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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.019
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Wie lange hält die EU?
Irgendein Vertrag wurde heute in Lisabon unterzeichnet, weiß der Kuckuck, was für einer, aber jedenfalls kamen rund 30 Regierungschefs angeflogen, um dann weiter nach Brüssel zu fliegen, und auf den Fernsehbildern sah die schwülstige Zeremonie wie "Traumhochzeit" ohne Nahaufnahmen aus.
Hat mich wieder mal daran erinnert, dass die EU eigentlich das Osmanische Reich unserer Tage ist. Aber ich glaube nicht, dass die EU so lange halten wird, wie das Osmanische Reich gehalten hatte - es ist eben eine schnellebige Zeit.
Statt aufs Osmanische Reich könnte man sich natürlich auch auf die Habsburgerdynastie oder aufs Heilige Römisch Reich Deutscher Nationen beziehen, alles solche Mamutgebilde, wie jetzt wieder einmal die EU geworden ist.
Alle diese Mamutgebilde sind wieder untergegangen, was freilich kein grundsätzlicher Einwand gegen sie ist, weil in der Geschichte eben alles kommt und wieder geht, sonst wäre es ja keine Geschichte.
Aber diese vergangenen Mamutgebilde haben recht lange gehalten, bevor sie wieder zerfallen ist, und - ich wiederhole mich - ich glaube nicht, dass das bei der EU auch so sein wird.
Sie erinnert mich eher an die Zyklen, welche wir aus der Industrie kennen.
Da bricht irgendwann einmal die Fusionitis aus, wie ein ansteckende Krankheit, der sich keiner entziehen kann, und die Devise heißt: Alles eins, alles meins! Und ein politisches Äquivalent zu dieser Phase hat, vermute ich, die EU hervorgebracht.
Aber so sicher, wie auf den Tag der Abend folgt, folgt auf die "Alles eins - Alles meins"-Phase der Gegenschwung, das Outsourcing, das Ausgliedern von Unternehmensbereichen etc. Politisch gesehen hieße dies, dass in absehbarer Zeit irgendwelche sogenannten Freiheitskämpfer wieder Arbeit bekämen, sogenannte Freiheitskämpfer nationaler oder regionaler Art. Und vielleicht gäbe es gar nicht viel zu kämpfen, weil die EU sich zu einem Gebilde entwickelt, gegen das man nicht opponiert, sondern welches man einfach ignoriert.
Spekulationen natürlich, aber spekulieren dürfen wir ja hier.
Neandertaler
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13. 12. 2007, 23:14
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#1
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
"Osmanisches Reich unserer Tage" ...
Die EU kann, wenn sie mal ordentliche Kompromissen zwischen Großen und Kleinen abschließen würden, durchaus weltpolitische Nummer 1 sein. Zur Zeit hat das alles noch den Touch von Kleinstaatlerei im Deutschland des 18./19. Jahrhunderts.
Die EU ist nach wie vor in der Geburt - was sind schon etwas mehr als 50 Jahre? Keine voreiligen Schlüsse ziehen würde ich sagen. In den 50 Jahren ist schon mehr passiert als man sich früher vielleicht gedacht hat. Schengen, Pässe und Urkunden, Asylrecht, Agrarwirtschaft - alles ist doch etwas übersichtlicher (wenn auch nicht unbedingt besser) geworden. Wenn es so weiter geht ist die EU in 100 Jahren definitiv Weltmacht Nummer 1 in allen Belangen - und damit potentieller Feind der USA.
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14. 12. 2007, 02:22
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#2
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Irgendein Vertrag wurde heute in Lisabon unterzeichnet, weiß der Kuckuck, was für einer, aber jedenfalls kamen rund 30 Regierungschefs angeflogen, um dann weiter nach Brüssel zu fliegen, und auf den Fernsehbildern sah die schwülstige Zeremonie wie "Traumhochzeit" ohne Nahaufnahmen aus.
