gulli:board Logo

Anzeige


  Thema geschlossen
bertolt
kapituliert
 
Benutzerbild von bertolt
 
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.684
Auch der Nationalstolz anderer Länder ist falsch und keine Legitimation für den deutschen.
Es gibt keinen ernstzunehmenden Grund, sich selbst über seine nationale Zugehörigkeit zu definieren, weder in Deutschland noch anderswo.

bert.
Alt 30. 08. 2001, 10:24 bertolt is offline #26
DJD.
krasser Freak
 
Benutzerbild von DJD.
 
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: ./home/djd
Beiträge: 611
:r und warum soll der nationalstolz anderer länder falsch sein?
Alt 30. 08. 2001, 17:41 DJD. is offline #27
frdante
Mitglied
 
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 71
Zitat:
Wenn ich die Glatzköpfe mit ihren übertriebenen Nationalbewustsein sehen ist dies höchstens eine Schande. Wie können gerade solche Leute Stolz sein. Diese Repräsentieren auf keinen Fall dieses Land!!

jau

finde eher leute wie unser Außenminister der damals Polizisten verprügelt hat oder unsere lieben linken die meinen auf den Chaos Tagen alles kaputt hauen zu müssen können unser land beser vertreten ... lol


Ich denke für einen "rechten" ist sowas ein tritt ins gesicht... solange es sowas gibt wirds auch rechte geben ....


Außerdem dank ich daß ich sogar auf meine Arschhaare stolz sein kann wenn ich will, auch wenn ich nix dafür kann daß sie so schön lockig sind (keine Pflegeprodukte, echt nich).


Als ich in den USA war hab ich Ami Flaggen an den Häusern gesehen ....
Hier noch nie ( außer bei der WM ).
Und die Amis waren wohl nich besser.
Also wenn man Nationalstolz tolleriert, dann auch den deutschen.


Außerdem finde ich :
Im namen der tolleranz dürfen wir die intolleranten nicht tollerieren.

bye
Alt 30. 08. 2001, 19:28 frdante is offline #28
PeterPanter
Mitglied
 
Benutzerbild von PeterPanter
 
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 663
Toll!Toll!Toll!

Seit ich woanders gesehen habe, wie *rschlöcher ihren Nationalismus ausleben,
will ich das hier auch dürfen!
Und wer etwas dagegen hat ist -na ihr wisst schon: 'intollerant'.

Na toll, dann bin ich's doch gerne

PeterPanter
Alt 30. 08. 2001, 19:57 PeterPanter is offline #29
k.u.b.
Tod und Barschel
 
Benutzerbild von k.u.b.
 
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Schweiz
Beiträge: 40
Zitat:
Original geschrieben von PeterPanter

Seit ich woanders gesehen habe, wie *rschlöcher ihren Nationalismus ausleben,
will ich das hier auch dürfen!
Und wer etwas dagegen hat ist -na ihr wisst schon: 'intollerant'.
Na toll, dann bin ich's doch gerne

Hi,
dem schliesse ich mich an.
dazu gibts n prima Zitat von i.Ehrenburg (1891-1967):
"Nationalismus ist der erste naive Gedanke des Dummkopfes
und der letzte Schlupfwinkel des Gauners."

@DJD.:
Zitat:
Original geschrieben von DJD.

und was ist mit den 2000 jahren davor? schlacht im teuteburger wald, industrialisierung, einführung des sozialsystems durch bismark, wiedervereinigung (ok, war danach) etc...
in den 2000 jahren davor gab es kein Deutschland...das fing erst anfang des 19.Jhds. an,
als die Fürstentümer langsam out waren und Preußen in wurden.
Bismarck hat das Sozialsystem nur eingeführt, damit die Sozis nicht soviel Zulauf bekamen.
Und die Industrialisierung? Wer kann denn darauf stolz sein? Der ausgebeutete Arbeiter? Die Zerstörte Umwelt?
Auf die Zwangseingemeindung der DDR will ich jetzt gar nicht weitereingehen...
Alt 30. 08. 2001, 20:38 k.u.b. is offline #30
k.u.b.
Tod und Barschel
 
Benutzerbild von k.u.b.
 
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Schweiz
Beiträge: 40
Zitat:
Original geschrieben von frdante

finde eher leute wie unser Außenminister der damals Polizisten verprügelt hat oder unsere lieben linken die meinen auf den Chaos Tagen alles kaputt hauen zu müssen können unser land beser vertreten ... lol

Hi,
[ ] Du beziehst Deine Informationen über die Chaostage nicht aus der Bildzeitung.
[ ] der Staat Staat hat das Gewaltmonopol

SCNR
Alt 30. 08. 2001, 20:44 k.u.b. is offline #31
hirnlos
 
Beiträge: n/a
kann man auch darauf stolz sein als junge/maedchen zur welt zu kommen?
Alt 31. 08. 2001, 00:59 #32
bertolt
kapituliert
 
Benutzerbild von bertolt
 
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.684
Zitat:
Original geschrieben von DJD.:

und warum soll der nationalstolz anderer länder falsch sein?
Weil es, wie schon gesagt, keinen Grund gibt, sich über die Zugehörigkeit zu einer Nation zu definieren.
Weil ich ja im Philosophie-Forum schon mal ein (längeres) Zitat reingetippt habe, erlaube ich mir an dieser Stelle ein kleines c&p:
Zitat:
Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verräth in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz seyn könnte, indem er sonst nicht zu Dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen theilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn: hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Thorheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.

