie die Nazies damals!"
Alt 08. 06. 2007, 11:19 HassKappenMann is offline Mit Zitat antworten #12
Toon
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Nanu,hat gulli eine Mail mit einer "Reportage" eines rasenden Reporters an seine Zeitung mit den 4 großen Buchstaben abgefangen und veröffentlicht sie hier?

Aber ein interessanter Stil samt passender Wortwahl (alleine die Überschrift...).
Von welchem afrikanischen Bürgerkriegsschauplatz wurde den unter Lebensgefahr berichtet?
Alt 08. 06. 2007, 12:56 Toon is offline Mit Zitat antworten #13
titus_shg
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von HassKappenMann 

Wo sind denn da die Erfolge? Das hat doch nur negative Folgen! Für die Demonstranten ebendso wie für die Gesamte Bevölkerung und auch die Polizisten!

Die Aufmerksamkeit die Dadurch entsteht, lenkt doch nur vom eigendlichen Apell der Demonstranten ab, und degradiert sie in der Öffentlichen Meinung zu "gewaltbereiten chaoten".

Da ist durchaus was dran..........

Damit sorgt man letztendlich sogar noch dafür, daß in der "Normal"-Bevölkerung die Akzeptanz für immer mehr Polizei-Befugnisse und immer mehr Abbau von Bürgerrechten gestärkt wird.

Schliesslich kann der Staat dadurch dem gemeinen Bild-Konsumenten (und das ist nun mal die breite Masse) in den Mainstream-Medien genau die "Terroristen" in Wort und Bild präsentieren, die er mit seinen Gesetzes-Verschärfungen (angeblich nur) bekämpfen möchte.

Darüber sollte man auch mal nachdenken.

MfG Andy
Alt 08. 06. 2007, 13:09 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #14
E. Teach
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von titus_shg 
...

Darüber sollte man auch mal nachdenken.

MfG Andy

Durchaus, und in dem Zusammenhang auch gerne mal genauer hinsehen, wer denn da die ersten Steine geworfen hat. Gerüchteweise sollen ja Staatsbedienstete durchaus in schwarzer-Block-Uniform nicht gerade mäßigend auf die Menge eingewirkt haben.

Wäre kein Stein geflogen wäre es ja auch schwierig es den Mitbürgern zu vermitteln, das die homeland securitiy mal dringend in condition red schalten muss.

Mich würde es jedenfalls alles andere als wundern, wenn da etwas dran ist.

E. Teach
Alt 08. 06. 2007, 13:57 E. Teach is offline Mit Zitat antworten #15
goldt
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

@serial

Du willst also leugnen das die Polizei ein hierarchischer Verein,in der es eine Befehlsgewalt gibt?
Ich hatte auch schon geschrieben das er die bestehenden Gesetze mit Gewalt verteidigt,wie die Gesetze im speziellen aussehen wird doch nicht von der Polizei in Frage gestellt.
Aber schön das du das Wort Exekutive benutzt,was es bedeutet geht scheinbar an der vorbei...

Dein Vergleich von normalen Jobs mit dem Polizeidienst ist an den Haaren herbeigezogen.
Es werden also Leute gezwungen zur Polizei zu gehen und andere Leute zu maßregeln?

Zitat:
Es steht dir frei, eine Gesellschaft frei von Gerichten und Polizei anzustreben. Momentan will die Mehrheit der Bürger aber anscheinend eine solche Gesellschaft nicht, damit musst du leben. Im Übrigen: Ich sah noch keine Polizisten, die mutwillig fremdes Eigentum zerstört haben, nur um sich Gehör zu verschaffen. Von mir aus können sie gerne Autos etc. anzünden und sich mit der Polizei kloppen, sie müssen dann aber auch mit den Konsequenzen leben...

Was die Mehrheit macht interessiert mich für meine Meinungsbildung nicht.
Ich kann auch nichts dafür das die dumme Masse sich einen Dreck darum schert was passiert.
Wenn die Masse in Rostock Progrome wie in Lichtenhagen veranstalte,muss ich das auch nicht akzeptieren,sondern gehe dagegen vor.

Zitat:
Herrlich reißerisch. Und du kritisierst das angeblich fehlende Niveau dieses Artikels...