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[Beleidungungen entfernt! Sachlich bleiben meine Herren!] Mod Provo
hier schau mal:
http://www.reformvertrag2007.eu/
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Hat mich wieder mal daran erinnert, dass die EU eigentlich das Osmanische Reich unserer Tage ist. Aber ich glaube nicht, dass die EU so lange halten wird, wie das Osmanische Reich gehalten hatte - es ist eben eine schnellebige Zeit.
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die eu mit dem osmanischen reich zu vergleichen zeugt schon von einer fabelhaften geschichtskenntniss!
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Statt aufs Osmanische Reich könnte man sich natürlich auch auf die Habsburgerdynastie oder aufs Heilige Römisch Reich Deutscher Nationen beziehen, alles solche Mamutgebilde, wie jetzt wieder einmal die EU geworden ist.
Alle diese Mamutgebilde sind wieder untergegangen, was freilich kein grundsätzlicher Einwand gegen sie ist, weil in der Geschichte eben alles kommt und wieder geht, sonst wäre es ja keine Geschichte.
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von welchen mammutgebilden sprichst du? die eu ist schon lange miteinander verflochten. der vertrag zollt dieser verflechtung nur die entsprechende geltung. deutschland exportiert größtenteils in die eu. ganz europa ist über ein gemeinsames stromnetz miteinander verflochten. grenzen sind gefallen, wir haben eine einheitliche und sehr stabile währung.
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Aber diese vergangenen Mamutgebilde haben recht lange gehalten, bevor sie wieder zerfallen ist, und - ich wiederhole mich - ich glaube nicht, dass das bei der EU auch so sein wird.
Sie erinnert mich eher an die Zyklen, welche wir aus der Industrie kennen.
Da bricht irgendwann einmal die Fusionitis aus, wie ein ansteckende Krankheit, der sich keiner entziehen kann, und die Devise heißt: Alles eins, alles meins! Und ein politisches Äquivalent zu dieser Phase hat, vermute ich, die EU hervorgebracht.
Aber so sicher, wie auf den Tag der Abend folgt, folgt auf die "Alles eins - Alles meins"-Phase der Gegenschwung, das Outsourcing, das Ausgliedern von Unternehmensbereichen etc. Politisch gesehen hieße dies, dass in absehbarer Zeit irgendwelche sogenannten Freiheitskämpfer wieder Arbeit bekämen, sogenannte Freiheitskämpfer nationaler oder regionaler Art. Und vielleicht gäbe es gar nicht viel zu kämpfen, weil die EU sich zu einem Gebilde entwickelt, gegen das man nicht opponiert, sondern welches man einfach ignoriert.
Spekulationen natürlich, aber spekulieren dürfen wir ja hier.
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ich verstehe dein anliegen nicht. die eu ist schon seit 50 jahren präsent. nur hat man jetzt eine solidere basis für die weitere zusammenarbeit geschaffen. die souveränität der nationalstaaten ist voll gewährleistet. man will keinen superstaat, man will einen international handlungsfähigen kontinent schaffen.
spätestens in sachen umweltpolitik sollte dir auffallen das man nur durch kooperation weiter kommt. ich fürchte manche personen haben ein etwas verzerrtes europabild. wird zeit das sich diese personen ein wenig mit den fakten auseinandersetzen.
es kann nicht sein, das man kategorisch dinge ablehnt, von denen man keine ahnung hat. als der erste vertrag in frankreich per volksentscheid gekippt wurde, wussten über 95% der gegner nichtmal was in dem vertrag drinsteht. aber hauptsache man ist dagegen um dem establishment eins auszuwischen.
in wirklichkeit hat man europa für ganze 6 jahre blockiert und europa beträchlichen schaden zugefügt.
aber das ist typisch für die eu. hier wird jahrelang debattiert, während anderswo auf der welt gehandelt wird. muss wohl in der natur der europäer liegen unflexibel, starr und altmodisch zu sein.
