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Lazarus
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Was denken die Amis über uns?

Hallo,

Wieder mal ne Frage für die Allgemeinheit ohne großen, politischen Hintergrund als falls es nich hier her passt in OT is sicher ein plätzchen frei. Falls es hier fehl am Platz ist, bitte einfach verschieben !! Thx Lazarus

Also, ich hab nen Kollegen der war jetzt zum Xten mal in Amiland und ich hab ihn mal ausgefragt was die Amis über uns denken (Also der einfach Durchschnittsami, nich George Bush oder sonst wer der Politsche Hintergedanken hat). Die Antwort hat bei mir eigentlich nix ausser Neugier aufgeworfen. Ich konnt eigentlich feststellen das die Südstaatler uns eher nich so mögen wohin gegen die anderen kaum einen Deutschen von einem anderen Touristen unterscheiden können. Alsgesammt soll die Meinung sehr gemischt sein und in kleinen Döfern hält man uns immer noch für die bösen wie vor ~60 Jahren. Naja.. habt ihr da auch erfahrungen? wisst ihr auch was?

Tschö
Lazarus
Alt 13. 08. 2001, 22:03 Lazarus is offline #1
wintermute
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Die fast-food fressenden bleichen amis sollen sich mal selber angucken!

Für die sind wir ja immer noch die Krautfressenden Nazis.
Alt 14. 08. 2001, 00:38 wintermute is offline #2
Arnakin
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ja und nein...erfahrungen, die ich gemacht habe, sind soweitgehend, daß wir z.t. vergöttert werden...

auch wenn die amis uns als nazis, etc. beschimpfen, sind sie in ihrem innersten nichts anderes..auch sie haben in diversen kreisen das hakenkreuz als symbol und hitler als poster an der wand...aber sie sprechen so offen nicht darüber...

arnakin
Alt 14. 08. 2001, 09:24 Arnakin is offline #3
dwarf
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Hi,
ich kenn es von Austauschschülern unserer Schule, die in Amerika waren, das die Amis eigentlich net viel über uns wissen. Viele wissen nicht mal wo Deutschland liegt. Dadurch sind auch oft Fragen wie habt ihr fliesend Wasser, habt ihr ne eigene Sprache, und einmal wurde sogar gefragt ob Adolf H. noch an der Macht is, gestellt worden.
Die Amerikaner interessiert nur, das was in ihrem Land passiert und sonst nix.
Alt 14. 08. 2001, 15:01 dwarf is offline #4
Lazarus
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Hm ... so kenn ich das auch...

@Arnakin, das mit dem vergöttern musst du mir erklären.
Alt 14. 08. 2001, 16:05 Lazarus is offline #5
Kaufi
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ich kann LAPD nur zustimmen - habe im grunde das selbe gehört..

Was nich heißt, dass alle so sind..
Alt 14. 08. 2001, 16:20 Kaufi is offline #6
Brus-xy
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Hallo,

Mir hat eine, die in amerika Praktikum anner schule gemacht hat, dass die kinder sie gefragt haben, ob wir in deutschland in zelten wohnen.:argl:

das sagt doch alles
Alt 14. 08. 2001, 16:57 Brus-xy is offline #7
Arnakin
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@lazarus:

d.h., daß vor allem die rechte szene in den usa deutschland als vorblid hat und wen nich dann mit meiner glatze dort auftauche, bekomme ich schneller mal ein bier ausgegeben

aber ich hab auch schon gehört, daß es amis gibt, die den eigenen präsidenten nicht kennen...

arnakin
Alt 14. 08. 2001, 17:32 Arnakin is offline #8
Lazarus
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Autsch !! Naja.. das mit den Zelten, den eigenen Präsidenten nich kennen und vor allem Fragen ob A. H. noch an der macht ist.. jetzt mal im ernst, sind die den blöde ??

