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26. 08. 2007, 20:17 #1
FAQ ->> PC-Kauf [KnowledgeBase]
Hier bitte nichts posten!! Es gibt einen externen Diskussionsthread zu dieser KLB, in den Ihr eure Probleme/Fragen/Anregungen posten könnt. Für spezielle Kaufberatungen eröffnet bitte einen eigenen Thread!
Willkommen in der PC-Kauf-KnowledgeBase!
-Zuletzt aktualisiert: 26.5.2008-
Wenn Du dir in naher Zukunft einen neuen PC kaufen möchtest, aber keine Ahnung hast, was Du für Komponenten verbauen solltest, bist du hier genau richtig.
Es folgt eine Detaillierte Aufstellung aller Komponenten, die ein PC braucht. Die Funktionen jeder Komponente werden erläutert und nach Möglichkeit Links zur Beschaffung weiterbildenden Wissens angehängt.
Und danach das Wichtigste: Eine Liste von Produktempfehlungen in mehreren Preislagen und für spezielle Anwendungszwecke (Desktop, Games, OC, ...). Wir haben uns für solch ein modulares System entschieden, da eine Liste von fertigen Zusammenstellungen idR zu ungenau ist, da man halt nicht 800€ oder 1000€, sondern zB genau 900€ zur Verfügung hat und außerdem kein Gamer ist und man Samsung nicht mag und und... Um sich einen Überblick zu verschaffen und zur Orientierung sind trotzdem einige Beispiel-PCs aufgeführt.
Vorbereitung
Schritt-für-Schritt Anleitung
von der Idee bis hin zum funktionstüchtigen Rechner. Bitte zuerst anschauen!
Die Komponenten
Prozessor
Mainboard
Arbeitsspeicher
Grafikkarte
Festplatten
Kühlung
Betriebssystem
Externe Festplatten
Maus und Tastatur
Beispiel Zusammenstellungen
Andere Hilfe-Threads
TFT-Bildschirm Sammelthread
Zusammenbau- und Übertaktungs-Tutorial
Falls Du dir trotz dieser Knowledgebase nicht sicher sein solltest, was Du nun kaufen solltest, erstelle hier im Kaufberatungsforum einen neuen Thread zu deinem Anliegen. Beachte dabei bitte unbedingt im eigenen Interesse die Regeln für Beratungsthreads aus Punkt 4 der Schritt-für-Schritt Anleitung.
Wenn ihr Fragen/Anregungen/Kritik habt oder euch einfach nur ein Fehler aufgefallen ist, schreibt dem Autor bitte kurz eine PM oder postet es in den Diskussionsthread zu dieser KLB Auch über Links zu Benchmarks und Test würde ich mich freuen und sie an passender Stelle mit einem "thx to xxx" einpflegen.
Links zu Hardware-Sites:Spoiler:
- [ComputerBase.de]
Hervorragende Seite über Computerhardware. Gerade die
GraKa-Tests sind super. - [TomsHardware.de]
Viele Umfassende news und Berichte rund um den Rechner. Umstritten, da oft reißerisch, aber gerade die Charts sind hilfreich sich einen überblick zu verschaffen. - [Hartware.net]
Reviews und News in allen Bereichen. - Hardware-Infos.com
Grafikkarten-Charts zur schnellen Einordnung einer Karte. - JonnyGuru.com (Englisch)
Alles über Cooling, Cases und PSUs. Vor allem die Netzteilreviews wissen zu gefallen. - Anandtech.com (Englisch)
Alle Themen, sehr detailliert und technisch orientiert. - PSU Watts And 12V Calculator (Englisch)
Sehr realistischer Stromverbrauchs-Rechner.
Geändert von Icebaby (10. 06. 2009 um 20:49 Uhr) Grund: Links korrigiert.
- [ComputerBase.de]
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26. 08. 2007, 20:18 #2
..::cpu::..

CPU (Central Processing Unit, (Haupt)prozessor, Prozi)
Allgemein:Die CPU ist das Herzstück eines jeden Computers. Sie ist (zumindest im Office-Bereich) die in Sachen Leistung ausschlaggebenste Komponente. Sie ist wie der Motor eines Autos, ist dieser schlecht, fährt das Auto lahm und hat einen hohen verbrauch. Bei 3D Darstellung spielt die Grafikkarte eine noch größere Rolle, aber der Einfluss der CPU sollte auch nicht unterschätzt werden.
Wikipedia über CPU
Mehrkernprozessoren:Spoiler:
Dualcore oder Quadcore?Da diese leidige Frage immer weider gestellt wird, zitire ich mich dazu mal selbst:
Der E6850 (2x3,0GHz) ist in Single- und Dualcore optimierten Anwendungen grob 25% schneller als der Q6600 (4x2,4GHz), der Quad ist in Quadcore optimierten anwendungen wiederum ganz grob 40% schneller als der E6850.
CS1.6 und CNC3 schafft auch ein C2D mit 2,4 GHz, da sind keine 3,0 GHz nötig. Crysis hingegen profitiert deutlich von einer höheren Anzahln an Kernen:
Fazit: Imho hat der Q66 genug Leistung für jedes Programm das Ein oder Zwei Cores unterstützt und kann in Anwendungen die 4 Cores belasten, welche die Leistung auch nötig haben, seine volle Leistungsfähigkeit ausspielen. Wenn Man mehrere rechenintensive Programme gleichzeitig offen hat, hat der E6850 eh keine Chance.
Zitat von Computerbase.de
Was heißt "Quadcore"? 4 x 2,4GHz = 9,6GHz?Wenn man im Taskmanager (Windows) auf den Reiter "Leistung" klickt, bekommt man bei einem Quadcore-System 4 Kerne zu Gesicht.
Ein Q6600 mit 4x2,4GHz hat also 9,6GHz? So wie es immer bei Ebay steht?
2,4GHz bedeutet, dass der Rechner 2.400.000mal in der Sekunde einen Stromstoß bekommt (~1,25V) wobei er jedesmal eine Rechenoperation durchführt
Ein 100-Hertz Fernsehr baut in der Sekunde 100 Bilder auf. 1 Hertz also gleich einer Operation pro Sekunde.
Mit der Leistungsfähigkeit das Prozessors hat das jedoch nur bedingt etwas zu tun, da die Verschiedenen Prozessorarchitekturen (Netburst: Pentium 4, Pentium D; Core: Core2 Dou, Core2 Quad; Quantispeed: Athlon XP; AMD64: Athlon 64) pro Takt mehr oder weniger Leistung haben. Ein 3GHz Pentium D ist zB langsamer als ein 2GHz Core2 Dou.
Die Q6600 CPU rechnet also fast zweieinhalbmilliarden mal in der Sekunde. Sie hat 4 Prozessorkerne, dass heißt, dass der Prozi immer noch 2,4 Milliarden mal in der Sekunde angesprochen wird, aber 4 Kerne zum Rechnen zur Verfügung stehen. Du kannst also 4 Rechenintensive Programme ohne Performance-Einbußen gleichzeitig laufen lassen, aber die Rechenarbeit eines Programms kann nicht einfach auf die 4 Kerne verteilt werden.
Als würden zwei Städte statt einem, mit vier Bahngleisen verbunden werden. Jeder Zug ist immer noch genauso schnell aber es können eben 4 Züge auf einmal Fahren.
Dazu muss das Programm extra Multitaskingfähig sein, das heißt jeder Kern bekommt einen anderen Teil der Arbeit zugewiesen.
Die typische Ebay-Beschreibung "9,6GHz" ist also schlichtweg falsch.
Diagramme zum Vergleichen (von THG):Es folgen Vergleichsdiagramme zwischen verschiedenen Single und Multicore CPUs mit verschiedenen Architekturen bei ähnlichen Taktraten.
Bei Programmen mit Multicore-Support schneiden die CPUs mit den meisten Kernen am besten ab:
mehr ist besser:

weniger ist besser:

Bei Programmen, die nur einen Kern unterstützen zählt einzig die Leistungsfähigkeit der Architektur und die Taktrate:
weniger ist besser:

Boxed oder Tray:Spoiler:
IdR werden alle Intel und AMD CPUs in einer "Box" und "Tray" Version Ausgeliefert. Das ist zu vergleichen mit denen bei HDDs, Laufwerkenund Grakas üblichen Versionen "Bulk" und "Retail". Bei der "Box"-Version bekommt man die CPU im Original Pappkarton geliefert, bei "Tray" bekommt man die Recheneinheit nur einem kleinen, zweckmäßigen Schachtelchen. Zumeist liegt der Originalverpackten (Boxed) Version ein Kühler bei, welcher zwar seinen Dienst tut, aber von Silentliebhabern oder OCern gern gegen einen extra Erworbenen ausgetauscht werden kann.
Außerdem gibt es einen Unterschied bei der Garantie.
Zusammengefasst:Lieferumfang:
Boxed: Mit Originalverpackung und meist inkl Kühler
Tray: ohne alles, abzüge bei der Garantie (AMD), aber günstiger
Garantie:
"AMD Boxed: volle 3 Jahre Garantie.
AMD Tray: verkürzte Garantiezeit, nur 6 Monate.
Intel Boxed & Tray: normale, Intel-übliche Garantiezeit von 3 Jahren."
by Cheater1478
Kaufberatung:
Spoiler:
Übersicht:
Im Moment hat AMD nur Prozessoren im LowEnd und mittleren Mainstream Anzubieten, da die alte AMD64 Architektur nicht gegen Intels Core Architektur ankommt. Ab 150€ muss man sich daher einen Intel kaufen, was sich mit der Einführung der neuen AMD Phenom Prozessoren im gefixten B3-Stepping im Q2 2008 hoffentlich ändern wird.
Im unteren Preissegment dagegen hat AMD echte PLV-Perlen, weshalb in Lowend bis Mainstream Systemen oft ein AMD die bessere Wahl ist, außerdem sind AM2 Boards billiger als 775er. Nicht zu vergessen, der Stromverbrauch, der bei den EE (Energy Efficient) Modellen zT extrem gering ist.
Hier mal ein Vergleich zwischen einer AMD und einer Intel Kombi:Spoiler:
Hier 2 Kombos, die von der Leistung her gleich sind:
AMD:
Intel:
Pro AMD:
-Günstiger!
-Onboardgrafik
-Firewire
-Chipsatz leiser Kühlbar, aufgrund prozessorinternen Speichercontrollers
Pro Intel:
-weit besser übertaktbar
-CPU leiser Kühlbar
Gleich:
-Stromverbrauch: AMD-CPU benötigt zwar mehr Strom, die Differenz zur Intel CPU (25Watt) macht aber der externe Speichercontroller fast wieder wett.
Fazit: Falls man nicht vor hat, seine CPU zeitnah zu übertakten, ist man mit der AMD-Konfig besser beraten, da man ein Mainboard mit größerem Featureumfang bekommt und der Preis insgesamt niedriger ist.
Sockel LGA775 (Intel):
Spoiler:
Intels aktueller Sockel 775 unterstützt alle Desktopprozessoren inklusive Core 2 Dou (C2D), Core 2 Quad und Core 2 Extreme aber auch die älteren Modelle wie Pentium 4, -D, -Extreme und diverse Celerons. Neu erschienene CPUs sind auf älteren Boards aufgrund ua. neuer Kern-Spannungen jedoch oft nicht lauffähig.
Intels erste Core 2 Duo Prozessoren hatten die Bezeichnung E6x00, diese wurden dann von den E6x50er Modellen abgelöst, die dank des G0-Steppings (sprich "G-Null"; "Stepping" ähnlich "Revision") sparsamer waren, zugleich wurden die Preise gesenkt und der FSB von 266 auf 333MHz angehoben. Ein E6x00er machte also nur noch Sinn, wenn das eigene Board keinen G0er vertrug. Nun lösen die 45nm Penryns mit den Modellbezeichnungen E8x00 und E7x00 die alten E4x00 und E6xx0 auf ähnliche Weise ab. Die neuen CPUs verbrauchen weniger Strom, sind bei gleichem Takt schneller und werden deutlich günstiger angeboten, der FSB ist weiterhin 333MHz schnell, was sie mit den meisten etablierten Boards kompatibel macht. Die E6xx0er sind nun also überflüssig.
Bei den Quads sieht es etwas anders aus, hier bietet nach wie vor der Q6600 das beste PLV, die Preise werden sich in den nächsten Monaten jedoch einpendeln und das Blatt wenden.
- Mainstream:
Core 2 Duo E8400 (DC)
Die 45nm CPU wartet mit 50% mehr Cache, SSE4 und der 45nm Fertigung auf: Dadurch ist er bei stark gesenktem Stromverbrauch bis 20% schneller als sein 65nm Pendant E6850 und kostet dabei weniger als der bisherige PLV-Sieger, der E6750 und macht ihn damit überflüssig. Auch der E8200 ist eine Empfehlung wert: ~10% langsamer und ~10% günstiger.
- HighEnd für CAD und Gamer:
Core 2 Quad Q6600 G0 (QC)
4*2,66 Ghz, 2*4MB L2 Cache. Da dieser kleinste QC im Gegensatz zu seinen großen Brüdern ein ordentliches PLV hat und nicht viel lansamer ist finde ich die Anschaffung eines Q6600 am Sinnvollsten, wenn es denn ein Quad seien muss.
Wer viele Resourcenhungrige Programme (zB Photoshop, AfterEffects) gleichzeitig offen hat, kann mit einem Quadcore einen großen Leistungsgewinn erzielen.
Auch gerade erschiene und kommende DX10 Spiele werden zunehmend Quadcore-Optimiert sein. Bei aktuellen und allen älteren Spielen ist zwar idR der E6850 oder gar der E6750 schneller, doch der Q66 bewältigt auch mit nur zwei oder gar einem aktiven Kern alle bisher erschienenen Spiele und wird bei den kommenden Grafik-Krachern nochmal etwas mehr Feuer machen. Achtung: Seit dem aktuellen G0-Stepping lässt sich der Q66 weiter übertakten und ist wohl auch langlebiger. Beim Kauf sollte deshalb auf das Stepping geachtet werden.
Crysis würde als einziges Game Quadcores Supporten ist Blödsinn, gar bei FEAR, Just Cause, Bioshock oder Assassins Creed lässt sich der Quadcore-Support nachweisen.
- LowEnd und Stromsparer:
Pentium Dualcore E2140 (DC, Box)
1,6 Ghz, Intel Core Architektur 1mb L2 Cache. Das Spricht alles für einen sehr geringen Stromverbrauch. Für ~15€ mehr bekommt den 2000mhz schnelleren, ansonsten Identischen E2160.
- Ultra LowEnd:
Intel Celeron 420 (SC, Box)
Dieser Celeron basiert auf der Core Architektur, hat aber nur einen Kern der auf einen 512kb großen L2 Cache Zugreifen kann. Für Office, Mediaplayer und Surfen absulot ausreichend, bei einem Preis von <40€ inkl Kühler.
- Achtung!
Die C2D E6x00er Modelle haben einen langsameren FSB, kosten aber, obwohl sie ehr langsamer sind als die neueren E6x50er Modelle mit G0-Stepping, um einiges mehr.
Betroffen sind davon der E6600 und E6700.(Ein eventueller Nachteil der Modelle mit dem 333er FSB ist die eingeschränkte Übertaktbarkeit. Doch der P35 Chipsatz von Intel lässt sich in solch astronomische Höhen übertakten, genau wie sein Vorgänger, der 965P, dass den Flaschenhalz letztendlich weiterhin die CPU darstellen wird. Soll natürlich keinesfalls heißen das diese CPUs schlecht wären! Sie stehen ihren 50er Pendants in fast nichts nach, sind aber halt teurer.)
Sockel AM2(+):
Spoiler:
Achtung!AMD bietet für seinen aktuellen Sockel eine breite Palette Single- und Dualcore-CPUs für verschiedene Anwendungsbereiche, mittlerweile sind auch die ersten Phenoms im "reparierten" B3-Stepping Verfügbar.
Besonderer Vorteil am Sockel AM2(+): die kommenden Prozessoren auf basis von AM3 werden abwärtskompatibel sein. Bei Intel wird mit einführung der Nehalems Anfang 2009 ein neues Mainboard nötig.
- Quadcore:
Phenom X4 (QC, tray)
2500mhz, 512 KiB Cache pro Kern und ein gemeinsamer, 2 MiB großer L3 Cache. Phenom-Systeme sind zwar noch etwas wacklig auf den Beinen, werden jedoch langsam eine interessante Alternative. Der Phenom X4 9850 liegt in schlagweite des Q66 und kann mit seinem offenen Multiplikator punkten.
- Highend:
Athlon X2 6000+ (DC, tray)
3000mhz, 1 MiB Cache pro Kern. Frisst leider ~90Watt. Auf AMD basis der zweitschnellste Pozessor, ungefähr genauso schnell wie Intels e6750, aber deutlich günstiger. Vom PLV hervorragend, wie die meisten AMD Prozis. Der 6400+ ist nur 200 MHz schneller, kostet aber deutlich mehr.
- Mainstream:
Athlon X2 5600+ (DC, box)
Mit seinen 2,8 GHz fast genauso schnell wie der 6000+, allerdings gut 20€ billiger und daher mein PLV Favourit, wenn man mit dem durchaus ertragbaren Standardkühler klarkommt.
- Lowend:
AMD Athlon64 X2 4400+ EE (DC, box)
2*2,3ghz für unter 80€ inkl kühler. Dieser Prozesser reicht noch für eine GF7900gt oder eine X1950gt und hat somit ein hervorregendes PLV und ist besonders für preisgünstige Gamerechner geeignet.
- Ultralowend/Office:
AMD Sempron 3400+ AM2 (SC, box)
256kb L2 Cache, 1,8ghz. Für gut 30€ zu bekommen und für Office Aufgaben idR ausreichend. Wer keine Prozessorlasting Arbeiten wie Filme schneiden und/oder encodieren und CAD zu bewältigen hat und nicht am PC zockt, der braucht keinen teuren Dualcore. Wer nur Word, Firefox und co benutzt, darf hier zuschlagen.
- Highend-Singlecore/Office:
AMD Athlon64 4000+ (SC, box)
Mit 2,6ghz und 1mb L2 Cache der schnellste AMD Singlecore. Wem der Sempron 3400+ zu langsam ist, kann hier zuschlagen. Für 50€ bekommt man mit dem 4000+ einen sehr schnellen Office Prozessor.
Geändert von CronekorkN (05. 01. 2008 um 15:07 Uhr)
- Mainstream:
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26. 08. 2007, 20:18 #3
Re: ..::PC-Kauf [KnowledgeBase]::..