Geändert von Provokateur (14. 12. 2007 um 07:31 Uhr).
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14. 12. 2007, 02:43
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#3
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Wonderboy
Registrierungsdatum: Jul 2005
Beiträge: 1.739
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Stefan S
... es kann nicht sein, das man kategorisch dinge ablehnt, von denen man keine ahnung hat. als der erste vertrag in frankreich per volksentscheid gekippt wurde, wussten über 95% der gegner nichtmal was in dem vertrag drinsteht. aber hauptsache man ist dagegen um dem establishment eins auszuwischen...
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Für die (kleinen) Menschen stand dieser Vertrag stellvertretend für die ganze EU. Die Enttäuschung wächst und die Umfrage war ein Ventil. Und das ist kein franz. Phänomen. Die EU vergisst die Menschen mitzunehmen. Was haben die von Osterweiterung, neuen Märkten ohne Zölle und Subventionen? Die Bevölkerung verkauft nichts in Rumänien.
Außerhalb der Wirtschaft z.B. bei einer gemeinsamen Außenpolitik versagt die EU komplett. Es war zum Beispiel ein leichtes für die USA - Europa beim Irakkrieg auseinander zu dividieren. Für GB ist der Atlantik immer noch kleiner als der Ärmelkanal. Über Polen will ich gar nicht reden. Jetzt schau ich gerade auf den Klimagipfel.
Steuerpolitik? Das Gleiche! Eine gemeinsame Lösung gegen Steuerflucht ist nicht in Sicht.
Mit dem neuen Vertrag wird erstmals auch ein Austritt verfahrenstechnisch geregelt. Warum macht man sich wohl über sowas Gedanken ...?
Noch glaube ich pers. das die Europ. Union eine gute Sache ist. Noch ...
Aber dabei wird man immer einsamer
Geändert von sirnnx (14. 12. 2007 um 15:02 Uhr).
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14. 12. 2007, 10:43
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2007
Ort: Rostock
Beiträge: 12
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
Noch glaube ich pers. das die Europ. Union eine gute Sache ist. Noch ...
Aber dabei wird man immer einsamer
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Ich persönliche halte die EU nicht für eine gute sache, es wird ein unglaublich undurchschaubares instrumentarium aufgebaut. Welchen Folgen das haben könnte werden wir bestimmt früher oder später noch erfahren.
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14. 12. 2007, 10:58
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#5
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Planetensortierer
Registrierungsdatum: Apr 2001
Ort: NGC 4449
Beiträge: 3.157
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Goldie-182
Ich persönliche halte die EU nicht für eine gute sache, es wird ein unglaublich undurchschaubares instrumentarium aufgebaut. Welchen Folgen das haben könnte werden wir bestimmt früher oder später noch erfahren.
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Stimmt, schließlich ist Kleinstaaterei die bessere Lösung, am besten erhält jedes Bundesland wieder seinen eigenen Grenzposten und dann bekommt jedes Bundesland einen König und Merkel ist die Kaiserin.
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14. 12. 2007, 12:23
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#6
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UNSTOPPABLE!!
Registrierungsdatum: Sep 2006
Beiträge: 1.325
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Re: Wie lange hält die EU?
Im neuen Jahr 2008 kommt vielleicht ein neuer Staat dazu, Kosovo. Aber Frieden wirds da glaube ich auch nicht geben, eher Krieg, weil manche dagegen sind und manche dafür...
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14. 12. 2007, 12:43
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#7
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von sirnnx
Für die (kleinen) Menschen stand dieser Vertrag stellvertretend für die ganze EU. Die Entäuschung wächst und die Umfrage war ein Ventil. Und das ist kein franz. Phänomen. Die EU vergisst die Menschen mitzunehmen.
