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Tequila_Sunrise
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Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Hi,

ich hoffe, ich hab jetzt ins richtige Forum gepostet; es geht zwar nicht um Seti, aber um den Weltraum.

Vor nicht allzu langer Zeit haben wir ja schon von der 2. Erde gehört, die aber für uns unerreichbar scheint. Wenden wir uns deshalb viel näher liegenden Visionen zu:

Der Besiedelung von Mond und Mars oder dem Bauen einer großen Weltraumstadt im All.

Zur Weltraumstadt gab es ja schon erste Entwürfe. Sie sollte als eine Art große Röhre angelegt sein, die sich dreht, um Schwerkraft zu simulieren. Der Knackpunkt sind die enormen Kosten.

Genauso könnte man ja erst mal eine Art "Mutterschiff" bauen, das zwar nicht zur Erde kann, aber eine ganze Menge Menschen aufnehmen kann und auch größere Strecken mit mehr Fracht an Bord zurücklegen kann. Vorläufer der "Generationenschiffe". Ein solches Mutterschiff könnte z.B. für die Reise zum Mars gut sein. Oder wenn man andere erdähnliche Planeten außeralb unseres Sonnensystems findet. Oder eine 2. Erde, die relativ nahe bei uns ist...

Man könnte auch später Gestein aus dem Asteroidengürtel nehmen und daraus eine Art 2. Erde formen. Man würde dannn daraus einen kleinen Planeten erschaffen und ihn in eine erdähnliche Umlaufbahn bringen und dann alle Voraussetzungen für Leben schaffen können.

Die Vorstellung vom Bau einer Mondstation besteht schon seit dem Kalten Krieg: Als unangreifbare Nuklearraktenbasis.
Aber was würde uns gerade der Mond bringen?

Eine Marsstation wäre schon der nächste Schritt. Auf dem Mars könnte man dann auch eine kleine Siedlung errichten, woraus sich dann eine Stadt entwickeln könnte. Diese wäre dann Dreh- und Angelpunkt für alles, was mit Weltraum zu tun hat.
Dadurch würde sich aber auch unser Leben auf der Erde verändern. Die Welt würde schon wieder kleiner, der Mars ein neues Amerika und eine Weltregierung nur noch eine Frage der Zeit.

Trotzdem bieten sich im All und auf anderen Planeten ungeahnte Möglichkeiten für die Wissenschaft. Und zwar fast jeder Ausrichtung.
Und auch ungeahnte Kosten.

Was meint ihr? Werden wir fremde Welten besiedeln? Wenn ja, wann? Noch in diesem Jahrhundert? Wie wird dies dann aussehen?

Geändert von Tequila_Sunrise (19. 11. 2007 um 21:56 Uhr).
Alt 19. 11. 2007, 20:52 Tequila_Sunrise is offline Mit Zitat antworten #1
godlike
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Hmm,

ist ja eigentlich ein interessantes Thema wobei auch noch entfernteste Zukunftsmusik.
Durch ein fehlendes Magnetfeld (wenn ich richtig liege) wäre die Strahlung ja auch nicht gerade so gesund auf Mond oder Mars. Auch die Gravitation auf dem Mond wäre da ein Problem. Finde ich die Idee, den Mars per Terraforming bewohnbar zu machen, trotzdem gigantisch ... werde ich schätzungsweise aber nicht mehr erleben dürfen

Gruss godlike
Alt 19. 11. 2007, 21:01 godlike is offline Mit Zitat antworten #2
Supertyp83
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

ich denke das wir es noch erleben werden das eine "Forschungsbasis" auf dem Mond gebaut wird.
Aber das wird nur für eine Hand voll Wissenschaftler sein.
Es ist also kein echtes Besiedeln eines fremden Planetes.

