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Radio538
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

es kann aber auch ganz anders kommen. dann wird wahrscheinlich darüber debattiert wie wir menschen die erde wieder aufheizen können. viele sind der meinung das werden wir nicht mehr erleben,aber garantieren kann das niemand. auch die besten wissenschaftler der welt nicht.

Steht uns der nächste nukleare Winter bevor?

Schlimmes lässt die riesige Blase befürchten, die sich im US-Staat Wyoming unter dem Yellowstone-Nationalpark erstreckt. Sie brach erdgeschichtlich im Rhythmus von 600 000 Jahren aus, ihre letzte Eruption liegt jedoch schon fast 640 000 Jahre zurück. Ein neuerlicher Ausbruch ist somit überfällig. Die Folgen wären apokalyptisch: Feuer würde vom Himmel regnen, der Feuersturm würde Städte und Wälder verbrennen. Tage- bis wochenlang würde die Sonne hinter den ausgeschleuderten Gas- und Staubwolken verschwinden. Beim letzten Ausbruch des Yellowstone-Vulkans war fast das gesamte Gebiet der USA von Asche bedeckt. Dann kommt die Kälte: Schwefelsäure-Aerosole legen sich wie ein Schleier um die Erde und fangen einen Teil der Sonnenstrahlen ab. Ein „nuklearer Winter“ setzt ein, in dem sich die Erde um bis zu zehn Grad abkühlt. Als Folge davon würde die Landwirtschaft zusammenbrechen. Im Endeffekt könnte in weiten Teilen der Erde die Zivilisation kollabieren.

http://www.focus.de/wissen/wissensch...aid_69169.html
Alt 11. 08. 2007, 19:58 Radio538 is offline Mit Zitat antworten #26
Feydab
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Cemo hör auf rumzuspamen. Deine Geschichten gehören ins Literaturforum. Beteilige dich ernsthaft oder lass es sein.
Alt 11. 08. 2007, 21:00 Feydab is offline Mit Zitat antworten #27
Der Rebell
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

@ E. Teach

wir sollten vielleicht erstmal etwas ganz Grundsätzliches klären. Der Treibhauseffekt ist für Leben auf der Erde unverzichtbar. Ohne die Atmosphäre mit ihren diversen Treibhausgasen gäbe es hier kein Leben sondern die Erde wäre ein Schneeball mit einer Mitteltemperatur von -15 Grad.

Nur die gegenwärtige Mischung der Atmosphäre garantiert unser Leben auf diesem Planeten.

http://www.wdr.de/online/news/klimaw...reibhaus.phtml

Insofern sind auch Deine sämtlichen CO2-Berechnungen und -betrachtungen hinfällig. Insbesondere scheinst Du noch nie ein Sparbuch besessen zu haben. Was bedeutet denn eine Zunahme des CO2 um 4% ? Das sind in 10 Jahren 40% bezogen auf die Ausgangssituation. Und diese zusätzliche Menge muß erstmal eingelagert werden.

Und das ist das Hauptproblem.

Angesichts der Verbrennung fossiler Brennstoffe und der Waldrodungen und der Zerstörung der Korallenbänke zB wird bereits eingelagertes CO2 wieder freigesetzt und eine erneute Einlagerung in Holz, in Korallen und in Meerwasser etc erschwert. Daraus ergibt sich die Verstärkung des Treibhauseffektes. Wir brauchen also CO2 in der Atmosphäre aber nicht zu viel.

Deswegen ist diese Bilanz von Dir falsch, weil sie sich auf die Normalsituation der Atmosphäre bezieht.
Zitat:
Fassen wir bis hierher mal kurz zusammen:

* Optimistische Prognose: Temperaturanstieg um 3°C bis 2050. Nehmen wir mal weniger optimistisch 5°C als gegeben.
* Anteil Kohlendioxid am Treibhauseffekt: ca. 9-26 % (genauer gehts nicht. Das hat eine Varianz von fast 300%!) Sind wir mal großzügig und sagen 30%.
* Anteil antropogener CO2-Emission: ca. 4%
Die Anteile beziehen sich auf die gewünschte Zusammensetzung der Atmosphäre, um unser Überleben zu sichern.

Zitat:
Ich sach jetzt mal folgendes:
Wer nach dieser Rechnung, nicht in der Lage ist selbige zu widerlegen, und trotzdem immer noch behauptet, der antropogene CO2 Ausstoss wäre verantwortlich für den Treibhauseffekt. Und wer dem noch allen Ernstes hinzufügt, wir könnten durch CO2 Verminderung irgendetwas daran ändern:
Der weiss entweder etwas, das ich übersehen habe, oder er ist ein Dummschwätzer!
Warum nur sind die Klimaforscher nicht auf diese einfache Rechnung gekommen wie der schlaue E. Teach?

Nochmal zu Al Gore: Es ist mir egal, warum er das macht. Seine Aktivität ist nicht klimarelevant, weil er kein Wissenschaftler ist. Ich sagte bereits, daß man aus jeder veränderung auch einen wirtschaftlichen Nutzen ziehen kann; jedenfalls vorübergehend.

Die Klimaforscher haben durchaus die anderen Klimagase auf ihrer Liste; auch die FCKWs zB.

Zitat:
Das ergeb sich aus einem Interview mit einem führenden Manager eines Ölmulties. Die Frage war in etwas ob er sich Sorgen mache, wegen eventuell schärferer Umweltgesetze.
Das ist doch nicht Dein Ernst? Ausgerechnet ein Öl-Verkäufer. Warum zitierst Du nicht die Kohleproduzenten?

