Hier bitte nichts posten!! Es gibt einen externen Diskussionsthread zu dieser KLB, in den Ihr eure Probleme/Fragen/Anregungen posten könnt. Für spezielle Kaufberatungen eröffnet bitte einen eigenen Thread!
Willkommen in der PC-Kauf-KnowledgeBase!
-Zuletzt aktualisiert: 26.5.2008-
Wenn Du dir in naher Zukunft einen neuen PC kaufen möchtest, aber keine Ahnung hast, was Du für Komponenten verbauen solltest, bist du hier genau richtig.
Es folgt eine Detaillierte Aufstellung aller Komponenten, die ein PC braucht. Die Funktionen jeder Komponente werden erläutert und nach Möglichkeit Links zur Beschaffung weiterbildenden Wissens angehängt.
Und danach das Wichtigste: Eine Liste von Produktempfehlungen in mehreren Preislagen und für spezielle Anwendungszwecke (Desktop, Games, OC, ...). Wir haben uns für solch ein modulares System entschieden, da eine Liste von fertigen Zusammenstellungen idR zu ungenau ist, da man halt nicht 800€ oder 1000€, sondern zB genau 900€ zur Verfügung hat und außerdem kein Gamer ist und man Samsung nicht mag und und... Um sich einen Überblick zu verschaffen und zur Orientierung sind trotzdem einige Beispiel-PCs aufgeführt.
Vorbereitung Schritt-für-Schritt Anleitung
von der Idee bis hin zum funktionstüchtigen Rechner. Bitte zuerst anschauen!
Falls Du dir trotz dieser Knowledgebase nicht sicher sein solltest, was Du nun kaufen solltest, erstelle hier im Kaufberatungsforum einen neuen Thread zu deinem Anliegen. Beachte dabei bitte unbedingt im eigenen Interesse die Regeln für Beratungsthreads aus Punkt 4 der Schritt-für-Schritt Anleitung.
Wenn ihr Fragen/Anregungen/Kritik habt oder euch einfach nur ein Fehler aufgefallen ist, schreibt dem Autor bitte kurz eine PM oder postet es in den Diskussionsthread zu dieser KLB Auch über Links zu Benchmarks und Test würde ich mich freuen und sie an passender Stelle mit einem "thx to xxx" einpflegen.
[TomsHardware.de]
Viele Umfassende news und Berichte rund um den Rechner. Umstritten, da oft reißerisch, aber gerade die Charts sind hilfreich sich einen überblick zu verschaffen.
CPU (Central Processing Unit, (Haupt)prozessor, Prozi)
Allgemein:
Die CPU ist das Herzstück eines jeden Computers. Sie ist (zumindest im Office-Bereich) die in Sachen Leistung ausschlaggebenste Komponente. Sie ist wie der Motor eines Autos, ist dieser schlecht, fährt das Auto lahm und hat einen hohen verbrauch. Bei 3D Darstellung spielt die Grafikkarte eine noch größere Rolle, aber der Einfluss der CPU sollte auch nicht unterschätzt werden. Wikipedia über CPU
Mehrkernprozessoren:
Spoiler:
Dualcore oder Quadcore?
Da diese leidige Frage immer weider gestellt wird, zitire ich mich dazu mal selbst:
Der E6850 (2x3,0GHz) ist in Single- und Dualcore optimierten Anwendungen grob 25% schneller als der Q6600 (4x2,4GHz), der Quad ist in Quadcore optimierten anwendungen wiederum ganz grob 40% schneller als der E6850.
CS1.6 und CNC3 schafft auch ein C2D mit 2,4 GHz, da sind keine 3,0 GHz nötig. Crysis hingegen profitiert deutlich von einer höheren Anzahln an Kernen:
Zitat:
Zitat von Computerbase.de
Laut Chefentwickler Cervat Yerli neigt das Spiel dazu, auf einem ausgewogen konfiguriertem System in Sachen Performance in erster Linie durch den Prozessor ausgebremst zu werden. Für Crysis sei daher der Einsatz von Quad-Core-Prozessoren empfohlen. Mehrere Kerne seien einem höheren Prozessortakt klar den Vortritt zu geben, so Yerli.
Fazit: Imho hat der Q66 genug Leistung für jedes Programm das Ein oder Zwei Cores unterstützt und kann in Anwendungen die 4 Cores belasten, welche die Leistung auch nötig haben, seine volle Leistungsfähigkeit ausspielen. Wenn Man mehrere rechenintensive Programme gleichzeitig offen hat, hat der E6850 eh keine Chance.
Was heißt "Quadcore"? 4 x 2,4GHz = 9,6GHz?
Wenn man im Taskmanager (Windows) auf den Reiter "Leistung" klickt, bekommt man bei einem Quadcore-System 4 Kerne zu Gesicht. Ein Q6600 mit 4x2,4GHz hat also 9,6GHz? So wie es immer bei Ebay steht?
2,4GHz bedeutet, dass der Rechner 2.400.000mal in der Sekunde einen Stromstoß bekommt (~1,25V) wobei er jedesmal eine Rechenoperation durchführt
Ein 100-Hertz Fernsehr baut in der Sekunde 100 Bilder auf. 1 Hertz also gleich einer Operation pro Sekunde.
Mit der Leistungsfähigkeit das Prozessors hat das jedoch nur bedingt etwas zu tun, da die Verschiedenen Prozessorarchitekturen (Netburst: Pentium 4, Pentium D; Core: Core2 Dou, Core2 Quad; Quantispeed: Athlon XP; AMD64: Athlon 64) pro Takt mehr oder weniger Leistung haben. Ein 3GHz Pentium D ist zB langsamer als ein 2GHz Core2 Dou.
Die Q6600 CPU rechnet also fast zweieinhalbmilliarden mal in der Sekunde. Sie hat 4 Prozessorkerne, dass heißt, dass der Prozi immer noch 2,4 Milliarden mal in der Sekunde angesprochen wird, aber 4 Kerne zum Rechnen zur Verfügung stehen. Du kannst also 4 Rechenintensive Programme ohne Performance-Einbußen gleichzeitig laufen lassen, aber die Rechenarbeit eines Programms kann nicht einfach auf die 4 Kerne verteilt werden.
Als würden zwei Städte statt einem, mit vier Bahngleisen verbunden werden. Jeder Zug ist immer noch genauso schnell aber es können eben 4 Züge auf einmal Fahren.
Dazu muss das Programm extra Multitaskingfähig sein, das heißt jeder Kern bekommt einen anderen Teil der Arbeit zugewiesen.
Die typische Ebay-Beschreibung "9,6GHz" ist also schlichtweg falsch.
Diagramme zum Vergleichen (von THG):
Es folgen Vergleichsdiagramme zwischen verschiedenen Single und Multicore CPUs mit verschiedenen Architekturen bei ähnlichen Taktraten.