Ein echtes besiedeln eines fremden Planeten wird unsere Generation wahrscheinlich nicht mehr erleben.
Alt 19. 11. 2007, 21:16 Supertyp83 is offline Mit Zitat antworten #3
MetatronGE
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

solche aktionen sind wirtschaftlich einfach nicht tragbar. die forschungsgelder werden immer weiter gedrückt und in andere zweige gesteckt... weil einfach viel reingesteckt werden muss und hinten nix rauskommt.
Alt 19. 11. 2007, 22:40 MetatronGE is offline Mit Zitat antworten #4
Diskriminator
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Laut diesem Artikel springt etwas für den Menschen dabei raus. Die Besiedlung würde zwar nicht wesentlich leichter fallen, aber wenn mal was aufgebaut ist, könnte man sehr wohl dort leben.
Alt 19. 11. 2007, 22:50 Diskriminator is offline Mit Zitat antworten #5
XquZ12
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

das wird wohl keine generation erleben

zumindestens nicht, wenn einstein recht hatte (und so ist es).


zum terraforming aufm mars: unmöglich, da der mars eine zu geringe masse hat, um eine atmosphäre dauerhaft halten zu können.


wer ein bisschen was zu dem thema erfahren möchte, sollte sich mal "alpha centauri" mit professor doktor - hassenich gesehn - lesch angucken.


wenn überhaupt, wird meine generation (18+) noch eine bemannte mars mission erleben....


das halte ich aber inzwischen auch schon für unwarscheinlich.



laut harald lesch wird es irgentwann möglich sein, mit annährend (vllt. 98%) der lichtgeschwindigkeit reisen zu können. das wird aber wohl noch generationen dauern. leider.


doch selbst wenn wir mit lichtgeschwindigkeit reisen könnten, würden wir immernoch millionen jahre brauchen, bis wir z.b. die andromeda galaxie (die zweitnaheste) erreichen würden.


lassen wir uns mal überraschen, was wirklich passiert
Alt 19. 11. 2007, 23:00 XquZ12 is offline Mit Zitat antworten #6
Dexter
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von XquZ12
doch selbst wenn wir mit lichtgeschwindigkeit reisen könnten, würden wir immernoch millionen jahre brauchen, bis wir z.b. die andromeda galaxie (die zweitnaheste) erreichen würden.
Unsere Galaxie ist gross genug und Systeme wie unser Sonnensystem in "absehbarer" Zeit zu erreichen. Für eine "zweite Erde" brauchen wir keine Andromeda-galaxie.

Zum Thema: interessantes Thema immer wieder, ich kann den Pessimismus nicht teilen und denke, dass eine Mondbasis erst die Tür zum Mars (und somit zum All) öffnen kann.
Alt 20. 11. 2007, 03:02 Dexter is offline Mit Zitat antworten #7
XquZ12
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von Dexter
Unsere Galaxie ist gross genug und Systeme wie unser Sonnensystem in "absehbarer" Zeit zu erreichen. Für eine "zweite Erde" brauchen wir keine Andromeda-galaxie.

Zum Thema: interessantes Thema immer wieder, ich kann den Pessimismus nicht teilen und denke, dass eine Mondbasis erst die Tür zum Mars (und somit zum All) öffnen kann.



1. unsere galaxie ist unvorstellbar gross, und soweit bekannt, gibt es in der näheren umgebung keinen ansatzweise bewohnbaren planeten.

2. eine mondbasis wird es sicher in zukunft geben (sofern die ISS endlich mal fertig wird).

3. müssten wir um genug energie zu haben, MINDESTENS die kernfusion effektiv nutzen können.



selbst wenn die in "absehbarer zeit", sagen wir 50 jahre, klappt, brauchen wir bis zum nächsten planetensystem jahrzehnte (und nahe der lichtgeschwindigkeit werden wir damit auch noch nicht kommen). auserdem bräuchten wir dafür eine art schild gegen die gamma-strahlung im weltraum (blei ist leider zu schwer ).



auserdem sollten wir, realistischer weise, erstmal die probleme auf unserem kleinen planeten lösen, bevor wir eine handvoll menschen ins nächste system fliegen lassen.


das ist kein pessimismus, sondern realismus.
Alt 20. 11. 2007, 13:37 XquZ12 is offline Mit Zitat antworten #8
Beathoaven Spender
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Ich habe mal was von Gas-Ionenantrieb gelesen, einer der kontinuierlich Beschleunigt. Es hiess dort man könnte 10.000km im Weltraum mit lediglich ca. 5g Gas schaffen.

Man müsste jetzt nur noch einen Weg finden diese lange Zeit zu überbrücken, eine Schlafkammer oder ein Human Gefrierraum oder so.


