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Cholerik
Hansguckindieluft
 
Registrierungsdatum: Feb 2007
Ort: nunmehr Dräschdn
Beiträge: 72
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Die Frage, wie man der mächtigsten Lobby dieser Erde begegnet, bleibt weiterhin ungeklärt.
Wenn Kolonialstaaten ihre Interessen vertreten, liegt imho zweierlei auf der Hand:

A: Diese Staaten werden ihre Interessen nicht freiwillig aufgeben.
B: Der dritten Welt wird keine Stimme gegeben und wenn dies gelabert wird, knüpft man dies an Bedingungen die Sie nicht erfüllen können. ( Hinweis hierzu: Wenn "Staaten" der dritten Welt seit Menschengedenken in Stammesformen und wasweißich funktionieren kann man diese nicht einfach "umpolen" ohne diese zu beherrschen)

Das Problem nebenbei ist, meiner Meinung nach, folgendes: Eine wirksame Gegenbewegung dieser Staaten funktioniert nicht, da sie eh defacto machtlos sind und nebenbei massiv zerstritten...

Und wenn dann Leute der "ersten Welt" dagegen aufbegehren, sind sie entweder Gesindel oder das findet in einer "Entertainment-Veranstaltung" statt...

Lösungen? Irgendwer?
Alt 11. 06. 2007, 19:09 Cholerik is offline Mit Zitat antworten #26
re-aktor
re:akt now!
 
Registrierungsdatum: Dec 2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 214
Thumbs down Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Ich war von Di bis Sa im Camp Reddelig. Was der Mann/Frau da schreibt ist zu großen Teilen Mist... was hat sowas in den News bei Gulli zu suchen.
Wenn man Nachrichten zu dem Thema haben will dann doch bitte bei indymedia.

Das bei der Fünf Finger Aktion direkt Steine geflogen wäre ist schlicht falsch. Meines Wissens ist die GESAMTE Aktion absolut friedlich gelaufen. Und der Zaun von dem der gute "Journalist" da spricht, war der erste Schutzzaun, nicht der "heilige Zaun".

Bis auf einige wenige nächtliche Aktionen von autonomen ("schwarzer Block", den es im übrigen so wirklich nicht gibt) Kleingruppen waren die Blockaden gewaltfrei. Auch die Polizei hat sich meiner Meinung nach größtenteils zusammengerissen. Größtenteils, denn wer nackte Menschen (der sog. "nackte Bock") mit Pfefferspray anstatt mit einem Schild vom Durchbrechen abhält, sollte sich den Teil mit der Verhältnismäßigkeit der Mittel nochmal ansehen.

Das einzige Wahre an diesem sich Artikel schimpfenden Schachsinn ist das mit der Sonne und der Creme. Mein Gesicht sieht auch aus wie eine Pizza die zu lange im Ofen war...

KANN MIR JEMAND SAGEN WISO JEDER HANSWURST IM GULLI NEWS POSTEN DARF???
Alt 11. 06. 2007, 23:23 re-aktor is offline Mit Zitat antworten #27
ellie
Tribromaceton
 
Benutzerbild von ellie
 
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 663
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von re-aktor 
Wenn man Nachrichten zu dem Thema haben will dann doch bitte bei indymedia.

KANN MIR JEMAND SAGEN WISO JEDER HANSWURST IM GULLI NEWS POSTEN DARF???

von hanswurst reden und indymedia als infoplattform erster wahl deklarieren.

beweise du (und die anderen torten hier) dem hanswurst erstmal, dass das wirklich so ein schwachsinn war und das nicht mit meinungsmacherquellen, wie indymedia eine ist.
Alt 12. 06. 2007, 13:54 ellie is offline Mit Zitat antworten #28
mistaknsita
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Beiträge: 23
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

@ ellie

Ich weiß nicht ob du es nicht vielleicht überlesen hast aber er war vor Ort und berichtete über das was er dort mitbekommen hat. Und sich ein eigenes Bild zu verschaffen hat tausend mal mehr Wert als das was man sich aus irgendwelchen Medien zieht.
Alt 13. 06. 2007, 11:25 mistaknsita is offline Mit Zitat antworten #29
Mistvieh
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Oct 2006
Beiträge: 514
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von mistaknsita 
@ ellie

Ich weiß nicht ob du es nicht vielleicht überlesen hast aber er war vor Ort und berichtete über das was er dort mitbekommen hat.

