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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Überall und nirgends
Beiträge: 15
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Stolz ein Deutscher zu sein? Wie seht Ihr das?
Hi, ich weiß, diese Diskussion ist schon etwas veraltet, aber es würde mich schon interessieren, wie Ihr darüber denkt.
Ich persönlich habe verschiedene Meinungen darüber.
Erstens, die Definition von Stolz
Was ist Stolz? Bildet man sich das nur ein, oder was? Hat Stolz etwas mit Leistung zu tun?
Ich glaube, es ist ein Gefühl, das man bekommt, wenn man sich mit etwas identifizieren kann.
Sei es nun Rambo, der den "bösen" Russen besiegt (etwas weithergeholt, ich weiß), oder Schumi, der den "arroganten" Coulthard besiegt hat, und ihn dann "UNSER Schumi" nennt.
Stolz hat auch etwas mit Geographie zu tun. Man ist stolz auf das Dorf, in dem man wohnt, auf die Stadt, auf das Land. Und wenn es Außerirdische in unserer "Nähe" geben würde, dann wären wir mit Sicherheit auch stolz Erdlinge zu sein.
Stolz hat in diesem Sinne auch etwas mit Rivalität zu tun, und natürlich auch mit etwas Überlegenheit. Denn, man ist nicht unbedingt stolz auf etwas, was nicht so herausragt
Wieso bekommt man ein komisches Gefühl, wenn man den Satz ausspricht, "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein"? Wieso möchte man diesen Satz nicht hören? Dabei liegt das anscheinend gar nicht an dem Wort Deutscher, sondern vielmehr an dem Wort stolz. Macht doch mal die Probe. Sagt in einem guten Bekanntenkreis einfach mal frei raus: "Ich bin stolz ein... " Es folgt schweigende Stille. Wenn man ganz provokant rüberkommen will, sagt man: "Ich bin stolz ein Rechts (kleine Pause) -händer zu sein". Die Leute hatten gemischt Gefühle.
Es kann aber auch sein, daß man weiß, was auf die Worte "Ich bin stolz ein..." folgt. Und genau da sehe ich das Problem der deutschen Gesellschaft. Nur weil ein paar Spinner immer rumschreien "Wir sond stolz Deutsche zu sein", heißt das nicht, daß man diesen Satz mir verbieten kann. SO räumt man nämlich diesen Nazis die Freiheit ein, sich auszusuchen, was man darf und was nicht. Und das kann nicht angehen.
Wenn die auf einmal die deutsche Nationalhymne im Chor singen, wird die dann auch verboten???
Zu diesem Satz kommt aber leider auch noch die obengenannte Definition, daß Stolz natürlich auch etwas mit Überlegenheit zu tun hat. Und wir mußten unsere vermeintliche Überlegenheit leider an vielen Menschen auslassen.
Wie lange wird uns unsere Geschichte noch einholen?
Nur eins finde ich ziemlich schade. Viele Völker haben andere Kulturen fast ausgerottet. Die werden heute nicht mehr großartig erwähnt. Man erinnere sich nur mal an Vietnam. Indianer gibt es heute kaum noch. Schwarze werden in den USA immer noch erniedrigt. In Asien herrschen große Glaubenskriege. Konflikte zwischen den USA und dem Irak, Israelis und Palästinenser...
Vielleicht leigt das aber auch daran, daß der Ausdruck Rechtsradikalismus sich schlimmer "anhört" als Fundamenalismus, wie der Rechtsradikalismus in anderen Staaten überwiegend genannt wird.
Nun ja, zum eigentlichen Thema. Ich glaube nicht, daß ich sagen kann, daß ich stolz bin, ein Deutscher zu sein, aber ich bin auf jeden Fall froh, es zu sein. Ich bin froh, in Deutschland leben zu dürfen.
Denn hier können Katholiken und Evangelen Nachbarn sein, können Moslems und Christen gegenüber wohnen, können Homos und Heteros in einem Haus wohnen, können Hund- und Katzenbesitzer befreundet sein,...