Die Schwellenländer können sich noch lange zurücklehnen, wenn es um die pro Kopf Emissionen geht. Und was unsere Bevölkerung über die Schwellenländer denkt ist für das Klimaproblem ebenfalls völlig irrelevant.

Tu mir einen Gefallen und leg keine Berechnungen vor, mit denen man scheinbar in 10 Minuten die komplexen Klimamodelle aushebeln könnte. Meinst Du nicht, daß die Forscher Deine zitierten Zahlen kennen?

Rebell
Alt 11. 08. 2007, 21:45 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #28
E. Teach
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Nabend,

Das wir unsere gemäßigten Temperaturen von über -15°C dem Treibhauseffekt verdanken, bringt natürlich völlig neue Perspektiven in die Diskussion.

Vielleicht erklärst mir mal, was denn an der Rechnug so falsch ist. Nur weil die Wissenschaftler die Zahlen kennen?

Dein Gegenatrgument
Zitat:
Zitat von Rebel
Was bedeutet denn eine Zunahme des CO2 um 4% ? Das sind in 10 Jahren 40% bezogen auf die Ausgangssituation. Und diese zusätzliche Menge muß erstmal eingelagert werden.
Ist ja wohl auch eine Milchmädchen Rechnung. Die anderen 96% "vermehren" sich ja wohl im gleichen Verhältnis, oder?
Bezüglich Sparkonto; Wie wär's damit:
Wie machen gemeinsam eines auf. Du zahlst jeden Monat 96€ ein und ich 4€. Nach 10 Jahren teilen wir. Ich bekomme 40%. Das soll mir aber verdammt Recht sein!

Du hast Recht, dass das Freisetzen bisher festgelegten fossilen CO2 den Treibhauseffekt verstärkt. Dem widerpreche ich nicht. Ich denke aber dieser Effekt wird überschätzt. Selbst wenn global morgen keine fossilen Brennstoffe mehr verbrannt würden, wäre die zu erwartende Temperaturerniedrigung 2050 marginal. Das behaupte ich solange bis mir jemand schlüssig das Gegenteil belegt.

Ich habe echt wenig Bock das wiederzukäuen.
Widerlege mir bitte einfach folgende Statements:

CO2 ist nicht das einzig bedeutsame Treibhausgas.
Die antropogene Zusatzbelastung von 4% macht somit nicht den Löwenanteil des Treibhauseffektes aus.
Die Möglichkeiten zur CO2 Einsparung sind begrenzt. Zurück in die Steinzeit geht wohl nicht. Von welchen realistischen Einsparungen reden wir denn und welchen Effekt darf man dafür annehmen?
Es ist noch immer nicht bewiesen, dass sich die momentane Erwärmung auf den Treibhauseffekt reduzieren lässt. Es ist genauso denkbar, dass diese Temperaturveränderung in global gesehen normalen Parametern abläuft, und sich durch die antropogene Emission lediglich in geringem Maße verstärkt.

Zitat:
Tu mir einen Gefallen und leg keine Berechnungen vor, mit denen man scheinbar in 10 Minuten die komplexen Klimamodelle aushebeln könnte. Meinst Du nicht, daß die Forscher Deine zitierten Zahlen kennen?

Natürlich kennen sie die Zahlen auch. Sind ja publiziert worden.
Deswegen wundere ich mich ja, dass darauf so herumgeritten wird. Jedenfalls ist die Fokussierung auf auschliesslich CO2 in meinen Augen relativ nutzlos.

Deine Argumentationsführung entbehrt mindestens ebenso jeglichen Fundaments. Kannst Du zur Abwechslung mal belegen, warum die Rolle des CO2 die ausschlaggebende sein soll? Sofern sich jemand beteidigen möchte, wäre ich sehr interessiert zu erfahren, wie die Prognosen denn realistisch aussähen, wenn man die globale CO2 Emission um x% verrringern würde. Wobei x ein realistischer Wert < 100% sein sollte.

Umgerechnet würde ich nach wie vor behaupten, das macht vielleicht ein 4tel Grad aus bis 2050.
Nochmal, hast Du dazu Informationen, Quellen, Daten? Wenn nicht, woher nimmst Du dann die Überzeugung ich läge falsch? Weil's nicht en vogue ist?
Nicht zu vergessen, dass es eben Klimamodelle sind. Selbst heutige Megarechner sind nicht in der Lage das chaotische Klimageschehen zuverlässig zu berechnen. Das sie Eckdaten geben will ich damit gar nicht leugnen.

Nochmal zu Al Gore: Es ist mir egal, warum er das macht. Seine Aktivität ist nicht klimarelevant, weil er kein Wissenschaftler ist., weil er um die Welt tingelt und Sprit verbraucht. Ausserdem verbraucht man beim Reden mehr O2, produziert also ergo auch mehr CO2.
Mag's Dir egal sein. Mich würd's schon interessieren, warum er das so anpreist wie Sauerbier. An die Waldelfen glaube ich nicht.

Zitat:
Die Klimaforscher haben durchaus die anderen Klimagase auf ihrer Liste; auch die FCKWs
Ja wenn das so ist? Warum hört man dann dazu nichts mehr? Die ganze Geschichte ist doch lachhaft. CO2 ist mit Sicherheit nicht der ausschlagebende Faktor. Oder? Wenn man dem Patienten Erde nun helfen wollte, sollte man doch wohl eine ganzheitliche Theraphie anstreben, anstatt nur an einem Symtom herumzudiagnostizieren, oder? Und ich behaupte, das unsere "ärztliche" Macht in keiner Weise aussreicht, um die Klimaerwärmung in nennenswerte Weise einzudämmen.
Und ich behaupte, das wissen die Wissenschaftler auch!
Das allerdings zuzugeben würde den Ast absägen auf dem sie sitzen.
Mit bisher keinem Wort bist Du darauf eingegangen, dass Forschungseinrichtungen, die die Treibhausdoktrin skeptischer beurteilen nicht mit Fördermitteln bedacht werden?
Mag Dir das auch egal sein, ich frage trotzdem warum.