OK, ich weis es von George Bush, aber sind die da wirklich so? Ich hab mitbekommen das in den Südstaaten Deutsche scheinbar nich so beliebt sind, In den anderen (Szene) Staaten is es egal, da kommt jeder irgendwo anders her und es interessiert auch keinen!

Und das sie in den Hillbillie Städten nicht wissen wo wir auf ner Landkarte liegen war mir auch klar aber das die so doof sind .. hm...

So long Lazarus
Alt 14. 08. 2001, 18:20 Lazarus is offline #9
krupps
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was Amis über Deutsche denken zeigt sich doch am besten an Rammstein!
warum sind wohl Rammstein erfolgreich im Amiland?
weil die Deutsch singen und weil Deutsch böse ist und weil die Amis dann weiter denken dürfen das wir deutsche böse sind und das gefällt dennen wenn man schon keine russen mehr hat die böse sind!
Alt 14. 08. 2001, 21:01 krupps is offline #10
Kaufi
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Zitat:
Original geschrieben von Lazarus
.. jetzt mal im ernst, sind die den blöde ??

Und das sie in den Hillbillie Städten nicht wissen wo wir auf ner Landkarte liegen war mir auch klar aber das die so doof sind .. hm...

Ich kann noch einen 'draufsetzen. In der Klasse von meiner Bekannten gab es Leute, die nichmal wussten, ob sie in Nord oder Südamerika wohnen.. :bash:
Alt 14. 08. 2001, 21:05 Kaufi is offline #11
PipeR
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ein weiteres klischee ist, dass die deutschen recht ungepflegt seien. in einer amerikanischen comedyserie taucht ab und an eine deutsche kellnerin auf. diese hat dicke, lange, schwarze wollfäden unter die achseln geklebt...weil die deutschen halt so seien :bash:


und selbstverständlich besteht deutschland nur aus bayern


aber ob das so unbedingt ein zeichen von blödheit ist? die vorstellungen, die wir deutschen von den amis haben sind mindestens genauso klischeebehaftet und blöd wie umgekehrt
Alt 14. 08. 2001, 21:41 PipeR is offline #12
Lazarus
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OK,

das mit dem klischeehaft stimmt vielleicht aber ich weis wo Amerika auf der Landkarte zu finden ist (Ja !! Yeehaw !!) und ich weis auch was Nord/Südstaaten sind !!


Alt 14. 08. 2001, 22:09 Lazarus is offline #13
PcFreak
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Der durchschnittliche Ami, ist nicht unbedingt dumm, um dieses Vorurteil mal aus der Welt zu schaffen. Er ist nur "ungebildet". In einem Staat aufzuwachsen in dem man von frühster Jugend an anerzogen bekommt, er sei der größte, schönste und wichtigste der Welt bleibt es nicht aus, das man durch dieses größer,schneller, weiter Denken ein wenig mitleidig auf die anderen Nationen herabschaut. Jeder Amerikanischer Schüler kennt alle Präsidenten und Bundesstaaten der USA. Das z.B Deutschland keinen König oder Kaiser mehr auf Schloss Neuschwanstein wohnen hat, ist dort allerdings bei einem großen Teil der Bevölkerung unbekannt. Mich hat man einmal in den USA, bei einem Urlaubsaufenthalt, gefragt, ob ich nicht traurig bin, daß ich kein Amerikaner sei. Ich hab Ihn nur erzählt wieviel Urlaub ich habe und das ein Hin- und Rückflug zu den USA für 500 $ in old Germany zu haben sei. Danach sah er doch alles etwas mit anderen Augen.