Bei Programmen mit Multicore-Support schneiden die CPUs mit den meisten Kernen am besten ab:
mehr ist besser:
weniger ist besser:
Bei Programmen, die nur einen Kern unterstützen zählt einzig die Leistungsfähigkeit der Architektur und die Taktrate:
weniger ist besser:
Boxed oder Tray:
Spoiler:
IdR werden alle Intel und AMD CPUs in einer "Box" und "Tray" Version Ausgeliefert. Das ist zu vergleichen mit denen bei HDDs, Laufwerkenund Grakas üblichen Versionen "Bulk" und "Retail". Bei der "Box"-Version bekommt man die CPU im Original Pappkarton geliefert, bei "Tray" bekommt man die Recheneinheit nur einem kleinen, zweckmäßigen Schachtelchen. Zumeist liegt der Originalverpackten (Boxed) Version ein Kühler bei, welcher zwar seinen Dienst tut, aber von Silentliebhabern oder OCern gern gegen einen extra Erworbenen ausgetauscht werden kann.
Außerdem gibt es einen Unterschied bei der Garantie. Zusammengefasst:
Lieferumfang:
Boxed: Mit Originalverpackung und meist inkl Kühler
Tray: ohne alles, abzüge bei der Garantie (AMD), aber günstiger Garantie:
"AMD Boxed: volle 3 Jahre Garantie.
AMD Tray: verkürzte Garantiezeit, nur 6 Monate.
Intel Boxed & Tray: normale, Intel-übliche Garantiezeit von 3 Jahren." by Cheater1478
Kaufberatung:
Spoiler:
Übersicht:
Im Moment hat AMD nur Prozessoren im LowEnd und mittleren Mainstream Anzubieten, da die alte AMD64 Architektur nicht gegen Intels Core Architektur ankommt. Ab 150€ muss man sich daher einen Intel kaufen, was sich mit der Einführung der neuen AMD Phenom Prozessoren im gefixten B3-Stepping im Q2 2008 hoffentlich ändern wird.
Im unteren Preissegment dagegen hat AMD echte PLV-Perlen, weshalb in Lowend bis Mainstream Systemen oft ein AMD die bessere Wahl ist, außerdem sind AM2 Boards billiger als 775er. Nicht zu vergessen, der Stromverbrauch, der bei den EE (Energy Efficient) Modellen zT extrem gering ist.
Hier mal ein Vergleich zwischen einer AMD und einer Intel Kombi:
Spoiler:
Hier 2 Kombos, die von der Leistung her gleich sind:
Pro AMD:
-Günstiger!
-Onboardgrafik
-Firewire
-Chipsatz leiser Kühlbar, aufgrund prozessorinternen Speichercontrollers
Pro Intel:
-weit besser übertaktbar
-CPU leiser Kühlbar
Gleich:
-Stromverbrauch: AMD-CPU benötigt zwar mehr Strom, die Differenz zur Intel CPU (25Watt) macht aber der externe Speichercontroller fast wieder wett.
Fazit: Falls man nicht vor hat, seine CPU zeitnah zu übertakten, ist man mit der AMD-Konfig besser beraten, da man ein Mainboard mit größerem Featureumfang bekommt und der Preis insgesamt niedriger ist.
Sockel LGA775 (Intel):
Spoiler:
Intels aktueller Sockel 775 unterstützt alle Desktopprozessoren inklusive Core 2 Dou (C2D), Core 2 Quad und Core 2 Extreme aber auch die älteren Modelle wie Pentium 4, -D, -Extreme und diverse Celerons. Neu erschienene CPUs sind auf älteren Boards aufgrund ua. neuer Kern-Spannungen jedoch oft nicht lauffähig.
Intels erste Core 2 Duo Prozessoren hatten die Bezeichnung E6x00, diese wurden dann von den E6x50er Modellen abgelöst, die dank des G0-Steppings (sprich "G-Null"; "Stepping" ähnlich "Revision") sparsamer waren, zugleich wurden die Preise gesenkt und der FSB von 266 auf 333MHz angehoben. Ein E6x00er machte also nur noch Sinn, wenn das eigene Board keinen G0er vertrug. Nun lösen die 45nm Penryns mit den Modellbezeichnungen E8x00 und E7x00 die alten E4x00 und E6xx0 auf ähnliche Weise ab. Die neuen CPUs verbrauchen weniger Strom, sind bei gleichem Takt schneller und werden deutlich günstiger angeboten, der FSB ist weiterhin 333MHz schnell, was sie mit den meisten etablierten Boards kompatibel macht. Die E6xx0er sind nun also überflüssig.
Bei den Quads sieht es etwas anders aus, hier bietet nach wie vor der Q6600 das beste PLV, die Preise werden sich in den nächsten Monaten jedoch einpendeln und das Blatt wenden.
Mainstream: Core 2 Duo E8400 (DC)
Die 45nm CPU wartet mit 50% mehr Cache, SSE4 und der 45nm Fertigung auf: Dadurch ist er bei stark gesenktem Stromverbrauch bis 20% schneller als sein 65nm Pendant E6850 und kostet dabei weniger als der bisherige PLV-Sieger, der E6750 und macht ihn damit überflüssig. Auch der E8200 ist eine Empfehlung wert: ~10% langsamer und ~10% günstiger.
HighEnd für CAD und Gamer: Core 2 Quad Q6600 G0 (QC)
4*2,66 Ghz, 2*4MB L2 Cache. Da dieser kleinste QC im Gegensatz zu seinen großen Brüdern ein ordentliches PLV hat und nicht viel lansamer ist finde ich die Anschaffung eines Q6600 am Sinnvollsten, wenn es denn ein Quad seien muss.
Wer viele Resourcenhungrige Programme (zB Photoshop, AfterEffects) gleichzeitig offen hat, kann mit einem Quadcore einen großen Leistungsgewinn erzielen.
Auch gerade erschiene und kommende DX10 Spiele werden zunehmend Quadcore-Optimiert sein. Bei aktuellen und allen älteren Spielen ist zwar idR der E6850 oder gar der E6750 schneller, doch der Q66 bewältigt auch mit nur zwei oder gar einem aktiven Kern alle bisher erschienenen Spiele und wird bei den kommenden Grafik-Krachern nochmal etwas mehr Feuer machen. Achtung: Seit dem aktuellen G0-Stepping lässt sich der Q66 weiter übertakten und ist wohl auch langlebiger. Beim Kauf sollte deshalb auf das Stepping geachtet werden.
Crysis würde als einziges Game Quadcores Supporten ist Blödsinn, gar bei FEAR, Just Cause, Bioshock oder Assassins Creed lässt sich der Quadcore-Support nachweisen.
LowEnd und Stromsparer: Pentium Dualcore E2140 (DC, Box)
1,6 Ghz, Intel Core Architektur 1mb L2 Cache. Das Spricht alles für einen sehr geringen Stromverbrauch. Für ~15€ mehr bekommt den 2000mhz schnelleren, ansonsten Identischen E2160.
