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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Hubris 
Die EU wird noch sehr lange bestehen, alleine schon aus wirtschaftspolitischen Gründen. Der Threadersteller hat in seiner Auswertung nur die persönliche Meinung der User bez. Nutzen oder Nichtnutzen mit einbezogen. Der Punkt ist nur (leider): Die Bevölkerung entscheidet nicht darüber, ob dieser Staatenbund weiter besteht oder nicht.

[Gekürzt...]

Worauf ich hinaus will: die EU besteht größtenteils nicht, weil die Bürger dies wollen (wobei man sie, wenn man sie mit Wohlstandsverlust konfrontieren würde, leicht dazu bringen könnte), sondern weil die Staaten und großen Konzerne ihre Interessen dadurch decken und anders langfristig auch nicht überleben können.

ein guter beitrag! liest man hier nicht allzu oft.

bei dem letzten punkt muss ich aber doch ein wenig einhaken. zwar ist es korrekt, das die bürger selbst der eu kritisch gegenüberstehen oder diese gar ablehnen, pauschal würde ich aber nicht sagen das die eu nur ein konstrukt wirtschaftspolitischer interessen ist bzw. bleiben muss.

die zukünftige frage, wird sein ob es der institution mit dem namen eu gelingt mit ihrer politik die menschen in europa zu erreichen.

letztenendes ist es aber richtig. die eu ist ein zweckbündnis um die stärke der europäischen staaten zu bündeln. nur so kann man in einer globalieserten marktwirtschaft langfristig überleben.

leider neigen menschen zu vorurteilen und grüppchenbildung. das war schon immer so und wird so bleiben. das ist selbst in deutschland so. ein bayer ist und bleibt ein bayer und ein ossi ein ossi. es bestehen immer vorurteile gegenüber anderen gruppen.

das führt dazu, das die eu stets mit der gefahr konfrontiert ist, das seperatismus das gebilde zum einsturz bringt. und dann sind es in der tat gemeinsame (wirtschafts)interessen, die die eu am leben halten.

im übrigen stimme ich dir in bezug auf die usa vollkommen zu. die eu und die usa sind weiterhin eng miteinander verflochten und voneinander abhängig. die intervention der ezb im aktuellen hypothekenskandal wurde mit der us notenbank abgestimmt. deshalb ist die eu für die usa segen und fluch zugleich. einerseits hat man einen starken partner, andererseits lässt sich dieser partner nicht mehr so leicht beeinflussen, wie das früher der fall war.
Alt 27. 12. 2007, 01:37 Mit Zitat antworten #76
wollejanus
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Re: Wie lange hält die EU?

Die EU wird solange bestehen ,funktionieren wie die blöden Deutschen sie finanzieren,so einfach ist das.Das ist wie ein Marschall-Plan ,wir finanzieren unfähige Volkswirtschaften,Bankrotteure,auf gut deutsch VERSAGER!!!!!

wollejanus
Alt 27. 12. 2007, 08:55 wollejanus is offline Mit Zitat antworten #77
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von wollejanus 
Die EU wird solange bestehen ,funktionieren wie die blöden Deutschen sie finanzieren,so einfach ist das.Das ist wie ein Marschall-Plan ,wir finanzieren unfähige Volkswirtschaften,Bankrotteure,auf gut deutsch VERSAGER!!!!!

wollejanus

Nur weil nicht jeder die Wirtschaftskraft hat wie DE sind das alles noch keine Versager!
Sicherlich ist das manchmal abzocke, besonders wenn man sieht das man das Geld in DE auch andersweitig verwenden könnte aber dennoch... wenn wir das Geld haben kann man auch den "schwächeren" Ländern unter die Arme greifen...

Ich hoffe doch mal das es die EU noch ne Weile geben wird! Finde das nicht schlecht... man sollte nur aufpassen wenn man alles mit in die Gruppe reinlässt... die Türken bekommen es nicht mal hin einen Mann wegen einer Kleinigkeit den Prozess zu machen, halten ihn lieber Monate lang gefangen aber wollen der EU beittreten!

