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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Ylperon 
Ich weiss nicht ob ich das falsch verstanden habe, aber die Italiener sagten, dass bei der EINFÜHRUNG des €uros die Preise erhöht wurden.

und? auch in deutschland nahmen insbesondere gastronomie und servicefirmen den währungswechsel zum anlass ihre preise zu erhöhen.

das ist auch nicht sonderlich relevant, weil die tatsächliche inflation (statistisches bundesamt) von bedeutung ist. und die ist nicht höher als zu zeiten der dm. im gegenteil, sie war in den letzten jahren sogar geringer.

die "gefühlte" verteuerung ergab sich hauptsächlich durch die sehr kleinen lohnerhöhungen und rentenerhöhungen. das war aber angesichts der globalisierung und dem konkurrenzdruck nicht anders zu erwarten.

Zitat:
Zitat von Ylperon 
Wie du es sagst, liegt die "Armut" in Italien nicht am Euro und der EU, sondern an Italien bzw. der Nachfrage und dem Angebot. Aha.

ein typisches beispiel, wie man versucht geschickt alles zu verdrehen und falsch wiederzugeben.

ich habe weder behauptet das italien arm ist, noch habe ich logischerweise gesagt das diese armut mit nachfrage und angebot zusammenhängen.

ich sagte das die kürzlich angezogene inflation in deutschland und auch in vielen anderen ländern - auch der schweiz (siehe text oben) - mit drastischen rohstoffpreiserhöhungen zusammenhängen.

die asiatischen staaten haben ihre nachfrage allein in den letzten jahren mehr als verdoppelt. das betrifft vor allem das rohöl. und wenn die nachfrage steigt, steigt auch der preis.

dasselbe trifft auf die lebensmittelpreise, insbesondere milch zu. milch wird in form von milchpulver weltweit exportiert.

nach deiner logik müsste die ganze eu arm sein. den wir alle sind teil der währungsunion. außerdem dürfte es in der schweiz keine inflation geben, weil die schweiz ja nicht den euro besitzt.

dummerweise ist das nicht der fall. merkst du was?

Zitat:
Zitat von Ylperon 
Hat das was mit dem Euro/der EU zu tun? Es war ja auch nur eine Anmerkung...

wenn du den zusammenhang zu deinem text nicht bemerkst erübrigt sich jede weitere diskussion.

zum thema hankel und schachtschneider und den beiden anderen irren.

Zitat:
Zusammenfassung

Wenn ich die Aufgabe hätte, die Argumentation von Herrn Hankel zu würdigen, dann würde ich ihm eine besondere Fähigkeit in der Erzeugung logischer Widersprüche bescheinigen. Das wäre aber eine entscheidende Feststellung aus folgendem Grund.

Nach den Gesetzen der Logik ist aus Widersprüchen jede Schlussfolgerung ableitbar. D.h. nach den Gesetzen der Logik ist mit den Widersprüchen von Herrn Hankel auch eine den Euro befürwortende Position vereinbar. Man kann aus den Argumentationen von Herrn Hankel sowohl ableiten, dass man den Euro akzeptieren soll, als auch ableiten, dass man ihn ablehnen soll. Im Klartext: Die Relevanz der Argumentation von Herrn Hankel für die Beurteilung des Euro ist gleich null.

Quelle: http://www.uni-konstanz.de/FuF/wiwi/...hobie-pur.html
Die Zumutungen des Herrn Hankel von Prof. Dr. Nikolaus K.A. Läufer (Universität Konstanz)
Alt 30. 12. 2007, 21:54 Mit Zitat antworten #101
Bzrkr
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Beiträge: 981
Re: Wie lange hält die EU?

Ich habe ein gravierendes Problem mit der EU:

Die Möglichkeit, Gesetzesvorlagen / Initiativen zu entwickeln, die, obwohl sie evtl gegen nationales Recht (GG zB) verstossen, obwohl die Bevölkerung eines Staates sie nicht will, diese also nicht national durchsetzbar wären - über die EU durch die Hintertür umgesetzt werden müssen.

EU-Recht bricht nationales Recht. Und deshalb treiben sich die verschiedenen Lobbyverbände etc in Brüssel rum... Und auch unsere Vertreter in Brüssel vertreten nicht Wählerinteressen - sondern die Industrie. Was macht ein Günther Verheugen? Wenn nicht die Interessen der chem. Industrie (Stichwort REACH) oder der dt Autohersteller durchzusetzen? Entgegen den erklärten Willen der Wähler.

Die EU braucht mehr Transparenz, mehr direkte Demokratie.


Ansonsten - hätte es meiner Meinung nach ein europ. Binnenmarkt auch gebracht, denn die EU hat so gut wie kein aussenpol. Gewicht. Was auch kein Wunder ist, da sie nicht beschlussfähig ist - und nationalstaatl. Partikularinteressen alles blockieren können. Das Gegengewicht zu Amerika besteht doch politisch praktisch gar nicht.

