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Raptor1478
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

anscheinend sind hier nur Kinder mit ihren Weltuntergangs-Geschichten, welche sie immer vor dem Schlafen im Kopf durchgehen
Gulli ist halt anscheinend Kinderverein indem ernste Diskussionen nicht möglich sind, wozu mache ich mir denn da die Mühe.

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@Danger_Mouse: Die Kurzsichtigkeit und Fantasielosigkeit haben noch nie zum Fortschritt geführt. Nur mit abstrakten Visionen lassen sich bahnbrechende Erkenntnisse gewinnen:

Ich zitiere mal aus meinem Beitrag, den ich hier verfasst habe:

Star Trek Technik, bald Wirklichkeit

Zitat:
Zitat von Six_of_Seven;1650401

Spoiler:


Konkrete Fortschritte wird es schon sehr bald auf dem Gebiet der uanten Hochleistungscomputer geben, welche die gesamte bisherige Rechenkraft aller konventioneller Superrechner der Welt zusammen, um ein vielfaches übertreffen werden, der künstlichen Schwerkraft (ORF ON Science - Patent für Gravitationsgenerator angemeldet

"Ein Ein-g-Generator, der ein gleich starkes Gravitationsfeld wie die Erde erzeugt, müsste einen Durchmesser von rund 200 Meter haben "und ist mit gegenwärtigen Technologien zu bauen, das wäre machbar"

Nur Warp-Reisen wird es nicht geben. Mit diesen Gravitations-bauten wird es aber sicher möglich sein, Wurmlöcher zu erzeugen, welche durch genügend Energie zufuhr, beispielsweise durch zukünftige Fusionsreaktoren, aufrecht erhalten werden können.

Ich denkt euch sicher dass das enorme wissen, welches auf der SF-Akademie gelehrt wird, kein Mensch jemals beherrschen kann. Physik Mechanik, das Fliegen von Raumschiffen... sind ja nicht jedermanns Sache. Doch dafür gibt es bereits auch Abhilfen: Superkappe macht aus jedem Menschen ein Genie

Die Zukunft wird noch vieles mit sich bringen. Hoffentlich leben wir alle noch lange genug, um Star Trek real werden zu sehen. Ich bezweifele das aber, weil der Globaler Klimawandel früher oder später dem Technischen Fortschritt ein Ende bereiten wird. Massive Hungersnöte, Dürren, Umweltkatastrophen und Massensterben in der Tierwelt und Pflanzenwelt (siehe Korallenriffe) werden der Menschheit noch Mitte des Jahrhunderts sehr zusetzen. Aber wie nach jeder Katastrophe, wird der Aufschwung danach viel rasanter. Das Gute an Katastrophen

-
Alt 06. 03. 2008, 21:42 Raptor1478 is offline Mit Zitat antworten #76
Danger_Mouse
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

erdöl und erdgas sogar ganz bestimmt nicht. sollten lieber mal die entwicklung der kernfusion vorantreiben. ist effizient und sauber.

und so schnell werden uns die rohstoffe auch nicht ausgehen. müssen halt nur tiefer in die erde, um sie rauszuholen.
Alt 06. 03. 2008, 21:47 Danger_Mouse is offline Mit Zitat antworten #77
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

@raptor, aus welcher Felsspalte bist`n du herausgekrochen?
Meckerst nur, um zu meckern?
Alt 06. 03. 2008, 22:21 omarc_o is offline Mit Zitat antworten #78
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

@raptor:
das hat nichts mit kurzsichtigkeit zu tun, das sind erst einmal fakten. sicher hätte ich nichts dagegen, durchs all zu reisen und andere planeten zu besiedeln, doch im moment ist es einfach utopisch.

es gibt etliche interessante forschungen in diesen bereichen, aber wir sind noch ewig von star trek und co. entfernt, was nicht heißen muss, dass einiges davon nicht klappt. trotzdem gibt einige probleme, die sich nicht einfach so beheben lassen (z.b. zeitdilatation).

natürlich braucht man fantasie und abstraktes denken, um neue techniken zu erschaffen, aber es gibt physikalische grenzen. aber wer weiß, was wir noch für phänomene entdecken, verstehen und nutzbar machen können?

also einfach abwarten.
Alt 06. 03. 2008, 22:39 Danger_Mouse is offline Mit Zitat antworten #79
Dexter
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von Raptor1478
anscheinend sind hier nur Kinder mit ihren Weltuntergangs-Geschichten,
Hauptsache, Deine blauäugigen Blasen sind erwachsen genug. Wegtreten.
Alt 07. 03. 2008, 00:12 Dexter is offline Mit Zitat antworten #80
Chakotay168
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Nostradamus hat den Untergang der Welt für das Jahr 31xx Prophezeit, jedoch nicht den Untergang der Menschheit. Diese wird weiter bestehen auf anderen Planeten.