Ciao Freak
Alt 15. 08. 2001, 00:27 PcFreak is offline #14
krupps
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ich häte aber auch nichts dagegen wenn wir auch nur ahnähernd eine so gute politische bildung wie die amis haben würden!
denn wenn ich mir die leute aus meiner alten klasse ansehe wissen die kaum das wir in einer demokratie leben!
und ausserdem kann es meiner ansicht auch nicht schlecht sein das man auch mal lernt das man in einem guten und soliden Land lebt! denn was man heute noch in der schule lernt geht darauf hin das Deutschland immer noch scheisse ist!
gut die amis übertreiben es vileicht ein wenig aber sie kennen wissen wer sie sind!
Alt 15. 08. 2001, 20:59 krupps is offline #15
Korrupt
Boeses junges Fleisch
 
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Hmpf, ich wollte mich hier ja eigentlich nicht zu Wort melden, weil meine Amilandeindruecke sind aus dritter bis n-ter Hand, aber mich wuerde doch interessieren, was dich zu der Annahme veranlasst, um die politische Bildung sei es in .de schlechter bestellt als in Amiland?

Ich stelle mal eine Behauptung und zwei kuehne Gegenthesen auf:

Die politische Bildung in .de ist im Schnitt besser als in Amiland,

- das zeigt sich an den permanent hoeheren Wahlbeteiligung und an dem, aller Beschraenktheit zum Trotz, breiteren Spektrum politischer Parteien/Parteiprogramme

- und das hat u.a. auch mit der Ambivalenz der deutschen Geschichte zu tun, die es schwieriger macht, Politik und Gesellschaft unhinterfragt als "Wird schon ok sein" zu betrachten. Die Voraussetzungen fuer eine bessere politische Bildung in .de verglichen mit den USA sind imo vorhanden und sie wirken sich auch real aus.

just my ?0.02, und eigentlich vollkommen OT, wie ich zu meinem Erschrecken grade feststellen muss
Alt 15. 08. 2001, 21:18 Korrupt is offline #16
PcFreak
Wird langsam alt
 
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Gebe hinsichtlich der politischen Bildung Korrupt vollkommen recht. Ich behaupte einfach einmal das die Deutschen mit zu den Nationen gehören, die sich auch kritisch mit sich selbst auseinander setzen können. Sicherlich wird da auch manchmal übertrieben, aber Du bekommst in Deutschland fast alle Informationen und wirst politisch nicht so manipuliert. In Amiland zählt halt nur Amiland alles andere ist "unter ferner liefen einzuordnen". Sicherlich ist es das Land der unbegrenzten MÖGLICHKEITEN, aber nur für ein gewissen Teil der Einwohner. Einen besseren Lebensstandard, bessere Möglichkeiten für den größten Teil der Bevölkerung, gibt es sicherlich in Deutschland. Das der Durchschnittsamerikaner politisch gebildet sein soll, ist mir zumindestens absolut neu. O.K die haben ein anderes Demokratieverständnis und in manchen Dingen sind sie auch demokratischer (sie haben z.B Wahlen wer Polizeichef wird usw.) aber das hat nichts mit politischer Bildung zu tun. In einem Land wo ein Massenmörder (Bush hat über 40 mal die Todesstrafe zugelassen) Präsident werden kann, oder ein Prasident weil er mal Felacio mit irgenteiner Praktikantenschlampe hatte, öffentlich die Hosen runterlassen muß, hat wenig mit politischer Bildung zu tun.
Sicherlich kennt jeder diese amerikanischen College Komödien. Sie stellen manchmal die Wirklichkeit sehr gut da. Anstatt Politik oder Geographieuntericht haben sie solche Schulfächer wie Schminken oder Amerikanische Literatur. Selbst Sexulakundeuntericht ist in manchen Staaten verboten. Wichtiger ist doch wie die Namen aller Präsidenten waren. Obwohl Schulpflicht in Amiland herscht, ist der Anteil der Analphabethen wesentlich höher als in old Germany. Das Problem welches die Amerikaner meiner Meinung haben ist, daß sie sich selbst viel zu wichtig nehmen und aus diesem Grunde auch ein wenig kleingeistig und überheblich wirken.

