1. Wer hat jetzt Llewelyn Moss, den Vietnam Veteranen, umgebracht? Ich würde sagen, dass es die Mexikaner waren, die von der Mutter seiner Frau vom Treffpunkt El Paso erfahren haben, stimmt das?
2. Wer hat das Geld? Auch die Mexikaner? Oder doch der Killer, der den Kindern bei seinem Unfall nen 100er zusteckt? Oder der Sheriff, der im Hotel, in dem Llewelyn starb den Koffer fand und damit seinen Lebensabend versüßt?
3. Was sollte uns diese Szene mit dem Autounfall zeigen? Was trägt das zur Geschichte bei? Bei vielen Szenen wurde wirklich gut gekürzt um 08/15 Dinge zu vermeiden, aber hier?
4. Der Killer hat doch im 1.(?) Motel die Mexikaner gefragt, wie sie Llewelyn gefunden haben, aber hat sie dann einfach abgeknallt. Das stört mich etwas, er hat ihn über den Peilsender gefunden, aber die Mexikaner?
5. Was soll die Szene in diesem Bürogebäude, in der der Killer den Chef der Bande, von der das Geld stammt, tötet? Was für eine Rolle spielt diese andere Person für den weiteren Verlauf?
6. Warum der Killer am Anfang gefangen wurde, wird auch nicht gesagt, aber das hat mich jetzt nicht wirklich gestört, will eher nur wissen, ob ich nicht etwas verpasst habe.
1. Ja genau so war es (man sieht ja noch wie die mit dem auto flüchten.
2. Ich würde sagen der Killer, der wußte das es immer in den Lüftungsschächten versteckt ist und als der Sheriff am Ende reinkommt ist der Lüftungsschacht bereits aufgeschraubt
3. Gute Frage, man kann sich fragen ob es der Typ wohl schafft nochmal zu entkommen. Vll sollte das mit dem hunderter auch nochmal zeigen das er das geld hat.
4. Gute Frage, entweder sie haben sich dort nur zufällig einquatiert, oder sie haben halt andere kanäle genutzt (die mexikaner sind ja auch viele und können auch späher ect befragen)
5. Die andere Person spielt keine Rolle, der Typ wird auch abgeknallt "muss ich sterben?" "kannst du mich sehen?" er ist augenzeuge ->tot. Dadurch das der Killer auch seinen ehemaligen Chef umbringt wird nochmal unterstrichen wie gefährlich/irre er ist und wie sehr er seine prinzipien durchzieht.
6. Nein das ist unbekannt.
Hmm ja diese Theorie....gefällt mir eigentlich ganz gut.
Aber: Der Killer wird ja mehr als oft genug verletzt (angeschossen oder zuletzt bei diesem Autounfall) die Person des Sheriffs hat jedoch nie irgendwelche Verletzungen...
Also meine meinung zu der theorie: totaler schwachsinn (sorry, aber des triffts am besten).
Der Tankstellenwart hat Anton gesehn (UND mit ihm gesprochen...er ist nicht erschossen worden), die beiden Jungs haben ihn gesehen und ihm geholfen (diese werden im buch dann auch noch von Ed Tom Bell verhört...im film nicht gezeigt)
Carson Wells kennt Anton von früher
Carla Jean hat halt geahnt dass sie auch noch dran ist und es erwartet.
Anton Chigurgh hört das morden auf? Sagt er des irgendwann? Sah ein Mord so aus als wärs der letzte gewesen?
Die zwei sind einfach definitiv nicht eine Person. Des kommt im Film deutlich genug rüber und im Buch noch sehr viel deutlicher.
Zu der ungeklärte Frage Nummer 6 von Meck (erfährt man nur im Buch):
Anton hat vor der ganzen Handlung einen Typen am Parkplatz von nem Restaurant umgelegt weil er sich über ihn lustig gemacht hat. Er hat sich bei der Festnahme nicht gewehrt, weil er dachte dass das Töten vllt. aufhört....hat sichs dann aber im Polizeihauptquartier anders überlegt^^. Anton erzählt die Story im Buch beim Gespräch mit Carson Wells (glaub ich...schon wieder bissl her) bevor er ihn umlegt.
Also ich habe mir den Film angeschaut und war voller Erwartungen, ob der Vorschusslorbeeren! Aber um ehrlich zu sein, war ich hinterher ziemlich enttäuscht. Der Film lies mich mit einem inneren Gefühl der Leere zurück und vorallem der Frage "Wie? War das schon alles?".
