Den einsamen Kämpfer musste Markus Beckedahl von netzpolitik nur kurz spielen. Der Mac seines Mitreferenten Wetterfrosch wurde gestohlen, weshalb er alleine 23 Möglichkeiten vorstellte, aktiv zu werden und gegen die Kriminalisierung von Hackern und Netznutzern vorzugehen. Denn es gibt eine enorme Zunahme der Politisierung von Technikfans, dabei herrsche aber oft ein Gefühl großer Ohnmacht vor. Das kann man jedoch abbauen: ganz ohne Parteieintritt und Marsch durch die Institutionen.
Kurz nach dem ersten starken Regenguss, dem einige Zelte zum Opfer fielen, zeigte Beckedahl, dass es viele, verschieden aufwändige und durchaus spaßmachende Möglichkeiten gibt, den hilflosen Zorn in gezielte Aktion umzulenken. In die vier Kategorien "Nerdlobbyismus", "Medien und Journalismus", "Entwicklung und Design" sowie die gute alte Straße zerfallen die Tipps, Tricks und Anregungen, die ein "Ich kann ohnehin nichts ändern" wirkungsvoll widerlegten.
(Die Piratenpartei sammelt Vollmachten für die Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung. )
Nerdlobbyismus, das Vertreten der eigenen Interessen gegenüber der Politik, kann beim eigenen Abgeordneten anfangen - besonders erfolgversprechend ist das, wenn man schriftlich oder persönlich vorspricht und konkrete, regional bezogene Anliegen hat. Der Hinweis auf Arbeitsplätze, die durch Hackerparagrafen kriminalisiert und gefährdet werden, kann darüber hinaus durchaus auch Stadt- und Gemeinderat interessieren
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