Ja total reisserisch.
Alles was ich lese in dem Artikel ist "arrogante ZDF Futzis","Autonome Krawallos die aggressiv Reporter bedrohen","typisch frauliche Art",....

Zitat:
Morgen geht’s weiter, immer auf der Suche nach den brisantesten Meldungen

Punkt.
Alt 08. 06. 2007, 14:38 goldt is offline Mit Zitat antworten #16
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von E. Teach 
Durchaus, und in dem Zusammenhang auch gerne mal genauer hinsehen, wer denn da die ersten Steine geworfen hat. Gerüchteweise sollen ja Staatsbedienstete durchaus in schwarzer-Block-Uniform nicht gerade mäßigend auf die Menge eingewirkt haben.

Eben, "gerüchteweise"..... , leider. (Meine ich ernst, das leider!)

Wenn man sowas wenigstens (wenn auch nur in Einzelfällen) mal zweifelsfrei nachweisen, und sich einen derartigen "Staatsbediensteten" dann mal greifen und der Presse präsentieren würde bzw. könnte....., aber so?

Weil die breite Masse nun mal derartige "Gerüchte" eher nicht glaubt, sondern sich an dem orientiert, was ihnen die Mainstream-Medien mit ihren Anzug tragenden und stock-"seriös" wirkenden Berichterstattern so präsentieren, ändert das am Sachverhalt leider garnix.

Und wenn dann noch Videos, wie beispielsweise das, wo der einzelne Polizeiwagen angegriffen und mit Steinen beworfen wird, die Runde machen, dürfen sich die Symphatisanten des "Schwarzen Blocks" erst recht nicht wundern, wenn ihnen die Gerüchteküche irgendwie niemand so richtig abkaufen will.

Oder waren die Steinewerfer in diesem Fall etwa auch "Staatsbedienstete", die die friedlichen Demonstranten als gewaltbereite Chaoten diffamieren wollten?

Einen "Gefallen" tut man im Grunde also niemandem (aus den eigenen Reihen) damit, jegliche (grösseren) gewalttätigen Ausschreitungen stärken (ganz besonders bei solchen "politischen"(?) Aktionen, wo im Vorfeld die "Sicherheit" sowieso schon das dominierende Thema war, weil man genau das vorraus sah, was dann auch passierte!) nur die Position derer, gegen die man eigentlich demonstrieren will.

MfG Andy

Geändert von titus_shg (08. 06. 2007 um 15:29 Uhr).
Alt 08. 06. 2007, 15:11 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #17
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von senja007 
......wie die Gesetze im speziellen aussehen wird doch nicht von der Polizei in Frage gestellt.

Dann erzähl uns doch mal, wie die Polizei mit Gesetzen im Allgemeinen umgehen sollte, Deiner Auffassung nach.

Welche sollten durchgesetzt, welche diskutiert und welche schlichtweg ignoriert werden?

Jetzt mal Butter bei die Fische..........

MfG Andy
Alt 08. 06. 2007, 15:26 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #18
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Ich glaube du verstehst nicht was ich meine.

Der Polizei ist es eben egal um welches Gesetz es geht,sie befolgen alle bzw. setzen sie durch.

p.s.:

Ich verstehe auch nicht warum es immer um das ominöse "Aussenbild" gehen soll,also warum die Aktionen irgendwer verstehen muss,den das sowieso nicht interessiert.
Wer für sowas sensibilisiert ist,wird auch verstehen warum einige Polizeiautos angegriffen werden.
Alt 08. 06. 2007, 16:01 goldt is offline Mit Zitat antworten #19
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von senja007 

Ich verstehe auch nicht warum es immer um das ominöse "Aussenbild" gehen soll,also warum die Aktionen irgendwer verstehen muss,den das sowieso nicht interessiert.
Wer für sowas sensibilisiert ist,wird auch verstehen warum einige Polizeiautos angegriffen werden.

Dummes Zeug!

Das kannst Du doch garnicht beurteilen, wen hier was interessiert und wen nicht.

Aber wenn Du nicht mal den Versuch machst, hier Deine/Eure Beweggründe näher zu erläutern, darfste Dich auch nicht wundern, wenn Du hier überwiegend auf Unverständnis stösst.