A.Schopenhauer (1851)

Gruß.

b.
Alt 31. 08. 2001, 02:22 bertolt is offline #33
TheSilencer
Dipl. Blaumacher
 
Benutzerbild von TheSilencer
 
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.097
Sieger schreiben Geschichte(...) [oder] Zur Solidarität gezwungen(...)

Hallo Zusammen !

Nun, da ich dieses Thema ganz interssant finde muss ich unbedingt auch mal meinen Senf dazu geben ;-)

Immer wieder höre ich den Satz "Bist du stolz ein Deutscher zu sein..." und im Hintergrund den unhörbaren Zusatz "...oder bist du keiner von diesen Nazis". Nun was ich damit sagen will ist, dass dieses Frage, die Frage nach dem "Rechtsradikalsein" geradezu einschließt und das finde ich traurig.

Doch wenn ich mich so umschaue und dagegen andere Länder betrachte, in denen Menschenrechte mit den Füßen getreten und Menschen mit anderer Religion eingesperrt werden, dann kann ich diesen Satz nur Bejahen !

Gerade habe ich zu Beginn in diesem Thread gelesen (Juni 2000), das ein User, wenn er denn Nazi Geschwätz hier lesen würde [*VomThemaAbweich*], das melden möchte. Und bei dem Gedanken daran, was für ein Mensch das sein muss musste ich ehrlich gesagt ein bischen Schmunzeln. Wir nehmen uns das Recht heraus Nazis generell als schlecht zu bezeichnen. Egal wo man hinkommt, Nazis sind grundsätzlich schlechte Menschen, sind Abschaum oder sogar Monster. Kindern aus "normalen Familien" wird das schon mit in die Wiege gelegt, damit sie später ja nicht vom Gegenteil reden. Dennoch vergessen wir zu leicht das Nazis Menschen sind. Sie sind sogar noch Großväter und Großmütter ! Daher fällt es den meisten schwer die obige Frage mit "JA" zu beantworten, denn sie wissen genau, das sich in ihrer Familie mindestens ein Mensch befindet / befunden hat, der sich eben zur Spezies der Nazies zählen lässt.

Die Sieger schrieben und schreiben immer noch Geschichte, und so wird es auch in Zukunft sein. Unsere uns aufgezwungene Solidarität gegenüber Fremden und Ausländern macht uns nicht gerade zu besseren Menschen. Die Antwort "NEIN" auf die Frage ist eine Entblößung und das "JA ich bin stolz..." ist wie eine Zustimmung zum Rassiusmus und Nationalsozialismus.

Ich bin nicht Rechts eingestellt, aber ich finde es sehr sehr schade, dass wir uns jene Frage überhaupt stellen müssen....
Alt 03. 09. 2001, 18:06 TheSilencer is offline #34
bertolt
kapituliert
 
Benutzerbild von bertolt
 
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: SDF
Beiträge: 1.684
Zitat:
Original geschrieben von TheSilencer
Doch wenn ich mich so umschaue und dagegen andere Länder betrachte, in denen Menschenrechte mit den Füßen getreten und Menschen mit anderer Religion eingesperrt werden, dann kann ich diesen Satz nur Bejahen !

Das ist also der Grund für dich, stolz auf Deutschland zu sein. Andererseits weigerst du dich, Anhänger einer extrem menschenverachtenden Ideologie als schlecht zu bezeichnen. Findest du das nicht auch ein wenig absurd?
Ich jedenfalls würde mir wünschen, daß sich mehr Leute »das Recht herausnehmen, Nazis als schlecht zu bezeichnen«.

Zum Thema »Stolz auf Dtl.« rufe ich zum letzten Mal in die Runde:
ES GIBT KEINEN GRUND, AUF SEINE HERKUNFT STOLZ ZU SEIN!

b.
Alt 03. 09. 2001, 19:33 bertolt is offline #35
qope
_> spritzbestecksammler
 
Benutzerbild von qope
 
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: _> cayman isles
Beiträge: 392
In meinen Augen sind Nationalsozialisten ganz einfach ... DUMM. Sorry, mehr fällt mir dazu nicht ein. Glaub mir, ich kenne relativ viele, war mit dnen auf der Grundschule etc. und ich weiß daß sie geblendet worden sind. Ich hab mich versucht mit einem zu unterhalten. Es ist der reinste Witz. Er wollte mir erzählen, daß ja nicht alles schlecht gewesen ist im 3. Reich etc. Er hat ja auch Recht, bis auf die Vergasung von Millionen Juden und das opfern von hunderttausend Jugendlichen war doch alles toll. So ein Müll.

