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Gesperrt
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Ahja, 70% sind also "ALLE"?
Deine Theorie ist übrigens dämlich und schwachsinnig. Wenn die Leute erstmal wüssten, dass sie Gene mit jeder pflanzl./tierischen Nahrung aufnehmen (und die Medien nicht immer von "Genmais" sprechen würden) etc., würde die Akzeptanz steigen.
Aber leb ruhig weiter in deiner linken (Alp)Traumwelt.
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05. 02. 2008, 19:22
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#51
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Pragmatisch.
Registrierungsdatum: Jan 2006
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
@Pringle.
Wenn du beleidigst - bitte mit etwas Substanz. Wenn es geht. Ansonsten merkt man einfach nur, dass du von der Thematik keine Ahnung hast.
Da du keine Beispiele für einen Erfolg bringen kannst - und dich lieber in Allgemeinplätzen versteigst - halte auch ich mich allgemein:
Du bist ein Schwachmat - und Gentechnik ist gefährlich. Vor allem in den Händen von Konzernen ohne Gewissen - mit nur einem Interesse: Profitmaximierung.
Es gibt kaum Kontrolle - das ist noch das größe Problem. Natur & Menschen werden stumpf zu Versuchskaninchen gemacht: das ist gewissenlos, nichts anderes.
Gentechnik ist nicht das Thema hier - du willst offensichtlich auch nicht vernünftig diskutieren, dass ist ok. Für dich Links - zum Einlesen.
Links: Klick mich
Desweiteren GREENPEACE und GOOGLE. Dann meld ich wieder, Pringle. ok?!
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05. 02. 2008, 20:36
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#52
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Gesperrt
Registrierungsdatum: Nov 2006
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Du bist ein Schwachmat - und Gentechnik ist gefährlich. Vor allem in den Händen von Konzernen ohne Gewissen - mit nur einem Interesse: Profitmaximierung.
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Messer können auch gefährlich sein, trotzdem sind sie nützlich.
Zitat:
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Ansonsten merkt man einfach nur, dass du von der Thematik keine Ahnung hast.
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Wo nimmst du denn deine "Ahnung" her?
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06. 02. 2008, 00:33
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#53
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.990
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Zitat von Pringle
Messer können auch gefährlich sein, trotzdem sind sie nützlich.
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Wie Bajoou sagte: Allgemeinplatz.
Das zeigt sich allein schon dadurch, daß ein sehr breit und kontrovers diskutiertes Thema für Dich offensichtlich völlig unproblematisch ist; Ignoranz also.
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06. 02. 2008, 00:48
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#54
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Gesperrt
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Beiträge: 2.624
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Das zeigt sich allein schon dadurch, daß ein sehr breit und kontrovers diskutiertes Thema für Dich offensichtlich völlig unproblematisch ist; Ignoranz also.
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Bliblablubb.
Habe nie behauptet, es gäbe keine Risiken (wie wärs mal mit Lesen?).
Dein Satz trifft eher auf Bajoou zu. Er spricht ja der Biotechnologie/Gentechnik jeglichen Nutzen ab.
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06. 02. 2008, 00:56
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#55
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.990
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Er schrieb "in den Händen von Konzernen ohne Gewissen".
Und wenn Du nicht mißverstanden werden willst, solltest Du nicht solche auftrumpfenden Beiträge wie um 20:22 Uhr schreiben. Ein wahres Loblied.
Zitat:
Die Gentech-Baumwolle hat sich für Millionen von Bauern als ruinöses Abenteuer erwiesen und Tausende wegen Überschuldung in den Selbstmordgetrieben. Das machte mächtige Kleinbauernorganisationen zu Gentechnik-Kritikern.
...
Im Bundesstaat Andhra Pradesh warnten die staatlichen Behörden die Bauern davor, Gentech-Baumwolle anzubauen. Im Nachbarstaat Tamil Nadu haben die Behörden dem Unternehmen Mahyco Monsanto den Verkauf seines Gentech-Baumwollsaatgutes verboten.
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Kein Unternehmen entwickelt aus lauter Menschenfreundlichkeit Gentechnik-Methoden. Im Wesentlichen geht es immer darum, die Anwender finanziell abhängig zu machen. Und das ist dann teurer als eine Methode ohne Gen-Technik trotz höherer Ernte-Verluste.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2578/1.html
Monsanto und Agent Orange.
