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gulli:News Redaktion
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 5.946
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BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Der Tagesspiegel gab gestern bekannt, das Bundeskriminalamt (BKA) registriert und speichert seit September 2004 die IP-Adressen aller Besucher ihrer eigenen Website über die linksextreme Untergrundorganisation 'militante gruppe'. Der Redaktion der Berliner Zeitung liegt ein Vermerk der Behörde vor, aus dem die Speicherung der Adressen hervorgeht. Auf diese Weise wollten die Beamten 'möglicherweise relevante IP-Adressen' sammeln. Dazu wurden nachweislich Auskünfte über die Identität der Surfer bei der Deutschen Telekom AG und beim spanischen Telekommunikationsunternehmen 'Telefonica' beantragt.
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01. 10. 2007, 09:55
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Bayern
Beiträge: 2.701
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypott benutzt
Womit sich das BKA von gewissen Bloggern nicht mehr unterscheidet - denen ist puncto Datensammelwut auch fastnix heilig.
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01. 10. 2007, 10:15
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2005
Beiträge: 25
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Mein Aussiedlungsplan zum Studiumsende wurde soeben beschlossen.
Die Schweiz soll ja ganz schön sein .
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01. 10. 2007, 10:39
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#3
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Widerständler
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: /home/username
Beiträge: 1.780
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Die Schweiz plant auch eine Vorratsdatenspeicherung, bzw. ist ihr zumindest nicht abgeneigt gegenüber. Solange die Gerichte der Datensammelwut keinen effektiven Riegel vorschieben wird sich das auch nicht ändern.
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01. 10. 2007, 10:46
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2003
Beiträge: 222
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Tja, so schnell kann man zum Terroristen werden. Ok, das ist sicherlich überspitzt, aber zum Nachdenken anregen sollte es schon, das allein der Besuch einer BKA Webseite ausreicht, damit die IP-Daten erfasst und beim Provider die Realdaten nachgefragt und in einer Datei gespeichert werden. Wenn das jetzt schon gang und gebe ist, das allein der Besuch einer Webseite aus einem Bürger einen Verdächtigen macht, dann wartet ab, was alles Realität wird, wenn die neue Antiterrorgesetzgebung durch ist. Da gibt es in Deutschland bald keinen mehr, der nicht in irgendeiner Datei als Verdächtiger erscheint.
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01. 10. 2007, 10:47
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#5
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Widerständler
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: /home/username
Beiträge: 1.780
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Nachtrag:
Hatte Voss (Ihr wisst schon, der der T-Online wegen der IP-Speicherpraxis vor Gericht zog und in höchster Instanz gewann) nicht erwogen auch sammelwütige Webseiten vor Gericht zu ziehen? Mit dem BKA hätte er doch genau die richtige Stelle.
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01. 10. 2007, 10:58
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#6
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2006
Ort: Berlin
Beiträge: 1.513
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Ausführlicher tagesspiegel-Artikel: Der falsche Klick
Dem Bundesjustizministerium wird eine solche Datenspeicherung übrigens rechtskräftig untersagt: Vorratsspeicherung von Kommunikationsspuren verboten
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01. 10. 2007, 11:04
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#7
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.449
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Da kann man mal sehen, wie die sich zukünftige Verbrecherjagd vorstellen.
Besuche ich in Zeiten der Vorratsdatenspeicherung zuviele Seiten, in denen mehr oder weniger offen gegen das System gewettert wird, werde ich automatisch ausgerastert und zur weiteren "Behandlung" markiert.
Hervorragend, So etwas nennt man glaube ich Gedankenpolizei.
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01. 10. 2007, 12:06
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#8
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Bundestrojaner
Registrierungsdatum: Sep 2004
Ort: /home/trojan
Beiträge: 5.161
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
und wo findet man den honeypot? würd auch gern auf deren liste stehen *gG
und nebenbei noch 100mio weitere proxys übergeben^^
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01. 10. 2007, 12:20
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#9
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Widerständler
Registrierungsdatum: May 2005
Ort: /home/username
Beiträge: 1.780
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Tja, hoffentlich klagt einer gegen das BKA und die Gerichte machen endlich deutlich, dass die Speicherung von IP-Adressen verboten ist und den Betreibern harte Strafen drohen. Ich würde ja selbst Klagen, aber erstens bin ich nicht (nachweislich) betroffen und zweitens fehlt mir das Geld. Etwas juristisches Wissen wäre sicherlich auch sinnvoll, aber wir haben doch hier im Board einen berühmten Anwalt, der sich mit Abmahnungen auskennt. Der könnte doch glatt sein Image aufbessern und dem BKA verantwortlichen eine zustellen.
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01. 10. 2007, 13:34
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#10
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 1.376
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Na vorsichtshalber werde ich ab jetzt auch Seiten über unsere Regierungsparteien meiden.
Wer weiss, in welchen Verdacht ich gerade, wenn ich mich dort informiere.
Gruss Moses
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01. 10. 2007, 22:21
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#11
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dalai lama
Registrierungsdatum: Oct 2007
Ort: Köln
Beiträge: 6
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Zitat:
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Zitat von trojan
und wo findet man den honeypot? würd auch gern auf deren liste stehen *gG

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ACHTUNG HIER IST DER LINK
http://www.bka.de/fahndung/personen/...itante_gruppe/
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22. 10. 2007, 00:06
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#12
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Kamelhoden
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: 48°16' N 16°22' E
Beiträge: 1.469
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Re: BKA: Eigene Website über 'militante gruppe' als Honeypot benutzt
Na das könnte man sich doch gleich in die Sig tun...
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22. 10. 2007, 00:11
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#13
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 23:27 Uhr.
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