Nun, selbst unter Wissenschaftlern ist die gesamte Theorie nicht unumstritten. Lediglich eine Fraktion erhält die bessere Plattform.
Eine weiter von X Stimmen.
Bemerkenswert ist dort ein sehr offenes Wort:

Zitat:
Zitat von Stephen H. Schneider (führender Klimawandel-Aktivist)
Auf der einen Seite sind wir als Wissenschafter ethisch an die wissenschaftliche Methode gebunden: die Wahrheit, nichts als die Wahrheit zu erzählen, und "nichts als" bedeutet, dass wir all die Zweifel, Einschränkungen, Wenn, Und und Aber anführen müssen. Auf der anderen Seite [...] brauchen wir breite Unterstützung und müssen die Öffentlichkeit gewinnen. Das bedeutet natürlich, viel Medienaufmerksamkeit zu bekommen. Daher müssen wir furchterregende Szenarien anbieten, vereinfachte, dramatische Äußerungen abgeben und unsere Zweifel möglichst verschweigen.

Ich denke Zweifel sollten erlaubt sein. Wenn Du mich jetzt der Heräsie beschuldigst, dann bringe bitte Quellen mit.

mfg
E. Teach
Alt 11. 08. 2007, 23:27 E. Teach is offline Mit Zitat antworten #29
Der Rebell
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Zu den 40%

Wenn nach Deiner Annahme 4% mehr an Klimagasen emittiert werden und dieses Mehr nicht eingelagert oder kompensiert werden kann, dann schweben nach 10 Jahren 40% mehr Klimagase in der Atmosphäre. Richtig? So war das gemeint.

Deine nachfolgenden Überlegungen, um wieviel sich die Emssionen reduzieren lassen oder um wieviel weniger die Temperaturen ansteigen, sind eigentlich genau das Thema des Kyoto-Protokolls und der Nachfolgevereinbarungen. Bekanntermaßen sind das genau die Aussagen der Klimaforscher. Sie gehen davon aus, daß die Temperaturen weiter ansteigen, weil sich die Emissionen eben nicht so schnell reduzieren lassen.

Die Klimaforscher selbst behaupten auch nicht, genaue Angaben machen zu können. Die Bandbreite der Vorhersagen ist ziemlich hoch. Aber sie sagen, daß selbst die von ihnen angenommene geringste Temperaturerhöhung die besagten Folgen hat. Unterstell also nicht, daß die Forscher sich da mit Stellen hinter dem Komma beschäftigen würden. Die wissen, daß das nicht geht.

Warum sollte ich jetzt hier irgendwelche Beweise führen? Ich nehme die veröffentlichten Angaben ernst.

Wenn Du nicht weißt, welche Gase in den Modellen berücksichtigt werden, dann klick Dich doch einfach mal durch diesen Link:

http://www.learn-line.nrw.de/angebot...ibhausgase.htm

Da werden sehr viele Aspekte angesprochen, die relevant sind.

Dann kommt noch die bekannte Liste der Kritiker. Allen Kritikern ist eines gemeinsam: Sie stellen alle kein Gegenmodell auf die Beine. Der eine behauptet, daß die Sonne der Hauptübeltäter sei (inzwischen widerlegt), der andere behauptet, daß die Sahara wiedser ergrünt (auch widerlegt) und der dritte behauptet, daß das grüne Wachstum in den nördlichen Breiten zugenommen habe und sieht eine ergrünende Erde. Logisch, dort oben wird es ja auch wärmer.

Es gibt kein geschlossenes Gegenmodell sondern nur das Herumkratzen an den einzelnen Parametern der Rechenmodelle. Und die Rechenmodelle sind in der Tat so umfangreich, daß auch Großrechner monatelang rechnen.

Auf die Argumente des "Aktivisten" will ich nicht näher eingehen. Im Prinzip hat er natürlich recht. Ohne die Bevölkerung geht es nicht.

Das Klimaproblem läßt sich sehr einfach in eine viel wichtigere Frage einbetten:

"Wieso glaubt eigentlich die Menschheit, daß sie ohne Probleme fortfahren könnte, diesen Planeten auszubeuten und daß das keine Konsequenzen hätte?"

Das betrifft eben nicht nur das Klima sondern auch zB die Überfischung der Meere, die Vernichtung der Arten, den Bau von Mega-Städten, die Entlassung künstlicher Stoffe (Gifte) in die Umgebung, die Genmanipulation von Pflanzen und vieles andere mehr. Auf der einen Seite verursachen wir erhebliche Probleme, die wir auf der anderen Seite mit Technik wieder kompensieren wollen.

Schonmal von den Quallenschwärmen an den südeuropäischen Küsten gehört? Solche Nachrichten werden schlicht und einfach verdrängt und nicht als Warnung verstanden. Klar, im Moment stören sie ja nicht weiter........

Alle Nachrichten aus dem Öko-Bereich werden systematisch verdrängt, weil sie unser liebgewordenes Wirtschaftsystem stören könnten.

Dahinter steht die Botschaft, daß wir mehr rausnehmen als wir bereit sind, reinzustecken. Und das werden unsere Nachfahren bitter bezahlen.

Rebell
Alt 12. 08. 2007, 00:24 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #30
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Word!

Kann dem auf ganzer Linie nur zustimmen.