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06. 02. 2008, 01:03
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#56
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Pragmatisch.
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 981
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Gentechnische Veränderungen können zu einer Veränderung im Primär- und Sekundärstoffwechsel in den Pflanzen führen, was die stoffliche Zusammensetzung der Pflanzen verändern kann. Insbesondere pflanzliche Hilfsstoffe wie Hormone, Spurenelemente und pflanzliche Phenole, auf die der Säugetierorganismus angewiesen ist, weil er sie selbst nicht produzieren kann, können fehlen oder nur in geringeren Konzentrationen in den Pflanzen vorhanden sein. Das kann – langfristig – Konsequenzen für das reibungslose Funktionieren des tierischen bzw. menschlichen Organismus haben. Um die einzelnen möglichen Effekte nachzuweisen oder auszuschließen, bedarf es jedoch sehr aufwendiger Studien, für die meist die Finanzierung fehlt.
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Quelle: Wiki
In meinen Augen ist das das Hauptproblem, die grüne Gentechnik arbeitet nicht wissenschaftlich, Gene werde per Schrottschußprinzip in den Organismus eingebracht, Gene, denen man eine nützliche Aufgabe attestiert. Die aber auch andere Funktionen haben können: dieses Gebiet ist einfach noch nicht hinreichend erforscht. Nur als Beispiel, die Pflanze hat dann vllt Resistenzen (ob das sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt) - gleichzeitig haben sich auch andere Eigenschaften verändert. Vllt sinds Eiweisse - und manche Menschen reagieren plötzlich allergisch darauf. Vllt sind es auch andere Dinge. Fakt ist - dass man schlichtweg zu wenig weiss, es kaum kontrolliert - und dann schaut, was passiert.
Zitat:
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Die Gentechnik versucht Pflanzen neue Stoffwechselwege mit allen Tricks förmlich aufzuzwängen: Die Art- und Zellgrenzen werden unter anderem mit Hilfe von bestimmten Bakterien, Schrotschuss mit Gen-Kanonen (Beschuss von Zellen mit Metallpartikeln, auf die Gene aufgebracht wurden) überwunden. Weder der Ort, wo das Gen eingebaut wird, noch die Anzahl der eingebauten Kopien noch die Wechselwirkungen mit anderen Genen können gezielt gesteuert werden.
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Da kann dann sowas passieren:
Zitat:
Ökologisch äußerst bedenklich sind Effekte, die bei Bäumen beobachtet wurden: In China wurden Pappeln mit Genen für Insektenresistenz bearbeitet. Ein Teil der Bäume zeigte zwar zum Teil die erwünschte Wirkung gegenüber Schädlingen, im Freiland zeigten sich jedoch nach zwei Jahren neue unerwartete Empfindlichkeiten gegenüber anderen Schadinsekten.
Überraschende Effekte zeigen sich auch bei Pflanzen, die bereits großflächig angebaut und vermarktet werden: An der Universität Georgia wurden Roundup-Ready Sojabohnen untersucht, die unter Stressbedingungen aufgezogen worden waren. Bei Hitzestress platzten und knickten die Stengel der genmanipulierten Sorten. Es wird vermutet, dass die bis zu 20 Prozent höhere Lignifizierung (Verholzung) von Roundup Ready Sojabohnen darauf zurückzuführen ist, dass das eingeführte bakterielle Enzym ungeplante Wirkungen auf den sekundären Stoffwechsel ausübt.
Wie unerwartet die Effekte der Genmanipulation sein können, zeigt sich auch bei wesentlich einfacheren Organismen: Durch den zusätzlichen Einbau eines Gens in Hefen, das ursprünglich aus Hefen isoliert wurde und das die Alkoholvergärung fördern sollte, entstand ein erbgutveränderndes Gift.
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Quelle: Greenpeace
Quelle
Mir ist kein positives Beispiel bekannt, Pringle.
Die Gefahren der Gentechnik überweigen die Vorteile bei weitem. Zumal die Lobbyisten dafür gesorgt haben, dass die Gesetze lasch sind, wenig Kontrollen/ Studien / Auflagen zu beachten sind. Darf ja auch alles nicht zu wufwendig werden - dannn ists zu teuer.
Weisse Gentechnik sehe ich da schon positiver.
Aber, Pringle, nochmal zu deinen Argumenten die du schuldig bleibst: dein Messer ist scharf . ich kann nen Apfel damit schneiden. Was bietet deine Gentechnik in der Praxis?