Naja und wenn man dann eine neue Erde gefunden hat weiss man auch noch nicht weiter -.-"
Alt 20. 11. 2007, 13:48 Beathoaven is offline Mit Zitat antworten #9
bebe Spender
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Generell bitte ich mal zu bedenken wie weit wir in 300 Jahren gekommen sind.
1707 war die Erde noch ein Scheibe und jeder der behauptete der Mensch wir deines Tages fliegen können wurde verbrannt.
Pferd und Esel waren die bevorzugten Transportmittel.
das Auto ist gerade mal gute 100 Jahre alt, Düsentriebwerke ca. 60 Jahre. Der erste bemannte Raumflug war 1961, also gerade mal lächerliche 46 Jahre her!

Deshalb bin ich der Meinung das wir technisch noch absolut im Mittelalter sind. Würde wir 300 Jahre diese Entwicklung wie die letzten 150 Jahre beibehalten, so kann ich mir vorstellen das noch viel mehr möglich ist wie eine Marsstation!!

Wir sind erst am Anfang!!

Grüße

bebe
Alt 20. 11. 2007, 15:26 bebe is offline Mit Zitat antworten #10
KeLLeR_KiND
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

tach!
wirklich interessantes thema hier! ich bin normalerweise zwar pessimist aber wenn man bedenkt dass sich das wissen der menschheit durchschnittlich jede 10 jahre VERDOPPELT (hab ich mal irgendwo gelesen^^) gehe ich davon aus dass wir in 50-100 jahren eine siedlung auf dem mars gebaut haben, in der wirklich ganz normale menschen (freiwillige betatester) dort leben werden.
wer weiß, lassen wir uns überraschen!
mfg
Alt 20. 11. 2007, 16:48 KeLLeR_KiND is offline Mit Zitat antworten #11
Tequila_Sunrise
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von XquZ12
1. unsere galaxie ist unvorstellbar gross, und soweit bekannt, gibt es in der näheren umgebung keinen ansatzweise bewohnbaren planeten.
Das ist ja schon fast ein Argument dafür: Es ist zwar nicht bekannt, dass es in unserer Galaxie einen bewohnbaren Planeten gibt, aber da die so groß ist, kann man den ja noch entdecken...

Tja, die Kernfusion...ich denke sowieso, dass der Sprung in den Weltraum an den Kosten scheitern wird...

Zitat:
auserdem bräuchten wir dafür eine art schild gegen die gamma-strahlung im weltraum (blei ist leider zu schwer ).
Also Gamma-Strahlung lässt sich ja eigentlcih nicht vollständig abschirmen. Aber warum sollte man nicht Blei verwenden? Es kommt doch nicht aufs Gewicht an, im Weltraum ist doch alles schwerelos! Und vielleicht gibt's ja auch auf dem Mond Blei. Dann bräuchte man zwar mehr Energie zum Beschleunigen und Abbremsen des Raumschiffes, aber weniger für den Flug wg. der Trägheit!


Aber mal auf den Mars...wäre schon cool! *verträumt guck*
Alt 20. 11. 2007, 18:42 Tequila_Sunrise is offline Mit Zitat antworten #12
Sitecom
bezweifelt es...
 
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Ich habe mal was schönes dazu gehört, weiss aber nicht mehr von wem...

Es ging darum das unser Universum eine Wüste ist, und ein bewohnter Planet ein Edelstein...

Und wie groß ist nun die Chance 2 Edelsteine in der Wüste an einem Platz zu finden?
Alt 20. 11. 2007, 18:54 Sitecom is offline Mit Zitat antworten #13
XquZ12
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von Sitecom
Ich habe mal was schönes dazu gehört, weiss aber nicht mehr von wem...

Es ging darum das unser Universum eine Wüste ist, und ein bewohnter Planet ein Edelstein...