Das war der Artikelschreiber ebenso. Und was macht jetzt den Bericht eines "ich war aber auch da!" Schreiers seriöser als den Newsartikel? Caps-Lock und multiple Satzzeichen wohl kaum...
Alt 13. 06. 2007, 11:41 Mistvieh is offline Mit Zitat antworten #30
mistaknsita
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Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von Mistvieh 
Das war der Artikelschreiber ebenso. Und was macht jetzt den Bericht eines "ich war aber auch da!" Schreiers seriöser als den Newsartikel? Caps-Lock und multiple Satzzeichen wohl kaum...

Nee, stimmt! Wollte lediglich deutlich machen, dass er sich über Hanswurst und seinen Artikel beklagen darf, wenn selbst dort war und es anders wahrgenommen hat. Meiner Meinung nach klingt re-actor aber alleine schon wahrheitsgemäßer, da er nicht so aufgebauscht und theatralisch berichtet. Der Newsartikel, hört sich einfach nur nach einer spanneden Story an und es fehlen jegliche Beweise. Wo sind die Fotos von den Steine schmeißern (nicht 2. Juni in Rostock)?!
Außerdem sehr einseitige Berichterstattung, das Wasserwerfer und Tränengas ungerechtfertigt gegen friedlich Demonstranten eingesetzt wurden, wird nicht erwähnt?!
Alt 13. 06. 2007, 12:10 mistaknsita is offline Mit Zitat antworten #31
Mistvieh
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Beiträge: 514
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Also bitte! Natürlich ist es immer eine Berichterstattung aus der Sicht einer Seite wenn jemand darüber berichtet was er erlebt hat und wie er es erlebt hat, er kann ja nur auf einer Seite sein und nur das wiedergeben was er auch erlebt hat.

Fotos von Steineschmeißern? Keine Ahnung wo die sind. Wo sind Fotos von Nackten die mit Tränengas von der Polizei am Durchbrechen gehindert werden? Ich sehe weder das Eine noch das Andere hier. Warum? Weil in dem Artikel subjektiv berichtet wird und garkein Anspruch auf Objektivität gestellt wird weil er nicht gestellt werden kann.
Alt 13. 06. 2007, 12:23 Mistvieh is offline Mit Zitat antworten #32
amondaro
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Beiträge: 898
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Moin,

grad kam die Meldung von N24 das der G8 vorher mit Tonados ausgekundschaftet wurde.

Quelle: http://www.n24.de/politik/article.php?articleId=125307



Zitat:
"Demonstranten wie Taliban ausgeforscht"

Zur Absicherung des G8-Gipfels in Heiligendamm haben Tornado-Aufklärungsflugzeuge der Bundeswehr im Mai und Juni das angrenzende Gelände überflogen und Luftaufnahmen gemacht. Dabei wurden auch Bilder von einem Camp von Demonstranten im nahe gelegenen Reddelich gemacht, teilte das Verteidigungsministerium auf eine Anfrage des stellvertretenden Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Hans-Christian Ströbele, in Berlin mit. Ströbele nannte den Tornado-Einsatz einen Verstoß gegen das Grundgesetz. Ströbele wörtlich auf N24: "Das ist für mich die vorweggenommene Praxis von Bundeswehreinsätzen im Inland, wie sie Herr Bundesinnenminister Schäuble offenbar plant."