Ultra LowEnd: Intel Celeron 420 (SC, Box)
Dieser Celeron basiert auf der Core Architektur, hat aber nur einen Kern der auf einen 512kb großen L2 Cache Zugreifen kann. Für Office, Mediaplayer und Surfen absulot ausreichend, bei einem Preis von <40€ inkl Kühler.
Achtung!
Die C2D E6x00er Modelle haben einen langsameren FSB, kosten aber, obwohl sie ehr langsamer sind als die neueren E6x50er Modelle mit G0-Stepping, um einiges mehr.
Betroffen sind davon der E6600 und E6700.(Ein eventueller Nachteil der Modelle mit dem 333er FSB ist die eingeschränkte Übertaktbarkeit. Doch der P35 Chipsatz von Intel lässt sich in solch astronomische Höhen übertakten, genau wie sein Vorgänger, der 965P, dass den Flaschenhalz letztendlich weiterhin die CPU darstellen wird. Soll natürlich keinesfalls heißen das diese CPUs schlecht wären! Sie stehen ihren 50er Pendants in fast nichts nach, sind aber halt teurer.)
Sockel AM2(+):
Spoiler:
Achtung!AMD bietet für seinen aktuellen Sockel eine breite Palette Single- und Dualcore-CPUs für verschiedene Anwendungsbereiche, mittlerweile sind auch die ersten Phenoms im "reparierten" B3-Stepping Verfügbar.
Besonderer Vorteil am Sockel AM2(+): die kommenden Prozessoren auf basis von AM3 werden abwärtskompatibel sein. Bei Intel wird mit einführung der Nehalems Anfang 2009 ein neues Mainboard nötig.
Quadcore: Phenom X4 (QC, tray)
2500mhz, 512 KiB Cache pro Kern und ein gemeinsamer, 2 MiB großer L3 Cache. Phenom-Systeme sind zwar noch etwas wacklig auf den Beinen, werden jedoch langsam eine interessante Alternative. Der Phenom X4 9850 liegt in schlagweite des Q66 und kann mit seinem offenen Multiplikator punkten.
Highend: Athlon X2 6000+ (DC, tray)
3000mhz, 1 MiB Cache pro Kern. Frisst leider ~90Watt. Auf AMD basis der zweitschnellste Pozessor, ungefähr genauso schnell wie Intels e6750, aber deutlich günstiger. Vom PLV hervorragend, wie die meisten AMD Prozis. Der 6400+ ist nur 200 MHz schneller, kostet aber deutlich mehr.
Mainstream: Athlon X2 5600+ (DC, box)
Mit seinen 2,8 GHz fast genauso schnell wie der 6000+, allerdings gut 20€ billiger und daher mein PLV Favourit, wenn man mit dem durchaus ertragbaren Standardkühler klarkommt.
Lowend: AMD Athlon64 X2 4400+ EE (DC, box)
2*2,3ghz für unter 80€ inkl kühler. Dieser Prozesser reicht noch für eine GF7900gt oder eine X1950gt und hat somit ein hervorregendes PLV und ist besonders für preisgünstige Gamerechner geeignet.
Ultralowend/Office: AMD Sempron 3400+ AM2 (SC, box)
256kb L2 Cache, 1,8ghz. Für gut 30€ zu bekommen und für Office Aufgaben idR ausreichend. Wer keine Prozessorlasting Arbeiten wie Filme schneiden und/oder encodieren und CAD zu bewältigen hat und nicht am PC zockt, der braucht keinen teuren Dualcore. Wer nur Word, Firefox und co benutzt, darf hier zuschlagen.
Highend-Singlecore/Office: AMD Athlon64 4000+ (SC, box)
Mit 2,6ghz und 1mb L2 Cache der schnellste AMD Singlecore. Wem der Sempron 3400+ zu langsam ist, kann hier zuschlagen. Für 50€ bekommt man mit dem 4000+ einen sehr schnellen Office Prozessor.
Geändert von CronekorkN (05. 01. 2008 um 14:07 Uhr).
Mit einer Kapazität von gut einem TerraByte (TB) hat Hitachi und Samsung derzeit die mit Abstand größte Desktopfestplatte im Angebot, Notebookfestplatten von z.B. Samsung speichern schon ca. 250 GigaByte (GB) . Die Flash-Festplatten von SanDisk und Co warten auch schon in den Startlöchern mitgebalten schnellen 1,8 Zoll Datenbehältern.
Grundlegendes:
Zitat:
Kapazität
Lässt euch nicht reinlegen, den die Hersteller bedienen sich hier eines Trickes, nicht selten kommen Meldungen wie, "Wieso hat meine Platte nur 149 GB?" , ganz einfach Windows rechnet für 1 GB = 1024 MB = 1 048 576 KB = 1 073 741 824 Byte , die Hersteller sagen aber einfach 1GB = 1 000 000 000 Byte.
Drehzahl
Wieviele Umdrehungen die Festplatte in der Minute macht.
Interface
Einige von euch haben sicherlich von IDE oder S-ATA (I oder II) schon gehört, erstere ist eigentlich schon fast ausgestorben, kein Wunder. S-ATA biete nämlich höhere Datendurchsätze, eine besser Kabelführung und die Fähigkeit zum Austausch von Datenträgern im laufenden Betrieb (Hot-Plug), da kann das alte System nicht mithalten. (Falls euer Mainboard noch kein S-ATA unterstüzt, muss man zwangsweise IDE nehmen wenn man nicht ein neues Mainboard kaufen will, was zweifelsohne sinnlos wäre wenn man nur eine neue Festplatte kaufen will.)
Cache
Größe des platteninternen Puffer. (Bei neuen Festplatte nicht mehr unter 8 MB anzutreffen)
Zugriffszeit
Mittlere Zeit für das Lesen oder Schreiben eines zufällig ausgewählten Sektors der Platte in ms. (Anmerkung: Die Hersteller bedienen sich auch hier eines Trickes, sie geben einfach die niedrigere Positionierzeit an.)
Transferrate
Transferrate beim linearen Schreiben oder Lesen der gesamten Platte in MB/s.
Lautstärke
Gerade bei Arbeitsrechner ist es nötig eine wirklich leise Festplatte eingebaut zuhaben, so ist 1 Sone ganz gebräuchlich, 2 Sone hingegen schon ein Fall für den Server Raum.
Desktop:
Spoiler:
In letzter Zeit schnellt die Kapazität der Festplatten geradezu nach oben, der Preis hingegen sinkt weiter. Grund dafür ist der große Kampf zwischen den einzelnen Herstellern. Die besten Festplatten Preislich gesehen sind sicherlich derzeit die großen 500 GB Modelle, hier kostet ein GB nur unglaubliche 16 Cent. (http://geizhals.at/eu/a184639.html - Preis weiter fallend)
Einige fragen sich nun sicherlich wieso können die Festplattenhersteller jetzt so billig liefern, warum früher nicht? Sicherlich liegt es auch daran das die Computerhardware immer billiger wird, aber der Hauptgrund liegt in der Herstellung. So haben sich früher die Festplattenhersteller alle mit den Komponenten beliefern lassen, heute stellen sie diese aber schon selbst her.