Und wie groß ist nun die Chance 2 Edelsteine in der Wüste an einem Platz zu finden?


danke, einer des versteht....


das universum ist unendlich gross.... also muss es auch unendlich planeten geben, mit unendlich leben.... aber die entfernung ist auch unendlich gross...


und zu dem theme "vor 300 jahren war die erde eine scheibe":

richtig, aber irgentwann hat man alles erforscht....

und bislang haben wir nichts, was auch nur annähernd die energie bringt, die nötig wäre... und das, obwohl das perioden system so ziemlich vollständig ist...



zu dem ionen-triebwerk: schaut euch mal alpha centauri und startrek science vs. fiction an.... selbst wenn wir die geschwindigkeit mit einem ionentriebwerk erreichen KÖNNTEN, würde uns die strahlung immernoch töten... das einzige BISHER BEKANNTE, was die strahlung abhält, ist ein elektromagnetisches feld (man könnte "schild" sagen)... da kommt dann wieder die energiefrage....


villeicht wird ja morgen ein element entdekt, welches unendlich energie produziert

so far
Alt 20. 11. 2007, 19:15 XquZ12 is offline Mit Zitat antworten #14
treeshort
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Hi all,

also es gab bei n24 mal ne doku über eine zukünftige mars mission.

Uhrsprünglich war es so gedacht das erst ne mondbasis gebaut und dann aufem mond schuttels gebaut werden (daher kein anstrengender flug durch die erdadmossfähre = mehr sprit) Problem- hohe kosten waren glaub ich 450 milliarden Doller dann haben zwei ingeniure ausgerechnet das ein flug von der Erde zum Mars weniger kostet selbst wenn man mehrere Raketen hinschickt.

Geplant waren 3 raket die unbemant hinfliegen und in der athmospähre des mars treibstoff zu produzieren.

Und dann 3 jahre später also 2018 sollten wieder 3 starten und eine bemannt.

Dieses unternehmen würde 55 Milliarden Doller kosten und könnte in 10 jahren aus den Spesen der Nasa finanziert werden.

Und Terraforming des mars ist möglich CO2 ausstoß würde das klima normaliesieren (komisch aber der treibhauseffekt ist da sehr nützlich^^). Der mars hat eine Athmosphäre zwar würden die verhältnisse nie so werden wie auf unserem planeten. ABer wenn man nur mit athemmaske nach draussen gehen kann wär ich sofort weg zum mars(was aber erst 300 Jahre dauern wird. )
Alt 20. 11. 2007, 20:50 treeshort is offline Mit Zitat antworten #15
Erdenscheibe
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Das was bebe sagt würd ich sofort unterschreiben
Alt 20. 11. 2007, 21:00 Erdenscheibe is offline Mit Zitat antworten #16
Joanie
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

@XquZ12:

Wäre das Universum unendlich groß würde es ergo jegliche unter den gegebenen Gesetzen mögliche Entwicklungen enthalten. Also müsste es auch eine da draußen geben, die es geschafft hat innerhalb weniger Jahre Wurmlöcher beliebig entstehen zu lassen, diese zu stabilisieren und als Reise Möglichkeit zu verwenden. Da nun jede Möglichkeit gegeben ist, wegen der Unendlichkeit, müsste so eine Rasse auch auf die Menschheit gestoßen sein und da immer noch alle Möglichkeiten abgedeckt werden, müsste sie auch feindlich den Menschen gegenüber sein und uns längst ausgerottet haben. Es gibt bestimmt irgendwo Grenzen, sonst wären wir längst den Kältetod gestorben, man weiß halt nur noch nicht wo und wie diese aussehen.

Mein Senf, über Kritik würde ich mich freuen!
Alt 20. 11. 2007, 21:43 Joanie is online now Mit Zitat antworten #17
Tequila_Sunrise
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Nur eine halbe Billion $ für die ersten paar Schritte? Wenn wir alle zusammenlegen ist das doch kein Problem!
Schon bei der Immobilienkrise wurden einfach mal so 2 Billionen vernichtet!

