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Zitat von gulli:news
Die Zahl der Anfragen von Strafverfolgungsbehörden bezüglich der IP-Adressen von Internet-Usern hat nach Auskunft zweier Referenten der Deutschen Telekom Gruppe sprunghaft zugenommen. Die Verfolgung von Terroristen spielt dabei eine gänzlich untergeordnete Rolle.
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Dass der Terrorismus selbstverständlich keine Rolle spielt, ist schon klar.
Jeder Beamte, der gegen den Terrorismus - sofern es ihn wirklich geben soll - "kämpft", könnte sich dabei doch selbst schmutzig machen, indem er vielleicht gar in die Luft fliegt.
Aber kleine tauschende und teilende Kinder zu verfolgen und heile Familien mittels Verfolgung von "UHG-Verstoßen" zu zerstören, das befriedigt doch den Sadismus mancher (sind zum Glück die Wenigsten unserer Polizisten) auf wesentlich simplere Weise - ohne der Gefahr für das eigene Wohlergehen!
Fazit: Auch die Online-Durchsuchung soll eingeführt werden, um den "Krieg gegen den Terror" zu gewinnen oder ähnlich Schlimmes wie Mafia oder Kipo zu "verhindern".
Vor dem Hintergrund des ersten Absatzes der Gulli-News
kann man die Begründung des Bundestrojaners nicht mehr ernst nehmen!
Und die Zahlen des zweiten Absatzes
lassen Schlimmes vermuten!
Besonders erschrocken hat mich der künftige bayer. Ministerpräsident, als er sagte:
"Wenn erst mal ein Anschlag passiert ist [und ein Grinsen gleitet ihm übers Gesicht!!], dann würd/wird das alles ganz schnell verabschiedet."
Das nenn`ich doch mal pervers!
Zitat:
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Zitat von gulli:news
Im Jahr 2003 wurde mittels Mitschnitt der IP-Adresse zwecks Durchführung der entsprechenden Strafverfolgung in nur 3.170 Fällen die Identität von Surfern bei der Deutschen Telekom erfragt. Im Jahr 2004 waren es immerhin 6.294. 2005 verzehnfachte sich die Anzahl der Anfragen - satte 75.453 mal erkundigte man sich über die Anschrift von Datenreisenden beim größten deutschen Internetanbieter. Nachdem diesbezüglich letztes Jahr über neunzigtausend Erkundigungen eingingen, erwartet man für 2007 sogar über 200.000 (!!!)
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Die Wahrheit ist doch, dass es bei fortsetzendem hyperexponentiellen Trend in zwei Jahren schon 1 Million sein wird
dass in zehn Jahren die W`keit, dass die eigene IP nicht erkundigt worden ist, gegen Null steuert!
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und einen recht konservativen Trend vorausberechnen lassen. Ergebnis: bereits in 10 Jahren werden allein bei der Telekom knapp 5 Millionen (!!!) "Erkundigungen" eingegangen sein!
Das ist die Wahrheit, wenn es so weitergeht!
Mein Fazit: Anonymisierdienste wie JAP etc. verwenden und zu Providern zu wechseln, welche keine IP speichern!
Dass sich die Anfragen von 2004 zu 2005 ca. verzwölfacht(!) haben, dürfte wohl auch zu einem kleinen Teil mit einer gewissen "Bockwurst" zusammenhängen
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Zitat von gulli:news
Bei fast 80% der Ermittlungen handelte es sich um die Aufklärung von Betrugsdelikten, die unter Anwendung des Internets durchgeführt worden sind. Nur rund 8,8% aller Anfragen ergingen wegen dem Verdacht auf Verstößen gegen das Urheberrecht. 4,8 Prozent wegen Verdachts auf Verbreitung von Materialien mit kinderpornographischen Inhalten.
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Das Zauberwort für die überwiegende Anzahl an allen Delikten lautet:
Ebay
Laut Innenministeriumsangaben
ist Ebay für den größten Teil der "Internetkriminalität" verantwortlich.
BTW: "Internetkriminalität - das wäre mal ein würdiges Unwort des Jahres (Grund: die Kriminalität wird nicht im Internet verbrochen, sondern im RL!)
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Zitat von gulli:news
(...) Die beiden Referenten stellten infrage, inwieweit Wirtschaftsunternehmen bereits zum verlängerten Arm von Sicherheitsbehörden geworden sind.
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Selbst Schuld!
Wenn man, wie es die Telekom macht, öffentlich immer wieder klarstellt, dass man für jeden (kriminellen Heuschreck-Anwalt) die Beine breit macht, braucht man sich nicht wundern, wenn man sich mal `nen "Tripper" anfängt.
Die Telekom soll endlich aufhören, die IP zu speichern, dann kann sie die Preise senken, weil sie die Daten nicht mehr speichern "muss".
Und die Bandbreite würde auch nicht mehr durch die Speicherung belastet werden...
... aber dann könnte man sich nicht mehr über die Bandbreitenfresser Yahoo, Google, Ebay & Co. (siehe
Telekom will Geld von Webanbietern) beschweren