Writers (WGA):
Joel Coen (screenplay)
Ethan Coen (screenplay)
Release Date:
21 November 2007 (USA)
10 April 2008 (Germany)
Genre:
Crime / Drama / Thriller
Cast:
Tommy Lee Jones - Sheriff Ed Tom Bell
Javier Bardem - Anton Chigurh
Josh Brolin - Llewelyn Moss
Woody Harrelson - Carson Wells
Kelly Macdonald - Carla Jean Moss
Garret Dillahunt - Deputy Wendell
Schon etwas länger her, dass ich den Film gesehen habe, trotzdem denke ich, dass der Film ein bischen Aufmerksamkeit verdient
Nachdem ich mehr oder minder von "Ladykillers" und "Ein unmöglicher Härtefall" enttäuscht war, gefiel mir der wieder richtig gut.
Coole Charaktere, spannende Story... einer der wenigen Filme, für den es von mir 9,5/10 gibt...
Besonders gefällt mir das Bolzenschussapparat-Tötungsinstrument - vielseitig nutzbar und mal was neues
Sehr Guter Film aber ein Oscar als bester Film des letzten Jahres
Welcher dann? Viel fällt mir da eigentlich nicht ein.
Was die Coen Brüder da wieder abgeliefert haben ist genial. Hat auf jeden Fall das Zeug zum Klassiker.
9.5/10
Als jemand der nicht unbedingt Coen-Brüder Megafan ist, muss ich doch eingestehen, dass NCfOM absolut erste Sahne ist und mir wirklich sehr gut gefallen hat, gerade die Kleinigekeiten am Rande machen diesen Film so intressant. Gute, ein wenig verrückte Story sehr gut umgesetzt, teilweise fehlte doch etwas die Substanz dennoch ein sehr guter Film, absolut empfehlenswert.
Vorneweg:
Es ist absolut nicht mein Genre und ich bin eher durch Zufall in den Film gegangen. Desweiteren wusste ich gar nicht was mich erwartet (und ich habe Blood Simple nicht gesehen).
Nachdem ich ihn mir nun noch mal angesehen habe (danke HDRip) möchte auch kurz meine Meinung dazu kundtun.
Was mich von Beginn an bei dem Film beeindruckt hat sind einfach diese grandiosen Bilder. Malboro-Country lässt grüßen. Zudem waren hier wahre Perfektionisten am Werk. Man kann nahezu an jeder beliebigen stelle des Films stoppen und hat ein eins A komponiertes Bild. Anordnung und Details sind wie aus dem Lehrbuch, was nicht steril heißt, sondern einfach so perfekt, dass jede neue Szene eine wahre Freude ist.
Das Setting in der Wüste einerseits, und dann in diesen schmierigen Motels andererseits schafft eine tolle Atmosphäre. Die Handlung scheint sich fernab jeglicher Arme des Gesetzes abzuspielen. Der Protagonist und Antagonist sind komplett auf sich allein gestellt. Tatsächtlich ist es ja auch so, dass die Gesetzeshüter in diesem Film nichts bewirken können.
Die Handlung bestimmende Personen sind eigentlich nur zwei. Die Geschichte um das Geld spielt sich zwischen dem Vietnamveteranen Moss und dem eiskalten Killer Chigurh.
Der von Tommy Lee Jones gespielte Sheriff beleuchtet die Handlung dann gelegentlich aus der Sicht des in die Jahre gekommenen Gesetzeshüters (auf teils sehr schwarz-humorige Art). An seiner Person sieht man wie machtlos die Sheriffs den Machenschaften der mexikanischen Drogenmafia gegenüberstehen. In der letzten Szene wird deutlich (man kann es so deuten), dass sich der Film eigentlich nur um den Sheriff gedreht hat und eine Art Wendepunkt in seinem Leben illustriert.
Insgesamt also drei sehr überzeugende Schauspieler. Diese imho erstklassige Besetzung und hervorragende Schauspielleistung macht für mich einen großen Teil des Filmgenusses aus.
Auch den Dialogschreibern gebührt ein Keks; bei dem PopcornKino, was ich in der letzten Zeit geschaut habe, hab ich schon fast vergessen, wie schön doch durchdachte und nicht komplett aufgesetzt wirkende Dialoge sein können.