Es fängt ja alles recht gut an, die Handlungsstränge verzweigen sich, eine dichte Atmosphäre entsteht, aber mit der Zeit verliert sich die Story immer mehr in langweilen Leerlaufphasen, bis schließlich das anfängliche Tempo völlig raus ist. Allein die letzte halbe Stunde verläuft so zäh wie Pizzakäse, so dass man sich letztendlich das (ziemlich enttäuschende) Ende fast herbeisehnt.
Also oskarreif ist für mich jedenfalls was anderes. Einzig und allein die überragende schauspielerische Leistung der Protagonisten hat mich überzeugt.
ich war gestern auch in dem film, und ich glaube ich war der einzige im kino dem der film gefallen hat, wird wohl daran liegen, dass ich ein echter westernfan bin und daher langwierige filme in denen ne zeitlang mal nichts passiert, oder nur langsam auf das ende zugearbeitet wird einfach liebe. allen anderen im kino war der film zu langweilig und die fingen dann an zu labern so dass ich von den dialogen prakisch nichts mehr verstanden hab . werd mir den film wohl zuhause nochmal auf englisch reinziehen.
die charaktere waren einfach genial ausgearbeitet, vor allem der bösewicht. die szene an der tankstelle war einfach genial.
und mein lieblingcharakter schlechthin war der zweite bulle, der war einfach so richtig schön blöd^^.
auch das ende fand ich nicht so schlecht es ist halt kein happy end, welches sich so viele kinobesucher immer herbeisehnen
PS: "da ragt nen knochen aus deinem arm...das sieht echt schlimm aus"
ja,ich habe deinen beitrag auch ganz gelesen.tolle kritik.
kann ich dir nur zu 100% zustimmen.
ich hoffe mehr von dir hier zu lesen.
also diese schauspielerische leistung im film ist wirklich hervorzuheben.
und ich empfand es auch als sehr angenehm mal einen film zu gucken ohne diese dramatische musikuntermalung, (wo bleibt der soundtrack ?) brauche sowas nicht um zu merken das es spannend wird.
einfach nur ein toller film mit super dialogen und schauspielern in top-form.
mit rise of the footsoldier der bis jetzt beste film des jahres.
ich hoffe noch mehr solcher kracher sehen zu dürfen.
....
Zu der ungeklärte Frage Nummer 6 von Meck (erfährt man nur im Buch):
Anton hat vor der ganzen Handlung einen Typen am Parkplatz von nem Restaurant umgelegt weil er sich über ihn lustig gemacht hat. Er hat sich bei der Festnahme nicht gewehrt, weil er dachte dass das Töten vllt. aufhört....hat sichs dann aber im Polizeihauptquartier anders überlegt^^. Anton erzählt die Story im Buch beim Gespräch mit Carson Wells (glaub ich...schon wieder bissl her) bevor er ihn umlegt.
Danke! Echt mal interessant zu hören.
Gabs sonst noch wesentlich mehr Szenen die im Film gefehlt haben?
Guten Abend, komme gerade aus NCFOM und muss sagen, dass das einer der besten Filme war, die ich seit langem gesehen habe.
!!!Sehr anspruchsvoll!!!
Doch es bleiben auch ein paar offene Fragen:
Was hat der vorletzte Dialog zwischen dem Sheriff und dem alten Mann auf sich?
(war kurz abwesend)
Ich selber denke, dass zum Sheriff noch viel mehr zu sagen, als der Film vermittelt!
Wer hat den Koffer mit dem Geld letztendlich (denke auch der Killer)?
Wäre froh, wenn mir jemand die Antworten geben könnte, der das entsprechende Buch zum Film gelesen hat. Dank im Voraus
Zitat Meck
3. Was sollte uns diese Szene mit dem Autounfall zeigen? Was trägt das zur Geschichte bei? Bei vielen Szenen wurde wirklich gut gekürzt um 08/15 Dinge zu vermeiden, aber hier?
Ich denke, dass es nochmal unterstreichen soll, wie konzentriert und präzise der Killler während des gesamtes Filmes agiert hat. Aber in dieser Szene hat er dennoch einmal NICHT aufgepasst! Er war mit seinen Gedanken im Rückspiegel bei den Kindern auf dem Fahrrad. Dann war er an einer Kreuzung, typische "rechts vor links" Situation und dann der Crash. Irgendwie ironisch dieser kleiner Fehler.
ich hab auch noch 2 fragen..
