|
|
|
|
|
|
ständig online
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: hier
Beiträge: 1.461
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Zitat:
|
Zitat von _/argna\_
.... da wir ja in einer Demokratie leben (tun wir zwar nicht, aber ich tue mal so!), ...
|
Darf ich fragen was in Deinen Augen undemokratisch an diesem System ist?
|
21. 06. 2007, 13:18
|
#101
|
|
"Kommunistenschwein"
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 502
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Zitat:
|
Zitat von faceman
Darf ich fragen was in Deinen Augen undemokratisch an diesem System ist?
|
p1: Demokratie heißt Volksherrschaft, nicht Herrschaft der Hälfte des Vokes, nicht Herrschaft des ganzen Volkes über die Hälfte die Nation.
p2: In Deutschland liegen die Produktionsmittel in der Hand der Kapitalisten (wie im Großteil der Welt auch). Das Volk kann nur indirekt über die Wahl mitherrschen. Aber nie über die Produktionsmittel (weder direkt noch indirekt).
p3: Das Volk herscht also nicht über die ganze Nation (weder direkt noch indirekt)
k: Deutsdchland ist keine Demokratie.
@ topic:
Ich weiß nicht warum man jedes Jahr über dasselbe berichten sollte, mal ganz davon abgesehen, dass da eh nur Blödsinn erzählt wird, und solche vermeintlichen Professoren wie Guidop Knopp moderne Geschichtsfälschung betreiben. Da hat man keine Ahnung was Kommunismus und Sozialismus überhaupt ist, un schert das über einen Kamm mit dem Stalinismus und die ganzen Berichte sind so ideologisch verfärbt, dass sich ein "wahrer" Kern nicht heraus lesen lässt.
Auf diese Art von "Dokumentationen" kann ich persönlich echt verzichten.
Was die DDR angeht, sie hatte wie jede Nation ihre Vorteile und Nachteile gehabt, ihre Verteufelung kann ich nicht nachvollziehen. Schon komisch, dass in der Glotze nur gemeckert und verteufelt wird, aber wenn man die Leute mal fragt, dann war die DDR ihnen meist lieber als die heutige BRD. Und da werden auch im Gegensatz zur Glotze auch vernünftige Argumenten gebracht.
MFG
|
21. 06. 2007, 13:52
|
#102
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 644
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Zitat:
|
Wenn die SED irgendwas beschlossen hatte, dann hatten doch wohl die DDR-Gewerkschaften das Recht sich an die Beschlüsse zu halten.
|
Ich könnte dir zig Definitionen zum FDGB vorlegen, die diese nostalgische Geschichtsverklärung des DDR - Diktatursystems widerlegen. MEYERs sollte für den Überblick reichen:
Zitat:
|
Zitat von "[url=http://lexikon.meyers.de/meyers/Freier_Deutscher_Gewerkschaftsbund
MEYERS[/url]]]
Freier Deutscher Gewerkschaftsbund, Abkürzung FDGB, Einheitsgewerkschaft in der DDR, entstanden 1945, Dachverband von 15 Industrie- u. a. Gewerkschaften, wurde 1949 Mitglied des Weltgewerkschaftsbundes. Aufgaben: Erziehung der Arbeitnehmer im Sinne und unter Führung der SED zur Bejahung des Gesellschafts- und Staatssystems, Förderung der Produktionssteigerung (Ablehnung des Streikrechts), Vertretung der Interessen der Arbeiter und Angestellten in den Betrieben. Der FDGB war zuständig für Sozialversicherung, Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie für die Organisierung des Wettbewerbs. 1989 hatte der FDGB etwa 9,5 Mio. Mitglieder. Nach den demokratischen Veränderungen in der DDR 1989 löste er sich als Dachverband im September 1990 auf; die Einzelgewerkschaften verschmolzen mit Industriegewerkschaften des DGB.
|
Aber vielleicht steckt hinter MEYERs auch nur der weltumspannende imperialismus mit Krumnase
|
21. 06. 2007, 13:59
|
#103
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 437
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Zitat:
|
Zitat von cyhyryiys
Aber vielleicht steckt hinter MEYERs auch nur der weltumspannende imperialismus mit Krumnase 
|
Kannst Du mal erklären, was dieser Schwachsinn heißen soll?
|
21. 06. 2007, 15:12
|
#104
|
|
Gast
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Zitat:
Zitat von cyhyryiys
Ich könnte dir zig Definitionen zum FDGB vorlegen, die diese nostalgische Geschichtsverklärung des DDR - Diktatursystems widerlegen. MEYERs sollte für den Überblick reichen:
|
Inwiefern widerlegt das jetzt das Argument, das DDR-Gewerkschaften doch wohl das Recht hatten, wenigstens die SED –Beschlüsse zu vertreten?
Du kommst scheinbar mit deiner eigenen Argumentation nicht klar und weist kein Stück, was du überhaupt mitzuteilen gedenkst außer das du irgendwie Zugriff auf ein Meyer-Lexikon hast.
