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CronekorkN
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Arrow FAQ ->> PC-Kauf [KnowledgeBase]

Hier bitte nichts posten!! Es gibt einen externen Diskussionsthread zu dieser KLB, in den Ihr eure Probleme/Fragen/Anregungen posten könnt. Für spezielle Kaufberatungen eröffnet bitte einen eigenen Thread!


Willkommen in der PC-Kauf-KnowledgeBase!
-Zuletzt aktualisiert: 26.5.2008-

Wenn Du dir in naher Zukunft einen neuen PC kaufen möchtest, aber keine Ahnung hast, was Du für Komponenten verbauen solltest, bist du hier genau richtig.

Es folgt eine Detaillierte Aufstellung aller Komponenten, die ein PC braucht. Die Funktionen jeder Komponente werden erläutert und nach Möglichkeit Links zur Beschaffung weiterbildenden Wissens angehängt.
Und danach das Wichtigste: Eine Liste von Produktempfehlungen in mehreren Preislagen und für spezielle Anwendungszwecke (Desktop, Games, OC, ...). Wir haben uns für solch ein modulares System entschieden, da eine Liste von fertigen Zusammenstellungen idR zu ungenau ist, da man halt nicht 800€ oder 1000€, sondern zB genau 900€ zur Verfügung hat und außerdem kein Gamer ist und man Samsung nicht mag und und... Um sich einen Überblick zu verschaffen und zur Orientierung sind trotzdem einige Beispiel-PCs aufgeführt.

Vorbereitung
Schritt-für-Schritt Anleitung
von der Idee bis hin zum funktionstüchtigen Rechner. Bitte zuerst anschauen!

Die Komponenten
Prozessor
Mainboard
Arbeitsspeicher
Grafikkarte
Laufwerke
Festplatten
Netzteil
Sound
Kühlung
Betriebssystem

Externe Festplatten
Maus und Tastatur
Beispiel Zusammenstellungen

Andere Hilfe-Threads
TFT-Bildschirm Sammelthread
Zusammenbau- und Übertaktungs-Tutorial

Falls Du dir trotz dieser Knowledgebase nicht sicher sein solltest, was Du nun kaufen solltest, erstelle hier im Kaufberatungsforum einen neuen Thread zu deinem Anliegen. Beachte dabei bitte unbedingt im eigenen Interesse die Regeln für Beratungsthreads aus Punkt 4 der Schritt-für-Schritt Anleitung.

Wenn ihr Fragen/Anregungen/Kritik habt oder euch einfach nur ein Fehler aufgefallen ist, schreibt dem Autor bitte kurz eine PM oder postet es in den Diskussionsthread zu dieser KLB Auch über Links zu Benchmarks und Test würde ich mich freuen und sie an passender Stelle mit einem "thx to xxx" einpflegen.

Links zu Hardware-Sites:
Spoiler:

Geändert von CronekorkN (22. 12. 2007 um 16:03 Uhr).
Alt 26. 08. 2007, 20:17 CronekorkN is offline Mit Zitat antworten #1
CronekorkN
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..::cpu::..


CPU (Central Processing Unit, (Haupt)prozessor, Prozi)

Allgemein:
Die CPU ist das Herzstück eines jeden Computers. Sie ist (zumindest im Office-Bereich) die in Sachen Leistung ausschlaggebenste Komponente. Sie ist wie der Motor eines Autos, ist dieser schlecht, fährt das Auto lahm und hat einen hohen verbrauch. Bei 3D Darstellung spielt die Grafikkarte eine noch größere Rolle, aber der Einfluss der CPU sollte auch nicht unterschätzt werden.
Wikipedia über CPU
Mehrkernprozessoren:
Spoiler:


Boxed oder Tray:
Spoiler:


Kaufberatung:
Spoiler:


Geändert von CronekorkN (05. 01. 2008 um 14:07 Uhr).
Alt 26. 08. 2007, 20:18 CronekorkN is offline Mit Zitat antworten #2
Hochi
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Re: ..::PC-Kauf [KnowledgeBase]::..