Und warum ich als Gentechnik - Gegner zwingend links sein muss, mein Freund - das erklärste mir auch mal, bitte.
EDIT:
Nur damit du auch mal siehst - das es auch anders geht. Damit jemand wie du begreift, aus welchem Grunde wir eine biologische Diversität brauchen.
Lese mich
Bei dem, was momentan passiert - werden wir ansonsten in Zukunft wirklich auf Gentechnik angewiesen sein. Eine Technik die wir nicht beherrschen.
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06. 02. 2008, 08:23
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#57
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
Beiträge: 3.880
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Zitat von Pringle
Wenn die Leute erstmal wüssten, dass sie Gene mit jeder pflanzl./tierischen Nahrung aufnehmen (und die Medien nicht immer von "Genmais" sprechen würden) etc., würde die Akzeptanz steigen.
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War grad dabei, etwas dazu zu verfassen, aber ich hab dann gesehen, daß Bajoou schon einiges dazu gesagt hat, was dann auch von mir gekommen wäre. Wobei ich evtl. auch noch erwähnen wollte, daß man beim Einsatz von Gentechnik auf den Feldern ganz schlicht und ergreifend die natürliche Nahrungskette und die Auswirkungen auf diese ignoriert. Medizinisch mag dieses Gebiet durchaus seine Berechtigung haben, wenns denn nicht ebenso leichtsinnig gehandhabt wird und als die Lösung aller Probleme dargestellt werden würde, wie in der Landwirtschaft.
Generell gehts halt in dem Thread wieder mal um die Frage, warum man als Mensch ein Bewußtsein für sein Handeln entwickeln sollte bzw. warum nicht.
Interessant finde ich immer wieder die Haltung derer, die meinen, daß das nicht nötig sei bzw. deren Argumentation. Bleibt nur eines übrig: Alles ist super, wir machen weiter wie bisher, entwickeln keine neuen Ideen, da die ja total spinnert sind und gucken irgendwann halt dumm aus der Wäsche...
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06. 02. 2008, 11:27
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#58
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Pragmatisch.
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 981
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
@PRINGLE
Mein Freund, ich meine, dass von Dir nix kommt... war klar.
Dami Du nicht dumm sterben musst: lies DAS doch einfach mal.
Nein, kein Danke notwendig: ich helfe gern.
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14. 02. 2008, 23:55
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#59
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Freak Like Me
Registrierungsdatum: Jan 2008
Beiträge: 111
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Zitat von verifyme
Die Vogelgrippe ist eine potentielle Gefahr. Niemand hat behauptet, daß sie auch tatsächlich in diesen Monaten um sich greifen würde. Sie stellt immer noch eine potentielle Gefahr für eine Pandemie dar. Auch das bedeutet nicht, daß sie eintreffen muß. Trotzdem ist Vorsorge angesagt. Dasselbe gilt für viele andere Infektionskrankheiten. Die Gefahr liegt im massenhaft ansteigenden Flugverkehr. Man muß eben die Informationen genau lesen und nicht die Schlagzeilen der BILD.
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Die Vogelgrippe ist schon mehr als 100 Jahre alt, bis dato hats doch eh niemanden gejuckt...
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15. 02. 2008, 11:10
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#60
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2007
Beiträge: 175
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Hat vielleicht jemand einen Tip, was man als Normalverbraucher tun müsste um einen vorbildhaften Klimaschützer darzustellen?
Also sowas wie eine Checkliste, um als Verbraucher in einem Industrieland das Klima zu berücksichtigen?
Ihr habt alle eure Meinungen zum Klimawandel, dass der Schutz des Klimas sehr vielschichtig und nur durch eine komplizierte Umstrukturierung der Systeme geschehen kann, ist mir auch klar, doch ich bin der Meinung, dass die Politik den Menschen die besagte Checkliste unter die Nase halten und sich mit dem Problem "Menschheit in Gefahr" (Durch verschiedenste Probleme nicht NUR Klimawandel) auseinandersetzen sollte und daraufhin eine gute Checkliste herausarbeiten die gegen viele dieser Probleme (klima, Hunger, Verschwendung, Armut usw) ankämpft.
Ich weiß, das ist SEHR viel verlangt.
Bei der Gesellschaft ist das Wissen über den Klimawandel da, der Fleiß auch nur irgendetwas an den Gewohnheiten und dem Luxus zu ändern der fehlt gänzlich.