Ciao Freak


PS: Was ist überhaupt ein Amerikaner? Ein Indianer oder ehemaliger irischer Einwanderer oder Nachfahre eines afrikanischen Sklaven? Ich behaupte einfach einmal, es gibt keinen richtigen Ami und das die Leute in Amerika teilweise deswegen auch manchmal, durch ihre fehlende Identifikation, so großkotzig auftreten
Alt 16. 08. 2001, 00:33 PcFreak is offline #17
Hans002
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Bin ich hier im falschen Film.
Ich bin Halbamerikaner, Halbdeutscher und ich verstehe diese Aufregung hier nicht.

Ich kann es nicht glauben, was hier gerade geschieht.....Amerikaner sind doch nicht bloeder als Deutsche. Vielleicht fehlt Ihnen etwas, was wir als Allgemeinbildung bezeichnen, doch
wer hat die besten Universitäten mit der besten Forschung/Wissenschaftlern, die erfolgreichsten Firmen???
Als Amerikaner wird man halt nun mal anders erzogen. Statt Geschichte kann man in der Schule American History wählen , doch wenn man an Deutschland interessiert ist, lernt man auch etwas über Deutschland kennen.
Wenn man als Deutscher mit einer Urlaubsgruppe in USA ist und innerhalb einer Woche 10 Staaten ansschaut, weiss man ab und zu auch nicht, ob man jetzt in Arizona, Colorado oder schon wieder woanders ist.

In USA ist man mehr stolz auf sein Land und eiert nicht so rum wie die Deutschen, die sich 50 Jahre nach der Niederlage immer noch von den Amerikanern diktieren lassen.

Ab und zu kommen halt so Hämmer wie: Ist USA eigentlich größer als D.....wo man sich fragt, ob Gott die Amerikaner irgendwie vergessen hat. Doch es soll Deutsch geben die nicht mal ShakesBIER kennen oder sich unter Höchsteinschaltquoten im Container einsperren lassen.(in USA ein Flopp)

Das alles beruht hauptsächlich auf der Ausbildung. Amerikanische Higschools sind sch...se, die Undergraduate Colleges auch. Doch hat jemand einen Master of ... so weiss man weit mehr, als ein Fachhochschul-/Unisstudent einer guten Uni mit Abschluß.
Also bitte allgemeinisiert bitte nicht. Schaut Euch einfach an, was für Leute bei Arabella, Hans Meiser ....rumhängen, sog. White Trash
So Leute gibt es auch in D.-

Wer von großkotzigen Auftreten spricht, der schaue sich die Deutschen im Ausland an.
In USA haben die meisten Jugendlichen im Gegensatz zu Deutschen Jugendlichen Benehmen und Respekt vor dem Alter.
Man sollte auch Beachten, was für Amerikaner (Studenten, Schüler, Touristen oder Soldaten) sich in D aufhalten bevor man über sie urteilt.
Ein Kommentar über deutsche Soldaten erspare ich mir.

Europäer kommen sich gegenüber Amis auch oft besser, intelligenter mit Ihrer
Jahrhundert alten Kultur vor.
Man sollte sich vielleicht erst einmal selbst an die Nase packen, bevor man alle Amerikaner als
oberflächlich, kulturlose McDonaldsesser betitutliert.

Hans002

Geändert von Hans002 (16. 08. 2001 um 18:03 Uhr).
Alt 16. 08. 2001, 17:47 Hans002 is offline #18
Lazarus
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Naja.... verzeih mir meine Kritik aber ich denke du willst dich irgendwie rausreden oder so.. mir liegt es fern, über leute zu Urteilen aber es ist doch wirklich der Hammer, sorry!

Klar hast du recht, als TOURIST kann man mal durcheinander kommen in welchem Staat man ist... aber nicht wenn man in dem Land geboren ist, sorry !!!

Das es in der Schule Geschichte meistens nur mit Amerikanischen Beigeschmack gibt zeigt doch mal wieder worauf sich die Amis nur beziehen, sich selbst!