Zitat:
Zitat von Der Rebell
Alle Nachrichten aus dem Öko-Bereich werden systematisch verdrängt, weil sie unser liebgewordenes Wirtschaftsystem stören könnten.
Schlimmer noch: Jeder, der diese Meldungen ernst nimmt wird heute als "Gutmensch", "Greenpeace-Aktivist" oder "Öko-Spinner" beschimpft.

Wann die ersten beiden Bezeichnungen zum Schimpfwort avanciert sind, habe ich irgendwie nicht mitbekommen, auf einmal war sie da, diese extrem ablehnende Haltung allem gegenüber, was das bequeme Leben in Frage stellt und die Bereitschaft, das ins Negative zu ziehen. Wobei in Frage stellen ja nicht gleich abschaffen bedeuten muß, aber so wird von der anderen Seite gerne argumentiert. Allerdings ist der "Öko-Spinner" schon bereit, Dinge abzuschaffen, die sich als nicht besonders umweltvertäglich entpuppt hatten. Zumindest war das der Grundgedanke der Bio-Bewegung.

Davon ist heutzutage, wo Bio trotz aller Unkenrufe der "Öko-Spinner-Gegner" hip geworden ist (was mich eigentlich freut), nicht mehr allzuviel übrig. Läden schießen wie Pilze aus dem Boden, die zwar "Bio" verkaufen, aber sich in nichts von einem herkömmlichen Supermarkt unterscheiden. Die Menge der cellophanverpackten Produkte ist in den letzten Jahren extrem angestiegen.

Wo man sich früher die eigene Tasche mitbrachte um Plastiktüten zu vermeiden, gibts heute sogar in allen Farben bedruckte Plastiktaschen, in einzelne Portionen verpacktes Gemüse, die Milch im Tetrapack.

Wenn das so weitergeht, ist es bald alles wieder wie gehabt. Ich scheine abzuschweifen, aber meiner Meinung nach tue ich das nicht:
Es hängt alles zusammen, man kann nicht die Problemematik, die sich in der Bedrohung von Leben zeigt (entweder unserem oder dem einiger Tierarten), völlig isoliert betrachten. Die Natur ist ein komplexes System und wir greifen da auch äußerst komplex ein ^^
Alt 12. 08. 2007, 08:54 lilith1970 is offline Mit Zitat antworten #31
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

http://www.konservativ.de/umwelt/calder.htm

Sehr interessant finde ich die Grafik.
Und auch das der elfjährige Zyklus der Sonnenflecken nur ein Durchschnittswert ist.
Alt 12. 08. 2007, 23:45 muskelbiber is offline Mit Zitat antworten #32
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Der Herr Calder ist ein Buchautor und kein Wissenschaftler. Er hat die günstige Gelegenheit eines BBC-Interviews wahrgenommen, um sein Buch (1997) mit der Sonnenthese der Dänen anzupreisen. Also wieder der Versuch, die Erwärmung auf nur eine Ursache zurückzuführen. Dieser Thread beginnt ja gerade mit der Nachricht der Schweizer Sonnenforscher, daß die Sonne nicht alleine an den Temperaturen auf der Erde beteiligt ist.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,498641,00.html

Außerdem ist nachgewiesen, daß die Zunahme von CO2 in jedem Fall auch eine Temperaturerhöhung zur Folge hat. Es gibt also nicht nur eine Ursache für die Änderungen.

Rebell

Geändert von Der Rebell (13. 08. 2007 um 01:29 Uhr).
Alt 13. 08. 2007, 00:43 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #33
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

In diesem Film wird genau das Gegenteil behauptet:
http://video.google.de/videoplay?doc...arch&plindex=5

Nämlich das CO2 und Temperaturanstieg gegensätzlich laufen.
Ich habe den oben verlinkten Film gestern Nacht nur bis ca. zur hälfte gesehen.
Aber was bis dort gekommen ist, hat sich ganz vernümftig angehört.

Ich werde mir jetzt den Rest anschauen.
Alt 13. 08. 2007, 08:17 muskelbiber is offline Mit Zitat antworten #34
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Zitat:
Zitat von muskelbiber
Ich habe den oben verlinkten Film gestern Nacht nur bis ca. zur hälfte gesehen.
Aber was bis dort gekommen ist, hat sich ganz vernümftig angehört.

So ein Quatsch.

Muss hier eigentlich alles wiederholt werden?
Alt 13. 08. 2007, 09:26 kuxxx is offline Mit Zitat antworten #35
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Interssant. Was mich aber noch zusätzlich an der Klimadiskussion stört ist, das wenn sich Politik und sagen wir mal Großteile der Wissenschaft sich einig sind, warum es nicht per Gesetz verboten wird z.B. Fahrzeug zu bauen die mit 2,5 Tonnen in was weiß ich für eine Zeit auf 100 beschleunigen.
Ging doch beim FCKW genauso (das verbieten).

Das es noch keine wirklichen alternativen Antriebsarten gibt, ist mir bewußt (jedenfalls noch nicht ausgereift). Aber gerade dieser SUV Unsinn muss dann, wenn es den wirklich so ums Klima steht, nicht sein.
Wobei es nicht den Anschein haben soll das es mir speziell um Fahrzeuge geht (mein Wagen muß mich nur von a nach b bringen).

Warum werden dann nicht billig Tagestickets nach Malle etc. untersagt? Etc. etc.
Wenn es wirklich so schlimm steht... warum fängt dann nicht einer/eine der "Verantwortlichen" mal an?
Alt 13. 08. 2007, 09:59 muskelbiber is offline Mit Zitat antworten #36
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Zitat:
Zitat von muskelbiber
Wenn es wirklich so schlimm steht... warum fängt dann nicht einer/eine der "Verantwortlichen" mal an?

