Nielsen, einer der großen Namen in der Meinungsforschung, will sich als Netzpolizist versuchen: nächstes Jahr soll ein Service starten, der "sicherstellen soll, dass Videos im Netz nur so zugänglich sind, wie von den Rechteinhabern vorgesehen ist". Wie das wohl funktionieren soll?

Das weiß momentan noch niemand, ebensowenig, warum sich Nielsen auf dieses Terrain begibt, in dem man - ganz anders als in den sonstigen Betätigungsfeldern von Nielsen - kaum verlässliche Zahlen finden kann. "Video Census" soll der Dienst heißen, der unter anderem über Stichproben-Befragungen Daten ermittelt. Kunden will Nielsen sowohl unter den Content-Lieferanten wie NBC Universal oder dem Discovery Channel als auch bei den Plattformen wie MySpace und YouTube finden.
Warum? Anwendungsbereiche sind zwar viele denkbar, weshalb Nielsen hier jedoch den Aspekt "ausschließliche Verwendung genehmigter Kanäle" so stark in den Vordergrund stellt, verblüfft ... weiterlesen