NE!
Alt 27. 12. 2007, 10:15 [GER].exe is offline Mit Zitat antworten #78
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von wollejanus 
Die EU wird solange bestehen ,funktionieren wie die blöden Deutschen sie finanzieren,so einfach ist das.Das ist wie ein Marschall-Plan ,wir finanzieren unfähige Volkswirtschaften,Bankrotteure,auf gut deutsch VERSAGER!!!!!

du hast null plan von dem was in der eu abgeht. deutschland zahlt netto momentan 8 milliarden euro in die eu. das entspricht 0,36 prozent des bruttonationaleinkommens!

das ist ein sehr kleiner betrag. und damit ist deutschland nicht einmal hauptnettozahler! die niederlande zahlt gemessen am bruttonationaleinkommen mehr als deutschland in die eu.

8 milliarden euro ist sowieso ein witz. das reicht nicht mal ansatzweise um die rentenkassen zu füllen. außerdem ist angesichts aller zahlen klar, dass die verrechnung der ausgaben mit den beiträgen lediglich ein buchtechnischer vorgang ist. er vermittelt kein bild davon, welche vorteile jedem mitgliedsstaat aus der union erwachsen.

besonders die klassische exportnation deutschland profitiert immens von den vorteilen des binnenmarkts der eu und der einführung der gemeinschaftswährung euro. dass deutschland in den letzten fünf jahren seine exporte in die übrigen elf länder der euro-zone deutlich ausgebaut hat, ist zu einem großteil der europäischen integration und dem euro zu verdanken.

also rede hier keinen müll! insgesamt bekommt deutschland wesentlich mehr raus als es reinsteckt.

deutschland hat allein 2007 12 milliarden euro laut bund der steuerzahler in den sand gesetzt. das sind 4 milliarden mehr als man in den eu topf einzahlt. darüber beschwerst du dich nicht, obwohl es im gegensatz zum eu topf tatsächlich eine verschwendung ist.

also willst du mir jetzt erzählen das deutschland mit seinen 0,3 % bne die eu finanziert? werd erwachsen und lese zu abwechslung mal nicht die bild!

Zitat:
Zitat von wollejanus 
Bist Du so unfähig,oder bist Du einfach so dämlich den Text zu verstehen,aber was soll man auch von einen wie dir erwarten,Pisa-Opfer?......... oder was.
Es gibt auch das Internet - viel Spaß beim Suchen!
wollejanus

wenn du 54 bist, bin ich 201 jahre alt.
Alt 27. 12. 2007, 10:20 Mit Zitat antworten #79
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von wollejanus 
Bist Du so unfähig,oder bist Du einfach so dämlich den Text zu verstehen,aber was soll man auch von einen wie dir erwarten,Pisa-Opfer?......... oder was.
Es gibt auch das Internet - viel Spaß beim Suchen!
wollejanus

Hey Opa, du bist nicht mal in der Lage ne ordentliche Diskussion zu führen! Als du das letzte mal in der Schule warst hat man doch noch mit der Feder geschrieben!

Seit der Zeit hat sich einiges geändert... wenn du meinst das alle nachkommenden Generationen dumm sind, bloß weil es irgendso ein Test sagt dann liegst du sicher noch weit unter diesem Schnitt!

Wenn du meinst das DE zuviel Gelder in die EU vverballert dann lass dir gesagt sein das in der EU Reisefreiheit herrscht!
Alt 27. 12. 2007, 10:30 [GER].exe is offline Mit Zitat antworten #80
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von wollejanus 
Das ist keine erschöpfende Antwort auf mein letztes Statement.

mit solchen typen wie dir verschwende ich nicht meine kostbare zeit. bisher habe ich in keinem deiner beiträge irgend ein argument lesen können. stattdessen die üblichen paranoiden wahnvorstellungen, wie sie hier im forum von etlichen kandidaten ausgelebt werden.

du landest jetzt einmal bei mir auf ignore. da kannst du dann weiter mit dem fuß auf den boden stampfen und hier sinnlose beiträge verfassen.

ich fahr jetzt erst mal einkaufen. hab ziemlichen kohldampf!
Alt 27. 12. 2007, 10:31 Mit Zitat antworten #81
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Stefan S. 
mit solchen typen wie dir verschwende ich nicht meine kostbare zeit. bisher habe ich in keinem deiner beiträge irgend ein argument lesen können. stattdessen die üblichen paranoiden wahnvorstellungen, wie sie hier im forum von etlichen kandidaten ausgelebt werden.

du landest jetzt einmal bei mir auf ignore. da kannst du dann weiter mit dem fuß auf den boden stampfen und hier sinnlose beiträge verfassen.

ich fahr jetzt erst mal einkaufen.


