Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Ich frage mich ernsthaft, was die Bundesregierung dieses Thema angeht.
Nun reichen die Einflüsse schon bis hin zu den intimsten Privatangelegenheiten der Bürger...einfach unfassbar.
Mit diesem Gesetzt die Prostitution von Jugendlichen einzudämmen ist absoluter Schwachsinn, ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Als nächstes müssen alles Fassaden von Häusern durch Plexiglas Wände ersetzt werden, damit die totale Überwachung durch den Staat stattfinden kann. Ist doch super, dann können wir auch gleich die ganzen Terroristen herausfiltern und sehen, wer seine GEZ Gebühr nicht bezahlt, aber trotzdem fleißig in die Flimmerkiste schaut.
Ich persönlich würde mich sehr über staatlich festgelegte Verhaltensregeln für den Sexualakt freuen, damit man auch nichts mehr falsch machen kann. Bei einer Nichteinhaltung dieser Regeln würde ich eine Mindeststrafe von 1-2 Jahren ansetzen...
*Ironie aus*
So könnte man es immer weider treiben...ist zwar jetzt recht utopisch, aber so weit entfernt von ähnlich schwachsinnigen Gesetzesentwürfen befinden wir uns nicht einmal!
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Die sollen ers ma die Kiddis (nicht persönlich nehmen) von 13 bis 15 richtig aufklären, denn dort herrscht ne relativ hohe Geburtenrate. Denke mal dass nen 18 jähriger/jährige (nicht im jeden Fall) schon eher nachdenkt ob er/sie mit nem 15 jährigen/jährige man verhüten sollte etc.
Wenn diese im Alter von 13 -15 nich son Bockmist machen würden (genau so wie mit den Zigaretten und dem Alk) dann gäbe es so ... Verbote nicht
Also immer weiter so.
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
an diesem entwurf sieht man mal wieder wie realitätsfern manche aus der aktuellen regierung leben.... da kann man echt nur den kopf schütteln und hoffen das die irgendwann mal aufwachen und die echten probleme sehn
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Zitat:
Zitat von ff891
an diesem entwurf sieht man mal wieder wie realitätsfern manche aus der aktuellen regierung leben.... da kann man echt nur den kopf schütteln und hoffen das die irgendwann mal aufwachen und die echten probleme sehn
Die machen doch eh nur noch symbolische Politik, denen geht es -meiner Auffassung nach, wie schon wiederholt erwähnt hier-, in erster Linie darum, schnell noch möglichst viel "Kriminalität" zu schaffen, die man dann wieder ganz doll mit den neuen Schnüffel- und Überwachungsgesetzen "bekämpfen" und "aufklären" kann.
Damit das Volk dann auch "Erfolge" sieht...
Schliesslich fallen demnächst ja auch Pornos mit 19-jährigen Mädels, die optisch auf "Teeny" getrimmt sind, unter die neue, dann ganz doll verbotene "Kinder- und Jugendpornographie", mal so nebenbei, nach dem Wortlaut und den Auslegungsmöglichkeiten des geplanten Gesetzes. Und was glaubste, wieviel man davon auf deutschen Rechnern finden kann, um dann erstmal tüchtig Ermittlungsverfahren einzuleiten. Obwohl der "Normalo" unter Kinderpornographie sicher was völlig anderes versteht.
Das haben die sich doch ganz fein ausgebrütet, oder?
Das Problem bei dem Gesetz sind besonders auch die unbestimmten Formulierungen, der Begriff "Entgelt" zum Beispiel, was für sehr viel Rechtsunsicherheit und Stress bei potentiellen Betroffenen sorgen wird. Übel, übel....
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
[extrembeispiel das noch unmöglich ist]wird dann ne tolle zeit wenn ein 14 jähriger wegen einer zickigen ex zu nem hardcore pädo in die zelle kommt[/extrembeispiel das noch unmöglich ist]
Der Bundestag wird den Gesetzesentwurf jedoch nicht wie geplant an diesem Donnerstag verbschieden.exualstrafrecht an diesem Donnerstag doch noch nicht verabschieden. Die Entscheidung darüber wurde zunächst in das neue Jahr verschoben. Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Joachim Stünker begründete dies mit der Klärung einer Detailfrage und wies Vorwürfe der Opposition, das Gesetz solle Jugendsex unter Strafe stellen, als abenteuerlich und unzutreffend zurück. Die Struktur des Gesetzes werde nicht geändert. „Die Oppositionskritik geht völlig ins Leere.“..........
Zitat:
Zitat von alter_Bekannter
[extrembeispiel das noch unmöglich ist]wird dann ne tolle zeit wenn ein 14 jähriger wegen einer zickigen ex zu nem hardcore pädo in die zelle kommt[/extrembeispiel das noch unmöglich ist]
Jo, sowas ist dann möglich, wenn dieser Quatsch Gesetz wird.
MfG Andy
Geändert von titus_shg (30. 12. 2007 um 10:15 Uhr).