In diesem Sinne, wünsche noch einen schönen Abend
Es gibt schon vieles worauf man stolz sein kann
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23. 08. 2001, 18:37
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#1
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Wird langsam alt
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 625
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Na, ja stolz darauf ein Deutscher zu sein so habe ich mich nie gesehen. Ich bin dankbar und glücklich ein Deutscher zu sein. Ich betrachte das einfach als Glück, in einem Land zu leben und geboren zu sein, wo es relativen Wohlstand und Entfaltungsfreiheit gibt. Es hätte mich ja anders treffen können und meine Eltern wären z.B arme Menschen in einem dritte Weltland oder sö ähnlich. Glück sollte man nicht mit Stolz verwechseln. Diese Gefühl, stolz zu sein weil man das Privileg hatte hier geboren zu werden hatte ich nie, wurde auch nicht so erzogen. Stolz kann man auf Leistungen sein, die man selbst erbracht hat oder an die man beteiligt war. Aber stolz auf eine Nationalität...... Diese Denken ist mir fremd.
@Zoulhunter
Du hast das mit dem Stolz schon sehr gut ausgedrückt und ich würde sagen ich denke ähnlich oder genauso wie Du über den Stolz.
Ciao Freak
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23. 08. 2001, 18:51
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#2
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.411
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ich tus mit der konkreten Fragestellung trotzdem nach Politik...
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23. 08. 2001, 18:53
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#3
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Totenbüchlerin
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Otherland
Beiträge: 792
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Hi Zoolhunter!
Eigendlich sollte dieser Thread sofort wieder geschlossen werden!
*leichten Arschtritt den A. Korrupt geben*)
Ne, ne, versteh das bitte nicht falsch!
Dein Beitrag hat meinem Gehirn sozusagen die Parterschaft angeboten und ich wünsche mir und dir bzw. den anderen nicht, das in diesem Threat wiederholt die platten Sprüchen sich einschleichen!
Ich hatte ein ähnliches Gespräch mit einem guten Freund, indem es um die Tatsache ging, das, wie PcFreak meinte, ich auch glücklich bin in Deutschland geboren wurden zu sein!
Dabei ging es aber nicht expliziep um Deutschland, sondern es hätte auch jedes andere Land sein können, indem der einzelne Mensch nicht dauernd befürchten muss, um sein Leben bzw. der Angehörigen zu zittern und seelisch zu verkümmern!
Es ist schon war , das der ...hmmm...Teilspruch "Ich bin stolz......." gemischte Gefühle bzw. alleine bei den drei ersten Satzteilen, Stirnrunzel und gespanntes Erwarten hervorruft!
Ich habe es aber auch seit langem (ausgenommen von faschistisch eingestellten Menschen) nicht mehr gehört!(+die vierletzten Worten)
Entweder drücken es die meisten Menschen anderst aus (vielleicht unbewußt......wer weiß?) oder es wird in einer Weise gesagt, das man automatisch davon ausgeht, das es ironisch gemeint war!
Stolz nehme ich persönlich eher auf die humorische Art!
So zum Beispiel, wenn ich ein eher eine banale Sache zum Erfolg geführt haben...na du weißt schon... Schulterklopfen und ey, gut gemacht Morgaine!
Aber wenn ich wirklich ernsthaft stolz auf mich bin, dann schreie ich es nicht der ganzen Welt ins Gesicht, sondern es stärkt mein Selbstvertrauen und meistens bekommt es auch nur ein guter Freund bzw. eine gute Freundin zu hören!
Ein negativer Touch, den nicht nur der Spruch "Ich bin stolz ein ........ zu sein", sondern auch bestimmte Symbole, Lieder etc. durch die Geschichte bekommen haben, ist nun mal nicht so leicht zu beseitigen!
Ich muss dir auch gestehen, das mir bei Sportveranstaltungen, bei denen Deutsche Goldmetaillen gewonnen haben und danach bei der Siegesehrung die deutsche Nationalhymne erklingt, bei mir nicht gerade angenehme Gefühle erzeugt!.....tja, da bin ich also auch schon angeknackst obwohl es vom Erfinder nicht so gedacht war!
Sorry, aber muss jetzt in die Heia!
Gruss von
Morgaine!
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23. 08. 2001, 20:09
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#4
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Fürhöheresgeborener
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Lübeck
Beiträge: 185
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also ich sehe, dass auch so: stolz kann man nur über sich selbst sein, allesn andere ist eine meinung zu anderen.