Es braucht wirklich sehr viel um da einen Umschwung zu erreichen.
lg Flo
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16. 02. 2008, 13:12
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#61
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.990
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Wenn es nur um den Klimaschutz geht, kannst Du Dir Deine persönliche Agenda selber aufschreiben. Du kennst die Möglichkeiten.
Strom sparen, Sprit sparen, Heizenergie sparen, sparsame Geräte kaufen, etc pp ....
Das weißt Du doch alles.
Genauso ist es mit den übrigen "weltweiten" Problemen. Konsumverhalten ändern, auf entsprechende Labels achten, usw usw .... Es geht also nicht darum, daß die Probleme nicht bekannt wären oder erst erforscht werden müßten.
Unsere Spezies besitzt fast kein kollektives Verantwortungsbewußtsein, weil das durch den individuellen Egoismus überlagert ist. Wir sehen zwar das Hungerproblem in der Welt aber wir sind nicht bereit, daraus "durchgreifende" Maßnahmen zu entwickeln und danach zu handeln.
Deswegen wird sich dieser Prozeß auch bis zur Unerträglichkeit fortsetzen.
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16. 02. 2008, 13:41
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#62
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2007
Beiträge: 175
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Wissen: 2+
Fleiß: 5
(Laut GEO, da haben sie wohl Recht)
lg Flo
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17. 02. 2008, 09:43
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#63
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Ente statt Hut!
Registrierungsdatum: Sep 2007
Beiträge: 474
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Mir ist kein positives Beispiel bekannt, Pringle.
Die Gefahren der Gentechnik überweigen die Vorteile bei weitem. Zumal die Lobbyisten dafür gesorgt haben, dass die Gesetze lasch sind, wenig Kontrollen/ Studien / Auflagen zu beachten sind. Darf ja auch alles nicht zu wufwendig werden - dannn ists zu teuer.
Weisse Gentechnik sehe ich da schon positiver.
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Deine Haltung zur Gentechnik ist sehr ähnlich der Haltung vieler Fanatiker zum Thema Kernenergie. Völlig unreflektiert werden GAU-Szenarien heruntergebetet, seien sie nun real (Copyright auf Saatgut), eingebildet (Verdrängung "natürlicher" Pflanzen durch modifizierte) oder schlicht unmöglich (Genmigration über Artengrenzen). Nehmen wir diese drei mal auseinander:
Copyright auf Saatgut:
Ja, ist ein Problem. Ein grosses sogar. ABER: Das gab es auch schon für gezüchtete Sorten. Nicht umsonst zahlt Bauer auch bei Verwendung selbst produzierten, aber von sotenreiner gekaufter Saat abstammenden Saatguts. Hiergegen laufen allerdings (sinnvollerweise) Kampagnen. Das genetisch veränderte Saatgut könnte die Situation nur dahingehend verschlimmern, dass zwecks Identifiziertung ein Marker eingebracht wird.
Verdrängung von "natürlichen" durch "Genpflanzen":
Praktisch nicht möglich. Dies liegt daran dass die unmodifizierten Pflanzen, wie man sie in freier Wildbahn vorfindet, durch evolutionäre Prozesse auf blosses Überleben eingestellt sind. Sie müssen nicht besonders grosse Früchte produzieren, sie nutzen die Energie anders, zum beispiel für mehr Samen, oder schnelleres Wachstum der eigentlichen Pflanze. Vom Menschen gezüchtete oder modifizierte Sorten sind dagegen immer auf unsere Bedürfnisse, also hohen Ertrag bei extrem gutem (stark gedüngt) Boden ausgelegt. Fällt diese Düngung weg, sind die Pflanzen zwar überlebens-, aber nicht wirklich Konkurrenzfähig.
Genmigration über Artengrenzen:
Neulich erst auf Indymedia gelesen: Mais soll angeblich Wein "genetisch verseuchen" können. Bei der Befruchtung gilt aber: Gleiches passt zu gleichem. Selbst bei geringfügigen Unterschieden (Pferd-Esel zum Beispiel) kommt nichts Vermehrungsfähiges dabei heraus. Nur bei wirklich sehr sehr enger Verwandtschaft (Siehe die verschiedenen Llamarassen) kann eine Befruchtung auch ein wiederum befruchtungsfähiges Ween hervorbringen. Das in $pflanze eingebrachte Gen wird auch nur unter $pflanzen weitergegeben und verteilt, es kann rein von der Biologie her nicht einfach auf eine völlig unterschiedliche Art umspringen. Does not compute, sozusagen.
