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Korrupt
Boeses junges Fleisch
 
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Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Wenn man Telekom-Anbieter wäre: würde man auf die Idee kommen, öffentliche Telefonzellen aufzustellen? Undenkbar! Schließlich könnten dort wildfremde Menschen telefonieren, Verbrechen planen, vom Stalking bis zur Übergabe von Kinderpornografie Straftaten begehen oder vorbereiten - nur ein vollkommen gewissenloses Unternehmen würde derartige Verführungen zum Verbrechen in aller Öffentlichkeit frei zugänglich machen. Absurde Argumentation?

Zumindest Teltarif müsste das verneinen. "Niemand würde sein Handy einem Fremden überlassen", titelt das Magazin, um auf Aktionen des Branchenverbands BITKOM und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hinzuweisen. Das Ziel: keine offenen WLan-Hotspots mehr in Deutschland.

Denn wer offene Hotspots betreibt, wird schnell zum Verdächtigen, dem "nicht nur finanzielle Schäden, sondern möglicherweise auch rechtliche Konsequenzen" drohen ...weiterlesen
Alt 27. 11. 2007, 14:54 Korrupt is offline Mit Zitat antworten #1
linuxhacker
Computerfreak
 
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Ich finde Freie WLan-Hotspots gut ich selbst betreibe selbst Wardriving

mfg linuxhacker
Alt 27. 11. 2007, 15:14 linuxhacker is offline Mit Zitat antworten #2
tttt
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

laut gesetz haben sie aber recht.
für alles was über die eigene leitung geht ist man verantwortlich.

wenn einer nun kipo über meinen offenen wlan hotspot verteilt, konsumiert, etc, dann kommen die polizisten und statsanwälte natürlich auf mich zu.

und das nicht mit einem blumenstrauß, weil ich ja so nett bin und der allgemeinheit einen kostenlosen inet zugang biete.
Alt 27. 11. 2007, 15:39 tttt is offline Mit Zitat antworten #3
user1220
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Ändert so viel aber auch nicht ... Öffentliche Bibliotheken haben ja oft ein geschlossenes Netz, dessen Zugangsdaten man aber bekommt, wenn man sich einen Büchereiausweis für 2 Euro holt. Kennt man die Professoren von Unis oder ist selber Student, kann man sich auch ganz einfach die Zugangsdaten für diese Netze besorgen. Das geht übrigens sehr gut, das Netz der Uni hier z.B. kann man in der ganzen Innenstadt empfangen - nicht zuletzt weil auch die Volkshochschule und andere Einrichtungen dieses weiter verstärken bzw. auch verwenden.
Alt 27. 11. 2007, 16:00 user1220 is offline Mit Zitat antworten #4
c64er
8Bit Rulez
 
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Cool Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Bau Hotspots, seit freie Bürger, erlaubt freies Surfen.
Keine Stasi, keine Protokollierung, keine Probleme

Haupt ISP's & Co:
Unternehmen im Auftag der Stasi, bzw. verbündete des Hr. Schäubles und Konsorten!
Rücken doch sofort Ihre Verbindungsdaten raus wenn es sein muss.

Wir alle sind Terroristen und fressen kleine Kinder !!!

Verschlüsselt Eure Mails, geht über Proxys und gebt den hungrigen Datenspionen so wenig wie möglich zu fressen !! (auch wenn Ihr nix zu verbergen habt)

Die haben keinen Plan, wir haben den Plan!
Alt 27. 11. 2007, 16:04 c64er is offline Mit Zitat antworten #5
Molnitza
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Zitat:
Haupt ISP's & Co:
Unternehmen im Auftag der Stasi, bzw. verbündete des Hr. Schäubles und Konsorten!
Rücken doch sofort Ihre Verbindungsdaten raus wenn es sein muss.
Hoffe du hast schon mal auf vorratsdatenspeicherung.de vorbei geschaut und deine Erklärung abgeschickt

Ich betreibe selbst einen HotSpot. Allerdings läuft bei mir alles über einen Anonymisierungs-Proxy. Das macht der Kripo wahrscheinlich das Leben ein wenig schwerer. Wer kostenlos mitsurfen will muss ebend geschwindikeitstechnisch ein wenig einstecken.
Alt 27. 11. 2007, 18:12 Molnitza is offline Mit Zitat antworten #6
Habek
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Würde ich als Betreiber von Hotspots auch machen, da man bei Internetleitungen tatsächlich selbst schuld ist.
Alt 27. 11. 2007, 18:17 Habek is offline Mit Zitat antworten #7
Molnitza
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Zitat:
Zitat von Habek 
Würde ich als Betreiber von Hotspots auch machen, da man bei Internetleitungen tatsächlich selbst schuld ist.

Schuld und verantwortlich ist etwas anderes. Wenn man nachweisen kann, dass man die Straftat nicht begangen hat und nicht grob fahrlässig gehandelt hat, bekommt man keine weiteren Probleme.
Alt 27. 11. 2007, 19:13 Molnitza is offline Mit Zitat antworten #8
Habek
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Zitat:
Schuld und verantwortlich ist etwas anderes. Wenn man nachweisen kann, dass man die Straftat nicht begangen hat und nicht grob fahrlässig gehandelt hat, bekommt man keine weiteren Probleme.
Kann man aber nicht, da man ja andere auf seinen Anschluss mitsurfen lässt.
Alt 27. 11. 2007, 19:37 Habek is offline Mit Zitat antworten #9
Molnitza
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Zitat:
Zitat von Habek 
Kann man aber nicht, da man ja andere auf seinen Anschluss mitsurfen lässt.