Hitachi und Samsung sind ja bis jetzt (22.08.07) die einzigen Hersteller die die 1 TB Marke durchbrochen haben, der Nachteil solch einer Platte liegt jedoch darin das die Platte sehr schnell warm wird, Grund dafür ist sicherlich auch der hohe Stromverbrauch, nicht zuletzt sollte man auch beachten das diese Festplatten beachtlich laut werden können.
Notebook:
Spoiler:
Bei den Notebookfestplatten ist eine interessante Sache festzustellen, die Entwicklung hängt nämlich den Desktopfestplatten immer ein bis nach, so ist ein neueres Samsung Notebookfestplattenmodell ungefähr so schnell wie eine 3,5 Zoll Festplatte vor 3 Jahren. Auch die Kapazität der kleinen 2,5 Zoll Platten hat in den letzten Jahren zugenommen, so hat Fujitsu schon eine 300 GB Version (http://www.alternate.at/html/product...l?artno=AABF20) herausgebracht, die aber gemein ist, Kunden die hier nicht genau schaun werden schnell blöd schauen wenn sie die Platte dann einbauen wollen, den sie hat eine Höhe von unüblichen 12,5 mm, meist zuviel für ein Notebook, desweiteren dreht sich sich mit langsamen 4200U/min. (Normale Notebookfestplatten drehen sich mit 5400U/min)
Hybrid - Technologie:
Spoiler:
Hat Vista etwas mit Festplatten zutun? Ja sogar sehr viel, die Hybridfestplatte. Eine spezielle Platte die die Zugriffsraten bei Notebooks aufbessern soll, den die Platte verfügt über einen speziellen integrierten Flashspeicher der häufig benötigte Dateien extrem schnell laden kann, so verkürzt sich z.B. der Bootvorgang enorm, so der Hersteller (Einzige Hersteller bisher Samsung: http://geizhals.at/?cat=hd2s7&sort=a...&pixo noff=on.) In Wirklichkeit siehts aber anders aus, der versprochene Geschwindigkeitsschub bleibt aus, was aber wahrscheinlich daran liegt das diese Technik noch in den Kinderschuhen steckt. Weiters kommt hinzu das bisher nur Vista mit dieser Technik umgehen kann, leider fehlt Xp diese Feature.
Flash - Technologie:
Spoiler:
Die sogennanten Solid Stake Disks (SDDs) sind reine Flashspeicherplatten und bieten garantiert einen geringen Energieverbrauch und schnelles Booten.
Die Hersteller lassen sich das dementsprechend gut bezahlen, so kostet eine 32 GB Version, die auch die höchste ist, unglaubliche 496,12€. (http://geizhals.at/a252880.html) Aber in letzter Zeit werden auch die SDDs merklich billiger sofinden sie in einigen Notebooks auch schon Platz.
Die Flashspeicherplatte mit 1,8 Zoll ist deutlich schneller als jede andere normale 1,8 Zoll Platte, ja sogar 2,5 Zoll Platte (nur bei lesen), aber hat dafür deutlich weniger Speicher, denn die von der Baugröße identische Thosiba Platte (http://geizhals.at/a253990.html) kommt mit 155€ aus dem Geldbörsel aus und hat dafür aber 100 GB Speicher, kommt aber nie an die Geschwindigkeiten der SDD ran.
Raid - Verbund:
Spoiler:
Früher war diese Technik hauptsächlich dazu da um Geld zu sparen, heute jedoch verzichtet man herzlich darauf viel mehr geht es nun um die Geschwindigkeit und Sicherheit.
Grundsätzlich besteht ein RAID Verbund aus mindestens zwei Festplatten.
Jetzt gibt es aber verschiedene Typen von RAID Verbunden, zu einem wäre da einmal RAID 0, hier werden mindestens 2 Festplatten benötigt, diese Methode wird aber grundsätzlich nur verwendet wenn Datensicherheit keine Rolle spielt. Denn die Festplatte werden praktisch zusammen geschoben, fällt eine Festplatte aus, sind alle Daten verloren. Der Geschwindigkeitszuwachs ist leicht zu erklären, das System kann auf eine Datei, parallel über zwei Festplatten zugreifen.
Die nächste gebräuchliche Methode wäre ein RAID 1, hier steht die Stabilität des System im Vordergrund, Ideal für einen 24 Stunden Betrieb.
Hierbei werden auch min. zwei Festplatten benötigt, diese werden gespiegelt.
Das heißt das ganze System ist so groß wie die kleinste Platte. Auf allen Platten ist das selbe, schreibt man eine Datei auf die Platte wird sie auf z.B. allen zweien gespeichert, macht man aber einen Fehler wird dieser ebenso mit gespeichert, also dient es in solchen Fall nicht wirklich als Backup. Dennoch fällt eine Platte aus, springt die andere sofort ein und somit ist kein Unterschied merkbar, ergo das System läuft weiter.
RAID 5, das wohl beliebteste von allen und bietet beides, Schnelligkeit und Sicherheit.
Zwar ist RAID 5 nicht wirklich etwas für den Normalverbraucher da man hier garantiert tiefer in die Tasche greifen muss. (Controller ist teurer..)
Ein Bsp.: Man hat mindestens(!) 3 Festplatten Mit z.B. 500 Gb. So hat man 1000GB die man nutzen kann, die 3.Festplatte mit 500Gb sichert, aber es darf max. eine Festplatte ausfallen. Falls eine Festplatte ausgefallen ist kann sie hiermit wiederhergestellt werden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Parit%C3%A4tsbit
Natürlich gibt es noch andere RAIDs diese sind aber meist schon veraltert oder komplett ausgestorben.
Externe Lösungen:
Spoiler:
Grundsätzlich möchte ich dazu sagen kann man bei den Externen Festplatten viel Geld sparen gegenüber dem Fachhändler wenn man sie sich selbst zusammenstellt. Natürlich muss man auch erwähnen das es bei Ebay da wieder ganz anders aus sieht, den hier können auch wirklich spitzen Preise geboten werden.
Selbst eine Externe zusammenzubauen ist nicht wirklich sonderlich schwer, Gehäuse kaufen, Festplatte reinschrauben, am Pc anstecken und formatieren und die Sache ist gelaufen.
Ein gutes Gehäuse ist dieses hier: Link (Getestet von Held der Nation)
Wer sich aber dennoch nicht drüber draut eine Externe sich selbst zusammenzubauen, kann ich diese hier z.B. anvertrauen: Link, wers noch kleiner mag 2,5 Zoll: Link (Achtung bei bestimmten USB Ports gibts Probleme), und wer die Festplatte nochmals kleiner mag gibts noch die 1,8 Zoll Editionen: Auswahl
Kaufberatung:
Spoiler:
Nunja es ist immer schwer bei den Festplatten eine Meinung abzugeben, abraten würde ich auf jedenfall von den ExcelStor Version, da es sich hier bei wirklich um einen Datenschredder handelt. Desweiteren würde ich auch zu keiner Raptor greifen da die aktuellen normalen Festplatten auch bei nahe schon so schnell sind aber bei weitem nicht so laut wie die Raptor. Ebenfalls braucht die Raptor mehr Strom, wer über soetwas aber hinwegsehen kann, kann getrost zugreifen. Im Allgemeinen ist man aber mit einer Samsung oder Seagate gut bedient. Besonders zu empfehlen sind die 500 GB Modell da hier wirklich das Preis/Leistungsverhätlnis wohl am Besten ist.