Wir schaffen bis dahin sicher Mars bewohnbar zu machen, wie hier beschrieben: http://www.raumfahrer.net/astronomie...aforming.shtml - durch künstlich Induziertem Treibhauseffekt. Darin sind wir extra klasse und weit fortgeschritten

Vor 50 Jahren hat man erste Schritte richtung Weltraum gemacht. Heute haben wir tausende Satteliten und eine dauerhaft bewohnte Station im All. Vor 50 Jahren haben auch nur höchsten Visionäre darüber nachgedacht.
Alt 07. 03. 2008, 00:17 Chakotay168 is offline Mit Zitat antworten #81
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von Chakotay168
Nostradamus hat den Untergang der Welt für das Jahr 31xx Prophezeit, jedoch nicht den Untergang der Menschheit. Diese wird weiter bestehen auf anderen Planeten.

Wir schaffen bis dahin sicher Mars bewohnbar zu machen, wie hier beschrieben: http://www.raumfahrer.net/astronomie...aforming.shtml - durch künstlich Induziertem Treibhauseffekt. Darin sind wir extra klasse und weit fortgeschritten

die vergessen nur zu erwähnen, dass der mars kein magnetfeld hat, dass eine dichte atmosphäre vor den sonnenwinden schützt. dazu kommt auch, dass die masse des mars nicht ausreicht, um eine sehr viel dichtere atmosphäre als die jetzige halten zu können.

um dem mars eine erdähnliche atmosphäre zu geben, müssen wir die masse des mars erhöhen. könnten wir mit asteroiden machen, deren bahn wir ändern und auf dem mars einschlagen lassen. um die atmosphäre aber vor den sonnenwinden schützen wollen, bleibt unbekannt und solange das thema nicht geklärt ist, wird sie einfach ins all gepustet.

ist also alles nicht so einfach, aber laut nostradamus haben wir ja noch ein bischen zeit für das ganze.
Alt 07. 03. 2008, 00:58 Danger_Mouse is offline Mit Zitat antworten #82
Dexter
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von Chakotay168
Vor 50 Jahren haben auch nur höchsten Visionäre darüber nachgedacht.
Vor 50 Jahren hatten Visionäre auch Ideen, wo man sich heute betreten wegdreht, kommt so etwas zur Sprache. Reines statistisches Problem, aus einem Bottich von ausreichend Prognosen trifft selbstverständlich ein Teil irgendwann zu. Und wenn man lang genug wartet, dann fallen auch melonengrosse Äpfel vom Himmel.

Das mit dem Mars halte ich persönlich technisch-physikalisch und zeitlich (leider) für viel zu optimistisch. Wenn man sich die ISS mal anschaut, die technisch schon eigentlich top ist, und diesen Spatzenfurz mit einer Marsbesiedlung vergleicht, dann ist das Essig.
Alt 07. 03. 2008, 01:06 Dexter is offline Mit Zitat antworten #83
Neuro
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis Mond und Mars "besiedelt" werden, das allerdings wahrscheinlich nur von einigen wenigen, die die Technik am Laufen hält.

Ob es sich lohnt, dort Rohstoffe abzubauen bleibt natürlich erstmal offen, alles was wir nötig haben findet sich nämlich auch hier bzw. kann produziert werden, einzige Frage dabei ist, woher man die benötigte Energie nimmt.

Das ganze Leben dort findet dann natürlich nur unter einer Kuppel statt und auf die Oberfläche kann man sich nur in Raumanzügen wagen.
Terraforming wird man in unserem Sonnensystem eher vergessen können, dafür ist einfach kein Planet / Mond wirklich geeignet.