Fragen ob wir fließend Wasser haben oder in Zelten wohnen find ich schlicht weg dumm! Sorry es ist so, man muss es so sehen, selbst der Dümmste Deutsche weis was in Amerika und sonst irgendwo vor geht, und so ein wenig Allgemeinwissen, wie z.B. das wie fließend Wasser haben oder das A.H. nicht mehr an der Macht ist ist meiner Ansicht nach nicht zuviel verlangt, wer dies nicht besitzt ist für mich so dumm wie ein Stück Vollkorn Brot (--> Bitte keine Anzeige wegen verleumdung von Vollkornbrot )

--> Ich will damit nicht sagen das die Amis lernen sollen wer wir Deutsche sind und das wir kein Armen Staat sind oder sonst was, ich denke sie wissen es genauso wenig von Frankreich, der Türkei, Japan .. ach ihr könnt selber aufzählen.

Das von mir

Tschö
Lazarus
Alt 16. 08. 2001, 18:00 Lazarus is offline #19
kAttO
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noch was...


Zitat:
...Amerikaner sind doch nicht bloeder als Deutsche. Vielleicht fehlt Ihnen etwas, was wir als Allgemeinbildung bezeichnen, ...
hmmm, bemerkst du den widerspruch?? was glaubst du, von welcher form von bildung hier v.a. gesprochen wird.

Zitat:
wer hat die besten Universitäten mit der besten Forschung/Wissenschaftlern, die erfolgreichsten Firmen???
wer hat 280 Mio Einwohner, und wer nur knapp 80 Mio...?
Alt 16. 08. 2001, 18:07 kAttO is offline #20
PipeR
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@Lazarus: so, dann kannst Du mir jetzt mit Sicherheit auch spontan sagen, wer grad der Präsident von Usbekistan ist, oder ob es in Togo fliessend Wasser gibt. Na?

Ich denke, das kannst Du wohl eher nicht; weil Dich diese Länder evtl. nicht im geringsten interessieren. Und genauso geht es eben vielen Amis mit Deutschland....
Alt 16. 08. 2001, 20:16 PipeR is offline #21
PcFreak
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Zitat:
Original geschrieben von Hans002
wer hat die besten Universitäten mit der besten Forschung/Wissenschaftlern, die erfolgreichsten Firmen???

Firmen? Meinst Du jetzt Maschinenbau, Auto, Chemie, Textil oder Umweltechnologie, tja da glaube ich sind die Deutschen ziemlich weit vorne.
Die besten Unis und besten Wissenschaftler? Na, ja es ist ja nun mal so das nicht jeder Amerikaner jede x beliebige Uni besuchen darf? Endweder man hat Kohle oder ein Stipendium.
Die besten Wissenschaftler arbeiteten vielleicht an amerikanischen Uninversitäten, weil sie dort am besten bezahlt werden. Aber das der Ausländeranteil dieser Wissenschaftler, proportional gesehen, sicherlich viel höher ist als hier in Deutschland ist dir ja wohl auch bekannt.

Ach, ja und noch etwas. Das was die Amis als Patriotisch oder Republikanisch bezeichen, daß würde man in Deutschland oft als Volksverhetzung oder auch Nationalsozialistisch bezeichnen.

Einen Vorteil haben wir aus den verlorenden Kriegen eben doch gewonnen. Die Deutschen sehen Deutschland auch durchaus selbstkritisch.

Im Übrigen ist Slatko (Shakesbier) nicht unbedingt der Deutsche Durchschnittsbüger und diese mittäglichen Talksshows sind eine amerikanische Erfindung.

@zu PiperR.

Ich kann Dir auch nicht auf Anhieb sagen wer Präsident von Togo oder Usbetikan ist. Doch bekommt man hier in den Deutschen Schulen das Handwerkzeug vermittelt sich diese Art der Informtionen zu beschaffen. Ich weiß zumindestens das es diese beiden Länder gibt. Der Durchschnittsamerikaner weiß dies sicherlich nicht (warscheinlich waren sie bei Jeff Springer oder Ophera noch nie Thema) und wenn doch würde er meinen dies wären warscheinlich südpazifische Inseln .
Noch eine lustige Sache am Rande die ich einmal gelesen habe. In einer amerikanischen Schule wurden jüngere Kinder einmal aufgefordert die Unterwasserwelt der Meere zu malen. Die Lehrer waren sehr erstaunt das einige Kinder Fischstäbchen tatsächlich als Meeresspezies gezeichnet hatten.