Josh Brolin spielt Moss; wer ihn auf dem roten Teppich gesehn hat wird ihn in diesem Film kaum wiedererkennen. Seine Rolle verkörpert zugleich etwas ruhiges, erhabenes und irgendwie etwas verruchtes, abgeklärtes. Wenn man später im Film erfährt, dass er in Vietnam gekämpft hat wird auch klar, warum ihn zB ein langsam verblutender oder verdurstender Mexikaner nicht ansatzweise aus der Ruhe bringt.
Ich denke in Amerika kommt dieser Charakter noch bedeutend besser an. Er verkörpert das, was diese ganzen PickUp fahrenden und Cowboy Stiefel tragenden Idioten so gerne wären.
Der äußerst durchgeknallte Bolzen-Mörder wird von dem mir bislang unbekannten Javier Bardem verkörpert. Ich muss sagen „Hut ab“ vor dieser Figur. Das ist seit langem endlich mal wieder ein Killer, der von der ersten Sekunde an unheimlicher wird und bei dem dieses Gefühl nicht nachlässt, umso länger man ihn erlebt. Bei mir hat es sich eher noch intensiviert. Chigurh ist ein verdammt cooler Charkter, aber allem voran eben einer, dem man am liebsten niemals begegnen will.
Schön auch, dass endlich mal wieder eine kultige Mordwaffe eingeführt wurde. Kättensäge ist out – Bolzenschussgerät ist in!
Obschon der Film sich mit dem erzählen Zeit lässt wird nichts unwichtiges, oder unnötiges gezeigt. An zahlreichen Stellen werden einfach per Schnitt einige logisch folgende Dinge übersprungen und der Zuschauer sieht nur das Resultat (weiß also genau was passiert ist ohne mit 08/15 Shots gelangweilt zu werden).
Ein schönes Bsp hierfür ist wie man nach einem Schnitt nur sieht, wie der Hühnerlaster von dem Killer gereinigt wird.
Herrlich ist auch, wie man nur daran merkt, dass der Killer einen Mord begangen hat, dass er seine Schuhe auf Blut untersucht. In einer Szene (einem Mord) zuvor achtet er nämlich auch darauf, dass die Stiefel sauber bleiben.
Etwas komplizierter, aber dennoch sehr eindeutig, wird auch in wenigen Bildern dargestellt, was letztendlich mit dem Geld passiert ist, bzw. wer die Jagd danach für sich entscheiden konnte.
An einer Stelle allerdings hätte ich doch gerne gesehen was genau passiert ist: Wie der Vietnam Veteran letztendlich stirbt. Die komplette Ballerei ist nicht zu sehen und man betriit nur die „crime-szene“ aus der Sicht von dem alten Hasen (Sheriffs).
Der Sound ist erste Sahne. Nicht mal bei Mission Impossible 3 sind mir so realistisch die Kugeln um die Ohren geflogen.
Für mich ein weiteres Plus ist, dass es keine nervtötende spannungs-mache Musik in dem Film gibt. Beim zweiten durchsehen ist mir aufgefallen, dass auf musikalische Untermalung gänzlich verzichtet wird. Ich habe sie nicht eine Sekunde vermisst.
Auch auf sonstige neumodische Auswüchse, von Filmen für die MTV Generation wurde glücklicherweise komplett verzichtet. Eine Wackel-Kamera wie man sie zB aus Borne Identität kennt, oder die Unsitte, dass permanent nach max. 2-3 Sek ein Schnitt kommt (ganz schlimm in The Rock; aber auch viele neue Filme machen es so zB AvP) haben in diesem Werk Lokalverbot.
Das Ende des Fims lässt Raum für Interpretationen, wenn der Sheriff seiner Frau von zweien seiner Träume berichtet. Über Sinn oder Unsinn dieser Szene kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Mit der eigentlichen Handlung hat sie nichts mehr zu tun.
Abschließend bleibt mir nur noch dem Film 10/10 Punkten zu geben!
Wie einer meiner Vorposter schon so treffen schrieb: Pflichtprogramm!
Der Film könnte dir gefallen, wenn du Filme liebst.
Der Film könnte dir nicht gefallen, wenn du „John Rambo“ gut fandest.
.. ist ja doch etwas mehr geworden.. liest dann eh keiner, daher mach ich mal das wichtige fett
Hallo,
also ich muß mich auch mal über diesen Film auslassen.
Ich bin maßlos enttäuscht. Warum bekommt dieser Film einen Oscar ? Weder die Atmosphäre noch die Bilder können mich hier überzeugen.Ich kann euch da wirklich nicht zustimmen mit den Bildern. Wenn Ihr mal schöne Bilder sehen wollt guckt euch In die Wildnis an. Das beeindruckt.