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das ist ein vollkommen berechtigter kritikpunkt. und dafür hat brüssel auch die quittung bekommen! hier muss man einfach eine bessere politik betreiben um den durchschnittlichen eu-bürger die ziele der eu besser zu vermitteln.
meiner meinung nach sind hier die medien ganz besonders gefragt. hier kommt viel zu wenig. der otto-normalverbraucher hört nur wieder was von einem reformvertrag und schon ist es gelaufen. was in dem vertrag drin steht, was das für europa bedeutet und was die ziele dieses vertrages sind, weiß fast fast niemand.
die eu steht unter starker spannung und kann sehr leicht zerreißen. darüberhinaus muss man endlich einsehen, das weitere länder vorerst nicht in die union aufgenommen werden sollten. schon jetzt ist es schwierig es allen recht zu machen. wenn noch weitere länder mit noch mehr nationalinteressen hinzukommen, kann das die eu nicht mehr stemmen und wird fürher oder später überdehnt werden.
Zitat:
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Zitat von Gravity
Stimmt, schließlich ist Kleinstaaterei die bessere Lösung, am besten erhält jedes Bundesland wieder seinen eigenen Grenzposten und dann bekommt jedes Bundesland einen König und Merkel ist die Kaiserin.
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lol
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14. 12. 2007, 14:20
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#8
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.019
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Stefan S.
.. der vertrag zollt dieser verflechtung nur die entsprechende geltung.
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Beim Turmbau zu Babel fing es auch damit an, dass die Leute Unfug redeten und einander nicht mehr verstanden. Damit wenigstens diese Bemerkung verstanden wird:
Achtung zum Beispiel zollt man, Geltung nie. Geltung verschafft man.
Zitat:
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Zitat von Stefan S.
.. es kann nicht sein, das man kategorisch dinge ablehnt, von denen man keine ahnung hat.
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War es Kohl, der dieses dusselige "es kann nicht sein" als Ersatz für das gemeinte "es soll nicht sein" oder "es darf nicht sein" in die Welt gesetzt hatte? Oder war es der Armani-Kanzler?
Zitat:
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Zitat von Stefan S.
als der erste vertrag in frankreich per volksentscheid gekippt wurde, wussten über 95% der gegner nichtmal was in dem vertrag drinsteht.
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Sowas liest man auch nicht. Damit versaut man sich nur den eigenen Stil.
Zitat:
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Zitat von Stefan S.
aber hauptsache man ist dagegen um dem establishment eins auszuwischen.
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Gibt es ein schöneres Motiv?
Zitat:
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Zitat von Stefan S.
in wirklichkeit hat man europa für ganze 6 jahre blockiert und europa beträchlichen schaden zugefügt.
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Versuch doch mal, bei Sprechen und Schreiben auch ein bißchen zu denken. Europa blockiert: Ist Europa eine Straßenbahn? Eine Kurbelwelle? Eine Autobahn?
Neandertaler
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14. 12. 2007, 19:56
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#9
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Der dunkle Prinz
Moderator
Registrierungsdatum: Sep 2003
Ort: Bremen
Beiträge: 2.803
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Re: Wie lange hält die EU?
Ich halte die EU prinzipiell für eine gute Sache.
Wie hier auch schon angesprochen wurde, müsste unter anderem die Steuerpolitik vereinheitlicht werden, um der immer weiter um sich greifenden Steuerflucht Herr zu werden.
Zudem darf man nicht den Fehler machen, sie jetzt immer weiter auszudehnen und das Entscheidungsfindungsmodell, das die großen Staaten meiner Meinung nach zu stark benachteiligt, wäre auch reformbedürftig.
Desweiteren bin ich dagegen, dass die EU zu schnell weitere Kompetenzen erhält, dazu sind die europäischen Kulturen einfach noch zu verschieden und es wird einiger Zeit bedürfen, bis sich die Gräben hoffentlich nach und nach schließen.
Vielleicht stehen dann eines fernen Tages die "Vereinigten Staaten von Europa" auf dem Programm.