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23. 08. 2001, 21:17
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#5
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Zerosuppression
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: NRW
Beiträge: 96
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hallo leute,
den begriff "stolz" sollte man mal unter die lupe nehmen.
dazu habe ich was erstaunliches gefunden.
Zitat:
stolz: dünkelhaft, eingebildet (abwertend), selbstbewußt, selbstsicher, selbstüberzeugt, selbstüberzogen (ugs. abwertend), wichtigtuerisch (abwertend), aufgeblasen (abwertend), selbstgefällig (abwertend), überheblich, hybrid, anmaßend, präpotent (österr.), arrogant, hochmütig, hoffärtig, hochfahrend, blasiert (abwertend), herablassend, gnädig, snobistisch, spleenig, hochnäsig
Duden, Der passende Ausdruck
(ugs.)
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Zitat:
stolz - Adj. mhd. stolz 'übermütig, vornehm, fein, prächtig'; in ahd. Texten vor 1100 unbekannt. Aber sowohl wegen mnd. stolt 'stattlich, ansehnlich, stolz', afries. stult 'stolz' wie auch wegen der bed. wird afrz. estout 'keck, stolz' eher dem Mhd. entlehnt, als Quelle des dt. Wortes sein.
Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 11. Auflage
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Geändert von usnimitz (23. 08. 2001 um 22:44 Uhr).
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23. 08. 2001, 22:39
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#6
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_> spritzbestecksammler
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: _> cayman isles
Beiträge: 392
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In meinen Augen kann man einfach nicht stolz sein, ein Deutscher zu sein, denn es ist einfach zuviel Schlimmes (Und der Schlimmheitsgrad steht dank des 3. Reiches nun wirklich nicht in relation zu anderen Greultaten, anderer Länder).
Ich bin "froh" Deutscher zu sein, denn Deutschland ist in meinen Augen eines der besten Länder. Nahezu jeder wird vom Staat finanziell aufgefangen etc.
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24. 08. 2001, 01:52
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#7
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Regent
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 65
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stolz ein deutscher zu sein
ich glaube man kann nur stolz auf etwas sein was man selbst geschaffen hat.
und ich glaube auch man kann nicht für etwas verantwortlich gemacht werden womit man nichts zu tun hat.
somit dürfte die frage nach "stolz ein deutscher zu sein " beantwortet sein.
gleichzeitig ist aber auch klar wofür ich verantwortlich bin.
:r
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24. 08. 2001, 10:03
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#8
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Grenzgänger
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Grenzgebiet
Beiträge: 290
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Zitat:
Original geschrieben von CaRtMaN, ERiC
Und der Schlimmheitsgrad steht dank des 3. Reiches nun wirklich nicht in relation zu anderen Greultaten, anderer Länder
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Wußte garnicht daß es hier einen "Highscore" der Greueltaten gibt....
Informiere Dich mal über die Vorgänge im 2. WK in Nanking, mit Unit 731, Unit 100, Unit 516.
Ich kann dazu nur sagen: Fast jede Nation der Welt hat Greueltaten begangen, und immer wieder gibt es Schuldzuweisungen der einen oder anderen Nation.
Das "Banner" des Nationalstolzes wird immer wieder als Rechtfertigung für Ausländerfeindlichkeit, Ignoranz und Minderheitenunterdrückung verwandt.
Ausserdem (so glaube ich) ist Stolz eine Reaktion auf Respekt/Ehrbezeugungen Dritter vor erbrachten Leistungen bzw. Taten.
Auf WAS genau sollen wir den Stolz sein? Darauf in Deutschland geboren zu sein? Wohl eher ein Zufall. Auf die Leistungen Deutschlands in der letzten Zeit? Auf den geschichtlichen Hintergrund? Besser nicht!
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24. 08. 2001, 11:22
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Sirius-System
Beiträge: 16
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-> Ich bin stolz ein Deutscher zu sein!?!
Ich find, daß der Satz 'Ich bin Stolz ein Deutscher zu sein' mißverständlich ist und in dieser Form nicht ausgesprochen werden sollte.
Es hat sich nunmal in den Köpfen festgesetzt, bei diesem Satz an Nationalsozialismus und das 3. Reich zu denken, gerade weil aktuell immer wieder in den Nachrichten von Skins und rechtsradikal-motivierten Verbrechen berichtet wird.