Mit einer Kapazität von gut einem TerraByte (TB) hat Hitachi und Samsung derzeit die mit Abstand größte Desktopfestplatte im Angebot, Notebookfestplatten von z.B. Samsung speichern schon ca. 250 GigaByte (GB) . Die Flash-Festplatten von SanDisk und Co warten auch schon in den Startlöchern mitgebalten schnellen 1,8 Zoll Datenbehältern.
Grundlegendes:
- Kapazität
Lässt euch nicht reinlegen, den die Hersteller bedienen sich hier eines Trickes, nicht selten kommen Meldungen wie, "Wieso hat meine Platte nur 149 GB?" , ganz einfach Windows rechnet für 1 GB = 1024 MB = 1 048 576 KB = 1 073 741 824 Byte , die Hersteller sagen aber einfach 1GB = 1 000 000 000 Byte. - Drehzahl
Wieviele Umdrehungen die Festplatte in der Minute macht. - Interface
Einige von euch haben sicherlich von IDE oder S-ATA (I oder II) schon gehört, erstere ist eigentlich schon fast ausgestorben, kein Wunder. S-ATA biete nämlich höhere Datendurchsätze, eine besser Kabelführung und die Fähigkeit zum Austausch von Datenträgern im laufenden Betrieb (Hot-Plug), da kann das alte System nicht mithalten. (Falls euer Mainboard noch kein S-ATA unterstüzt, muss man zwangsweise IDE nehmen wenn man nicht ein neues Mainboard kaufen will, was zweifelsohne sinnlos wäre wenn man nur eine neue Festplatte kaufen will.) - Cache
Größe des platteninternen Puffer. (Bei neuen Festplatte nicht mehr unter 8 MB anzutreffen) - Zugriffszeit
Mittlere Zeit für das Lesen oder Schreiben eines zufällig ausgewählten Sektors der Platte in ms. (Anmerkung: Die Hersteller bedienen sich auch hier eines Trickes, sie geben einfach die niedrigere Positionierzeit an.) - Transferrate
Transferrate beim linearen Schreiben oder Lesen der gesamten Platte in MB/s. - Lautstärke
Gerade bei Arbeitsrechner ist es nötig eine wirklich leise Festplatte eingebaut zuhaben, so ist 1 Sone ganz gebräuchlich, 2 Sone hingegen schon ein Fall für den Server Raum.
- Desktop:
Spoiler:
In letzter Zeit schnellt die Kapazität der Festplatten geradezu nach oben, der Preis hingegen sinkt weiter. Grund dafür ist der große Kampf zwischen den einzelnen Herstellern. Die besten Festplatten Preislich gesehen sind sicherlich derzeit die großen 500 GB Modelle, hier kostet ein GB nur unglaubliche 16 Cent. (http://geizhals.at/eu/a184639.html - Preis weiter fallend)
Einige fragen sich nun sicherlich wieso können die Festplattenhersteller jetzt so billig liefern, warum früher nicht? Sicherlich liegt es auch daran das die Computerhardware immer billiger wird, aber der Hauptgrund liegt in der Herstellung. So haben sich früher die Festplattenhersteller alle mit den Komponenten beliefern lassen, heute stellen sie diese aber schon selbst her.
Hitachi und Samsung sind ja bis jetzt (22.08.07) die einzigen Hersteller die die 1 TB Marke durchbrochen haben, der Nachteil solch einer Platte liegt jedoch darin das die Platte sehr schnell warm wird, Grund dafür ist sicherlich auch der hohe Stromverbrauch, nicht zuletzt sollte man auch beachten das diese Festplatten beachtlich laut werden können.
- Notebook:
Spoiler:
Bei den Notebookfestplatten ist eine interessante Sache festzustellen, die Entwicklung hängt nämlich den Desktopfestplatten immer ein bis nach, so ist ein neueres Samsung Notebookfestplattenmodell ungefähr so schnell wie eine 3,5 Zoll Festplatte vor 3 Jahren. Auch die Kapazität der kleinen 2,5 Zoll Platten hat in den letzten Jahren zugenommen, so hat Fujitsu schon eine 300 GB Version (http://www.alternate.at/html/product...l?artno=AABF20) herausgebracht, die aber gemein ist, Kunden die hier nicht genau schaun werden schnell blöd schauen wenn sie die Platte dann einbauen wollen, den sie hat eine Höhe von unüblichen 12,5 mm, meist zuviel für ein Notebook, desweiteren dreht sich sich mit langsamen 4200U/min. (Normale Notebookfestplatten drehen sich mit 5400U/min)
- Hybrid - Technologie:
Spoiler:
Hat Vista etwas mit Festplatten zutun? Ja sogar sehr viel, die Hybridfestplatte. Eine spezielle Platte die die Zugriffsraten bei Notebooks aufbessern soll, den die Platte verfügt über einen speziellen integrierten Flashspeicher der häufig benötigte Dateien extrem schnell laden kann, so verkürzt sich z.B. der Bootvorgang enorm, so der Hersteller (Einzige Hersteller bisher Samsung: http://geizhals.at/?cat=hd2s7&sort=a...n+&pixonoff=on.) In Wirklichkeit siehts aber anders aus, der versprochene Geschwindigkeitsschub bleibt aus, was aber wahrscheinlich daran liegt das diese Technik noch in den Kinderschuhen steckt. Weiters kommt hinzu das bisher nur Vista mit dieser Technik umgehen kann, leider fehlt Xp diese Feature.
- Flash - Technologie:
Spoiler:
Die sogennanten Solid Stake Disks (SDDs) sind reine Flashspeicherplatten und bieten garantiert einen geringen Energieverbrauch und schnelles Booten.
Die Hersteller lassen sich das dementsprechend gut bezahlen, so kostet eine 32 GB Version, die auch die höchste ist, unglaubliche 496,12€. (http://geizhals.at/a252880.html) Aber in letzter Zeit werden auch die SDDs merklich billiger sofinden sie in einigen Notebooks auch schon Platz.
Die Flashspeicherplatte mit 1,8 Zoll ist deutlich schneller als jede andere normale 1,8 Zoll Platte, ja sogar 2,5 Zoll Platte (nur bei lesen), aber hat dafür deutlich weniger Speicher, denn die von der Baugröße identische Thosiba Platte (http://geizhals.at/a253990.html) kommt mit 155€ aus dem Geldbörsel aus und hat dafür aber 100 GB Speicher, kommt aber nie an die Geschwindigkeiten der SDD ran.
- Raid - Verbund:
Spoiler:
Früher war diese Technik hauptsächlich dazu da um Geld zu sparen, heute jedoch verzichtet man herzlich darauf viel mehr geht es nun um die Geschwindigkeit und Sicherheit.
Grundsätzlich besteht ein RAID Verbund aus mindestens zwei Festplatten.
Jetzt gibt es aber verschiedene Typen von RAID Verbunden, zu einem wäre da einmal RAID 0, hier werden mindestens 2 Festplatten benötigt, diese Methode wird aber grundsätzlich nur verwendet wenn Datensicherheit keine Rolle spielt. Denn die Festplatte werden praktisch zusammen geschoben, fällt eine Festplatte aus, sind alle Daten verloren. Der Geschwindigkeitszuwachs ist leicht zu erklären, das System kann auf eine Datei, parallel über zwei Festplatten zugreifen.
Die nächste gebräuchliche Methode wäre ein RAID 1, hier steht die Stabilität des System im Vordergrund, Ideal für einen 24 Stunden Betrieb.
Hierbei werden auch min. zwei Festplatten benötigt, diese werden gespiegelt.
Das heißt das ganze System ist so groß wie die kleinste Platte. Auf allen Platten ist das selbe, schreibt man eine Datei auf die Platte wird sie auf z.B. allen zweien gespeichert, macht man aber einen Fehler wird dieser ebenso mit gespeichert, also dient es in solchen Fall nicht wirklich als Backup. Dennoch fällt eine Platte aus, springt die andere sofort ein und somit ist kein Unterschied merkbar, ergo das System läuft weiter.
RAID 5, das wohl beliebteste von allen und bietet beides, Schnelligkeit und Sicherheit.
Zwar ist RAID 5 nicht wirklich etwas für den Normalverbraucher da man hier garantiert tiefer in die Tasche greifen muss. (Controller ist teurer..)
Ein Bsp.: Man hat mindestens(!) 3 Festplatten Mit z.B. 500 Gb. So hat man 1000GB die man nutzen kann, die 3.Festplatte mit 500Gb sichert, aber es darf max. eine Festplatte ausfallen. Falls eine Festplatte ausgefallen ist kann sie hiermit wiederhergestellt werden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Parit%C3%A4tsbit
Natürlich gibt es noch andere RAIDs diese sind aber meist schon veraltert oder komplett ausgestorben.
- Externe Lösungen:
Spoiler:
Grundsätzlich möchte ich dazu sagen kann man bei den Externen Festplatten viel Geld sparen gegenüber dem Fachhändler wenn man sie sich selbst zusammenstellt. Natürlich muss man auch erwähnen das es bei Ebay da wieder ganz anders aus sieht, den hier können auch wirklich spitzen Preise geboten werden.
Selbst eine Externe zusammenzubauen ist nicht wirklich sonderlich schwer, Gehäuse kaufen, Festplatte reinschrauben, am Pc anstecken und formatieren und die Sache ist gelaufen.
Ein gutes Gehäuse ist dieses hier: Link (Getestet von Held der Nation)
Wer sich aber dennoch nicht drüber draut eine Externe sich selbst zusammenzubauen, kann ich diese hier z.B. anvertrauen: Link, wers noch kleiner mag 2,5 Zoll: Link (Achtung bei bestimmten USB Ports gibts Probleme), und wer die Festplatte nochmals kleiner mag gibts noch die 1,8 Zoll Editionen: Auswahl
Kaufberatung:
Spoiler:
Nunja es ist immer schwer bei den Festplatten eine Meinung abzugeben, abraten würde ich auf jedenfall von den ExcelStor Version, da es sich hier bei wirklich um einen Datenschredder handelt. Desweiteren würde ich auch zu keiner Raptor greifen da die aktuellen normalen Festplatten auch bei nahe schon so schnell sind aber bei weitem nicht so laut wie die Raptor. Ebenfalls braucht die Raptor mehr Strom, wer über soetwas aber hinwegsehen kann, kann getrost zugreifen. Im Allgemeinen ist man aber mit einer Samsung oder Seagate gut bedient. Besonders zu empfehlen sind die 500 GB Modell da hier wirklich das Preis/Leistungsverhätlnis wohl am Besten ist.
Verschiedene Tests zu den einzelnen Festplatten:
Spoiler:
ExcelStor Jupiter J8160S - 11.08.06
Fujitsu Hornet J100H - 10.08.07
Hitachi Deskstar 7K1000 - 14.05.07
Hitachi DeskStar 7K160 - 12.01.07
Hitachi Deskstar 7K250 - 01.12.2004
Hitachi Deskstar E7K500 - 12.01.07
Hitachi Deskstar T7K250 - 11.08.06
Hitachi Deskstar T7K500 - 12.01.07
Hitachi Deskstar 7K80 - 11.08.06
Hitachi Travelstar 5K160 - 21.09.06
Maxtor 6L250S0 - 23.09.05
Maxtor DiamondMax 10 300GB - 02.05.05
Maxtor DiamondMax 11 500 GB - 05.07.06
SanDisk SATA 5000 2,5-Zoll - 10.08.07
Samsung HM160JC - 28.08.06
Samsung SpinPoint 2504C - 23.09.05
Samsung SpinPoint HD401LJ - 12.01.07
Samsung SpinPoint HD501LJ - 18.01.2007
Samsung SpinPoint M60 - 21.09.06
Samsung SpinPoint M80 - 21.09.06
Samsung SpinPoint MH80S - 23.07.07
Samsung SpinPoint P120 - 11.08.06
Samsung SpinPoint SP1614C - 01.12.2004
Seagate Barracuda 7200.9 - 11.08.06
Seagate Barracuda 7200.10 ES - 12.01.07
Seagate Momentus 5400.3 - 21.09.06
Seagate Momentus 7200.1 - 21.09.06
Seagate ST3250823AS - 23.09.05
Toshiba MK1234GSX - 21.09.06
Western Digital Caviar SE WD1600 AAJS - 12.01.07
Western Digital Caviar WD5000KS - 05.07.06
Western Digital Raptor X WD1500AHFD - 11.08.06
Western Digital Raptor WD740 - 12.03.2004
Western Digital Raptor WD740 ADFD - 12.01.07
Western Digital Raptor WD740GD - xx.08.05
Western Digital Scorpio WD1200VE - 21.09.06
Western Digital Scorpio WD2500BEVS - 10.08.07
Western Digital WD2500JD - 23.09.05
Geändert von Hochi (30. 08. 2007 um 12:07 Uhr)
- Kapazität
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26. 08. 2007, 20:38 #4

