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13. 10. 2007, 17:00 #1
BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Im Verlauf des gestrigen Abends wurden ab 18 Uhr die unglückseligen Preisträger der deutschen BigBrotherAwards (BBA) bekannt gegeben. Es dürfte sich tatsächlich um einer der ganz wenigen Auszeichnungen handeln, die wirklich keine Firma, kein Politiker oder Privatperson freiwillig in Empfang nehmen möchte. Dementsprechend tauchte auch gestern keine der auserkorenen Datenkraken in Bielefeld in der Ravensberger Spinnerei auf.
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13. 10. 2007, 17:28 #2Niemand
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Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
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13. 10. 2007, 17:41 #3
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Schäuble einen Award vorzuenthalten find' ich 'ne überraschende Sache, und 'ne gute Idee. Allerdings seh' schätz ich die Sache mit dem Datenschutzbewusstsein der Bürger etwas pessimistischer ein. Es haben noch viel zu wenig Leute kapiert, was die vorgeschlagenen Überwachungsaktionen für Ihre Privatsphäre bedeuten, und welche Gefahren sie mit sich bringen.
so long
Doik
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13. 10. 2007, 20:03 #4
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Was meint ihr warum Schäuble das alles gemacht hat?!
Er wollte nen Award.....und jetzt bekommt er keinen, also macht er weiter bis nächstes Jahr, dann hört er vllt endlich auf
R.I.P. gulli:boerse :(
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13. 10. 2007, 20:48 #5
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
oah, da wird einem ja wirklich übel.....
oder liegts an meiner Pizza?
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13. 10. 2007, 21:30 #6
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Krank einfach nur krank.
Auf welche Ideen manche kommen, um andere auszuspionieren.
Und das ist erst der Anfang.
Gruss Moses
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14. 10. 2007, 01:23 #7
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
oh gratz an alle. welch ein ehrung!
Ich habe keine Vorurteile - Ich hasse jeden
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14. 10. 2007, 02:52 #8
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
nope liegt nicht an deiner pizza mir ist auch leicht übel nach dem artikel
Zitat von zresu
das mit dem auto ist krank..
stellt sich wieder die frage in welches land auswandern? eines ohne solchen überwachungswahn aber trotzdem einigermaßen *zivilisiert* und nicht bedroht von usa und anderen
where to?zitat Dreckspunscher:
also ich gucke so alle 5 min ob er noch atmet oder ob er gut luft kriegt...
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14. 10. 2007, 10:47 #9
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner
Viel spaß mit eurem "Ruhm" den ihr daurch erlangt habt.Homer du bist dümmer als ein Esel und 2mal so hässlich, wenn ein Fremder dich fragt ob er dich mitnehmen soll, nimm die Chance wahr!
Grandpa Simpson
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14. 10. 2007, 14:43 #10Mitglied
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Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Tja so langsam wird`s eng in diesem unserem Lande.
Mich würde vor allen Dingen die Firma intressieren die die angeblich anonyme Mitarbeiterbefragunge bei der Novartis Pharma GmbH durchgeführt hat.
In meiner Firma gibt`s die nämlich auch und die sind auch "anonym"
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14. 10. 2007, 14:44 #11ist auch mit an Board
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Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Ganz ehrlich die Begründung bei der Bahn find ich jetzt nicht ganz so gut. Bis auf das mit den RIFD-Chips kann ich die angebliche "Überwachung" nachvollziehen, also tut mir Leid das find ich irgendwo ein wenig lächerlich.
Es ist ja wohl klar das für die Bearbeitung in einem Büro iwo mehr Beabeitungskosten anfallen als bei einer Onlinebuchung und das die die Adresse und Bankverbindung bei einem Kauf bzw. Buchung angegeben werden müssen ist ja wohl selbstverständlich damit man als Verkäufer auch irgendwo eine Sicherheit hat.
Dann zu der EC-Karte zu den Automaten: Also ich fahr ja nicht viel Zug aber dahin wo ich fahre kann ich auch stets mit Bargeld zahlen aber selbst wenn nur EC-Karte wäre könnt ich das auch noch verstehen, alleine schon aus Kostengründen können die Automaten nicht immer geleert werden, geschweige denn die Sicherheit des Beamten der dafür Zuständig ist.
