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19. 11. 2007, 16:41 #1
Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Es gibt Presseerklärungen des Justizministeriums, die sind nur unter extremen intellektuellen Anstrengungen zu kommentieren. Was aus dem Ministerium Brigitte Zypries' heute zum "Datenbewusstsein" der Bürger und der Stärkung des Verbraucherschutz verlautet wird, ist ein solcher Fall. (Korrektur: es wird leichter, wenn man das Datum der Erklärung bedenkt.)
Berichtigung: Die Presseerklärung ist auf 2005 datiert. Aus ungeklärten Gründen war sie heute an erster Stelle des RSS-Feeds des BMJ. Was die Erklärung verständlicher, jedoch auch zu einem schönen Fall des Geschwätz von gestern macht.
Zypries wörtlich:
"Verbraucherschutz bedeutet auch, für ein Datenbewusstsein auf Seiten der Verbraucherinnen und Verbraucher zu werben
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20. 11. 2007, 00:56 #21Gesperrt
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Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Die Berichtigung macht es nur schlimmer!! Jetzt sieht man mal sschwarz auf weiß was für Verbrecher da auf den wichtigen Stühlen sitzen.
Das oder ein Amt innehaben führt mittelfristig zu akuter Dummheit.
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20. 11. 2007, 01:04 #22
Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Ich hab´s gelesen.......
Zitat von Hadron
Also wer bei solchen Kapriolen nicht irgendwann die völlig Anarchie im Internet fordert, den sollte man wegen Begünstigung und Förderung von staatlich-wirtschaftlicher Volksverarsche wegsperren.
Klar, das schafft Beschäftigung und Arbeitsplätze: Für Anwälte und Gerichte. Sonst hat niemand was davon.
Sowas darf doch wohl nicht wahr sein, und wenn man sich überlegt, worum das geht: Nur darum, daß ein Kunde innnerhalb einer bestimmten Zeitspanne einen bestimmten Gewährleistungsanspruch hat. Und daß der Verkäufer das da reinschreiben muss. Und um sonst nix.
Wie kann man das nur so kompliziert machen?
Die haben doch langsam den Voll-Schatten da...
Meiner Meinung nach gehört es jedem Verkäufer selbst überlassen, ob er dem Käufer irgendwelche Rückgabe- und Widerrufsrechte einräumt, und falls ja, welche. Da hat sich der Staat völlig rauszuhalten. Grundlage von Verfahren wäre dann das, was der VK da wörtlich reingeschrieben und der Kunde akzeptiert hätte. Basta.
MfG Andy
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20. 11. 2007, 08:43 #23
Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Zypries gesteht: "Ich brauche eine neue Herausforderung!"
SCNR
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20. 11. 2007, 09:25 #24
Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Mag ja sein, aber das Schlimmste ist, sie brütet das ja nicht selbst aus, dafür hat sie einen Haufen juristischer Fachidioten um sich rum, die jeden Bezug zur Realität des "normalen" Lebens verloren zu haben scheinen.
Zitat von _Benny_
Die sind übrigens alle Beamte und die werden auch noch zwangsweise vom Volk für den Mist bezahlt, den sie da verzapfen, incl. ihrer Pensionen später mal. Diese Widerrufs-Belehrungs-Geschichte ist wieder ein leuchtendes Beispiel dafür. Im Übrigen ist das alles auf EU-Mist gewachsen....., und die reden sich hier damit raus, daß sie es ja "umsetzen" müssen.
Was mich am meisten ankotzt dabei: Kein redlicher ehrliche Bürger (hier speziell Online-Händler) ohne jegliche kriminelle Energie oder sonstige böse Absichten ist durch diesen komplizierten Dreck heutzutage noch davor sicher, sich in den Fallstricken all der Gesetze und Verordnungen irgendwie zu verfangen, und dann mindestens irgendwelche Abmahnkosten an irgendwelches Abzocker-Gesockse zahlen zu müssen. Ist wirklich alles toll geregelt, in unserem "Rechtsstaat".
MfG Andy
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20. 11. 2007, 23:44 #25
Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Na warten wir doch mal ab, bis der Wahlkampf wieder so richtig beginnt.
Ich könnte Wetten, dass dann selbst Stasi 2.0 uns von der Wichtigkeit des Grundgesetzes überzeugen will.
Und wie er darauf bedacht ist unsere Daten zu schützen.
Zypries ist doch ein gutes Beispiel dafür, wie die uns verladen.
Gruss Moses
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21. 11. 2007, 01:33 #26
Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Daten schützen? Klar, vor uns selbst.
Zitat von Moses.de
Für manche Beamte/Behörden ist es schon jetzt eine mittlere Katastrophe, wenn Du weisst, was über Dich im Polizei-Computer steht, ohne daß sie es Dir gesagt haben....
Das Problem ist doch: Was Schäuble und Co. gern als Sicherheit, Freiheit, Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung definieren möchten, ist was völlig anderes, als das, was viele Bürger darunter verstehen.
Wenn die Wirtschaft Daten über uns sammelt, wir sie uns zwar mit Werbung usw. nerven, sie wird aber diese Daten wohl kaum wirklich gegen uns verwenden, weil sie uns ja als Kunden gewinnen und daher nicht verärgern will.
Beim Staat hingegen ist das anders, ich kann mir kaum vorstellen, daß das, was die Behörden jetzt und zukünftig über uns wissen, jemals zu unseren Gunsten verwendet werden wird, sondern praktisch nur, um uns -bei Bedarf- einen reindrücken zu können........
MfG AndyGeändert von titus_shg (21. 11. 2007 um 10:48 Uhr)
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21. 11. 2007, 11:06 #27
Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Also ich finde das alles sehr beruhigend.
Zeigt es doch, wie robust unser Land ist und wie gut unser Gemeinwesen funktioniert.
Wenn man bedenkt, das wir von einer Horde korrupter Totalversager regiert werden, die alles unterschreiben, wofür sie bezahlt werden, in ihrer Gesamtheit aber weniger intellektuelle Substanz aufbringen als ein Tropfen Urschleim, dann geht es uns doch prima.
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21. 11. 2007, 12:25 #28Mitglied
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Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
hab ich da was falsch verstanden, oder soll diese news bzw. v.a. das zitat der guten frau z. nicht eher ihre doch ziemlich drastische meinungsänderung hervorheben? denn was sie anno 2005 gesagt hat steht ja mal im krassen gegensatz zu dem, was sie aktuell so ablässt.
oder irre ich?
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21. 11. 2007, 12:40 #29
Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
Na ja, seinerzeit (2005) hatte sie sich zum Verbraucherschutz geäussert.
Zitat von malice85
Theoretisch sicher richtig, was sie da schreibt, aber in der Praxis funktioniert das ja nicht, denn viele Wirtschaftsunternehmen machen das Zustandekommen von Verträgen bzw. "Geschäftsbeziehungen" in ihren AGBs ja gerade davon abhängig, daß der Verbraucher möglichst viel von sich preisgibt.
Und als Staat Zugriff auf alle von der Wirtschaft über den Verbraucher gesammelten Daten zwecks "Kriminalitäts- und Terrorismus-Bekämpfung" zu haben, ist natürlich was gaaaaanz anderes.......
MfG Andy
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21. 11. 2007, 13:43 #30Mitglied
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Re: Zypries: Mehr Datenbewusstsein bei den Bürgern gefordert (Korrektur)
ja nun hat sie sich ja erneut zu dem thema geäußert und ihre meinung wohl geändert...
http://www.vorratsdatenspeicherung.d...66/79/lang,de/


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