(und die Glatzen schreien diesen Satz oft genug in die Kamera...)
Aus diesem Grund impliziert man wenn man diesen Satz hört, daß derjenige der ihn ausspricht auch eine rechtsradikale Weltanschauung besitzt bzw mit Rchtsradikalen sympathisiert.
Die Formulierung an sich ist dazu auch sehr unglücklich, da Stolz meiner Meinung nach eine Gegenüberstellung einer eigenen Position zu einer anderen ist - ich kann ja nur auf etwas stolz sein wenn ich einen Maßstab (und auch eine Leistung vollbracht) habe.
Worin besteht nun die Leistung deutsch zu sein - es ist doch eher Zufall das man in Deutschland und nicht in Afrika geboren wurde.
In diesem Fall ist der Maßstab offensichtlich die Nationalität. Die Aussage des Satzes wäre dann, daß man sich als Deutscher gegenüber anderen Nationalitäten (neutral) 'überlegen' fühlt.
Genau auf dieser Idee basiert auch die Lehre von der arischen Rasse und deshalb sollte man wenn man undebedingt seinen Stolz ausdrücken will nicht diese allgemeine Formulierung benutzen, sondern einfach explizit sagen worauf man stolz ist...
Das hilft einfach Mißverständnisse zu vermeiden und man macht deutlich worauf man stolz ist(und das es nichts mit dem 3.Reich zu tun hat)
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24. 08. 2001, 11:59
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#10
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Überall und nirgends
Beiträge: 15
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Anm.: Wenn ich in diesem Thema ein rechtsradikales Gedankengut vorfinde, wird dies sofort von mir gemeldet. Dies zu den Bedenken von Morgaine.
Ich habe nun die Beiträge mal sehr genau durchgelesen, und werde nicht ganz schlau draus.
Ich höre immer, man kann nur stolz auf etwas sein, was man selbst geleistet hat. Ich glaube, jeder Vater und jede Mutter z.B. ist stolz auf sein Kind, wenn es mal eine sehr gute Note schreibt. Oder nicht???
Man kann doch stolz auf Deutschland sein. Denn wir alle haben alle etwas dazu geleistet. Jeder kleine Mitarbeiter in der Fabrik, der seine Steuern abgeben muß/darf.
Und da darf man dann nicht mal stolz sein? Ich finde, Ihr seht das alle irgendwie zu monoton. Ihr bezieht die Leistung auf ein Vogelhäuschen, oder ein Haus, daß Ihr Euch leisten konntet, oder habt im Beruf viel Erfolg. Wobei ich gerade merke, daß das Thema ein wenig falsch ausgedrückt worden ist. Sollte eigentlich heißen: Stolz auf Deutschland? Denn mit Deutsche meine ich ebenso Italiener, Russen, Türken, Polen,... die in Deutschland leben. Somit stellt dies wohl eher eine multi kulturelle Ebene dar.
Zum letzten Beitrag @ moren:
Das ist es ja, was ich gesagt habe. Wir räumen genau so den Spinnern die Freiheit ein, zu tun und lassen was sie wollen, und wir müssen uns danach richten. Ich lasse mir doch nicht von so einem Spinner indirekt einreden, was ich zu tun habe, und was nicht. Auch wenn da die Trotzigkeit zum Vorschein kommt.
Ich mein, ich habe noch nie zu einem Menschen gesagt, ich wäre stolz ein Deutscher zu sein, zumal ich mich mit dieser Aussage überhaupt nicht identifizieren kann. Aber sagt mal einer Frau z.B. sie dürfe keine Maurerin werden. Das mögen die Frauen ebenso wenig, wenn man ihnen etwas verbietet und stellen sich quer. Zu Recht meiner Meinung nach. Das ist heutzutage auch nicht mehr der Fall.
So, nun gibts aber Mittagessen, werde heute abend nochmal vorbeischauen. Und natürlich noch schreiben.
Also, bis dahin, bleibt sauber.