@Raptor
Mal kurz zusammengefasst, was du da von dir gibst ist reichlich geistiger Dünnpfiff.
3D Drucker haben mit Replikatoren eigentlich rein gar nichts gemeinsam.
Ebenso ist der "ein-g-generator" atm nichts weiter als eine Behauptung, ob er überhaupt funktioniert, muss erstmal erwiesen sein und dann ist noch längst nicht klar, ob er nicht Erdgebunden ist, also im richtigen Weltraum überhaupt funktionieren kann.
Ebenso sind Wurmlöcher erstmal nur mathematisch erwiesen, ob real umsetzbar ist im Augenblick nichts weiter als ein Wunschtraum.
Ich möchte dir deine Illusionen ja nicht nehmen, aber von Star Trek sind wir noch ewig weit entfernt und vieles, was im ST-Universum möglich ist, wird in unserem so niemals umsetzbar sein. Mag mich da zwar irren, aber unsere bisherigen physikalischen Erkenntnisse sprechen da einfach dagegen.
Kleiner Tip: Schau dir mal die Harald Lesch Folgen Star Trek Science vs Fiction an, die sind recht aufschlußreich.
Alt 07. 03. 2008, 01:57 Neuro is offline Mit Zitat antworten #84
Glaswasser
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Hat zwar nicht im geringsten mit besiedelung von Planeten zutun, aber in dem Video wird gezeigt, wo wir Menschen in 50 jahren sein werden, und wo wir mit starken veränderungen zu Rechnen haben.
Viel Spaß beim glotzen, ich fands intressant, mehrere Themen wie: Technik, fortbewegung, Medizin, Wissenschaft werden aufeinander gewürfelt. Und Detailisiert erklärt.

Edit bebe: Hab mal den Link gefixt. Nebenbei sehr interessant die Doku!
Alt 09. 03. 2008, 07:18 Glaswasser is offline Mit Zitat antworten #85
Raptor1478
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Das Video ist ein Blödsinn. Keiner kann sagen wo wir in 50 Jahren stehen werden.

Der Klimawandel wird höchst wahrscheinlich eine ökologische und wirtschaftliche Katastrophe über die Menschheit herbringen. Wenn die Ernten ausfallen, die Korallenriffe absterben, das Massensterben beginnt, die Weltwirtschaft zum erliegen kommt, geht es vorerst nur noch ums überleben.

Vielleicht werden auch bahnbrechende Erkenntnisse und Entdeckungen gemacht, welche die Menschheit einen riesigen Sprung in der Entwicklung vorwärts werfen, vergleichbar mit der Erfindung der Schrift des Rades oder der Elektrizität oder dem einsetzen der Industrialisierung.
Alt 09. 03. 2008, 21:27 Raptor1478 is offline Mit Zitat antworten #86
zeebn
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Ich werf einfach mal lapidar ein und sage, dass wir erstmal den Kapitalismus überwinden, eine Weltregierung inkl. Tolerierung regional-kultureller Unabhängigkeit erschaffen, alle fossilen Energien abschaffen und Silicium als Brennstoff einführen, die Solarenergie hocheffizient und flächendeckend/massenhaft einführen (dann würd's wohl ein "paar" Kriege weniger geben) und schließlich noch den Klimawandel meistern müssen.

Wenn das getan ist, so denke ich, ist eine vernünftige Basis geschaffen für die friedliche Eroberung des Universums.

Stichwörter wären da , dass, und das ist nicht unwahrscheinlich, in weniger als 30 Jahren es Computer (Stichwort Molekular Prozessoren) gibt, die einfach alles können, so auch das Lösen von Problemen wie Gamma-Strahlung, Nutzung von schwarzen Löchern und Dimensions-Reisen – soll's ja geben, man weiss es nicht. Mit dem klassischen Reisen von A nach B kann man sich im Universum glaub ich mal den Arsch abwischen.

Und wenn wir dann auf eine uns überlegene Zivilisation stoßen, dann wird sich zeigen, was der, nunja, Schimmel dieser verkrusteten Magmakugel "Erde" zu bieten hat.