Rischtisch! Sie sehen immer nur die eine Seite, denken alles wäre schlecht aber können ihre Meinung nicht mal ordentlich arrgumentieren!

Dann erzählen sie irgendnen kack und lassen sich nicht bewegen mal ihre Aussagen zu überdenken!

Schade das es solche Leute in der Gesellschaft gibt!
Alt 27. 12. 2007, 10:34 [GER].exe is offline Mit Zitat antworten #82
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Stefan S. 
du hast null plan von dem was in der eu abgeht. deutschland zahlt netto momentan 8 milliarden euro in die eu. das entspricht 0,36 prozent des bruttonationaleinkommens!

das ist ein sehr kleiner betrag. und damit ist deutschland nicht einmal hauptnettozahler! die niederlande zahlt gemessen am bruttonationaleinkommen mehr als deutschland in die eu.

Ich finde, du hast Recht, zum Vergleich, was die USA der UNO an Mitgliedbeiträgen schulden, aber hallo! Wenn die zahlen würden, könnte man einiges an Gutem erreichen, oder, was eher wahrscheinlich ist, einigen Politikern ein erhöhtes Einkommen verschaffen!

Die horrenden Summen, die die Regierungen "westlicher Länder" aus dem Fenster werfen, sollte man wie bereits gesagt wurde, nicht vergessen.

Überhaupt finde ich, dass die EU noch einiges zu tun hat, um wirklich zu einer demokratischen Institution zu werden, es ist eine Katastrophe, wie über die Köpfe der Menschen hinwegentschieden wird...

Andererseits sollte man nicht vergessen, was für Vorteile die EU bringt. Der aktuelle Vertrag von Lissabon ist ein gutes Beispiel im Punkt Grundrechte. Und es steht außer Frage, dass ein starkes Gegengewicht zu der Wirtschaftskraft der USA notwendig ist. Wer weiß, was denen noch alles einfallen würde, gäbe es Europa nicht...

Ich persönlich fühle mich in der EU viel wohler, als woanders. Wenigstens gibt es hier Dinge wie Krankenversicherung, Sozialversicherung, Mindestlöhne (auch wenn nicht immer angemessen, aber immerhin), im Gegensatz zu den USA oder anderer Staaten.

Die Leute müssten VIEL VIEL besser über die EU aufgeklärt werden!

@ wollejanus: Ich glaube, wir sollten uns nicht auf das Niveau von Beleidigungen begeben!
Alt 27. 12. 2007, 14:02 LordTP is offline Mit Zitat antworten #83
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von wollejanus 
Wie erklären sich diese Differenzen?

Oder glaubst Du das ist ein seniler Spinner?

eigentlich wollte ich dich ignorieren, aber nun scheinst du halbwegs vernünftig zu werden und argumente vorzubringen. leider argumentierst du nicht selbst und bedienst dich stattdessen fremder zitate. das ist natürlich sehr leicht. man muss selbst nicht viel schreiben und hat dennoch einen ganz passablen text abgeliefert.

allerdings wird es nun wieder ganz unschön. warum kommen euro kritiker früher oder später immer mit der schachtschneider gang an? wilhelm hankel war einer der 4 hippies, die vor gut 10 jahren vor dem verfassungsgericht gegen den euro geklagt haben und furios gescheitert sind.

hankel hat damals schon viele horrorszenarien an die wand gemalt. er prophezeite das der euro ins bodenlose fallen wird. nichts davon ist nun, 10 jahre nach der einführung eingetreten. im gegenteil, der euro ist stärker denje!

nun verkauft hankel zusammen mit schachtschneider anti-euro bücher. leider nur mit mässigen erfolg.

wieso sollte ein mann recht haben, der sich nachweislich bereits mehrmals geiirt hat?

ich empfehle dir mal "Der Euro lässt die Muskeln spielen."
Alt 27. 12. 2007, 14:08 Mit Zitat antworten #84
LordTP
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Re: Wie lange hält die EU?