In manchen Systemen spielt die Grafikkarte eine untergeordnete Rolle, in vielen jedoch stellt sie die wichtigste Komponente dar. Sie ist ausschlaggebend für die Spieleperformance, 3D-Modeler, Map-Editoren und selbst die Aero-Oberfläche von Vista benötigen 3D-Beschleuniger. Dabei ist es sehr schwierig den Überblick zu behalten, da der Markt der Desktop-Grafikkarten sich so schnell verändert wie kaum ein anderer auf der Welt.
Die größte Rolle spielt die GraKa in einem Gamingrechner, da sie nur in diesem Einsatzgebiet bis an ihr Limit gefordert wird. 3D-Programme wie Maya, 3DS Max, Valve Hammer Editor oder Blender fordern die Grafikkarte zwar auch, aber bei weitem nicht so stark wie ein Spiel. Mit der zunehmenden Verbreitung der DVD fingen die Hersteller der 3D-Beschleuniger an, ihren GPUs Funktionen zu spendieren, die den CPUs Arbeit beim dekodieren des Films abnehmen oder ein Ruckelfreies abspielen erst ermöglichen.
Ich möchte mich hier auf die Desktopgrafikkarten beschränken und die teuren Server und Workstation Boards außen vor lassen.
On-Board/Periphiralkarte
3D-Beschleuniger gibt es in Form von Steckkarten und als integrierte Lösungen. Letztere sind weit weniger Leistungsfähig als die Kartenlösung reichen aber für 3D-Programme, Vista Aero und weniger Anspruchsvolle Spiele allemal aus. Dabei sind sie dank passiver Kühlung Geräuschlos und verbrauchen kaum 20 Watt, meist deutlich weniger. Grafikkarten können -auf dauer- kaum erträglichen Lärm verursachen und verbrauchen unter Last 100-200Watt. Stromsparfeatures sind nur bei Notebook Grafikkarten Standard und bei Desktop Modellen gerade erst im kommen.
Grafikkarten brauchen also nur Gamingrechner, für Office und 3D-Modeling reicht die onboard-Lösung. Dabei entstehen wesentlich weniger Kosten bei Anschaffung und Betrieb und Gesamtlautstärke des Systems wird deutlich gesenkt.
Schnittstellen
PCIe löste zuletzt AGP ab, die erste spezielle Grafikkartenschnittstelle. Davor wurden die Grafikkarten über das Standard Periphiralkarteninterface PCI betrieben, dessen Bandbreite aber schnell zu knapp wurde, um den steigenden Anforderungen der damals aktuellen Grafikkarten gerecht zu werden. Daraufhin wurde AGP eingeführt, welches die verfügbare Bandbreite mit jeder Version verdoppelte. AGP 8x wurde 2005 schließlich von PCIe abgelöst, welches die Bandbreite auf auf 250 MByte/S pro Richtung und Lane erhöhte. Die sich gerade etablierende Version 2.0 von PCI verdoppelt
die Bandbreite einmal mehr auf 500Mbyte/S und auch die förderbare Strommenge verdoppelt sich auf 300 Watt. Das alles, obwohl PCIe 1.x noch längst nicht ausgelastet ist.
Technische Details:
Spoiler:
Bandbreite:
PCI
Der Parallele PCI-Bus ermöglicht eine Bandbreite von gerademal etwa 133 Megabyte pro Sekunde, die sich alle engeschlossenen Geräte Teilen müssen.
PCI (1.x): 32 Bit @ 33MHz = 133MB/S
AGP
Um sich der begrenzten Bandbreite von PCI zu entziehen wurde AGP geschaffen und immer weiter ausgebaut:
AGP (1.0) 1x: 32 Bit @ 66MHz = 266MB/S
AGP (1.0) 2x: 64 Bit @ 66MHz = 533MB/S
AGP (2.0) 4x: 128 Bit @ 66MHz = 1066MB/S
AGP (3.0) 8x: 256 Bit @ 66MHz = 2133MB/S
PCI-Express
PCI und AGP werden durch den neuen, flexibleren, seriellen PCIe-Bus ersetzt.
Die Datenströme werden Lanes genannt, die aus 2 Leitungspaaren pro Richtung bestehen. Die können wiederum zusammengeschaltet werden, wodurch PCIe 2x, 4x, 8x, der für Grafikkarten bekannte 16x und der seltene x32 -Port realisiert werden.
Die Grundfrequenz beträgt 1250 MHz, aufgrund 8B/10B-Codierung jedoch nur 1000 MHz effektiv, da 2 Leitungen pro Richtung mal 2, also 2000 MHz. Das entspricht 2 GBit/S bzw 250 MByte/S pro Richtung. Bei PCIe16x ist die Bandbreite entsprechend 16 mal höher.
Kompatiblität:
PCI: nur PCI
AGP 1.0 (1x/2x): Entsprechende Boards und Karten sind untereinander voll kompatibel.
AGP 2.0 (4x): Meist untereinander abwärtskompatibel zu AGP 1.0 (1x; 2x).
AGP 3.0 (8x): Voll Kompatibel zu AGP 2.0, zu 1.0 nur selten.
PCIe 1.0: Untereinander voll Kompatibel. Wenn der Slot eine ältere Version hat muss mit Leistungseinbußen gerechnet werden.
Diagramm:
PCIe ist Pflicht, um auf dem aktuellsten Stand zu sein lohnt der Kauf eines PCIe2.0 Mainboards (AMD790, NF7, X38i). AGP kann als ausgestorben bezeichnet werden; der Kauf einer solchen Karte kommt nur noch zum aufrüsten älterer Systeme in Frage, deren CPU und RAM noch mit einer schnelleren Graka mithalten.
DirectX
Die Programmierschnittstelle DirectX ermöglicht den (Spiele)programmierern hardwareunabhängigen Zugriff auf die Funktionen der Grafikkarte und andere beteiligte Hardware wie Soundkarte und HIDs. Solch ein einheitliches Programmiermodell ist heute nicht mehr wegzudenken.
Die wesentlichen Bestandteile sind
Direct Graphics und die Direct3D API zur Ansteuerung der GK
Direct Audio/XAudio 2; verantwortlich für den Sound
DirektInput zur Kommunikation mit den HIDs, XInput speziell für 360-Controller
Und weitere Funktionalitäten im Bereich Audio, Netzwerk und Dekompression Audio- und Viosmatrials
Mit jeder Version wurde Funktionsumfang erweitert, um dem Hauptprozessor zunehmend Abreit abzunehmen und das Programmieren zu vereinfachen.