Wettbewerb. Standort-Vorteile. Aufschwung. Wachstum. Bla.

Es geht um Besitz.
Alt 13. 08. 2007, 10:14 kuxxx is offline Mit Zitat antworten #37
prepassenger
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Zitat:
Zitat von lilith1970
Wenn das so weitergeht, ist es bald alles wieder wie gehabt.
Nichts wird mehr wie es war, manche Sachen lassen sich nicht neu erschaffen durch Menschenhand.
Während sich ein paar Körnerfresser zum gemeinsamen weinen einfinden, läuft die allesvernichtende Maschine auf Hochtouren.
Es geht um Profit, nicht um wohlbefinden.
Die es sich leisten können erobern oder kaufen sich die lebenswertesten Regionen auf der Erde und fertig, wen stört es denn schon?
Macht Spaß sich für doof verkaufen zu lassen und zuzusehen wie so viel zerstört wird.
Ist ein neuzeitlicher Humor des Fußvolkes.
Alt 13. 08. 2007, 14:44 prepassenger is offline Mit Zitat antworten #38
Zel
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Zitat:
es kann aber auch ganz anders kommen. dann wird wahrscheinlich darüber debattiert wie wir menschen die erde wieder aufheizen können. viele sind der meinung das werden wir nicht mehr erleben,aber garantieren kann das niemand. auch die besten wissenschaftler der welt nicht.

Noch wahrscheinlicher ist, das garnix passiert...

Die selbe lächerliche Klimakatastrophendebatte hatten wir nämlich vor einigen Jahrzehnten schonmal, nur drohte uns da die Killereiszeit. Das hat den Klimaforscherlis eine Menge Kohle eingebracht, die Klimaforschung hat sich aber nicht verbessert.

Heute wird das gleiche Spiel gespielt, weil die neue Generation eben auch Kohle einstreichen will und die Pöstchen neu verteilt sind. Das Eiszeitszenario ist nachweislich ausgelutscht, deshalb wird jetzt mit Hitze gehetzt, die Ursachen bleiben gleich, das Ergebnis wurde dem Trend angepasst, das alles südliche irgendwie bedrohlich ist.

De Facto würde das momentane Horrorszenario den westlichen Nationen ausnahmslos nutzen. Insofern spricht aus Sicht der ersten Welt überhaupt nix gegen einen Klimawandel, das wäre genau genommen super. Das wissen auch die Klimaforscherlis. Die wissen aber, wie sie Geld locker machen können, indem sie auf die Tränendrüse drücken. Tsunamisierte Negerkinder, vom Hautkrebs dahin geraffte westlich-blonde Überkinder und ja natürlich die Natuuur, die uns allen so sehr am Herzen liegt, das wir mit 180 Sachen an ihr vorbeibrausen-jeden Tag!

Warum macht dann die Politik mit? Na, weils super passt: Der Neo-Liberalismus setzt sich durch, Reichtum für wenige. Und im Zuge des Ausverkaufs der Demokratie macht es sich gut, wenn man den Lohnsklaven einredet, sie verzichten zugunsten der Umwelt, und nicht zugunsten von Banken und Unternehmern. Bis die eight to fives gecheckt haben, das der Klimahoax ein einziger Witz ist, sind die Schätze längst verteilt.
Alt 13. 08. 2007, 22:22 Zel is offline Mit Zitat antworten #39
Der Rebell
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Und wo ist die Zentrale von dieser schauerlichen Verschwörertruppe? Wer hat diese globale Verschwörung erfunden und die Rollen verteilt?

.
Alt 13. 08. 2007, 22:36 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #40
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Das G:B ist wie das Leben oder zumindest ein guter Querschnitt.
Hier kann man anschaulich nachvollziehen warum bestimmte Probleme einfach nicht gelöst werden können.
Jetzt bei der Klimadiskussion z.B. da sagt der Eine "Die Welt geht unter" und der Andere "Nix passiert" es gibt noch genug andere Facetten aber genau das macht es ja so schwierig, die Grundpositionen liegen zu weit auseinander, eine Annäherung ist z.Zt. m.A. nach unmöglich.
Kann man sich nicht einfach darauf einigen, dass bestimmte Stoffe einfach nicht gut sind?
Die Dosis macht das Gift und es nutzt eigentlich jetzt gar nichts festzustellen, dass erst ein Sechstel der Ostsee tot ist und den Osten (pauschal) dafür verantwortlich zu machen.
Warum leitet man z.B. die Abgase der Fabriken nicht direkt in die Büroräume der Geschäftsleitung und/oder verpflichtet Personen aus dem Management ihre eigenen Erzeugnisse zu konsumieren?
Abgase von Autos in den Innenraum leiten, etc..
Es ist nicht nur schlimm wie es zur Zeit läuft, sondern mehr als Kontraproduktiv und ich vermisse immer mehr den Einklang mit der Natur.
Nein, nix Körnerfresser eher Indianer.

Wenn ich sehe was ein bescheuertes iPhone für einen hype auslöst oder z.B. die PS7, dann weiß ich wo die ganze gute Energie steckt, sie ist im Konsum gebunden.
Es gibt inzwischen genug Technologien, die einen vollwertigen Ersatz versprechen und sie sind marktreif.
Als Beispiel führe ich jetzt einfach pauschal einen Link von youtube an, es finden sich interessante Beiträge, neu sind sie nicht.
Einige von den Erfindern sind tot, ihre Patente halten Firmen wie BMW und der Todesstern.

