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  1. #1
    Boeses junges Fleisch Avatar von Korrupt
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    Standard 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    Das LG Hamburg hat den Streitwert pro angebotenem Track auf einem Filesharing-Server auf 20.000 Euro festgesetzt. Bisher galten in der Regel vierstellige Streitwerte pro Song, und selbst diese waren hoch umstritten.

    Das Urteil gilt für Betreiber von File-Sharing-Servern - womit das LG Hamburg einmal mehr unter Beweis stellt, dass es das Prinzip von Tauschbörsen nicht verstanden hat. Laut Pressetext soll für "Privatpersonen" der Streitwert weiterhin gestaffelt werden - hier setzt das LG Hamburg einen Streitwert von 6.000 Euro für das erste Musikstück fest, ab dem zehnten Track erhöht sich die Summe des Streitwerts jedoch "nur" noch um 600 Euro pro Track ...weiterlesen

  2. #21
    Gesperrt Avatar von Gravenreuth
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    Standard Re: 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    Zitat Zitat von Castagno
    Da läuft es einem schon eiskalt den Rücken runter, auch wenn man bedenkt, wie unbedarft Jugendliche sich in Tauschbörsen tummeln ohne sich großartig zu informieren.
    .... und was soll daran grundsätzliches so neu sein? Heute sind es Tauschbörsen vor über 20 Jahren waren es HAPPY COMPUTER u.ä. Das LG Hannover hat einmal entschieden, dass nachdem CHIP die Kopierei 1987(?) von Software zur Titelseitengeschichte gemacht hat, man es wissen konnte ....

  3. #22
    Midgleed Avatar von Hadron
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    Standard Re: 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    Zitat Zitat von Gravenreuth
    Die wären? Kann man eine einzige namendlich benennen?
    Ja. DigiProtect, Logistep, Resisto, CopyRight Solutions GmbH, Partners 4 Management u.v.a.m. Als repräsentatives Beispiel verweise ich mal auf die Homepage von ipex-Engineering.

    Desweiteren gibt es immer mehr Kanzleien, die auf den einschlägigen Downloadplattformen Werbung für ihre Kanzlei machen, in der Regel wird hier mit Hilfe bei Abmahnungen geworben.

    Spoiler: 


    Insgesamt bietet illegales Filesharing direkt (Nutzung als Werbeplattform, Anbieten von anwaltlicher Hilfe) und indirekt durch seine Verfolgung (Anti-Piracy-Firmen, Abmahn-Kanzleien) einen "super Boden" für neue Internet-Abmahn-Geschäftsmodelle.
    Geändert von Hadron (17. 09. 2007 um 16:36 Uhr)

  4. #23
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    Standard Re: 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    ups da war jemand schneller mit der Antwort

  5. #24
    Gesperrt Avatar von Gravenreuth
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    Standard Re: 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    Zitat Zitat von Hadron

    Spoiler: 


    Die machen wohl nur Überwachungen:

    "Services

    Im ersten Schritt steht die lückenlose Überwachung von P2P-Netzwerken. Unsere Software dokumentiert in kontinuierlichen Zeitabständen die Aktionen der User, welche sich am Austausch der jeweiligen Datei beteiligen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage werden alle Daten, die einen Lizenzverstoß darstellen, an unsere Anwaltskanzlei weitergegeben. Diese leitet dann geeignete Maßnahmen straf- und zivilrechtlicher Art gegen die ermittelten Personen ein. Im Rahmen dieses Verfahrens werden entgangene Lizenzeinnahmen, Schadensersatzansprüche sowie Rechtsanwalts- und ggf. Gerichtsgebühren geltend gemacht. Desweiteren wird die Unterzeichnung einer
    Unterlassungserklärung erwirkt.

    Kostengünstig:
    Wir berechnen pro zu überwachendem Produkt eine Gebühr von 199.- Euro zzgl.
    gesetzl. MwSt."


    Teuer aber keinesfalls ein Verstoß gegen das Rechtsberatungsgesetz.

  6. #25
    Realitätsfremder Optimist Avatar von bugarup
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    Standard Re: 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    Wurde die "abschreckende Wirkung hoher Strafen" nicht schon an diversen Stellen hieb- und stichfest widerlegt? Kann nur grade keine Quellen dafür finden.

  7. #26
    Gesperrt Avatar von Gravenreuth
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    Standard Re: 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    Zitat Zitat von bugarup
    Wurde die "abschreckende Wirkung hoher Strafen" nicht schon an diversen Stellen hieb- und stichfest widerlegt? Kann nur grade keine Quellen dafür finden.
    Wir sind hier im Zivilrecht. Ein Streitwert hat mit "Strafen" absolut nichts zu tun.

  8. #27
    Realitätsfremder Optimist Avatar von bugarup
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    Standard Re: 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    Mag schon sein, aber im Artikel stand ja
    Gerechtfertigt wird dies einmal mehr mit den entstehenden Schäden bei der Industrie sowie der "abschreckenden Wirkung hoher Strafen".

  9. #28
    Gesperrt Avatar von Gravenreuth
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    Standard Re: 20.000 Euro Streitwert pro mp3: Hamburg macht die Anwälte reich

    Zitat Zitat von bugarup
    Mag schon sein, aber im Artikel stand ja
    OK OK - auch Korrupt macht kleine Fehler. ;-)

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