Nazis sind meistens Leute, die von ihrer Familie nicht die Liebe und Zuneigung bekommen, die sie brauchen. Darum treffen sie sich dann und wollen "saufen". Einer kommt dann mit ner neuen coolen Masche an: "Ey, Sieg Heil *froi*" und so fängt der ganze Scheiss an. Klignt zwar sehr Banal aber so habe ich das mitbekommen, mit meinen Bekannten.

Wer stolz ist, ein Deutscher zu sein ist stolz auf die historischen Ereignisse dieses Landes und die sind nunmal zum größten Teil scheisse. Ich würde lieber sagen, daß man froh sein sollte, ein Deutscher zu sein, denn welches anderes Land versucht soviele Leute wie möglich noch finanziell aufzufangen ? Wir können dankbar sein für die Aktionen in den 68ern, denn durch diese Demonstrationen ist unser Staat zu einem der liberalsten der Welt geworden.
Alt 03. 09. 2001, 21:41 qope is offline #36
TheSilencer
Dipl. Blaumacher
 
Benutzerbild von TheSilencer
 
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.097
Nun diese Reaktion habe ich durchaus erwartet!

Natürlich sollte man meiner Meinung nach zwischen Menschen unterscheiden, die einerseites sich kleiden wie ein Nazi und an jeder Ecke Ausländer anmachen und zwischen jenen die auf "legalem" Wege ihre Meinung vertreten. Sobald jemand sagt das er "Rechts" ist wird er doch gleich mit "Nazi" in Verbindung gebracht und genau das ist so falsch !

Zudem sollte man vorsichtig sein was man sagt: Wirklich extrem eingestellten Menschen (Also die, die ich zuerst erwähnt habe) sollte man nicht mit Ablehnung und Beschimpfungen entgegentreten, sondern vielmehr die Gründe warum sie diesen Weg der Selbstdarstellung gewählt haben suchen, z.B. aus einer familiären Situation heraus. Dann kann man helfen. Ablehnung und Beschimpfung verstärkt diese Gruppierungen nur noch weiter.
Alt 03. 09. 2001, 22:19 TheSilencer is offline #37
emmet
Grenzgänger
 
Benutzerbild von emmet
 
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Grenzgebiet
Beiträge: 297
Wie in vorigen Beiträgen bereits erwähnt gibt es KEINEN GRUND für eine Nationalzugehörigkeit "Stolz" zu empfinden.

Wenn die Aussage lauten würde: "Ich bin froh Deutscher zu sein" gäbe es keine Einwände. Das Wort Stolz impliziert aber, daß es sich um etwas handelt, das durch eigene Leistung geschaffen wurde. Dies ist aber nicht der Fall... (Wie schon vielfach erwähnt)

Eine "bessere" Aussage wäre z.B.: "Ich empfinde Hochachtung vor den Leistungen des deutschen Staates". Hier kann man auch begründen WARUM dies (nicht) der Fall ist.

Ich bekenne: "Ich bin (im Moment) froh, in Deutschland zu leben, und empfinde durchaus Hochachtung vor einigen politischen Leistungen (z.B. Fischers Friedensbemühungen in Nahost)"

Dies ist erstens eine (wie ich finde) begründbare Aussage, und zweitens Meilenweit von der Aussage "Ich bin Stolz ein Deutscher zu sein" entfernt...
Alt 04. 09. 2001, 07:14 emmet is offline #38
delgardo Spender
Subversives Element
 
Benutzerbild von delgardo
 
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 909
Die ganze Diskussion über den Begriff "Stolz" erübrigt sich, da "Stolz" ein leerer Begriff ist, er also weder Inahlt noch Aussagekraft hat. ("Ich freue mich, dass ..." tut's doch völlig)

Warum also diese Diskussion?

Wenn jemand sagt, er sei stolz auf etwas (respektive sich selbst), dann freut er sich, dass, seiner Meinung nach, etwas richtig gelaufen oder ganz toll geworden ist. Und zwar etwas, das er selbst vollbracht hat. (Z.B. Besteigung des K2 etc.)
Darum ist es blödsinn zu sagen, jemand sei auf seinen Nationalität stolz. Was hat er denn dazu beigetragen?? Genau so ist es mit Sportlern ("Ich bin stolz auf UNSEREN Michael Schumacher"). Wie geht das? Was hat derjenige zu Schumachers Sieg beigetragen?

Ich bin auf die Antworten gespannt!