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14. 12. 2007, 21:26
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#10
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Versuch doch mal, bei Sprechen und Schreiben auch ein bißchen zu denken.
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verstehe! deiner meinung nach weigere ich mich also zu denken, während du offen zugibst lese- und lernresistent zu sein, dennoch aber meinst deinen geistigen dünnpfiff zu einem thema abzusondern?
ich fürchte bei dir ist der name auch programm.
weiter so, es gibt keinen besseren weg sich selbst öffentlich zu demontieren.
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Europa blockiert: Ist Europa eine Straßenbahn? Eine Kurbelwelle? Eine Autobahn?
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jetzt versuchst du auch noch den dummen zu spielen. die förderung von wirtschaftswachstum und wohlstand durch gemeinsame märkte und außenzölle ist dir anscheinend egal. auch einen wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wirtschaftsraum auf der welt zu etablieren, der fähig ist, ein dauerhaftes wirtschaftswachstum mit mehr und besseren arbeitsplätzen und einem größeren sozialen zusammenhalt zu erzielen.
you made my day!
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14. 12. 2007, 21:57
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#11
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 3.372
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Re: Wie lange hält die EU?
Die Eu sorgt für eine bessere Zusammenarbeit der Länder untereinander , aber auch für eine gute Aussenpolitik, da sich die Eu bei Problemen einschalten kann.
Die ganze Bürokratie und das Paragraphenwirrwarr werden durch die einheitlichen Regelungen auch teilweise beseitigt, also wieso sollte sie nicht halten?
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14. 12. 2007, 22:03
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#12
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Unsinn!
Registrierungsdatum: Aug 2006
Ort: Bananenrepublik
Beiträge: 487
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Stefan S.
...
ich fürchte bei dir ist der name auch programm.
...
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Das kam mir auch in den Sinn.
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14. 12. 2007, 22:05
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#13
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.019
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von LordArion
Vielleicht stehen dann eines fernen Tages die "Vereinigten Staaten von Europa" auf dem Programm.
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Lieber nicht, weil das auf keinen Fall lustig wird.
Von Sonntagsreden eingelullt glaubt man heute gern, solche Gebilde würden am Schreibtisch oder im Konferenzsaal gebacken, und der Rest sei dann Kleinarbeit und Gewöhnung. Ist aber noch nie so gewesen und wird auch nie so sein. Auch die "Vereinigten Staaten von Europa" würde es nur geben, wären sie ordentlich mit Blut getauft.
Davon ist viel geflossen bevor die USA wurden, was sie sind. Krieg gegen a) Indianer (Lanfnahme), b) Engländer (politische Herrschaft, c) einander (Bürgerkrieg, der heftigste und verlustreichste von allen), Weltkriege 1 und 2 (Aufstieg zur Weltmacht).
Ist immer so. Das Deutsche Reich ist ja erst im Krieg 1870/71 gegen Frankreich Wirklichkeit geworden. Frankreich wiederum durch die Napoleonischen Kriege etc.
Was die Europäer richtig zusammenschweißen könnte, wäre nur ein Krieg gegen einen ebenbürtigen Rivalen.
Aber auch das wäre nur der Anfang, weil die Europäer dann unter sich ausmachen müssten, wer das Sagen hat. Also analog zum Bürgerkrieg in den USA oder den Massenersäufungen von Regionalisten in der Vendée während der Französischen Revolution. Ist doch klar, dass zum Beispiel die Sprachenfrage irgendwie mal abschließend geklärt werden müsste.
Also: Lieber nicht.
Neandertaler
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14. 12. 2007, 22:12
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#14
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Was die Europäer richtig zusammenschweißen könnte, wäre nur ein Krieg gegen einen ebenbürtigen Rivalen.
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Mit dem Vertrag geht auch die Pflicht einher, Krieg zu führen. Kommen wird er wohl, ja.