Mit einer Kapazität von gut einem TerraByte (TB) hat Hitachi und Samsung derzeit die mit Abstand größte Desktopfestplatte im Angebot, Notebookfestplatten von z.B. Samsung speichern schon ca. 250 GigaByte (GB) . Die Flash-Festplatten von SanDisk und Co warten auch schon in den Startlöchern mitgebalten schnellen 1,8 Zoll Datenbehältern.

Grundlegendes:

Zitat:
  • Kapazität
    Lässt euch nicht reinlegen, den die Hersteller bedienen sich hier eines Trickes, nicht selten kommen Meldungen wie, "Wieso hat meine Platte nur 149 GB?" , ganz einfach Windows rechnet für 1 GB = 1024 MB = 1 048 576 KB = 1 073 741 824 Byte , die Hersteller sagen aber einfach 1GB = 1 000 000 000 Byte.
  • Drehzahl
    Wieviele Umdrehungen die Festplatte in der Minute macht.
  • Interface
    Einige von euch haben sicherlich von IDE oder S-ATA (I oder II) schon gehört, erstere ist eigentlich schon fast ausgestorben, kein Wunder. S-ATA biete nämlich höhere Datendurchsätze, eine besser Kabelführung und die Fähigkeit zum Austausch von Datenträgern im laufenden Betrieb (Hot-Plug), da kann das alte System nicht mithalten. (Falls euer Mainboard noch kein S-ATA unterstüzt, muss man zwangsweise IDE nehmen wenn man nicht ein neues Mainboard kaufen will, was zweifelsohne sinnlos wäre wenn man nur eine neue Festplatte kaufen will.)
  • Cache
    Größe des platteninternen Puffer. (Bei neuen Festplatte nicht mehr unter 8 MB anzutreffen)
  • Zugriffszeit
    Mittlere Zeit für das Lesen oder Schreiben eines zufällig ausgewählten Sektors der Platte in ms. (Anmerkung: Die Hersteller bedienen sich auch hier eines Trickes, sie geben einfach die niedrigere Positionierzeit an.)
  • Transferrate
    Transferrate beim linearen Schreiben oder Lesen der gesamten Platte in MB/s.
  • Lautstärke
    Gerade bei Arbeitsrechner ist es nötig eine wirklich leise Festplatte eingebaut zuhaben, so ist 1 Sone ganz gebräuchlich, 2 Sone hingegen schon ein Fall für den Server Raum.
  • Desktop:
    Spoiler:


  • Notebook:
    Spoiler:


  • Hybrid - Technologie:
    Spoiler:


  • Flash - Technologie:
    Spoiler:


  • Raid - Verbund:
    Spoiler:


  • Externe Lösungen:
    Spoiler:


Kaufberatung:
Spoiler:


Verschiedene Tests zu den einzelnen Festplatten:

Geändert von Hochi (30. 08. 2007 um 12:07 Uhr).
Alt 26. 08. 2007, 20:18 Hochi is offline Mit Zitat antworten #3
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Grafikkarte