Und noch etwas: Man sieht, wie sich die Nationalbanken der USA (wie auch immer die genau heißen mögen ) in die Hose machen, wenn der Euro mal etwas stärker im Vergleich zum USD wird! Andererseits tut das unseren Exportunternehmen nicht wirklich gut...

Naja, jeder hat seinen Schaden, aber es zeigt, dass der Euro in der Lage ist, den USA "Einhalt zu gebieten"... Und die Absicherung der Währung Euro gegen Inflation und ähnliches ist wirklich vorbildlich und unabhängig von irgendwelchen "politischen Kursen" (Weißnicht wie ich das bezeichnen soll).

Auf der anderen Seite hat der Euro auch viele Teuerungen gebracht, das ist allgemein bekannt. Vielleicht sollte man aber lieber versuchen, das Auseinanderklaffen der Einkommenschere zu unterbinden oder zu verkleinern, angeblich wächst die europäische Wirtschaft ja stark
Alt 27. 12. 2007, 14:17 LordTP is offline Mit Zitat antworten #85
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von wollejanus 
Dadurch ist unser Pro-Kopf-Einkommen heute das viertletzte in der Union – und es lag einmal auf Platz eins! Hinter uns kommen nur noch Spanien, Portugal und Griechenland.
Wow, stimmt das? Wenn das so ist, wieso sind hier denn fast alle für die EU? Hirnlos.
Zitat:
Zitat von Stefan S. 
leider argumentierst du nicht selbst und bedienst dich stattdessen fremder zitate. das ist natürlich sehr leicht.
Wenn die Dinge stimmen, wieso darf man sich dort nicht bedienen? Nicht jeder ist Albert Einstein.
Zitat:
man muss selbst nicht viel schreiben und hat dennoch einen ganz passablen text abgeliefert.
Was willst du mit dem gejammer bezwecken?
Zitat:
hankel hat damals schon viele horrorszenarien an die wand gemalt. er prophezeite das der euro ins bodenlose fallen wird. nichts davon ist nun, 10 jahre nach der einführung eingetreten. im gegenteil, der euro ist stärker denje!
Sind 10 Jahre so viel? Auch wenn der Euro stark ist, die Ueberteuerung macht vielen Menschen schwer zu schaffen (bekam ich in Italien von vielen Menschen zu hören).
Alt 27. 12. 2007, 17:54 Ylperon is offline Mit Zitat antworten #86
H0mer
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von wollejanus 
Dadurch ist unser Pro-Kopf-Einkommen heute das viertletzte in der Union – und es lag einmal auf Platz eins! Hinter uns kommen nur noch Spanien, Portugal und Griechenland.
also meinnst du jetzt das BIP/Kopf das ich meine?




oder

http://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliedstaaten_der_Europ%C3%A4ischen_Union#Liste_der_Mitgliedstaaten
Alt 27. 12. 2007, 18:21 H0mer is offline Mit Zitat antworten #87
Andrax
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Re: Wie lange hält die EU?

Meiner Meinung nach, wird die EU an ihrem Grössenwahn ersticken, so wie die Römer, die schafften es aber weit aus länger, was die Dauer angeht.

Dann fühlt sich das EU Volk zu dem immer schlechter (Einkommensunterschiede, Kostenexplosionen, Lohndumping), die EU hat bis jetzt den Völkern nicht besonders gut getan (Lebenqualitäten sinken, Arbeitsversklavungen).
Man könnte nun mit dem Gegenargument kommen, "dafür gibt es keinen Krieg unter den EU Völkern", dass ist aber nur eine Illusion, da nicht mehr mit Waffen gekämpft wird.

Wie gesagt, die EU wird an ihrem Grössenwahn zu Grunde gehen (natürlich meine persönliche Meinung), vielleicht wird sie auch nur wieder auf ein paar Länder herunterschrumpfen, wir werden sehen.