Kleines -vereinfachtes- Beispiel zur Funktionsweise eines Grafikbeschleunigers:
Ohne Grafikbeschleunigung:
Ein 10*10px großes schwarzes Feld soll in der oberen linken Ecke ausgegeben werden, so muss der Prozessor für jeden Einzelnen Pixel einen neuen Wert berechnen und an die Grafikkarte weitergeben, welche das Bild zusammensetzt:
"Färbe Pixel 1. Reihe, 1. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 2. Reihe, 1. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 3. Reihe, 1. Zeile Schwarz; ... ; Färbe Pixel 9. Reihe, 10. Zeile Schwarz; Färbe Pixel 10. Reihe, 10. Zeile Schwarz"
Mit Grafikbeschleunigung:
Ein 10*10px großes schwarzes Feld soll in der oberen linken Ecke ausgegeben werden, also gibt der Prozessor der Grafikeinheit direkt den Befehl dieses darzustellen: "Zeichne ein Feld 10*10 Pixel, schwarz, oben Links."
Somit wird der primären Recheneinheit viel Arbeit erspart. Das wäre zwar auch ohne DX möglich, doch dieses vereinheitlicht die Kommunikation zwischen Programm und Hardware, in diesem Fall speziell mit dem Grafik/3D-Beschleuniger (GPU).
Soviel zur Theorie, nun zur Praxis:
Die neueste Version DirectX10(.1) erweitert den Funktionsumfang nicht maßgeblich, sondern dient primär der Erweiterung, Modularisierung und Flexibilisierung der 3D-Funktionen. Anders als seine Vorgänger wird DX10 nur für Windows Vista verfügbar sein und bleiben. M$ begründet seine Entscheidung mit dem gewaltigen Aufwand, DX10 auf XP und ältere OS zu portieren, doch offenbar will man alle Gamer dazu zwingen auf Microsofts neustes, missglücktes OS umzusteigen, mit mäßigem Erfolg.
F: Ich möchte eine DirectX 10.x Grafikkarte kaufen, aber auf Vista so lange wie möglich verzichten. Ist eine DirectX 10.x Karte auch unter Windows XP nutzbar? A: Jede DirectX 10.x Grafikkarte beherrscht auch alle vorherigen DX-Standards weshalb unter Windows XP und damit DX 9.0C und unter allen anderen Versionen weder Inkompatiblitäten noch Performanceeinbrüche zu erwarten sind.
Die Open-Source Alternativen wären OpenGL und OpenAL, die jedoch nicht den vollen Umfang von DirectX abdecken, aber im Workstation und CAD Bereich eine übergeordnete Rolle spielen.
Multi-GPU: SLI und Crossfire
Das Scalable Link Interface (SLI) und Crossfire (CF) sind die jeweiligen Techniken von nVidia und ATI die Rechenpower mehrerer Grafikkarten zu kombinieren und somit die 3D-Leistung weiter zu verbessern. Dazu sind allerdings ein spezielles Mainboard, ein sehr leistungsfähiges Netzteil und -natürlich- mehrere baugleiche Grafikkarten notwendig. Mit nVidias aufkommendem Quad-SLI und AMDs Crossfire X ist es möglich, die Rechenleistung von 2 bis 4 Grafikkarten in einem System zu vereinigten. Seit neuestem ist bekannt, dass HD38x0-Karten untereinander völlig frei kombinierbar sind (zB 3850 256MiB plus 3870 OC; "Bastard-CF"). Mehr Freiheit bei der Wahl der GKs ist natürlich eine positive Entwicklung.
Das ließt sich natürlich alles sehr schön, in der Realität sieht es aber nicht ganz so rosig aus, da die gewonnene Leistung nicht proportional mit der Anzahl an Grafikkarten skaliert. Ein Verbund aus 2 Grafikkarten hat nur 125-160% der Leistung einer Einzelnen, in besondern ungünstigen Fällen können SLI und CF das System gar ausbremsen. Zusätzlich wird ein teureres Mainboard und ein stärkeres Netzteil notwendig und ihr Energieversorger wird es ihnen auch mit einer dicken Rechnung danken.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass SLI nur für absolute Enthusiasten in Frage kommt, denen die Leistung einer einzelnen High-End Karte nicht ausreicht. Alle anderen sind mit einer schnelleren Karte besser bedient als 2 langsameren.
Welcher Hersteller
Die meisten Karten werden nach dem Referenzdesign des jeweiligen GPU Herstellers (ATI, nvidia) gebaut und weisen daher keinerlei Unterschiede in Performance oder Preis auf. In diesem Fall kann man sich voll auf den Preis und die Ausstatung konzentrieren.
Vom Hersteller übertaktete Karten machen nur dann Sinn, wenn die Mehrleistung gut mit dem Preis skaliert und man es sich selbst nicht zutraut, an den Taktraten zu schrauben.
Overclocking
Grafikkarten lassen sich meist nur sehr moderat übertakten. In seltenen Fällen kann ein Update des Grafikkarten-BIOS weitere Teile in der GPU freischalten und somit die Performance mehr oder minder deutlich steigern. Das ist allerdings bei jeder Grafikkarte anders und daher möchte ich nicht weiter auf des Thema eingehen. Abhilfe kann von Google geschaffen werden.
Allgemein kann man nur sagen, dass die schwächeren Karten einer Serie und eines Segments oft mehr Potential haben, da sie die gleiche GPU wie die teureren Karte aus dem Segment haben und nur von Haus aus mit niedrigeren Taktraten versehen snd.
Mit entsprechenden Programmen ist es recht einfach (Schieberegler für Speicher und GPU Takt verschieben) und ungefährlich (wenn mans nicht übertreibt und die Temps überwacht). Die verbreitetsten Overclocking Tools für die beiden bedeutenden Hersteller:
ATI: ATI Tray Tools [Download@CB]
nvidia: Coolbits [Download@funpic]
Kaufberatung
Je nach Anspruch muss man sich zuerst zwischen Onboard- oder Kartenlösung entscheiden. Eine Grafikkarte braucht man eigendlich nur zum spielen und ggf um HD-DVD und BluRay Filme zu schauen. Für Office, CAD und anspruchs-ärmere Games reicht eine Onboardlösung.
On-Board
folgt demnächst...
Gamerkarten
Je nach Budget sollte man sich für eine dieser Grakas entscheiden. Die 9800 GTX ist nicht zu empfehlen, die stellt eine leicht übertaktete 8800 GTS dar, ist aber deutlich teurer.
Einige Hersteller gehen mit einem verdoppelten Videospeicher auf Kundenfang. In vielen Fällen reicht der Standardspeicher unter allen normalen Auflösungen aus, wie sich eine Verdopplung auswirkt ist in diesem Test zu erkennen.