Dazu scheint man vergessen zu haben, was Europa mal ausgemacht hat: Die Vielfältigkeit. Das Angleichen und Ausmerzen jeglicher Unterschiede innerhalb Europas zerstört die europäische Kultur und ignoriert sowieso den Volkswillen. Das ständige Verweisen auf Wohlstand und Wachstum ist Verblödung pur; irgendwo kennt das Wachstum immer seine Grenzen; wo es viele Reiche gibt, gibt es umso mehr Arme. Ehe es zu unhaltbaren Zuständen kommt, kann man bereits vorher dem Grenzen setzen, doch will man hier hoch pokern und alles auf den totalen Markt setzen. Macht wird sich konzentrieren und EU wird versuchen, weitere Handelsräume zu ergreifen. Parole: Markt ohne Raum.
Es ist ziemlich enttäuschend festzustellen, dass das Leben nur auf den Markt ausgerichtet sein wird. Bildung, Kultur, Wissen spielen keine Rolle in der EU. Dieses Gebilde wird imho mehr schaden als nützen.
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15. 12. 2007, 12:58
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#15
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Zonk
Mit dem Vertrag geht auch die Pflicht einher, Krieg zu führen. Kommen wird er wohl, ja.
Dazu scheint man vergessen zu haben, was Europa mal ausgemacht hat: Die Vielfältigkeit. Das Angleichen und Ausmerzen jeglicher Unterschiede innerhalb Europas zerstört die europäische Kultur und ignoriert sowieso den Volkswillen. Das ständige Verweisen auf Wohlstand und Wachstum ist Verblödung pur; irgendwo kennt das Wachstum immer seine Grenzen; wo es viele Reiche gibt, gibt es umso mehr Arme. Ehe es zu unhaltbaren Zuständen kommt, kann man bereits vorher dem Grenzen setzen, doch will man hier hoch pokern und alles auf den totalen Markt setzen. Macht wird sich konzentrieren und EU wird versuchen, weitere Handelsräume zu ergreifen. Parole: Markt ohne Raum.
Es ist ziemlich enttäuschend festzustellen, dass das Leben nur auf den Markt ausgerichtet sein wird. Bildung, Kultur, Wissen spielen keine Rolle in der EU. Dieses Gebilde wird imho mehr schaden als nützen.
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du gehörst wohl auch zu denen die mitreden obwohl sie die punkte im reformvertrag gar nicht gelesen haben?
nirgends wird europa gleich gemacht! nirgends zerstört man die kulturellen unterschiede!
und ich dachte bisher das wissen gemeinsam gebildet wird? oder hast du dir das wissen über die funktionsweise deine computers selbst beigebracht? nein, dieses wissen entspringt einem gemeinsamen wissenspool.
wenn dir die globalisierung nicht gefällt, dann steig in deine zeitmaschine und mach eine reise zurück ins jahr 500 nach christus. ich meinerseits bin mit den errungenschaften rundum zufrieden. auch mit der kulturellen vielfalt. italienisch oder chinesisch essen gehen, nach spanien in den urlaub fahren oder mit einem amerikaner übers internet chatten.
du kannst dich gerne in deiner höhle verstecken und so deine bildung, kultur und dein wissen bewahren.
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15. 12. 2007, 16:30
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#16
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reaching for the sky
Registrierungsdatum: Jan 2004
Ort: Tau Ceti
Beiträge: 298
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Re: Wie lange hält die EU?
Ich finde die Idee von Europa als solches nicht schlecht, aber es sollte trotzdem jedes Land unabhängig voneinander regieren können. Es kann nicht sein, dass die Länder in Brüssel entmündigt werden, wofür gibt es dann noch den Bundestag? Die EU ist bis heute nicht demokratisch legitimiert! Das (von uns) wählbare Europäische Parlament hat überhaupt keine Einflussmöglichkeiten, die Kommission erlässt ein Gesetz und das gilt dann unabhängig vom deutschen Recht.