Wenn Dir/Euch(?) die "Aussenwirkung" egal ist, bzw. wenn Du/Ihr scheinbar sowieso davon ausgeht, daß Deine/Eure wirklichen Gründe für derartige Gewalt-Handlungen bei nahezu niemandem auf Zustimmung stossen, dann steh/t doch auch einfach dazu, und versucht nicht noch, das alles damit zu rechtfertigen, daß die Polizei "ja auch gewalttätig ist".

Wie alt bist Du eigentlich, wenn ich mal fragen darf?

MfG Andy
Alt 08. 06. 2007, 17:38 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #20
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Pass mal auf Kleiner.

Ich bin nicht gewalttätig und habe mich in Rostock auch nicht rumgeprügelt,schon wegen meiner Supidupi Kamera.
Ich bin auch nicht im Black Block rumgelaufen und sah eher bürgerlich aus.
Ich bin auch nicht mehr 18,was aber keine Rolle spielt.
Der G8 Protest befördert sowieso nicht meine Meinung,sondern diffuse Aussagen über "die da oben".

Trotzdem denke ich das ein Grossteil der Leute die im Black Block rumgelaufen sind,wohl noch die fundierteste Kritik an den Tag gelegt haben.
(ich meine nicht die Krawalle sondern Aussagen wie vom umsGanze-Bündniss)

Ohne den Stress hätten wohl nur wieder diesselben über Kapitalismus und andere Spässchen debatiert.
Jetz kann aber endlich mal der Stammtisch-Vati sagen,was er immer dacht:

"alles wegknüppeln,einsperren,vergasen,an die Wand stellen"

Schon die Aussagen über "unpolitische Hooligans" zeigt mir doch die Oberflächlichkeiten die bei der Skandalpresse zum Vorschein treten.

Wer wirklich ein Problem mit dem alltäglichen Kapitalismus hat,hält sich sicher nicht an belanglosen Themen wie kaputte Scheiben auf.
Sicherlich kann man das kritisieren,aber im Gegensatz zu täglich verreckenden Menschen auf der ganzen Welt,wirkt das wie ein schlechter Witz.

Wenn es um die Masse gehen würde,der irgendwas transportiert werden soll,dann könnten die Leute einfach zu Hause bleiben,weil sich eh niemand dafür interessiert.

Versteh mich nicht falsch,natürlich kann darüber debatiert werden in welcher Form Protest stattfindet.
Dabei geht es doch aber nicht darum was der Couchpotatoe aus dem Plattenbau davon hält,der sich lieber über die Startelf vom Jogi Gedanken macht.

Auf der einen Seite werden bürgerliche Medien von Attac un Co kritisiert,auf der anderen Seite spielt es auf einmal eine Rolle was in der Bild vom Protest rüberkommt.

Ich hatte es auch schonmal im Board geschrieben,das ich die Situation wo Polizisten in ihrem Auto unbehelmt mit Steinen eingedeckt werden,scheisse finde.

Aber jetzt wie die bürgerlichen Medien jedes kaputte Fenster zu skandalisieren,ein brennendes Auto aus allen möglichen Perspektiven abzulichten und von unpolitischen Chaoten zu schwadronieren ist doch einfach nur peinlich.

Scheinbar verkauft sich sowas besser...
Alt 08. 06. 2007, 18:49 goldt is offline Mit Zitat antworten #21
E. Teach
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von titus_shg 
Eben, "gerüchteweise"..... , leider. (Meine ich ernst, das leider!)

Wenn man sowas wenigstens (wenn auch nur in Einzelfällen) mal zweifelsfrei nachweisen, und sich einen derartigen "Staatsbediensteten" dann mal greifen und der Presse präsentieren würde bzw. könnte....., aber so?

MfG Andy

Du bemerkst es aber schon noch, wenn ein Bus Dich streift, oder?

Lies Dir doch bitte mal die Links durch, die ich zu dem Thema gestern gepostet habe. Dann wirst Du feststellen wie "gerüchteweise" das denn nun eigentlich ist.

E. Teach
Alt 08. 06. 2007, 18:52 E. Teach is offline Mit Zitat antworten #22
titus_shg
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