Allgemein
In manchen Systemen spielt die Grafikkarte eine untergeordnete Rolle, in vielen jedoch stellt sie die wichtigste Komponente dar. Sie ist ausschlaggebend für die Spieleperformance, 3D-Modeler, Map-Editoren und selbst die Aero-Oberfläche von Vista benötigen 3D-Beschleuniger. Dabei ist es sehr schwierig den Überblick zu behalten, da der Markt der Desktop-Grafikkarten sich so schnell verändert wie kaum ein anderer auf der Welt.
Die größte Rolle spielt die GraKa in einem Gamingrechner, da sie nur in diesem Einsatzgebiet bis an ihr Limit gefordert wird. 3D-Programme wie Maya, 3DS Max, Valve Hammer Editor oder Blender fordern die Grafikkarte zwar auch, aber bei weitem nicht so stark wie ein Spiel. Mit der zunehmenden Verbreitung der DVD fingen die Hersteller der 3D-Beschleuniger an, ihren GPUs Funktionen zu spendieren, die den CPUs Arbeit beim dekodieren des Films abnehmen oder ein Ruckelfreies abspielen erst ermöglichen.
Ich möchte mich hier auf die Desktopgrafikkarten beschränken und die teuren Server und Workstation Boards außen vor lassen.
On-Board/Periphiralkarte
3D-Beschleuniger gibt es in Form von Steckkarten und als integrierte Lösungen. Letztere sind weit weniger Leistungsfähig als die Kartenlösung reichen aber für 3D-Programme, Vista Aero und weniger Anspruchsvolle Spiele allemal aus. Dabei sind sie dank passiver Kühlung Geräuschlos und verbrauchen kaum 20 Watt, meist deutlich weniger. Grafikkarten können -auf dauer- kaum erträglichen Lärm verursachen und verbrauchen unter Last 100-200Watt. Stromsparfeatures sind nur bei Notebook Grafikkarten Standard und bei Desktop Modellen gerade erst im kommen.
Grafikkarten brauchen also nur Gamingrechner, für Office und 3D-Modeling reicht die onboard-Lösung. Dabei entstehen wesentlich weniger Kosten bei Anschaffung und Betrieb und Gesamtlautstärke des Systems wird deutlich gesenkt.
Schnittstellen
PCIe löste zuletzt AGP ab, die erste spezielle Grafikkartenschnittstelle. Davor wurden die Grafikkarten über das Standard Periphiralkarteninterface PCI betrieben, dessen Bandbreite aber schnell zu knapp wurde, um den steigenden Anforderungen der damals aktuellen Grafikkarten gerecht zu werden. Daraufhin wurde AGP eingeführt, welches die verfügbare Bandbreite mit jeder Version verdoppelte. AGP 8x wurde 2005 schließlich von PCIe abgelöst, welches die Bandbreite auf auf 250 MByte/S pro Richtung und Lane erhöhte. Die sich gerade etablierende Version 2.0 von PCI verdoppelt
die Bandbreite einmal mehr auf 500Mbyte/S und auch die förderbare Strommenge verdoppelt sich auf 300 Watt. Das alles, obwohl PCIe 1.x noch längst nicht ausgelastet ist.

Technische Details:
Spoiler:

PCIe ist Pflicht, um auf dem aktuellsten Stand zu sein lohnt der Kauf eines PCIe2.0 Mainboards (AMD790, NF7, X38i). AGP kann als ausgestorben bezeichnet werden; der Kauf einer solchen Karte kommt nur noch zum aufrüsten älterer Systeme in Frage, deren CPU und RAM noch mit einer schnelleren Graka mithalten.
DirectX
Die Programmierschnittstelle DirectX ermöglicht den (Spiele)programmierern hardwareunabhängigen Zugriff auf die Funktionen der Grafikkarte und andere beteiligte Hardware wie Soundkarte und HIDs. Solch ein einheitliches Programmiermodell ist heute nicht mehr wegzudenken.
Die wesentlichen Bestandteile sind
  • Direct Graphics und die Direct3D API zur Ansteuerung der GK
  • Direct Audio/XAudio 2; verantwortlich für den Sound
  • DirektInput zur Kommunikation mit den HIDs, XInput speziell für 360-Controller
  • Und weitere Funktionalitäten im Bereich Audio, Netzwerk und Dekompression Audio- und Viosmatrials
Mit jeder Version wurde Funktionsumfang erweitert, um dem Hauptprozessor zunehmend Abreit abzunehmen und das Programmieren zu vereinfachen.