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Die Regierung scheint sich als Ziel gesetzt zu haben, die Jugendlichen immer mehr zu unterdrücken.. Einerseits soll gelernt werden, mit Verantwortung umzugehen und langsam sein eigenes Leben leben zu können, aber auf der anderen Seite werden die Jugendlichen unterdrückt bis zum geht nicht mehr. Keine Zigaretten, demnächst kein Alkohol, Beziehungen am besten auch nicht und sogar das Sonnenstudio wollen sie unter 18 verbieten, wegen den Strahlen.
Ich finde man kann auch alles mal übertreiben. Manche Gesetze machen vielleicht ja noch Sinn, manchen sollte man wirklich mit 16 noch kein Alkohol in die Hand geben, aber gerade in diesem Alter lernt man doch mit der Verantwortung umzugehen.
Was kommt denn als nächstes? Unter 18 nur noch Muttermilch und das Haus nur in Begleitung der Eltern verlassen? Und am besten nur noch zur Schule oder Arbeit aus dem Haus, sonst schön zu Hause bleiben und mit Playmobil spielen..
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Zitat:
Zitat von Xentor
Die Regierung scheint sich als Ziel gesetzt zu haben, die Jugendlichen immer mehr zu unterdrücken..
Du hast die Jagd auf junge Gelegenheitskiffer dabei noch vergessen, wo sie dann mit dem Fahrerlaubnis-"Recht" jungen Menschen die Zukunft zerstören, wenn die nicht mal bekifft am Steuer gesessen haben....
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Selbst wenn, das interessiert DIE doch nicht. Wenn ich als 14/15jähriger Saufen und Rauchen kann, kann ich auch ficken sexuelle Annäherungen durchführen.
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Zitat:
Zitat von pommesgabel
Wo kein Kläger ist, hält sich auch kein Richter auf
Kläger wird es reichlich geben, vor allem Denunzianten, die ihren Widersachern dann mit diesen Gesetzen richtig Probleme machen können. Lies mal genau nach, was zukünftig alles strafbar sein soll und wie die Gesetze ausgelegt werden können.
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Zitat:
Zitat von Xentor
Die Regierung scheint sich als Ziel gesetzt zu haben, die Jugendlichen immer mehr zu unterdrücken..
Tja, nicht nur die Jugendlichen. Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung und Verfolgung politischer Andersdenkender mit Hilfe des Totschlag-Pragrapen 129a treffen Leute aller Altersgruppen...
Im Übrigen passt diese Meldung zum Thread wie die Faust auf's Auge, meint Ihr nicht auch?
Zitat:
Zitat von Xentor
Kiffen sind für mich Drogen. Und Drogen sind sowohl für minderjährige als auch volljährige verboten.
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Zitat:
Zitat von t1lman
Wo kein Richter, da kein Henker
Das setzt aber vorraus das sich Beziehungen niemals (zumindest vor dem 18ten Lebensjahr) entzweien dürfen. Allzu konservative Eltern sollte man ebenfalls nicht haben. Grundsätzlich keine böswilligen Nachbarn, verschmähte Liebhaber oder Exfreunde.
Meintest du im übrigen vielleicht eher "Wo kein Kläger, da kein Richter."?
Wenn nicht würde ich nicht darauf vertrauen das man an einen Richter gerät der das ganze als Spielerei abtut. Manche nehmen das Gesetz sehr genau.
Das ganze ist mal wieder so heuchlerisch. Ich wette die Hälfte der befürwortenden männlichen Politiker hat ein Jahresabo bei wvw.teeniesxxx.com.
Männer stehen nunmal auf junge Frauen, krank wird es erst wenn sie auf junge Mädchen stehen.
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Jetzt haben sie es doch beschlossen..........
Spoiler:
Zitat:
Bundestag beschließt lange umstrittenes Sexualstrafrecht
Vor 8 Stunden
Berlin (AFP) — Der Bundestag hat das in der Öffentlichkeit lange umstrittene Gesetz zum Schutz Jugendlicher vor sexueller Ausbeutung beschlossen. Die mit den Stimmen der Koalition beschlossene Neuregelung sieht vor, dass sich Erwachsene strafbar machen, die Jugendliche unter 18 Jahren für sexuelle Kontakte bezahlen. Nach kontroverser Debatte setzte die Bundesregierung das Täteralter auf 18 Jahre fest, um eine Kriminalisierung Jugendlicher zu verhindern. Auch für Kinder- und Jugendpornografie gelten künftig strengere Gesetze. Eine weitere Neuregelung ermöglicht die nachträgliche Sicherungsverwahrung von Jugendlichen.