Delgardo
Alt 04. 09. 2001, 14:48 delgardo is offline #39
TheSilencer
Dipl. Blaumacher
 
Benutzerbild von TheSilencer
 
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.097
Angry

@delgardo

Gut, danke ...ich denke wir haben es jetzt alle verstanden nach dem 3 Leute das gleiche gesagt haben.

Aber warum dieses User Pic ? Wenn ich eins nicht ausstehen kann, dann sind das Rechtsradikale und noch viel mehr dieses Linksradikalen Vollidioten...
Alt 04. 09. 2001, 15:49 TheSilencer is offline #40
palmuser007
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
 
Benutzerbild von palmuser007
 
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 1.902
Ich bin erst jetzt auf diesen Thread gestoßen und habe mich beim Durchlesen immer wieder gefragt, wie ich mein Gefühl umschreiben soll. Schließlich dreht sich ja alles um die Definition des Wortes "stolz".
Die Umschreibungen "ich freue mich" oder "ich bin froh" alleine erscheinen mir persönlich nicht richtig passend, da ich mit "stolz" immer eine gewisse Leistung verbinde. Ob jetzt eigene, oder fremde sei dahingestellt. Schließlich kann man ja auch "stolz" auf einen Erfolg z.B. beim Fußballspiel sein, wenn man die ganze Zeit auf der Bank saß. Man war ja mit in der Mannschaft.
Bei meinem Urlaub in Tansania wurde mir Respekt entgegengebracht, weil vor 100 Jahren Deutsche dort eine Eisenbahnstrecke gebaut haben, die jetzt immer noch in Betrieb ist.
Damit hatte ich zwar absolut nix zu tun, aber in gewisser Weise hat es mich gefreut, daß diese positiven Eigenschaften, die den Deutschen zugesprochen werden (deutsche Wertarbeit) auf mich übertragen wurden.
Es vermischen sich also die Anerkennung einer Leistung durch "Außenstehende", die aufgrund der Nationalität auch auf mich übertragen wurde, mit meinem Respekt für diese Leistung anderer Personen.
Insofern kommen hier die von anderen schon erwähnten "Grundlagen" des Stolzes zusammen: Leistung und deren Anerkennung. Diese werden lediglich durch die Gemeinsamkeit der Nationalität auf andere übertragen.
In sofern definiert sich mein Verständnis aus Nationalstolz nicht aus sich selbst heraus, sondern immer durch die Anerkennung anderer Nationen.
Ist zwar mit Logik nicht vollständig nachvollziehbar aber wann ist das mit Gefühlen schon so?
In gewisser Weise bin ich auch "stolz", daß es deutsche Ingenieure waren, die Raketen entworfen haben, die zum Mond fliegen konnten. Daß diese Raketen auch im Krieg eingesetzt werden können ist halt die andere Seite der Medalie.
Und weil ich gerade dabei bin: Es gab sicherlich auch im dritten Reich positive Aspekte für die damals Lebenden. Auch hier wieder ein persönliches Beispiel: In Marokko wurde ein Hackenkreuz auf unser Auto gemalt (in den Staub). Wir waren sehr geschockt, aber es wurde uns erklärt, daß das eine Anerkennung war für die Befreiung Marokkos von Frankreich durch die Deutschen.
Alles sehr kompliziert!

Um wieder zur Ausgangsfrage zurückzukehren:
Wenn jemand sagt er wäre stolz ein Deutscher zu sein, würde ich nach den Gründen für diese Einstellung fragen. Ich bin auch der Meinung, daß man nicht einfach nur deswegen Stolz auf irgendeine Nation sein kann, weil man eben gerade zufällig in diese geboren wurde. Wie oben schon erwähnt: Es hat immer mit gegenseitigem Respekt zu tun.
Alt 04. 09. 2001, 16:40 palmuser007 is offline #41
qope
_> spritzbestecksammler
 
Benutzerbild von qope
 
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: _> cayman isles
Beiträge: 392
@The_Silencer: Was nimmst du dir hier bitte raus ? Als erstes willst du hier versuchen Nazis zu resozialisieren. Das ich nicht Lache. Selbst Christoph Schlingensief hat versucht mit seiner Naziline-Aktion etwas in der Richtung zu bewegen ... Fehlanzeige.
Aber das frechste ist jawohl jmd., der ein Logo von Ernesto Guevara Lynch de la Serna (Oder auch Ché gennant *klugscheissen off*) als linken Vollidioten zu diffamieren. Sachmal tickst du noch ganz richtig ? Nur weil du mit Freude deinen lieben Herr Stoiber mit der Wahl der CSU unterstützt sind alle anderen Anderseingestelleten Leute gleich Vollidioten ? Uiii, wenn das mal nicht stark nach Faschismus stinkt. Ich bin Links, zwar nicht radikal aber Links und glaub mir ICH hab mir lange überlegt, warum ich mich für diese Einstellung entschieden habe. Ich will hier ja nicht einen auf Oberschlau machen, aber wenn mich hier jmd. beleidigt, der soeinen irsinnigen Versuch der resozialisierung von Nazis auchnur für möglich hält, finde ich, daß du mal über Sachen länger nachdenken solltest und nicht nur immer dies Informationen weiterplapperst, die dir durch deine tägl. Bildzeitung eingetrichtert werden.