Zitat:
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Zitat von Bajoou
Aber, Pringle, nochmal zu deinen Argumenten die du schuldig bleibst: dein Messer ist scharf . ich kann nen Apfel damit schneiden. Was bietet deine Gentechnik in der Praxis?
Und warum ich als Gentechnik - Gegner zwingend links sein muss, mein Freund - das erklärste mir auch mal, bitte.
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Der Gentechnikgegner ist gerne links, weil im linken bereich relativ viele "gegen alles"-Vertreter umherschwirren. Aufgrund der Links relativ ausgeprägten Protestkultur, die sich von Flyern über Demonstrationen bis hin zu Gewalt an Eigentum und Mensch zieht, ist diese politische Richtung für solche Leute einfach attraktiv. [ACHTUNG: Ich will hiermit nichts unterstellen, sondern nur einen Erklärungsversuch abgeben].
Und die Gentechnik ist auch scharf. Siehe beispielsweise das "Human"insulin, dass sich viele Diabetiker spritzen. Müsste in den meisten Fällen eigentlich E.Coliinsulin heissen. Weitere Beispiele wären Ertragssteigerungen, beispielsweise durch verbesserte Kohlenstoffassimilation. Versuche, den vorgeschalteten C4-Zyklus der CO2-aufnahme in Pflanzen einzubringen, die diesen nicht besitzen, laufen. [INFO: Der C4-Zyklus erhöht den CO2-Partialdruck im Zellinneren, und lässt so die eigentliche Photosynthese schnaller ablaufen].
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17. 02. 2008, 11:05
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#64
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
Copyright auf Saatgut:
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Noch vor zwanzig Jahren gab es locker tausende kleiner Agrarfirmen, die Saatgut verkauften; heute finden sich nur noch einige wenige transnationale Multis wie z.B. Monsanto, die auf eine weitere Verbreitung ihres Saatguts drängen und andere Firmen vom Markt drängen. Mit unmoralischen Methoden (siehe Fall Percy Schmeiser) werden Bauern dazu gezwungen, GM plants anzuplanzen; dies führt automatisch dazu, dass natürliche Pflanzen nciht mehr angebaut werden und diese verschwinden. Ein Konzern besitzt das Monopol und darf frei den Preis diktieren.
Und das Märchen von hohen Erträgen und blablabla lässt sich leider nicht durch Erfahrungsberichte bestätigen.
1
Zitat:
Die Gen-Soja-Sorte "Roundup Ready" vom Saatgutkonzern Monsanto. Denn werden die Sojafelder mit dem passenden Pestizid "Roundup" gespritzt, gehen alle Unkräuter kaputt, während "Roundup-Ready" überlebt. In Argentinien und den USA, wo man seit 1996 Gen-Soja anbaut, war der Spritzmittelverbrauch am Anfang tatsächlich niedriger. Doch nun werden offenbar immer mehr Unkräuter resistent. Das belegt eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie des amerikanischen Argrarwissenschaftler Charles Benbrook.
In Argentinien sind inzwischen 98 Prozent der Sojapflanzen genverändert. Doch im Vergleich zu 1998 wurden in den letzten Jahren in Argentinien um 58 Prozent mehr Herbizide je Hektar gespritzt. Dazu kommt ein stärkerer Pilz- und Schädlingsbefall durch die veränderte Bearbeitungsmethode: Weil alle unerwünschten Pflanzen weggespritzt werden, muss nicht mehr gepflügt werden. Und das fördert den Schädlingsbefall. Zu den Herbiziden kommen nun also auch noch vermehrt Insektizide und Fungizide.
Nach Ansicht mancher Experten eine Spirale, die den Gen-Soja-Anbau nicht nur unökologisch sondern irgendwann auch unrentabel machen wird. Denn in einigen Jahren werden sich die Unkräuter so weit an "Roundup" angepasst haben, dass der Bedarf an teuren Spritzmitteln zu hoch wird, argumentiert Christoph Then, Greenpeace.