Arbeitsspeicher (RAM, Hauptspeicher)
Allgemein:Der RAM ist eine der unerlässlichen Komponenten eines Computer, ohne ihn startet kein PC. Deshalb ist es auch sehr wichtig darauf zu achten richtigen zu kaufen, da dieser für die Leistung das gesamten Systems mit Ausschlaggebend ist.
Heute wird idR DDR2 Ram mit 800mhz verbaut, da dieser von allen aktuellen Speichercontrollern unterstützt wird und ein hervorragendes PLV bietet. Es gibt zwar seit einigen Monaten schon DDR3-RAM, dieser ist jedoch noch nicht ausgereift, so dass DDR2 RAM idR schneller ist und vor allem nur einen Bruchteil kostet.
Neben der Geschwidigkeit (angegeben in MHz) tragen auch die Latenzen zur Leistungsfähigkeit eines RAMs bei (je niedriger, umso besser), diese sind jedoch ehr nur für Overclocker interessant.
SD: 64bit/Takt - bei 200mhz im Singlechannel-Modus theoretisch bis zu 1,6GB/s
DDR: 128bit/Takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 3,2GB/s
DDR2: 256bit/takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 6,4GB/s
DDR3: 512bit/takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 12,8GB/s
(Im Dualchannel Modus jeweilst das Doppelte) (Bei der Ramklassifizierung vom Typ"DRR2-PC-XXXX" stellt das XXXX die maximal übertragungsrate im SC-Modus in MB dar. ZB: DDR2-800 = DDR2-6400)
Wikipedia über RAM allgemein, über DDR2-RAM und über die Latenzen.
Kombinationen:
Alle DDR-RAMs der gleichen Generation sind normalerweise untereinander vollkompatibel. Dabei sind MHz, Timings und Hersteller erstmal völlig irrelevant, sobald ein Hersteller schlampt, kann trotzdem zu Inkompatiblitäten zwischen verschiedenen Modulen oder zwischen bestimmten Mainboards und Modulen kommen, das sind aber unberechenbare Einzelfälle. Um auf Nummer Sicher zu gehen, welches Mainboard mit welchem Speicher garantiert kompatibel ist, lohnt ein Blick auf die Kompatiblitätsliste des Herstellers, zu finden auf der entsprechenden HP.
Außerdem ist noch auf Dualchannel-Support zu achten: aktuelle Speicherkontroller können die Power zweier Module gleichzeitig nutzen um die Bandbreite theoretisch zu verdoppeln, allerdings muss die Gesamtmenge das Speichers dazu in zwei gleichgroße Hälften teilbar sein.
Nicht funktionieren würde also bspw (Einheiten in MiB):
2048+1024;
Funktionieren würde:
2048+2048; 1024+1024+1024+1024; 2048+1024+1024; usw
Es gibt auch noch Zwischenmodi, mit teilweise gewährleistetem DC-Support:
1024+1024+1024; 1024+512+512+512; usw
Speicherkontroller mit DC-Support:
- AMD Sockel 939 CPUs (eingeschränkt)
- AMD Sockel AM2 CPUs
- Intel P945 NB
- Intel P965 NB
- Intel 975X NB
- Intel P35 NB
- Intel X38 NB
- Intel P45 NB
- Intel X48 NB
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Artikel zum Thema:
Prüfstand Speichermodule: Takt und Timings im Vergleich
Speichertest: Billig-Module oder Highend-Riegel?
Kaufberatung:
- SDRAM
Spoiler:
Mir fällt zwar kaum ein vernünftiger Grund ein, warum ein Mensch SD-RAM kaufen wollen würde, aber der Vollständigkeit halber möchte ich dennoch ein Modul aufführen. Die Preise sind allerdings in den letzten Jahren aufgrund der schwindenden Nachfrage in exorbitante Höhen gewachsen (vlt lohnt hier ein Blick in Ebay):
512MB KINGSTON Value (133mhz, CL2) >30€ (HWV)
Er hat die schnellstmögliche Taktrate bei niedrigster Latenz und ist von einem Markenhersteller.
- DDR-SDRAM
Spoiler:
Auch der alte DDR1 Speicher gehört zum alten Eisen und sollte nur noch zum Aufrüsten von Low-Budget Systemen dienen, da er mittlerweile den DDR2 im Preis überholt hat und deshalb eine Anschaffung eines neuen Mainboards immer lohnenswerter wird.
Hier kann der solide und günstige MDT-Ram gekauft werden:
512MB MDT DDR-RAM (400mhz, CL2.5) ~12€ (HWV)
Von der Größe her solte dieser für jedes ältere System zum aufstocken eichen, wenn nicht, gibts die auch in doppelter größe für ~22€, davon ist aber abzuraten.
- DDR2-SDRAM
Spoiler:
DDR2 Ram hat im Moment extrem niedrigen Preise und ist imom deshalb die erste Wahl. Vergleichbarer DDR3-Speicher kostet etwa das doppelte (oder mehr).
In aller Regel ist das günstigste erhältliche 2GiB DDR2-PC6400 (800MHz) die richtige Wahl. Teurer Speicher ist nur für übertakter Sinnvoll und bringt sonst keinen echten Geschwindegkeitsvorteil, da selbst die Latenzen vernachlässigt werden können. Bei den aktuellen Preisen sind auch 4GiB oft eine Überlegung Wert (Bei einem neuen Gaming PC schon fast ein Muss). Mehr zu den Problemen, die mit 32bit Betriebssystemen auftauchen können im OS-Artikel.
Bisher war 800MHz der geläufige Standard, doch mit dem X38i und AMDs Phenoms werden 1066MHz immer verbreiteter. Da 1066er im Vergleich zu 800MHz Modulen oft teurer sind, lohnt es sich nur, wenn man übtertakten möchte.
CL (CAS latency) CL4 oder CL5?:
kommt in kürze
- Standard:
MDT 2GB-Kit PC2-6400 (800mhz, CL5) ~25€ (HWV)
Aus allen schnelleren Rams kann erst beim übertakten ein nutzen gezogen werden, auch eine geringere Latenz macht sich kaum bemerkbar, auf jeden Fall lohnt der Aufpreis kaum.
Für die meisten solte dieser RAM genau richtig sein.
- 800MHz OC RAM:
A-DATA Vitesta Extreme Edition 2GB Kit (1x1GB) (800mhz, CL4) ~33€ (HWV)
Wer nur 2GB benötigt und übertakten möchte fährt mit diesem mittlerweile sehr günstigem Kit wohl genau richtig.
- 800MHz RAM:
A-DATA Vitesta 4GB (2x2GB) PC2-6400 CL5 ~50€ (Geizhals)
Dieses 2x2GB RAM Kit ist für die das richtige, welche 4GB RAM haben möchten und den RAM selbst nicht übertakten. Wenn man den RAM übertakten möchte sollte man zum ~10€ teurer Extreme Edition greifen.
- 800MHz OC RAM:
A-DATA Vitesta Extreme Edition 4GB (2x2GB) PC2-6400 CL4 ~60€ (Geizhals)
Dieses RAM Kit ist extrem günstig geworden und kann somit sogar für einen PC verwendet werden welcher nicht übertaktet wird. Übertakten ist mit diesem Speicher aber kein Problem.
- 1000MHz RAM für 1333/1600FSB C2* extremOC oder AMD Phenom:
G.Skill Kit 4GB (2x2GB) 1000MHz CL5 ~60€ (Geizhals)
PCGH-Test: G.Skill F2-8000CL5D-4GBPQ - 4-GiByte-Spartipp mit DDR2-1000-Garantie
Anmerkung zur Nutzung mit Asus P5Q Mainboard:Spoiler:
Der G.Skill RAM soll des öfteren in Verbindung mit einem Asus P5Q Mainboard Probleme bei der Stabilität bereiten. Das ist aber eher die Ausnahme und nicht die Regel!
Wenn man das relativ geringe Risiko nicht eingehen will, kauft man sich einfach den gleichwertigen OCZ RAM.
- 1066MHz RAM für ~2000FSB C2* extremOC oder AMD Phenom
OCZ 4GB (2x2GB) PC2-8500U CL5 ~75€ (Geizhals)
Dieses 2x2GB 1066MHz RAM Kit ist sehr günstig für 1066MHz. Mit ihm kann man einen Core2Duo/Quad mit FSB1333 übertakten oder ihn für ein AMD Phenom System nutzen.
- Standard:
- DDR3-SDRAM
Spoiler:
DDR3 Rams sind imom noch teuer (etwa doppelt so teuer wie DDR2 - oder viel mehr je nach RAM). DDR3 macht für normal Systeme und auch für normale Overclocker noch keinen Sinn. Dies wird sich mit den neuen Sockets ändern, von AMD - AM3 und Intel - LGA1336. Außerdem ist DDR3 noch nicht wirklich schneller, weshalb es imho noch besser ist auf DDR2 zurückzugreifen...
Dazu: DDR3-Königsklasse: Großes Tempo, kleine Wirkung
Changelog
Spoiler:
19.08.08 Kaufberatungs Text DDR2
19.08.08 DDR2 Kaufberatungs Angebote Tipps aktualisiert/ergänzt
19.08.08 SDRAM Preis Angepasst
19.08.08 DDR Preise Angepasst
20.08.08 DDR2 800er 4GB Kit hinzugefügt
20.08.08 Text zu DDR3 Kaufberatung geändert / ergänzt
20.08.08 Artikel zum Thema hinzugefügt
04.09.08 2x2GB MDT KIT mit Anmerkung versehen (AMD)
04.09.08 800MHZ RAM angepasst
04.09.08 1066MHz angepasst.
04.09.08 800MHz 4GB RAM Kit raus genommen
04.09.08 1066MHz RAM aktualisiert
17.09.08 1000MHz gSkill Kit hinzugefügt
17.09.08 Standard Speicher Preis aktualisiert
17.09.08 2GB OC Kit hinzugefügt
17.09.08 4GB 800MHz Kit Alternative hinzugefügt
Geändert von theoOsmail (17. 09. 2008 um 09:58 Uhr) Grund: aktualisiert 20. August 2008
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26. 08. 2007, 20:59 #5

Synonyme: Motherboard, Hauptplatine
Grundlagen:
Das Mainboard stellt prinzipiell einmal die Grundlage eines jeden PCs dar, das die einzelnen Komponenten miteinander verbindet. Auf ihm sind Steckplätze für CPU, Ram, Festplatten, sonstige Laufwerke und Steckkarten aller möglichen Arten vorhanden. Mittlerweile enthalten sogut wie alle Boards integrierte Gigabit-Netzwerk- und Mehrkanal-Soundkarten. Für diese sind also normalerweise keine gesonderten Karten mehr nötig, außer es werden besondere Ansprüche gestellt (Digitalausgänge einer Soundkarte, hochwertigere Soundkarte, mehrere LAN-Ports, etc.).
SteckplätzeSpoiler:
Es gibt viele verschiedene Steckplätze für Erweiterungskarten. Mittlerweile spielen nur mehr drei eine wirkliche Rolle. Dies sind PCI, PCI-Express und AGP. AGP ist ein Grafikkartensteckplatz, der eigentlich bereits durch PCI-Express abgelöst werden sollte, allerdings noch nicht so wirklich aussterben will. Neuere Grafikkarten erscheinen aber vorrangig für PCI-Express, daher sollte bei einem Neukauf ein Board mit PCI-Express Steckplatz gewählt werden. PCI-Express bietet eine höhere Bandbreite und kann mehr Leistung für die Grafikkarte zur Verfügung stellen. Weitere Vorteile gegenüber dem alten AGP-Port und Details zu PCI-Express können hier nachgelesen werden. Auch PCI soll über kurz oder lang durch PCI-Express abgelöst werden, allerdings finden sich auf den meisten Mainboards noch PCI-Steckplätze, da für viele Anwendungsgebiete bisher kaum PCI-Expresskarten auf dem Markt sind (Soundkarten, TV-Karten, Netzwerkkarten, Controllerkarten etc.)
Onboard GrafikSpoiler:
Mittlerweile sind auch zahlreiche Boards erhältlich, die bereits einen Grafikchip integriert haben. Für Officetätigkeiten, Surfen und ältere Spiele reicht die Leistung dieser Lösungen absolut aus. Vorteil einer integrierten Grafiklösung gegenüber einer dedizierten Grafikkarte ist der in der Regel wesentlich niedrigere Stromverbrauch. Auch für Rechner, die lange laufen sollen (beispielsweise für Torrentclients oder Fileserver etc.) ist eine solche Onboardgrafik eine Lösung die in Betracht gezogen werden sollte.
Sollte die Onboardgrafik nicht reichen, stellt sich die Frage, ob man eine oder zwei Grafikkarten (für die wirklichen Enthusiasten) verbauen möchte.
Mehrere Grafikkarten - SLI/CrossfireSpoiler:
Bei zwei Grafikkarten ist es wichtig, dass das Board zwei 16xPCI-Express Plätze besitzt. Für AMD/ATI-Grafikkarten muss das Board Crossfire-fähig sein, für Nvidia-Karten heißt die entsprechende Technik SLI. Beides ist aber nur für absolute Highendsysteme zu berücksichtigen. Die Kombination zweier Mittelklassekarten macht in der Regel keinen Sinn, da diese Kombination meist von einer höherwertigen und genau so teuren Karte geschlagen wird. Zudem sind SLI/Crossfireboards preislich teurer als Boards mit nur einem 16xPCI-Express-Slot. Auch vom späteren Aufrüsten durch Kaufen einer weiteren Grafikkarte ist idR abzuraten. Meistens sind bereits neue Grafikkarten vorhanden, die das Gespann zweier alter Karten deutlich hinter sich lässt und zudem noch über neue Features verfügt (neuere Shadermodell, DX-Versionen, geringerer Stromverbrauch aufgrund neuer Fertigungstechnik, etc).
Wikipedia Link für weiterführende Informationen zu Mainboards
Kaufberatung:
Im weiteren werden für die gängigen Plattformen von AMD und Intel empfehlenswerte Produkte vorgestellt. Grundsätzlich ist zu sagen, dass es für AMD-Prozessoren schon relativ günstig gute Boards gibt, während man bei Intel in der Regel etwas mehr ausgeben muss. Für günstige Systeme ist ein AM2-System also eher zu bevorzugen.
Sockel AM2 Boards (AMD):
Spoiler:
Für die AM2-CPUs gibt es verschiedene Chipsätze die je nach Anforderungen interessant sind. Alle AM2 Boards benötigen DDR2 Ram. Leistungsmässig gibt es eigentlich meistens keine großen Unterschiede zwischen verschiedenen Chipsätzen. Die Hauptunterschiede liegen in den Features, also der Ausstattung. Dazu zählt die Anzahl der verfügbaren SATA-Anschlüsse, PCI-Express und PCI-Slots und die Anzahl der USB-Anschlüße.
So gibt es von Nvidias Nforce5 Chipsatz mehrere Versionen, die sich hauptsächlich in der Anzahl der PCIe Lanes unterscheiden (Nforce 590 SLI verfügt über 46 Lanes, Nforce 570 SLI 28 Lanes, Nforce 570 Ultra 20 Lanes, Nforce 550 ebenfalls 20 Lanes). Weitere Details zur unterschiedlichen Ausstattung der Nforce5 Chipsätze gibt es hier.
Weiters gibt es den AMD 690 Chipsatz. Dieser ist vor allem aufgrund des Onboardgrafikchips und der HDMI-Schnittstelle interessant. Er bietet so die Möglichkeit kopiergeschützte HD-Inhalte (Blu-ray Disc oder HD-DVD) auszugeben. Details zu diesem Chipsatz findet man hier. Ein Vorteil des 690er gegenüber den Nforce5 Chipsätzen liegt in dessen niedrigen Stromverbrauch. So reichen bereits einfache passive Kühllösungen. Der Vorteil der geringeren Lautstärke ist vor allem gegenüber aktiv gekühlten Chipsätzen gravierend. Meist sind die verbauten Aktivkühler auf Boards sehr laut und fehleranfällig bzw. ausfallgefährdet.
Empfehlenswerte Boards AM2:
Mit Onboardgrafik (auch als Board empfehlenswert, wenn man eine normale Grafikkarte nutzen will, die Onboardgrafikkarte kann einfach deaktiviert werden):
Gigabyte GA-MA69G-S3H mit HDMI-Anschluss. Review zu dem Board
Für weitere Kaufempfehlungen siehe AM2+ da diese wegen der geringeren Preisen und neueren Technik mehr Sinn machen.
Sockel AM2+ Boards (AMD):
Spoiler:
Für die neuen Phenom Prozessoren von AMD gibt es auch wieder einen neuen Sockel, den AM2+. Dieser enthält einige neue Features, ist aber sonst kompatibel zum AM2 Sockel. Man kann sowohl AM2+ Prozessoren auf AM2 Boards, als auch AM2 Prozessoren auf AM2+ Boards einsetzen. Um einen AM2+ Prozessor auf einem AM2 Board zu betreiben, muss ein entsprechendes Bios vorhanden sein. Dies ist derzeit erst bei wenigen Herstellern der Fall (beispielsweise Asus). Daher also vorher schon informieren, ob ein "AM2+ Bios" vorhanden ist. Auch wenn ein entsprechendes Bios vorhanden ist, bleiben dann die neuen Features, die mit dem "+"-Sockel eingeführt werden, ungenützt (Artikel mit genaueren Details zum Unterschied AM2 - AM2+)
Optimalerweise sollte man zu einem AM2+ Prozessor eben auch ein AM2+ Board nutzen, dann stehen Features wie seperates Takten der einzelnen Prozessorkerne, Hypertransport 3.0, CrossfireX und Support von DDR2 1066 Mhz Ram zur Verfügung.
Empfehlenswerte Boards:
Gigabyte GA-MA770-DS3
OnBoard Grafik
Gigabyte GA-MA78GPM-DS2H
Dieses Board hat eine onBoard Lösung (HD3200) welches in sich hat! Mit ihr kann man auch ohne grosse CPU FullHD Filme anschauen und sie unterstützt DX10.
Crossfire
Anmerkung: SLI / Crossfire(X) Boards sind in der Regel nur etwas für Enthusiasten und kosten daher unverhältnismäßig viel. Es lohnt sich auch nicht ein günstiges SLI / Crossfire Board zu nehmen , da bei diesen gespart wird (2x8PCIe Lanes) und so die Leistung gebremst wird.
Gigabyte GA-MA790FX-DS5
Sockel 775 Boards (Intel):
Spoiler:
Die Sockel 775 Boards sind für die Intel Core Prozessoren gedacht. Mit den neuesten Biosversionen werden von den meisten Boards neben den Core 2 Duos auch die Quadcore CPUs unterstützt.
Der FSB der Core Prozessoren ist mittlerweile bei 1333Mhz angelangt. Dies unterstützt offiziell bisher lediglich der P35 Chipsatz von Intel und die nForce 650 und 680 von Nvidia. Aber auch auf P965 Boards sind mit neueren Biosversionen teilweise die 1333Mhz möglich.
Für Intelprozessoren sind Boards für DDR1/2/3-Ram erhältlich.
Empfehlenswerte Boards:
MSI P45 Neo2-FR Dieses Board empfiehlt sich für den Mainstream Gamer und normal Overclocker. Es hat einen FSB1600 und ist somit bis Nahlem (~Q4 2008) gerüstet. Mit dem FSB1600 ist es bestens gerüstet um eine CPU mit FSB1333 zu übertakten. Außerdem hat es eine PCIe2.0 Anbindung, somit können die neuen Grafikkarten ihr volles Potential entfalten.
Alternativen mit den selben Eigenschaften:
Gigabyte GA-EP35-DS3 Dieses Board empfiehlt sich wenn man keinen PCIe 2.0 Slot benötigt und eine CPU mit FSB bis 1333 besitzt.
Mit Onboardgrafik:
Gigabyte GA-G33M-S2H mit HDMI Anschluss
SLI Board:
Anmerkung: SLI / Crossfire(X) Boards sind in der Regel nur etwas für Enthusiasten und kosten daher unverhältnismäßig viel. Es lohnt sich auch nicht ein günstiges SLI / Crossfire Board zu nehmen (P45/750i), da bei diesen gespart wird (2x8PCIe Lanes) und so die Leistung gebremst wird.
ASUS P5N72-T Premium, nForce 780i SLI
Crossfire:
Gigabyte GA-X48-DQ6
Changelog
Spoiler:
20.08.08 Changelog hinzugefügt
20.08.08 GA-P35C-DS3R aus der Kaufberatung genommen, da dieses Board Sinnfrei ist
20.08.08 AsRock Board Multi DDR/DDR2 entfernt da es nicht mehr Zeitgemäß / Sinnfrei ist
20.08.08 GA-P35-DS3 in der Kaufberatung angepasst
20.08.08 GA-EP45-DS3 in der Kaufberatung als Mainstream Gamer Produkt hinzugefügt
20.08.08 GA-P35-DS3 durch GA-EP35-DS3 ersetzt
20.08.08 P45 Alternativen Boards aufgelistet
20.08.08 SLI Board wurde mit Anmerkung versehen
20.08.08 SLI Board wurde aktualisiert
20.08.08 Crossfire Board wurde mit Anmerkung versehen
20.08.08 Crossfire Board wurde aktualisiert
20.08.08 Kaufberatung AM2+
20.08.08 Kaufberatung AM2+ Crossfire + Anmerkung
20.08.08 AM2 SLI & Crossfire Boards entfernt da veraltet
20.08.08 AM2 Kaufberatung Anmerkung auf AM2+
20.08.08 AM+ onBoard Grafik
25.09.08 Mainstream Mainboard geändert
Geändert von theoOsmail (25. 09. 2008 um 09:06 Uhr) Grund: aktualisiert 20. August 2008
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27. 08. 2007, 22:10 #6
..::Kühlung::..