Danke nochmals für Eure Schreibbereitschaft
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24. 08. 2001, 12:50
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#11
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Grenzgänger
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Grenzgebiet
Beiträge: 290
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Zitat:
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Ich höre immer, man kann nur stolz auf etwas sein, was man selbst geleistet hat. Ich glaube, jeder Vater und jede Mutter z.B. ist stolz auf sein Kind, wenn es mal eine sehr gute Note schreibt. Oder nicht???
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Natürlich kann man das. Hier ist es Stolz auf die "Erzieherische Leistung".
Stolz ohne vorangegangene Leistung hat eher was mit Überheblichkeit, Arroganz, oder Anmaßung zu tun.
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24. 08. 2001, 13:22
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#12
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Totenbüchlerin
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Otherland
Beiträge: 792
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Hi Zoulhounter!
Zur deiner Anm:
Ich hatte keine Bedenken.....vielmals war es die vergangene Boarderfahrung, bei der schon das ein oder andere vorkam!
Nun und die erste Aussage von dir "Ich habe nun die Beiträge mal sehr genau durchgelesen, und werde nicht ganz schlau daraus", müsstest du schon etwas genauer definieren!
Auch ich denke, wie emmet geschrieben, das die Eltern nicht unbedingt wirklich den Stolz dem Kind überlassen sondern dies auf sich selbst beziehen!
Was wäre wenn das Kind mit einer schlechten Note nach Hause kommt?
Dann machen viele Eltern einen Rückzieher und die Verantwortung liegt beim Kind!
Deine nächste Aussage verwirrt mich etwas!
"Man kann doch stolz auf Deutschland sein. Denn wir alle haben alle etwas dazu geleistet. Jeder kleine Mitarbeiter in der Fabrik, der seine Steuern abgeben muß/darf"
Also soll ich dies so verstehen, dass ich stolz darauf sein (darf?), Steuern abzugeben und ich selbst nicht bestimmen darf, wie diese Gelder sinnvoll eingesetzt werden?
Hmm........
Und...
"Ich finde, Ihr seht das alle irgendwie zu monoton. Ihr bezieht die Leistung auf ein Vogelhäuschen, oder ein Haus, daß Ihr Euch leisten konntet, oder habt im Beruf viel Erfolg"
Das ist viel zu allgemein geschrieben!
Ich habe (auch teiweise bei den anderen) diese Denkweise nicht nachvollziehen können!
Ich sprach nicht vom Beruf bzw. von der klischehaften schwäbischen Mentalität "Schaffe, schaffe, Häusle bauen"
Es ist immer etwas schwierig, sich verständlich aus der Ferne auszudrücken!
Ich hoffe, du weißt was ich mit meinem Beitrag sagen wollte!
Sonst, komm ich wieder
Gruß von
Morgaine!
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24. 08. 2001, 14:33
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#13
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Tod und Barschel
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Schweiz
Beiträge: 40
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Re: Stolz ein Deutscher zu sein? Wie seht Ihr das?
Zitat:
Original geschrieben von Zoulhunter
(..)
Zu diesem Satz kommt aber leider auch noch die obengenannte Definition, daß Stolz natürlich auch etwas mit Überlegenheit zu tun hat. Und wir mußten unsere vermeintliche Überlegenheit leider an vielen Menschen auslassen.
Wie lange wird uns unsere Geschichte noch einholen?
(...)
Nur eins finde ich ziemlich schade. Viele Völker haben andere Kulturen fast ausgerottet. Die werden heute nicht mehr großartig erwähnt. Man erinnere sich nur mal an Vietnam. Indianer gibt es heute kaum noch. Schwarze werden in den USA immer noch erniedrigt. In Asien herrschen große Glaubenskriege. Konflikte zwischen den USA und dem Irak, Israelis und Palästinenser...
Vielleicht leigt das aber auch daran, daß der Ausdruck Rechtsradikalismus sich schlimmer "anhört" als Fundamenalismus, wie der Rechtsradikalismus in anderen Staaten überwiegend genannt wird.
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Die Geschichte wird uns hoffentlich solange einholen, bis der letzte Fascho gemerkt hat,
dass seine Idieologie menschverachtent ist und auf den Trümmerhaufen der Geschichte gehört. Es gibt sicherlich noch genug Leute, die meinen, dass der Schnauzbartträger aus Österreich <Ironie an> Adolf war ein Ausländer </Ironie off> doch "auch gute Sachen" gemacht hat...