Kleines -vereinfachtes- Beispiel zur Funktionsweise eines Grafikbeschleunigers:
  • Ohne Grafikbeschleunigung:
    Ein 10*10px großes schwarzes Feld soll in der oberen linken Ecke ausgegeben werden, so muss der Prozessor für jeden Einzelnen Pixel einen neuen Wert berechnen und an die Grafikkarte weitergeben, welche das Bild zusammensetzt:
    "Färbe Pixel 1. Reihe, 1. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 2. Reihe, 1. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 3. Reihe, 1. Zeile Schwarz; ... ; Färbe Pixel 9. Reihe, 10. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 10. Reihe, 10. Zeile Schwarz"
  • Mit Grafikbeschleunigung:
    Ein 10*10px großes schwarzes Feld soll in der oberen linken Ecke ausgegeben werden, also gibt der Prozessor der Grafikeinheit direkt den Befehl dieses darzustellen:
    "Zeichne ein Feld 10*10 Pixel, schwarz, oben Links."

Somit wird der primären Recheneinheit viel Arbeit erspart. Das wäre zwar auch ohne DX möglich, doch dieses vereinheitlicht die Kommunikation zwischen Programm und Hardware, in diesem Fall speziell mit dem Grafik/3D-Beschleuniger (GPU).

Soviel zur Theorie, nun zur Praxis:
Die neueste Version DirectX10(.1) erweitert den Funktionsumfang nicht maßgeblich, sondern dient primär der Erweiterung, Modularisierung und Flexibilisierung der 3D-Funktionen. Anders als seine Vorgänger wird DX10 nur für Windows Vista verfügbar sein und bleiben. M$ begründet seine Entscheidung mit dem gewaltigen Aufwand, DX10 auf XP und ältere OS zu portieren, doch offenbar will man alle Gamer dazu zwingen auf Microsofts neustes, missglücktes OS umzusteigen, mit mäßigem Erfolg.

F: Ich möchte eine DirectX 10.x Grafikkarte kaufen, aber auf Vista so lange wie möglich verzichten. Ist eine DirectX 10.x Karte auch unter Windows XP nutzbar?
A: Jede DirectX 10.x Grafikkarte beherrscht auch alle vorherigen DX-Standards weshalb unter Windows XP und damit DX 9.0C und unter allen anderen Versionen weder Inkompatiblitäten noch Performanceeinbrüche zu erwarten sind.

Die Open-Source Alternativen wären OpenGL und OpenAL, die jedoch nicht den vollen Umfang von DirectX abdecken, aber im Workstation und CAD Bereich eine übergeordnete Rolle spielen.
Multi-GPU: SLI und Crossfire
Das Scalable Link Interface (SLI) und Crossfire (CF) sind die jeweiligen Techniken von nVidia und ATI die Rechenpower mehrerer Grafikkarten zu kombinieren und somit die 3D-Leistung weiter zu verbessern. Dazu sind allerdings ein spezielles Mainboard, ein sehr leistungsfähiges Netzteil und -natürlich- mehrere baugleiche Grafikkarten notwendig. Mit nVidias aufkommendem Quad-SLI und AMDs Crossfire X ist es möglich, die Rechenleistung von 2 bis 4 Grafikkarten in einem System zu vereinigten. Seit neuestem ist bekannt, dass HD38x0-Karten untereinander völlig frei kombinierbar sind (zB 3850 256MiB plus 3870 OC; "Bastard-CF"). Mehr Freiheit bei der Wahl der GKs ist natürlich eine positive Entwicklung.