Belüftung und Kühlung
Allgemein:In diesem Abschnitt werde ich über die vielfältigen Möglichkeiten zur Kühlung diverser PC-Komponenten aufklären. Zuerst werde ich die einzelnen Möglichkeiten erläutern und am Ende eine Kaufberatung abgeben.
In Zeiten von 130 Watt fressenden CPUs, und Grakas, die kaum mit 200 Watt zufrieden sind, ist die Kühlung der Komponenten ein wichtiges Thema, auch wenn sich der Trend richtung Stromsparen bewegt.
Aktive Luftkühlung (CPU, Graka, Mobo)Die verbreitetste Möglichkeit, seine Hitze entwickelnden PC-Komponenten zu klimatisieren ist die Installation eines Kühlkörpers in Kombination mit einem Lüfter. Der Kühlköper leitet die Wärme ab und verteilt sie Auf Lamellen, welche eine große Oberfläche haben, um die Hitze an die Luft abzugeben. Diese Luft wird anschließend von einem "kleinen" Ventilator weggeblasen.
Neben den herkömmlichen, liegenden Varianten (Standardlayout, Low-Profile, Top-Flow) sind heute Kühler im Towerdesign mit aufwendigen Heatpipelösungen gefragt. Diese Leiten die Wärme schnell genug ab, um die heutigen, stromfressenden CPUs auch im Übertakteten Zustand ausreichend zu Kühlen, beziehungsweise den Geräuschpegel gegenüber einem Standardkühler zu senken.
Kaufberatung:
Zu einem Kühler für weit unter 20€ zu greifen halte ich für wenig Sinnvoll, da diese idR schlechter sind als die Mitgelieferten (Box) Standardkühler.
- Coolermaster HyperTX - Budget (Sockel: alle; ~20€)
[Herstellerseite] [technic3d.com Test] [computerbase test]
Für ca 20€ bekommt man einen Leistunsfähigen Kühler, der ausreichend Reserven für jeden erhältlichen Prozessor hat und das bei einer sehr erträglichen Lautstärke. PLV-Tip!
- Scythe Andy Samurai Master - Platzsparend (Sockel: alle; 35€)
[Herstellerseite] [computerbase Test]
Dieser Kühler kann aufgrund seines flachen Designs in jedes ATX-Gehäuse verbaut werden. Dabei Kühlt er auch bei niedrigen Drehzahlen sehr gut, wie man es von Scythe gewohnt ist. Mainboard wird mitgekühlt, da die Luft richtung CPU geblasen wird.
- Xigmatek HDT-S1283 - Silent-Budget (Sockel: alle; ~30€)
[Herstellerseite] [Computerbase Test] [Hartware Test] [au-ja Test]
Bei diesem Spitzenkühler liegen die drei 8mm Doppel-heatpipes direkt auf dem Heatspreader der CPU auf, was eine besonders effiziente Wärmeweiterleitung ermöglicht. Wer nicht gerade 40€ ausgeben möchte bekommt hier einen Kühler der dem Scythe Mugen in kaum etwas nachsteht.
- EKL Alpenföhn Groß Clockner - Ultrasilent-Budget (Sockel: alle; ~30€)
[Herstellerseite] [PC-Masters Test]
Ganz neu auf der CeBit 08 vorgestellt: die neue "Alpenföhn"-Serie der deutschen Kühlungsspezialisten EKL. Hinter den Ungewöhnlichen Produktbezeichnungen verbergen sich Spitzenkühler zu attraktiven Preisen.
- ZEROtherm Nirvana NV120 - Ultrasilent-Budget (Sockel: alle; ~30€)
[Herstellerseite] [Computerbase Test] [HardwareOC Test] [Cooling-station Test]
Mit dem Nirvana NV12 hat der APACK-Ableger ZEROtherm ein absolutes Allroundgenie auf den Markt gebracht. Er hält mit Mugen, HDT-S1283, SI-128 und Co in fast allen Lebenslagen mit, wiegt gerade einmal 630 Gramm und sieht dabei noch verdammt gut aus. Der Preis von unter 40€ ist mehr als fair.
Im Grunde ist er sehr mit dem HDT-S1283 zu vergleichen allerdings liegt dem ZEROtherm noch eine Lüftersteuerung bei. Für absolute Ultra Silent Freaks ist er leider nicht ganz geeignet aber für fast jeden Anderen sollte er die perfekte Wahl sein.
- Scythe Infinity/Mugen - Ultrasilent(Sockel: alle; ~40€)
[Herstellerseite] [Computerbase Test] [au-ja Test] [hartware test]
Der Scythe Mugen ist die Neuauflage des Infinity, der hierzu einen neuen Lüfter spendiert bekam. Dieses Monster von einem Kühler ist im Ultrasilent.Bereich der Ungeschlagene Champion, der schon bei 500Upm beieindruckende Kühlergebinisse liefert, wie Tests beweisen. Mit seinen knapp 1000g und ausladenden Dimensionen ist er allerdings nicht für jedes gehäuse/Mainboard geeignt. Wer bereit ist 40€ auszugeben wird wohl mit diesem Prachtstück am besten bedient sein.
- Thermalright SI-128 SE - Kühlleistung (Sockel: alle; <40€)
[Hartware Test] [TecCentral Test]
Dieser Standardlayout-Kühler hat den Towerkühlern gegenüber den großen Vorteil, das die umliegenden Mainboard-Bauteile mitgekühlt werden, was vor allem den Spannungswandlern sehr gut tut. Der SI-128 SE ist unter Standardlayout-Kühler die aktuelle #1. Er ist aufgrund seines liegenden Designs und des niedrigen Abstandes der Lamellen (1mm) nicht für den Passivbetrieb geeignt sondern lässt seine Muskeln erst bei höhen Drehzahlen spiegeln, dort rennt aber sogar vielen Towerkühlern davon. Allerdings ist zu beachten, das sich im Lieferumfang keine Lüfter befinden, ansonsten lässt der Lieferumfang aber keine Wünsche offen und die Qulität ist "legendär".
- Nicht zu Empfehlen:
Das gesamte Zalman CPU-Cooler-Lineup - Teuer bei relativ schwacher Kühlleistung (Sockel: alle; 25-60€)
[Herstellerseite]
Die Zalman Kühler haben zwar eine gute Kühlleistung sind dabei aber sehr laut. Vor ~3 Jahren waren sie noch Referenz aber mittlerweile gibt es bessere Kühler bei niedrigerem Preis, wie die oben genannten.
(Semi-) Passive Kühlung (CPU, Graka, Mobo, Ram)Bei einer Passiven Kühlung wird die Wärme nur über einen festen Körper an die Umgebung(sluft) abgeleitet. Dieser ist meist aus Metall und besitzt Kühlrippen, um über die Vergrößerte Oberfläche die Wärme noch schneller abzugeben.
Passive Kühlsysteme sind für diverse Verwendungszwecke und Ansprüche mehr oder weniger geeignet als aktive Lösungen.
(+) Absolut Geräuschlos
(+) Prinzipiell unendliche Lebensdauer, da keine Mechanischen Komponenten verbaut werden.
(+) Niedriger Preis dank unkomplizierter Herstellungsmethoden.
(+) Kein Stromverbrauch
(-) Verhältnismäßig schwache Kühlleistung...
(-) ...welche stark von äußeren Faktoren abhängig ist(Raumtemperatur, Luftstrom)
Ein Computer komplett Passiv zu kühlen ist idR nicht möglich. Es muss zumindest ein Lüfter oder an der hinteren Gahäusewand befinden, um die sich aufheitzende Luft von den Komponenten wegzupusten.
Das nennt man dann Semi-Passive Kühlung, da die Kühlkörper auf CPU, Graka, Northbridge usw. passiv von einem an anderer Stelle erzeugten Luftstrom profitieren.
Um einen Computer mit möglichst wenigen Lüftern ausreichend zu kühlen, müssen an den hitze-anfälligsten Komponenten große Kühlkörper-Konstrukte angebracht werden, je nach Verlustleistung des zu kühlenden Chips.
Entsprechende Kühlkörper sollten eine möglichst große Oberfläche haben und die Lamellen weit genug von einander entfernt stehen, um den Luftstrom nicht zu behindern.
Ein Gutes Beispiel wäre der Scythe Ninja CPU Kühler, welcher sich hervorragend für HTPCs mit ausreichenden Bauhöhen eignet oder der Arctic Cooling Accelero S1 GPU-Kühler.
Bilder:
Spoiler:

Lüfter drosseln (Volt-Mod)
Hier möchte ich kurz erklären, wie man seine Lüfter einfach und umkosten-frei von den standardmäßigen 12 Volt auf 5 oder 7 Volt umkabelt.

wird ergänzt...
Lüfter
Bei Lüftern kann man eigentlich nicht sonderlich viel falsch machen. Prinzipiell reichen idR die billigsten, doch diese sind für die gebotene Leistung oft nervtötend, da laut.
Ich empfehle gerne:
- Scythe Slip-Stream
Gutes Lautstärke/Fördermenge- und hervorragendes Preis/Leistungs-Verhältnis. Sollte eigentlich für fast jeden reichen. - Scythe S-Flex
Die wohl leisesten Lüfter überhaupt. Leider mit über 10€ recht teuer und ob des geringen Unterschieds zu Slip-Streams bspw nur für Silent-Enthusiasten zu empfehlen.
Falls das Mobo die Lüfter steuern können sollte, muss beachtet werden wie das geschehen soll. Auf Billig-Mainboards ist heute oft nur noch eine PWM-Steuerung verbaut, anstelle des klassischen Wärme-Widerstandes. PWM kann zu höherer Lautstärke, flackernden LEDs und kürzeren Lebensdauern führen, ja nach Umsetzung.
- Mainboard nur mit PWM-Steuerung:
Kann nur PWM-Lüfter steuern (4-Pin Anschluss). - Mainboard mit Wärmewiderstand(/Voltage)-Steuerung:
Kann jeden Lüfter drosseln.
Geändert von CronekorkN (22. 12. 2007 um 17:10 Uhr)
- Coolermaster HyperTX - Budget (Sockel: alle; ~20€)
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28. 08. 2007, 15:52 #7

Prolog:Diese Systeme sollten innerhalb ihres Preisrahmens und Verwendungszwecks die größte Leistung erzielen. Es handelt sich nicht um einen Fertig-PC, sondern um Einzelteile verschiedener Hersteller.
Was will ich mit dem PC machen?
Gaming
Spoiler:
Gaming Kit 300€
Grafikkarte: 4830
Arbeitsspeicher: 4GB DDR2 CL5 800 A-Data
Prozessor: AMD Athlon X2 5600+ Boxed
Mainboard: ASRock A770CrossFire
Netzteil: Corsair CX 400W

Gaming Kit 425€
Grafikkarte: 4850
Arbeitsspeicher: 4GB DDR2 CL5 800 A-Data
Prozessor: Intel Core 2 Duo E7300 Boxed
Mainboard: MSI P45 Neo3-FR
Netzteil: Corsair CX 400W

Gaming Kit 500€
Grafikkarte: 4850 Golden Sample
Arbeitsspeicher: 4GB DDR2 CL5 800 A-Data
Prozessor: Intel Core 2 Duo E8400 C0 Boxed
Mainboard: MSI P45 Neo2 FR
Netzteil: Enermax PRO82+ 425W

Gaming Kit 550€
Grafikkarte: 4870 512MB
Arbeitsspeicher: 4GB DDR2 CL5 800 A-Data
Prozessor: Intel Core 2 Duo E8400 E0 Boxed
Mainboard: MSI P45 Neo2 FR
Netzteil: Enermax PRO82+ 425W

Gaming Kit 600€
Grafikkarte: 4870 1024MB
Arbeitsspeicher: 4GB DDR2 CL5 800 A-Data
Prozessor: Intel Core 2 Duo E8500 C0 Boxed
Mainboard: MSI P45 Neo2 FR
Netzteil: Enermax PRO82+ 425W

Gaming Kit 775€
Grafikkarte: 4870 X2
Arbeitsspeicher: 4GB DDR2 CL5 800 A-Data
Prozessor: Intel Core 2 Duo E8500 C0 Boxed
Mainboard: MSI P45 Neo2 FR
Netzteil: Enermax PRO82+ 525W

Bild und Videobearbeitung
Spoiler:
Surfen und Office
Spoiler:
Office Kit 150€
Grafikkarte: Radeon 3200 Onboard
Arbeitsspeicher: 2GB DDR2 CL5 800 MDT
Prozessor: AMD Sempron 64 LE-1250 Boxed
Mainboard: Elitegroup A780GM-A
Netzteil: be quiet Pure Power 300W

Office Kit 175€
Grafikkarte: Radeon 3200 Onboard
Arbeitsspeicher: 2GB DDR2 CL5 800 MDT
Prozessor: AMD Athlon X2 4850e Boxed
Mainboard: Elitegroup A780GM-A
Netzteil: be quiet Pure Power 300W

Wenn ihr einen neuen Thread erstellt:
Um eine bestmögliche Beurteilung eurer Zusammenstellungen zu ermöglichen, ist es wichtig, dass ihr folgende Daten bei Erstellen eines Threads angebt:
- Budget
- Anwendungsbereich
- Vorhandene Hardware
- Gehäusewünsche
- Gewünschte lautstärke
- Festplattengröße
- Bildschirmgröße
- Kenntnisse ü. Zusammenbau
Genauere Infos sind hier zu finden.
Wo sind die Laufwerke geblieben?
Erläuterungen und Empfehlungen zu DVD Brenner sind hier zu finden.
Bei Festplatten ist die komplette Samsung Spinpoint F1 Serie und die Cavier Blue Serie von Western Digital zu empfehlen. Hierbei sollte beachtet werden, dass man eine Festplatte mit 320, 640 oder 1000GB nehmen sollte. Diese verfügen über 320 bzw. 333GB große Platter/Scheiben. 250,500 und 750GB Festplatte verfügen nur über 250GB große Platter. Je größer der Platter, desto höher ist die Datendichte.
Bei ein höheren Datendichte kann der Lesekopf mehr Daten bei einer Umdrehung lesen und schreiben. Kurz gesagt: Sie ist schneller.
Wo soll ich bestellen?
Zu jeder Zusammenstellung gibt es einen Link zu Geizhals. Dort kann man sich den billigsten Shop für die Hardware ausrechnen lassen.
Man kann sich zu jedem Shop Bewertungen von Käufern durchlesen und sich einen guten heraussuchen.
Shops wie: Mindfactory.de; HoH.de; Hardwareversand.de; Bestseller-Computer.de; VV-Computer.de; DriveCity.de und Mix-Computer.de sind zu empfehlen.
Oft sind die Preise niedriger, wenn man den gewünschten Artikel über Geizhals in den Warenkorb legt. Man erkennt dies, wenn bei Geizhals folgender Satz steht: Die angezeigten Preise sind nur bei direktem Einstieg über diese Seite gültig.
Kann ich den PC zusammenbauen lassen?
- Hardwareversand.de macht den Zusammenbau für 19,90€.
- Mindfactory.de macht den Zusammenbau + Funktionstest für 66,90 €.
- Atelco macht den Zusammenbau für 20€.
[Tutorial] PC selber zusammenbauen
Bei Youtube gibt es auch noch sehr viele How To's.
Geändert von Johnny91 (03. 03. 2009 um 17:38 Uhr)
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01. 09. 2007, 17:32 #8

