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Teufelsaustreiber
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 819
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Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
Hallo,
ich habe folgende Frage......klingt etwas weltfremd oder utopisch und dennoch:
Mir missfällt seit einigen Semestern einiges an unserer FH - unter anderen die absolute Willkür, in der die Prüfungsordnung jeweils so ausgelegt wird, wie man sie sich gerade zurechtbiegen will.
Es werden intern derzeit extrem viele Änderungen vollzogen, die jedoch nirgends rechtlich verbrieft sind.
In unserer Prüfungsordnung steht beispielsweise, dass bestimmte Fächer im Hauptstudium mit Hausarbeiten abgedeckt werden, kurzerhand hat man dort diese ersetzt durch Klausuren (Faulheit der Profs, Hausarbeiten zu lesen). Die Prüfungsordnung beinhaltet diese Änderungen aber nicht, dort stehen weiterhin die Hausarbeiten. Desweiteren weigern sich einige Profs oder nebenamtlich Lehrenden Dozenten, eine Vorlesung in dem Sinne zu halten, dass sie das erklären, was gemacht wird, statt dessen obligatorisches "macht halt mal". Insofern, dass ich mich nicht an einer Uni befinde, halte ich es für angebracht, dass Vorlesung auch tatsächlich gehalten wird, sich Profs nicht zurücklehnen und einfach keine Vorlesung halten.
Es gibt bei uns kein funktionierendes Beschwerde/Zuständigkeitensystem, so wie halt überall in öffentlichen Einrichtungen, Ämtern etc.
Neuerdings sind in einigen Fächern "Anwesenheitspflichten" eingeführt worden, von der in der Prüfungsordnung noch keine Rede war. Auch frühe Anmeldungen zu den Klausuren ist Pflicht, ohne dass die Termine der Klausuren verbindlich angegeben sind, die Abmeldung online funktioniert dann oft nicht und ist mangelhaft, trotzdem man zugesichert bekam, sich bis Dato X noch abmelden zu können, versagt das Online System.
Lücken über Lücken.
Ich spiele schon seit einem Semester den Gedanken, mich mal ernsthaft mit meinem Rechtsanwalt zusammenzusetzen und gegen diesen Laden vorzugehen. Immerhin legt natürlich jeder die Hände in den Schoß und sagt sich "bringt doch eh alles nichts". Leider ist das halt Allgemeindenken - vielleicht bringts ja was. Immerhin sind nächstes Semester bei uns in Hessen 500 Euro Studiengebühren für dieses unverschämte Chaos fällig.
In der Prüfungsordnung werden Rahmenlehrpläne für die Vorlesungen gesteckt bzw. Inhalte. Wenn sich da einer hinstellt und in Marketing was erzählt von Industrieproduktion und darüber eine Klausur schreiben lässt, finde ich das mehr als nicht in Ordnung. Zwar stehen in der Prüfungsordnung die Beschreibungen der Module, an die wird sich nur nach Lust und Laune gehalten. Das ist eine Schande, bedenkt man, dass man einen Diplom Abschluss erhält.
Geht es aber darum, dass in der Prüfungsordnung strenge Vorschriften zu Hausarbeiten oder Klausuren geregelt sind, gilt sie natürlich und in diesem Falle muss sich streng daran gehalten werden.
Ist das OK? Auslegungssache zu Gunsten der Institution?
Mal die Frage, ob ich damit in einer Weise Chancen hätte oder ob die Gerichte einem "Öffentlichen" nicht ans Bein pinkeln würden.
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16. 06. 2007, 10:45
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#1
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Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Aachen
Beiträge: 12.255
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
Was sagt euer ASTA? Bietet der Rechtsberatung an?
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16. 06. 2007, 11:19
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Sydney
Beiträge: 1.389
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
Also an der Uni haben Professoren ziemliche Narrenfreiheit, dass ganze nennt sich dann "Freiheit der Lehre". Geh mal zum Studentenwerk, die haben Anwälte und übernehmen z.T. auch die Kosten.
Finde es aber gut, dass du was machen willst. Meiner Meinung nach sind die Zustände an Universitäten was die Dienstaufsicht angeht absolut untragbar.
Auch beliebt sind Vorlesungen die im Jahresrythmus den Dozenten wechseln, bei einem fällt die Hälfte durch und die andere bekommt 4,0, während beim anderen keiner durchfällt und jeder Depp ne zwei bekommt. Ach ja, bestandene Prüfungen dürfen nicht wiederholt werden!