Das ließt sich natürlich alles sehr schön, in der Realität sieht es aber nicht ganz so rosig aus, da die gewonnene Leistung nicht proportional mit der Anzahl an Grafikkarten skaliert. Ein Verbund aus 2 Grafikkarten hat nur 125-160% der Leistung einer Einzelnen, in besondern ungünstigen Fällen können SLI und CF das System gar ausbremsen. Zusätzlich wird ein teureres Mainboard und ein stärkeres Netzteil notwendig und ihr Energieversorger wird es ihnen auch mit einer dicken Rechnung danken.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass SLI nur für absolute Enthusiasten in Frage kommt, denen die Leistung einer einzelnen High-End Karte nicht ausreicht. Alle anderen sind mit einer schnelleren Karte besser bedient als 2 langsameren.
Welcher Hersteller
Die meisten Karten werden nach dem Referenzdesign des jeweiligen GPU Herstellers (ATI, nvidia) gebaut und weisen daher keinerlei Unterschiede in Performance oder Preis auf. In diesem Fall kann man sich voll auf den Preis und die Ausstatung konzentrieren.
Vom Hersteller übertaktete Karten machen nur dann Sinn, wenn die Mehrleistung gut mit dem Preis skaliert und man es sich selbst nicht zutraut, an den Taktraten zu schrauben.
Overclocking
Grafikkarten lassen sich meist nur sehr moderat übertakten. In seltenen Fällen kann ein Update des Grafikkarten-BIOS weitere Teile in der GPU freischalten und somit die Performance mehr oder minder deutlich steigern. Das ist allerdings bei jeder Grafikkarte anders und daher möchte ich nicht weiter auf des Thema eingehen. Abhilfe kann von Google geschaffen werden.

Allgemein kann man nur sagen, dass die schwächeren Karten einer Serie und eines Segments oft mehr Potential haben, da sie die gleiche GPU wie die teureren Karte aus dem Segment haben und nur von Haus aus mit niedrigeren Taktraten versehen snd.

Mit entsprechenden Programmen ist es recht einfach (Schieberegler für Speicher und GPU Takt verschieben) und ungefährlich (wenn mans nicht übertreibt und die Temps überwacht). Die verbreitetsten Overclocking Tools für die beiden bedeutenden Hersteller:
ATI: ATI Tray Tools [Download@CB]
nvidia: Coolbits [Download@funpic]
Kaufberatung
Je nach Anspruch muss man sich zuerst zwischen Onboard- oder Kartenlösung entscheiden. Eine Grafikkarte braucht man eigendlich nur zum spielen und ggf um HD-DVD und BluRay Filme zu schauen. Für Office, CAD und anspruchs-ärmere Games reicht eine Onboardlösung.

On-Board
folgt demnächst...
Gamerkarten
Je nach Budget sollte man sich für eine dieser Grakas entscheiden. Die 9800 GTX ist nicht zu empfehlen, die stellt eine leicht übertaktete 8800 GTS dar, ist aber deutlich teurer.

Einige Hersteller gehen mit einem verdoppelten Videospeicher auf Kundenfang. In vielen Fällen reicht der Standardspeicher unter allen normalen Auflösungen aus, wie sich eine Verdopplung auswirkt ist in diesem Test zu erkennen.

Geändert von CronekorkN (01. 01. 2008 um 17:41 Uhr).
Alt 26. 08. 2007, 20:38 CronekorkN is offline Mit Zitat antworten #4
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..::Arbeitsspeicher::..


Arbeitsspeicher (RAM, Hauptspeicher)

Allgemein:
Der RAM ist eine der unerlässlichen Komponenten eines Computer, ohne ihn startet kein PC. Deshalb ist es auch sehr wichtig darauf zu achten richtigen zu kaufen, da dieser für die Leistung das gesamten Systems mit Ausschlaggebend ist.
Heute wird idR DDR2 Ram mit 800mhz verbaut, da dieser von allen aktuellen Speichercontrollern unterstützt wird und ein hervorragendes PLV bietet. Es gibt zwar seit einigen Monaten schon DDR3-RAM, dieser ist jedoch noch nicht ausgereift, so dass DDR2 RAM idR schneller ist und vor allem nur einen Bruchteil kostet.
Neben der Geschwidigkeit (angegeben in MHz) tragen auch die Latenzen zur Leistungsfähigkeit eines RAMs bei (je niedriger, umso besser), diese sind jedoch ehr nur für Overclocker interessant.