Das besondere Positive dass ich selbst erlebe mit oder durch die EU ist;
Die Reisefreiheit und Devisengleichheit, "Euro";
Das ist schön und bequem, empfinde ich persönlich als sehr positiv, mit den Nachbarn kam ich früher auch gut aus, da hat sich nichts verändert.

Andrax
Alt 27. 12. 2007, 18:25 Andrax is offline Mit Zitat antworten #88
H0mer
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Andrax 
Meiner Meinung nach, wird die EU an ihrem Grössenwahn ersticken, so wie die Römer, die schafften es aber weit aus länger, was die Dauer angeht.

Dann fühlt sich das EU Volk zu dem immer schlechter (Einkommensunterschiede, Kostenexplosionen, Lohndumping), die EU hat bis jetzt den Völkern nicht besonders gut getan (Lebenqualitäten sinken, Arbeitsversklavungen).
Man könnte nun mit dem Gegenargument kommen, "dafür gibt es keinen Krieg unter den EU Völkern", dass ist aber nur eine Illusion, da nicht mehr mit Waffen gekämpft wird.
das kannst du nicht so einfach pauschalisieren. frag zB mal die Iren, wie sehr sie unter der EU zu leiden haben.
Alt 27. 12. 2007, 18:37 H0mer is offline Mit Zitat antworten #89
Zel
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Andrax 
Das besondere Positive dass ich selbst erlebe mit oder durch die EU ist;
Die Reisefreiheit und Devisengleichheit, "Euro";
Das ist schön und bequem, empfinde ich persönlich als sehr positiv, mit den Nachbarn kam ich früher auch gut aus, da hat sich nichts verändert.

Andrax

Na, auch vor der Devisengleichheit konnte man als Deutscher innerhalb der EU reisen, wie man wollte. Und dank Euro sind die Zeiten, in denen man im Ausland noch ordentlich prassen konnte, leider zumeist auch vorbei-wir jammern ja nicht alleine über den Teuro, das Lied wird europaweit gesungen.
Alt 27. 12. 2007, 19:16 Zel is offline Mit Zitat antworten #90
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Re: Wie lange hält die EU?

einige 'tiefgeistige" Beiträg von "wollejanus" entfernt.
Beim nächsten Mal gibt es Boardurlaub


PS: Danke an die User für das melden der Beiträge
Alt 27. 12. 2007, 19:22 Provokateur is offline Mit Zitat antworten #91
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Andrax 
Meiner Meinung nach, wird die EU an ihrem Grössenwahn ersticken, so wie die Römer, die schafften es aber weit aus länger, was die Dauer angeht.

Dann fühlt sich das EU Volk zu dem immer schlechter (Einkommensunterschiede, Kostenexplosionen, Lohndumping), die EU hat bis jetzt den Völkern nicht besonders gut getan (Lebenqualitäten sinken, Arbeitsversklavungen).
Man könnte nun mit dem Gegenargument kommen, "dafür gibt es keinen Krieg unter den EU Völkern", dass ist aber nur eine Illusion, da nicht mehr mit Waffen gekämpft wird.

Wie gesagt, die EU wird an ihrem Grössenwahn zu Grunde gehen (natürlich meine persönliche Meinung), vielleicht wird sie auch nur wieder auf ein paar Länder herunterschrumpfen, wir werden sehen.

Das besondere Positive dass ich selbst erlebe mit oder durch die EU ist;
Die Reisefreiheit und Devisengleichheit, "Euro";
Das ist schön und bequem, empfinde ich persönlich als sehr positiv, mit den Nachbarn kam ich früher auch gut aus, da hat sich nichts verändert.

