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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 2
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Mein Text
Ich habe mal angefangen einen Roman zu schreiben, und wollte von euch wissen, wie er euch bisher gefällt. Danke schonmal im voraus für eure Kommentare!
Kapitel 1
„Komm schon Bryan! Hol deine Sachen aus deinem Zimmer“, sagte Mrs Lincoln, die Mutter von Bryan, einem 14-Jährigen Jungen. Er war mittelgroß, hatte kurze, braune Haare und war kurz davor, mit seiner Familie von Sutton nach Omaha zu ziehen. Sein Vater, Peter Lincoln, hatte ein Angebot von einer Werbeagentur in Omaha bekommen. Bryan wollte nicht umziehen. In Sutton waren all seine Freunde, auch seine Großeltern wohnten hier. Seine Eltern sagten ihm, er könne sie in den Ferien besuchen kommen, doch das war kein Trost für ihn. Manche seiner Freunde, mit denen er nicht besonders viel unternahm würde er vielleicht nie wieder sehen.
Widerwillig ging er ins Haus um seine Sachen zu holen. Er hatte zwei große Koffer gepackt. Diese enthielten viele Erinnerungen an die alte Zeit in Sutton mit seinen Freunden, alte Kindheitserinnerungen. Er packte beide Koffer an den Trägern und schleifte sie hinter sich her zur Tür hinaus, um sie dann seinem Vater zu überreichen, der sie dann in den Umzugswagen lud.
„Denk daran, dass wir um Punkt vier Uhr abfahren!“, rief sein Vater Bryan hinterher, der schon wieder auf dem Weg hoch in sein Zimmer war. Seit dem Punkt an, an dem seine Eltern ihm sagten, dass sie umziehen würden, war Bryan sehr oft in seinem Zimmer und dachte darüber nach, wie es wohl in Omaha sein würde. In Sutton besuchte er die achte Klasse der Sutton Highschool und hatte dort durchaus Erfolg, was sich in Form seiner guten Noten widerspiegelte. Eigentlich war er nicht gerade fleißig, doch er brauchte nicht, wie die anderen Schüler, zwei Wochen vor einer Arbeit anfangen zu lernen. Ihm reichten meist nur zwei Tage um sich vorzubereiten und dennoch eine gute Note zu schreiben.
Noch einmal schlenderte er durch sein Zimmer, auf der Suche nach Dingen, die er vielleicht vergessen hatte in seine Koffer zu packen, doch er fand nichts mehr. Auf dem Weg die Treppe hinunter läutete es an der Tür. Die letzten drei Stufen der Treppe sprang Bryan hinunter und riss die Tür auf. Es war sein bester Freund Max Downville.
„Hey Max“, sagte Bryan mit einem unglücklichen Gesichtsausdruck.
„Was ist los, Mann?“, fragte ihn Max und trat hinein.
„Wie, was soll los sein?“, began Bryan. „Wir ziehen ja nur über hundert Meilen weit weg in dieses dumme Omaha. Als ob mir das was ausmachen würde, all meine Freunde zu verlieren. Ist ja nichts dabei, ich kann ja neue Freunde finden!“, meinte er ironisch.
„Ist gut, okay? Ich hab es kapiert!“
Bryan ging mit Max in sein Zimmer um noch ein paar Minuten mit seinem besten Freund zusammen zu sein, ehe sie sich dann für lange Zeit nicht mehr sehen würden.
„Wenn du in den Ferien wieder hierhin kommst, ruf mich an, okay?“
„Ja, sicher“, antwortete Bryan.
„Weißt du Bryan, ich hab hier noch was für dich, als Erinnerung“, meinte Max und nahm ein silbern funkelndes Amulett aus seiner rechten Hosentasche. Es war rund und hatte in der Mitte ein merkwürdiges, geheimnisvolles Zeichen eingraviert, das doch stark einem Totenkopf ähnelte. Durch das reflektierende Sonnenlicht glänzte das Amulett, das an einer goldenen Schnur hing.
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09. 06. 2007, 11:16
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#1
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...never walks alone
Registrierungsdatum: Feb 2007
Ort: right here
Beiträge: 2.152
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Re: Mein Text
Hi,
man erkennt sofort, worum es bei der Story (Einleitung) gehen soll. Das ist postiv und der Leser wird evtl. neugierig. Die Personen werden aber etwas umständlich beschrieben.
Versuche ein besseres Timing für das Setzen von Namen bzw. "er" oder "sie". D.h. du beginnst z.B. mit "Max..." im nächsten Satz genügt ein "er". Nicht zuviele "er" in Folge setzen, nach dem 3. "er" wieder den Namen einsetzen bei längeren Passagen.
Hier ein Beispiel einer unglücklichen Dopplung eines Substantivs, was an sich kein grober Fehler ist, sich aber auf das Gefühl des Lesers auswirkt. Damit bestimmst du, wie sehr dieses Wort dem Leser in Erinnerung(  ) bleiben soll. Ist schwierig zu beschreiben, aber vllt. hast du es verstanden.
Zitat:
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Diese enthielten viele Erinnerungen an die alte Zeit in Sutton mit seinen Freunden, alte Kindheitserinnerungen.
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Ich vermisse die Aufwertung bzw. präzisere, feinere Beschreibung der Personen und Gegenstände. Der Text liest sich daher zu sachlich. Mit der direkten Rede bringst du etwas Leben ins Spiel, guter Gedanke, finde ich.
Verwende mehr Signalwörter und Adjektive. Genauere Tipps findest du hier im Board von Cemo2 und lilith1970, die sich mit Sicherheit viel besser als ich damit aus kennen.
Mach weiter und bleib dran. Viel Erfolg.
P.S.: Deine Rechtschreibung ist einwandfrei. Das ist gut und wichtig. Probiere aber die Formatierung zu ändern. Ruhig mal eine Leerzeile oder einen Absatz oder eine Einrückung zu viel als zu wenig. Die wenigen Kommata, die du vergessen hast, sind noch zu korrigieren.
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09. 06. 2007, 23:02
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#2
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 2
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Re: Mein Text
ok danke für deine tipps! Hat vllt sonst noch einer ein paar??
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14. 06. 2007, 18:42
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 260
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Re: Mein Text
Ich finde ebenfalls, dass du noch sehr an deinem Stil zu feilen hast oder überhaupt erst einen entwickeln solltest. Gestelzt. Zudem wirkt es dilettantisch auf mich die Story in Amerika anzusiedeln; nur um des "modernen" Touches Willen?
Vielleicht wäre es angebracht nicht gleich mit einem "Roman" loszulegen.
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14. 06. 2007, 23:58
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#4
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