Und mal darüber nachzudenken, dass Gewerkschaftsaufgaben in Volkseigenen Betrieben aus nahe liegenden Gründen andere sind als in Bonzeneigenen Betrieben wäre da sowieso zu viel zu viel verlangt.
Was sagt den Meyers Lexikon über die Aufgaben westdeutscher Gewerkschaften? Ich frag nur aktuell wegen dem Telekom-Abschluss und überhaupt wegen der Arbeit der Gewerkschaftsführer die letzten Jahre. Würde mich echt mal interessieren.
Zitat:
Zitat von cyhyryiys
Aber vielleicht steckt hinter MEYERs auch nur der weltumspannende imperialismus mit Krumnase 
|
So weit Meyers-Lexikon für die Leute verantwortlich zu machen, die ihre Krumnasen da reinstecken und den Inhalt sinnfrei wiedergeben würde ich dann doch nicht gehen.
|
22. 06. 2007, 02:18
|
#105
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 644
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Distel:
Der Unterschied zwischen Pflicht und Recht ist dir sicher geläufig.
Eine Gewerkschaft, die mit dazu existiert, Streiks zu verhindern bzw. sich nicht für ein Streikrecht einsetzt, eine Gewerkschaft die identisch mit der Oligarchie agiert, die ist Grundlegend anders als "frei" Das sollte man doch verstehen können.
"Die Partei, die Partei hat immer Recht..."
MEYERs ist auch für dich kostenfrei zugänglich.
Zitat:
|
Und mal darüber nachzudenken, dass Gewerkschaftsaufgaben in Volkseigenen Betrieben aus nahe liegenden Gründen andere sind als in Bonzeneigenen Betrieben wäre da sowieso zu viel zu viel verlangt.
|
Was wären denn deiner Auffassung nach die Aufgaben dieser Arbeitnehmervertreter?
Wann stand der linientreue FDGB konträr zu SED Wirtschaftsvorhaben? Mich würde es beunruhigen, wenn ich einerseits die Freiheit genieße und hier oder sonstwo meine Meinung rumposaune ABER dann einen Verein heroisiere, in welchem du Anweisungen und Zentralbeschlüsse nur abnicken und ausführen kannst. Das einzig als "Recht" zu interpretieren, die ideologische Kritik jedoch völlig auszublenden, daskann ich nicht nachvollziehen.
Auf deine Frage, zur Aufgabe der deutschen Gewerkschaften + Telekom:
http://tk-it.verdi.de/telekom_kampagne_2007/
|
22. 06. 2007, 08:04
|
#106
|
|
JunkBoy
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 11
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
wenn ein staat einen zaun, mauer oder sonst was um seine grenze aufbaut un dann noch selbstschußautomaten, minenfelder usw sichert damit ihm nicht seine einwohner wegrennen is das schon ein amutszeugniss! die ddr war genauso eine diktatur wie im 3. reich maybe gabs auch gewisse gute seiten aber die schlechten überwiegen absolut!!! un reisefreiheit pff man durfte in die sowjet union reisen aber sonst niergendwo hin wie lächerlich!! die menschen in der ddr waren genauso gläserne menschen wie wir es heute sind und bigbrother war überall wenn die stasi wissen wollte wo du bist wussten sie es auch! aber diese disskusionen bringen absolut nix weil es leute gibt die so stupide sind das sie niemals checken werden wie kacke die ddr oder das 3.reich war un immer noch an dieser ideologie festhalten koste es was es wolle!! so jetzt habe ich genug rumgerotz!!
|
28. 08. 2007, 01:55
|
#107
|
|
Gast
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Dein Beitrag wird gelöscht.
Wenn Du nicht mehr zur Diskussion beizutragen hast, kannst Du Dir solche Bemerkungen auch sparen.
Rebell
Nachtrag: Beitrag von MfS gelöscht.
Geändert von Der Rebell (28. 08. 2007 um 17:13 Uhr).
|
28. 08. 2007, 15:40
|
#108
|
|
Gast
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Wie ich eben festgestellt habe, hat der User CopyKat den überwiedenden Teil seiner Beiträge in diesem Thread nachträglich gelöscht. Natürlich ist das sein gutes Recht.
Andererseits ist es mein Recht, nun sämtliche Beiträge des Users zu löschen und ihm mitzuteilen, daß seine weitere Teilnahme an diesem Forum unerwünscht ist. Wer Kritik an seinen Beiträgen und Gegenargumente nicht ertragen kann, sollte nicht diskutieren.
Rebell
|
28. 08. 2007, 16:31
|
#109
|
|
Ehemaliger Mitläufer
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: Berlin
Beiträge: 230
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Was ist nur aus der schönen, alten humanistischen Tradition in unserer ach so aufgeklärten und geläuterten Gesellschaft geworden, erst einmal vor seiner eigenen Tür zu kehren.