P.S: Dipl. Blaumacher = Arbeitslos = Schröderhasser = Rechts ?
Alt 04. 09. 2001, 18:26 qope is offline #42
TheSilencer
Dipl. Blaumacher
 
Benutzerbild von TheSilencer
 
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.097
Unhappy

*G*

Du hast das wohl Mißverstanden ;-)
Ich habe nicht von "Resozialisierung der Nazis" gesprochen, sondern davon, dass vergessen wird das Nazis auch nur Menschen sind/waren. Schau nochmal nach !

Deine politische Einstellung ist mir ehrlich gesagt scheiss egal !

[...], finde ich, daß du mal über Sachen länger nachdenken solltest und nicht nur immer dies Informationen weiterplapperst, die dir durch deine tägl. Bildzeitung eingetrichtert werden.[...]

Zu deiner Information: Ich lese keine Bildzeitung, sondern bevorzuge Zeitungen mit Informationsgehalt. Deine Lesegewohnheiten kenn ich ja nicht ! Und wie schon erwähnt, ohne länger darüber nachdenken zu müssen, bleibe ich bei meiner Einstellung das "Linke" egal wie "Link" *g* sie sind, generell mit "Rechts-Orientierten" Menschen gleich zu setzen sind. Wobei ich hinzufügen muss, dass die Einstellung so mancher "Linker" mich tierisch ankotzt. Zu deiner Antwort möchte ich nochmal sagen, dass ich mir sehr wohl eigene Gedanken mache und bei meiner Meinungsbildung keine Medien reinziehe die der Bildzeitung ähneln. Ich habe meine eigene Meinung und weiß diese auch zu vertreten.
Alt 04. 09. 2001, 18:38 TheSilencer is offline #43
qope
_> spritzbestecksammler
 
Benutzerbild von qope
 
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: _> cayman isles
Beiträge: 392
*löl*

Jo, und du musst dann allerdings auch damit rechnen, daß ich dich aufgrund deiner fehlenden Toleranz auch mit Faschisten auf eine Ebene stelle.

[...]Wirklich extrem eingestellten Menschen (Also die, die ich zuerst erwähnt habe) sollte man nicht mit Ablehnung und Beschimpfungen entgegentreten, sondern vielmehr die Gründe warum sie diesen Weg der Selbstdarstellung gewählt haben suchen, z.B. aus einer familiären Situation heraus. Dann kann man helfen.[...]

Hmm, ab dem Moment wo du Menschen auf soeiner Art und Weise hilfst, versuchst du ja auch sie zu resozialisieren. Oder meinst du, daß Leute z.B Obdachlosen aus Spass helfen ? Sie verfolgen ja auch das primäre Ziel sie auf die richtige Bahn zu bringen.

By the way. Den Nazis sollte erstmal klar werden, daß Gedankengut im Sinne von: "Die scheiss Ausländer nehmen mir meinen Arbeitsplatz weg, obwohl ich den doch eigentlich haben sollte, weil ich Deutscher bin" ziemlich daneben ist und es an ihnen liegt, wenn sie nunmal zu faul sind ihren Arsch mal zu Arbeitsamt zu bewegen.
Alt 04. 09. 2001, 19:29 qope is offline #44
TheSilencer
Dipl. Blaumacher
 
Benutzerbild von TheSilencer
 
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.097
Zitat:
By the way. Den Nazis sollte erstmal klar werden, daß Gedankengut im Sinne von: "Die scheiss Ausländer nehmen mir meinen Arbeitsplatz weg, obwohl ich den doch eigentlich haben sollte, weil ich Deutscher bin" ziemlich daneben ist und es an ihnen liegt, wenn sie nunmal zu faul sind ihren Arsch mal zu Arbeitsamt zu bewegen.

LOL Jetzt muss ich aber laut lachen, denn das was du jetzt tust, zeigt mir das du keine Argumente mehr hast und Klischees von Randgruppen hier vorzubringen ist total daneben.

So Leute wie dich kenne ich zur Genüge:

Für dich ist ein Rechter grundsätzlich...

... ein Glatzkopf mit Springerstiefeln, der Bier säuft, arbeitslos ist und jede Möglichkeit wahrnimmt um die Ausländer für seine schlechte Situation verantwortlich zu machen !

Stimmts oder hab ich Recht ? ;-)

--

Wenn ich mich in der Linken Szene so umschaue dann kann ich auch einige Klischees aus der Mottenkiste herauskramen.