Andrax

a) Nenne mal ein paar Beispiele für den "Größenwahn" der EU, der zu ihrem Untergang führen wird. Dass die EU ihre Kompetenzen überschreitet, dürfte vielen klar sein, aber Größenwahn ist für mich da kaum erkennbar, oder zumindest nicht in der Form und bei Weitem nicht in dem Ausmaß, als dass er zu Untergang führen könnte.
Noch ein Unterschied zwischen Rom und der EU: das Römische Reich entstand durch eine Zuckerbrot und Peitsche-Politik, sozusagen "freundliche, semi-freiwillige Annexion". D.h. die Staaten wollten entweder in das Römische Reich oder kooperierten friedlich, während sie sich einen großen Teil ihrer politischen Souveränität behielten, oder, wenn die Römer es zwingend weollten und die Staaten bei der Eingliederung nicht kooperierten, dann wurde das meist stark überlegene Militär eingesetzt.
Die EU möchte allerdings nicht ein möglichst großes Reich sein. Wenn sie zu arme Staaten aufnimmt, hat sie davon nur Nachteile.
Wo ist also der Größenwahn der Römer?
b) die EU hat welchen Völkern nicht gut getan? Dem unseren, dem Französischen, dem Italienischen sicherlich (hier sei unterschieden zwischen Volk und Staat sowie Konzernen), und den sonstigen westlicheren Staaten. Die osteuropäischen Staaten freuen sich allerdings - zu großen Teilen - über für ihre Verhältnisse große Subventionen.
c) Wie führen die Völker der EU denn unter einander Krieg ohne Waffen? Zu viel ist mir davon noch nicht aufgefallen.
Alt 27. 12. 2007, 22:25 Hubris is offline Mit Zitat antworten #92
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Hubris 
a) Nenne mal ein paar Beispiele für den "Größenwahn" der EU, der zu ihrem Untergang führen wird...

Da fällt mir jetzt spontan die Regulierungswut der EU ein.

Wenn dem Bürger immer mehr sinnfreie Verordnungen mit den Worten "... müssen wir einführen, ist ein EU-Gesetz ..." aufgebrummt werden, ist dies der Akzeptanz nicht immer förderlich!

Allerdings ist Untergang ein hartes Wort. Auch der Vergleich altes ROM <-> EU ist etwas weit hergeholt. Nicht zuletzt waren es dort auch einfallende Barbarenhorden die zum Untergang führten (z.B. Germanen ).
Alt 28. 12. 2007, 08:18 sirnnx is offline Mit Zitat antworten #93
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Hubris 
a) Nenne mal ein paar Beispiele für den "Größenwahn" der EU, der zu ihrem Untergang führen wird. ......
c) Wie führen die Völker der EU denn unter einander Krieg ohne Waffen? Zu viel ist mir davon noch nicht aufgefallen.

a) EU- Ausbreitung Richtung Osten, eventuell auch Türkeibeitritt.

c) Wirtschaftskrieg

EU und das römische REich zu vergleichen ist in der Tat etwas weit ausgeholt, aber im Prinzip erstickte auch Rom an seiner Grösse, da es kaum zu Kontrollieren war.
Die EU wird mit ihrem Regelwahn kaum Erfolg haben, dafür sind diese viel zu Kompliziert für Normalbürger und auch zu distanziert.
In der EU kämpft jedes Land zu seinem eigenen Vorteil und nicht für das grosse Ganze, die Politik ist reines Kasperle- Theater.

Andrax
Alt 28. 12. 2007, 10:13 Andrax is offline Mit Zitat antworten #94
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
die EU hat welchen Völkern nicht gut getan?

Spanien, Portugal, Griechenland, Irland.

Nur um mal hier vier zu nennen. Die Entwicklung dieser Länder spricht Bände und diesbezüglich kann man durchaus Vorteile für die EU sehen.

Es besteht schon ein gravierender Unterschied zwischen der EU und dem Römischen Reich oder anders gearteten Konstrukten. Die EU baut ja Kontrollen ab, anstatt sie wie in diesen angesprochenen Vereinigungen zu verschärfen. Auch ist die EU ein freiwilliger Club. Wer mag, kann rein, wer nicht braucht auch nicht. Wenn es denn für die ganzen Länder keine Vorteile bringen würde, frage ich mich, warum dann keiner geht? So schlimm kann es dann doch nicht sein.