Warum wohl ein Photo wohl auf eine "nicht-übertragbare" Karte muss sollte ja wohl auch selbsterklärend sein. Warum das Geburtsdatum dann aber auch drauf muss weiß ich auch nicht, vllt wegen dem Kauf am Automaten das Jugendliche da nicht mit nem Kinderticket durch kommen, kA.
Vorallem im Vergleich mit den davor wie zum Beispiel das mit den Detektive oder den Geruchsproben ist dies fragwürdig wie ich finde. Es mag sein das Viele Leute was gegen die Bahn haben die es locker schafft 30 Minuten Verspätung einzufahren aber wenn hier durch solche Abneigungen entschieden wurde kann ich das nicht nachvollziehen.
Greets
niD
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14. 10. 2007, 16:59 #12
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Zitat von dilapan
der Mars bleibt da nur mit seinen grünen Bewohnern als Alternative^^
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und ich hoffe ihr macht so weiter wie bisher....
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14. 10. 2007, 17:43 #13Chefredakteur
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Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Mit Hilfe von einem Ausweis könnte man ohne Probleme die Identität der Person feststellen. Und dies auch ohne Geburtsdatum des Inhabers der Bahncard und ohne Lichtbild auf diesem.
Zitat von niD
Und wieso soll ich extra am Schalter fürs Warten zahlen? Beim Bäcker sagt mir die Bäckerin doch auch nicht: Stecken Sie am Automaten ihre Karte rein und ziehen Sie sich ein paar Brötchen. Wenn sie die gleichen Dinge bei mir an der Kasse erwerben, zahlen Sie pauschal ein paar Euro mehr und müssen warten, weil außer mir alle anderen Verkäuferinnen entlassen wurden...
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14. 10. 2007, 21:50 #14Mitglied
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Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
geil geil geil
mehr kann ich dazu echt nicht sagen.
Es hat ganz genau die richtigen getroffen und der Artikel ist schreibtechnisch eine Wucht. Sarkasmus vom Feinsten.
Schade das es sich diese Leute nicht durch den Kopf gehen lassen werden.
LG
Spambox
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14. 10. 2007, 23:38 #15WandangGast
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
kann mich dem nur anschliessen
Zitat von Spambox

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15. 10. 2007, 07:43 #16
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Da muss ich dir jetzt mal widersprechen.
Zitat von Ghandy
Wenn du nur den Namen des Inhabers hast, gibt es einige, die exakt den gleichen Namen haben. Der Wahrscheinlichkeit nach sogar im gleichen Zug, wenn er nur voll genug ist. Somit ist deine Identifikation hinfällig.
Ein Foto allerdings wäre (dann auch ohne Ausweis) m.M.n ausreichend.
Das Datum dient hier (wie schon gesagt) der Kinder/Jugendlicher-Erkennung. Wenn man erkennbar ein 'Greis' ist, ist es unnötig, da stimme ich dir zu.Nicht für das Leben, für die Prüfung lernen wir!
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15. 10. 2007, 09:20 #17Chefredakteur
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Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
In diesem Fall wäre das Geburtsjahr doch völlig ausreichend. Ob Kinder (nur beschränkt geschäftsfähig) eine Bahncard bekommen ist mir nicht bekannt. Die Bahncard 100 liegt aber mit Sicherheit WEIT AUSSERALB des üblichen Taschengeldrahmens. ;-)
Zitat von amigaman
Aber ganz ehrlich: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, du hast als Kontrolleur in einem Zug 2x Lieschen Müller, 2x Fritz Maier etc.? Noch unwahrscheinlicher wird es bei einem seltenen Namen.
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15. 10. 2007, 09:21 #18Chefredakteur
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Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Vielen Dank, das tut richtig gut!
Zitat von Spambox
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15. 10. 2007, 10:30 #19
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Es geht darum, die Karte vor Doppelbenutzung zu schützen, wenn es drauf angelegt wird. Nicht, wenn es zufällig passiert, aufgrund zweier Personen gleichen Namens im Zug.
Ich habe im übrigen schon mal einen BC100-User gesehen, der weit unterhalb des geschäftsfähigen Alters war. Wohlhabende Großeltern machen's möglich. Soviel dazu.
Das Geburtsjahr alleine reicht nicht aus, da viele Namen 'in Wellen' vergeben werden.
Mein Name ist nicht so außergewöhnlich wie deiner, dennoch kann ich sagen, das fast alle mit meinem Namen auch so alt sind wie ich. Zumindest soweit mir welche bekannt sind.Nicht für das Leben, für die Prüfung lernen wir!