In welchen Staaten wird denn Fundamentalismus Rechtsradikalismus gennant?
Es gibt zwar Überschneidungen, aber das ist doch nicht dasselbe.
Fundamentalismus ist eher auf den religiösen Bereich anzuwenden.
Hier gibt es sicherlich die angesprochenen Überschneidungen, z.B. bei einigen pseudoreligiösen Organisationen in Amerika, die was von der der "whitesupremacy" labern.
Zurück zum Thema:
Ich frage mich immer, worauf "unsere" Faschos stolz sind, meistens ist ja wohl das Deutschland 33-45 gemeint ,nur: was gibts denn da? Die achso glorreiche Wehrmacht hat den Krieg verloren, und der kleinwüchsige "Gröfaz" hat Selbstmord begangen, anstatt den Heldentod zu sterben...
So what?
Deutschland-verdrecke (geklaut von den Ärzten)
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24. 08. 2001, 14:47
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#14
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Grenzgänger
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Grenzgebiet
Beiträge: 290
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Zitat:
Original geschrieben von Zoulhunter
[b]...."Man kann doch stolz auf Deutschland sein. Denn wir alle haben alle etwas dazu geleistet. Jeder kleine Mitarbeiter in der Fabrik, der seine Steuern abgeben muß/darf"
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Wäre insofern richtig, wenn man dies auf "Freiwilliger Basis" tun würde. (Schade das das Finanzamt hier nicht mitspielt  )
Zitat:
Original geschrieben von Zoulhunter
"Ich finde, Ihr seht das alle irgendwie zu monoton. Ihr bezieht die Leistung auf ein Vogelhäuschen, oder ein Haus, daß Ihr Euch leisten konntet, oder habt im Beruf viel Erfolg"
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Nicht ganz. Würde mir Restpekt und Bewunderung wegen eines Vogelhäuschens entgegengebracht, wäre ich aber auch drauf stolz
Für mich stellt eine Leistung, die herausragend ist (Fertigkeit/Handlung/Dienstleistung) eine bewundernswerte Sache dar. Und hierbei ist es egal, ob diese Leistung nun in handwerklicher/sozialer/humanitärer/politischer oder künstlerischer Weise geschieht.
Dieser Leistung bin ich auch bereit Respekt entgegenzubringen. Wenn man mir aufgrund einer solchen Leistung Respekt zollt, bin ich auch STOLZ auf diese Leistung. Allerdings verstehe ich nicht ganz, weshalb ich auf die deutsche Staatsbürgerschaft STOLZ sein kann?
Wenn es eine Ehre ist, Deutsch zu sein, wieso wird dann "unehrenhaften" Idioten wie z.B. Neos diese Ehre auch zuteil. Deutsch-Sein ist keine herausragende Leistung. Es ist eine Bezeichnung wie auch Europäer oder Weltbewohner eine ist. Man kann darüber froh oder unglücklich sein. Aber nicht Stolz.
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24. 08. 2001, 14:52
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#15
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...
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 1.888
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HI!!
LOL arroganter Coulthard?!?
Schumacher ist der arroganteste mensch den ich kenne..:bash: !!
Mal in kleiner witz:
Mit welchem Koerperteil kam schumachers Kind zuerst auf die welt???
Ja richtig!! Mit dem Kinn  !!
Cu
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24. 08. 2001, 16:20
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#16
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Totenbüchlerin
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Otherland
Beiträge: 792
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Hi Kumakamilion!
Wie hast du dich denn hier eingeschummelt?
*staun*
Wohl das Kinn zu weit nach oben gestreckt!
Halt es etwas weiter runter, und du bist genau im Threadbereich der Kinne angelangt!
Gruß von
Morgaine!
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24. 08. 2001, 16:42
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#17
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 5
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Hallo Zusammen
Ich finde irgendwie hab ihr alle recht denn Stolz ist Deffinitionssache!!!