Glaubst du nicht das es auch Menschen gibt, die sich weiterentwickeln können ? Ich glaube zumindest, wenn das mit den Verboten rechtsradikaler Parteien und unserer tollen Ausländerpolitik so weitergeht, dann werden wir hier in Deutschland eine ganz andere Form von Nazis bekommen, da bin ich mir sicher ..."[...]und das ist auch gut so[...]" !
Alt 04. 09. 2001, 19:40 TheSilencer is offline #45
qope
_> spritzbestecksammler
 
Benutzerbild von qope
 
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: _> cayman isles
Beiträge: 392
@Users: Sorry, für die Private Diskussion.

@TheSilencer:

[...] Für dich ist ein Rechter grundsätzlich ... ein Glatzkopf mit Springerstiefeln, der Bier säuft, arbeitslos ist und jede Möglichkeit wahrnimmt um die Ausländer für seine schlechte Situation verantwortlich zu machen ! [...]

Das mit dem Biertrinken hat nichts mit dem Alkoholgenuss ansich zu tun, sondern vielmehr damit, daß genau in solchen Situationen rechte Propaganda betrieben wird. Und da man sich immer gerne neue "starke" Freunde macht, wird man schonmal schnell zum Mitläufer.

Erklär mir mal bitte, warum Ausländer bei Nazis so verhasst sind ? Weil sie hier etwa eine Chance bekommen und für wenig Stundenlohn nahezu jede Arbeit machen und die Faulpelze denken, sie würden aufgrund ihrer Nationalität gleich den Kaviar hinterhergeworfen bekommen ? Neeeiiiiin. Oder vielleicht, weil sie ziemlich stark pauschalisieren: "Ausländer ? Verbrecher !". Natürlich gibt es solche und solche Rechte, aber eines haben sie gemeinsam: Hass gegen Ausländer. Auf welche Art und Weise sie diese präsentieren liegt an ihrem sozialen Umfeld.

Es macht also einmal *zack* un schwupps ist ein neuer Nazi geboren. Oder wie stellst du dir das vor ?

Für mich gibt es momentan keine perfekte Partei, die ich wählen würde, wenn ich könnte. Meine Einstellung sieht so aus, daß wir stärker strafällige Ausländer auch ausweisen sollten, ohne Rücksicht. So wie es in nahezu jedem anderen Land praktiziert wird. Aber das ist ein anderes Thema.

P.S: Für mich gibt es keinerlei Bedürfnis, Monstern zu helfen, die einen farbigen Mann zu Tode treten und diese Tat mit seiner anderen Nationalität rechtfertigen wollen. Alle anderen sind einfach zu dumm. Aber warum Dummen helfen, wenn die Gesellschaft sowieso schon voll ist mit Leuten, die zu dumm zum Aus-dem-bus-gucken sind.

Hört euch mal "Samy Deluxe - Weck mich auf" an, auch wenn HipHop nicht jedermanns Sache ist. Die Lyrics sind beschreiben genau daß, was in diesem Staat zurzeit abläuft.
Alt 04. 09. 2001, 20:10 qope is offline #46
TheSilencer
Dipl. Blaumacher
 
Benutzerbild von TheSilencer
 
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 1.097
[quote]Für mich gibt es momentan keine perfekte Partei, die ich wählen würde, wenn ich könnte. [quote]

Hmm das geht mir ganz genauso. Jede Partei hat irgendwie Dreck am Stecken oder gibt Verpsrechen die sie nicht halten können, traurig aber wahr !

Was Ausländer betrifft habe ich auch eine problematische Einstellung dazu: Einerseits gibt es jede die in unser Land kommen um eine richtige Beschäftigung anzunehmen und natürlich so die Konjungktur ankurbeln. Aber nicht zu vernachlässigen sind die, die nur kommen um hier mit Schwarzarbeit ihr Geld zu machen und sich möglichst nicht in unser soziales Netz einzufügen. (Ich weiß, das artet jetzt ziemlich aus mit dem Thema, aber ich finde das muss sein !) Wenn ich von ausländischen Mitbürgern (Schreiben wir mal polit. korrekt) höre, die ihre Religion in unser Land tragen und hier Kirchen bauen und dann auch noch hier mit Tüchern zugehängt herumlaufen dann könnt ich ehrlich gesagt kotzen, weil es mich stört ! Das hat nichts mit Rechtsradikalsein zu tun !!!!

Ich habe mich letzte Woche während eines Lehrgang mit einem "Linken" unterhalten. Der Typ war mir zwar ziemlich unsympatisch, dennoch habe ich aber deutlich herausgehört das er auch Probleme mit der steigenden Zahl der Ausländer hat. Für mich war das eine sehr positive Erfahrung, da ich immer dachte alle "Linken" seien so weltoffen und solidarisch. Ha und dann sowas !