Im Übrigen halte ich die Angst vor den osteuropäischen Ländern für unbegründet. Man muss sich nur mal anschauen, in welch einem desolaten Zustand Spanien, Portugal, Irland oder eben Griechenland vor dem Beitritt waren. Hier hat auch nichts gesprengt, sondern die Länder boomen seit der Zeit. Anders wird es bei einem Beitritt der Türkei aussehen, da es aber eh nicht dazu kommen wird, bleibt das eine rein akademische Frage.

MfG
achi.
Alt 28. 12. 2007, 10:33 achi is offline Mit Zitat antworten #95
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Re: Wie lange hält die EU?

wenn ich mich nicht irre, ist es doch auch von vorteil für die reicheren länder, die zb die agrarsubventionen an ärmeren zahlen (jetzt mal stark vereinfacht), das sie dadurch den wirschaftsaufschwung kriegen , um bei uns produkte aus dem 2 und 3 sektor kaufen und wir somit auch kohle kriegen?

das ist jetzt stark verinfacht, aber stimmt doch eigentlich vom prinzip her. bin jetzt in der materie nicht so bewandert, von daher wäre es nett wenn mich einer bestätigt bzw verbessert.
Alt 28. 12. 2007, 21:06 H0mer is offline Mit Zitat antworten #96
Hubris
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Andrax 
a) EU- Ausbreitung Richtung Osten, eventuell auch Türkeibeitritt.

c) Wirtschaftskrieg

EU und das römische REich zu vergleichen ist in der Tat etwas weit ausgeholt, aber im Prinzip erstickte auch Rom an seiner Grösse, da es kaum zu Kontrollieren war.
Die EU wird mit ihrem Regelwahn kaum Erfolg haben, dafür sind diese viel zu Kompliziert für Normalbürger und auch zu distanziert.
In der EU kämpft jedes Land zu seinem eigenen Vorteil und nicht für das grosse Ganze, die Politik ist reines Kasperle- Theater.

a) Dass die EU-Osterweiterung nicht nur Vorteile für die damals bestehende EU hatte und noch hat, ist klar. Subventionen fließen ja immer noch und werden noch lange weiter fließen, ohne dass sich für die reicheren Staaten ein direkter Nutzen daraus ergibt. Auch sind die östlichen EU-Staaten nicht gerade der größte Export-Markt für die wetlichen Staaten.
Andererseits: Es flossen auch schon vor der Erweiterung Subventionen dorthin, wenn auch nicht in dem Maße wie jetzt. In Anbetracht der momentanen wirtschaftlichen Entwicklung spielt allerdings die EU-Ost-Erweiterung noch eine weitere, in Zukunft m.E. ziemlich wichtige Rolle:
In Anbetracht der wirtschaftlichen Macht, die Indien, Russland und insbesondere China gerade entwickeln (wir dürfen uns fast freuen, dass diese noch nicht an eine Währung gekoppelt ist, wobei China ja auch von ihrem für sie günstigen Export profitiert) wird es immer wichtiger, nicht auf Exporte angewiesen zu sein. Ein gutes Beispiel sind die USA mit ihrem Handelsdefizit zu China. Man kann fast schon eine direkte Relation zwischen Handelsdefizit und Stärke der eigenen Wirtschaft ziehen, solange die Handelspartner wirtschaftlich stark genug sind.
Da die EU wegen den hiesigen Löhnen nicht so effektiv für den Weltmarkt produzieren kann wie die aufstrebenden Staaten braucht sie, um Wohlstand zu erhalten, einen starken Binnenmarkt. Luxusgüter kann man in den westlichen Staaten gut umsetzen, Basisprodukte, die man selber im Überschuss hat oder Produkte, die in der Herstellung recht günstug sind, kann man gut in den östlichen Staaten verkaufen, womit sich dann wieder gut Kapital ins eigene Land schaffen lässt.
Die östlichen Staaten erfüllen für die westlichen also auch ihren Zweck, mindestens auf lange Sicht. Die "Entscheider" hätten ja nie die östlichen Staaten reingelassen, wenn daraus kein Nutzen zu ziehen wäre.