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15. 12. 2007, 17:22
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#17
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
@Stefan S.
Wissenspool? Was für ein Wissenspool? Was hat das mit der Verfassung zu tun? Oder die Globalisierung (schöne Keule!), die es sogar schon vor mehr als 500 Jahren gab?
Weißt du überhaupt, was vor 250 Jahren in der Zeit der Aufklärung versucht wurde, den Menschen beizubringen? Bist du tatsächlich der Meinung, dass unser modernes Zeitalter aufgeklärt ist? Ich sehe nur Rückschritte; starke antiaufklärische, antidemokratische, korrupte Kräfte, die dabei sind, unsere Gesellschaft wegen egoistischer Interessen zu zerstören. Dies wegen chinesischem Essen akzeptieren zu wollen, halte ich für schrecklich dämlich.
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15. 12. 2007, 17:35
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#18
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Zonk
@Stefan S.
Wissenspool? Was für ein Wissenspool? Was hat das mit der Verfassung zu tun? Oder die Globalisierung (schöne Keule!), die es sogar schon vor mehr als 500 Jahren gab?
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mit wissenspool sind die erkenntnisse der menscheit gemeint. du hattest ja behauptet das bildung, kultur und wissen keine rolle spiele und zerstört werden würden was natürlich völliger unfug in eine globalisierten welt ist.
natürlich gab es die globalisierung schon vor 500 jahren. nur eben nicht in dem ausmaß wie heute. die it hat es ermöglicht, so wie schiffe, autos und flugzeuge. das war vor 500 jahren nicht der fall, weil die menschen damals kaum 40 km weit weg von ihrem zu hause kamen und kaum etwas mitbekamen von der außenwelt.
Zitat:
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Zitat von Zonk
Weißt du überhaupt, was vor 250 Jahren in der Zeit der Aufklärung versucht wurde, den Menschen beizubringen? Bist du tatsächlich der Meinung, dass unser modernes Zeitalter aufgeklärt ist? Ich sehe nur Rückschritte; starke antiaufklärische, antidemokratische, korrupte Kräfte, die dabei sind, unsere Gesellschaft wegen egoistischer Interessen zu zerstören. Dies wegen chinesischem Essen akzeptieren zu wollen, halte ich für schrecklich dämlich.
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was wird zerstört? du unterstellst hier irgendwelche gegebenheiten ohne diese zu begründen und erwartest das man dich ernst nimmt.
ich zähle fakten aus. die menschen haben insgesamt mehr chancen, ihre lebenserwartung ist gestiegen und der lebenskomfort auch.
wenn dir das missfällt dann verlasse diese gesellschaft. so einfach ist das!
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15. 12. 2007, 17:43
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#19
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.019
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Stefan S.
wenn dir das missfällt dann verlasse diese gesellschaft. so einfach ist das!
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"Geht doch nach drüben!" - die DDR war gemeint - haben die Spießer am Straßenrand früher den Demontranten gegen den Vietnamkrieg entgegengeschrieen.
Und nun schreien die kleinhirnigen Nachwuchsspießer mit Bürokratengemüt und etwa so viel geistigem Tiefgang wie die Mediamarktreklame exakt dasselbe. Ist das nicht lustig?
Neandertaler
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15. 12. 2007, 19:00
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#20
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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mit wissenspool sind die erkenntnisse der menscheit gemeint. du hattest ja behauptet das bildung, kultur und wissen keine rolle spiele und zerstört werden würden was natürlich völliger unfug in eine globalisierten welt ist.
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Dein mysteriöser Wissenpool ist und bleibt Quark. Dass die Globalisierung und die folgende Angleichung der Lebensweisen Kultur zerstört, ist unbestreitbar; die neoliberale Ausrichtung der EU hat gar kein Interesse Bildung und Kultur zu bewahren.
Zitat:
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Zitat von Stefan S.
ich zähle fakten aus. die menschen haben insgesamt mehr chancen, ihre lebenserwartung ist gestiegen und der lebenskomfort auch.