Man sollte sich halt nicht "Freie Energie für alle" auf die Stirn oder sonstwohin schreiben, so etwas erhöhte schon immer die persönliche Unfallgefahr(Verschwörungstheorie?).

Ich glaube nicht mehr an eine positive politische globale Lösung, jetzt muss sich erst einmal herausstellen welche Landstriche in 50 Jahren noch Lebenswert sind oder eben wieder Lebenswert geworden sind (Kalahari z.B.).
Alt 14. 08. 2007, 08:10 prepassenger is offline Mit Zitat antworten #41
Zel
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Zitat:
Zitat von Der Rebell
Und wo ist die Zentrale von dieser schauerlichen Verschwörertruppe? Wer hat diese globale Verschwörung erfunden und die Rollen verteilt?

.

Niemand-die Rollenverteilung ergibt sich aus der Sachlage. Mit Verschwörung hat das nix zu tun, Menschen sind einfach so...

Oder mit anderen Worten: "Gelegenheit macht Diebe."

Zitat:
Davon ist heutzutage, wo Bio trotz aller Unkenrufe der "Öko-Spinner-Gegner" hip geworden ist (was mich eigentlich freut), nicht mehr allzuviel übrig. Läden schießen wie Pilze aus dem Boden, die zwar "Bio" verkaufen, aber sich in nichts von einem herkömmlichen Supermarkt unterscheiden. Die Menge der cellophanverpackten Produkte ist in den letzten Jahren extrem angestiegen.

Bio ist doch nicht deshalb hip, weils der Natur nutzt. Sondern in erster Linie deshalb, weil es dem Konsumenten nutzt und er mehr Lebensmittel für (momentan noch) mehr Geld bekommt. Die Industrie hats überreizt, in den meisten Produkten sind mehr Zusatzsstoffe als tatsächliche ernährungsrelevante Zutaten drinn und die Konsumenten wollen eben gerne Lebensmittel, wenn sie Lebensmittel bezahlen. Aber die Umwelt ist nicht der Motivator.

Das zweite Problem der Bioterroristen ist, das sie das Zerrbild vor Augen haben, das man die heutige Population und deren Versorgung mit den Methoden von anno dunnemals bewerktstelligen könnte, als die Population weit geringer war. Das du deine Milch direkt aus der Kuh in deine Kanne zapfen kannst (was übrigens völlig unnatürlich ist) hat auch damals nur dort funktioniert, wo der Bauer erreichbar war oder man sich selbst versorgt hat. Möchte man das wieder beleben, dann muss entweder jeder seinen eigenen Biohof bewirtschaften, oder eben die etablierten Distributionswege nutzen. Denn echtes Bio in Reinkultur bedeutet eben auch Hungersnöte aufgrund von Verderben der Ware, bevor sie beim Konsumenten ist-zumindest, wenn man die gegenwärtige Zahl an Menschen bewirten wollte.

Das ökologische Ideal funktioniert nur so lange, wie kaum einer ihm nachstrebt. Daraus zu schließen, es würde funktionieren, ist falsch. Aus der Menge an Konsumenten ergeben sich Sachzwänge, die nunmal sind, wie sie sind.

Richtig ist, dass man die Fleischproduktion besser organisieren kann, ohne Überproduktion und Gammelfleischüberhänge--auch die Menge der Transportfahrten zum Konsumenten lassen sich besser organisieren. Das hat aber mit Umweltpolitik nix zu tun, sondern mit Wirtschaftspolitik und lässt sich nur dadurch lösen, wenn die Lebensmittelproduktion staatlich organisiert ist und nicht wie momentan privatwirtschaftlich, wo nicht der Bedarf über Produktionsmenge entscheidet, sondern die Bedarfsweckung.

Erkennbar ist die Abkehr von der Natur aber gerade bei den Biofreunden, denn sie verklären die Natur zu einer Oase der Harmonie. Das ist aber nicht Natur. Natur bedeutet Gewalt und Tod. Bspw. Veganer und andere Essgestörte glauben offenbar wirklich, nur weil eine Pflanze nicht hörbare Laute von sich gibt und kein rotes Blut bei Verletzungen verliert, dass das Töten eines solchen Lebewesens natürlicher sei, als eine quieckende Sau zu zerhacken. Und so weiter...

Geändert von Zel (14. 08. 2007 um 14:19 Uhr).
Alt 14. 08. 2007, 13:49 Zel is offline Mit Zitat antworten #42
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Zitat:
Zitat von Zel
Bio ist doch nicht deshalb hip, weils der Natur nutzt. Sondern in erster Linie deshalb, weil es dem Konsumenten nutzt und er mehr Lebensmittel für (momentan noch) mehr Geld bekommt. Die Industrie hats überreizt, in den meisten Produkten sind mehr Zusatzsstoffe als tatsächliche ernährungsrelevante Zutaten drinn und die Konsumenten wollen eben gerne Lebensmittel, wenn sie Lebensmittel bezahlen. Aber die Umwelt ist nicht der Motivator.
Das wars ja gerade, was ich angekreidet hatte... und auf diese Art bleibt die Grundidee aus der Bio eigentlich geboren wurde, auf der Strecke.


Zitat:
Das zweite Problem der Bioterroristen
.. mann, bleib doch mal auf dem Teppich


Zitat:
ist, das sie das Zerrbild vor Augen haben, das man die heutige Population und deren Versorgung mit den Methoden von anno dunnemals bewerktstelligen könnte, als die Population weit geringer war.
Blödsinn, bei Biowirtschaft es geht doch nicht darum, so primitiv wie möglich zu arbeiten, sondern so ökologisch wie möglich.
Dabei dürfen auch gerne High-Tech oder Erkenntnisse aus der Biologie eingesetzt werden. Z.B. Freßfeinde bei Schädlingsbefall, Pheromonfallen, Mischbepflanzung etc.