Das Genre ist nichts neues und hat man 1000 male schon gesehen.
Mann findet Geld , nimmt Geld , wird verfolgt von den bösen Gangstern u.s.w. .Also ein normaler Schema F Roadmovie.
Für mich war der ganze Film äußerst zähflüssig.Man erwartet vielleicht mal eine überraschung aber der Film ist einfach zu durchsichtig.
Und das Ende ist jawohl der Witz meiner Meinung nach.
Aber ist ja alles Geschmacksache und ich fand diesen Film nicht beeindruckend und schon gar nicht Oscarreif. Dafür fehlt es an allen Ecken und Enden sowieso.
Ich bin maßlos enttäuscht. Warum bekommt dieser Film einen Oscar ?
Welcher Film hätte denn deiner Meinung nach den Oscar für "Bester Film" verdient?
Zitat:
Zitat von Johnny B
Weder die Atmosphäre noch die Bilder können mich hier überzeugen.Ich kann euch da wirklich nicht zustimmen mit den Bildern. Wenn Ihr mal schöne Bilder sehen wollt guckt euch In die Wildnis an. Das beeindruckt.
Das kannst du vielleicht über "Into the Wild" sagen, NCFOM hat die richtige Mischung an Action, Atmosphäre, Ästhetik und Spannung getroffen.
Zitat:
Zitat von Johnny B
Das Genre ist nichts neues und hat man 1000 male schon gesehen.
Mann findet Geld , nimmt Geld , wird verfolgt von den bösen Gangstern u.s.w. .Also ein normaler Schema F Roadmovie.
...not. Sicher bleibt das Thema immer gleich, mit dem Argument kannst du JEDEN Film plätten. No Country for Old Men ist noch einer der innovativsten Filme der letzten Zeit.
Zitat:
Zitat von Johnny B
Für mich war der ganze Film äußerst zähflüssig.Man erwartet vielleicht mal eine überraschung aber der Film ist einfach zu durchsichtig.
Zitat:
Zitat von Johnny B
Und das Ende ist jawohl der Witz meiner Meinung nach.
"zu durchsichtig", aber das Ende "ein Witz" - ach so.
Zitat:
Zitat von Johnny B
Aber ist ja alles Geschmacksache und ich fand diesen Film nicht beeindruckend und schon gar nicht Oscarreif. Dafür fehlt es an allen Ecken und Enden sowieso.
An welchen Ecken und Enden fehlt es dir denn? ~~
Hab den Film vor kurzem noch mal auf Deutsch gesehen, auch beim zweiten Gucken wurde er mir nicht langweilig, 9.5/10 Punkte bleiben
Also ich kann dem Film nichts aber rein gar nichts abgewinnen. Und mal Nachdenken welcher Film einen Oscar verdient hätte.Da ich auch nicht alles immer gucke gibt es aber bei weitem bessere Filme als diese 08/15 Story.
Ich will jetzt auch nicht rumdiskutieren über den Film. Schlecht bleibt schlecht und kann auch nicht besser werden. Zudem bin ich ja nicht der einzige der über NCFOM so denkt. Der Film wurde in den Pressekritiken in Deutschland ganz schön zerrissen.
Also es freut mich wenn der Film deine Erwartungen erfüllt hat.Ich finde den Film einfach nur peinlich für nen Oscar und es zeigt einmal mehr das alles nur Geschmacksache ist und niemals ein Film jeden gefallen kann.
Und ich will jetzt auch nicht jeden deiner Sätze auseinandernehmen. Innovativ z.b. stell ich mir anders vor . Spannung kann ich auch nicht bestätigen.
Mein absoluter Top Film dieses Jahr ist und bleibt In die Wildnis. Von Atmosphäre , Bilder und des Schauspielers hers.
Aber auch das wird jeder anders sehen.
Meine Bewertung bleibt in Zahlen nur 3 von 10 Punkten.
Zitat:
Zitat von Beirut
Welcher Film hätte denn deiner Meinung nach den Oscar für "Bester Film" verdient?
Das kannst du vielleicht über "Into the Wild" sagen, NCFOM hat die richtige Mischung an Action, Atmosphäre, Ästhetik und Spannung getroffen.
...not. Sicher bleibt das Thema immer gleich, mit dem Argument kannst du JEDEN Film plätten. No Country for Old Men ist noch einer der innovativsten Filme der letzten Zeit.