FDGB? Ohne Zweifel nur der verlängerte Arm der Obrigkeit
DGB (und Konsorten)?
Wenn man nachließt, wie viele von den Gewerkschaftsbonzen in Aufsichtsräten und Parlamenten sitzen - dann sind sie defacto auch nur der verlängerte Arm*
(*ausgenommen die Damen und Herren, die Abends das Gegenteil von dem fordern, das sie Morgens beschlossen haben - die wissen was sie tun.)
Urabstimmungsvoten von 25% gelten als Zustimmung DER MEHRHEIT?
Demokratie/Diktatur?
Ein Staat, der seine Bürger derart 'beschützt' hat wie die DDR - wohl ohne jeden Zweifel eine Diktatur (auch von der Organisation der Machterhaltung her)
Und die BRD?
Meinungen, die per Strafgesetzbuch geregelt werden (ob sie einem persönlich passen oder nicht ist irrelevant)?
Legitimationen durch RELATIVE Mehrheiten - sie vertreten also alle?
Beschlüsse/Gesetze, die EINDEUTIG dem Willen/Wollen der ABSOLUTEN Mehrheit widersprechend gefaßt werden (Euro, Krieg,....)?
etc.
Mit Ruhm hat sich wohl noch niemand bekleckert, werder Gewerkschaften in punkto Interessenvertretung noch Staaten in Punkto "Demokratie".
Ausnahme vielleicht die 1. grieschische Demokratie - die hatten noch die Entschuldigung des 1. Versuchs (Sklaven, Nicht-Athener).
@wollejanus
So begründet der Inhalt ist, so disqualifizierend ist Deine Art.
Netspark
|
16. 09. 2007, 09:10
|
#110
|
|
Gast
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
@ wollejanus,
wenn Du nicht sachlich argumetieren kannst, dann laß doch das Posten.
Beiträge wegen unerträglicher Rumpöbelei gelöscht.
Rebell
|
16. 09. 2007, 12:48
|
#111
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 42
|
Re: 17. Juni - Keine Doku im TV
Zitat:
|
Demokratie heißt Volksherrschaft, nicht Herrschaft der Hälfte des Vokes, nicht Herrschaft des ganzen Volkes über die Hälfte die Nation.
|
Wie NETSPARK schon feststellte, gab es die direkte Demokratie bislang nur in der
Polis Athen. Und auch dort wurde die poltische Mitsprache auf athener Männer be-
schränkt- Frauen, Metöken (Fremde) und Sklaven waren ausgeschlossen.
Nun hatte man da gerade 6000 Menschen, die ihren Willen kundtun. Im heutigen Deutschland wäre das mit mindestens 50 Mio. Menschen, denen man dieses olitische Mitspracherecht geben müsste (und ich habe stark abgerundet), wäre man wohl hoffnungslos überfordert. Selbst wenn es verwaltungstechnisch möglich wäre, würde man sich bei den sicher nicht geringen Kosten, die das ganze verursacht, fragen, ob es sich lohnt.
Eine direkte Demokratie nach antikem Vorbild ist nicht umsetzbar. Und auch Rousseau' Theorien halte ich für genauso utopisch, da sie keine rechtlichen Grundlagen besitzen, sondern auf das Gute in der menschlichen natur bauen; ein so gutes Bild habe ich vom Menschen nicht.
Zitat:
|
aber wenn man die Leute mal fragt, dann war die DDR ihnen meist lieber als die heutige BRD.
|
Dass die DDR in vieler hinsicht sozialer war als die heutige BRD, möchte ich nicht bestreiten und wie wenig das politische System der DDR mit Demokartie zu tun hatte, nicht wiederholen. Aber dass sich die DDR bankrott gewirtschaftet hat und sich ihre sozialen Leistungen auf Dauer nicht mehr hätte leisten können, muss dabei berücksichtigt werden.
Zum Thema:
Auch ich habe an jenem Tag verzweifelt einen Sender gesucht, der über die Gründnung der französischen Nationalversammlung am 17.06.1789 oder die der Kalmarer Union am 17.06.1397 berichtete. 
Man kann nicht erwarten, dass jeder Tag des Jahres etwas über ein Ereignis berichtet wird, weil es gerade seinen Jahrestag feiert. Es wäre natürlich wünschenswert, wenn gerade über jüngere Geschichte mehr berichtet würde, aber ich glaube nicht, dass da eine Kampagne hintersteckt, die sich der "Geschichtsüberwindnung" oder der "Geschichtsverarbeitung" widmet (man weiß sicherlich, was ich meine). Immerhin gibt es auch einige Dokumentationen zu den Ereignissen am 17.06.1953 im Seziellen oder über frühe DDR-Geschichte im Allgemeinen.
|
09. 10. 2007, 12:48
|
#112
|
|
Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 06:44 Uhr.
|
|