Das heisst letztlich, dass das Konstrukt, das wir heute haben, für uns nur Nachteile hat. Die Währungsunion hat nachweislich zu einer Entwertung des Kapitals geführt - oder will das wirklich jemand bestreiten? Aussenpolitisch hats nichts gebracht - nen riesiger Beamtenapparat muss finanziert werden, immer mehr Regelungen die beachtet werden wollen - die EU ist nichts weiter als eine schwerfällige Bürokratie.

Wirtschaftlich hätte es wie gesagt ein Binnenmarkt getan, von mir aus sogar eine gemeinsame Währung - letztlich aber ohne Souveränität an die Konzerne abzugeben, die über den Umweg der EU nun EInfluss nehmen können. In einem Maße, das vorher kaum vorstellbar war.

Und wer mir ernsthaft erklären will, diese Umverteilungsmaschinerie, die sich EU nennt und durch immense Bürokratie tarnt - fördere nicht die Korruption: den lache ich aus.



@Steffi

Zitat:
und? auch in deutschland nahmen insbesondere gastronomie und servicefirmen den währungswechsel zum anlass ihre preise zu erhöhen.

das ist auch nicht sonderlich relevant, weil die tatsächliche inflation (statistisches bundesamt) von bedeutung ist. und die ist nicht höher als zu zeiten der dm. im gegenteil, sie war in den letzten jahren sogar geringer.

die "gefühlte" verteuerung ergab sich hauptsächlich durch die sehr kleinen lohnerhöhungen und rentenerhöhungen. das war aber angesichts der globalisierung und dem konkurrenzdruck nicht anders zu erwarten.

Nun ja, diese Betrachtung dürfte sehr oberflächlich sein: immerhin wird in Bezug auf die Inflation nur ein gewisser "Korb" betrachtet.

...und man hat den Inhalt ja auch noch mal geändert. Sprich - das Ergebnis ist geschönt, was auch jedem aufgefallen sein dürfte. Selbst demjenigen, der nicht oder nur wenig(e) Gastronomie und sonstige Dienstleistungen nutzt...

Wie gesagt, ein höheres Preisniveau ist ja nicht sofort negativ: nur zum einen hats das gesparte entwertet - zum anderen haben sich die Löhne nicht mitentwickelt...
Alt 30. 12. 2007, 23:15 Bzrkr is offline Mit Zitat antworten #102
Mercenaire
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Beiträge: 3
Re: Wie lange hält die EU?

In einem der vorhergehenden Post wurde gesagt,dass in Frankreich die EU-Verfassung
abgelehnt worden sei,und 95% der gegner derselbigen diese gar nicht gekannt haben.
Dies ist richtig aber nicht der Grund für die Ablehnung der EU-Verfassung.
Der Grund ist einfach der dass wir Franzosen sein wollen und keine Europäer.
Ehrlich gesagt wurmt es uns schon dass die EU in Brüssel sitzt.
Also bitte Brüssel,Belgier also wirklich.
Ich kann eure Deutschen Politicker auch nicht verstehen mit welchem vorrauseilenden Gerhorsam,
man könnte auch schon fats sklavisch sagen,ihr was alles an Vorgaben aus Brüssel kommt umsetzt.
Auch wurde in einem vorigen Post von EU-Außenpolitik gesprochen,welche EU-Außenpolitik den? Wie der Außenpolitische Zusammenhalt der EU ist, hatt man doch im Vorfeld des Irak Krieges gesehen.
Frankreich betreibt seine eigene Außenpolitik und die ist warlich nicht immer EU-Konform.
Wäre ja noch schöner wenn wir uns dass von anderen vorschreiben lassen.
Irgendwann kommt dan einer der Bureaukrathen in Brüssel auf die idee,uns vorschreiben zu wollen wie wir unser Brot backen sollen.
NEIN DANKE.
Alt 30. 12. 2007, 23:30 Mercenaire is offline Mit Zitat antworten #103
achi
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Beiträge: 819
Re: Wie lange hält die EU?

Dann sollten aber die Franzosen, und allen voran die französischen Bauern, auch so ehrlich sein und die Geldmittel, die ihnen von Europa zur Verfügung gestellt werden, abzulehnen, wenn man denn schon so stolz darauf ist, Franzose zu sein. Diesbezüglich hätten die Deutschen doch wohl weitaus mehr Grund sich aufzuregen. Gerade ländliche, unterentwickelte Regionen in Frankreich, die am lautesten "NON" geplärrt haben, sind diejenigen die die Hand aufhalten.

