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13. 12. 2007, 12:39 #1
Look: Kinofilm aus der Perspektive von Überwachungskameras
"Look", auch unter dem Titel "Untitled Adam Rifkin Surveillance Project" bekannt, ist ein Film, der komplett aus der Perspektive von Überwachungskameras gedreht ist und auch die damit "aufgespürten" Begebenheiten zum zentralen Thema hat. An sich bereits eine beunruhigende Verfilmung, ist die Webseite zum Film geeignet, weitere Kontroversen hervorzurufen: Besucher werden aufgefordert, eigene Aufzeichnungen von versteckten oder Überwachungskameras einzusenden.
Vom sexuellen Missbrauch weiblicher Angestellten über "heimlich" besprochene Erpressungspläne und kompromittierende Situationen, die keine Öffentlichkeit vertragen, verknüpft der Film eine ganze Reihe von Handlungssträngen, die sämtlich aus der Perspektive der überwachenden, unbemerkten Kamera gedreht sind. Ebenso verhalten sich die Akteure - als ob sie eben nicht beobachtet würden. Die Abgründe, die sich auftun, und die Heimlichkeiten derer, die "nichts zu verbergen" haben, werden so offenbar.
Den Trailer kann man auf der http://www.look-themovie.com/ Webseite des Films betrachten, von der man auch eine mp3 des Soundtracks kostenlos laden kann. Aber nicht nur die fiktionale Geschichte des Films wird auf der Site thematisiert, im Gegenteil ... weiterlesen
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13. 12. 2007, 12:40 #2
Re: Look: Kinofilm aus der Perspektive von Überwachungskameras
Da bekommt der Ausdruck "Camrip" gleich eine ganz andere Bedeutung.
Ich bin gerne für Verschwörungstheorien zu haben, aber dass Mc Donalds echtes Fleisch verwendet, glaube ich im Leben nicht.
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13. 12. 2007, 13:29 #3Mitglied
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Re: Look: Kinofilm aus der Perspektive von Überwachungskameras
Na das wird ja "interessant"... womit ich nicht den Film meine sondern das drumherum.
Da werden sich kaum 2 gleiche Meinungen in einer Diskussion nach dem betrachten des Films finden.
Was war echt, was war gespielt, was wurde iszeniert was nicht, was ist ethisch vertretbar uuussswww...
Wird auf jedenfall wie jeder andere Film auf der einen Seite für jede Menge furore und andererseits für helle Begeisterung sorgen.
Auf jedenfall wird man damit sicher ein breites Publikum treffen
Auch wenn es die meissten vielleicht nichtmal zugeben würden das sie das brennend interessiert und sie den Film ganz gegen die öffentlichen Infos "analysieren" werden.
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13. 12. 2007, 14:00 #4Mitglied
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Re: Look: Kinofilm aus der Perspektive von Überwachungskameras
Wann soll der Film in Deutschland starten ?
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13. 12. 2007, 17:57 #5
Re: Look: Kinofilm aus der Perspektive von Überwachungskameras
Selbst wenn der Film unter dem Deckmantel einer "Kunstaktion" operiert, fordert er doch Menschen dazu auf selbst aktiv zu werden und andere in privaten Situationen zu filmen.#
Und das finde ich beschissen
antistaat.freehostia.com
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13. 12. 2007, 19:03 #6WandangGast
Re: Look: Kinofilm aus der Perspektive von Überwachungskameras
seh ich auch so.
Zitat von crying_soul
wer den film noch nicht gesehen hat (und ich denke er wird das thema kritisch ausgeben), wird nur dazu verführt ebenfalls mal videos zu machen, die nicht rechtens sind (nicht um sie bei youtube hochzuladen, sondern vllt aus spaß und das wird vllt zum fetisch?)
aber nun gut. was die frauen nicht wissen, macht sie nicht heiss (auf die voyeure bezogen)
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14. 12. 2007, 16:21 #7
Re: Look: Kinofilm aus der Perspektive von Überwachungskameras
kann man sich denn als stream angucken? ich glaub nich dass der in unserem cafkino kommen wird
Unertregliche Bloedheit ist eine Art von Belaestigung.
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16. 12. 2007, 02:53 #8
Re: Look: Kinofilm aus der Perspektive von Überwachungskameras
Schwachfug. Ob Kunst oder nicht, ist wahrscheinlich streitbar. Aber genau so wenig, wie dich ein normaler Film auffordert, ebenfalls eine teure Kamera zu kaufen und einen zu drehen, fordert dich dieser dazu auf, andere Menschen zu überwachen.
Zitat von crying_soul
Diese Unterstellung von Aufforderungsintention ist es, die zu den vielen Verboten und Einschränkungen in Deutschland führt, denke ich. So ist auch das Zeigen von Brutalität nicht gleichzusetzen mit dem Auffordern zu eben dieser. Oder rennst du nach dem Schauen von "Herr der Ringe" als Frodo durch die Gegend? Wohl eher nicht, hoffe ich.
Wenn man den Film als Kunst ansehen möchte, fordert er nicht zum Nachahmen des Gezeigten auf, sondern vielmehr zum Nachdenken darüber. Zum kritischen Reflektieren dessen.
Die Aktion mit dem Hochladen eigener Videos verstärkt diesen Eindruck bei mir noch. Dass es Menschen gibt, die tatsächlich heimlich gefilmte Videos hochladen und zeigen, zeigt allen anderen doch, wie sehr ihre Persönlichkeitsrechte schon eingeschränkt sind. Erst einmal durch Privatpersonen und die aktuellen Entwicklungen betrachtend, schon jetzt oder zumindest bald durch Staaten.shit happens. but it needn't.
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