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moccol
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

hier findet ihr einen sehr guten artikel, welcher das verhältnis der mönchsorden in myanmar zu der militärjunta untersucht....
sehr lesenswert!!

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26349/1.html
Alt 07. 10. 2007, 10:35 moccol is offline Mit Zitat antworten #26
ichz
 
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Ich grab den Theard jetzt mal wieder aus.

Was derzeit in Myanmar passiert finde ich absolut merkwürdig, angeblich starben 80.000
Leute bei dem Zyklon "Nargis" aber die regierung will keine Internationalen Helfer ins Land lasssen...
Sogar hilfsgüter werden nur in kleineren Megen importiert..
Was geht dort vor?

cU
Alt 09. 05. 2008, 16:36 Mit Zitat antworten #27
Der Rebell
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Es ist das, was in jeder brutalen Diktatur passiert.

Das Volk ist den Diktatoren völlig egal. Sie opfern Menschenleben für den Erhalt der eigenen Herrschaft.
Alt 09. 05. 2008, 16:52 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #28
Neandertaler
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Keine Ahnung, was im Birma wirklich passiert und passiert ist. Keiner weiß es wirklich.

Opferzahlen? Kennt doch keiner. Also werden munter runde Summen genannt. Und die werden immer größer. Kann sein, dass das in der Realtität wirklich so ist, kann aber auch sein, dass es der übliche Verlauf eines Medienereignisses ist, welches von Tag zu Tag einer Steigerung erfahren muss. Egal ob bei WTC oder einer Erdbebenkatastrophe: Erst klettern die Zahlen von Tag zu Tag in immer neue Höhen, und dann zum Schluss werden sie wieder ganz massiv nach unten korrigiert.

Aber was hier passiert, das weiß ich. Die Empörung über die Militärregierung ist im Westen riesig. Vermutlich auch, weil ein derartiger Zwerg unter den Nationen sich die Eigenmächtigkeit herausnimmt, keine Hilfsorganisationen ind Land zu lassen.

Zum Vergleich: Als in den USA die Bush-Administration New Orelans absaufen ließ, ohne die Einwohner vorher zu evakuieren, und als die apokalyptischen Zustände auf den wenigen verbliebenen trockenen Flecken der Stadt, namentlich im Stadion, eine weltweit zu begutachtender humanitärer Skandal waren, da kam natürlich trotzdem keiner auf die Idee, den USA die Ärzte ohne Grenzen oder das Diakonische Werk aufzudrängen. Sowas geht bei den USA einfach nicht. Aber bei Birma schon.

Was ich außerdem weiß, ist, dass diese Hilfsorganisationen exakt so wenig uneigennnützig tätig werden wie irgendeine andere Organisation. Ich sage das nicht als Kritik, sondern als Feststellung. Große Katastrophen sind eine Art warmer Regen für solche Organisationen, weil das Spendenaufkommen dann extrem ansteigt (wie im Tsunami-Jahr). Aber natürlich nur, wenn das Fernsehen darüber, d.h. besonders über die Heldentaten der Helfer, ausführlich berichtet.

Das sieht dann so aus: Schlimmes Erdbeben, mit 10.000 Vermißten, vermutlich verschüttet und schon tot. Aber für den deutschen Fernsehzuschauer gibt es Hoffnung, denn das THW oder das DRK ist mit 4 Spürhunden und 12 Mann im Einsatz, d.h. effektiv sind es nur 11, weil einer praktisch permanent vor der Kamera von einen der Fernsehkorrespondenten steht.

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, würde Brima Hilfslieferungen (Lebensmittel, Zelte etc.) gerne akzeptieren, will aber partout keine ausländischen Helfer und keine Reporter einreisen lassen.

Warum geht der Westen darauf nicht ein? Was ist so schlecht daran, nur die Nahrungsmitteltransporte ins Land zu lassen, nicht aber sie begleitende Reporter und westliches Personal?

Ich habe mich immer gefragt, warum in solchen Katastrophenfällen noch jede Menge Westler in diese Regionen geschickt werden. So ein Westler ist ein anspruchsvoller Mensch. Eine Schale Reise genügt ihm nicht. Er braucht schon für sich allein eine aufwendige Logistik.

Also: Warum werden die Lebensmittel nicht geliefert? Warum werden sie nur dann geliefert, wenn Personal und Reporter die Transporte begleiten dürfen, um nachher übers Fernsehen weltweit die westliche Großzügigkeit und die Effizienz westlicher Hilfsorganisationen zu preisen?