Was mir noch besonders aufgefallen ist, als du von straffälligen Ausländern geredet hast, war das viele Rechtsradikale ihre Argumente in diese Richtung konzentrieren und behaupten Ausländer seien die überwiegenden Straftäter. Von "Linken" wird das zurückgewiesen...
Aber eine 1997 veröffentlichte Polizeistudie Namens "Emma" begräftigt diese Tatsache: Ausländer, besonders Türken und Italiener sind die überwiegenden Straftäter in Deutschland. Das ist natürlich gutes Futter für die Rechten, aber dem wäre nur noch hinzuzufügen das viele Polizeistudien überhaupt nicht veröffentlich werden.

*Lange Rede kurzer Sinn*

Wir sollten uns endlich eingestehen das wir ein Problem mit der Ausländer Politik unseres Landes haben. Aber auf der Basis von gröllenden, ausländerfeindlichen und gewalttätigen Rechtsradikalen lässt sich dieses Problem leider nicht lösen. Dazu bedarf es Intelligenz.

Leider ist unsere Vergangenheit von ganz anderen Dingen belastet, sodass dieses Problem sicherlich aus Sicht der Politk keine Lösung erfahren wird.
Alt 04. 09. 2001, 20:51 TheSilencer is offline #47
qope
_> spritzbestecksammler
 
Benutzerbild von qope
 
Registrierungsdatum: May 2000
Ort: _> cayman isles
Beiträge: 392
Joup. That's the point. Unsere Politiker wagen es nicht einen Schritt in die Richtung zu gehen und genauso mit Ausländern umzugehen wie es in anderen Ländern momentan "üblich" ist, da sie dann sofort in das Kreuzfeuer sämtlicher europäischer Zeitungen geraten würden, aufgrund unserer Vergangeheit 1933 - 1945. Das Problem vieler Leute ist, daß sie sich einfach Informationen eintrichtern lassen, ohne sich darüber zu informieren. In der Blöd-Zeitung steht mal wieder eine reisserische Story, die dank unserem überwiegend dummen Volk auchnoch ohne jegliche Hintergedanken weitererzählt wird.

Ich erinnere nurmal an die Schlagzeile 1973 (so um den Dreh) als die Bildzeitung in ihrer Ausgabe ausdrücklich auf das politische "Beseitigen" von Rudi Dutschke hingewiesen hat, da es ja sonst, laut Blöd, zu einem Bürgerkrieg in Deutschland kommen würde. Noch in der gleichen Woche wurde Rudi Dutschke durch ein Attentat eines Rechtsextremisten schwer verwundet, woran er auch 2 Jahre später starb. Das mal zum Thema: "Macht der falschen Medien"
Alt 04. 09. 2001, 21:13 qope is offline #48
palmuser007
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
 
Benutzerbild von palmuser007
 
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 1.902
Zitat:
Original geschrieben von TheSilencer
Wenn ich von ausländischen Mitbürgern (Schreiben wir mal polit. korrekt) höre, die ihre Religion in unser Land tragen und hier Kirchen bauen und dann auch noch hier mit Tüchern zugehängt herumlaufen dann könnt ich ehrlich gesagt kotzen, weil es mich stört ! Das hat nichts mit Rechtsradikalsein zu tun !!!!
Also das kann ich ich absolut nicht nachvollziehen! Wieso sollten ausländische MitBÜRGER (es sind Bürger, nicht irgendwas anderes) in ihrem Grundrecht der freien Religionsausübung eingeschränkt werden? Du hättest wohl gerne, daß alle Bürger gleich aussehen. Am besten Uniform, oder was? Mit solchen Ausgrenzungen fängt es an! Darf ich jetzt auch keine Jeans mehr tragen, weil es Dich ankotzt?
Ganz egal wie man selber zur Religion steht und auch ganz unabhängig von der Religion, muß man doch jedem anderen das Recht zugestehen sich so zu geben wie es ihm/ihr gefällt.
Ich z.B. glaube nicht an Gott, fühle mich aber der christlichen Ethik verbunden, weil ich damit aufgewachsen bin und sie von Toleranz geprägt ist. Was gibt mir denn das Recht anderen zu sagen an was sie glauben sollen oder was sie anziehen sollen?

Und jetzt noch was zum Thema Ausländerpolitik:
Bloß weil es alle anderen so machen, machen wir es auch so? Das ist das typische Kinderargument "die anderen dürfen auch, warum ich nicht".
Wäre es nicht toll, wenn Deutschland vielleicht eine eigene Lösung finden würde, bei der die Menschenrechte der Zuwanderer und die Interessen der Deutschen gewahrt werden?
Das wäre etwas, worauf man stolz sein könnte.
Womit wir wieder beim Thema wären.

Geändert von palmuser007 (05. 09. 2001 um 09:25 Uhr).
Alt 05. 09. 2001, 09:19 palmuser007 is offline #49
Scorpio
Pieks!
 
