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03. 12. 2007, 17:56 #1
Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Die "nichttödlichen Waffen" werden aktuell ja gerne als Mittel der Wahl gegen gewalttätige Umtriebe angesichts der beunruhigten Bevölkerung in manchen westlichen Staaten gehandelt. Zu dumm, dass Distanz-Elektroschocker, gemeinhin Taser genannt, gelegentlich keine beruhigten, sondern tote Menschen hinterlassen. Ein Anti-Taser-Schutzanzug ist nun als Patent zugelassen worden. Nach der Sturmhaube das nächste, nötige Accessoire auf der Demo?
Schließlich ist die Trennung zwischen Innen- und Außenpolitik seit neuestem überholt, und angesichts des "Kriegs gegen Terror" findet der Krieg offenbar weltweit statt. Als Zivilist sollte man sich entsprechende Gedanken machen, wie man mit der neuen Gefährdungslage umgehen soll. Und nachdem in Polen und Kanada die ersten Todesopfer nach Taser-Einsätzen zu beklagen sind, kommt das Patent auf Taser-Schutzkleidung offenbar zum richtigen Moment.
Oder zum falschen - wenn man davon ausgeht, dass mittels des Patents eine Marktmonopolstellung ... weiterlesen
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03. 12. 2007, 18:00 #2TV Ideal Standard
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Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Rofl wie geil

Die amis erfinden was, und lassen es natürlich zu das leute sich dagegen wehren konnen
Aber stimmt eigentlich.
Diese dinger schießen so kleine Pfeile, dann wirste von denen geschockt, mit nicht weng strom.
Ich habe heute von eeiner offenen PSX einen geschossen bekommen, ioch weiß wie das wehtut
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03. 12. 2007, 18:01 #3Antaw_Gast
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Abgesehen davon, dass "Ein Anti-Taser-Schutzanzug" nicht's bringen würde (es müsste Taser-Schutzanzug heißen) </klugscheiß>
nutzt das auch nicht mehr lange was. Wir kommen an die Stelle wo Gegner des Systems auf der Straße erschossen werden. Statt eines Schutzanzuges braucht man dann demnächst genügend Munition für den Gegenschlag.

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03. 12. 2007, 19:17 #4
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Nein das geht nicht da man sonst als Terrorist eingestuft wird
und dann wird nicht nur nicht mit Taser geschossen.
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03. 12. 2007, 19:27 #5WandangGast
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
wenn dein post auf Antaw. bezogen ist, bitte noch einmal Antaw. post lesen
Zitat von betauser2
OnTopic: Schützen schön und gut. Nur Passiv sein bringt natürlich keinem was, daher auf die Strassen gehen, Demonstrieren, aufklären und verbreiten
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03. 12. 2007, 19:34 #6
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Ai das hast du recht, hab den wichtigsten Satz überlesen bzw. bin inzwischen zu fertig um irgendwas zu lesen

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03. 12. 2007, 20:08 #7
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Hat man den selben Effekt nicht wenn man eine "normale" Kugelsichereweste trägt? Und sowieso als Schutzkleidung wäre auch so ein Antiteaser ding auf einer Demo verboten.
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03. 12. 2007, 20:59 #8Mitglied
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Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
klar, die kosten nur ca 500€ und mehr , zudem sind die sicher um einiges schwerer. und so ne relativ dünne schutzweste kannst ja auch unter normaler kleidung tragen.
Zitat von Hainish
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03. 12. 2007, 21:25 #9
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Na ja was ich hab das hab ich das kostet mich nicht noch mal
Zitat von Reisist
und man eine leichte Kugelsichere (oder eigentlich besser beschußemmende) Weste auch unter normaler (Herren-) Bekleidung tragen.
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04. 12. 2007, 00:36 #10GFXmanGast
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Die eine Firma hat das Patent, Eine andere produziert seit längerem die Anti Taser Kleidung. Sie verkauft sie leider nur an Militär und Polizei.
http://www.thorshield.com/
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04. 12. 2007, 01:19 #11Mitglied
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Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Naja die Polizisten haben das ja auch bitter nötig, so verantwortungsbewusst wie man bei den Amis mit dem Taser umgeht tasern sich die Polizisten wohl in den Pausen gegenseitig im Revier ....