Wer ist das eigentlich inhuman? Der, welcher nur Hilfe animmt, wenn er sie ohne Reklame kriegt? Oder der, der keine Hilfe leistet, wenn er nicth auch dafür Reklame machen darf?

Ich würde sagen, so sehr weit liegen die Motive Birmas und des Westens gar nicht auseinander.
Alt 09. 05. 2008, 20:01 Neandertaler is offline Mit Zitat antworten #29
cyberny
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Zitat:
Zitat von verifyme 
Es ist das, was in jeder brutalen Diktatur passiert.

Das Volk ist den Diktatoren völlig egal. Sie opfern Menschenleben für den Erhalt der eigenen Herrschaft.
Hm, diese Herrschaft wäre auch durch Hilfslieferungen nicht wirklich gefährdet, oder?
Das wäre ein ziemlich dünnes Motiv.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, würde Brima Hilfslieferungen (Lebensmittel, Zelte etc.) gerne akzeptieren, will aber partout keine ausländischen Helfer und keine Reporter einreisen lassen.

Warum geht der Westen darauf nicht ein? Was ist so schlecht daran, nur die Nahrungsmitteltransporte ins Land zu lassen, nicht aber sie begleitende Reporter und westliches Personal?
Vielleicht ist es ja lukrativer Spenden zu bekommen ohne sie auszahlen zu müssen.

Und die Frage ob die Regierung irgendwelche Hilfslieferungen abfängt und weiterverkauft, die ja ständig im Radio aufgeworfen wird, finde ich eigentlich auch nicht so extrem wichtig, schließlich ist das meiste Zeug nur begrenzt haltbar und muss also ohnehin weg. Und selbst wenn es bei den falschen Leuten landet, solange auch nur ein Teil durchkommt wäre es eine feine Sache.

In solchen Situationen sollte Hilfe nicht an Bedingungen und Ansprüche geknüpft werden.
Alt 09. 05. 2008, 20:33 cyberny is offline Mit Zitat antworten #30
Der Rebell
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

@ cyberny,

Das Argument kann man jetzt mehrfach hin- und herdrehen. Einerseits haben die Hilfsorganisationen ein Interesse, daß die Güter auch ankommen und nicht noch an die Bevölkerung verkauft werden und sie sind gewissermaßen auch die Fachleute im Helfen.

Es gab auch in anderen Situationen immer Verhandlungen mit der jeweiligen Regierung von Notstandsgebieten, in welcher Form die Hilfe in das jeweilige Land gelassen wird. Das scheint wohl so üblich zu sein.

Noch schlimmer wäre es, wenn die jeweilige Regierung die Güter einfach nur hortet und überhaupt nicht verteilt. Auch das soll es schon gegeben haben.
Alt 09. 05. 2008, 20:59 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #31
Neandertaler
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Zitat:
Zitat von cyberny 
In solchen Situationen sollte Hilfe nicht an Bedingungen und Ansprüche geknüpft werden.

Aus Spiegel Online der typische Bericht:

Zitat:
Die Burmesen sind nicht nur Opfer des Wirbelsturms "Nargis", sie sind auch Opfer der Katastrophe in der Katastrophe: Ihre Regierung lässt keine ausländischen Helfer in die Krisenregion - das uneinsichtige zynische Regime treibt seine Verweigerungshaltung auf die Spitze. Einzig dürften Hilfsgüter am Flughafen in der Metropole Rangun abgeliefert werden, hieß es aus dem Außenministerium.

In einem beispiellosen Affront gegen die Uno hat die burmesische Militärjunta Hilfslieferungen des Welternährungsprogramms (WFP) beschlagnahmt. Außerdem verweigerten die Generäle auch knapp eine Woche nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" ausländischen Helfern die Einreise - ein nach Uno-Angaben in der Geschichte der humanitären Arbeit noch nie dagewesener Vorgang.

"Alle Lebensmittel und Hilfsgüter, die wir bislang in Land bringen konnten, wurden beschlagnahmt", sagte WFP-Sprecher Paul Risley. Es sei "unklar", warum die Hilfslieferung - darunter 38 Tonnen Energieriegel - beschlagnahmt worden sei. Burmas Außenministerium teilte am Freitag nur mit, man sei zwar dankbar für Versorgungsgüter aus dem Ausland, wolle diese aber selbst verteilen.
Zunächst setzte das WFP weitere Hilfslieferungen bis zur "Klärung des Problems" aus. Am Abend kündigte es allerdings an, es werde die Hilfe fortsetzen und zwei weitere Güterladungen auf den Weg bringen - während die Gespräche mit dem Regime noch liefen.