P.S.:
Alt 09. 03. 2008, 22:49 zeebn is offline Mit Zitat antworten #87
serenity999
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Wow! In der Tat ein interessantes Thema, über welches sich streiten lässt...
Ein Computer der für jedes Problem eine lösung parat hat? Sehr unwahrscheinlich...Aber trotzdem, sehr interessant. Ich bin genau der Meinung wie der Vorposter, erstmal die eigenen Probleme regeln, und dann die restlichen Planeten bevölkern...(ich hörte, würde man die Sahara mit Solarzellen bedecken würde das genug Energie erzeugen, um die komplette Menschheit zu versorgen!) Also ich finde, die Menschheit ist dumm...wir rotten uns selber aus! Wir sind die dümmsten Geschöpfe die es gibt...
Alt 09. 03. 2008, 23:19 serenity999 is offline Mit Zitat antworten #88
Mihael
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Das Problem heutzutage ist meiner Meinung nach, dass sich niemand mehr für den Weltraum interessiert... Wenn der kleine Wettstreit zwischen Russland und USA nicht gewesen wäre hätte es sicher bis heute noch keine ernsthaften Expeditionen über "Satellitenentfernung" hinaus gegeben.
Die Geldfrage ist (leider) nicht lächerlich. Reiche Einzelpersonen wollen auch reich bleiben und interessieren sich auch nur selten für Weltraumstädte und Marsflüge. Und die Staaten, die solche Dinge ernsthaft unterstützen und fördern könnten tun es nicht. USA baut weiter Maschinengewehre und gibt Milliarden für sinnlose Wahlkampfkriege in Irak, Afganistan, etc. aus und die meisten anderen Länder wie China, Russland,... haben auch andere Sorgen.
Ich bezweifle, dass Raumfahrt mit dem Ziel, Siedlungen aufzubauen möglich sein wird bevor wenigsten die Hälfte der besiedelten Fläche auf der Erde als einziger "Staat" zusammengefasst wird. Bis dahin ist es einfach viel zu interessant mit kleinen Metallkügelchen über die Grenze zu ballern.
Leute, die wissenschaftlich denken und wissenschaftliche Interessen haben werden heutzutage nun mal leider auch Wissenschaftler. Wissenschafter haben chronischen Geldmangel und werden keine Staatsoberhäupter.
Die Sache mit den vielen kleinen Papierschnipseln ist die größte Forschungsbremse. Ich meine, wie viel von eurem hart verdienten Geld würdet ihr irgendeinem Forscher geben, der meint er kann den Mars terraformen?
Alt 10. 03. 2008, 02:52 Mihael is offline Mit Zitat antworten #89
Alex94
Kahm, sah und Postete XD
 
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

ich weis ich bin relativ jung und in der astrophysik noch nicht sehr weit dennoch interresiert mich dashier auch sehr!

das all wird ja immer größer? (es gibt ja die theorie das es eigentlich mal so groß wie ne murmel war) was passiert wenn wir es schaffen uns an den rand des universums zu kommen !!! und sozusagen durch den rand fliegen !!! was da draussen wohl ist? das endlose nichts?




anti doppelpost:

Zitat:
Zitat von serenity999
Wow! In der Tat ein interessantes Thema, über welches sich streiten lässt...
Ein Computer der für jedes Problem eine lösung parat hat? Sehr unwahrscheinlich...Aber trotzdem, sehr interessant. Ich bin genau der Meinung wie der Vorposter, erstmal die eigenen Probleme regeln, und dann die restlichen Planeten bevölkern...(ich hörte, würde man die Sahara mit Solarzellen bedecken würde das genug Energie erzeugen, um die komplette Menschheit zu versorgen!) Also ich finde, die Menschheit ist dumm...wir rotten uns selber aus! Wir sind die dümmsten Geschöpfe die es gibt...

joa /signed aber kennst du "per anhalter durch die galaxis"? die antwort auf das leben ist 42 is doch ganz klar
Alt 10. 03. 2008, 15:30 Alex94 is offline Mit Zitat antworten #90
Teamspeaker
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Um nochmal das Thema Lichtgeschwindigkeit aufzugreifen...
Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man im Vakuum nicht 100% Lichtgeschwindigkeit erreichen.
Stellt sich mir die Frage, warum das denn im Vakuum passieren muss. Mal angenommen, man könnte hier auf der Erde eine Art "Abschussbasis" errichten, die die nötige Energie liefert um auf Überlichtgeschwindigkeit zu kommen. Natürlich ist dies nach Einstein nicht möglich, aber ich würde das hier nicht schreiben, wenn ich nicht vorher ein bisschen gegoogelt hätte.
Zitat:
Superluminares Tunneln [Bearbeiten]