70€ Sapphire Radeon HD 2900 GT 256 MiB GDDR3 (256 Bit SI)
Diese 2900 GT wurde von Sapphire um ihr halbes Speicherinterface erleichtert, was der Geschwindigkeit aber keinen großen Abbruch tut. Dieser Karte fehlen die Errungen schaften des RV670: geringerer Strombedarf dank 55nm, 300MHz-Idletakt, neuer UVD. Da sich diese Karte -abgesehen vom SI- nur in den Taktraten von der 2900 XT unterscheidet dürfte die GT gerade für Overclocker recht interessant sein.
"Für versierte bastler und oc-freunde, die ein ausreichend dimensioniertes netzteil besitzen ist die 2900gt für 69,- € ein echter geheimtip.
den anderen usern würde ich eher die 8800GS nahelegen." [Review by Sundokan]
85€ ATI Radeon HD 3850 256 MiB[Computerbase]
Für ihren Preis extrem schnelle Gamerkarte, die für die meisten Zwecke das rechte Mittel sein sollte. Die sehr geringe Leistungsaufnahme und dadurch resultierende, niedrige Lautstärke runden das hervorragende Gesamtbild ab.
95€ ATI Radeon HD 3850 512 MiB[Computerbase]
Dank des doppelten Grafikspeichers -vor allem in hohen Auflösungen und Qualitätsmodi- einen tick schneller als die 256er 3850.
120€ Nvidia Geforce 8800 GT 512 MiB[Computerbase]
Wiederum im Durchschnitt etwas schneller als die 3870, dabei allerdings bei deutlich höherem Stromverbrauch, vor allem im Idle.
220€ Nvidia Geforce 8800 GTX 768 MiB[Computerbase]
Basiert auf der älteren G80-GPU (D8E), ist in extrem-Auflösungen aber dank des großen 768 MiB Speichers und des 386 bit breiten Speicherinterfaces nach wie vor unerlässlich. Hier verliert der G92 stark an Boden und liefert keine akzeptablen Ergebnisse ab.
Geändert von CronekorkN (01. 01. 2008 um 17:41 Uhr).
Der RAM ist eine der unerlässlichen Komponenten eines Computer, ohne ihn startet kein PC. Deshalb ist es auch sehr wichtig darauf zu achten richtigen zu kaufen, da dieser für die Leistung das gesamten Systems mit Ausschlaggebend ist.
Heute wird idR DDR2 Ram mit 800mhz verbaut, da dieser von allen aktuellen Speichercontrollern unterstützt wird und ein hervorragendes PLV bietet. Es gibt zwar seit einigen Monaten schon DDR3-RAM, dieser ist jedoch noch nicht ausgereift, so dass DDR2 RAM idR schneller ist und vor allem nur einen Bruchteil kostet.
Neben der Geschwidigkeit (angegeben in MHz) tragen auch die Latenzen zur Leistungsfähigkeit eines RAMs bei (je niedriger, umso besser), diese sind jedoch ehr nur für Overclocker interessant.
SD: 64bit/Takt - bei 200mhz im Singlechannel-Modus theoretisch bis zu 1,6GB/s
DDR: 128bit/Takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 3,2GB/s
DDR2: 256bit/takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 6,4GB/s
DDR3: 512bit/takt - bei 200mhz im SC-Modus theoretisch bis zu 12,8GB/s
(Im Dualchannel Modus jeweilst das Doppelte) (Bei der Ramklassifizierung vom Typ"DRR2-PC-XXXX" stellt das XXXX die maximal übertragungsrate im SC-Modus in MB dar. ZB: DDR2-800 = DDR2-6400)
Alle DDR-RAMs der gleichen Generation sind normalerweise untereinander vollkompatibel. Dabei sind MHz, Timings und Hersteller erstmal völlig irrelevant, sobald ein Hersteller schlampt, kann trotzdem zu Inkompatiblitäten zwischen verschiedenen Modulen oder zwischen bestimmten Mainboards und Modulen kommen, das sind aber unberechenbare Einzelfälle. Um auf Nummer Sicher zu gehen, welches Mainboard mit welchem Speicher garantiert kompatibel ist, lohnt ein Blick auf die Kompatiblitätsliste des Herstellers, zu finden auf der entsprechenden HP.
Außerdem ist noch auf Dualchannel-Support zu achten: aktuelle Speicherkontroller können die Power zweier Module gleichzeitig nutzen um die Bandbreite theoretisch zu verdoppeln, allerdings muss die Gesamtmenge das Speichers dazu in zwei gleichgroße Hälften teilbar sein.
Nicht funktionieren würde also bspw (Einheiten in MiB):
2048+1024;
Funktionieren würde:
2048+2048; 1024+1024+1024+1024; 2048+1024+1024; usw
Es gibt auch noch Zwischenmodi, mit teilweise gewährleistetem DC-Support:
1024+1024+1024; 1024+512+512+512; usw
Speicherkontroller mit DC-Support:
AMD Sockel 939 CPUs (eingeschränkt)
AMD Sockel AM2 CPUs
Intel P945 NB
Intel P965 NB
Intel 975X NB
Intel P35 NB
Intel X38 NB
Intel P45 NB
Intel X48 NB
...
Kaufberatung:
SDRAM
Spoiler:
Mir fällt zwar kaum ein vernünftiger Grund ein, warum ein Mensch SD-RAM kaufen wollen würde, aber der Vollständigkeit halber möchte ich dennoch ein Modul aufführen. Die Preise sind allerdings in den letzten Jahren aufgrund der schwindenden Nachfrage in exorbitante Höhen gewachsen (vlt lohnt hier ein Blick in Ebay):
512MB KINGSTON Value (133mhz, CL2) ~50-60€(HWV, altern8.de)
Er hat die schnellstmögliche Taktrate bei niedrigster Latenz und ist von einem Markenhersteller.
DDR-SDRAM
Spoiler:
Auch der alte DDR1 Speicher gehört zum alten Eisen und solte nurnoch zum Aufrüsten von Low-Budget Systemen dienen, da er mittlerweile den DDR2 im Preis überholt hat und deshalb eine Anschuffung eines neuen Mainboards immer lohnenswerter wird.
Hier kann der solide und günstige MDT-Ram gekauft werden:
512MB MDT DDR-RAM (400mhz, CL2.5) ~20€ (HWV)
Von der Größe her solte dieser für jedes ältere System zum aufstocken eichen, wenn nicht, gibts die auch in doppelter größe für ~45€, davon ist aber abzuraten.
DDR2-SDRAM
Spoiler:
DDR2 Ram wird sich aufgrund der extrem niedrigen Preise noch eine lange Zeit auf dem Markt halten und ist imom deshalb die erste Wahl. Vergleichbarer DDR3-Speicher kostet etwa das drei- bis vierfache.