Doch! Da wären wir allerdings wieder beim Thema Logging. Schäuble lässt grüßen.
Alt 27. 11. 2007, 19:47 Molnitza is offline Mit Zitat antworten #10
BluePeer
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Zitat:
Zitat von tttt 
laut gesetz haben sie aber recht.
für alles was über die eigene leitung geht ist man verantwortlich.

wenn einer nun kipo über meinen offenen wlan hotspot verteilt, konsumiert, etc, dann kommen die polizisten und statsanwälte natürlich auf mich zu.

und das nicht mit einem blumenstrauß, weil ich ja so nett bin und der allgemeinheit einen kostenlosen inet zugang biete.

Tja wenn dies gilt aber nicht wenn ich Provider bin ^^

Siehe 1und1 arcor und co oder verklagt die jemand weil wir kipo oder sowas laden was verboten wäre ? ne die gehen weiter runte


also starte ich als Open Wlan anbieter eine gemeinützige organisation die Wlan anbietet

Und um schäuble gerecht zu werden Loge ich die IP und die Mac Addresse des Im Freien Wlan surfenden Person mit (IP via Wlan DHCP ^^)

Und die Eindeutige Mac addresse tja die muss man erst finden (sofern der anwender eine coole wlan karte hat kann man die ja auch ändern :P ^^)

dann sollen die mal kommen mit ihren klagen ^^

Zitat:
Zitat von Habek 
Kann man aber nicht, da man ja andere auf seinen Anschluss mitsurfen lässt.

Da wären wir beim Grob Fahrlässig handeln von privat personen ^^
Alt 27. 11. 2007, 21:26 BluePeer is offline Mit Zitat antworten #11
Molnitza
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Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Zitat:
Zitat von BluePeer 
Und die Eindeutige Mac addresse tja die muss man erst finden (sofern der anwender eine coole wlan karte hat kann man die ja auch ändern :P ^^)

ifconfig wlan0 down
ifconfig wlan0 hw MAC-Adresse
ifconfig wlan0 up

Und schon hab ich eine neue MAC Adresse. Zumindest unter Linux. Dabei ist es egal welche Karte man hat, da der Wechsel nur softwareseitig vollzogen wird.
Alt 27. 11. 2007, 21:42 Molnitza is offline Mit Zitat antworten #12
Hagenuk
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Registrierungsdatum: Nov 2006
Ort: Dahaam
Beiträge: 94
Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Unter Windows isses auch einfach. Gerätemanager - NIC wählen - erweitert - Bei Adresse bzw Network Adress einfach eine MAC eintippen.
Alt 29. 11. 2007, 11:06 Hagenuk is offline Mit Zitat antworten #13
Kugelfisch23
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Beiträge: 2.907
Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Viele betreiben unbeabsichtigt `Hotspots`, weil sie ihr WLAN nicht verschlüsseln. Ich selbst betreibe einen `echten` Hotspot, mit Splash-Seite und allem (aber natürlich ohne Logging). Lustig sind diejenigen Hotspots-Betreiber, die sich mit einer Login-Splash-Seite in Sicherheit fühlen - da kommt man meist per DNS-Tunneling problemlos vorbei

Was mich interessieren würde: Wie sieht es rechtlich aus, wenn man sein Netzwerk per WEP verschlüsselt? Jeder, der 2 WLAN-Karten zur Verfügung hat und sich halbwegs damit auskennt, kann WEP durch eine Packet Reinjecton in einigen Minuten brechen. Ist dann immer noch der Betreiber `schuld`, weil er kein WPA2 verwendet hat?
Alt 29. 11. 2007, 11:23 Kugelfisch23 is online now Mit Zitat antworten #14
Molnitza
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Beiträge: 200
Re: Freie WLan-Hotspots: Die Antipropaganda geht weiter

Zitat:
Zitat von Kugelfisch23 
Was mich interessieren würde: Wie sieht es rechtlich aus, wenn man sein Netzwerk per WEP verschlüsselt? Jeder, der 2 WLAN-Karten zur Verfügung hat und sich halbwegs damit auskennt, kann WEP durch eine Packet Reinjecton in einigen Minuten brechen. Ist dann immer noch der Betreiber `schuld`, weil er kein WPA2 verwendet hat?

Ich denke, solange WEP nicht durch einen richterlichen Beschluss für unwirksam erklärt wird, ist der Betreiber an sich nicht schuld. Das dumme daran ist, wenn etwas passiert muss der Betreiber wahrscheinlich nachweisen, dass er nicht der Verursacher ist sondern sein Wlan gehackt wurde.
Oder liege ich damit falsch? Ja ich weiss: Man ist so lange unschuldig, bis einem die Schuld nachgewiesen wird.
Alt 29. 11. 2007, 15:07 Molnitza is offline Mit Zitat antworten #15
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