Die Maus
Die Maus ist eines der wichtigsten Eingabegeräte bei Modernen Computern.
Die Bewegung der Maus, wird über einen Sensor in der Maus aufgenommen und digitalisiert und über eine Schnittstelle an den angeschlossenen Computer übertragen. Über das Betriebssystem wird diese zweidimensionale Bewegungsinformation in eine gleichartige Bewegung des Mauszeigers auf dem Bildschirm umgesetzt.
Verfahren:
Optomechanisch (Kugelmaus):
Öffnet man die optomechanische Maus, so erkennt man zwei wichtige Elemente: die Mikroschalter und die Abgreifzylinder. Die Mikroschalter werden über die Maustasten bedient und reagieren auf Druck. Die Gummikugel leitet die Bewegung der Maus über Abgreifzylinder weiter. Die Aufgabe der Maus besteht nun darin, die Informationen aus Druck und Bewegung in elektrische Signale umzuwandeln. Die Kugel der optomechanische Maus wird durch eine gefederte Rolle an zwei Abgreifzylindern angedrückt, die im rechten Winkel zu einander stehen. Der eine Zylinder überträgt die Bewegungen in Richtung x- der andere in Richtung y-Achse. Jeder Zylinder ist mit jeweils einer kleinen Lochscheibe verbunden, die so gebaut ist, dass sie abwechselnd Licht durchlässt bzw. abschirmt. Vor jeder Lochscheibe befindet sich eine kleine Lichtquelle (Leuchtdiode). Hinter der Lochscheibe ist ein optischer Sensor (je zwei Phototransistoren) angeordnet, der die Bewegung der Lochscheibe über Lichtimpulse erfasst, die durch die Rotation der Lochscheibe entstehen. Die Leuchtdiode sendet einen Lichtstrahl, dieser fällt auf die Lochscheibe. Der optische Sensor besitzt nun zwei Sensorpunkte; diese Tatsache ermöglicht es der Maus sowohl die Bewegung an sich als auch deren Richtung festzustellen... Die Impulse werden nun in Bewegungen entlang der Achsen übertragen. In der Fachliteratur wird beschrieben, dass jeder der beiden Abgreifzylinder mit einem "Digitalisierer" verbunden ist, der die Impulse in eine für die CPU verständliche Sprache, d.h. in 0 bzw. 1 übersetzt. Das ist etwas missverständlich, da dieser kleine Baustein kein Digitalisierer im herkömmlichen Sinn ist, sondern es handelt sich dabei um den eben beschriebenen optischen Sensor, der bei Auftreffen des Lichtstrahls auf eines seiner "Augen" Spannung an einen Microchip weiterleitet, die dort als 0 bzw. 1 interpretiert wird. Die Kommunikation der Maus mit dem Computer erfolgt über einen Gerätetreiber, der entweder in der Systemsoftware bereits integriert ist oder extra geladen werden muß (bei Modernen Gaming Mäusen mit speziellen Funktionen, aber eher bei Lasermäusen...). Die sehr praktischen Scrollräder zwischen den Maustasten entsprechen den Lochscheiben, die auf den Achsen mit den Abgreifzylinder ruhen. Bewegt man das Schrollrad, bewegt man in Wirklichkeit eine gummierte Lochscheibe. Auch hier wird die Bewegung aus dem Zusammenspiel von Leuchtdiode und Phototransistoren erfasst und an den Computer weitergeleitet. Das Geräusch, das man beim Bewegen des Rades vernimmt, kommt durch eine kleine Feder zustande, die auf der Innenseite des Scrollrades entlang rutscht. Sie dient lediglich der akustischen und sensorischen Orientierung der Benutzerin bzw. des Benutzers und soll ihm/ihr das Gefühl der Einheit aus Bewegung des Rades und Hinunterblättern am Bildschirm vermitteln. Anschlussarten: PS2, USB, USB-PS2 Adapter, RS-232-Anschluss.
Optisch mit Leuchtdioden:
Die Mausunterlage wird von einer Leuchtdiode (LED) beleuchtet. Das von der Unterlage reflektierte Licht wird mit einer Linse gebündelt und gelangt in die Minikamera des Maussensor-Chips. Die Bildinformation kommt als Graustufenbild in den DSP (Digitaler Signal-Prozessor) des Maussensor-Chips und wird dort zunächst in Geschwindigkeiten umgerechnet. Dann werden aus den Geschwindigkeiten schließlich die Bewegungsdaten für die x- und y "Achsen" berechnet. Diese Maus benötigt kein Mauspad mehr und funktioniert auf fast jeder Oberfläche. Lediglich reflektierende Oberflächen wie Glas oder verspiegelte Oberflächen bereiten dieser Maus Schwierigkeiten. Selbst wenn man die Maus auf einer unebenen Fläche, wie der Innenhand, bewegt, hat sie keinerlei Probleme. Da die optische Maus auf der Unterseite keine mechanischen Teile besitzt, kann sie weniger verschmutzen als eine optomechanische Maus. Allerdings verbraucht sie durch die Beleuchtung, im Vergleich zu einer Kugelmaus "sehr viel" Strom. Anschlussarten: PS2, USB, USB-PS2 Adapter.
Optisch mit Laserdioden:
Eine Lasermaus ist eine optische Maus, die zur Beleuchtung der Oberfläche einen Laser verwendet. Dadurch unterscheidet sie sich von herkömmlichen o.g optischen Mäusen, die eine LED als Lichtquelle verwenden. Die Funktionsweise bleibt dieselbe. Vorteile gegenüber einer Kugel bzw. optischen Maus mit Leuchtdioden währen: höhere Genauigkeit, kürzere Reaktionszeit und das beste, sie funktionieren auf glatten Oberflächen wie Spiegeln oder Glas. Anschlussarten: PS2, USB, USB-PS2 Adapter.
Kabellose Mäuse (Funkmaus):
Kabellose Mäuse übertragen ihre Informationen nicht mehr durch ein manchmal störendes Mauskabel. Stattdessen werden die Daten von der Maus via Infrarot oder Funk zu einer Basisstation übertragen, die wiederum überträgt das Signal auf klassischem Weg per Kabel, zum Beispiel über die serielle, PS/2 oder über eine USB-Schnittstelle an den Computer. Kabellose Mäuse benötigen eine eigene Stromversorgung, meist über Batterien oder Akkus. Diese führen zu einem höheren Gewicht. Ein weiterer Nachteil ist der regelmäßige Verbrauch von Batterien oder die Notwendigkeit, Akkus nachladen zu müssen. Durch entladene Akkus kommt es zu erhöhten Reaktionszeiten und zu einem "stottern" des Mauszeigers. Sicherheitstechnisch sind Kabellose Mäuse ebenfalls ein Problem, da sie meist relativ leicht abgehört werden können. Zudem haben Kabellose Mäuse im Vergleich zu kabelgebundenen Mäusen, i.d.R. oft eine langsamere Reaktionszeit. Mittlerweile sind auch kabellose Mäuse verfügbar, die keine interne Stromversorgung benötigen, sondern über Induktion von einem speziell mitgelieferten, an einem USB-Anschluss angeschlossenen Mauspad mit Energie versorgt werden. Diese Mauspads sind aber sehr hoch und nicht für den Dauereinsatz zu empfehlen. Anschlussarten der Empfängerstation: PS2, USB, USB-PS2 Adapter.
Kaufberatung:
Auch hier muss zwischen Sinn und Unsinn abgewogen werden. Eine Sekretärin wird wohl kaum eine Razer mit 2000dpi brauchen um im Word ein paar Icons anzuklicken. Genauso macht es für einen Profi Zocker keinen Sinn, wenn er für Spiele die eine schnelle Reaktionszeit und Genauigkeit fordern, eine lahme Kugelmaus verwendet.
Natürlich muss auch immer darauf geachtet werden, wie die Maus in der Hand liegt, ob sie zu groß- oder klein ist und ob man generell damit klar kommt. Deswegen gilt: vor dem Kauf der Maus diese ausreichend testen. Keiner kann sagen ob die Maus, welche im Internet bestellt wurde einem selber zusagt. Bei Funkmäusen ist darauf zu achten, dass die Reichweite zwischen Empfänger und Sender ausreichend weitreichend ist. Der einzigste Nachteil was mich bis jetzt immer sehr an Funk-Mäusen gestört hat ist die Akkulaufzeit oft vergisst man es sie aufzuladen und dann hat man den Dreck in der Schachtel. Funkmäuse sind oft wegen der Batterien sehr schwer. Nach wie vor sind die preiswerten Logitech Mäuse für den Office Gebrauch zu empfehlen. Welche Maus, für welchen Gamer, ob professionell oder nur zwischendurch zu empfehlen ist, lässt sich schwer sagen. Hier muss getestet und ausprobiert werden. Ich für meinen Teil kann sagen das die Razor Daimondback 3G ein gutes Modell ist. Sowohl für die täglichen Arbeiten am PC als auch zum Zocken, ist diese Maus genau das richtige für mich. Schnell, präzise und handlich. Die gehobene Klasse der populärsten Gaming Mäuse umfasst folgende Produkte: Logitech G9 (Kabellose Lasermaus), Lotitech G5 (Lasermaus Kabel gebunden), Razer Diamondback 3G und die Razer Lachesis. Was für einen selbst Sinn macht, muss jeder auch selbst entscheiden. Am besten ist es, wenn man die Produkte bei Kumpels oder sonstwo testet, so kann man sich einen besseren Eindruck beschaffen als von Erfahrungsberichten im Internet. Auch sollte darauf geachtet werden, dass eine Maus nicht zwingend gut sein muss, nur weil fast alle nur über diese reden und andere Mäuse in den Hintergrund gestellt werden. Meine verlinkten Mäuse sind meiner Meinung nach recht weit verbreitet, deswegen können sie nicht schlecht sein, sonst hätten sie nicht so ein breites Publikum.
Spoiler:
Der Rest später! Verbesserungen in den dazugehörigen Thread, Danke!
Geändert von Icebaby (18. 10. 2007 um 18:27 Uhr) Grund: SPOILER-Tag korrigiert.
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06. 09. 2007, 17:54 #9Mitglied
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Re: ..::PC-Kauf [KnowledgeBase]::..

letztes Update 29.09.08
ACHTUNG: empfohlenen Festplatten nicht mehr auf dem neusten Stand!
Als erstes sollten die Vor-und Nachteile der verschiedenen Größen diskutiert werden:
Fall A-->2,5" FP
Vorteil:
- Hohe Mobilität
- meist kein extra Netzteil erforderlich
- geringere Lautstärke
Nachteile:
- sind etwas langsamer
- haben weniger Speicher
- sie sind wie Frauen: man sollte sie mit Sorgfalt behandeln, wenn man dies nicht tut können diese schneller kaputt gehen, bei "robustem" Gebrauch. Meistens ist der Benutzer dann selbst schuld, wenn diese dann den Geist aufgibt, bewertet aber die Platte dann gleich mal als schlecht. Wer eine robuste Platte braucht, sollte sich dann einen Speicherstick holen.
Fall B--> 3,5" FP
Vorteil:
- sehr hohe Kapazitäten möglich
- sehr schnell
Nachteil:
- nur wenig mobil
- Netzteil notwendig
Fall C--> 1,8" und 1,0'' FP
Vorteil:
- sehr klein
Nachteil:
- sehr teuer
- geringer Speicher
- geringe Auswahl
- sehr langsam
Solche Festplatten findet ihr hier: KLICK
Alternative:
- 2,5 " Festplatten sind auch sehr klein und reichen für den mobilen Einsatz
- Kauf eines USB Sticks
Wenn ihr euch entschieden habt welche Größe ihr nehmt, gibt es noch 2 Möglichkeiten:
Entweder ihr kauft eine
1) "fertige" Externe Festplatte oder
2) baut euch die selber zusammen
Wenn ihr euch nun entschieden habt werden folgende Fälle behandelt:
Hinweis 1
Fall I) ist für normale User bzw. sind Platten mit USB Anschluss für den gelegentlichen Gebrauch wie Datensicherung, Ablage für Filme, Musik gedacht.
FallII) ist für anspruchsvolle User, die die gleiche Geschwindigkeit haben wollen wie interne Festplatten erzielen können.
Schaut bitte zu erst ob euer Mainboard einen E-Sata Anschluss besitzt, ansonsten braucht ihr ein Slotblech. KLICK
Falls ihr ein sehr alten PC habt, schaut nach, ob ein Sata Anschluss zur Verfügung steht.
Achtet darauf, dass bei manchen Gehäusen das Slotblech im Lieferumfang mit dabei ist.
Hinweis 2
Es werden beim selber zusammen bauen nur SATA Platten behandelt. Falls ihr eine alte Platte aus eurem Rechner nutzen wollt, müsst ihr auch nachschauen, ob es sich auch um eine Sata-Platte handelt. Wenn es eine IDE ist, dann braucht ihr natürlich ein IDE Gehäuse. Das ist aber nicht zu empfehlen, da diese "aussterben" und der Vorteil einfach die Platte zu tauschen futsch ist.
Raidsonic bietet aber auch Gehäuse an die beides können: KLICK
Fall A 1)
Spoiler:
PCGH hat im Heft 09/2007 2,5 Zoll Platten getestet.
Am besten Schnitt die Toughdrive Pro ab mit 250 GB, Garantie 2 Jahre
+ schneller Datentransfer, Lesen 32MB, Schreiben 26MB
+ belegt nur einen USB Port
+ sehr leise
(- Keine Tasche)
2. Platz: Seagate Free Agent Pro, 160GB, Garantie 5 Jahre
+ Hohe Transferrate, Lesen 29 MB, Schreiben 25 MB
+ schnelle Zugriffzeit
+ sehr leise
(+ SoftwarePaket)
(- benötigt 2 USB Anschlüsse)
(- keine Tasche)
4. Platz: Trekstor Pocket. x.u, getestet 120GB (bis 160GB erhältlich), Grantie 2 Jahre
+ Ausstattung (Tasche)
+ sehr leise
+ hohe Transferrate , Lesen 31 MB, Schreiben 24MB
(- benötigt 2 USB Anschlüsse)
()= meine Meinung
gibt auch eine Trekstor mit 250 GB und Tasche. Wurde aber nicht getestet KLICK
Es ist noch zu sagen das die "Fertigen" nicht so schnell sind, wie die Externen, die im Fall A2 behandelt werden.
Fall A 2)
Spoiler:
Fall I)
Zu erst benötigt ihr ein Gehäuse: von Raidsonic oder von Revoltec und eine Festplatte die ihr euch hier aussuchen könnt: KLICK
3 FP kann ich empfehlen:
Samsung SpinPoint M5S 250GB SATA (HM250JI)
Hitachi Travelstar 5K320 250GB SATA II (HTS543225L9A300) oder die 320GB Version
Seagate Momentus 5400.3 160GB SATA (ST9160821AS)
Western Digital Scorpio 320GB SATA (WD3200BEVT)
Fall II)
Nun braucht ihr noch folgendes Gehäuse Raidsonic IB-266StUS-B KLICK
und eine schnelle Platte! Auf alle Fälle müssen es 7200 Umdrehungen!
Die schnellste 200GB Platte ist diese hier:
Travelstar 7K200 200GB SATA (HTS722020K9SA00)

Die mit schnellste 320GB Platte: Ist die ST9320421AS oder die 7k320.
Aber auch die "Samsung SpinPoint M5S 250GB SATA (HM250JI)" und "Samsung SpinPoint M6S 320GB SATA (HM320JI)" wären eine gute alternative, allerdings mit geringeren Zugriffzeiten und BurstSpeed.
Fall B 1)
Spoiler:
Für beide Fälle (Fall I und II) empfehle ich folgende Festplatte da diese sich preislich nur geringfügig von der normale Version "Western Digital My Book Essential" mit nur einem USB Anschluss unterscheiden:
Western Digital My Book Premium ES 500GB, eSATA/USB 2.0 (WDG1SU5000E) (WDG1SU5000E).
Externe Festplatten von Western Digital sind bis jetzt die Besten die es gibt. In unzähligen Test's waren diese immer spitze und haben 1. Plätze eingeheimst.
Weitere Tests findet man auch hier: KLICK
Wer nur USB2.0 zu Verfügung hat, sollte sich die Buffalo HS500U2 anschauen. Diese hat höhere Transferraten, als normale USB 2.0 Festplatten.
Einen "Test" gibts hier: KLICK
Fall B 2)
Spoiler:
Anschlussart USB und SATA:
Für Fall I und II können folgende Gehäuse gewählt werden:
Gehäuse: von Raidsonic
oder von Revoltec entweder nur mit USB (Fall I) KLICK oder mit USB und eSATA für den Fall II) KLICK2
Festplatte für Fall I)
Eine gute Festplatte wäre die Samsung SpinPoint T166 500GB SATA II (HD501LJ) oder die Seagate Barracude 7200.10 (Bitte vorher immer die Geizhals-Bewertungen der jeweiligen FEstplatte anschauen, da gerade die 501LJ und die F1 zwar schnell ist aber anscheiend oft kaputt geht.
Festplatte für den Fall II)
Die aktuell beste Platte ist die ST3500320AS Barracuda 7200.11. Sie ist leise, wird nicht so warm und ist super schnell!
Für den kleinen Geldbeutel, aber bei gleicher Technologie:
Ist die Seagate 7200.10 ST3250410AS zu nennen. Beachtet unbedingt, dass auch es sich auch um die "ST3250410AS" handelt, da man diese Platte nur an der Modellnummer erkennt. Diese schaffen durchschnittliche Transferraten von ca 88MB/s. KLICK
Sie besitzen eine höhere Datendichte, da eine Platte eingespart wurde und ist somit sehr leise(die leiseste Platte auf dem Markt, leiser als die Samsung 501LJ oder andrere 7200.10 Modelle), hat hohe Transferraten, ist leichter und wird nicht so warm.
Mehr als 500GB:
Noch etwas schneller und einer der besten Festplatten ist die Samsung SpinPoint F1 1000GB 32MB SATA II (HD103UJ) oder dieWestern Digital Caviar Blue 640GB SATA II (WD6400AAKS).
Sie ist zuverlässig und verdammt schnell.
Auch ein Review von "Held der Nation" könnt ihr euch HIER anschauen.
Anschlussart: LAN/NAS Systeme
Externe Gehäuse findet ihr hier: KLICK
Für PATA (IDE) Festplatten ist die Raidsonic IB-NAS1000-B, IB-NAS2000-B und die IB-NAS900-B zu nennen
Für SATA Festplatten die Raisdsonic SL3620-2S-LB2.
Geändert von JamesCarter (13. 11. 2008 um 20:44 Uhr)
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17. 09. 2007, 21:18 #10
..::Betriebssystem::..