In der Universität zu Köln unter der Leitung von Günter Nimtz wurde der quantenmechanische Effekt des Superluminaren Tunnelns von Mikrowellen-Photonen als erstes nachgewiesen (siehe auch Tunneleffekt).[1]

Medienwirksam wurde dort mit frequenzmodulierten Mikrowellen ein Teil einer Mozart-Sinfonie, mit einer gemessenen 4,7-fachen Lichtgeschwindigkeit, übertragen. Das Experiment wurde durch andere Gruppen (u.a. Steinberg und Chiao von der Universität Berkeley) nachgeprüft und bestätigt. Experimente mit Photonen anderer Wellenlänge, insbesondere mit sichtbarem Licht, haben stattgefunden und die Beobachtungen wurden auch hier bestätigt. In allen Experimenten wird festgestellt, dass sich eine superluminare Geschwindigkeit dann einstellt, wenn sich zwischen der Quelle und dem Detektor eine Barriere befindet, welche die Photonen erst überwinden (durchtunneln) müssen.

Diese Experimente stehen in völliger Übereinstimmung mit einem der Axiome der Relativitätstheorie, nach der keine Informationsausbreitung mit Überlichtgeschwindigkeit stattfindet. So kann man z.B. zeigen, dass ein Wellenzug beim Tunneln stärker im hinteren Teil gedämpft wird als im vorderen, so dass sich sein Intensitätsmaximum nach vorne verlagert. Definiert man die Lage des Maximums als Position des Wellenzuges, so kann man eine Überlichtgeschwindigkeit errechnen, ohne dass irgendein Teil des Wellenzuges mit Überlichtgeschwindigkeit vorangeschritten wäre.

Bei Tunnelexperimenten mit einzelnen Photonen wurde bereits überlichtschnelles Tunneln nachgewiesen, siehe zum Beispiel Experimente der Chiao-Gruppe.[2] Da beim Tunneln jedoch ein großer Teil der tunnelnden Photonen und damit der Information verloren geht, ist auch hier die Möglichkeit einer überlichtschnellen Informationsübertragung umstritten, siehe auch diese Bibliographie.[3]

Von anderen Physikern, zum Beispiel im Überblicksartikel von Privitera et al.[4], wird darauf hingewiesen, dass die Superluminalität des Geschehens ein Artefakt der verwendeten Definition von Geschwindigkeit ist. Auch Hendrik van Hees argumentiert im Quantenmechanikteil der de.sci.physik-FAQ in diese Richtung.
Quelle

Angenommen es würde gelingen größere Massen so zu beschleunigen, müsste es auch irgendwann möglich sein ganze Raumschiffe abzuschießen...würde sich nur die Frage stellen wie man wieder anhält

Naja, war nur mal so eine Idee
Alt 10. 03. 2008, 22:11 Teamspeaker is offline Mit Zitat antworten #91
ResuXunil
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von Teamspeaker
Angenommen es würde gelingen größere Massen so zu beschleunigen, müsste es auch irgendwann möglich sein ganze Raumschiffe abzuschießen...würde sich nur die Frage stellen wie man wieder anhält

In diesem Fall würde ich als Astronaut in dem Raumschiff, meine aktuelle Geschwindigkeit einfach als 0 definieren, so das sich der Rest des Universums überlegen kann wie er nun anhält.
Alt 11. 03. 2008, 01:44 ResuXunil is offline Mit Zitat antworten #92
DarkestSoul
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Eine andere Vermutung, ich schmeiss sie einfach mal ein...

1. Irgendwer hat was von "das wissen verdoppelt sich alle 10 Jahre" gesagt, wenn ich unsere Jugend heute ansehe, dann zweifel ich ehr daran und vermute ehr das es stagnieren wird, jedenfalls eine gewisse Zeit lang. Denn die Generationen die nach uns kommen sind meist nur noch am "zocken", "TV klotzen", "Gameboy spielen" und von sonstigen Digitalen Medien abhängig, ohne sich wirklich mit etwas anderem zu beschäftigen als sich die Birne mit diesen Medien zuzudröhnen.

Klar gibt es auch ausnahmen, aber ich denke diese werden immer weniger, genauso wie die Ideen... siehe Musik... oder Mode... alles kommt wieder... aber wirklich neu ist da nichts dran.