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15. 10. 2007, 10:52 #20
Re: BigBrotherAwards 2007: Die unglücklichen Gewinner
Der Datenschutz ist kein Instrument, um ökonomische Betrachtungen zu einem Geschäftsmodell anzustellen.
Zitat von niD
Wie immer, wenn über gesellschaftliche Probleme diskutioert wird, ist es auch hier grunglegend falsch, mit einem Kosten/Nutzen-Vergleich zu arbeiten.
Dadurch, dass die Bahn nicht nur "personifiziertes" Bezahlen anbietet, sondern auch gleichzeitig das althergebrachte anonyme Bezahlen unmöglich macht, baut sie ein Überwachungsinstrument mit auf.
Darum geht es bei der Vergabe des Preises.
Niemand wirft der Bahn vor, explizit dem Überwachungsstaat Vorschub leisten zu wollen, Fakt ist aber nun einmal, dass sie es tut.
All dieser "Balast" Datenschutz, den viele in diesem Land beklagen, ist installiert worden wegen Lehren aus der Vergangenheit. Die Instrumentarien, die wir hier der Regierung in die Hände legen, bleiben auch dann bestehen, wenn die Regierung sich ändert.
Es ist doch heute schon so, dass z.B. große Teile der Partei "Die Linke" vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Dazu werden natürlich auch Bewegungsprofile erstellt. Und dazu wird nun einmal auch die Bahn ihren Teil beisteuern.
Glaubst Du ernsthaft, wir bräuchten noch großartig irgend etwas, um den Machtmissbrauch anzukurbeln? Kleines Beispiel:
Der Kandidat für einen Wahlkreis A gehört einer etablierten Partei an. Weil seine Partei nun schwer angeschlagen in den Wahlkampf ziehen musste (irgendwelche der schlimmeren Schweinereien kamen ans Licht) fürchtet sie nun eine Niederlage.
Da man aber als etablierte Partei Freunde in den richtigen Positionen hat, wird flugs nach Schmutz im Leben der anderen Parteien gesucht.
Da käme die Bahn ins Spiel, mit deren Hilfe die Schlapphüte problemlos die Fahrten des Gegenkandidaten analysieren könnten. Hat er eine Geliebte? Besucht er einen Puff? Was treibt der ständig in Stadt soundso?
Und was ist mit dem Journalisten, der den Skandal, von dem ich eben sprach, aufgedeckt hat? Wie könnte man ihn unter Drucks etzen um an seinen Informanten zu gelangen? Zeitlich könnte die Bahnfahrt von dannunddann mit einem Treffen mit eben diesem Informanten zusammenfallen.
Wer kommt als Informant in Frage und wohnt genauso weit vom Zielort entfernt wie der Journalist?
Weiteres Beispiel: Du möchtest an einer Demonstration teilnehmen um zu fordern, dass Deutsche Truppen den Iran verlassen (lach nicht, kommt noch).
Du bist bereits schon einmal erkennungsdienstlich behandelt worden, als Du das letzte Mal an einer Demonstration teilgenommen hast.
Nun bezahlst Du eine Bahnfahrt zu eben diesem Demonstrationsort.
Möglichkeiten: Zur Demonstration zusätzlich eingesetzte Polizisten werden per SMS von Deiner Anwesenheit informiert. Man wird Dir die Weiterreise verbieten, denn Du bist in einer Datei "Gewalttäter Links" gelandet. Ob zu Recht oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle, denn Du wurdest nie darüber informiert, dass es solch eine Liste gibt und das Du drin bist und wehren kannst Du DIch dagegen sowieso nicht.
Von hier aus ist es nur noch ein kleiner Schritt bis der Fahrkartenautomat Dir solch eine Fahrt an solch einem Tag schlicht nicht verkauft. Wäre ja auch viel kostengünstiger als die Bullen das alles machen zu lassen.
Du siehst, es sind die kleinen Schritte die uns in die Scheisse reiten und es sind die größten kleinen Schritte, die hier die Preise bekommen haben. Mit einem direkten Wunsch nach politischer Geheimpolizei haben diese Preise weniger zu tun, auch wenn man Herrn Schäuble, der unser Grundgesetz am liebsten komplett durch sein Augenmaß ersetzen wollte, dies durchaus unterstellen darf,
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