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16. 06. 2007, 11:27
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 173
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
hehe die lieben prüfungsordnungen...
schlage mich auch aktuell mit meinem prüfungsamt rum...
ist schon der hammer wie viel "willkür" dort herscht und was dort teilweise alles gemauschelt wird.
kann das gerne mal hier erzählen wenn mein "prozess" abgeschlossen ist...
als erste anlauf stelle würde ich dir dein zuständiges wissenschafts ministerium nennen, die sind den hochschulen gegebüber weisungsbefugt und gestalten die gesetze und segenen die jeweiligen prüfungsordnungen ab.
so weit ich weiß ist für die die zum studienbeginn geltende prüfungsordnung relevant!
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16. 06. 2007, 13:21
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#4
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Fettassel
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 378
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
Hm, könnte da vielleicht der Kultusminister weiter helfen? Bei Sek I und II Stufen hat dieses Amt jedenfalls ziemlich viel Macht wenn du Probleme hast, frag da doch auch mal nach.
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16. 06. 2007, 13:38
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 173
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
yup, des is ja der chefe vom ministerium...wobei du in hessen mit dem udo net so gut beraten bist.... lieber die rechtsabteilung vom ministerium anrufen oder besser nen brief schreiben.
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16. 06. 2007, 14:25
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#6
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Teufelsaustreiber
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 819
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
Problem ist bei uns ganz klar, dass es leider zu wenige Studenten gibt, die das einerseits interessiert und die andererseits noch bereit wären, dagegen was zu tun.
Ok - kann die meisten auch verstehen. Viele haben viel um die Ohren und sagen sich eben - was juckts mich - Augen zu und durch. Finde ich zwar für einen selbst ok - aber für die Nachfolgenden ist es einfach nicht in Ordnung. Immerhin - wenn jeder so denkt oder weil viele so gedacht haben, ist es so, wie es momentan ist - willkürliche Änderungen, ohne dass wirklich was passiert etc pp.
Die Asta bei uns ist leider nicht wirklich kompetent - muss man leider so sagen, die organisieren fast ausschließlich Partys mittlerweile - hängt halt auch immer von den Leuten ab, die die Köpfe dort darstellen.
Leider muss man also auf eigene Faust was machen, wenn man was machen will.
Somit bin ich da ziemlich allein auf mich gestellt. Da viele Profs überhaupt garkeine Sprechstunden mehr anbieten, wenn sie nicht per Mail zuvor den gesamten Inhalt mitgeteilt bekommen haben, weshalb sie überhaupt Sprechstunde halten sollen, und man bei Problemen ohnehin keinen Termin bekommt - könnte ja unangenehme Auseinandersetzung mit dem Studenten sein - kann man sich leider garnicht auf eine kollegiale Weise entgegenkommen oder mal mitteilen.
Unser Beschwerdekasten ist glaube ich das größte Pseudogetue überhaupt, manchmal glaube ich, die Beschwerden landen ungesehen im Reißwolf.
So ist das leider. Werde mich in den Semesterferien mal drum kümmern. Aber tut gut, zu wissen, dass es scheinbar anderswo auch so ist und ich da nicht ein total gestörtes Empfinden habe und tut noch besser, dass man weiß, dass es noch andere Leute gibt, die das auch so empfinden.
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17. 06. 2007, 20:00
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#7
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Dekantiert
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 274
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
Für Prüfungsordnungen ist zB in Niedersachsen das Präsidium, nicht das Ministerium zuständig. Wenn Du Dich mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde ans Ministerium wendest, was meinst Du, passiert? Die Beschwerde geht an die FH zur Stellungnahme und dann.........
Gibt es in deiner Fakultät ein Studiendekanat? Versuche, Dich an die zu wenden.
Außerdem kannst Du die Studierendenvertreter in den Gremien (Senat etc.) vielleicht dazu bewegen, einen Tagesordnungspunkt, der die mißliche Situation thematisiert, aufzunehmen. Danach kannst Du immer noch zum Anwalt gehen.
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17. 06. 2007, 22:13
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 148
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
an welcher fh bist du denn?
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17. 06. 2007, 22:37
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 173
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
bei meine fall hatte mein zuständiges MINISTERIUM, mir in nem netten brief recht gegeben (ging um die uni zulassung, welche die uni bei mir abgelehnt hatte, was aber nicht gesetzeskonform war..) und schwups die wups war ich drin ;-)
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18. 06. 2007, 08:44
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#10
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Teufelsaustreiber
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jan 2005
Beiträge: 819
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
So, mal kurzer Zwischenstand, nachdem bei uns recht viel drunter und drüber geht und auch persönliche Vorstellungen nichts gebracht haben, die Probleme mit einigen Profs und Dozenten aber durchaus bekannt sind und ignoriert werden, habe ich einen Brief ans Ministerium geschrieben, Antwort kam auch zurück, dass es sehr bedauerlich sei und blablabla. Aber alles in allem Wischiwaschi eben.