Dagegen verteidigte Unionsfraktionsvize Wolfgang Bosbach den Einsatz von Bundeswehr-Tornados. Der CDU-Politiker sagte heute auf N24: "Die Bundeswehr hat technische Amtshilfe geleistet auf Anforderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Ich halte den Einsatz nicht nur für verfassungsrechtlich legitim. Ich halte ihn auch für notwendig. Es ging um die Erstellung von Lagebildern im Vorfeld des G8-Gipfels zur Verhinderung schwerer und schwerster Straftaten. Es gab drei Flüge im Mai. Es gab dann noch einen Flug kurz vor Beginn des G8-Gipfels. Und die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden miteinander verglichen, um zu sehen, ob es Manipulationen gegeben hat im Erdreich, zum Beispiel die Anlage eines Erddepots für Waffen, an Schienenanlagen oder Bundesstraßen und Bundesautobahnen." Bosbach versicherte, dass es nicht um das Ausspähen von Demonstranten ging. "Es ging nicht um die Gewinnung von Informationen zum Zwecke der Strafverfolgung. Sondern es ging um die Erstellung eines richtigen aktuellen Lagebildes auf Bitten des Landes Mecklenburg-Vorpommern."



SPD: "politisch instinktlos"
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, nannte den Tornado-Einsatz "rechtlich zulässig, aber politisch instinktlos". Wiefelspütz sagte heute auf N24: "Ein Militärflugzeug, ein Tornadoflugzeug gegen Dermonstranten einzusetzen - wie kommt man denn auf so ne Idee? Das ist politisch dermaßen gaga. Das kritisiere ich als extrem unklug, als unsensibel. "

Der SPD-Politiker weiter: "Großdemonstrationen aus der Luft heraus aufzuklären ist das übliche Geschäft der Polizei. Die haben Polizeihubschrauber. Die können das alles. Wieso denn da noch Tornados? Es sei denn, man will mal austesten, was die Öffentlichkeit so alles zu ertragen bereit ist, oder was der Koalitionspartner gerade noch so mitzumachen bereit ist. Ich finde das einfach unklug. Und es hat für mich fast einen provozierenden Charakter."

Personelle Konsequenzen lehnt Wiefelspütz jedoch ab: "Ich halte das für unklug und kritisiere das. Aber deswegen geht ja nun die Welt nicht unter. (...) Ich finde, die öffentliche Debatte sollte die Konsequenz haben, dass der Verteidigungsminister, egal, wer das ist, so etwas nicht noch mal anordnet. Punkt."

Den Vorwurf von Grünen-Fraktionsvize Ströbele, der Einsatz sei "verfassungswidrig" gewesen, weist Wiefelspütz zurück: "Herr Ströbele hat keine Ahnung." Ungeachtet aller politischen Kritik seien die Tornadfoflüge vom Grundgesetz gedeckt gewesen, da sie sich laut Wiefelspütz im Rahmen der zulässigen Amtshilfe der Bundeswehr für die Polizei bewegt hätten.

Das Verteidigungsministerium erklärte, die Flüge seien im Rahmen der technischen Amtshilfe vom Organisationsstab G8-Gipfel des Landes Mecklenburg-Vorpommern beantragt worden. Ziel sei gewesen, im Gelände Veränderungen der Bodenbeschaffenheit und Manipulationen an wichtigen Straßenabschnitten zu erkennen.

Flüge in 150 Meter Höhe
Bürger hatten Ströbele davon in Kenntnis gesetzt, dass am 5. Juni gegen 11 Uhr ein Bundeswehrflugzeug im Tiefflug über den Ort geflogen war. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums betrug die Flughöhe 150 Meter. Ströbele sagte, die Flüge überschritten alle Grenzen zulässiger technischer Amtshilfe für die Polizei, wenn mit Aufklärungs-Jets Demonstranten ausgeforscht würden wie Taliban in Afghanistan.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Niels Annen, Ex-Juso-Bundesvorsitzender, zeigte sich auf N24 "erschrocken" über den Einsatz von Bundeswehr-Tornados zur Aufklärung der Lager von Globalisierungsgegnern. "Die Demonstranten sind schließlich keine Taliban." Annen weiter: "Ich habe ein wenig den Eindruck, es gibt weiterhin das Ziel, die Trennung zwischen Polizei und Bundeswehr im Innern aufzuheben. Und offensichtlich versuchte man dort, ein Symbol in einer solch sensiblen Situation zu setzen. Das ist politisch wirklich unklug."