Aber nicht böse sein, es ist schon traurig genug das ich kein Amerikaner sein darf. (Stimmt zwar nicht denn ich bin mit einer Südamerikanerin verheiratet ) Meine auch USA Bürger.

Ciao Freak
Alt 16. 08. 2001, 20:48 PcFreak is offline #22
Lazarus
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N'Abend!!

@PiperR:

Momentaner Präsident der Repuplik Usbekistan ist meines erachtens nach Islam Karimov.

Zum Land Togo.. naja das is eher schwer .. meines wissens nach haben sie vereinzelt fliesend wasser (soll nich heißen wenig !!!) aber in den Bergregionen nicht !!

--> Klar weis ich auch nicht alles, und ich rühme mich auch nicht damit! Aber ich weis wo man suchen kann und mich interessiert es ob Togo fließend Wasser hat (rein von der Information her) aber die Amis scheinbar nicht !!!
Alt 16. 08. 2001, 21:29 Lazarus is offline #23
PipeR
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um noch so ein süsses beispiel anzubringen:
es wurden einmal ein paar kinder aufgefordert, kühe zu malen. ein nicht geringer anteil dieser kühe war lila. ja, richtig, deutsche kinder waren das

diese diskussion ist doch abgrundtief unsinnig, wobei....nein, eigentlich beantwortet sie ziemlich gut die eingangsfrage, nur halt umgekehrt.
ein jeder von uns hat von dingen, die man nur vage kennt eine mehr oder weniger konkrete vorstellung. ein paar dieser vorstellungen entsprechen den tatsachen, ein paar sind eher nur gehörte tatsachen, also klischees.

selbstverständlich ist an jedem klischee ein fünkchen wahrheit verlorengegangen, aber eben nur ein fünkchen. so zb ist es auch ein klischee, dass pc-freaks bleich, dick, brillenträger und ohne freunde seien. seid ihr alle so? das glaube ich kaum....

ich denke, man muss einfach die proportionen mit einbeziehen. die usa sind ein riesengrosses land mit wahnsinnig vielen einwohnern. nimmt man jetzt mal an, dass die ausbildungsverhältnisse ungefähr den deutschen entsprechen würden, hätte man in beiden ländern einen gewissen prozentsatz an idioten, normalos und genies.
nur macht dieser prozentsatz in zahlen bei den usa natürlich viel mehr idioten als bei den deutschen aus, daher ist vielleicht auch die chance grösser, einen solchen zu treffen.
trifft man ihn dann, verfestigt sich natürlich die eigene meinung, und das obwohl man nur einen amerikaner von millionen getroffen hat.

wie ja nun schon öfters angesprochen, ist das amerikanische bildungssystem wesentlich nationaler eingestellt, als zb das deutsche. so lernen die amis also andere sachen, aber doch nicht weniger. und welche sachen denn nun wichtig sind, sollte doch jedem selbst überlassen sein.

ich wette, es gibt hier dutzende von leuten, die es nicht auf die reihe kriegen, alle bundesländer aufzuzählen, oder nicht wissen, wer grad der bundespräsident ist. dafür kennen sie sich vielleicht super in anderen sachen aus.... sind sie jetzt dumm deswegen?
Alt 16. 08. 2001, 21:30 PipeR is offline #24
Lazarus
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Eigentlich bewegen wir uns ziemlich von (meinem) Topic weg aber was solls !!

Eigentlich finde ich das schlimmste am Teilweisen Unwissen der Amis das es sie gar nciht interessiert ob es anderst ist oder nicht!!
Alt 16. 08. 2001, 21:36 Lazarus is offline #25
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