Benutzerbild von Scorpio
 
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: My home is in Kassel
Beiträge: 386
Hi Leutz,

amüsiert verfolge ich schweigend im Hintergrund diese Diskussion. Warum bloss habe ich gewusst, das es darauf hinauslaufen würde, das sich zwei-oder mehr- Leute die Köpfe wegen (Neo)-Nazis einschlagen?.
Geht es hier überhaupt noch um die Fragestellung? Einer versucht den anderen zu massregeln, ihr seid schon Klasse, Leute.

Meine Meinung dazu: ja, ich bin stolz, Deutscher zu sein -machmal...
Ich bin stolz darauf, dass Deutschland als hochtechnisiertes Land, dass zu den reichsten der
Erde gehört, sich manchmal dazu erbarmt, anderen Ländern-in welcher Form auch immer-
zu helfen; bis das beschlossen ist, vergehen Äonen, ich weiss.

Ich bin stolz darauf Deutscher zu sein, weil Deutschland schön ist: die Landschaft, das Leben ist hier recht angenehm möglich, wenn man sich an die Spielregeln hält, aber das ist überall
und in jedem Bereich so.

Ich war vor kurzem in Urlaub: Nein, um Gottes willen, da war ich nicht stolz.
Überhebliche, arrogante, Deutsche, wohin man schaut ( nein, ich war nicht auf Mallochka, oder auf Fochtewentuhra oder Krann Kenachia..)

Die werden ja nur noch von Amis getoppt.

Es ist doch scheissegal wo man geboren wurde, ich kann doch auch nix dafür, das ich in D. geboren wurde.

Und zum Thema Nazis: wie erklärt ihr euch, das die weitaus grösste Zahl der Neos aus der ehemaligen
Täterä kommt? Hä? Von den Deutschen also, die uns vor kurzem als Klassenfeind bezeichnet haben und sogar ihre eigen Leute and der Grenze erschossen, um sie vor dem bösen Klassenfeind zu schützen? (Bevor wieder einer rumkotzt: ich bin an der dt.-dt. Grenze aufgewachsen-auf der richtigen Seite Gott sei Dank, ich durfte oben beschriebenes mitansehen)

Äh, sorry, was für Deutsche sind das denn nun? Dürfen die auch stolz sein? Auf was?
Zum Thema Ausländer:
Ja, was sind die denn nun: Ausländer? ausländische Mitbürger? Gäste?

Doppelte Staatsbürgerschaft? Sind die Politiker völlig bekloppt? Wo gibts denn sowas?
Die Vorzüge geniessen, aber die Pflichten nicht tragen wollen?

Ganz klare Auskunft: jeder Ausländer, der sich in Deutschland etwas zu schulden kommen lässt, gehört dorthin abgeschoben, wo er herkommt (nein, -ich meine nicht Ladendiebstahl und solche Kinkerlitzchen) und zwar auf Kosten des landes, wo er herkommt.

Ich halte es mit dem alten Fritz: Bei mir kann jeder nach seiner Facon glücklich werden!
Genau!

Und wenn irgendein Ochse meint, ich sei Ausländerfeindlich: ich
arbeite zu 95% mit ausländischen Kollegen vom -Ami bis zum Inder- zusammenund es ist geil! Macht einen
Riesenspass und es gibt KEINE Berührungsängste oder Unruhen.
Ich habe ein Patenkind in Sambia (Mädchen, 8 Jahre), das von lächerlichen 30DM im Monat leben/lernen/lachen kann. Darauf bin ich stolz, weil ich es mir (als Deutscher?) leisten kann, wen interessieren 30DM? Wir haben Briefkontakt und irgendwann besuchen wir den kleinen Scheisser mal und sie kommt her. Geiles Gefühl, wenn man sieht, das man hilft.

Wenn wir alle etwas "menschlicher" miteinander umgehen würden, uns selber nicht allzu wichtig nähmen, könnten wir auch (wieder?)stolz sein, Deutscher zu sein, so bin ich erstmal stolz, ein denkender Mensch zu sein....

In der Hoffnung, jetzt ordentlich für Zündstoff gesorgt zu haben - auf geht's!

Scorpio

P.S.: Übrigens: ich finde es megasuperhypergeil, das die Deutschen am Sa. gegen die Briten verloren haben...hehehe, ich habe gestern meiner brit. Kollegin dazu gratuliert!

Ach ja, @caRtman:
Wer stolz ist, ein Deutscher zu sein ist stolz auf die historischen Ereignisse dieses Landes und die sind nunmal zum größten Teil scheisse. Ich würde lieber sagen, daß man froh sein sollte, ein Deutscher zu sein, denn welches anderes Land versucht soviele Leute wie möglich noch finanziell aufzufangen ? Wir können dankbar sein für die Aktionen in den 68ern, denn durch diese Demonstrationen ist unser Staat zu einem der liberalsten der Welt geworden.



Haste ma ne Mark?
Und nochwas: auf welches histor. Ereignis bist du denn stolz? 68er Demos? wie alt warst Du denn damals? Schon mal was von der RAF gehör