SD: 64bit/Takt - bei 200mhz im Singlechannel-Modus theoretisch bis zu 1,6GB/s
DDR: 128bit/Takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 3,2GB/s
DDR2: 256bit/takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 6,4GB/s
DDR3: 512bit/takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 12,8GB/s
(Im Dualchannel Modus jeweilst das Doppelte) (Bei der Ramklassifizierung vom Typ"DRR2-PC-XXXX" stellt das XXXX die maximal übertragungsrate im SC-Modus in MB dar. ZB: DDR2-800 = DDR2-6400)

Wikipedia über RAM allgemein, über DDR2-RAM und über die Latenzen.
Kombinationen:

Alle DDR-RAMs der gleichen Generation sind normalerweise untereinander vollkompatibel. Dabei sind MHz, Timings und Hersteller erstmal völlig irrelevant, sobald ein Hersteller schlampt, kann trotzdem zu Inkompatiblitäten zwischen verschiedenen Modulen oder zwischen bestimmten Mainboards und Modulen kommen, das sind aber unberechenbare Einzelfälle. Um auf Nummer Sicher zu gehen, welches Mainboard mit welchem Speicher garantiert kompatibel ist, lohnt ein Blick auf die Kompatiblitätsliste des Herstellers, zu finden auf der entsprechenden HP.

Außerdem ist noch auf Dualchannel-Support zu achten: aktuelle Speicherkontroller können die Power zweier Module gleichzeitig nutzen um die Bandbreite theoretisch zu verdoppeln, allerdings muss die Gesamtmenge das Speichers dazu in zwei gleichgroße Hälften teilbar sein.
Nicht funktionieren würde also bspw (Einheiten in MiB):
2048+1024;
Funktionieren würde:
2048+2048; 1024+1024+1024+1024; 2048+1024+1024; usw

Es gibt auch noch Zwischenmodi, mit teilweise gewährleistetem DC-Support:
1024+1024+1024; 1024+512+512+512; usw

Speicherkontroller mit DC-Support:
  • AMD Sockel 939 CPUs (eingeschränkt)
  • AMD Sockel AM2 CPUs
  • Intel P945 NB
  • Intel P965 NB
  • Intel 975X NB
  • Intel P35 NB
  • Intel X38 NB
  • Intel P45 NB
  • Intel X48 NB
  • ...
Kaufberatung:
  • SDRAM
    Spoiler:

  • DDR-SDRAM
    Spoiler:

  • DDR2-SDRAM
    Spoiler:

  • DDR3-SDRAM
    Spoiler:

Geändert von CronekorkN (19. 12. 2007 um 20:03 Uhr).
Alt 26. 08. 2007, 20:38 CronekorkN is offline Mit Zitat antworten #5
HeldDerNation
Dipl. Ing. Ole Ole
 
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Beiträge: 3.407
..::Mainboards::..



Synonyme: Motherboard, Hauptplatine

Grundlagen:
Das Mainboard stellt prinzipiell einmal die Grundlage eines jeden PCs dar, das die einzelnen Komponenten miteinander verbindet. Auf ihm sind Steckplätze für CPU, Ram, Festplatten, sonstige Laufwerke und Steckkarten aller möglichen Arten vorhanden. Mittlerweile enthalten sogut wie alle Boards integrierte Gigabit-Netzwerk- und Mehrkanal-Soundkarten. Für diese sind also normalerweise keine gesonderten Karten mehr nötig, außer es werden besondere Ansprüche gestellt (Digitalausgänge einer Soundkarte, hochwertigere Soundkarte, mehrere LAN-Ports, etc.).

Steckplätze
Spoiler:


Onboard Grafik
Spoiler:


Sollte die Onboardgrafik nicht reichen, stellt sich die Frage, ob man eine oder zwei Grafikkarten (für die wirklichen Enthusiasten) verbauen möchte.

Mehrere Grafikkarten - SLI/Crossfire
Spoiler: