Meiner Meinung nach ist der Text so wie er momentan ist einfach nicht gut. Es entsteht keine rechte Spannung und wenn man die störenden lateinischen Wörter rausnimmt, dann kann man eine Seite in einem Satz zusammenfassen.
Und dir fehlt schlicht das Sprachgefühl. Du schmeißt da mit lateinischen Begriffen um dich und machst grobe Fehler im Deutschen. Da nimmt dir der Leser dann wirklich nicht ab, daß es sich lohnt, die Geschichte weiter zu verfolgen.
Damit meine ich nicht die Grammatikfehler und fehlenden Worte, sondern den unzureichenden Sprachstil. Daran solltest du noch arbeiten. Man hat den Eindruck, du schreibst um des Schreibens willen. Sinn macht die Sache aber nur, wenn du um der zu erzählenden Geschichte willen schreibst.
Ich vermute mal, daß du noch minderjährig bist. Insofern lass dich nicht vom Schreiben abhalten, das Sprachgefühl kommt mit den Jahren von ganz alleine.
Mal als Tipp:
Versuch nicht, wie ein Autor zu wirken. Die Sprache wirkt noch arg gekünstelt. Und teilweise vergisst du vor lauter Lautmalerei die Logik. Bspw. schreibst du in einem Satz, daß einer einen starken Pastellton ins Gesicht getrieben bekäme, dies aber aufgrund seiner Verkleidung keiner mitbekäme. Erstens mal errötet man nicht in Pastellfarben (wobei Pastell ehr die Technik meint, als allein den Fabton), zweitens ist das auch egal, wenns eh keiner mitbekommt. Dann machts mehr Sinn, die Emotion zu beschreiben, sprich die Gefühle des Charakters zu beschreiben und nicht dessen Körperreaktionen, die ja wie du selber schreibst, niemand sieht-allenfalls der, der hier errötet fühlt etwas. Selbst du als Erzähler könntest das ja nicht wissen, wenn die Figur verkleidet ist.
Überhaupt schmeißt du da mit lautmalerischen Begriffen um dich, die selten bis nie zur beschriebenen Handlung passen. Weniger ist bei Erzählungen oft mehr.