Die Geschichte der Europäischen Union ist bis dato ein Erfolgsmodell, was es in dieser Form in der Geschichte noch nicht gegeben hat. Diese friedliche Phase in Europa hat man durchaus der EU zu verdanken und die ca. 70 Euro die jeder Bundesbürger de facto an die EU entrichtet sollte diese Dividende wert sein.

MfG
achi.
Alt 30. 12. 2007, 23:40 achi is offline Mit Zitat antworten #104
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Bajoou 
Die EU braucht mehr Transparenz, mehr direkte Demokratie.

das thema haben wir hier schon zigfach durch diskutiert. nichts neues also....

Zitat:
Zitat von Bajoou 
@Steffi

ich heiße stefan freundchen.

Zitat:
Zitat von Bajoou 
Nun ja, diese Betrachtung dürfte sehr oberflächlich sein: immerhin wird in Bezug auf die Inflation nur ein gewisser "Korb" betrachtet.

...und man hat den Inhalt ja auch noch mal geändert. Sprich - das Ergebnis ist geschönt, was auch jedem aufgefallen sein dürfte. Selbst demjenigen, der nicht oder nur wenig(e) Gastronomie und sonstige Dienstleistungen nutzt...

was du als geschönt ansiehst interessiert mich nicht. mich interessieren nur zahlen und fakten, z.b. vom bundesamt.

außerdem was hat das mit dem thema zu tun das der euro preistreibend sein soll? und was verstehst du unter oberflächlich?

Zitat:
Zitat von Bajoou 
Wie gesagt, ein höheres Preisniveau ist ja nicht sofort negativ: nur zum einen hats das gesparte entwertet - zum anderen haben sich die Löhne nicht mitentwickelt...

das ersparte wird solange nicht entwertet, solange die inflation niedriger ist als der leitzins. und das ist der fall.

zum thema lohnentwicklung habe ich alles gesagt.

Zitat:
Zitat von Mercenaire 
Der Grund ist einfach der dass wir Franzosen sein wollen und keine Europäer.

lebst du auf dem mars oder in europa? kannst du überhaupt definieren was ein waschechter franzose ist?

und mehr noch. was hindert dich daran weiter franzose zu sein? schau zu das du ordnung in dein land bringst, straßenschlachten und brennende autos sind keine ordnung, und dann kannst du dich über dinge aufregen, von denen du keine ahnung hast!!!
Alt 30. 12. 2007, 23:45 Mit Zitat antworten #105
Mercenaire
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Stefan S. 
und mehr noch. was hindert dich daran weiter franzose zu sein? schau zu das du ordnung in dein land bringst, straßenschlachten und brennende autos sind keine ordnung, und dann kannst du dich über dinge aufregen, von denen du keine ahnung hast!!!

Das hat es in Frankreich immer schon gegeben,wir sind halt ein wenig impulsiver als ihr Deutschen.Das erstemal 1789.
Ich soll aslo mein Land in Ordnung bringen,und was hat das jetzt mit der EU zutun?

Achja warum soll ich Franzose definieren,definere du doch mal den Begriff Europäer!

Btw.ich lebe weder aufdem Mars noch in Europa ich lebe und arbeite in Deutschland.
Alt 31. 12. 2007, 00:13 Mercenaire is offline Mit Zitat antworten #106
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Mercenaire 
Das hat es in Frankreich immer schon gegeben,wir sind halt ein wenig impulsiver als ihr Deutschen.Das erstemal 1789.

naja, impulshafter als wir deutsche? darf ich dich an den impuls von 1914 und 1939 erinnern?

Zitat:
Zitat von Mercenaire 
Ich soll aslo mein Land in Ordnung bringen,und was hat das jetzt mit der EU zutun?

nichts, genausowenig wie dein beitrag mit der eu zutun hatte.

Zitat:
Zitat von Mercenaire 
Achja warum soll ich Franzose definieren,definere du doch mal den Begriff Europäer!

ein europäer ist ein mensch der aus europa stammt bzw. eine staatsbürgerschaft besitzt die einem europäischen staat angehört.

europa ist das westliche fünftel der eurasischen landmasse. es ist geografisch gesehen ein subkontinent, der mit asien zusammen den kontinent eurasien bildet, und historisch und kulturell begründet meist als eigenständiger kontinent betrachtet wird.

dies verweist darauf, dass sich der begriff ‚europa‘ nicht in der geografischen definition erschöpft, sondern sich auch auf historische, kulturelle, politische, wirtschaftliche, rechtliche und ideelle aspekte bezieht.

und was ist ein franzose?