Zitat von GFXman
Jetzt mal ernsthaft welcher Idiot kommt bitte auf den Gedanken es wäre eine gute Idee der Polizei eine Waffe zu geben die höllenqualen bei den Opfern auslöst und diese gleichzeitg als allheilmittel für Quirulanten anzupreisen mit dem Versuch jedliche Hemmung der Polizisten bei dem Gebrauch dieser Waffe verschwinden zu lassen ...
Waffen sind das letzte was die Polizei einsetzen sollte, beim Taser kommt es einem irgendwie so vor als würden Politiker und Polizisten denken Taser wär die moderne Form des Festnehmens, statt sich der gefahr auszusetzen beim festnehmen einer Person mal einen klapps abzubekommen foltert ermh ich meinte natürlcih tasert man ihn vorher einfach gefügig ...
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04. 12. 2007, 08:40 #12
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Zitat von RevanZ
Zu ersterem:
Die Amerikaner, wen wunderts noch? Und für mich ist es nur ne Frage der Zeit, bis das auch übern großen Teich schwappt.
Zu 2terem:
Ja, genau das ist der Gedanke, der hinter "nicht-tödlichen" Waffen steckt.
Nur wurde er in Sachen Taser verdammt schlecht umgesetzt. Aber es lässt sich nicht leugnen, das Ding ist ekelhaft effektiv und (verhältnissmäßig) "sauber". Da bin ich nicht überrascht, dass die netten Cops so schnell ihre Hemmungen verlieren und das Ding immer öfter einsetzen.
Aber was ist aus dem "guten alten Pfefferspray" geworden? Das war nicht weniger effektiv, weit weniger tödlich und noch deutlich billiger...
Der einzige Weg das wirklich zu stoppen, wäre in meinen Augen entweder große Teile der Bevölkerung mit Schutzmaßnahmen auszurüsten um die Effektivität zu untergraben, oder die breite Masse noch offensichtlicher auf die Toten hinzuweisen, welche durch missbräuchliche Benutzung des Tasers zu verzeichnen sind.
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04. 12. 2007, 10:44 #13
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Ihr könnt mich jetzt gleich steinigen, aber ich finde die Idee die hinter der Taser-Waffe steht durchaus nachvollziehbar. Irgendwelche randalierenden Menschen ungefährlich, schnell und sicher zu "beruhigen" ist theoretisch ja besser als direkt mit nem Knüppel, oder gar einer Schusswaffe auf sie loszugehen.
ABER: Das Ding ist entweder noch nicht ausgereift, ODER die Technik ist letztendlich nicht dazu geeignet die erforderlichen Kriterien zu erfüllen. So oder so sollte von einer weiteren Verwendung der Taser abgesehen werden, bis das geklärt ist.
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04. 12. 2007, 11:07 #14
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Lassen wir mal außer Acht was "besser" ist und was nicht. Ich denke, Du hast übersehen, dass es sich hier um demonstrierende Menschen handelt (zumindest meistens) und nicht um irgendwelche Randalierenden.
Zitat von TheOnly1
Sehe ich auch so, nur frage ich mich, inwieweit das gewollt ist und gehe nicht einfach davon aus, dass dies technisch momentan noch nicht machbar ist.
Zitat von TheOnly1
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04. 12. 2007, 11:13 #15
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Das war bei dem Typen in Kanada auf dem Flughafen aber nicht so, der hat randaliert. Aber im Prinzip hast du recht. Ich erweitere mein Statement dann dahingehend, dass solche Waffen natürlich nicht gegen normale Demonstranten eingesetzt werden dürfen, wobei das nichts mit der Taser-Waffen im speziellen zu tun hat, denn das sollte natürlich für jede Art von Waffe gelten.
Zitat von hightoxic
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04. 12. 2007, 11:25 #16
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Dann sind wir der gleichen Meinung, auch wenn ich Vegetarier bin.
Zitat von TheOnly1

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04. 12. 2007, 11:27 #17
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Das sehe ich prinzipiell nicht anders. Die grundsätzliche Idee hinter nicht tödlichen Waffen ist durchaus begrüssenswert.