"zu durchsichtig", aber das Ende "ein Witz" - ach so.
An welchen Ecken und Enden fehlt es dir denn? ~~
Hab den Film vor kurzem noch mal auf Deutsch gesehen, auch beim zweiten Gucken wurde er mir nicht langweilig, 9.5/10 Punkte bleiben
Genau die gleiche Szene hat mich auch daran erinnert...
Komischerweise habe ich noch keine schlechte Kritik irgendwo gesehen und dann zu sagen , dass er in den Pressekritiken zerissen wurde, ist damit ja auch nicht korrekt.
Und diese Auswahl find ich für einen oskarprämierten Film niemals peinlich.
Welcher Film entspricht denn noch diesem Schema F Roadmovie ? Ich habe lange keinen so guten Film in den letzten Jahren gesehen wie No Country For Old Men, außer vielleicht noch There Will Be Blood.
Nachdem ich diesen Film endlich gesehen habe möchte ich euch meine Meinung nicht vorenthalten.
Alles in allem ein sehr guter Film, der mir zwischenzeitlich langatmig vorkam.
Der Anfang ist absolut genial gemacht, wie er dort gekonnt den blutenden Mexikaner ignoriert. Auch die anfänglichen Kamerafahrten fand ich super (Marlboro Country und ich hatte nur Luckies hier )
Das Gespräch mit diesem ollen Tankwart erinnerte mich sofort an die Anfangsszene von From Dusk till Dawn.
Den Bolzenschussgerätmörder fand ich ebenfalls sehr cool und beängstigend zugleich (imho auch eine Anlehnung an From Dusk till Dawn)
Der späten mittleren Abschnitt fand ich dann eher schleppend, andauerdes Motelgewechsel, vorhersehbares Ausgehen der Aktionen in diesem Zeitraum.
Das Ende hat mir irgendwie Gefallen, wie der Mörder aus dem Hemd ein Dreieckstuch bastelt und von dannen schreitet (Mister, da ragt ein Knochen aus ihrem Arm )
Alles in allem würde ich dem Film 8,5/10 Punkten geben. Und Filmkritiken les ich prinzipiell nicht, die schauen Filme nach Gesichtspunkten die für mich nicht nachvollziehbar sind. Mich soll ein Film unterhalten.
ich finde es ist ein typischer oscarfilm, denn wenn ihn nicht große epen wie herr der ringe, braveheart, oder sowas gewinnen dann sind es meist filme die grundsätzlich nicht schlecht sind und vor allem von den schauspielern her überzeugen, aber meistens total langatmig sind, genau wie der hier. fand ihn halt typisch oscar irgendwie gut, aber irgendwie auch nicht so gut. diese langatmigkeit, war anfangs noch passend, aber nach 2 stunden ist das doch fast ätzend.
was mir an der story überhaupt nicht gefallen hat ist der abgang von diesem lou, der als hauptfigur zum film gehört und dann auf einmal so nebenbei fallengelassen wird und halt tot ist. der sheriff selber bringt dem film doch eigentlich auch nichts, außer gelaber bringt er keine aktion in den film die in irgendeiner weise entscheidend ist ....
Ich schließe mich da Alvaras Meinung weitgehend an. Der Film hat seinen gewissen Charm. Aber irgendwie geht im zum Ende hin die "Puste" aus. Der Film hinterlässt vor allem eine recht faden Nachgeschmack, auch ich habe mich hinterher gefragt was war eigentlich die Funktion des Sheriffs?. Und auch das Ende, was wohl eine Art Epilog des Sheriffs sein sollte, hat mich nicht sonderlich begeistert. Schlecht fand ich den Film aber keineswegs, nur "Oscarverdächtig" kam er mir nicht vor.
Ich hab zu dem genialen Film eine Theorie gefunden und wollt mal wissen was ihr davon haltet?
Spoiler:
Anton (der Mörder) und Ed Tom (Tommy Lee Jones, der Cop) sind ein und dieselbe Person. Anton ist also demnach Ed Toms Alter Ego.
Einige Dinge sprechen dafür, hier eine kleine Auswahl:
- "Anton" und "Ed Tom" klingt verdammt ähnlich...Zufall??