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2
Zitat:
3. Die ersten Erfahrungen mit der grünen Gentechnik in anderen Ländern sind durchweg negativ. Beispiele:
- Amerikanische und kanadische Bauern, die nun über eine 10jährige Erfahrung verfügen, berichten, dass, entgegen ursprünglichen Versprechen, die Ernte-Ausbeute gesunken, der Pestizidbedarf gestiegen und die Nährstoffdichte der Produkte geringer geworden ist.
- Die Suizidrate der Bauern in Indien verdeutlicht die Brutalität der Abhängigkeit gutgläubiger Menschen von falschen Versprechungen der Biotechnologiebranche
- Die negativen Beispiele der letzten Jahre bei Mais, Reis, Erbsen zeigen deutlich, welch große gesundheitliche Risiken noch bestehen.
- Die FAO erklärt, dass mit GMO die Welternährungsproblematik nicht gelöst werden kann.
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Und was ist mit den Imkern, die kein GM freien Honig mehr anbieten können? Und das viel dramatischere, ungeklärte Massensterben der Bienen? Hier noch eine Studie zu Ratten, bei denen durch Genmais Vergiftungssymptome auftraten.
Und, ja, dein Erklärungsversuch ist wirklich kreativ. Ich persönlich würde es aber eher so erklären: Jeder, der für GM food ist, hat nichts in der Birne.
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17. 02. 2008, 12:12
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#65
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.990
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Erst gestern habe ich einen Bericht gesehen, in dem die Frage gestellt wurde, ob sich die Bienen auch an die gesetzlich vorgeschriebenen Abstände zwischen den Ackerflächen halten?
Der Einzugsbereich eines Bienenvolkes geht in die Quadrtatkilometer und dort sammeln sie Pollen (genverändert) wie es ihnen gefällt und tragen sie überall hin.
Aber Herr Glos macht sich nach wie vor lächerlich, indem er diese Abstandsregeln als gute Maßnahme öffentlich feiert.
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17. 02. 2008, 12:43
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#66
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Ente statt Hut!
Registrierungsdatum: Sep 2007
Beiträge: 474
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Zitat von Zonk
Und, ja, dein Erklärungsversuch ist wirklich kreativ. Ich persönlich würde es aber eher so erklären: Jeder, der für GM food ist, hat nichts in der Birne.
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Und jeder, der an Argumentarmut leidet wird persönlich
Zitat:
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Zitat von Zonk
Noch vor zwanzig Jahren gab es locker tausende kleiner Agrarfirmen, die Saatgut verkauften; heute finden sich nur noch einige wenige transnationale Multis wie z.B. Monsanto, die auf eine weitere Verbreitung ihres Saatguts drängen und andere Firmen vom Markt drängen. Mit unmoralischen Methoden (siehe Fall Percy Schmeiser) werden Bauern dazu gezwungen, GM plants anzuplanzen; dies führt automatisch dazu, dass natürliche Pflanzen nciht mehr angebaut werden und diese verschwinden. Ein Konzern besitzt das Monopol und darf frei den Preis diktieren.
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Ist dieser Monopolismus denn eine Folge der Anwendung genetischer Manipulation? Ob GM oder nicht, Monopole liessen sich auch vorher schaffen und aufrecht erhalten. Der Gentechnik die Schuld an einem in kapitalistischen Systemen zu erwartenden (aber nicht zu begrüssenden!) Prozess zu geben halte ich für überzogen.
Zitat:
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Zitat von Zonk
Und das Märchen von hohen Erträgen und blablabla lässt sich leider nicht durch Erfahrungsberichte bestätigen.
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Noch nicht. Die Atomenergie war in ihren ersten Jahzehnten ja auch mehr etwas für Forschungsreaktoren als für die Energieproduktion. Soll heissen: Das Potential ist vorhanden, nur weiss man noch nicht so genau wo, und welchen Knopf man denn nun drücken muss.
Zitat:
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Zitat von Zonk
Und was ist mit den Imkern, die kein GM freien Honig mehr anbieten können? Und das viel dramatischere, ungeklärte Massensterben der Bienen? Hier noch eine Studie zu Ratten, bei denen durch Genmais Vergiftungssymptome auftraten.
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Die Imker können als Argument so nicht verwendet werdan, da die fehlende GM-Freiheit ja nur ein Problem wäre, wenn GM "böse" sein sollte. Da du hier aber darlegen willst, dass GM böse ist, weil die I ker ein Problem haben, da GM böse ist... naja.