Was auch gut wäre: Warum müssen wir die Strahlung überhaupt abschirmen? Wir könnten sie doch absorbieren und für uns nutzbar machen!! Ich meine, Gamma-Strahlung ist doch nichts anderes als Energie wie z.B. Licht, da könnte man doch bestimmt eine Art Photovoltaik-Anlage für Gamma-Strahlen entwickeln...
Alt 20. 11. 2007, 22:23 Tequila_Sunrise is offline Mit Zitat antworten #18
godlike
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Hi,

also kurz was zu Unendlichkeit. Man geht beim Begriff "Unendlichkeit" trotzdem von einem endlichen Volumen aus. Man muss sich das wie eine Kugel vorstellen auf der zweidimensionale Lebewesen (wir) leben. Egal welche Strecke sie zurücklegen sie werden nie ein Ende finden. Beim Universum ist das ähnlich (zumindest das was ich bisher darüber gelesen habe. Da das Universum aller Wahrscheinlichkeit aus einer Singularität entstanden ist kann man dadurch auch das Alter (man beachte die Hintergrundstrahlung mit ca. −270,425 °C, Rotverschiebungen in allen Galaxien [sprich das Universum expandiert] ) annäherungsweise zurückdatieren.

@XquZ12
Warum sollte man außerdem unbedingt hunderte Lichtjahre weit reisen? Ich meine Alpha Centauri ist knappe 4,4 Lichtjahre von uns weg. Warum sollte man ausgerechnet in die nächste Galaxie reisen wo es doch milliarden Sterne, die als potenzielle Kandidaten in Frage kämen, in unserer eigenen Galaxie gibt. Das hat Dexter in seinem Beitrag aber ja auch schon angesprochen.

Der nächste Planet ist doch gerade mal 40 Lichtjahre entfernt bei Pegasus 51. Was interstellar ja wohl ein Katzensprung ist. Jetzt mal davon abgesehen ob dieser Planet auch bewohnbar ist.

Die Drake Gleichung könnte man doch auch durchaus dafür verwenden. Man würde ja sogar ein viel bessere Ergebnis erhalten da die Faktoren fl, fi, fc und L wegfallen würden.

Also prinzipiell bin ich der Meinung das es das irgendwann auf jeden Fall geben wird. Die Wahrscheinlichkeit bei 400 milliarden Sternen einen Planeten zu finden der erdähnliche Bedingungen mit sich bringt ist doch eigentlich sehr hoch.

Gruss godlike
Alt 20. 11. 2007, 22:41 godlike is offline Mit Zitat antworten #19
omarc_o
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Das Geld in dieser Frage eine Rolle spielt, kann ich auch nicht wirklich akzeptieren! Was ist denn schon Geld? Das sind doch nur die kleinen bedruckten Scheinchen!
Was denkt ihr denn, was nicht alles so geforscht wird und schon erfunden ist?! Solange aber noch das Kapitalistische Denken vorherrscht wird dieses natürlich unterdrückt! Wo kein Geld zu machen ist, das interessiert "uns" auch nicht. Ich denke es wird nicht mehr lange dauern, und der Mond(Mars etc.) gehört uns! (ist auch wieder kapitalistisch gedacht? )
Alt 20. 11. 2007, 23:20 omarc_o is offline Mit Zitat antworten #20
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

ich will jetzt hier keine weitere diskussion anzetteln, aber du laberst bullshit...

1. 50 lichtjahre bis zum nächsten BEKANNTEN planeten, welcher um einen sonnenähnlichen stern kreist...

2. selbst nach dem enthusiastischen modell der drake gleichung ist der mittlere abstand (=*2) zweier bewohnbarer planeten 150 lichtjahre.... also 300 lichtjahre im durschnitt bis zum nächsten bewohnten bzw. bewohnbaren planeten.... wir können nichtmal mit 10% der lichtgeschwindigkeit reisen.... nehmen wir mal an wir könnten mir 99% lichtgeschwindigkeit reisen... du bräuchtest ~303 jahre... lebst du solange???

lustiger weise würdest du warscheinlich sogar deine ankunft erleben, aber ob der planet dann noch existiert, ist ne andere sache...

zeitdilatation is scheisse, ich weiss...


und die kosmische hintergrundstrahlung soll ~-270°C sein??? das wären nur ein paar grad bis zum absuluten nullpunkt... dann wäre es in sogut wie jedem winkel des alls sau kalt...



achja: unendlich mag das universum nicht sein (es wird sich wohl irgentwann wieder zusammenziehen, denke ich), aber es expandiert, wodurch es abkühlt...


ich halte mich ab jetzt raus, viel spass noch...