Betriebssystem
Eine häufige Frage ist auch die nach dem richtigen Betriebssystem (im Folgenden "OS" genannt, für "Operating System). Dabei beschränke ich mich hier weitestgehend auf Windows, da jeder, der kein Windows benutzt, vermutlich genau weiß, warum er sich für sein OS entschieden hat und keine Kaufberatung nötig hat.
Insgesamt also Windows XP und Vista, jeweils in der 32bit- (x86) und 64bit-Version (x64).
Allgemein:Heutzutage ist die Frage nach dem richtigen Windows nicht mehr allzu leicht zu beantworten. Gerade Vista hat die Windowsnutzer in 2 Lager gespalten. Viele boykottieren Microsofts neuestes Spielzeug, da es vermeintlich unnötig Resourcen frisst und dadurch die eigentlichen Programme mehr oder weniger stark ausbremst. Die Aufwendige Aero Glass Oberfläche macht auf älteren Rechnern das Arbeiten zur Geduldsprobe, so dass nur noch ein abschalten dieser Funktion übrig bleibt.
Vista hat natürlich auch Vorteile: es ist vermeintlich sicherer, der Explorer bekam einige nützliche Features spendiert und DX10 wird wohl (leider) auch Vista-Exklusiv bleiben, weshalb alle Gamer mittelfristig auf Vista umsteigen müssen, wenn sie die volle Grafikpracht der neuen Optikknaller wie Crysis und Bioshock genießen wollen. Doch später mehr dazu.
XP/VistaSpoiler:
Pro Vista
- Viele Neuerungen:
- Neuer, sehr intuitiver Explorer
- DirektX 10: die neuste Version Microsofts hardwarenahen Programmiermodells wird allen Anschein nach Vista-exklusiv bleiben; Gamer müssen zu Vista greifen wenn sie die volle Grafikprachte genießen wollen
- Übersichtliche, geschmeidige, hardwarebeschleunigte Aero-Glass Oberfläche
- IE7 integriert: W3C komformer, Tabbed Browsing; Im Grunde Derivat des Firefox.
- BitLocker Verschlüsselung
- Support für XP wird März 2009 weitestgehend eingestellt; 2014 endgültig Schluss
- Treiber Support für ältere Hardware nicht immer gewährleistet; teilweise kann per manueller Installation oder Kompatiblitätsmodi abhilfe geschaffen werden
- Dank umfangreichen MediaCenters für den Einsatz in HTPCs geeignet (nur Home Premium und Ultimate)
- Gecrackte Versionen oft komfortabler, da die Automatischen Updates funktionieren und während des Setups keine weitere Daten angegeben werden müssen
- Wesentlich schlanker als Vista
- Dadurch erheblich schneller in den meisten Vorgängen
- erheblich geringere Ram-auslastung (~200MB statt ~700MB)
- weniger Home-Phone
- günstiger (89€ (XP pro) statt 159€ (Vista Home Premium))
- Kompatiblität zu mehr Software
- keine nervige User Account Control
Neutral
- Jegliche Windows Software dank das Kompatiblitätsmodus im Grunde auch auf Vista ausführbar
32/64bitSpoiler:
Der zweite Faktor ist die "bittigkeit", also die Wahl jeweils zwischen der 32bit und 64bit Version.
Alle Desktop Prozis ab Intel Pentium 4 630 und AMD Athlon 64 haben haben eine 64bit Architektur. Das bedeuted, vereinfacht gesagt, dass die Recheneinheit im Prozessor mit jedem Takt 64bit (Binäre Zahl mit 64 Stellen), anstatt der bisherigen 32 verarbeiten kann. Um die Vorteile nutzen zu können ist allerdings zumindest ein 64bit OS vonnöten, optimierte Programme reizen die erweiterte Architektur erst voll aus.
Das ganze bringt Grundsätzlich einige Vor-, aber auch Nachteile:
Pro 64 bit- + 20-30% Geschwindigkeitsvorteil durch erhöhte, prozessorinterne, Registerzahl und weitere Funktionen
- Doppelte Adresslänge; dadurch kann mehr Speicher addressiert werden. Allerdings ist keinesfalls nur eine Verdopplung möglich, vielmehr verdoppelt sich die ansprechbare Menge an Bytes mit jedem bit! Dadurch wird die berühmte 4 Gibibyte (2^32) Grenze theoretisch auf über 16 Exbibyte (2^64; ~16 Millionen Terabyte, 4000mal mehr als die gesamte Kapazität von Rapidshare.com ;)).
- 64bit optimierte Games können höher aufgelöste Texturen darstellen, ohne Performance zu verlieren. Von Entwicklern wird, um 64bitTechnologie zu pushen, das so Verbesserte Bild oft als 64bit-exklusiv promoted, unter höherer Belastung für das System kann der Gleiche Detailgrad aber auch unter 32bit erreicht werden, siehe Farcry.
Neutral zu 32 bit
- Da die SSE Einheit nicht betroffen ist, werden Gleitkomma, Mathematische und Multimediaoperationen meist weder beschleunigt, noch gebremst, weil diese allgemein von der SSE-Einheit übernommen werde.
Kontra 64 bit
- Alle Adressierungen verbrauchen den doppelten Speicher, dieser Speicher muss auch erstmal bewegt werden. Dadurch werden nicht nur Festplatten stärker belasten, auch Programme werden u.U. merklich langsamer ausgeführt da sich der Traffic zwischen CPU-Cache und Arbeitsspeicher zT verdoppelt.
Zusammengefasst kann man sagen, dass sich die Vorteile in der Berechnung Teilweise durch den erhöhten Datenverkehr abwiegen, aber immer noch der große Vorteil des riesigen Adressraums bleibt, der den Einsatz von praktisch beliebig viel Arbeitsspeicher erlaubt.
Kaufberatung:
Ordne deinen Rechner ein:
- Absolut Grafikorientierter Highend-Computer: Vista Home Premium x64 oder Ultimate x64
64bit-optimierte Games erreichen höhere Grafikqualität bei besserer Performance. Ältere Scanner oder andere Hardware wird nicht angeschlossen, sodass keine Treiberkonflikte zu erwarten sind. Mind 3GB RAM machen den Resourcenhunger Vistas nichtig. - Allrounder: Vista Home Premium x86
Du spielst oft, machst aber auch andere Sachen an deinem Rechner. Vista x86 ist zum Einen auf dem neuesten Stand und lässt zum Anderen höchste Kompatiblität zu aller Hard- und Software erwarten. - CAD-Rechner: XP Professional x86
Viele Plugins für Adobeprodukte und 3D-Programme sind für XP geschrieben und lassen sich unter Vista zT nicht mehr nutzen. Außerdem spart man Resourcen. - Günstiger Office-Rechner: Windows XP Home Edition
Neuere Onboard Grafikkarten haben zwar DX9 Support und sind dabei auch recht flott, doch gerade ältere Rechner sind mit Vista hoffnungslos überfordert. Die Nutzung Vistas auf einem Rechner mit 512MB Ram ist zwar im Grunde möglich, doch sobald ein Programm geöffnet wird, gerät das System ins stottern. Das ist unnötig und nervtötent, XP verrichted seinen Dienst hier viel sauberer. - Dualcore Notebook mit mind 1GB RAM: Vista Home Premium/Business
Auf dem neuesten Stand und noch genug Resourcen für die eigendlichen Anwendungen. Auf Aero Glass sollte vezichtet werden, da die 3D-Ansichten Hardwarebeschleunigung benötigen, welche den Akku unnötig belasten. Je nachdem, ob Firmen- oder Privatnotebook Home- oder Businessversion. - Singlecore Notebook mit <1GB RAM: Windows XP Home/Pro
Vista würde das System zu stark belasten, so dass nur Windows XP in Frage kommt.
Fazit:In den meisten fällen sollte Vista X86 die richtige Wahl sein.
Wessen PC keinen ausreichenden Prozi und RAM hat, sollte bei XP bleiben, um sich das Arbeiten nicht zur Qual zu machen. Für einem Vista-Rechner sollten mind. 1,5GB Ram zur Verfügung stehen, da alleine das OS >500MB belegt.
Auch wer ältere oder ausgefallene Hard- und Software betreibt, wird weiter mit XP leben müssen.
Eine Weitere Möglichkeit ist das erstellen eines Dualboot Systems, bei dem man sich nach dem POST zwischen XP und Vista entscheiden muss. So kann man ein flinkes Officesystemm und aktuelles DX10-Gamersystem in einem Computer vereinen. Möchte nochmal erwähnen, dass XP x32 Grundsätzlich eine gute Alternative darstellt, solange kein DX10 verlangt wird.
Vernünftige Gründe für die Verwendung von XP x64 fallen mir kaum ein.
Sonstiges:
Windows 7 ist der dezent verbesserte Nachfolger von Vista, welcher mit sinnvollen ergonomischen Features und verringertem Resourcenhunger aufwartet. Nach meiner Einschätzung ist Win7 in jeder Hinsicht empfehlenswerter weshalb Vista mit erscheinen des Nachfolgers im Jahr ´10 keine Rolle mehr spielen dürfte. Win7 ist schon jetzt sehr stabil und weitgehend zu bisheriger Software kompatibel.
(Du hast einen alten Rechner wieder Fit gemacht der mit Vista und XP überfordert ist? Hier findest du Hilfe.)Geändert von CronekorkN (01. 02. 2009 um 02:27 Uhr)
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27. 11. 2007, 13:49 #11
Schritt-für-Schritt Anleitung