1. was sagt der sheriff am ende zu seiner frau (konnte das gespräch wegen so nen paar tratschtanten die kein gespür für gute filme haben nicht verstehen )
2. ist moss nicht der schauspieler von "Machete"????
@ meck: spontan fällt mir eigentlich nur noch ein, dass die frau, die moss am schluss getroffen hat (die die dann tot im pool rumtreibt) im buch ne größere rolle spielt. Im buch verbringt er wesentlich mehr zeit mir ihr (hat sie beim trampen mitgenommen), aber für den handlungsverlauf ist sie im buch auch eher unwichtig.
@chicken1750: ne is er nicht . aber er spielt den dr. bloc bei planet terror. hoffentlich wird machete zu nem kompletten film gedreht
@ don_moneten: Ich find die Rolle vom Sheriff ist ziemlich gut rübergekommen. er ist halt immer zu spät am tatort und kann nie etwas gegen die ganzen morde unternehmen, sondern muss tatenlos zusehen. im buch liest man immer wieder monologe von ihm, in denen er vor sich hin denkt was eigentlich aus dem land geworden ist und wies früher war und so zeug.
zum dialog mit dem mann: also ich bin mir nicht mehr ganz sicher (buch hab ich grad nich da und es war auf englisch *g*), aber: der mann war denke ich sein dad und die haben doch über nen alten mann gesprochen der bei sich zuhause von ein paar typen erschossen wurde. also wenn des stimmt was ich sag und ich mich nicht vertan hab, dann passt des halt recht gut zum titel des films.
@meltdown: dann ist es ein 08/15 action/killer film. die ganze ruhe ist weg, was den film meiner meinung nach ausmacht. was hätte der film ohne tommy lee jones für nen sinn? ein typ der durch texas spaziert und leute umbringt
Etwas komplizierter, aber dennoch sehr eindeutig, wird auch in wenigen Bildern dargestellt, was letztendlich mit dem Geld passiert ist, bzw. wer die Jagd danach für sich entscheiden konnte.
Deine Filmkritik ist super
Allerdings komm ich mit dem Ende der Jagd nicht ganz mit.
Spoiler:
1. Warum wird Chigurh gezeigt, als Bell am Ende das Motelzimmer betritt? Ist er noch dort und wird von Bell gestört oder sollte das eine Rückblende sein.
2. Falls Chigurh noch da ist, warum erschiesst er Bell nicht?
3. Könnte nicht auch einfach weggelassen worden sein, dass Bell den Koffer dort rausholt? Er setzt sich schliesslich danach zur Ruhe.
4. Warum sollte Chigurh das Geld haben, nur wegen dem 100 $ Schein, den er dem Kind gibt?
1 - Es stellt die ultimative gegenüberstellung von gut und böse leben und tod dar.
2 - Chigurh erschießt ihn deshalb nicht, weil er ihn nicht sieht. Er sieht den Tod nicht also kommt er davon. Ähnlich wie als Chigurh den Boss in dem Hochhaus erschießt und der Buchhalter fragt. "Werden sie mich auch töten ?" "Kommt drauf an, haben sei mich gesehen ?"
3 - Bell hat den Koffer nicht, Chigurh hat ihn, sieht man an den Kratzspuren im Lüftungsschacht.
4 - Chigurh hat das Geld (so stehts auch im Buch) und übergibt es dann einem andern Boss.
den char von tommy lee jones ganz weg
und die letzten 30min mit mehr action und man hätte einen absoluten klassiker...
so wird man den film schon in einem jahr kaum mehr kennen...
kennst du z.b. "The Shawshank Redemption" (die verurteilten auf deutsch) da findet auch keine action statt und gerade deswegen ist es ein klassiker. Filme die ein action happy end haben haben damit fast immer jeden anspruch auf klassiker sein verspielt.
zum dialog mit dem mann: also ich bin mir nicht mehr ganz sicher (buch hab ich grad nich da und es war auf englisch *g*), aber: der mann war denke ich sein dad und die haben doch über nen alten mann gesprochen der bei sich zuhause von ein paar typen erschossen wurde. also wenn des stimmt was ich sag und ich mich nicht vertan hab, dann passt des halt recht gut zum titel des films.
der alte war sein vater und sie sprechen über des onkel der auch sherif war und von indianern auf seiner eingenen veranda erschossen wurde. danach hängt er seinen beruf an den nagel, weil er wohl noch keine lust aufs sterben hat.