Außerdem welcher Mensch kann alles wissen? Ich glaub so aufnahmefähig ist kein Mensch. Es wird immer mehr... aber auch immer mehr zu lernen... Schulsystem ist fürn Arsch... und irgendwann muss man jeden Tag lernen um sämtliches Wissen aufzunehmen.

Klar in der Technik können wir ja gerne weiter alles verkleinern und mehr Leistung rauskitzeln... aber wie lange? Spätestens beim Atom ist Schluss...

Desweiteren, wann gab es den stehts den größten fortschritt? Na wann? Immer dann wenn Krieg war... und umso größer der Krieg umso größer die Sprünge, den ins solchen Zeiten ist Forschung wichtig... und die Gelder spielen keine Rolle... siehe Kalter Krieg USA / Russland... Wettlauf wer als erstes im All ist. Und momentan ist ja keine Konkurrenz da... das ist wie ein Motor, der auf Sparflamme läuft.

2. Warum nicht 300 Jahre entfernte Planeten besuchen? Oder noch weiter entfernte?
Wer sagt den das die Generation, welche dort ankommen muss, die sein soll, die los geflogen ist? Sagt ja keiner, oder? Man darf einfach nicht so minimalistisch denken... Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Es kommt halt darauf an was man möchte. Reisen von A nach B in kurzer Zeit oder den Fortbestand der Art gewährleisten.

Ein Raumschiff, von entsprechender größe, mit eigenen Gewächshäusern die voneinander getrennt sind, Bio-Chemische Labore, zur Nachzüchtung von Tieren, Menschen, Insekten sowie genug unterkünfte für sagen wir mal 100 Personen (mit entsprechender vielfalt), sowie Lagerräume für Ersatzteile, Unterrichtsräume (für spätere Generationen), Unterhaltungsmöglichkeiten, Sporträume usw. usw. warum sollte das bitte nicht funktionieren?

Dann müssen wir nur noch hoffen, das nicht zwei Parteien entstehen, wenn so viele Menschen auf engem Raum leben... weil wer will schon 300 Jahre in einer "Konserve" leben... nicht das sie anfangen sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen... weil die einen von mir aus umdrehen und die anderen weiter wollen...

deswegen wären vll 4 Schiffe von Vorteil, da:

1 Schiff vll durch einen Meteoritenschauer zerstört wird.
2 Schiff vll eine Hungersnot erleidet, weil die Ernte ausfällt, aus welchem Grund auch immer bzw. erstickt, da die Pflanzen sterben oder von einer krankheit befallen werden.
3 Schiff sich die Kolonisten oder wie man sie auch nennen möge, sich auf ihrem eigenen Schiff bekriegen.
4 Schiff, vll nichts davon passiert und sich gegen Ende der Reise an den anderen Parallel fliegenden Schiffen, was Ersatzteile und Pflanzen angeht bediehnen könnte. xD

Und alle Schiffe müssten so ausgereift getestet werden, so sagen wir mal 100 Jahre um festzustellen, ob nicht irgendwelche Teile frühzeitig den Geist aufgeben bzw. ob nicht Fehlproduktionen bei Einzelteilen bestehen... den wie soll man Tausende Erstatzteile von einem Typ mitnehmen? Außerdem sollten Maschinen an Bord sein, welche Teile nachbauen könnten. Und auch Bohrer um z.B. den Zielplaneten zu "plündern" was Erze etc. angeht. Nur Pech wäre es, wenn der Boden zu hart für solch einen Bohrer wäre.

Andere Möglichkeit... automatisiert... Sagen wir Roboter mit Künstlicher Intelligenz... Raumschiff das selbst steuert also automatisch fliegt (Bordcomputer) und bei Schäden, den nächsten Planeten anfliegt um zu landen.

Die Roboter müssten aber so weit entwickelt sein, das sie das Schiff bei Bedarf reparieren könnten, und Menschen die später vom internen System geklont oder erschaffen werden, aufziehen könnten (fraglich wie lange sich Stammzellen etc. halten). Sowie die ersten Anlagen und Unterkünfte auf dem Zielplaneten bauen müssten.
Informationen könnte man ja über große Rechenanlagen den entsprechenden Nachkommen zuspielen... also was sie so wissen brauchen... fraglich nur wer das Bestimmt... nicht das die USA das entscheidet... genauso wie die Sprache die sie Sprechen werden. Geschichtlich sollte man sie aufklären, nicht das sie die gleichen Fehler wie wir machen...