Aber warum sollte man nicht auf ein Land stolz sein, dass sich von beinahe nichts zu einer Grossen Wirtschaftsmacht hochgearbeitet hat???? Klar haben wir einiges falsch gemacht in der Vergangenheit und ich verachte das auch aber im Grossen und Ganzen kann man stolz auf die Generation nach der des 2.Weltkriegs sein, denn sie haben das Unfassbare wahr gemacht und wir sollten nicht laenger ueber die Vergangenheit nachdenken, denn ich denke das dies schon genug getan wurde!!! Mann kann STOLZ sein muss es aber nicht sein!!!!! Das ist meine Ansicht Leute!!! Denkt mal drueber nach und schoenen Abend noch!!!
Toolsche
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24. 08. 2001, 19:47
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#18
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Überall und nirgends
Beiträge: 15
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Hui, bin ja hier ab und zu ordentlich überrannt worden. lol
Das dieses Thema heikel ist, wußte ich ja von Anfang an. Aber das ich hier andauernd zitiert werde, hätte ich nicht gedacht.
Zu Schumi: Ich persönlich mag Schumi und Coulthard nicht so ganz. Doch ich habe dieses Beispiel aus der Sicht von vielen Schumi Fans geschrieben.
Zum letzten Beitrag von Morgaine:
Ich meinte das eigentlich so: in einer Talk Runde hat mal ein Politiker gesagt, er verstehe nicht wieso Menschen stolz sind, Deutsche zu sein, bzw. Stolz auf Deutschland. Denn sie haben ja für dieses Land eigentlich gar nix getan. Das seien eigentlich nur die Politiker. Dies stimmt im gewissen Sinne. Aber wer ermöglicht denn, daß die Politiker ihr "Budget" bekommen. Doch von uns (Steuern). Oder Soldaten, die für "Ihr Land" Kopf und Kragen riskieren, gerade in nächster Zeit wieder.
So meinte ich das aber eigentlich mit dem kleinsten Mitarbeiter, der Steuern zahlen MUSS, nicht darf. lol Sorry
Zum letzten Beitrag von toolsche: also ehrlich, die vergangenheit sollte man, kann man, und darf man nicht einfach so aus dem gedächtnis löschen. ich glaube, was die Geschichte angeht, so sollte das noch lange in Erinnerung bleiben.
Bitte versteht mich jetzt nicht falsch, aber können wir denn nicht aus der wirklich traurigen Vergangenheit noch etwas Positives draus ziehen? Vielleicht, daß man so was nie mehr billigen darf. Man weiß, was passiert, wenn man übermutig und ganz einfach großkotzig wird. Und ich glaube, so etwas wäre heute aber auch nicht mehr möglich. Gott seis gedankt.
So, möchte nun meinen Text zu Ende bringen. Wie gesagt, ein heikles ´Thema. Ich habe gemerkt, daß dieses Thema viele Emotionen aufwirbelt. Und Stolz definiert jeder etwas anders. Man muß penibelst aufpassen, was man sagt, wenn es um die deutsche Geschichte geht. Stolz definieren viele auch sofort mit dem dritten Reich.
Da ich ja schon erwähnt habe, daß ich mich mit diesem Satz "Bin stolz 'n Deutscher zu sein *hicks*"  nicht identifizieren kann, wollte ich mal Eure Meinung darüber hören.
Denn ich glaube, in nächster Zeit wird Deutschland eine multi kulturelle Ebene sein, wenn es das nicht schon ist.
Viele werden jetzt denken; "ach, was will denn der?", wenn ich nun sage, daß mein Großvater aus Schweden kam, bin also streng genommen Schwede (bin scho än richdiger Bär  ), fühle mich aber total als Deutscher.
In diesem Sinne wünsche ich Euch noch ein schönes WE.
Zoul
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25. 08. 2001, 08:38
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#19
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.411
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Hm, da das Thema schon einige male in der Diskussion war, fass ich mich ein wenig kurz, aber ein paar Sachen muss ich doch loswerden
Zitat:
Original geschrieben von Zoulhunter
Ich meinte das eigentlich so: in einer Talk Runde hat mal ein Politiker gesagt, er verstehe nicht wieso Menschen stolz sind, Deutsche zu sein, bzw. Stolz auf Deutschland. Denn sie haben ja für dieses Land eigentlich gar nix getan. Das seien eigentlich nur die Politiker. Dies stimmt im gewissen Sinne.