Zitat:
Zitat von Mercenaire 
Btw.ich lebe weder aufdem Mars noch in Europa ich lebe und arbeite in Deutschland.

schön! wir freuen uns immer unsere europäischen nachbarn hier begrüßen zu dürfen.

ich würde jetzt aber gerne wissen, warum du seit bestehen der eu kein franzose mehr sein darfst.

im prinzip darfst du das ja schon eine ganze weile - gute 50 jahre - nicht mehr. seit dieser zeit gibts nämlich die eu.

gibt es da ein europäisches gesetz das lautet, alle franzosen dürfen absofort keine franzosen mehr sein? und mehr noch, falls es dieses gesetz gibt, warum habt ihr es dann in eurer landesrecht umgesetzt?

weil ihr impulsiver als wir deutsche seid?
Alt 31. 12. 2007, 00:24 Mit Zitat antworten #107
Der Rebell
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
darf ich dich an den impuls von 1914 und 1939 erinnern?

Was?

Das war wohl eher ein Beweis für die Dummheit des Volkes als für seine Impulsivität. Wenn das Volk impulsiv gewesen wäre, dann hätte es diesen Fatzke von Kaiser davongejagt und dadurch den Zweiten Krieg auch erspart. Stattdessen war in beiden Fällen eher die "preußische Tugend" des Gehorsams die Maxime des Handelns.

Deutsche glauben ihren Regierungen jeden Mist. Das kann man jetzt wieder bestens beobachten.
Alt 31. 12. 2007, 00:30 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #108
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Der Rebell 
Was?

Das war wohl eher ein Beweis für die Dummheit des Volkes als für seine Impulsivität. Wenn das Volk impulsiv gewesen wäre, dann hätte es diesen Fatzke von Kaiser davongejagt und dadurch den Zweiten Krieg auch erspart. Stattdessen war in beiden Fällen eher die "preußische Tugend" des Gehorsams die Maxime des Handelns.

das kommt auf die betrachtungsweise an. aus sicht des volkes war es womöglich gehorsam. aus sicht des führers war es impulsivität.

alles eine frage des standpunktes.
Alt 31. 12. 2007, 00:33 Mit Zitat antworten #109
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Re: Wie lange hält die EU?

ich möchte noch einmal auf den kernpunkt der eu eingehen. letztlich geht es darum eine institution zu schaffen, die die legitimation hat, für die menschen wichtige entscheidungen, beispielsweise umweltfragen, überregional zu treffen.

das brüsseler parlament ist ein realer ansatz für ein schon lange bekanntes thema, nämlich einer weltregierung. nur eine weltregierung ist imstande wichtige entscheidungen zu treffen und durchzusetzen.

das thema führt auf eine reihe von fragen und antworten hinaus. eine der fragen ist die nach der steigenden kluft zwischen arm und reich. in einem kapitalistischen system, ist eine nationale kontrolle des kapitals nicht zu erreichen. reiche können sich mit ihrem kapital frei weltweit bewegen und so orte aufsuchen die für sie steuerlich optimal sind. ein einzelner staat hat darauf keinen einfluss. weder eine vermögenssteuer noch eine erbschaftssteuer können greifen.

die idee einer regierung der welt wurde schon bei den griechischen beziehungsweise hellenistischen philosophen und kosmopoliten diskutiert, unter ihnen platon, aristoteles und zenon von kition.

auch philosophen der neuzeit wie immanuel kant, friedrich nietzsche und bertrand russell haben über das thema geschrieben.

der große deutsche philosoph immanuel kant hat das thema weltregierung als eine voraussetzung für frieden angesehen. es ist teil seines sehr bekannten werkes "zum ewigen frieden".

auch albert einstein setzte sich für eine weltregierung ein.

die eu ist also ein erster ansatz für die lösung eines problems, welches schon seit urzeiten teil der menschlichen geschichte ist. unter anderem deshalb ist die eu, ein konstrukt, welchem man eine chance geben muss sich zu bewähren. auch wenn die gefahr besteht, das nationalischer kleingeistertum das projekt vorzeitig zum einsturz bringt.
Alt 01. 01. 2008, 06:57 Mit Zitat antworten #110
Tequila_Sunrise
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Re: Wie lange hält die EU?

Eine Weltregierung wird kaum Probleme lösen können. Das ist zwar eine schöne und wünschenswerte Utopie, aber wird nicht zu realisieren sein, was zeigt, dass Einstein zwar ein schlauer Mensch war, aber eben vorrangig nur von Physik was verstand.
Erst einmal ist die Entstehung unwahrscheinlich: Sie würde anderen Macht rauben; trotzdem müssen alle ihr zustimmen. Eine Weltverfassung würde unweigerlich auf ein westliches Wertesystem hinauslaufen (lehrt uns die Geschichte); was der Einstellung z.B. der Asiaten und Araber/Muslime widerspräche. Die Asiaten sind mehr um die Stabilität des Systems und der Gemeinschaft an sich bedacht. Da können die Rechte des Einzelnen schon einmal leiden. Die Muslime stellen ihren Glauben schon mal über alles. Die wird man niemals zu einem säkulären Dachkonstrukt überreden können. Da müssten sie ja den Frauen gleiche Rechte geben. Und die Schweizer leben doch sowieso in ihrem eigenen Universum.