- niemand hat Anton je gesehen (und kann so seine Existenz bezeugen)
- Anton und Ed Tom begegnen sich im ganzen Film nicht
- Ed Tom kann sich nicht erklären, wie die Wunde im Kopf des einen Opfers entstehen konnte (Eintrittsloch, aber keine Kugel und kein Austritt), erklärt aber später sehr detailiert Carla Jean wie ein Bolzenschussgerät funktioniert. Ein Cop, der da den Zusammenhang erkennt?? Eher unwahrscheinlich
- als Carla Jean zum Schluss ins Zimmer kommt sagt sie zu Anton nur: "Ich wusste, dass es nicht vorbei ist. Wenn sie dort einen Fremden sitzen sähe wäre ihre Reaktion sicherlich eine andere. Sie kennt Anton ja überhaupt nicht. Ed Tom dagegen schon. Sie erkennt, dass er der Mörder ist.
- zu guter Letzt endet der Film damit, dass Anton aufhört zu morden und Ed Tom in Ruhestand geht. Again: Zufall?? Wohl kaum..."
Die Träume sollen einem glaub ich nur klar machen warum er so ist wie er ist ..sein Vater ist jung gestorben (warum auch immer) und das hat bei ihm nen mehr oder weniger großen knacks im Kopf verursacht. Oder der Traum steht für das Ende des Mordens (ankommen am Feuer das sein Vater angezündet hat ). Oder beides.
Was mir noch aufgefallen ist... Anton tötet Ed nicht als er ins Hotelzimmer geht obwohl man das ja erwartet. Was wiederum im Sinne der Theorie einleuchtend ist.
nicht übel..
desweiteren würde es erklären, warum sich die beiden Cops relativ zu beginn des Films so "leicht" erschießen lassen.
Das waren keine Cops, das waren angestellte der Seite die das Geld beim H-Deal verloren hat, daher hat Anton von ihnen auch den Empfänger des Peilsender-Signals bekommen.
Der Film hat was, das muss ich auch zugeben, doch absolut umgehauen hat er mich nicht. "There will be blood" und auch "Into the Wild" haben mich etwas mehr beeindruckt.
Um auch mal die Landschaften die im Film gezeigt worden sind anzusprechen, waren diese OK, aber auch nicht mehr, da muss ich Johnny B Recht geben!
Die Theorien von cTaylor find ich dafür umso besser und sie machen mir den Film wieder interessanter, da nach dem einmaligen schauen, zumindest bei mir, einige Fragen offen geblieben sind. Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen:
Spoiler:
1. Wer hat jetzt Llewelyn Moss, den Vietnam Veteranen, umgebracht? Ich würde sagen, dass es die Mexikaner waren, die von der Mutter seiner Frau vom Treffpunkt El Paso erfahren haben, stimmt das?
2. Wer hat das Geld? Auch die Mexikaner? Oder doch der Killer, der den Kindern bei seinem Unfall nen 100er zusteckt? Oder der Sheriff, der im Hotel, in dem Llewelyn starb den Koffer fand und damit seinen Lebensabend versüßt?
3. Was sollte uns diese Szene mit dem Autounfall zeigen? Was trägt das zur Geschichte bei? Bei vielen Szenen wurde wirklich gut gekürzt um 08/15 Dinge zu vermeiden, aber hier?
4. Der Killer hat doch im 1.(?) Motel die Mexikaner gefragt, wie sie Llewelyn gefunden haben, aber hat sie dann einfach abgeknallt. Das stört mich etwas, er hat ihn über den Peilsender gefunden, aber die Mexikaner?
5. Was soll die Szene in diesem Bürogebäude, in der der Killer den Chef der Bande, von der das Geld stammt, tötet? Was für eine Rolle spielt diese andere Person für den weiteren Verlauf?
6. Warum der Killer am Anfang gefangen wurde, wird auch nicht gesagt, aber das hat mich jetzt nicht wirklich gestört, will eher nur wissen, ob ich nicht etwas verpasst habe.
Insgesamt trotzdem ein sehr guter Film.
Die Schauspielerische Leistung war absolut Spitzenklasse, vor allem der Oscar für Javier Bardem ist absolut berechtigt.
Ebenso sind auch die Dialoge einfach nut TOP ! Dieser dümmliche Assistent des Sheriffs hat mich sehr amüsiert, genauso wie die genialen Kommentare des Sheriffs dazu^^.
@ZackMacracken:
Ich hab deine Kritik mit Genuss gelesen! TOP und weiter so! (und sie war sicherlich nicht zu lang )
Wenn ich Into the Wild und There will be Blood 9/10 gebe, dann diesem hier 8/10.