"Jahrmarkt der Aufgeregtheiten
Christian Schmidt (CSU), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, hat sich von der Kritik über den Einsatz von Bundeswehr-Tornados beim G8-Gipfel in Heiligendamm überrascht gezeigt. Schmidt heute auf N24: "Auf dem Jahrmarkt der Aufgeregtheiten ist das sicherlich jetzt eines der Schlusskapitel über den G8-Gipfel. Wir haben nicht damit gerechnet, weil keinerlei Geheimhaltung dabei war. Ich warte jetzt darauf, dass die Diskussion über den Einsatz der AWACS-Boeing-Flugzeuge der Nato kommt, die auch geflogen sind. Die fehlt mir noch."


kommt bestimmt von CDU/CSU die ja schon immer eine Problem mit unserer Demokratie und Rechte hatte und zu letzt mit unseren Grundgesetzt.


mfg
Alt 13. 06. 2007, 12:26 amondaro is offline Mit Zitat antworten #33
mistaknsita
Mitglied
 
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Beiträge: 23
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von Mistvieh 
Also bitte! Natürlich ist es immer eine Berichterstattung aus der Sicht einer Seite wenn jemand darüber berichtet was er erlebt hat und wie er es erlebt hat, er kann ja nur auf einer Seite sein und nur das wiedergeben was er auch erlebt hat.

Fotos von Steineschmeißern? Keine Ahnung wo die sind. Wo sind Fotos von Nackten die mit Tränengas von der Polizei am Durchbrechen gehindert werden? Ich sehe weder das Eine noch das Andere hier. Warum? Weil in dem Artikel subjektiv berichtet wird und garkein Anspruch auf Objektivität gestellt wird weil er nicht gestellt werden kann.

Es kommt aber auch immer darauf an, wie man das erlebte wiedergibt und darstellt und ob man es nicht der Schlagzeilen zu liebe ausbaut und ausschmückt, darum sollten man ja auch soweit möglich alles mit Fakten untermauern.

Hier ein paar Fakten, irgendwo im I-net war auch ein Video von einem Nackten der auf dem Boden lag und zusammen mit paar anderen Demonstranten von einer Gruppe Polizisten traktiert wurde. Konnte es leider nicht mehr finden aber die folgenden dürften es auch tun!

http://www.youtube.com/watch?v=q7gf7AKfHoM

http://www.youtube.com/watch?v=xpXYfquA1FY

http://www.youtube.com/watch?v=bqIvShEZ4Po

http://www.jungewelt.de/g8/?id=215

http://de.indymedia.org/2007/06/184501.shtml

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...487262,00.html
Alt 13. 06. 2007, 12:57 mistaknsita is offline Mit Zitat antworten #34
chickenrun
Eierlegendewollmilchsau
 
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Beiträge: 8
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

Zitat:
Zitat von ellie 
warn alles polizeispitzel ne?

mit solchen undifferenzierten Kommentaren änderst du auch nix dran, dass "der schwarze Block" der selbe irreale Begriff ist wie beispielsweise "die Gesellschaft".

Und zu den Zivis (nicht auf indymedia)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,487487,00.html
Alt 13. 06. 2007, 14:39 chickenrun is offline Mit Zitat antworten #35
re-aktor
re:akt now!
 
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Beiträge: 214
Re: G8-Gipfel: Ein Journalist an der Front

natürlich kann das nicht objektiv sein! mein gott da waren 4000 bis 5000 leute, an 4-5 verschiedenen blockadepunkten.
ich hab bloss das geschrieben was ich gesehen habe und das was ich in den offiziellen medien gelesen habe. leider was vieles davon mist. naürlich nicht alles aber viele haben einfach meldungen weitergemeldet ohne die nachrichten bestätigen zu lassen.
wir haben journalisten gehört die sich luft darüber verschafft haben das ihre berichterstattung nicht gesendet wurde sonden lieber die sensationshasche anderer blätter.

und das man indymedia mit vorsicht genießen muss, steht wohl fest.

ps: ich schreib mit sovielen satzzeichen wie ich will, wer meint das dies die qualität meiner aussage abmildert... was soll man da noch sagen?
Alt 26. 06. 2007, 13:16 re-aktor is offline Mit Zitat antworten #36
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