Und wenn eine Weltregierung erst einmal besteht, wird dies genauso wie bei der EU zu einem Demokratieverlust führen, nur in stärkerem Ausmaß. Es ist eben Tatsache, dass das "nationalistische Kleingeistertum", wie du es nennst, die Basis unserer Demokratie bildet.
-------------------------------------------
on-topic: Die EU wird weiterbestehen, die Frage ist nur, in welche Richtung sie sich entwickelt: Zu einer Art USE oder einem Wirtschaftsbündnis.
Alt 01. 01. 2008, 19:48 Tequila_Sunrise is offline Mit Zitat antworten #111
Hubris
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Re: Wie lange hält die EU?

Würde eine Weltregierung denn auch nur annäherungsweise in der Lage sein, die verschiedenen Bedürfnisse der verschiedenen von ihr regierten Regionen (also der ehemaligen Länder) zu berücksichtigen?

Das ganze wäre natürlich in einem sehr geringen Maße föderativ berücksichtigbar, aber sonderlich souverän sind unsere Bundesländer z.B. auch nicht. Ein einzelnes könnte sich nicht entscheiden, die VDS abzulehnen.

Und Frieden? Zwischen den Staaten vielleicht, aber selbst das ist unwahrscheinlich, wenn man sich den Nahen Osten anguckt.

Außerdem: würde dann nicht der Krieg zwischen Ober- und Unterschicht geführt werden, wenn wir die kapitalistisch ausgerichteten Staaten alle miteinander verschmelzen, wie du darlegtest?

Ich vermute, es verhält sich hier wie mit dem Kommunismus: in der Theorie, wenn man gute Leute dafür hat und alles perfekt läuft, ist es ganz toll, aber die Realität würde uns nunmal _Politiker_ beschehren, wie wir sie kennen.



In der Form, in der heute das Brüsseler Parlament uns regiert, ist alles viel zu fern von der Bevölkerung. Hier entscheiden sozusagen die Franzosen und Engländer, was den Deutschen geschieht, frei nach demokratischer Mehrheit. Hier macht das eine Volk Politik für das andere, bzw. in der Realität entscheiden, finde ich, die Politiker stark über die Köpfe der Bevölkerung egal welchen Staates hinweg. Die besten Beispiele sind die VDS und die Ablehnung der EU-Verfassung, die jetzt in großen Teilen hinterrücks in die nationalen Rechte eingebunden wurde.

Zitat:
Zitat von Stefan S. 
das thema führt auf eine reihe von fragen und antworten hinaus. eine der fragen ist die nach der steigenden kluft zwischen arm und reich. in einem kapitalistischen system, ist eine nationale kontrolle des kapitals nicht zu erreichen. reiche können sich mit ihrem kapital frei weltweit bewegen und so orte aufsuchen die für sie steuerlich optimal sind. ein einzelner staat hat darauf keinen einfluss. weder eine vermögenssteuer noch eine erbschaftssteuer können greifen.

Ermöglicht es aber nicht auch eine viel effizientere Ausbeutung aller Menschen gleichzeitig, wenn alle in einem Staat lebten? Würde nicht Lobbying vieles deiner Theorie wieder näher an die Realität fühen, wie wir sie heute haben?

Bevor unsere Staaten zu einem einzigen fusioniert werden könnten, müssten noch viele Dinge geschehen, die unsere "Mächtigen" nie zulassen wollen würden. Man müsste, damit man in einem einzigen globalen Staat nicht eine einzige Sklavenarmee + kleine Oberschicht hat, gucken, dass man die Kapitalverteilung gesetzlich regelt - und trotzdem die Möglichkeit lässt, Gewinne zu produzieren, um den Anreiz für wirtschaftliche Vorgänge dazulassen.

Alles steht und fällt mit den Politikern sowie Konzernchefs; also denjenigen, die die politischen Entscheidungen machen. Und wie würden die sich entscheiden?

Zitat:
Zitat von Stefan S. 
die eu ist also ein erster ansatz für die lösung eines problems, welches schon seit urzeiten teil der menschlichen geschichte ist. unter anderem deshalb ist die eu, ein konstrukt, welchem man eine chance geben muss sich zu bewähren. auch wenn die gefahr besteht, das nationalischer kleingeistertum das projekt vorzeitig zum einsturz bringt.

Ich lebe in der Tat lieber mit EU als ohne. Die EU diehnt, wie schon dargelegt, der Sicherung eines gewissen Mindeststandards an Lebensqualität. Natürlich sinkt es im Moment stark - aber wie stark würde es ohne EU sinken, wenn wir in eine viel direktere Konkurrenz als China träten und nicht die EU als finanzielle Feder, Markt und politische Unterstützung hätten?
Wie hier allerdings an den Menschen vorbeiregiert wird, müsste noch sehr geändert werden.