Was nicht eingesetzt werden darf, sind chemische Keulen, Pestizide, die nachhaltig Mensch, Tier und Umwelt schädigen. Ebenso muß bei der Tierhaltung darauf geachtet werden, daß die Tiere artgerecht gehalten und gefüttert werden und die Masterfolge nicht mithilfe von Medikamenten oder anderem gesteigert werden.

Klar, manche gehen das auch "spiritueller" an, jäten, säen und ernten mit dem Mond oder sowas... bei manchen scheints zu funktionieren. Die waren allerdings auch nie auf Massenproduktion aus. Die war der ökologischen Erwirtschaftung in der Tat sowieso nie das Ziel.


Zitat:
Das du deine Milch direkt aus der Kuh in deine Kanne zapfen kannst (was übrigens völlig unnatürlich ist) hat auch damals nur dort funktioniert, wo der Bauer erreichbar war oder man sich selbst versorgt hat.
Lustig, wie immer übertrieben wird, dazwischen gibts wohl nix, oder? In den ersten Bioläden hättest Du Deine Milch halt in Pfandflaschen erhalten, ja, vllt sogar tatsächlich nur Rohmilch, was aber nicht sein muß, wobei ich zugeben muß, daß Rohmilch geschmacklich nochmal einiges mehr zu bieten hat, wie pasteurisierte. Im Übrigen wurde die Biomilch maximal pasteurisiert aber nie homogenisiert, da es erstrebenswert war, die Nahrungsmittel so wenig denaturiert wie möglich zu erhalten. Nicht homogenisierte Milch setzt halt recht schnell den Sahnepfropf ab, den viele sicher "eklig" finden.. im Ajurveda übrigens ein beliebtes und effektives Schönheitsmittel zur Hautpflege


Zitat:
Möchte man das wieder beleben, dann muss entweder jeder seinen eigenen Biohof bewirtschaften, oder eben die etablierten Distributionswege nutzen. Denn echtes Bio in Reinkultur bedeutet eben auch Hungersnöte aufgrund von Verderben der Ware, bevor sie beim Konsumenten ist-zumindest, wenn man die gegenwärtige Zahl an Menschen bewirten wollte.
*lol*.. sorry... wir erwirtschaften mit unseren konventionellen Methoden Überschüsse, die wir, um die Preise stabil zu halten, vernichten....


Zitat:
Das ökologische Ideal funktioniert nur so lange, wie kaum einer ihm nachstrebt. Daraus zu schließen, es würde funktionieren, ist falsch. Aus der Menge an Konsumenten ergeben sich Sachzwänge, die nunmal sind, wie sie sind.
  1. hast Du das Prinzip leider nicht verstanden
  2. sollte also alles beim alten bleiben?


Zitat:
Richtig ist, dass man die Fleischproduktion besser organisieren kann, ohne Überproduktion und Gammelfleischüberhänge--auch die Menge der Transportfahrten zum Konsumenten lassen sich besser organisieren. Das hat aber mit Umweltpolitik nix zu tun, sondern mit Wirtschaftspolitik und lässt sich nur dadurch lösen, wenn die Lebensmittelproduktion staatlich organisiert ist und nicht wie momentan privatwirtschaftlich, wo nicht der Bedarf über Produktionsmenge entscheidet, sondern die Bedarfsweckung.
Ich finds immer wieder interessant, Einblicke in die Denke kapitalistisch-weltfremder Wirtschaftsmenschen zu erhalten... wie man Menschen als Konsumenten abstrahieren und Tiere als Ware degradieren kann, dazu gehört schon einiges... das aber zu verinnerlichen ist echt mit einer seelischen Selbstverstümmelung zu vergleichen. Auf eine morbide Art hat das eine gewisse gigereske Ästhetik...


Zitat:
Erkennbar ist die Abkehr von der Natur aber gerade bei den Biofreunden, denn sie verklären die Natur zu einer Oase der Harmonie. Das ist aber nicht Natur. Natur bedeutet Gewalt und Tod. Bspw. Veganer und andere Essgestörte glauben offenbar wirklich, nur weil eine Pflanze nicht hörbare Laute von sich gibt und kein rotes Blut bei Verletzungen verliert, dass das Töten eines solchen Lebewesens natürlicher sei, als eine quieckende Sau zu zerhacken. Und so weiter...
.. echt jetzt?

Sagen wir es mal so: Extreme gibt es überall, aber so verallgemeinert wie Du es hier beschreibst, kann man das wirklich nicht betrachten... das weißt Du hoffentlich.



Naja, ich habe gestern in irgendeiner Nachrichtensendung gesehen, daß diverse Nationen schon anfangen ihre Claims in der Arktis abzustecken, es könnten ja irgendwelche Bodenschätze zu finden sein.. glaubt also noch irgendwer, daß ein wirkliches Interesse besteht, die Klimaerwärmung abzumildern (falls das überhaupt geht).

In dieser Sendung wurde übrigens darauf hingewiesen, daß es in der Vergangenheit zwar tatsächlich immer wieder starke Klimaschwankungen gegeben hatte, die Wissenschaftler aber davon ausgehen, daß dieses mal die Menschen schuld dran sind.

Die gute Nachricht war die, daß wenn das schwimmende Eis schmilzt, der Meeresspiegel nicht ansteigt, die schlechte war die, daß wenn die Gletscher auf Grönland z.B. schmelzen, dann schon......
Alt 17. 08. 2007, 11:01 lilith1970 is offline Mit Zitat antworten #43
muskelbiber
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Aber erklärt warum es von Menschenhand wärmer wird, haben sie nicht.
Ich denke wir haben die gleiche Sendung gesehen.