Schritt-für-Schritt Anleitung
- Allgemein
Es folgt eine Schritt-für-Schritt Anleitung von der Idee der Anschaffung, bis hin zum neuen Rechner.
- Was will ich
Als erstes sollte man sich im Klaren sein, was man eigentlich will. Ein Officerechner braucht keine Highend-Grafikkarte, ein HTPC keine stromfressendes Quadcore-CPU. Auch wenn Laptops "cool" aussehen, sind sie als Desktopersatz wegen ihrer unergonomischen Tastaturen, begrenzten Aufrüstbarkeit und des weit höheren Preises aber ehr unpraktisch.
- Knowledgebase anschauen ;)
Hier stehen viele wichtige Informationen, die beim Kauf eines neuen Rechners hilfreich sein sollten. Die Beispielsysteme stellen eine zusätzliche Orientierungshilfe dar.
Falls du eine Abkürzung (zB: OC, CL, SLI, CF, ..) oder einen Sachverhalt (zB: CL4/CL5?) nicht verstehen solltest, schau einfach nochmal hier herein, vieles sollte dann verständlich sein.
Dir ist der Unterschied zwischen zwei Produkten (des gleichen Herstellers) nicht klar? Dann erspare dir einen peinlichen Thread und schau einfach auf die Seite des Herstellers, das hilft meist!
- Kaufberatungsthread erstellen
In deinem eigenen Beratungsthread sollte nach Möglichkeit schon eine Zusammenstellung von dir zu finden sein, an der man sieht, dass du dir auch Gedanken gemacht hast. Wer sich nur eine kurze Weile mit dem Thema auseinandersetzt sollte dazu in der Lage sein und eine inkompatible Zusammenstellung wird schon lieber gesehen als gar keine.
Zumindest eines der Beispielsysteme sollte vorzufinden sein!
Weiter sollte folgendes beachtet werden, um möglichst viele produktive, zielführende Antworten zu provozieren:
- Informationen
Gib bitte ausreichend Informationen an, damit nicht erst unnötig Zeit und Lust durch nachfragen vergeht. Diese Informationen sollten immer angegeben werden:
- Budget: Wie viel willst/kannst du ausgeben?
- Verwendungszweck: Ist die neue Hardware für Games oder Officebetrieb gedacht? Soll weitere Performance durch Übertaktung erzielt werden?
In den meisten Fällen sind gewisse "Standardkomponenten" die Richtige Lösung:
-Prozessor: (Intel:) E6750/Q66; (AMD:) Athlon X2 ~5200+
-Mainboard: (Intel:) Gigabyte P35-DS3; (AMD:) MA69G-S3H
-RAM: 2/3/4 GB MDT 800MHz
-Netzteil: Seasonic 330W/Corsair 450W
Erläutere möglichst, warum diese Komponenten in deinem Fall nicht angebracht sind. - Wiederverwendung: Welche Hardware ist bereits vorhanden und kann g.g.f. wiederverwendet werden? Wichtig sind u.a.: CPU (Sockel, MHz, Typ,...), Mainboard (genaue Bezeichnung), RAM (DDR1/2/3, MHz), Netzteil (Watt, Wichtig: Hersteller), HDD (Sata/IDE,...) usw
- Informativer Threadtitel: Benutze einen aussagekräftigen Titel wie "Zusammenstellung: Gamingrechner ~950€". Dass du eine Kaufberatung brauchst, muss im Titel nicht erwähnt zu werden, davon gehen schließlich alle Besucher dieses Forums aus.
- Übersichtliche Zusammenstellung: Die og. Zusammenstellung sollte nur die wichtigsten Informationen enthalten. Unwichtiger Test, wie Artikelnummern können getrost entfernt werden.
Beispiele:
Spoiler:
So nicht (Wörterbrei schmeckt nicht):
Samsung SH-S203P bulk schwarz
Versandpreis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten und Logistikkosten
Liefertermin unbekannt 27,68 € 27,68 € [Artikel entfernen]
2048MB-KIT DDR2 MDT , PC6400/800, CL5
Versandpreis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten und Logistikkosten
sofort lieferbar 31,20 € 62,40 € [Artikel entfernen]
Coolermaster Elite 330 ohne Netzteil schwarz
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Liefertermin unbekannt 28,28 € 28,28 € [Artikel entfernen]
ATX-Netzteil Corsair VX450W 450 Watt
Versandpreis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten und Logistikkosten
Liefertermin unbekannt 52,58 € 52,58 € [Artikel entfernen]
Intel Core 2 Quad Q6600 boxed, 8192Kb, LGA775, 64bit, Kentsfield
Versandpreis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten und Logistikkosten
Liefertermin unbekannt 184,63 € 184,63 € [Artikel entfernen]
Club3D 8800GTS, 512MB, NVIDIA Geforce 8800GTS, PCI-Express
Versandpreis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten und Logistikkosten
Liefertermin unbekannt 225,14 € 225,14 € [Artikel entfernen]
Gigabyte GA-P35-DS3R ,Intel P35, ATX, PCI-Express
Versandpreis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten und Logistikkosten
verfügbar ab 19.03.2008 85,85 € 85,85 € [Artikel entfernen]
WD Caviar GP WD5000AACS 500GB
Versandpreis inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten und Logistikkosten
sofort lieferbar 73,59 € 73,59 € [Artikel entfernen]
Summe: 740,15 € 1)
So ist besser (Übersicht):
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184,63 €
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2048MB-KIT DDR2 MDT , PC6400/800, CL5
62,40 €
Club3D 8800GTS, 512MB, NVIDIA Geforce 8800GTS, PCI-Express
225,14 €
WD Caviar GP WD5000AACS 500GB
73,59 €
Samsung SH-S203P bulk schwarz
27,68 €
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52,58 €
Summe: 740,15 €
- Quotes/Zitate und Fullquotes
Um auf einen bestimmten Satz einem der vorherigen Poster einzugehen oder externe Quellen zu Zitieren, können Quotes sehr sinnvoll sein.
Ständiges Fullquoten des Vorposters ist jedoch lästig und stört den Lesefluss ungemein. Auch wenn der Beitrag, auf den Du dich beziehen willst, schon einige Posts zurückliegt, reicht i.d.R. das obligatorische "@nickname".
- Doppelposts
Ihr habt etwas vergessen in eurem Post zu erwähnen? benutzt den "edit"-Button:
!!
Diese "Doppelposts" sind auch nervig und lassen "Beitragszähler-Pushing" vermuten.
Die Beantwortung Deiner Frage(n) kann u.U. etwas länger dauern, gerade bei ehr seltenen Themen und zumal keiner 24/7 an seinem Rechner sitzt. Schiebe also bitte nicht nach einer Stunde einen "Kann mir keiner helfen?"-Post nach.
Pushing nur in angebrachten Ausnahmen!
Zusammenfassung
Benutze den "Antworten", nicht den "Zitieren"-Button und mache keine Doppelposts. Wenn du etwas ergänzen willst, benutze die "Editieren"-Funktion. Gib uns alle erforderlichen Informationen.
Wenn Du dich danach richten könntest, würdest du uns allen den Alltag im "Kaufberatungsforum" erleichtern, es macht nämlich keinen Spaß den Threaderstellern einzelne Info-Fragmente aus der Nase zu ziehen und entsprechend mager und zahllos fallen die Antworten in liderlichen Threads aus. Gib dir also im eigenen Interesse Mühe ;)
- Informationen
- Händlerwahl
Hier beziehe ich mich momentan nur auf Online-Shops:
Es ist eigentlich ein leichtes, das günstigste Angebot aus allen deutschen Online-Shops heraus zu sondieren, wenn man sich eine Wunschliste bei Geizhals.at zusammenstellt (Händler ggf vorher per klick auf die entsprechende Flagge oben-links auf der Seite auf Deutschland begrenzen).
Dazu einfach die gewünschten Komponenten nach und nach heraussuchen und jeweils per klick auf "Artikel in Wunschliste http://geizhals.at/b/av2/speichernn.gif " die einzelnen Artikel der Wunschliste hinzufügen.
Wenn damit fertig, links in der Menüleiste auf "Wunschlisten" klicken und die Gewünschte per Mausklick anzeigen. Ein letzter klick auf "Günstigste Anbieter für alle Artikel ermitteln" zeigt die jeweils 3 günstigsten Kombinationen bei der Bestellung bei 1 bis 3 Händlern, zusätzlich kann angegeben werden, ob alle Artikel sofort oder innerhalb der nächsten 4 Tage Lieferbar sein müssen. So findet man eigentlich schnell die richtigen Shops, allerdings sollte man auch die Händler-Bewertungen beachten.
Wer sich nicht zutraut die Komponenten selber zusammenzuschrauben kann diese Aufgabe auch dem Händler überlassen, indem er bei einem der folgenden bestellt und die entsprechende Dienstleistung dazukauft:
- Mindfactory.de: Ordentlicher Service, große Auswahl günstiger Komponenten; ab 200€ Nachts (0-6 Uhr) versandfreie Lieferung; bevorzugte Behandlung für extra 6,90€.
- Alternate.de: Legendärer Service, große Auswahl, extrem schnelle Abwicklung, aber etwas teurer.
- Hardwareversand.de: Sehr günstig, ausreichender Service, günstiger Zusammenbau.
- PC-Tweaker.de: Bieten auch pretestet Ware.
- Bezahlart
Die Bestellung per Vorkasse ist idR einige Euro günstiger, birgt allerdings gewisse Risiken: Falls ein Artikel plötzlich nicht mehr Lieferbar sein sollte, das Päckchen verloren geht oder man die Bestellung ganz einfach stornieren möchte, rennt man seinem Geld hinterher. Manche Shops lassen sich bei der Rückgabe des Geldes soviel Zeit, dass man diese Wahl der Zahlungsart sehr bald bereut.
Bei der Bestellung weniger, sofort Verfügbarer Artikel ist Vorkassebezahlung idR kein Problem, wenn es sich jedoch um eine Vielzahl von Artikeln, vlt gar um die Komponenten eines ganzen Rechners handelt, kann eine Bestellung per Nachnahme aber viel Frust ersparen.
- Zusammenbau
Kaum ein Grobmotoriker vermag es heute nicht fertig zu bringen einen Rechner zusammenzuschrauben, wenn er ein paar Kleinigkeiten beachtet: keine Gewalt anwenden und nichts ohne Anleitungen montieren, das an mehrere Stellen passen würde.
Wenn man sich noch an folgende, grobe Anleitung hält und nebenbei ein wenig googelt, steht dem erfolgreichen Zusammenbau eigentlich nichts mehr im Wege.
Anleitung:Spoiler:
Es folgt eine grobe Anleitung. Eine wesentlich detailliertere hat Al Capone geschrieben, diese lässt kaum eine Frage offen: Rechnerzusammenbau- und OC-Tutorial
Das einzige Werkzeug, das benötigt wird, dürfte ein mittlerer Kreutz-Schraubenzieher sein.
- Mainboard aus der Verpackung holen und auf der antistatischen Folie, in die es eingepackt war, auf einem weichen Untergrund platzieren.
- Prozessor auspacken, Sockel-Verriegelung auf dem Mainboard öffnen, CPU einsetzen (bitte richtig herum), Verriegelung schließen.
- Wärmeleitpaste auftragen: Die Schicht sollte auf jeden Fall den Kompletten Heatspreader der CPU bedecken, dabei aber so dünn wie möglich sein, um die Wärme so effektiv wie möglich an den Kühlkörper abgeben zu können. Nur notwendig, falls sich auf dem Kühlkörper nicht schon WLP befinden sollte, das bei Box-Kühlern der Fall ist!

- Kühler montieren: Die Montage ist bei AMD und Intel grundsätzlich unterschiedlich. Bei AMD wird die Metallklammer einfach auf beiden Seiten in die Nasen am Montagerahmen angelegt und mit dem Schalter festgezogen.
Bei Intel kommt das grauenhafte Push-Pin-System zum Einsatz: Hierbei wird der Kühler am besten einfach auf die CPU gesetzt und dann einmal in alle Richtungen gewackelt, damit die äußeren Pins durch die Löcher im Mainboard rutschen, anschließend die inneren Pins durchdrücken bis sie hörbar einrasten. Das Mainboard hat danach die Form eines Schlaglochs, das ist aber nicht zu vermeiden. - Die RAM Module passen nur in eine Richtung: schaue dir an an welcher Stelle die Kerbe an der Kontaktseite ist und vergleiche mit dem Board. Öffne die Hebel an den Enden des Slots, lege den RAM an und drücke ihn vorsichtig herein, bis die beiden Hebel geschlossen sind.
- Das Netzteil wird idR von innen in Position gebracht und mit vier Schrauben von der Gehäuserückseite aus fixiert.
- In der Gehäuse-Innenwand sind vorgebohrte Löcher, in welche die sechskantigen Abstandshalter-Schrauben platziert werden. Sie haben oben ein weiteres, weibliches Gewinde, mithilfe dessen Später das Mainboard befestigt wird. Die Abstandshalter-Schrauben werden nur an den entsprechenden Stellen benötigt, an denen das Mainboard auch Löcher hat.

- Dem Mainboard liegt eine Blende für das Backpanel bei:

Diese wird an die entsprechende Stelle im Case eingeklemmt. Einfach dranhalten und gegendrücken, bis sie einrastet. - HDDs und Laufwerke montieren: das ist bei jedem Case anders, sollte aber niemanden vor größere Schwierigkeiten stellen.
- Lege das Case auf die Seite, so dass du bequem das Mainboard einsetzen kannst. Lege es auf die Abstandhalter und schaue ob die Anschlüsse vom Backpanel richtig hinter der Blende sitzen und schraube es anschließend fest.
- Nun müssen einige Kabel angeschlossen werden: HDDs und Laufwerke jeweils ein Datenkabel ans Mainboard und ein Stromkabel zum NT. Das Mainboard benötigt einen 24-Pin und einen 4-Pin Stromanschluss, letzterer wird häufig vergessen.
- Von Fall zu Fall unterschiedlich müssen noch Lüfter montiert werden. Die Luft wird immer Richtung der Halterungen für den Motor geblassen:

- Nun muss noch das Frontpanel angeschlossen werden:
Power und Reset Knopf (zB PWR_SW und RST_SW): meist in der unteren linken Ecke des Mobos befinden sich die männlichen Pfostensteckerchen, an die die entsprechenden kleinen Kabel, die zu Power und Reset Knopf am Gehäuse führen sollten, angeschlossen werden. Richtung ist egal, da die beiden Schalter nichts weiter machen als die beiden Adern kurz zu schließen.
Status-LEDs (zB PWR_LED und HDD_LED): Meistens eine permanent leuchtende LED und eine, die bei Aktivität einer Festplatte leuchtet. LEDs funktionieren nur, wenn der Strom in eine bestimmte Richtung fließt, andersherum gehen sie jedoch auch nicht kaputt.
Audio: Oft dicker Stecker-Block aus mehreren Pfostensteckern, der an das interne Soundkarten I/O, meist in der nähe des Backpanels, angeschlossen werden muss. Falls man etwas falsch anschließt, wird höchstens die Tonqualität schlechter und nichts geht kaputt.
USB und Firewire (IEEE1394): Hier kann man schnell etwas falsch und damit genauso schnell etwas kaputt machen. Geräte, die an einen intern falsch verkabelten USB-Port angeschlossen werden gehen wahrscheinlich kaputt. Also: Obacht und genau dem Manual folgen! - Jetzt kann das Gehäuse eigentlich wieder zugeschraubt werden, zumindest sollte der Rechner jetzt hochfahren. Sinnvoll wäre noch das verwalten der Kabel mithilfe von Klebestreifen oder Kabelbindern oder Volt-Mods an den Lüftern, um die Lautstärke des Rechners zu senken. Das geht jetzt aber zu weit ins Detail, evtl werden diese Themen ein ander Mal noch behandelt.
- wird zeitnah vervollständigt.
- Mainboard aus der Verpackung holen und auf der antistatischen Folie, in die es eingepackt war, auf einem weichen Untergrund platzieren.
- Rückgabe und Gewährleistung/Garantie
Auf Hardware gibt es eine gesetzliche Gewährleistung von 24 Monaten (bei gewerblichen Händlern), das ist bei Onlineshops auch nicht anders als beim Media Markt um die Ecke. Die ersten 6 Monate davon sind Gewährleistung mit Beweislast-Umkehr. Für dich heißt das: innerhalb der ersten 6 Monate muss der Verkäufer nachweisen, dass der bemängelte Defekt durch dich entstanden ist, was er in keinem Fall kann, solange des Produkt optisch einwandfrei ist. Nach 6 Monaten läuft es allerdings andersrum und du musst beweisen, dass der Defekt schon von Anfang an vorhanden war (was eher aufwändig ist, aber sogar angeblich gute Erfolgschancen hat -lohnt sich aber trotzdem wegen dem Aufwand fast nie).
Bei Gebrauchtwaren kann der Händler die Gewährleistung auf 12 Monate begrenzen (ebenfalls in den ersten 6 Monaten mit Beweislast-Umkehr.)
Viele Hardware-Hersteller bieten darüberhinaus noch Garantie auf ihre Produkte. Garantie ist freiwillig - der Garantie-Gebende kann die Garantiebedingungen beliebig festlegen.
Im Falle eines Hardwaredefekts kann es u.U. sehr sinnvoll sein, den Defekt über den Hersteller abzuwickeln. Be Quiet tauscht im ersten Jahr defekte Netzteile Vor-Ab, und das geht daher viel schneller als ein Austausch über den Händler.
Im Schadensfall -oder besser schon beim Hardwarekauf- lohnt ein Blick in die Garantie.
Vorsicht: Einige Hersteller wickeln ihre Herstellergarantie nur über den Händler ab -dieser ist aber dem Kunden gegenüber nicht zur Mithilfe verpflichtet.
Auch der Händler kann Garantie auf seine Produkte geben.
Auch gibt es bei Online-Bestellungen die Möglichkeit, ein funktionierendes Produkt ohne Angabe von Gründen innerhalb der ersten 14 Tage ab Erhalt zurückzuschicken und den vollen Kaufpreis erstattet zu bekommen. Falls der Produkt-Preis 40€ übersteigt, muss der Händler sogar die Rücksende-Kosten übernehmen. Diese Frist beginnt -wohl gemerkt- erst ab Erhalt eines funktionierenden Produktes!
Das hat den Sinn, dass man Online ja im Prinzip die Katze im Sack kauft. Ein Monitor kann auf den Bildchen der Herstellerseite noch so schön aussehen, wenn er einem in real einfach optisch gar nicht gefällt oder das Bild mies ist. Daher das 14-tägige Umtauschrecht und zwar auch, wenn man den Artikel ausgepackt und genutzt hat, denn die Verpackung alleine vermittelt meist auch keinen besseren Eindruck als die Herstellerseite, deshalb muss man ihn testen können!
Im Handel allgemein (z.B. Media Markt) gibt es kein gesetzlich verankertes 14-tägiges Umtauschrecht- das ist, wenn es der Laden gibt, eine freiwillige Leistung!
Bei Ebay liegt die Dauer des Widerrufs-Recht oft bei 4 Wochen.
Privatverkäufer können Gewährleistung und Widerrufs-Recht ausschließen.
Trotzdem gilt:Entspricht die Ware nicht der Beschriebenen, kann man Nachbesserung verlangen und danach (wenn Keine erfolgt) vom Kauf zurücktreten.
(Danke an Philipus II)
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Geändert von CronekorkN (22. 12. 2007 um 00:57 Uhr)
- Allgemein
-
30. 07. 2008, 20:33 #12