Redundanz ist auf jedenfall wichtig... den alles kann auf so einer Reise passieren.

Naja somit wäre das Überleben der Menschen zwar gesichert, bringen tät es uns aber z.B. nichts.

Und noch eine Möglichkeit... von einem Planeten zum nächsten und Stützpunkte bauen. Ich vermute man kann überall leben, vorausgesetzt man hat die entsprechende Ausrüstung. Es heißt ja nicht das man sich raus auf den Planeten wagen muss.

So mir war langweilig, vll interessierts ja jemanden xD (Zusammengeschrieben in 15 Minuten ohne groß zu überlegen) weshalb es auch recht durcheinander ist... oO
Habs halt so geschrieben, wie es "gesprudelt" ist xD

PS: man kann sich eigentlich Stundenlang den Kopf darüber zerbrechen und immer noch mehr Zusammenschreiben.
Alt 11. 03. 2008, 08:15 DarkestSoul is offline Mit Zitat antworten #93
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Träumt weiter.
Alt 11. 03. 2008, 12:14 BlauerCrystal is offline Mit Zitat antworten #94
DarkestSoul
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Lightbulb Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von BlauerCrystal
Träumt weiter.
Danke für deinen Beitrag.
Alt 11. 03. 2008, 12:27 DarkestSoul is offline Mit Zitat antworten #95
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Zitat:
Zitat von BlauerCrystal
Träumt weiter.
Sachlich fundiert, Hut ab.
Alt 11. 03. 2008, 13:32 Dexter is offline Mit Zitat antworten #96
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

Nun ja, sieht man es mal auf die ganz weite Zukunft, haben wir gar keine andere Wahl als in den Weltraum zu gehen.(ob wirs schaffen soweit zu kommen ohne uns vorher lustig mit ein paar A-Bomben zu beschmeissen, steht auf einem anderen Blatt). Inwieweit Kolonisierungen innerhalb des Sonnensystems möglich sind kann ich nicht einschätzen. Fakt dürfte aber sein, das da im Verhältniss zur ständig wachsenden Erdbevölkerung, nur beschränkte Möglichkeiten zur Verfügung stehen(an das Terraforming des Mars will ich noch nicht so recht glauben), und es das Problem der irgendwann verlöschenden Sonne auch nicht löst.

Naja und alles was außerhalb liegt, ja ich weiß nicht. Die Distanzen sind so riesig das es sich ein Mensch nichtmal annähernd vorstellen kann. Ich bin zwar der festen Überzeugung das es bewohnbare Planeten(erstmal egal ob mit oder ohne grüne Männchen) auch außerhalb des Sonnensystems gibt, die Frage ist halt bloß wo. Die Chance im Umkreis der nächsten 40-50 Lichtjahre einen zu finden dürfte wohl nicht besonders hoch sein. Und selbst diese, in Galaxiengröße gemessen, kleine Distanz ist momentan einfach viel zu weit. Ob die ganzen Theorien um Raumkrümmung, Wurmlöcher etc. sich einmal als nutzbringend bzw. umsetzbar erweisen, nun wir werden. Na stimmt nicht "Wir" wahrscheinlich nicht. Mit Glück sehen wir die ersten Kernfusionsreaktoren laufen.
Alt 11. 03. 2008, 17:52 Galder77 is offline Mit Zitat antworten #97
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Re: Besiedelung fremder Welten - Utopie oder Zukunft?

das problem der verlöschenden sonne wird man nicht lösen können. sollte die menscheit aber bis dahin sich nicht selbst vernichtet haben ist unsere technologie doch soweit fortgeschritten das dasss kein problem sein sollte. wenn man mal guckt was die menschehit in ein paar tausenden jahren geschafft hat. wie sieht es dann in ein paar millionen aus?

über solche probleme würde ich mir keine gedanken machen. die naheliegenderen probleme sind schlimmer. die umweltverschmutzung und der treibhauseffekt killen uns bevor die sonne ausgeht
Alt 11. 03. 2008, 21:10 PainiaX is offline Mit Zitat antworten #98
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