Ich sehs so: Die können mir heute nicht einmal sagen was nächste Woche für Wetter wird. Und dann das in x Jahren? Ne laß mal.
Zumal wir das Wetter "erst" wieviel? 150? Jahre beobachten. Das ist Erd- und von mir aus auch Klimageschichtlich einfach... mir fällt kein anderes Wort als peinlich dazu ein wenn wir Menschen behaupten anhand dieser Zeitspanne auch nur irgendetwas vorhersagen zu können.
Mag sein das dass das zu einfach gedacht ist. Aber wie mein ehemaliger Chef immer zu sagen pflegte: "Mensch denk nicht so kompliziert"

Lassen die Leute die diese Szenarien entwerfen auch wirklich alles einfließen in ihre Berechnungen?
Das die Erde taumelt, sich immer langsamer dreht (abgebremst vom Mond), springende Pole, Veränderungen in den Sonnenwinden etc. etc.?
Nein es geht mir nicht darum das ich nicht auf Komfort verzichten möchte. Bin eh am liebsten irgendwo in der Natur.
Für mich sieht das so aus als wenn man einen weiteren Weg gefunden hat den Bürger Geld aus der Tasche zu ziehen.
Alt 17. 08. 2007, 17:18 muskelbiber is offline Mit Zitat antworten #44
Cmdr_Michael
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Blogger entdeckt Fehler bei Klimadaten der Nasa
http://www.heise.de/tp/blogs/2/94475

Zitat:
Jetzt hat McIntyre wieder(Anm: Nachdem er schon die Hockey-Stick Klimakurve als fehlerhaft entlarvt hatte) einen Fehler bei Daten der Nasa entdeckt. Der Aufruhr ist groß. 2000 hatte es eine Umstellung bei den GISS-Programmen zur Berechnung der Oberflächentemperaturen in den USA gegeben. Die Folge war, dass die Klimaforscher der Nasa 1998 als das heißeste Jahr seit 1880 einstuften und sich einige Jahre nach 2000 unter den heißesten Jahren befanden. Durchschnittlich hatten sich die Temperaturen nach 2000 jährlich um 0,15 Grad Celsius verschoben. Nach der aufgrund des Hinweises von der Nasa schnell erfolgten Korrektur der Ergebnisse von Messstationen in den USA ist nun wegen Verschiebungen im Hundertstel-Bereich 1938 mit einer Anomalie von 1,25 gegenüber 1998 mit 1,23 Grad Celius das heißeste Jahr und weitere vier Jahre aus den 30er Jahren gehören zu den Top Ten.
Auch wenn das nicht gegen die globale Erwärmung spricht, so muss man sich mal reinziehen, dass nur wegen einer Verschiebung von 0,02 Grad Celsius auf einmal nicht mehr 1998 das heißeste Jahr des Jahrhunderts war, sondern 1934.
Alt 17. 08. 2007, 17:31 Cmdr_Michael is offline Mit Zitat antworten #45
Zel
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Re: Neuigkeiten zur Klimadiskussion

Naja, wenn sich die "Klimaforscher" in ihren Prognosen um gute 64 Jahre geirrt haben, dann bedeutet das witzigerweise, das auch ihre Schreckenszenarien falsch sind. Es tönte doch aller Orten, das um 2050 der halbe Globus einem Backofen gleicht und die andere Hälfte zum Tsunamighetto wird.

Das müsste dann aber schon jetzt eingetreten sein. Was beobachten wir momentan? Nix, alles so wie immer. Sogar der Sommer bleibt aus, wie so häufig.

Ach übrigens, wenns nicht heiß ist, dann ist das Wetter. Wenns heiß ist, isses Klima! Wer so argumentiert, und das tun Klimaforscher, der weiß ganz sicher nicht, wovon er faselt.

Zitat:
Blödsinn, bei Biowirtschaft es geht doch nicht darum, so primitiv wie möglich zu arbeiten, sondern so ökologisch wie möglich.
Dabei dürfen auch gerne High-Tech oder Erkenntnisse aus der Biologie eingesetzt werden. Z.B. Freßfeinde bei Schädlingsbefall, Pheromonfallen, Mischbepflanzung etc.

Was nicht eingesetzt werden darf, sind chemische Keulen, Pestizide, die nachhaltig Mensch, Tier und Umwelt schädigen. Ebenso muß bei der Tierhaltung darauf geachtet werden, daß die Tiere artgerecht gehalten und gefüttert werden und die Masterfolge nicht mithilfe von Medikamenten oder anderem gesteigert werden.

Klar, manche gehen das auch "spiritueller" an, jäten, säen und ernten mit dem Mond oder sowas... bei manchen scheints zu funktionieren. Die waren allerdings auch nie auf Massenproduktion aus. Die war der ökologischen Erwirtschaftung in der Tat sowieso nie das Ziel.

Ökologisch bedeutet nicht zwangsläufig besser für den Menschen. Einfach mal ins Geschichtsbuch gucken, wie man so gelebt hat, als noch alles im Einklang mit der Natur war...

Will man die heutigen Populationen "ökologisch einwandfrei" ernähren, dann muss man ökologische Nahrungsmittelherstellung zur Farce machen.

Es zeigt sich auch oft genug, das die Lebensmittelhygiene der Biokost eine Gefährung der Konsumenten darstellt. Was die sensorische Qualität der Bioware anbelangt, ist sie im besten Falle nah dran am konventionellen Landbau. In den Nährwerten liegt die Biokost sogar noch dahinter.