Schaut man sich den Text genauer an, wird eines klar: Am meisten ärgert man sich über den Affront. Die UN sind beleidigt, der Westen ist beleidigt, die Hilfsorganisationen sind beleidigt. Beleidigt darüber, dass die Show nicht über die Bühne darf.

Denn die Hilfe selbst kann man nur als lächerlich bezeichnen. Wenn es stimmt, dass 2 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen wären, dann sind 38 Tonnen "Energieriegel" kein Volumen, über das sich zu sprechen lohnt. Und das gilt ebenso für 2 Flugzeugladungen mit Lebensmitteln, die morgen geliefert werden sollen.

Überhaupt hat man den Eindruck, dass es bei der Empörung über das Einreiseverbot für ausländische Helfer um Propaganda handelt. Wenn es stimmt, dass in den am schlimmsten betroffenen Gebieten, namentlich im Mündungsdelta, die Infrastruktur komplett zusammengebrachen ist, dann stellen dort herumstapfende westliche Helfer, die sich erst mal orientieren und akklimatisieren müssen, nur eine zusätzliche Belastung dar. Für die Versorgung solcher Gebiete wird eine ganze Helikopter-Aramada benötigt, wenn die Verteilung von Lebensmitteln gelingen soll. Das ist kein Job für Zugereiste Zivilpersonen, die sich am Flughafen erst mal ein Auto mieten müssen, sondern dafür braucht man das Militär, das eigene oder das Militär benachbarter Länder. Sollte man hier eigentlich wissen.

Diese Steinmeier-Propaganda, wonach jede Stunde zähle, ist einfach entsetzlich dumm. Man muss sich das mal vorstellen, wie das THW nun einreisen darf, auf dem Flughafen von Rangun landet, und dann erstmal vor der Frage steht: Wo bitte geht's zur Front? Und dann mit gefüllter Brieftasche in Konkurrenz zu inländischen Kunden eines der wenigen verfügbaren Fahrzeuge für seine eigene PR-Tour chartert, ein halbes Dutzend Fernsehteams im Tross. Wo die Hilfe am nötigsten wäre, kommen die natürlich nie hin. Die kommen gerade weit genug, um ihre Wasseraufbereitungsanlage fürs Fernsehen in Szene setzen zu können.

Je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird mir, dass es eigentlich richtig ist, einerseits Hilfslieferungen zu akzeptieren, andererseits aber nur Helfer zu dulden, die auch helfen können.

Soll die Bundesregierung doch 50 Hubschrauber mit Piloten anbieten, wenn sie so viele übrig hat. Soll die US-Navy eine Hubschrauberträger vor die Küste als Basis für Hilfslieferungen schicken. Das wäre was.
Alt 09. 05. 2008, 21:23 Neandertaler is offline Mit Zitat antworten #32
Matthias1253
 
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Aus Spiegel Online der typische Bericht:



Schaut man sich den Text genauer an, wird eines klar: Am meisten ärgert man sich über den Affront. Die UN sind beleidigt, der Westen ist beleidigt, die Hilfsorganisationen sind beleidigt. Beleidigt darüber, dass die Show nicht über die Bühne darf.

Dieses Aussage halte ich für sehr zynisch. Was wäre die Alternative? Das die UN und die Hilforganisationen den Kopf in den Sand stecken und den Opfern alles Gute wünschen?

Selbstverständlich ist die Menge an zur Zeit zugesicherten Nahrungs- und Hilfsmitteln höchstwahrscheinlich nicht ausreichend, sie stellt aber einen Anfang dar. Auch bei der Katastrophe am Indischen Ozean hat es eine Zeit gedauert, bis die Hilfe in Fahrt kam. Durch die damalige Medienkampagne konnte erst die notwendige Aufmerksamkeit in der westlichen Bevölkerung erzeugt werden, wodurch allein die Deutschen mehr als 670 Millionen Euro spendeten. Ist das etwa nichts? Glaubst du die betroffenen Menschen sind heute nicht dankbar für die internationale Hilfe, für die Unterstützung beim Wiederaufbau?

Die Hilfsorganisationen sind auch nicht ganz so blöd, wie du ihnen das hier unterstellst. Auch der THW wird nicht nur von Idioten geleitet, die planlos im Katastrophengebiet umherfahren. Es gibt dort auch Menschen, die wissen was sie tun müssen. Im Fachjargon nennt man diese Personen Experten.

Zitat:
Waldbrunn/Adelsheim. Am zweiten Weihnachtstag erschütterte eine Naturkatastrophe noch nie da gewesenen Ausmaßes in Südostasien die Welt rund um den Globus. Das Seebeben und die folgende Flutwelle hinterließ rings um den Indischen Ozean eine Spur der Verwüstung. Bis heute sind durch den Tsunami 280 000 Menschen ums Leben gekommen. Millionen von Obdachlosen bedurften der Hilfe.

Aufgeschreckt durch die Fernsehbilder und durch Anfragen der betroffenen Regierungen wurden auf der ganzen Welt Zehntausende von Helfern vieler Organisationen mobilisiert, die in den betroffenen Ländern Hilfe leisteten beziehungsweise noch leisten.

Eine Helferin war die 37-jährige Lore Schaffer aus Oberdielbach, die vom Technischen Hilfswerk (THW) auf die Malediven entsandt wurde. Durch ihren Mann Ulrich Schaffer, der als Ortsbeauftragter dem THW Eberbach vorsteht, war die Waldbrunner Chemielaborantin zum THW gestoßen. Aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation wechselte die Mutter eines siebenjährigen Sohnes zum Ortsverband Adelsheim, wo sie nach weiteren Schulungen durch das THW eine Schlüsselstellung bei der Trinkwasseraufbereitung übernahm.

Zwei Tage nach der Katastrophe in Südostasien wurde Lore Schaffer am Abend des 29. Dezember alarmiert, um mit weiteren Helfern des THW die Trinkwasserversorgung auf einer Malediveninsel sicherzustellen. Von ihrem Arbeitgeber R.P. Scherer in Eberbach wurde die Expertin freigestellt. Die Firma Scherer spendete sogar Ausfallzahlungen des Bundes und unterstützte so die Aufgabe der Mitarbeiterin. Auch die Gemeindeverwaltung Waldbrunn reagierte absolut unbürokratisch, als Lore Schaffer feststellte, dass ihr Reispass abgelaufen war. Nach einem Telefonat mit Bürgermeister Klaus Schölch konnte die THW-Laborantin kurz nach 23 Uhr aus den Händen von Ines Schäfer vom Passamt vorläufig gültige Papiere entgegennehmen.

Am 30. Dezember ging es dann früh um 5 Uhr von Eberbach nach München. Dort erhielt die 20köpfige Gruppe letzte Instruktionen über die Malediven, das Klima, die Kultur und Lebensweise. Im Anschluss daran wurde das benötigte Material sorgfältig verpackt und zollfertig gemacht. Mit einem Sonderflug ging es dann am Silvestertag um 0.30 Uhr Richtung Südostasien, wo das THW als erste ausländische Hilfsorganisation auf den Malediven ankam. Nachdem die Logistiker des THW mit Wasserflugzeugen die am schlimmsten getroffenen Inseln ausgemacht hatten, ging es mit einem Boot über den Indischen Ozean ganz in den Süden der Malediven. Ziel war das Thaa Atoll. Nach einer 25-stündigen, wegen hohen Wellengangs teilweise sehr bedrohlichen Überfahrt, landete Lore Schaffer mit ihrer zehnköpfigen THW-Gruppe auf der Insel Vilufushi. Schon bei der Ankunft konnten die Helfer sich einen ersten Eindruck von der Dimension der Zerstörung machen. Außer einer massiv gebauten Moschee und mehreren Regierungsgebäuden war kein Haus stehen geblieben und somit alle überlebenden Einwohner obdachlos geworden.

Da sich die Insulaner lediglich durch Regenwasser versorgen, war die Ankunft der Trinkwasseraufbereitung lebenswichtig. Von den ehemals 2000 Einwohnern Vilufushis waren nur 300 bis 500 Männer zurückgeblieben. Überlebende Frauen und Kinder sowie Alte waren wegen der prekären Wassersituation bereits evakuiert worden. Da es in dem muslimischen Land nicht üblich ist, dass Frauen schwimmen können, ist aber davon auszugehen, dass viele Mütter mit Kindern die Katastrophe nicht überlebten.

Nachdem die Gruppe um Lore Schaffer im ehemaligen Medical Center Quartier bezogen hatte, begann sofort die Gewinnung sauberen Trinkwassers für die Bevölkerung. Bis dahin hatten die Überlebenden lediglich verschmutztes, stark mit coliformen Keimen verseuchtes Wasser zur Verfügung. Neben den Insulanern auf Vilufushi versorgten die deutschen Helfer auch Nachbarinseln sowie Armeeeinheiten, die mit Bergungs- und Aufräumarbeiten betraut waren. Die Militärs wiederum sorgten für das zum Betrieb der Aufbereitungsanlagen notwendigen Benzin.

Neben der Belastung durch die alltägliche Arbeit, die täglich von 6 bis 23 Uhr dauerte, bedeutete der Aufenthalt für die THW-Helfer auch eine enorme psychische Belastung. Dabei spielte nicht nur das Bild der Zerstörung, der stellenweise wahrnehmbare Verwesungsgeruch und das Klima eine Rolle, sondern auch die nach und nach einsetzende Rückkehr überlebender Menschen. Aus vielen Gesichtern der Rückkehrer, insbesondere bei älteren Einwohnern, sprach ein solches Entsetzen, eine Erschütterung über den Verlust der gesamten Habe, der Existenzgrundlage der Familien, Freunde und Verwandten, dass diese Begegnungen auch an den Helfern nicht spurlos vorübergingen.

Kurz vor ihrer Rückreise nach Deutschland hatte Lore Schaffer noch eine Begegnung mit dem UNO-Generalsekretär Kofi Annan, der sich auf Vilufushi ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe machen wollte. Spontan besuchte Annan auch das Labor des THW und ließ sich dort von der Waldbrunner Laborantin sowohl über das THW als auch über die Arbeit vor Ort informieren.

Auch der Abschied von der Insel verlief ähnlich eindrucksvoll wie der Besuch Annans. Gemeinsam mit Inselbewohnern und Soldaten gab es am letzten Abend ein Abschiedsfest, das den Helfern wegen der fantastischen Atmosphäre noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Nach dem Rückflug über Dubai, wo die Rückkehrer im Gegensatz zum Katastrophengebiet auf eine unwirklich heile Welt trafen, wurden die Helfer am Flughafen von erfahrenen Notfallseelsorgern empfangen, um die Erlebnisse in langen Gesprächen zu verarbeiten. Für Lore Schaffer war ihr erster Auslandseinsatz eine Riesenerfahrung. Neben vielen Kontakten zu den Überlebenden und zu den anderen Helfern, war sie besonders von der großen Dankbarkeit der Insulaner beeindruckt, denen sie dank ihrer Qualifikation und durch ihren vorbildlichen, unentgeltlichen Einsatz das Überleben sichern konnte.

Dank des schnellen Einsatzes des Technischen Hilfswerks konnten auf Vilufushi, wie auch in anderen Gebieten, die Ausbreitung von Seuchen und damit unzählige weitere Opfer verhindert werden.

Neben der Notfallhilfe will das THW den betroffenen Menschen auch nachhaltig helfen. In Zusammenarbeit mit Partnern in Deutschland sollen in den zerstörten Gebieten Häuser errichtet werden, damit die Obdachlosen wieder eine Perspektive erhalten.
Alt 10. 05. 2008, 07:17 Mit Zitat antworten #33
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Zitat:
Zitat von verifyme 
Das Volk ist den Diktatoren völlig egal.
Na und was wären die Diktatoren ohne das Volk?
Alt 10. 05. 2008, 09:06 Mit Zitat antworten #34
marcuswald
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Zitat:
Zitat von Matthias1253 
Durch die damalige Medienkampagne konnte erst die notwendige Aufmerksamkeit in der westlichen Bevölkerung erzeugt werden,
das nur weil damals auch viele Deutschen gestorben sind.

Zitat:
Zitat von Matthias1253 
wodurch allein die Deutschen mehr als 670 Millionen Euro spendeten. Ist das etwa nichts?.
ja damals, dies mal wurde gerade mal ~100.000€ gespendet und nicht 670.000.000€

Zitat:
Glaubst du die betroffenen Menschen sind heute nicht dankbar für die internationale Hilfe, für die Unterstützung beim Wiederaufbau?
Hilfslieferungen aus befreundeten Staaten wie China, Indien und Thailand (also aus fast allen Nachbarländern) können sehr wohl ungehindert die Grenze passieren und kommen auch an.
Dabei kommen diese Lieferungen auf Landwege per LKW, die Transportkapazitäten sind damit deutlich höher als USMC-Helikopters, die jeweils nur 2-4t transportieren können.

Daher gehe ich davon aus, dass Burma durchaus auf die Lieferungen aus den USA oder Europa verzichten kann. Zumal die wirklichen Hilfsleistungen aus Europa wie zB. die der wenigen THW'ler, zwar medienwirksam, aber dennoch vernachlässigbar klein sind.
...klingt zynisch, aber so funktioniert nun mal die Politik.
Zitat:
Die USA präsentieren sich in der Burma-Katastrophe als unbürokratischer Krisenhelfer. Doch tatsächlich versucht die Regierung Bush, das Drama politisch auszuschlachten. Diese Strategie verschärft das Misstrauen der Militärjunta - Hilfsorganisationen protestieren.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...552387,00.html
Alt 10. 05. 2008, 09:26 marcuswald is offline Mit Zitat antworten #35
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Jetzt verkaufen die Generäle sogar schon die ausländischen Hilfsgüter als "Geschenk der Generäle"

Story
Alt 10. 05. 2008, 19:12 Mit Zitat antworten #36
Neandertaler
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Zitat:
Zitat von Matthias1253 
Dieses Aussage halte ich für sehr zynisch. Was wäre die Alternative? Das die UN und die Hilforganisationen den Kopf in den Sand stecken und den Opfern alles Gute wünschen?
Genau. Die Lebensmittel nach Birma schicken, anderes Material, wenn nötig, ebenfalls.

Und dann aber den Kopf in den Sand, und nicht in die Kamera! Also Hilfe leisten, ohne sie für Propagandazwecke zu nutzen.

Zitat:
Zitat von Matthias1253 
Die Hilfsorganisationen sind auch nicht ganz so blöd, wie du ihnen das hier unterstellst. Auch der THW wird nicht nur von Idioten geleitet, die planlos im Katastrophengebiet umherfahren. Es gibt dort auch Menschen, die wissen was sie tun müssen. Im Fachjargon nennt man diese Personen Experten.
Experten in der Disziplin PR. Müssen sie sein, ohne Geld geht schließlich nichts.

Die Geschichte, die Du zitierst, ist eine Musterbeispiel für PR. Alles klappt wie am Schnürchen. Nur solche wunderbar überschaubaren Bedingungen - ein ganzes Inselchen hat man praktisch für sich - findet man sonst im Leben kaum.

Tatsache ist, dass in einem Katastrophengebiet, wie es derzeit die Küstenregion von Birma darstellt, ausländische zivile Helfer erst mal wegbleiben sollten.

Sie binden zu viele Ressourchen, weil jeder von ihnen praktisch ein einheimisches Kindermädchen oder mehrere braucht. Gebraucht werden Fahrzeuge, Fahrer, Dolmetscher, Ortskundige, und, ganz besonders wichtig : Polizeieskorte, Militäreskorte oder Security. Wenn irgendwo Menschen am Verhungern sind und die zivile Ordnung zusammengebrochen ist, kann man nicht lustig mit 5 Tonnen Reis auf der Ladefläche losgondeln und erwarten, dass man damit weit kommt.

Und noch was zu Deinen Zynismus-Vorwurf: Zynisch ist ganz anders. Zynisch ist, wenn Du in den Abendnachrichten die Bilder von der Katastrophe und den Helden vom THW kriegst.

Ich erinnere mich noch gut, als in Afrika die riesigen Überschwemmungen waren und die Menschen auf den Bäumen hocken, solange sie die Kraft hatten, sich dort festzuhalten. Das haben wir alles im Fernsehen gesehen. Es war ergreifend, nicht?

Würde mich interessieren, ob Du mal an die begrenzte Kapazität von Hubschraubern gedacht hast, und was das im konkreten Fall bedeutet:

Für jeden Westler, der mit der dicken Brieftasche den Platz im Hubschrauber kauft, damit er filmen kann, wird einer, der deswegen nicht gerettet werden kann, verrecken.
Alt 10. 05. 2008, 21:20 Neandertaler is offline Mit Zitat antworten #37
nakimushi
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Ja was kann man da tun? Mein Vorschlag: Erst mal militärisch besetzen, Ölrouten sichern und nen neuen NATO Stützpunkt hingestellt.

Diese ganzen Pseudo Hilfsorganisationen sind mir genau so suspekt wie die NATO, das hat der UNESCO Skandal ganz hübsch gezeigt.

Wer sind denn die Aufbauhelfer in der Regel? Coca Colca und Shell, na danke schön.

Naks
Alt 10. 05. 2008, 22:20 nakimushi is offline Mit Zitat antworten #38
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Zitat:
Zitat von nakimushi 
Coca Colca und Shell, na danke schön.
Es geht ja nur mehr ums Geld...
Der Muttertag (Der heute ist) kommt auch nur hoch wegen der Wirtschaft, genau wie der
Valentinstag...
Alt 11. 05. 2008, 09:11 Mit Zitat antworten #39
voodoomonkey
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Genau wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten und all die andern Einkaufsrauschstichtage im Jahr. Womit wir nun langsam bei nem andern Thema sind.
Alt 11. 05. 2008, 09:20 voodoomonkey is offline Mit Zitat antworten #40
LordArion
Der dunkle Prinz
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Warum die Militärjunta kein Interesse daran hat, die Hilfsgüter von ausländischen Helfern verteilen zu lassen ?
Selbstredend möchte man selbst entscheiden, wer Vasall genug ist, um in den Genuss der begehrten Hilfslieferungen zu gelangen.
Obrigkeitshörigkeit muss sich wieder lohnen. Gerade dort.
Alt 13. 05. 2008, 07:31 LordArion is offline Mit Zitat antworten #41
cyberny
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Haben wir denn überhaupt das Recht oder gar die Pflicht uns in die Lebensweisen anderer Kulturen einzumischen und sie wenn nötig mit Zuckerbrot (Hilfsgüter) oder Peitsche (militärischer Gewalt) der unseren anzugleichen?
Alt 13. 05. 2008, 12:34 cyberny is offline Mit Zitat antworten #42
jaybeeone
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Übrigens:
Angriffe auf die Macht der Bandenführung in Myanmar wurden schon früher gestartet:

http://english.pravda.ru/news/world/...9175-panties-0
Alt 13. 05. 2008, 16:39 jaybeeone is offline Mit Zitat antworten #43
Matthias1253
 
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Meiner Meinung nach müsste die Militärregierung in Myanmar notfalls mit militärischer Gewalt entfernt werden. Die wirtschaften seit Jahren Milliarden in die eigenen Taschen, sind bis ins Mark korrupt und halten das eigene Volk als Sklaven.

Leider ist die Region offensichtlich im Gegensatz zum Irak unwichtig. Deshalb unternimmt auch niemand etwas.
Alt 14. 05. 2008, 20:59 Mit Zitat antworten #44
E. Teach
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Zitat:
Zitat von Matthias1253 
Die wirtschaften seit Jahren Milliarden in die eigenen Taschen, sind bis ins Mark korrupt und halten das eigene Volk als Sklaven.

Kommt mir irgendwie bekannt vor....

E. Teach

Zitat:
Zitat von cyberny 
Haben wir denn überhaupt das Recht oder gar die Pflicht uns in die Lebensweisen anderer Kulturen einzumischen und sie wenn nötig mit Zuckerbrot Hilfsgüter)

Nein, haben wir nicht!

Zitat:
oder Peitsche (militärischer Gewalt) der unseren anzugleichen?

Haben wir schon mal gar nicht.

Jeder nach seiner Vorstellung. Willst Du das die Leute leben wie Du, gib ein folgenswertes Beispiel. Das war's. Wer entscheidet denn was das bessere moralischere Modell ist? Veränderungen müssen von innen kommen und nicht von aussen aufgezwungen werden.

Ich finde das Recht haben wir nicht und auch nicht die Verpflichtung. Wenn die Generäle nur zu Ihren Bdingungen wollen auch gut. Wichtig ist doch das die Hilfe ankommt und nicht was auf dem "sponsored by" Anhänger steht. Es sei denn, die Hilfe wäre doch nicht so uneigennützig...

E. Teach
Alt 14. 05. 2008, 21:04 E. Teach is offline Mit Zitat antworten #45
Rivle
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Der feinfühlige Beobachter wird merken, dass die Medien auf Hochtouren wieder Propaganda gegen eine Regierung machen.
Ja, die Militärjunta muss zweifelslos weg, aber mich macht es stutzig, warum erst jetzt soviel Aufmerksamkeit Birma erhält? Prosteste und Demonstrationen gab es immer schon, allein 1988 wurden mehrere Tausend Menschen bei einer Kundgebung für mehr Demokratie erschossen, dagegen ist die heutige Vorgehensweise gegen die Aufständischen Mönche im Vergleich einfach lächerlich.
Was hat sich in Birma also seitdem so verändert, dass die Bevölkerung dort plötzlich so eine Aufmerksamkeit unserer Regierungen und Medien erhält? Wie wir wissen ist Birma ein sehr Rohstoffreiches Land und China ist der größte Abnehmer der Rohstoffe. Das passt dem Westen natürlich überhaupt nicht und versucht jetzt Einfluss an Birma zu gewinnen. Die Menschen da sind unseren Regierungen sowas von Scheiß egal das glaubt ihr garnicht.
Die wenigsten von euch wissen woher die Waffen der Militärjunta eigentlich kommen. Ihr dürft 3x raten. Sie kommen aus Deutschland.
1981 erhielt der birmesische Militärdiktator General Ne Win eine G3-Lizenz zur Eigenproduktion. Die zur Fakrikation notwendigen Anlagen errichtete die Fritz Werner Industrie-Ausrüstungen GmbH. Seither konnten die Heckler&Koch-Schnellfeuergewehre nahe der Hauptstadt Rangun produziert werden. Seitdem werden mit diesen Waffen die Menschen unterdrückt und plötzlich scheint unsere Regierung ein Herz für diese Menschen zu haben. Das ist eine Doppelmoral die es selten gibt und mich zum kotzen bringt.
Es sind wie immer wieder die geo-poltischen Interessen der Imperialen Mächte die eine Show abziehen und da kommt diese Katastrophe dem Westen gerade Recht, um weiter Propaganda zu machen, statt den Menschen dort wirklich ernsthaft helfen zu wollen.
Alt 15. 05. 2008, 00:54 Rivle is offline Mit Zitat antworten #46
SerialKiller
NeoPunk
 
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Moin!

Zitat:
Zitat von cyberny 
Haben wir denn überhaupt das Recht oder gar die Pflicht uns in die Lebensweisen anderer Kulturen einzumischen und sie wenn nötig mit Zuckerbrot (Hilfsgüter) oder Peitsche (militärischer Gewalt) der unseren anzugleichen?

Lebensweisen anderer Kulturen? Euphemistischer konntest du es nicht verpacken oder?

Um deine Frage zu beantworten: nein.

Zitat:
Jeder nach seiner Vorstellung. Willst Du das die Leute leben wie Du, gib ein folgenswertes Beispiel. Das war's. Wer entscheidet denn was das bessere moralischere Modell ist? Veränderungen müssen von innen kommen und nicht von aussen aufgezwungen werden.

Hier reg' ich mich über den ersten Satz auf. Ich denke, die Welt sollte die Augen nicht verschließen und sagen "das geht uns nichts an", wenn Menschenleben ausgelöscht werden, um "die Macht" oder andere, völlig nebensächliche Sachen (im Vergleich zu einem Menschenleben), zu erhalten. Wie naiv von mir...

btw. welches "moralische Modell" besser ist, entscheidest ganz alleine du. Beantworte dir selbst die Frage, ob du lieber in Deutschland oder in Birma leben würdest.

Rivle:
zwischen 1981 und 2008 liegen immerhin fast 3 Dekaden, da noch von Doppelmoral zu sprechen... die jetzige Regierung kann doch nun wirklich nichts für Verträge, die 1981 geschlossen wurden und selbst wenn sie der Regierung jetzt die Lizenz zum G3 herstellen entziehen würden, glaubst du wirklich, die Junta würde sich darum kümmern?

Einen guten Morgen wünscht ein vielleicht zu blauäugiger

SerialKiller

PS: meine Sig passt irgendwie zu diesem Thread...
Alt 15. 05. 2008, 03:26 SerialKiller is offline Mit Zitat antworten #47
the clown
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Der Zyklon konnte in Burma deshalb so verheerend wüten, weil die Menschen, gezwungen durch Überbevölkerung, die Wälder gerodet hatten.

Die westlichen Helfer können mit einem Strohfeuer an Hilfslieferungen das Überleben nach der Katastrophe verlängern, dann ziehen sie sich aber wieder zurück und das Problem bleibt weiter an der Militärführung hängen.

Vielleicht ist es deren zynisches Kalkül, das Problem einfach auszusitzen....

Andere Frage: Würden wir in der Zukunft auf Energie- und Rohstofflieferungen verzichten wollen, wenn damit das Überleben in Burma dauerhaft gesichert werden könnte?
Alt 17. 05. 2008, 12:27 the clown is offline Mit Zitat antworten #48
Rivle
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Re: Was geschieht in Myanmar ? (Free Burma)

Ich habe einen sehr interessanten Artikel gelesen und wollte euch das hier nicht vorenthalten, da es bei der Massenflut von Informationen im Internet nicht einfach ist alles mitzubekommen

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2...will-der-wste/

auch möchte ich einen Beitrag von einem Oberstleutnant der Bundeswehr über Tibet in diesem Lichte empfehlen.

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2...schen-moenche/
Alt 26. 05. 2008, 02:09