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Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: an der Küste
Beiträge: 668
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Zaunüberwachung
Hallo,
ich möchte eine Weidezaunüberwachung realisieren:
d.h.
Spannungen zwischen 1000-7000V messen und nach Unterschreitung eines gewählten Wertes soll ein Alarmausgang geschaltet werden.
Hat jemand eine Idee?
geht das mit normalen Widerständen und Komparator usw?
Bitte um Hilfe
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08. 08. 2007, 14:20
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#1
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Come with the Beatles!!!
Registrierungsdatum: Oct 2006
Beiträge: 169
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Re: Zaunüberwachung
Wofür zur Hölle willste da die Spannung überwachen auf eine bestimmte Volt Zahl?
Alles was über 1000 Volt ist lässt einen zucken, also reichts wohl.
Dann nimmste dir nen Widerstand der viel Spannung abfallen lässt und verschaltest das mit z.b. einer LED. Wenn nurnoch 10 Volt dran sind, kommt nischt mehr an...damit weisst du dann das keinerlei Spannung mehr druff ist.
Alternativ einfach dranfassen
Wohin willst du denn mit dem tollen Gerät? Willste dir dann ne Strippe ziehen die bis in dein Zimmer geht, oder was?
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08. 08. 2007, 20:26
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#2
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: an der Küste
Beiträge: 668
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Re: Zaunüberwachung
Die Praxis sieht anders aus...
schon mal was von Pferden ( das sind die Tiere ohne Rüssel) gehört!
Weidezaun vorhanden und läuft.
per GSM Modem (schon fertig und läuft super ) soll überwacht werden auf:
--Zaunbruch
--Totalausfall
--Erdschluß oder Spannungsabfall durch herabhängende Äste etc.
--Sabutage
oder sollen euch die Viecher auf der Autobahn überholen?
Zitat:
Zaunwächter optimal
Mit diesem Zaunüberwachungsgerät von Horizont können Sie die Zaunspannung von Elektrozaunanlagen unabhängig vom Typ des Elektrozaungerätes kontrollieren.
Stromversorgung: 230 V oder 12 V. 10 Leuchtdioden zeigen die jeweilige Zaunspannung in 1.000 V-Schritten an. Zwischen 3.000 und 7.000 Volt kann ein gewünschter Sollwert vom Benutzer eingestellt werden. Wird dieser Wert am Zaun durch Störungen unterschritten, ertönt ein akustisches Signal. Ein Anschluss an zusätzliche Alarm- oder Signaleinrichtungen ist möglich.
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kostet leider nur ~800,-€ ohne Übertragung aufs Handy
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08. 08. 2007, 21:07
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#3
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seit Hartz IV Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 10.377
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Re: Zaunüberwachung
Also ich dachte, dass Pferde einen Rüssel haben - war aber wohl ein Hengst, der sich so gefreut hat mich zu sehen.
Fliesst denn da überhaupt Strom?
Wenn die Leitung runterfällt - ja
Wenn wer rankommt - ja
Wenn es regnet - ???
Gruss
Tim
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08. 08. 2007, 21:18
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#4
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: an der Küste
Beiträge: 668
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Re: Zaunüberwachung
Zitat:
Mit dem Zaunprüfer kann man sich einen schnellen Überblick
über den Zustand des Zaunes verschaffen.
Um die Spannung zu messen, wird der Metallstab in die Erde gesteckt
und die Spitze des Prüfers an den Zaun gehalten
Es sollten mindestens 2000Volt auf dem Zaun sein.(Mindesthütespannung)
Die 5 Leuchten blinken im Abstand von: 600V / 1000V / 2500V / 4000V / 5000V
Spannungen über 5000 Volt werden durch das Leuchten aller 5 Lampen angezeigt.
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ca. 9 Euro
Funktioniert mit Glimmlampen, die könnte ich ja mit Phototransistoren oä. digitalisieren, dann bin ich auch galvanich getrennt.
Werde es mal bestellen
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08. 08. 2007, 22:48
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 900
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Re: Zaunüberwachung
Um die Spannung zu messen brauchst Du natürlich erst einmal einen Spannungsteiler um auf Spannungen zu kommen mit denen man arbeiten kann.
Die Widerstände für diesen Spannungsteiler müssen für die hohe Spannung geeignet sein , über einen 08/15 Widerstand würde die Spannung überschlagen.
Im Weidezaungerät selbst könnte man auch die Impulsspannung an der Primärwicklung des Trafos messen, die bricht fast genauso zusammen wie die Spannung am Draht wenn dieser im Gras hängt.
Nur ist die Spannung dort schon um das Wicklungsverhältnis geringer und es reichen "normale" Widerstände für den Spannungsteiler.
Die Ausgangsspannung ist dann entsprechend hochohmig, denn auch der Spannungsteiler sollte hochohmig sein damit er nicht zuviel Leistung "frißt".
Du brauchst also nur die Spitzenspannung messen und wenn eine gewisse Zeit lang kein Impuls mit einer einstellbaren Mindestspannung ankommt den Alarm auslösen.
Ich würde das mit Spannungsteiler und einer Glimmlampe mit einer Zehnerdiode in Reihe gegen Masse lösen - reicht die Spannung hinter dem Teiler aus, dann zündet die Glimmlampe kurz durch und über der Zehnerdiode liegt kurzzeitig die Spannung der Diode.
Die Unterbrechung des Zaundrahtes zu messen ist etwas komplizierter.
Am einfachsten währe es die Spannung nur an einer Seite des Zaunes einzuspeisen und die Spannungsüberwachung an das andere Ende des Drahtes zu hängen.
Wird der Draht unterbrochen, dann ist auch die Spannung am anderen Ende des Drahtes weg - leider ist dann auch der halbe Zaun ohne Saft.
Besser währe es zu messen ob der Zaunring noch geschlossen ist.
Man könnte den Zaun beispielsweise durch ein kurzes Stück Hochspannungsleitung unterbrechen, das Kabel führt man dann einige Windungen durch einen kleinen Trafo oder Übertrager.
Auf die andere Wicklung des Übertragers gibt man jetzt ein hochohmiges NF-Signal.
Solange der Zaunring geschlossen ist, ist die "Sekundärwicklung" aus dem Hochspannungsdraht mehr oder weniger kurzgeschlossen.
Desshalb bricht auch die Signalspannung auf der Primärseite merklich ein, wird der Zaundraht unterbrochen steigt die (Signal)Spannung auf der Primärseite - und löst den Alarm aus.
Klappt aber vermutlich nicht wenn man die relativ hochohmigen Zaundrähte aus Kunststoffschnur mit Kupferfäden verwendet.
Gruß
CForce
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09. 08. 2007, 00:12
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#6
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(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: an der Küste
Beiträge: 668
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Re: Zaunüberwachung
@CForce
die Übertrager-NF Geschichte hört sich gut an. Werde mal schauen ob ich dazu weitere Infos bekomme.
Der Zaun wird z.Z. in zwei Sektionen betrieben (Linker und Rechter Strang). Linke Seite hat ca. 900m und die rechte ca.1400m. Das Weidezaungerät wird mit Akku betrieben und an den beiden Enden, die sich an einem Zaunpfahl treffen aber nicht berühren liegt eine Spannung um 5KV an (im Normalfall). Der Schutz ist hin, wenn die Spannung unter 2KV fällt, da das Fell der Viecher scheinbar gut isoliert.
Meine Idee ist jetzt die beiden Enden zu überwachen. Habe einen AVR und ein c45 Handy zusammengeschaltet, so habe ich zwei Eingänge dir uns eine SMS oder nen Anruf schicken können. Das ganze läuft an 3 Monoakkus uns funktioniert ohne Nachladung über 6 Wochen.
Bei den zwei Strängen hätte ich alles im Griff wenn kleiner 2000V angefragt wird.
Auslall / Stöhrung, Drahtbruch, zu langes Gestrüp unter dem Draht und überhängende Äste.
Die galvaniche Trennung ist für mich recht wichtig, denn ich will keine Nebenkosten und Zusatzarbeiten durch Löten und Abo bei Reichelt.
Leider kenne ich mich im analogen Bereich nicht so aus, besser µP usw.
Bedank
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09. 08. 2007, 06:29
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#7
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 05:48 Uhr.
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