In aller Regel ist das günstigste erhältliche 2GiB DDR2-PC6400 (800MHz) die richtige Wahl. Teurer Speicher ist nur für übertakter Sinnvoll und bringt sonst keinen echten Geschwindegkeitsvorteil, da selbst die Latenzen vernachlässigt werden können. Bei den aktuellen Preisen sind auch 4GiB oft eine Überlegung Wert. Mehr zu den Problemen, die mit 32bit Betriebssystemen auftauchen können im OS-Artikel.
Bisher war 800MHz der geläufige Standard, doch mit dem X38i und AMDs Phenoms werden 1066MHz immer verbreiteter. Da 1066er im Vergleich zu 800MHz Modulen oft das dreifache kosten, lohnt es sich zu günstigem OC-Speicher zu greifen, wie dem "Vitesta Extreme"-Kit von A-DATA.
Standard: MDT 2GB-Kit PC2-6400 (800mhz, CL5) ~30€ (HWV)
Aus allen schnelleren Rams kann erst beim übertakten ein nutzen gezogen werden, auch eine geringere Latenz macht sich kaum bemerkbar, auf jeden Fall lohnt der Aufpreis kaum.
Für die meisten solte dieser RAM genau richtig sein.
Günstiger OC-Speicher: OCZ 2GB-Kit PC2-6400 Platinum (800mhz, CL4) ~45€ (HWV)
800Mhz Speicher mit einer CAS-Latenz von 4 Cycles. Auf CL5 lässt sich dieser Speicher auf 1066mhz hochtakten. Allerdings mit einer Überspannung von 1,8V auf 2,1V. Der Markenhersteller OCZ gibt auf seine Produkte Lebenslange Garantie, was sehr erfreulich ist (Lebenslang = 10Jahre).
A-DATA Vitesta Extreme Edition (800mhz, CL4) ~42€ (HWV)
Ich selbst habe mich für diesen Speicher entschieden, da er recht günstig ist und sich in aller Regel problemlos auf 1100MHz+ übertakten lässt. Die neuen Heatspreader sehen dabei sehr stylish aus, allerdings muss auch hier -wie bei jedem OC-RAM- die Spannung auf mindestens 2V gehoben werden.
HighEnd OC-Speicher: Cellshock 2GB-Kit PC2-6400 (>800mhz, CL4) ~120€ (HWV)
Auf diesem "Made in Germany"-Speicher werden Micron D9GMH- Cips verbaut, welche mit der GKX-Version als die besten überhaupt bekannt sind. Sie kommen auf den besten HighEnd-Rams zum Einsatz. Das gute an Cellshock: man bekommt garantiert diese Chips, wenn man diese Speicherriegel bestellt. Allerdings gibts es da eine kleine Falle: auf der Version2 dieser Riegel sind andere/schlechtere Chips verbaut, weshalb sie auch günstiger zu bekommen sind.
Auch der 8-Ebenen PCB trägt zur stabilen Signalübertragung bei. Diese Rams sind ein echter Geheimtip!
Crucial Ballistix 2048MB Kit PC2-5300U ~60€
Dieser Speicher wird zwar als 666er verkauft, bietet aber ebenfalls D9GMH Chips, was ihn auch zu einen hervorragenden OC-Ram macht. Einen Beleg für seineLeistungsfähigkeit bieten vieleTests. (thx 2 Dark Silence für den hinweis!)
DDR3-SDRAM
Spoiler:
DDR3 Rams sind imom nur extrem teuer zu bekommen, weshalb es imho noch besser ist auf DDR2 zurückzugreifen...
Geändert von CronekorkN (19. 12. 2007 um 20:03 Uhr).
Grundlagen:
Das Mainboard stellt prinzipiell einmal die Grundlage eines jeden PCs dar, das die einzelnen Komponenten miteinander verbindet. Auf ihm sind Steckplätze für CPU, Ram, Festplatten, sonstige Laufwerke und Steckkarten aller möglichen Arten vorhanden. Mittlerweile enthalten sogut wie alle Boards integrierte Gigabit-Netzwerk- und Mehrkanal-Soundkarten. Für diese sind also normalerweise keine gesonderten Karten mehr nötig, außer es werden besondere Ansprüche gestellt (Digitalausgänge einer Soundkarte, hochwertigere Soundkarte, mehrere LAN-Ports, etc.).
Steckplätze
Spoiler:
Es gibt viele verschiedene Steckplätze für Erweiterungskarten. Mittlerweile spielen nur mehr drei eine wirkliche Rolle. Dies sind PCI, PCI-Express und AGP. AGP ist ein Grafikkartensteckplatz, der eigentlich bereits durch PCI-Express abgelöst werden sollte, allerdings noch nicht so wirklich aussterben will. Neuere Grafikkarten erscheinen aber vorrangig für PCI-Express, daher sollte bei einem Neukauf ein Board mit PCI-Express Steckplatz gewählt werden. PCI-Express bietet eine höhere Bandbreite und kann mehr Leistung für die Grafikkarte zur Verfügung stellen. Weitere Vorteile gegenüber dem alten AGP-Port und Details zu PCI-Express können hier nachgelesen werden. Auch PCI soll über kurz oder lang durch PCI-Express abgelöst werden, allerdings finden sich auf den meisten Mainboards noch PCI-Steckplätze, da für viele Anwendungsgebiete bisher kaum PCI-Expresskarten auf dem Markt sind (Soundkarten, TV-Karten, Netzwerkkarten, Controllerkarten etc.)
Onboard Grafik
Spoiler:
Mittlerweile sind auch zahlreiche Boards erhältlich, die bereits einen Grafikchip integriert haben. Für Officetätigkeiten, Surfen und ältere Spiele reicht die Leistung dieser Lösungen absolut aus. Vorteil einer integrierten Grafiklösung gegenüber einer dedizierten Grafikkarte ist der in der Regel wesentlich niedrigere Stromverbrauch. Auch für Rechner, die lange laufen sollen (beispielsweise für Torrentclients oder Fileserver etc.) ist eine solche Onboardgrafik eine Lösung die in Betracht gezogen werden sollte.
Sollte die Onboardgrafik nicht reichen, stellt sich die Frage, ob man eine oder zwei Grafikkarten (für die wirklichen Enthusiasten) verbauen möchte.
Mehrere Grafikkarten - SLI/Crossfire
Spoiler:
Bei zwei Grafikkarten ist es wichtig, dass das Board zwei 16xPCI-Express Plätze besitzt. Für AMD/ATI-Grafikkarten muss das Board Crossfire-fähig sein, für Nvidia-Karten heißt die entsprechende Technik SLI. Beides ist aber nur für absolute Highendsysteme zu berücksichtigen. Die Kombination zweier Mittelklassekarten macht in der Regel keinen Sinn, da diese Kombination meist von einer höherwertigen und genau so teuren Karte geschlagen wird. Zudem sind SLI/Crossfireboards preislich teurer als Boards mit nur einem 16xPCI-Express-Slot. Auch vom späteren Aufrüsten durch Kaufen einer weiteren Grafikkarte ist idR abzuraten. Meistens sind bereits neue Grafikkarten vorhan