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Hoi, wenn das *so* gesagt wurde, ists doch wirklich peinlich. So koennen ja auch die Kuenstler argumentieren, dass ja eigentlich sie die *Kulturschaffenden* sind, und die Politiker sind eben das Veraltungspersonal usw. - find ich leicht bekloppt.
Zitat:
Zum letzten Beitrag von toolsche: also ehrlich, die vergangenheit sollte man, kann man, und darf man nicht einfach so aus dem gedächtnis löschen. ich glaube, was die Geschichte angeht, so sollte das noch lange in Erinnerung bleiben.
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Full Ack. Da wird immer gleich gerne persoenliches "Schuldbewusstsein" assoziiert, was imo nur dazu dienen soll, wirklich Erinnerungsstreichung zu verordnen. Es gibt nen Unterschied zwischen dem Bewahren von historischem Wissen mit dem Zweck, eine Wiederholung auszuschliessen. "Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist gezwungen, sie zu wiederholen", oder so aehnlich, das gilt fuer alle Laender, btw. -
Zitat:
Denn ich glaube, in nächster Zeit wird Deutschland eine multi kulturelle Ebene sein, wenn es das nicht schon ist.
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Dein Wort in Gottes Gehoergang  Im Ernst, das ist es, und da liegt noch viel im Argen, was das Bewusstsein angeht....
Zitat:
fühle mich aber total als Deutscher.
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wie fuehlt sich das eigentlich an?
(ja, war als Joke gedacht, aber wenn ich so drueber nachdenke, wuerds mich doch interessieren. Auch dieses "Stolz ein Deutscher zu sein", kriegt man das, wenn man an der Maschine steht und Wertarbeit made in Germany abliefert? Oder seinen wohlgeratenen Kindern Schillerballaden vortraegt? Ja, ich bin boshaft, aber kulturell bemittelt bin ich imo schon und gerne, an der Maschine deutsche Wertarbeit produziert hab ich auch schon, nur faellt mir das schwer mit "Nationalstolz" zu verknuepfen... Outet sich ein Betroffener?)
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25. 08. 2001, 09:14
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#20
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Überall und nirgends
Beiträge: 15
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das meine ich, man muß sich hier für jeden kleinen Buchstaben, den man geschrieben hat, rechtfertigen
Füati mitanand
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25. 08. 2001, 09:48
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#21
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.411
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Ups?
War ueberhaupt nicht so gemeint.... Ich bin in fast allen Punkten deiner Meinung und dein Post gab mir nur Anlass, diese Frage am Schluss meines Posts zu stellen, das war in keiner Weise als Vorwurf oder "rechtfertige dich" gemeint.
Nix fuer ungut,
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25. 08. 2001, 09:54
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#22
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Überall und nirgends
Beiträge: 15
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Na gut, fühlte mich halt ä bissel unverstanden
*mal-nett-zu dir-rüberwink*
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25. 08. 2001, 09:57
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#23
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Retro Fan
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: Angel Island
Beiträge: 1.511
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Muss ich auch mal meinen kommentar dazu geben...
Also ich kann nur Stolz auf etwas Sein, was ich auch selbst erreicht habe. z.B dass ich demnächst hoffentlich Abi mache. Ich bin nur in diesem Land gebohren worden, habe dieses Land nicht aufgebaut und auch nicht kreiert. Wie kann ich dann Stolz darauf einen?
Also ob jemand Stolz auf sein Land ist oder auch nicht muss ja jeder mit sich selbst ausmachen. Solange er es mit seinem Stolz nicht übertreibt. Wenn ich die Glatzköpfe mit ihren übertriebenen Nationalbewustsein sehen ist dies hösten eine Schande. Wie können gerade solche Leute Stolz sein. Diese Repräsentieren auf keinen Fall dieses Land!!
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26. 08. 2001, 19:26
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#24
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krasser Freak
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: ./home/djd
Beiträge: 610
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mal im ersnt: ich hab gar kein problem damit zu sagen das ich stolz darauf bin ein deutscher zu sein. natürlich waren die ersten 50 jahre des letzten jhr.s vornehm gesagt "nicht unsere glanzstücke" gewesen. und was ist mit den 2000 jahren davor? schlacht im teuteburger wald, industrialisierung, einführung des sozialsystems durch bismark, wiedervereinigung | |