edit: soweit es mir bekannt ist, plant die nasa die nächste mondlandung für 2020...

sollten die untersuchungen auf dem mond positiv ausfallen (sollte man sauerstoff gewinnen können, oder andere wichtige elemente) ist eine mondbasis möglich, welche zum training für astronauten genutzt werden soll. wenn ein längerer aufenthalt im all ohne schäden für die astronauten möglich ist, soll eine bemannte mars mission geplant werden....

quelle: dokumentation space station - tor ins all
Alt 20. 11. 2007, 23:45 XquZ12 is offline Mit Zitat antworten #21
omarc_o
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Wen meinst du eigentlich mit dem "der Bullshit" redet?
Und woher willst du wissen, das eine Reisse über 150 Lichtjahre oder mehr nicht möglich ist? Ein sehr gutes Argument ist, was vor weniger als hundert Jahren noch als Bullshit galt! Zum Mond fliegen galt damals als totaler Wahnsinn. Ich hätte mehr als eine Milliarde Beispiele parat! Ohne Übertreibung!
Alt 20. 11. 2007, 23:59 omarc_o is offline Mit Zitat antworten #22
XquZ12
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

gemeint ist godlike....

woher ich weiss, dass so eine reise nicht möglich ist???

schonmal was von einsteins relativitätstheorie gehört????


e=mc²??? klingelt da was???

ich will nicht behaupten, dass ich die formel 100%ig verstehe, aber ich weiss, dass die lichtgeschwindigkeit von knapp 300000KM/s das ABSULUTE MAXIMUM ist, was an geschwindigkeit in diesem universum möglich ist....

das ist ein naturgesetz, und das kann auch nicht gebrochen werden...

das es für immer unmöglich ist, soweit zu reisen, habe ich nie gesagt.....

es ist aber auf herkömmlichen wege unmöglich...

um materie auf lichtgeschwindigkeit zu bringen, wäre ein haufen energie nötig.. 90 oder 98% sind noch im bereich des möglichen, aber bei 100% der lichtgeschwindigkeit würde die benötigte energie gegen unendlich gehen.....

ich kann nur immer wieder sagen: guckt euch alpha centauri und star trek science vs. fiction an, dabei kann man zu dem thema echt ne menge lernen....


für 100 lichtjahre, würden wir, wenn wir mit 90% der lichtgeschwindigkeit reisen KÖNNTEN (wiegesagt, soviel energie haben wir einfach nicht, zumindestens nicht auf einem "raumschiff", oder spaceshuttle... desweiteren würde man bei der geschwindigkeit aufgrund der gammastrahlung sehr schnell sterben...) 110 jahre brauchen... solange lebt niemand....

brauchst du mehr erklärungen?

villeicht ist es irgentwann möglich.... aber es ist unwarscheinlicher, als ein sechser im lotto....


masse mal lichtgeschwindigkeit zum quadrat....
Alt 21. 11. 2007, 00:07 XquZ12 is offline Mit Zitat antworten #23
omarc_o
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Ich finde aber grade, auch wenn es ein wenig lächerlich klingt, das die Ideen die bei Enterprice, Voyager und co, echt mal ne Überlegung wert wären. Damit meine ich nicht die Wurmlochtheorieen, sondern das man mal ernsthaft darüber nachdenken könnte, ob wir nicht die einzigen sind, die diese Galaxie bevölkern. Ergo, es gibt auch Technologieen die wir heute einfach nicht fassen können! Wie vor 100 Jahren!
Alt 21. 11. 2007, 00:21 omarc_o is offline Mit Zitat antworten #24
XquZ12
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

alles in diesem universum muss sich an die gleichen naturgesetze halten... das gillt auch für aliens


ob man die naturgesetze "umgehen" kann, steht auf einem anderen blatt...



es kann nicht soviel mehr geben, da wir schon "alle" elemente dieses universums kennen...


laut der drake gleichung ist es am warscheinlichsten, dass es eine "zivilisierte" "rasse" pro galaxie gibt.... aber auch die drake gleichung ist spekulation - im gegensatz zu den naturgesetzen...
Alt 21. 11. 2007, 00:25 XquZ12 is offline Mit Zitat antworten #25
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