Als nächstes werde ich (in den Semesterferien, keine Zeit momentan dazu) einmal ein paar Statements an die Presse bzw. Reportagen senden - inklusive entsprechenden Medien, die während den Vorlesungen entstanden sind. Mal schauen, vielleicht lässt sich da wenigstens öffentlich etwas dreckige Wäsche waschen.
Sollte sich nächstes Semester (in Hessen= Studiengebühren) nichts ändern, werde ich in jeder Vorlesung solange meinen persönlichen Boykott durchführen, bis ich pro Vorlesung meinen entsprechenden Anteil meiner rausgeschmissenen Studiengebühren wieder erhalten werde. Weiterer Schritt: Ich werde jede Gelegenheit nutzen, um die Sprechstunde des Dekans zu nutzen und diplomatisch versteht sich, persönlich vorständig werden und freundlich und höflich um meine Studiengebührenrückerstattung bitten - denn für Zirkus ist mir die Eintrittsgebühr von 500 Euro pro Semester doch etwas zu teuer.
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08. 07. 2007, 12:00
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#11
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2000
Ort: Streng geheim
Beiträge: 1.523
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
prinzipiell : respekt ich würde auch meine fh am liebsten jeden tag verklagen ABER
1. sieh zu dass du material, das du im untericht aufgenommen hast nicht veröffentlichst, sonst zieht dir der prof noch den letzten cent aus der tasche...
2. zumindest bie uns an der fh ist es so dass man im letzten semester so gut wie nuronch mündliche noten für projektarbeit bekommt, die reine willkür der Profs, wenn die einem da nicht gutgesinnt sind, dann hat man ein ernstes Problem....
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09. 07. 2007, 10:33
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#12
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Quartalssäufer
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 769
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
@ Kohleriker .... an die Presse geh´n würde ich auch , dann bekommste bestimmt mehr unterstützung von anderen seiten
P.S. hier sollten doch auch einige Journalist von der einen oder anderen lokalen zeitung herum turnen ein aufruf über die mod´s wäre auch denkbar ?
Prost Biertester
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09. 07. 2007, 10:43
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#13
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2002
Beiträge: 1.866
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
Aufgrund der Freiheit der Lehre haben die Professoren einen erheblichen, in der Regel nicht gerichtlich nachprüfbaren Ermessensspielraum, von dem sie sehr weitgehend Gebrauch machen können, so lange sie nicht offensichtlich rechtsmissbräuchlich handeln oder den allgemeinen Gleichheitssatz verletzen.
Nur in eng begrenzten Ausnahmegebieten kann die Ermessensentscheidung gerichtlich überprüft werden.
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09. 07. 2007, 19:52
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#14
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 173
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
mhh das mit dem ministerium ist ja wirklich nicht so doll. an wen haste denn geschrieben ? alternative könntest du auch noch an die GEW schreiben.
wenn du dies machst richtet den brief an "Jochen Nagel" , dies ist der Vorsitzende in Hessen (sehr guter freund der familie).
mit dem öffentlich machen ist so ein ding, für einen großteil der bevölkerung sind wir studenten nur "schmarozer".....
wegen dem "freiheit der lehre", man kann sehr wohl diese lehrmethoden vergleichen lassen. ich weiss jetzt zwar nicht was du genau studierst, aber grade bei bwl ist es so das doch die grundstudien an sämtlichen fh´s und uni´s gleich sind und es dort doch recht wenig spielraum für die freie lehre gibt. (gilt vorallem im grundstudium, wenn es um die methodenvermittlung geht).
gruß
blue
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09. 07. 2007, 20:27
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#15
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2002
Beiträge: 1.866
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
@bluerain24: Ich gebe nur das wieder, was du in jeder anständigen Vorlesung zum Verwaltungsrecht, aber auch in den einschlägigen Kommentierungen wie auch Lehrbüchern zu diesem Thema findest.
Ich muss aber zugeben, dass ich da keine allzu große Praxiserfahrung aufweisen kann, weil ich meinerseits nie Anlass zu einer Nachprüfung der Korrektur hatte..
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09. 07. 2007, 20:48
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#16
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 173
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Re: Ist es möglich, eine Fachhochschule vor Gericht zu ziehen?
gebe dir ja auch recht, wobei ich eigentlich nur sagen will das man stark zwischen wirklichen wissenschaften und den pseudo-wissenschaften unterscheiden muß.
mit dem verwaltungsrecht kenn ich jetzt nicht so gut aus, dass hate ich noch nicht gehabt(bin da doch eher der zivilrechttyp :-).
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09. 07. 2007, 20:57
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#17
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