c) Störe mich da vor allem am "Krieg" im Term. Dass nicht alle Staaten in die selbe Richtung rudern, ist klar; wäre komisch, wenn alle den selben Wohlstand für alle wünschten, v.a. die wohlhabenderen Staaten, die dann ja "teilen" müssten.
Allerdings ist es nicht die konkrete Absicht eines Teiles der Bevölkerung, in einer "wirtschaftlichen Auseinandersetzung" den Sieg über einen anderen Staat zu erlangen. Will da nicht haarspalten, sehe nur keinen Konflikt zwischen den Staaten und vor allem den Völkern, der auf den Vorteil des eigenen und auf den Nachteil der anderen aus ist. Niemand hier arbeitet, um gegenüber einem Arbeiter in Osteuropa zu "siegen". Ich hoffe, dir da nicht die falsche Bedeutung in deinen Begriff zu legen, nur hat Krieg diesen aggressiven Unterton für mich, der direkt den Konflikt für den Sieg einer Partei über eine andere aus ist. Falls ich das tue, entschuldige ich mich dafür, schließlich ist das hier nicht der Platz für Haarspalten bez. Begriffsdefinitionen, kam nur bei mir so rüber .

Aber zurück zum "Regelwahn": wie ich auch bereits erwähnte, überschreitet die EU meiner Meinung nach ihre Kompetenzen längst. Sollte ein EU-Gesetz in Konflikt mit dem nationalen Recht stehen, so wird in den allermeisten Fällen das nationale Recht umschifft oder gar für das EU-Gesetz umgeschrieben. Finde ich nicht gut, zumindest in den mir bekannten Fällen (siehe Informationelle Selbstbestimmung, die bei den neuen Pässen und der VDS ja vollkommen ignoriert wird). Und nationale Souveränität bededutet und ergibt sich aus kulturellen Unterschieden, die nicht verloren gehen sollten (als ganz prominentes und für uns Deutsche wichtiges Beispiel: das Reinheitsgebot für Bier sollte nicht einer Deregulierung zum Opfer fallen).
Dass die Regulierungen für den Normalbürger mitunter zu kompliziert sind, ist nicht so dramatisch, zumindest für viele nicht. Gewerbetreibende sollten sich sowieso mit dem für sie geltenden Recht und besonders Änderungen in diesem auseinandersetzen, und alles Großwirtschaftliche tut dies sowieso. Änderungen, die von der EU angestrengt werden, kriegt der Normalbürger, wenn sie ihn zu großen Teilen betreffen, schon mit, und versteht sie auch.
Weiterhin machen normierte Regeln die EU von einer zentralen Institution aus viel leichter regierbar. Statt im internationalen Raum die verschiedenen Rechte und Unterschiede kennen zu müssen, braucht man bei Normierung nur noch eins zu kennen. Auf lange Sicht wird der Regelwahn zumindest für Verwaltungs und Regierungs-Angelegenheiten es leichter machen, statt schwerer.
Alt 29. 12. 2007, 00:38 Hubris is offline Mit Zitat antworten #97
Daniel002
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Re: Wie lange hält die EU?

Grundlegend finde ich das die EU eine tolle "alternative" zu anderen Staaten ist.
In vielen Verbunds-staaten bzw. Staaten gibt es furchtbare ungerechtigkeiten.
China, Russland, usw. welche aus meiner Sicht nicht ganz zu trauen ist.
Jedoch stellt die EU eine Seriösere Rolle, weil wir vorallem die Erfahrung mitbringen, von sehr vielen Kriegen - denn diese bringen nichts.
Menschenrechte sind bei uns selbstverständlich geworden.

Warum sollte denn so etwas gutes, jedoch noch ausbaufähig, jemals nicht mehr "halten" ?

Es wird einfach noch viel zu wenig aufgeklärt. Grundlegend sollte man auch noch viel mehr in Bildung stecken, es ist das a und o ! Wie oft schon musste ich Stammtisch-gebrabbel anhören "die polen klauen unsere Jobs", jedoch ist das nicht der Fall, eher im gegenteil - uns eröffnet sich eine weitere Konsum-masse. Die unsere Produkte kaufen können und diese dann leichter exportiert werden.


Fazit: Die EU wird dann aufhören zu exestieren, sobald sie mit dem Globu ersetzt wird.
Alt 29. 12. 2007, 01:30 Daniel002 is offline