Das Massensterben der Bienen ist ungeklärt, ja. Ungeklärt. Das bedeutet, dassGM-Organismen nur eine von vielen Möglichkeiten sind. Diese Argumentation geht schon fast in Richtung "Bush did 9/11", diese Leute behaupten auch, dass da nichts geklärt ist, und deswegen natürlich alles eine grosse Verschwörung ist.
Die Rattenstudie belegt nur, dass die Überwachung der GM-Produkte auf negative Folgen zumindest teilweise funktioniert. DASS negative Folgen auftreten könnten, war von vornherein klar, das muss man nicht nochmal belegen.
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17. 02. 2008, 13:15
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#67
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
Und jeder, der an Argumentarmut leidet wird persönlich
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Ich sehe keine Argumente, die für GM stehen.
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
Ist dieser Monopolismus denn eine Folge der Anwendung genetischer Manipulation?
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Ganz klar ja. Diese fortschrittlichen Multis verdrängen kleine Konzerne, zwingen Bauern ihre Produkte zu nutzen und verkaufen mit ihrer geschickten PR ihren futuristischen Genmüll als alternativlos. Korrupte Politiker stecken Gelder in die nutzlose Forschung und erlauben den Anbau. Die Unabhängigkeit schwindet und Bauern werden von einem Konzern abhängig.
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
Noch nicht.
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Ja, wann denn??
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
Die Imker können als Argument so nicht verwendet werdan, da die fehlende GM-Freiheit ja nur ein Problem wäre, wenn GM "böse" sein sollte. Da du hier aber darlegen willst, dass GM böse ist, weil die I ker ein Problem haben, da GM böse ist... naja.
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Die Mehrheit der Bevölkerung ist von dem Dreck nicht überzeugt und möchte ihn nicht auf dem Teller haben - die Imker können einfach nicht dafür garantieren, dass ihr Honig nicht kontaminiert ist.
Und hier ist auch keine Rede von "Verschwörungen". Das ökologische System ist sehr empfindlich, besonders Bienen sind sensible Tiere. Dieser massive Eingriff in die Natur und die gewissenlose, chemische Verseuchung der Umwelt durch Pestizide etc. hat Auswirkungen auf das System ( Pestizide in D) Naiv zu glauben, dass sich diese künstlichen Pflanzen, die nur durch den intensiven Gebrauch von Chemie wachsen, sich problemlos in das System einfügen würde!
BT-Mais und Bienen
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
DASS negative Folgen auftreten könnten, war von vornherein klar, das muss man nicht nochmal belegen.
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Ja, was jetzt? GM ja oder nein?
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17. 02. 2008, 18:09
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#68
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Pragmatisch.
Registrierungsdatum: Jan 2006
Beiträge: 981
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
@Entenmann
Deine Beiträge sind herrlich naiv - und undifferenziert.
Bevor ich mich dazu äussere - ich hab nach Beispielen für einen erfolgreichen Einsatz gefragt.
Welche hast du? Welche Sorten gibt überhaupt - und welche werden kultiviert? Da wird dann schon einiges deutlich.
Es gibt keine positiven Beispiele - keinen "Erfolg". Die höheren Erträge sind Gewäsch, der gesunkene Pestizideinsatz eine glatte Lüge.
Und ich habe ausdrücklich von GRÜNER GENTECHNIK gesprochen - nicht von der weissen. Da sehe ich sehr große Unterschiede.
Ich widerspreche im übrigen auch deinem erfrischend naiven Glauben, dass GM-Pflanzen sich nicht vermehren oder ihre Merkmale auskreuzen.
Das schlimmste aber ist, dass die netten GM-Lobby im Prinzip so wirklich gar nicht weiss, was sie da tut. Bei allen Modifikationen tauchen plötzlich unerwünschte Effekte auf, weil man die Abläufe in den Pflanzen nicht versteht und nicht weiss, welche Funktion die einzelnen Gene haben. Das ist Rätselraten. Bei dem Gefahrenpotential - ist dieses Spiel mit unsere Gesundheit schlichtweg unverantwortlich.