Das nationalistische Kleingeisterum ist zwar vermutlich eins der größten Probleme für die EU, aber es würde doch, wenn es drauf ankäme, auf eines hinauslaufen: Wirtschaftliche Interessen gegen Nationalismus. Ich glaube nicht, dass letzteres gewinnen würde.
Alt 01. 01. 2008, 19:52 Hubris is offline Mit Zitat antworten #112
Zonk
 
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise 
Eine Weltregierung wird kaum Probleme lösen können.
Die Definition einer Weltregerung ist doch absolut unklar; aber ich glaube auch, dass es darauf hinauslaufen wird. z.B. belasten Umweltprobleme zunehmend den kompletten Globus und nationale Märkte werden stärker miteinander verknüpft. Wie eine globale Moderation aussehen könnte und inwieweit diese zentralisiert wird, ist soweit nur Gedankenspielerei; und ob es dazu jemals kommen wird sowieso.

Zitat:
Zitat von Stefan S. 
auch albert einstein setzte sich für eine weltregierung ein.
Einstein war Sozialist durch und durch und hätte diese EU absolut abgelehnt. Sie ist gar nicht danach bestrebt, Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen. Das wirste aber nie kapieren.
Alt 01. 01. 2008, 20:26 Mit Zitat antworten #113
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Hubris 
Ermöglicht es aber nicht auch eine viel effizientere Ausbeutung aller Menschen gleichzeitig, wenn alle in einem Staat lebten? Würde nicht Lobbying vieles deiner Theorie wieder näher an die Realität fühen, wie wir sie heute haben?

warum sollte das der fall sein? lobbyismus hat mit einer weltregierung nichts zu tun. es ist genau wie korruption eine erscheinung jedes systems, welches dem nicht entgegenwirkt.

Zitat:
Zitat von Zonk 
Einstein war Sozialist durch und durch und hätte diese EU absolut abgelehnt. Sie ist gar nicht danach bestrebt, Frieden und Gerechtigkeit zu schaffen. Das wirste aber nie kapieren.

interessant! die art und weise wie du argumentierst ist wirklich sehr beeindruckend. einfach mal den diskussionspartner als inkompetent und dumm hinstellen und schon muss man nicht mehr viel argumentieren.

mir ist es ehrlich gesagt scheissegal was du reininterpretierst, weil dein beitrag null wert hat. nur spekulationen und vermutungen, garniert mit einer beleidigung.

auch das einstein gegen die eu gewesen wäre ist so eine dummdreiste behauptung von dir. bist du die inkarnation von einstein das du das weißt? du kannst nicht einmal ansatzweise mit den genannten personen kant, platon oder einstein mithalten.

leg dich also ins bett und schlaf deinen rausch aus!
Alt 01. 01. 2008, 21:34 Mit Zitat antworten #114
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
interessant! die art und weise wie du argumentierst ist wirklich sehr beeindruckend. einfach mal den diskussionspartner als inkompetent und dumm hinstellen und schon muss man nicht mehr viel argumentieren.

Man muss nicht wirklich sonderlich auf dein inhaltsleeres Geschwafel mehr eingehen; es lohnt sich nicht. Deine Inkompetenz hast du selbst bewiesen, sie zieht sich den ganzen Thread durch, den du leider an dich gerissen hast und weiter versuchst, hier Leute mit deiner blinden Liebe zur EU rauszuekeln.

Und es ist keine dummdreiste Behaptung, dass Einstein gegen die EU gewesen wäre. Er war Sozialist, kein neoliberaler Stiefellecker. Mehr ist es eine Frechheit von deiner Seite, seinen Namen überhaupt genannt zu haben und ihn zu missbrauchen, um eine neoliberale EU zu verteidigen.

Hier mal ein Text von Einstein.

Zitat:
Zitat von Stefan S. 
du kannst nicht einmal ansatzweise mit den genannten personen kant, platon oder einstein mithalten.
Als hättest du von denen irgendwas gelesen. Die Ideen der Aufklärung oder der utopische Idealstaat von Platon werden durch die EU nicht ausgedrückt.
Alt 01. 01. 2008, 21:47 Mit Zitat antworten #115
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Zonk 
Man muss nicht wirklich sonderlich auf dein inhaltsleeres Geschwafel mehr eingehen; es lohnt sich nicht. Deine Inkompetenz hast du selbst bewiesen, sie zieht sich den ganzen Thread durch, den du leider an dich gerissen hast und weiter versuchst, hier Leute mit deiner blinden Liebe zur EU rauszuekeln.

im gegensatz zu meinen beiträgen kann man deine geistigen ergüsse hier in der tat als inhaltsleeres geschwafel bezeichnen. du führst keine argumente an, du sabbelst und leitest folgerungen von toten personen ab.