Mit dem gegen die Stimmen der Opposition beschlossenen Gesetz zum Schutz von Jugendlichen vor sexueller Ausbeutung folgte der Bundestag im Wesentlichen einem EU-Rahmenbeschluss, der ein Abgleiten von Jugendlichen unter 18 Jahren in die Prostitution verhindern soll. In Deutschland liegt die Altersgrenze hier bislang bei 16 Jahren. Die Bundesregierung hatte das Bezahlen von Entgelt für sexuelle Kontakte ursprünglich schon bei Jugendlichen ab 14 unter Strafe stellen wollen. Experten kritisierten jedoch, dass damit bereits bei gewöhnlichen Kontakten das Risiko einer Strafverfolgung entstehen könnte - etwa, wenn es nach einer Kinoeinladung zu sexuellen Handlungen kommt.
Strafbar sind künftig auch der Besitz und die Verbreitung pornografischer Schriften, die Jugendliche unter 18 Jahren darstellen. Das bereits bestehende Gesetz für Pornografie bei Kindern bis 14 Jahren wurde entsprechend geändert. Strafbar sind künftig vor allem das Verbreiten jugendpornografischer Schriften, ebenso deren Besitz, sofern echte Jugendliche dargestellt werden.
Mit dem Gesetz würden die EU-Vorgaben "maßvoll" umgesetzt, erklärte Zypries. "Kein Jugendlicher, der seine Sexualität entdeckt und sie im sozialadäquaten Umgang mit Partnern erprobt, muss künftig den Staatsanwalt fürchten." Kritik kam hingegen von der Opposition: Mit der Neuregelung werde das "fein austarierte deutsche Sexualstrafrecht" weitgehend ausgehebelt, erklärte der Linken-Rechtsexperte Wolfgang Neskovic.
Das Gesetz zur Sicherheitsverwahrung legt fest, dass eine solche Maßnahme bei schwersten Verbrechen gegen das Leben, die körperliche Unversehrtheit oder die sexuelle Selbstbestimmung ermöglicht werden kann. Anwendbar soll es außerdem in Fällen von Raub- oder Erpressungsverbrechen mit Todesfolge sein. Voraussetzung ist allerdings, dass gegen den jugendlichen Täter eine Strafe von mindestens sieben Jahren verhängt wurde. Zudem muss die Tat bei dem Opfer eine schwere seelische oder körperliche Schädigung verursacht haben.
In den Medien hat man davon komischerweise gar nichts gehört, da wurde wohl wieder mal die Fussball-Euphorie ausgenutzt, das Gesetz mal gerade fix durchzuwinken.
Mal gucken, wann es jetzt damit losgeht, die geplante Online-Durchsuchung auch zum Kampf gegen (mutmassliche) "Kinder"-Pornographie (unter 18 ist man jetzt ja "Kind") einzusetzen, wenn man nicht genug "Terroristen" findet.
Geschützt wird mit dem Gesetz wohl niemand, aber verdächtigen, denunzieren, bespitzeln und kriminalisieren kann man damit bestimmt sehr viele.
Und wenn ein 19-Jähriger jetzt seine 17-jährige Freundin ins Kino einlädt, und es dafür nachher Sex gibt, ist er jetzt nach dem Wortlaut des Gesetzes ein Straftäter. Das gibt viel Raum für Denunziantentum....
Re: Gesetz gegen sexuelle Annäherungen zwischen Jugendlichen geplant
Sag mal titus was ist dein Problem?
Du hebst in der News folgenden Teil hervor
Zitat:
Experten kritisierten jedoch, dass damit bereits bei gewöhnlichen Kontakten das Risiko einer Strafverfolgung entstehen könnte - etwa, wenn es nach einer Kinoeinladung zu sexuellen Handlungen kommt.
Ein Satz davor wird jedoch folgendes besagt:
Zitat:
Die Bundesregierung hatte das Bezahlen von Entgelt für sexuelle Kontakte ursprünglich schon bei Jugendlichen ab 14 unter Strafe stellen wollen.
Zitat:
Strafbar sind künftig auch der Besitz und die Verbreitung pornografischer Schriften, die Jugendliche unter 18 Jahren darstellen. Das bereits bestehende Gesetz für Pornografie bei Kindern bis 14 Jahren wurde entsprechend geändert. Strafbar sind künftig vor allem das Verbreiten jugendpornografischer Schriften, ebenso deren Besitz, sofern echte Jugendliche dargestellt werden.
Zumindest ich habe keine Neigung, pornografisches Material von unter 18jährigen anzuschauen, geschweige denn von noch jünger.#
Zitat:
Und wenn ein 19-Jähriger jetzt seine 17-jährige Freundin ins Kino einlädt, und es dafür nachher Sex gibt, ist er jetzt nach dem Wortlaut des Gesetzes ein Straftäter.
Nun, ich glaube nicht, dass in diesem Falle der Sex einzig aus Gründen des Kinobesuchs resultiert. Diese Argumentation wäre weit zu abwegig. Kritischer wären dann doch eher teure Sachgeschenke, für deren Erlangung Sex direkte Voraussetzung ist.
Alles in allem: Halb so wild. Einverständlicher Teenagersex bleibt straffrei, wenn a) beide Teenager sind, d.h. über 14 Jahre alt und b) kein Geld bezahlt wird.