Grafikkarte
AllgemeinIn manchen Systemen spielt die Grafikkarte eine untergeordnete Rolle, in vielen jedoch stellt sie die wichtigste Komponente dar. Sie ist ausschlaggebend für die Spieleperformance, 3D-Modeler, Map-Editoren und selbst die Aero-Oberfläche von Vista benötigen 3D-Beschleuniger. Dabei ist es sehr schwierig den Überblick zu behalten, da der Markt der Desktop-Grafikkarten sich so schnell verändert wie kaum ein anderer auf der Welt.
Die größte Rolle spielt die GraKa in einem Gamingrechner, da sie nur in diesem Einsatzgebiet bis an ihr Limit gefordert wird. 3D-Programme wie Maya, 3DS Max, Valve Hammer Editor oder Blender fordern die Grafikkarte zwar auch, aber bei weitem nicht so stark wie ein Spiel. Mit der zunehmenden Verbreitung der DVD fingen die Hersteller der 3D-Beschleuniger an, ihren GPUs Funktionen zu spendieren, die den CPUs Arbeit beim dekodieren des Films abnehmen oder ein Ruckelfreies abspielen erst ermöglichen.
Ich möchte mich hier auf die Desktopgrafikkarten beschränken und die teuren Server und Workstation Boards außen vor lassen.
On-Board/Periphiralkarte3D-Beschleuniger gibt es in Form von Steckkarten und als integrierte Lösungen. Letztere sind weit weniger Leistungsfähig als die Kartenlösung reichen aber für 3D-Programme, Vista Aero und weniger Anspruchsvolle Spiele allemal aus. Dabei sind sie dank passiver Kühlung Geräuschlos und verbrauchen kaum 20 Watt, meist deutlich weniger. Grafikkarten können -auf dauer- kaum erträglichen Lärm verursachen und verbrauchen unter Last 100-200Watt. Stromsparfeatures sind nur bei Notebook Grafikkarten Standard und bei Desktop Modellen gerade erst im kommen.
Grafikkarten brauchen also nur Gamingrechner, für Office und 3D-Modeling reicht die onboard-Lösung. Dabei entstehen wesentlich weniger Kosten bei Anschaffung und Betrieb und Gesamtlautstärke des Systems wird deutlich gesenkt.
SchnittstellenPCIe löste zuletzt AGP ab, die erste spezielle Grafikkartenschnittstelle. Davor wurden die Grafikkarten über das Standard Periphiralkarteninterface PCI betrieben, dessen Bandbreite aber schnell zu knapp wurde, um den steigenden Anforderungen der damals aktuellen Grafikkarten gerecht zu werden. Daraufhin wurde AGP eingeführt, welches die verfügbare Bandbreite mit jeder Version verdoppelte. AGP 8x wurde 2005 schließlich von PCIe abgelöst, welches die Bandbreite auf auf 250 MByte/S pro Richtung und Lane erhöhte. Die sich gerade etablierende Version 2.0 von PCI verdoppelt
die Bandbreite einmal mehr auf 500Mbyte/S und auch die förderbare Strommenge verdoppelt sich auf 300 Watt. Das alles, obwohl PCIe 1.x noch längst nicht ausgelastet ist.
Technische Details:Spoiler:
Bandbreite:
- PCI
Der Parallele PCI-Bus ermöglicht eine Bandbreite von gerademal etwa 133 Megabyte pro Sekunde, die sich alle engeschlossenen Geräte Teilen müssen.
- PCI (1.x): 32 Bit @ 33MHz = 133MB/S
- AGP
Um sich der begrenzten Bandbreite von PCI zu entziehen wurde AGP geschaffen und immer weiter ausgebaut:
- AGP (1.0) 1x: 32 Bit @ 66MHz = 266MB/S
- AGP (1.0) 2x: 64 Bit @ 66MHz = 533MB/S
- AGP (2.0) 4x: 128 Bit @ 66MHz = 1066MB/S
- AGP (3.0) 8x: 256 Bit @ 66MHz = 2133MB/S
- PCI-Express
PCI und AGP werden durch den neuen, flexibleren, seriellen PCIe-Bus ersetzt.
Die Datenströme werden Lanes genannt, die aus 2 Leitungspaaren pro Richtung bestehen. Die können wiederum zusammengeschaltet werden, wodurch PCIe 2x, 4x, 8x, der für Grafikkarten bekannte 16x und der seltene x32 -Port realisiert werden.
Die Grundfrequenz beträgt 1250 MHz, aufgrund 8B/10B-Codierung jedoch nur 1000 MHz effektiv, da 2 Leitungen pro Richtung mal 2, also 2000 MHz. Das entspricht 2 GBit/S bzw 250 MByte/S pro Richtung. Bei PCIe16x ist die Bandbreite entsprechend 16 mal höher.
- PCIe16x 1.x: 16bit @ 2*1250 MHz = effektive 4 GByte/S
- PCIe16x 2.0: 16bit @ 2*2500 MHz = effektive 8 GByte/S
- PCIe16x 3.0: 16bit @ 2*4000 MHz = effektive 12,8 GByte/S
Kompatiblität:
PCI: nur PCI
AGP 1.0 (1x/2x): Entsprechende Boards und Karten sind untereinander voll kompatibel.
AGP 2.0 (4x): Meist untereinander abwärtskompatibel zu AGP 1.0 (1x; 2x).
AGP 3.0 (8x): Voll Kompatibel zu AGP 2.0, zu 1.0 nur selten.
PCIe 1.0: Untereinander voll Kompatibel. Wenn der Slot eine ältere Version hat muss mit Leistungseinbußen gerechnet werden.
Diagramm:

PCIe ist Pflicht, um auf dem aktuellsten Stand zu sein lohnt der Kauf eines PCIe2.0 Mainboards (AMD790, NF7, X38i). AGP kann als ausgestorben bezeichnet werden; der Kauf einer solchen Karte kommt nur noch zum aufrüsten älterer Systeme in Frage, deren CPU und RAM noch mit einer schnelleren Graka mithalten.
DirectX
Die Programmierschnittstelle DirectX ermöglicht den (Spiele)programmierern hardwareunabhängigen Zugriff auf die Funktionen der Grafikkarte und andere beteiligte Hardware wie Soundkarte und HIDs. Solch ein einheitliches Programmiermodell ist heute nicht mehr wegzudenken.
Die wesentlichen Bestandteile sind
- Direct Graphics und die Direct3D API zur Ansteuerung der GK
- Direct Audio/XAudio 2; verantwortlich für den Sound
- DirektInput zur Kommunikation mit den HIDs, XInput speziell für 360-Controller
- Und weitere Funktionalitäten im Bereich Audio, Netzwerk und Dekompression Audio- und Viosmatrials
Mit jeder Version wurde Funktionsumfang erweitert, um dem Hauptprozessor zunehmend Abreit abzunehmen und das Programmieren zu vereinfachen.
Kleines -vereinfachtes- Beispiel zur Funktionsweise eines Grafikbeschleunigers:
- Ohne Grafikbeschleunigung:
Ein 10*10px großes schwarzes Feld soll in der oberen linken Ecke ausgegeben werden, so muss der Prozessor für jeden Einzelnen Pixel einen neuen Wert berechnen und an die Grafikkarte weitergeben, welche das Bild zusammensetzt:
"Färbe Pixel 1. Reihe, 1. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 2. Reihe, 1. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 3. Reihe, 1. Zeile Schwarz; ... ; Färbe Pixel 9. Reihe, 10. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 10. Reihe, 10. Zeile Schwarz" - Mit Grafikbeschleunigung:
Ein 10*10px großes schwarzes Feld soll in der oberen linken Ecke ausgegeben werden, also gibt der Prozessor der Grafikeinheit direkt den Befehl dieses darzustellen:
"Zeichne ein Feld 10*10 Pixel, schwarz, oben Links."
Somit wird der primären Recheneinheit viel Arbeit erspart. Das wäre zwar auch ohne DX möglich, doch dieses vereinheitlicht die Kommunikation zwischen Programm und Hardware, in diesem Fall speziell mit dem Grafik/3D-Beschleuniger (GPU).
Soviel zur Theorie, nun zur Praxis:
Die neueste Version DirectX10(.1) erweitert den Funktionsumfang nicht maßgeblich, sondern dient primär der Erweiterung, Modularisierung und Flexibilisierung der 3D-Funktionen. Anders als seine Vorgänger wird DX10 nur für Windows Vista verfügbar sein und bleiben. M$ begründet seine Entscheidung mit dem gewaltigen Aufwand, DX10 auf XP und ältere OS zu portieren, doch offenbar will man alle Gamer dazu zwingen auf Microsofts neustes, missglücktes OS umzusteigen, mit mäßigem Erfolg.
F: Ich möchte eine DirectX 10.x Grafikkarte kaufen, aber auf Vista so lange wie möglich verzichten. Ist eine DirectX 10.x Karte auch unter Windows XP nutzbar?
A: Jede DirectX 10.x Grafikkarte beherrscht auch alle vorherigen DX-Standards weshalb unter Windows XP und damit DX 9.0C und unter allen anderen Versionen weder Inkompatiblitäten noch Performanceeinbrüche zu erwarten sind.
Die Open-Source Alternativen wären OpenGL und OpenAL, die jedoch nicht den vollen Umfang von DirectX abdecken, aber im Workstation und CAD Bereich eine übergeordnete Rolle spielen.
Multi-GPU: SLI und Crossfire
Das Scalable Link Interface (SLI) und Crossfire (CF) sind die jeweiligen Techniken von nVidia und ATI die Rechenpower mehrerer Grafikkarten zu kombinieren und somit die 3D-Leistung weiter zu verbessern. Dazu sind allerdings ein spezielles Mainboard, ein sehr leistungsfähiges Netzteil und -natürlich- mehrere baugleiche Grafikkarten notwendig. Mit nVidias aufkommendem Quad-SLI und AMDs Crossfire X ist es möglich, die Rechenleistung von 2 bis 4 Grafikkarten in einem System zu vereinigten. Seit neuestem ist bekannt, dass HD38x0-Karten untereinander völlig frei kombinierbar sind (zB 3850 256MiB plus 3870 OC; "Bastard-CF"). Mehr Freiheit bei der Wahl der GKs ist natürlich eine positive Entwicklung.
Das ließt sich natürlich alles sehr schön, in der Realität sieht es aber nicht ganz so rosig aus, da die gewonnene Leistung nicht proportional mit der Anzahl an Grafikkarten skaliert. Ein Verbund aus 2 Grafikkarten hat nur 125-160% der Leistung einer Einzelnen, in besondern ungünstigen Fällen können SLI und CF das System gar ausbremsen. Zusätzlich wird ein teureres Mainboard und ein stärkeres Netzteil notwendig und ihr Energieversorger wird es ihnen auch mit einer dicken Rechnung danken.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass SLI nur für absolute Enthusiasten in Frage kommt, denen die Leistung einer einzelnen High-End Karte nicht ausreicht. Alle anderen sind mit einer schnelleren Karte besser bedient als 2 langsameren.
Welcher HerstellerDie meisten Karten werden nach dem Referenzdesign des jeweiligen GPU Herstellers (ATI, nvidia) gebaut und weisen daher keinerlei Unterschiede in Performance oder Preis auf. In diesem Fall kann man sich voll auf den Preis und die Ausstatung konzentrieren.
Vom Hersteller übertaktete Karten machen nur dann Sinn, wenn die Mehrleistung gut mit dem Preis skaliert und man es sich selbst nicht zutraut, an den Taktraten zu schrauben.
OverclockingGrafikkarten lassen sich meist nur sehr moderat übertakten. In seltenen Fällen kann ein Update des Grafikkarten-BIOS weitere Teile in der GPU freischalten und somit die Performance mehr oder minder deutlich steigern. Das ist allerdings bei jeder Grafikkarte anders und daher möchte ich nicht weiter auf des Thema eingehen. Abhilfe kann von Google geschaffen werden.
Allgemein kann man nur sagen, dass die schwächeren Karten einer Serie und eines Segments oft mehr Potential haben, da sie die gleiche GPU wie die teureren Karte aus dem Segment haben und nur von Haus aus mit niedrigeren Taktraten versehen snd.
Mit entsprechenden Programmen ist es recht einfach (Schieberegler für Speicher und GPU Takt verschieben) und ungefährlich (wenn mans nicht übertreibt und die Temps überwacht). Die verbreitetsten Overclocking Tools für die beiden bedeutenden Hersteller:
ATI: ATI Tray Tools [Download@CB]
nvidia: Coolbits [Download@funpic]
KaufberatungJe nach Anspruch muss man sich zuerst zwischen Onboard- oder Kartenlösung entscheiden. Eine Grafikkarte braucht man eigendlich nur zum spielen und ggf um HD-DVD und BluRay Filme zu schauen. Für Office, CAD und anspruchs-ärmere Games reicht eine Onboardlösung.Changelog
On-Board
- FullHD & DX10
Gigabyte GA-MA78GPM-DS2H, 780G
Dieses AMD AM2+ Board mit dem Chipsatz 780G hat eine HD3200 als onBoard Grafik Lösung! Mit der ist es ohne schnelle CPU möglich Filme in High-Definition an zusehen. Außerdem unterstützt sie DX10 welches aber nicht wirklich relevant ist, da sie für aufwendige neue Spiele doch zu schwach ist. Aber für eine onBoard Lösung top. Was sie genau kann man hier nachlesen:
Gigabyte: 780G-Platine mit 128 MByte Grafikspeicher
Hier allgemein zu dem Chipsatz 780G mit der HD3200 onBoard Lösung:
AMD 780G: Full-HD ohne dicken Prozessor
Wie gut man mit der OnBoard Lösung spielen kann, findet man auch in diesem Artikel (hier.)
Gamerkarten
Einige Hersteller gehen mit einem verdoppelten Videospeicher auf Kundenfang. In vielen Fällen reicht der Standardspeicher unter allen normalen Auflösungen aus, wie sich eine Verdopplung auswirkt ist in diesem Test zu erkennen.
- 40€
ATI Radeon HD 2600 XT 256 MiB GDDR3 [Computerbase]
Leise, gute Video-Dekodier Fähigkeiten dank UVD, recht schnelle 3D-Grafik für Einsteiger.
- 60€
ATI Radeon HD 3850 512 MiB [Computerbase]
Für ihren Preis extrem schnelle Gamerkarte, die für die meisten Zwecke das rechte Mittel sein sollte. Die sehr geringe Leistungsaufnahme und dadurch resultierende, niedrige Lautstärke runden das hervorragende Gesamtbild ab.
- 80€
ATI HD 3870 512 MiB [Computerbase]
ATIs Flaggschiff der letzten Generation welche nun sehr günstig zu haben ist!
Nvidias Alternative welche etwas langsamer ist:
Nvidia GeForce 9600 GT 512 MiB [Computerbase]
Noch etwas schneller als AMDs 3850, man sollte sich jedoch die Tests ansehen, ob sich der Aufpreis von der 3850 lohnt.
- 100€
Nvidia Geforce 9800 GT 512 MiB [Computerbase]
Wiederum im Durchschnitt etwas schneller als die 3870, dabei allerdings bei deutlich höherem Stromverbrauch, vor allem im Idle. Bei der 9800GT handelt es sich um eine umbenannte 8800GT.
- 125€
ATI HD 4850 512 MiB [Computerbase]
Die ATI HD 4850 ist der momentane Preis / Leistungs- Hammer schlecht hin! ATI hat sich mit der HD 4850/4870 definitiv zurück gemeldet. Kauftipp
- 195€
ATI HD 4870, 512MB GDDR5 [Computerbase]
ATIs neustes Flaggschiff, welches in sich hat und das zu einem vernünftigen Preis!
Nvidias Alternative welche ein paar Euro teurer ist:
Nvidia GeForce GTX 260, 896MB GDDR3 448-bit [Computerbase]
Die GTX 260 ist eine gute Alternative zu der HD 4870 welche natürlich beides High-End Karten sind.
Spoiler:
20.08.08 Changelog hinzugefügt
21.08.08 ATI Radeon HD 2600 XT Preis und Link aktualisiert
21.08.08 HD 2900 GT (55nm) entfernt da sie nicht mehr gelistet ist
21.08.08 Nvidia GeForce 8800 GS Preis, Text, Link aktualisiert
21.08.08 ATI Radeon HD 3850 Preis, Link & Text aktualisiert, Test entfernt da nicht mehr passent
21.08.08 8800GS/9600GS entfernt da HD 3850 schneller ist
21.08.08 9600GT Link, Preis, Text aktualisiert
21.08.08 Preiseklasse 80€ mit HD3870 ergänzt und 96GT als Alternative
21.08.08 8800GT Preis aktualisiert
21.08.08 8800GTS entfernt
21.08.08 HD 4850 hinzugefügt
21.08.08 8800GTX entfernt
21.08.08 HD 4870 hinzugefügt
21.08.08 HD 4870 Alternative von Nvidia GTX 260 hinzugefügt
21.08.08 Gamerkarten Kaufberatungs-Text entfernt da nicht mehr aktuell
21.08.08 8800GTS (G92) für 99 Euro hinzugefügt
21.08.08 Eine onBoard FullHD&DX10 Kaufberatungs Lösung zugefügt
05.09.08 8800GTS(G92) bei Amazon raus genommen da nicht mehr verfügbar für den Preis
05.09.08 8800GT durch 9800GT ersetzt
- PCI
-
10. 06. 2009, 20:59 #13
Re: FAQ ->> PC-Kauf [KnowledgeBase]
Da dieser Sticky keine Pfege mehr findet, werde ich ihn in einigen Tagen als Sticky wieder lösen. Für die erbrachte Leistung von euch möchte ich mich an dieser Stelle nochmals im Namen Aller herzlichst bedanken.
-
12. 06. 2009, 16:02 #14Mitglied
- Registriert seit
- Dec 2007
- Beiträge
- 49
Re: FAQ ->> PC-Kauf [KnowledgeBase]
Schade drum. Hab mir den Thread grade reingezogen und für mich war er sehr hilfreich. Wäre Top, wenn man ihn noch aktualisieren würde
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13. 06. 2009, 16:04 #15
Re: FAQ ->> PC-Kauf [KnowledgeBase]
Hallo Icebaby und Freaky4Life,
schade dass sich keine ausreichende Unterstützung mehr für diese FAQ gefunden hat. Ich selbst glaube nicht mehr über die aureichende Kenntnis von diesem schnelllebigen Markt zu verfügen, außerdem Fehlt mir die Zeit aufgrund anderer Projekte.
Von der Organisation des Teams, über das Recherchieren, bis zu besonders lustigen Beiträgen (als sich ein User zB. mithilfe eines Zweitaccounts selbst in den Himmel lobte :>) hatte ich jedenfalls viel Spaß hier
PS: @Icebaby: Der alte Avatar war irgendwie... attraktiver
MFG CKN
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12. 08. 2009, 14:22 #16
Re: FAQ ->> PC-Kauf [KnowledgeBase]
Es kommt also sicher keine Aktualisierung mehr?
Schade
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12. 08. 2009, 14:56 #17
Re: FAQ ->> PC-Kauf [KnowledgeBase]
Huhu korkN, ich leb auch noch.
Ich hab schon länger mal überlegt ob man hier nicht mal aufräumen sollte
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12. 08. 2009, 15:16 #18
Re: FAQ ->> PC-Kauf [KnowledgeBase]
Dachte auf Freibrief.net wird das Teil weitergepflegt?


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