insbesondere deshalb, weil ich davon sprach das einstein ein verfechter der weltregierung war, nirgends aber ableitete das er ein verfechter der eu wäre.

im gegensatz zu dir spreche ich nicht für die toten.

es ist eine schande das so ein geistiger tieflieger wie du es offensichtlich bist, überhaupt den namen albert einstein in den mund nimmt.

auch die unterstellung, ich würde die eu blind lieben, ist genial. ich habe sogar texte zitiert die eindringlich auf die probleme der eu eingehen und vieles kritisieren.

du bist nicht mal in der lage beiträge vollständig zu lesen, unterstellst aber anderen inkompetenz.

ich hoffe du bist nicht volljährig? sonst muss man dich wahrlich bemitleiden.
Alt 01. 01. 2008, 21:59 Mit Zitat antworten #116
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Re: Wie lange hält die EU?

Du begannst damit, Namen in den Raum zu werfen - wie üblich bei Neoliberalen, werden zumeist populäre Denker rausgesucht und ihre Gedanken und Ideen für eigene Zwecke missbraucht, zu denen diese Personen eine ablehnende Haltung gehabt hätten. Und dies kann man daraus schließen, wenn mal was von den genannten Pesonen gelesen hätte.


Und soll ich jetzt was zu deiner Argumentation sagen?

eod
Alt 01. 01. 2008, 22:07 Mit Zitat antworten #117
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Zonk 
Du begannst damit, Namen in den Raum zu werfen - wie üblich bei Neoliberalen, werden zumeist populäre Denker rausgesucht und ihre Gedanken und Ideen für eigene Zwecke missbraucht, zu denen diese Personen eine ablehnende Haltung gehabt hätten. Und dies kann man daraus schließen, wenn mal was von den genannten Pesonen gelesen hätte.

jaja, die neoliberalen. so langsam begreife ich in welche kategorie man dich einordnen darf.

zum thema populäre denker, ob es dir gefällt oder nicht, das was ich sagte beruht auf fakten. deine versuche diese fakten nach deinem gusto zurechtzubiegen interessieren mich nicht. ehrlich gesagt interessieren deine phantastereien niemanden.

Zitat:
Zitat von Zonk 
Und soll ich jetzt was zu deiner Argumentation sagen?

von dir erwarte ich keine argumente! du hast in dem thread nie diskutiert, du hast versucht die beiträge von anderen zu diskreditieren, was gründlich in die hose gegangen ist.

du bist ein querulant, jemand der gerne diskussionen die nicht in sein ideologisches weltbild passen versucht zu unterminieren.

deine beiträge sind nicht konstruktiv, sie sind destruktiv. solche leute existieren nunmal. gut, das sie meist im leben auf diese tour nicht viel erreichen. womöglich ist das aber auch der grund, warum sie sich von aller welt betrogen fühlen und gegen alles querschießen.

aber wen interessiert das schon? die eu lebt weiter, der sozialismus ist fast überall gescheitert und visionäre gedanken konnten sich trotz euch strukturkonservativen durchsetzen.

also, strampel schön weiter, baby!
Alt 01. 01. 2008, 22:20 Mit Zitat antworten #118
Tequila_Sunrise
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Zonk 
Die Definition einer Weltregerung ist doch absolut unklar; aber ich glaube auch, dass es darauf hinauslaufen wird. z.B. belasten Umweltprobleme zunehmend den kompletten Globus und nationale Märkte werden stärker miteinander verknüpft. Wie eine globale Moderation aussehen könnte und inwieweit diese zentralisiert wird, ist soweit nur Gedankenspielerei; und ob es dazu jemals kommen wird sowieso.
Sry, aber den Absatz habe ich nicht ganz kapiert.
Meinst du also, dass es zu einer Weltregierung kommen wird oder nicht?
---------------
Vor einiger Zeit hat doch jemand die Frage gestellt, welchen Staaten die EU geschadet hat. Die Antwort: Afrika zum Beispiel. Durch die Subventions- und Schutzzollpolitik der EU hat sich deren wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert. Egal wie viele Spendengelder und humanitäre Projekte dorthin fließen: Die EU hat nciht die Absicht, den Wohlstand in Afrika zu heben, da dies den Wohlstand in der EU schmälern würde.

@Steffi:
Krieg dich wieder ein. Du weißt doch, dass man hier schnell persönlich wird. Lass dich davon doch nicht aufregen. Für G:B-Verhältnisse war das doch noch harmlos.