Beispiel "Goldener Reis" - diese Imagekampagne für GM:
Zitat:
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Die aktuellen (2005) Versionen des Golden Rice haben vermehrt Wachstumsstörungen (mdl. Mitteilung von Dr. Salim Al-Babili, einem der beteiligten Forscher). Grund dafür könnte eines der drei eingefügten Gene sein. Das Gen für die Carotin-Desaturase stammt ursprünglich aus Bakterien und ist für Zwischenschritte der Carotin-Synthese verantwortlich. Dieses Gen wird durch den mit eingebauten viralen Promotor (genauer: den Promotor 35S CaMV des "cauliflower mosaic virus") konstitutiv - also immer und in allen Zellen - exprimiert. Es wird damit konstitutiv ein Enzym (die oben genannte Carotin-Desaturase) gebildet, die aus bestimmten Ausgangsstoffen (Terpen-Derivate) eine Vorstufe des Carotins (Lycopin) bildet. Das Problem ist jedoch, dass genau diese umgebauten Ausgangsstoffe gleichzeitig Ausgangsstoff für pflanzliche Wachstumshormone sind. Diese Wachstumshormone regeln Wachstum, Blütezeit und Reifung der Reispflanzen. Eine Hypothese ist, dass die Synthese der Wachstumshormone durch die Aktivitäten der bakteriellen Carotin-Desaturase gestört wird.
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so, Entenmann:
Zitat:
Quote Entenmann:
Deine Haltung zur Gentechnik ist sehr ähnlich der Haltung vieler Fanatiker zum Thema Kernenergie. Völlig unreflektiert werden GAU-Szenarien heruntergebetet, seien sie nun real (Copyright auf Saatgut), eingebildet (Verdrängung "natürlicher" Pflanzen durch modifizierte) oder schlicht unmöglich (Genmigration über Artengrenzen). Nehmen wir diese drei mal auseinander:
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ICH würd ja Deine Haltung unreflektiert nennen.
Und letztlich ist das Kapitalinteresse und das Patentrecht auf Leben gefährlich. Die zunehmende Verarmung der Diversität in Flora und Fauna tuen ihr übriges. Deine Angaben in Bezug zur Ausbringung von Merkmalen ist schlichtweg falsch und entbehrt jeglicher Grundlage. Geafhren ignorierst du - und positive Beispiele fehlen dir.
Mir liegen die Worte "Schnabel halten" auf der Zunge...
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18. 02. 2008, 11:02
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#69
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 124
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Also bisher gibt es keinen erfolgreichen Einsatz von "Genpflanzen" meiner Meinung nach. Egal, was für Sorten man auch züchten mag.
Gerade auch, weil in Wirklichkeit nur eine leichte Reduktion von Spritzmitteln durch diesen Genmais erreicht werden konnte. Denn die Pestizide, die dieser Mais ausströmen soll, waren so gering, dass man ihn nicht nur essen konnte, sondern viele "Maisbohrer" sich daran gelabt haben. Ja, das kam mal in "Gallileo" oder so.
Natürlich vermehren sich auch Genpflanzen. Durch Samen vermehrt sich ja jede Pflanze.
Und ich möchte auch nicht wissen, wann der erste Krebsfall eindeutig in Zusammenhang mit Genmais oder gentechnisch veränderten Soja in Verbindung gebracht wird. Vielleicht sogar schneller als der (strengst wissenschaftlich) bestätigte Zusammenhang zwischen "Dauerquatschen in ein Handy" und Gehirntumore. Und wer weiß, ob so ein genetisch verändertes Lebensmittel nicht eine "große Verantwortung" zur Bildung von Arteriosklerose bringt, der Hauptursache für tödliche Herzinfarkte.
Und ich finde auch, dass diese Profitgier ein Ende haben muss. Wer außer ein paar Neugierigen möchte denn schon genetisch verändertes Gemüse essen? Also ich nicht.
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20. 02. 2008, 16:44
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#70
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ehemaliger ex-ex
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Re: Die Welt nach der Klimakatastrophe: Was bringt 2008?
Eine neue Schreckensmeldung. Da mag sich jeder seinen Reim drauf machen. Es kann natürlich übertrieben sein aber es könnte auch zutreffen.
Zitat:
"Wir befürchten in absehbarer Zukunft einen völligen Zusammenbruch der Fischbestände in den wichtigsten Fischfangzonen ohne Chance auf Erholung."
......
"Wir verspielen unsere wichtigste Nahrungsquelle, da weltweit etwa 2,6 Milliarden Menschen sich hauptsächlich von Fisch ernähren", sagte Achim Steiner, Direktor des Uno-Umweltprogramms.
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http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...537224,00.html
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23. 02. 2008, 00:17
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