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Die einzigen Fakten, die du nanntest, waren chinesisches und italienisches Essen.
Chancen, Lebenserwartung, Lebenskomfort? Sorry, aber: wtf? Wehalb ist dazu eine asoziale EU notwendig?
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16. 12. 2007, 00:16
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#21
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Gast
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Zonk
Dein mysteriöser Wissenpool ist und bleibt Quark.
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ja, alles quark und scheiße! die menscheit bezieht ihr wissen von dem afrikanischen gott des ewestamms mit dem namen nanan-bouclou!
Zitat:
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Zitat von Zonk
Dass die Globalisierung und die folgende Angleichung der Lebensweisen Kultur zerstört, ist unbestreitbar; die neoliberale Ausrichtung der EU hat gar kein Interesse Bildung und Kultur zu bewahren.
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wie gesagt. wenn dir unsere gesellschaft und ihre form nicht zusagt, steht es dir frei auszuwandern. am besten ganz weit weg und an einen ort ohne internetanbindung.
mit deinen beiträgen und dem zugang zum weltweit etablierten internet hier hast du zuviel einfluss auf andere kulturen. das ist, wie du weißt nicht gut!
Zitat:
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Zitat von Zonk
Die einzigen Fakten, die du nanntest, waren chinesisches und italienisches Essen.
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nö. das waren lebenserwartung, lebensstandard und chancengleichheit. dazu hattest du aber offenbar nicht viel zu sagen. von dir kam das üblich BLUBB.
Zitat:
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Zitat von Zonk
Chancen, Lebenserwartung, Lebenskomfort? Sorry, aber: wtf? Wehalb ist dazu eine asoziale EU notwendig?
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das du diese zusammenhänge nicht verstehst wundert mich nicht... bei deinen unterirdischen beiträgen bisher.
ich habe für dich mal ein paar links zusammengestellt. damit du zur abwechslung etwas lernst.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung47504.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C...gungsprozesses
http://ec.europa.eu/deutschland/unde...s/index_de.htm
damit ist das gespräch für mich mit dir beendet. ich verspüre wenig drang mich weiterhin mit dir auf so einem niedrigen niveau zu unterhalten. entweder du diskutierst in zukunft sachlich mit stichhaltigen argumenten oder überhaupt nicht.
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16. 12. 2007, 01:23
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#22
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Sapere aude
Registrierungsdatum: Feb 2007
Ort: Sektor 001
Beiträge: 1.393
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Re: Wie lange hält die EU?
Lass dich nicht ärgern Stefan, das ist immer schon so gewesen.
Die EU wird so lange halten, wie wir nicht zuviele Zonks und Neandertaler haben. Wenn diese Meinungen in der Mehrheit sein werden, wird die EU zusammenbrechen.
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16. 12. 2007, 10:12
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#23
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Geisterfahrer
Registrierungsdatum: Apr 2006
Ort: südlich des Nordpols
Beiträge: 2.301
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Re: Wie lange hält die EU?
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Irgendein Vertrag wurde heute in Lisabon unterzeichnet, weiß der Kuckuck, was für einer, ...
Spekulationen natürlich, aber spekulieren dürfen wir ja hier.
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Hallo Neandertaler
Ich finde es im Gegensatz zu dir, meist viel spannender, wo nicht hingeschaut wird, wenn sich jemand mit etwas speziellem beschäftigt, sich auf eine Fragestellung oder ein Ziel fixiert.
Manchmal denke ich, die Konzentration auf diese Konstrukte, die nur durch den Glauben an sie und ihre Entwicklungsprognosen halten, lenkt von viel konkreteren, schwierigen und vielleicht sogar tabuisierten Themen und Aufgabenstellungen ab.
Sorry. Ist leider keine Antwort auf deine Frage.
Gruss jomsn
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16. 12. 2007, 10:14
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#24
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