EDIT://
Kriegt euch beide wieder ein.
Dies soll doch schließlich eine sachliche Diskussion bleiben, oder?
Alt 01. 01. 2008, 22:22 Tequila_Sunrise is offline Mit Zitat antworten #119
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise 
Sry, aber den Absatz habe ich nicht ganz kapiert.
Meinst du also, dass es zu einer Weltregierung kommen wird oder nicht?
Ich gehe davon aus, da Probleme zunehmend global auftreten (werden) und Nationalstaaten sich zunehmend schwer selbst helfen können. Aber wie und in welcher Form diese "Weltregierung" gestaltet und auftreten sollte, sollte ausdiskutiert werden.
Alt 01. 01. 2008, 22:29 Mit Zitat antworten #120
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise 
Vor einiger Zeit hat doch jemand die Frage gestellt, welchen Staaten die EU geschadet hat. Die Antwort: Afrika zum Beispiel. Durch die Subventions- und Schutzzollpolitik der EU hat sich deren wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert. Egal wie viele Spendengelder und humanitäre Projekte dorthin fließen: Die EU hat nciht die Absicht, den Wohlstand in Afrika zu heben, da dies den Wohlstand in der EU schmälern würde.

richtig. aber was wäre die alternative? europa muss sich von außen schützen. es gibt keine alternative zur subventionspolitik und dem protektionismus. wir können uns nicht abhängig machen von ausländischen warenlieferungen.

die löhne in der eu sind im verhältnis zu denen in afrika und südamerika hoch. fällt der protektionismus sind unsere bauern nicht wettbewerbsfähig und dann wird unter anderem der zucker in zukunft importiert.

europa verfolgt gemeinsame interessen, weil europa ein gemeinsamer kultur- und wirtschaftsraum ist. europa kann nicht die ganze welt alleine von armut und krieg befreien.

die afrikaner haben diverse probleme, die sie sich selbst zuschreiben müssen. die chinesen konnten ihre probleme selbst lösen, trotz des westens. außerdem investiert der westen enorme summen in asien.

es ist nicht richtig das mit steigendem wohlstand in afrika der wohlstand in der eu sich schmälern würde.

dafür gibt es keinen rationalen grund. schließlich hat sich der wohlstand europas durch den steigenden wohlstand in asien auch nicht geschmälert.

Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise 
@Steffi:

ich heiße stefan, du lümmel!
Alt 01. 01. 2008, 22:37 Mit Zitat antworten #121
Tequila_Sunrise
gulli's dead, ich bin weg
 
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Re: Wie lange hält die EU?

Da stimme ich dir völlig zu, Steffi Stefan. Ich denke ich würde genauso handeln. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich die EU tatsächlich für einige Staaten nachteilig auswirkt und dass diese Politik moralisch gesehen nicht ganz in Ordnung ist, besonders wenn man die ganze Zeit von Chancengleichheit redet und immer ach so großzügige Spenden nach Afrika schickt, um Afrika zu "helfen", während man gleichzeitig verschweigt, dass man selbst schuld an der ganzen Misere ist.

Der Wohlstand in Asien hat den in der EU geschmälert. Der Wohlstand in China wurde nur durch ausländisches Kapital ermöglicht. Und das hätte sonst in der EU investiert werden können. Nicht umsonst drohen Arbeitgeber ständig, nach China abzuwandern. Deshalb sind auch die Gewerkschaften so schwach.
Alt 01. 01. 2008, 22:48 Tequila_Sunrise is offline Mit Zitat antworten #122
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Re: Wie lange hält die EU?

Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise 
Da stimme ich dir völlig zu, Steffi Stefan. Ich denke ich würde genauso handeln. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich die EU tatsächlich für einige Staaten nachteilig auswirkt und dass diese Politik moralisch gesehen nicht ganz in Ordnung ist, besonders wenn man die ganze Zeit von Chancengleichheit redet und immer ach so großzügige Spenden nach Afrika schickt, um Afrika zu "helfen", während man gleichzeitig verschweigt, dass man selbst schuld an der ganzen Misere ist.

chancengleichheit für europäer, nicht für alle welt.

Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise 
Der Wohlstand in Asien hat den in der EU geschmälert. Der Wohlstand in China wurde nur durch ausländisches Kapital ermöglicht. Und das hätte sonst in der EU investiert werden können. Nicht umsonst drohen Arbeitgeber ständig, nach China abzuwandern. Deshalb sind auch die Gewerkschaften so schwach.

ds ist nicht richtig. der anteil des geldvermögens am gesamtvermögen aller privaten deutschen haushalte ist allein in deutschland von 1991 bis 2005 von 34 auf 41 prozent gestiegen! in vielen anderen eu-ländern war das wachstum sogar noch deutlich höher.

der wohlstand hat sich also beträchtlich erhöht. kapital wandert nicht ab, weil es anderswo investiert wird.

ich empfehle das buch

Der Mythos vom globalen Wirtschaftskrieg. Eine Abrechnung mit den Pop-Ökonomen

von Paul R. Krugman

da wird mit so manchem mär