Zitat von TheOnly1
Allerdings muss man sagen, dass der Taser ein gutes Stück zu weit geht. Er ist (rein technisch gesehen) absolut ausgereift und erfüllt seine Aufgabe äußerst effektiv, allerdings kann er unter keinen Umständen als nicht tödliche Waffe gelten.
Die hier aufgebrachte Spannung übertrifft einen "handelsüblichen" Elektroschocker, soweit ich weiss, bei weitem.
Außerdem reisst bei einem normalen Gerät der Kontakt sofort ab, sobald der Gegner ausgeschaltet ist. Was der eigentlich wichtige Punkt ist. Auf diese Weise wird das einwirken von unnötiger, potenziell tödlicher, Gewalt verhindert. (Solange Mr. Ordnungshüter nicht hinterher springt und den Shocker weiter an sein Opfer hält -> leider möglich, aber deutlich sichtbare übertriebene Gewalt)
Der Gedanke war, einen Elektroschocker zu entwickeln, der auch gegen Bedrohungen aus der Entfernung eingesetzt werden kann. Mit Inkaufnahme der oben genannten Gefahren.
Leider wird von dem Gerät übermäßig gebrauch gemacht, was bedeutet, das man solchen Leuten ihr Lieblingsspielzeug wieder wegnehmen muss, bis sie gelernt haben ordentlich damit umzugehen. Die sind einfach zu gefährlich!
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04. 12. 2007, 12:54 #18Mitglied
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Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Aber was ich überhauptnicht verstehe wenn man es braucht um gefährliche Menschen schnell ruhigzustellen was würde gegen diverse Betäubungsmunition etc. sprechen, es gibt sicher genug mittel die sogut wie sofort wirken und die Todeszahlen würden vermutlich gegen 0 gehen, aber das wäre dann wohl zu wenig schmerzhaft für die Opfer, man braucht sich doch nur auf Youtube die neuesten Taser-Berichte ansehen mit dem Studenten im Lesesaal der sogar noch am Boden weitergetasert wird, diese Waffe gehört ein für allemal verboten aus dem einfachen Grund, dass scheinbar die Polizisten ihre Hemmschwellen verlieren.
mfg
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04. 12. 2007, 13:27 #19
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Ja, die Senkung der Hemmschwelle ist das eigentliche Problem.
Betäubungsmunition würde allerdings eher weniger funktionieren, bzw jeder Anästhesist würde die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Das Problem bei solchen Sachen ist halt immer die Dosierung. Packst du genug BTM rein um im Notfall auch große, schwere und gesunde Menschen flach zu legen kann das für anders gebaute ganz schnell lebensgefährlich werden. Wie Taser z.B für Träger von Herzschrittmachern.
Außerdem kann es schnell zu Wechselwirkung mit anderen Drogen kommen, unter denen so mancher Randalierer steht.
Mein Fazit:
Elektroschocker sind in so einem Fall schon deutlich weniger riskant, allerdings nicht in form eines Tasers, der im Extremfall auch noch von Leuten bedient wird, die überreagieren und falsche Entscheidungen treffen.
Noch besser wäre z.B der sinnvolle und kontrollierte Einsatz von Pfefferspray.
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05. 12. 2007, 03:06 #20
Re: Patent gegen Taser-Tod: Schutzkleidung gegen Elektroschocker
Ich sehe ein verdammt großes Problem darin, dass die Polizisten, die mit diesen Teilen bewaffnet sind, sich nicht im geringsten im Klaren darüber sind, was solche Elektroschocks bewirken.
Anders ist es nicht zu erklären, dass man einen potentiellen Unruhestifter "tasert", ihm dann sagt, er solle aufstehen, und nachdem er das nicht tut, ihn erneut mit Elektroschocks quält. Dass die hohen Stromladungen unter anderem zu Muskellähmungen führen, ist da scheinbar nicht angekommen.
Diese Geräte sind also zum einen wegen mangender Aufklärung, und zum anderen wegen der schon erwähnten Vermarktung als "harmlose Verhaftungsgehilfen" so gefährlich.
Fazit: Idee nicht dumm, Umsetzung miserabel. Irgendwas muss passieren, ansonsten sind wir tatsächlich an dem Punkt, dass die "weiße Folter" bereits bei der Verhaftung angewandt wird.
so long
Doik
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