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20. 12. 2007, 15:40 #1
Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten dagegen
Die Bundesregierung hat einem verschärften Jugendschutzgesetz zugestimmt, welches schwere Auflagen für "besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen" in Computerspielen mit sich bringt. Aus Bayern kommt Protest: dort sieht man wehrlose Pixel durch das "Wertesystem unseres Grundgesetzes" geschützt. Auch die Spielehersteller sind nicht einverstanden: der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIU hält das Gesetz für verfassungswidrig.
Nach wie vor ist allenfalls umstritten, ob die sogenannten "Killerspiele" tatsächlich Einfluss auf die Gewaltbereitschaft der Gamer haben, weiter ist der deutsche Jugendschutz ohnehin einer der strengsten weltweit. Dennoch sah sich die Regierung veranlasst, ihr vermeintliches Scherflein zur Gewaltprävention beizutragen - ob es etwas bringt oder nicht, scheint dabei keine Rolle zu spielen. Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverbote sind bei Gewaltspielen vorgesehen - unabhängig davon, ob sie ohnehin für Jugendliche verboten sind oder nicht.
Woraus direkt folgt, dass das Gesetz mit Jugendschutz absolut nichts zu tun hat
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20. 12. 2007, 15:44 #2
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
nur so als hinweis, die news ist 2 mal drin!
edit: jaja
, jetz nicht mehr
!soso...
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20. 12. 2007, 16:08 #3DatenKopierer
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Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
Der Link auf der seite ist kaputt ...
http://www.gulli.com/news/computerspiele-und/
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20. 12. 2007, 18:14 #4Mitglied
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Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
mit der selben logik der csu müsste man alkohol und zigaretten, deren herstellung und vertrieb in deutschland verbieten, sind doch schließlich auch "jugendgefährdend"...
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20. 12. 2007, 18:51 #5Mit Glied
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Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
Ja.Aktionismus pur?
Wer andern eine Bratwurst brät hat ein Bratwurstbratgerät!
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20. 12. 2007, 20:17 #6Chronotondeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten dagegen
um ein wenig öl ins feuer zu gießen, gebe ich beckstein, zum ersten mal in meinem leben, recht.Der Unsinn wird zur Abwechslung hingegen einigermaßen sachlich vorgebracht: Günter Beckstein verglich die "Killerspiele" auch schon mit Kinderpornografie - ein Schlag ins Gesicht der Opfer, deren Leid verglichen wird mit dem Erleben eines Gamers.
virtuelle kinderpornografie wird im allgemeinen mit dem argument der nachahmungstat geächtet. man geht davon aus, dass dieses material dazu beiträgt, dass auch im realen leben sexueller mißbrauch stattfindet.
bei sogenannten killerspielen, findet sich der akteur nicht mehr in der rolle eines passiven betrachters wieder. das stellt einen spieler sogar über den eines konsumenten, denn er kann zb. über leben und tod entscheiden und so intensiver in die virtuelle welt eintauchen, als es einem bloßen betrachter möglich ist. aus psychologischer sicht ein entscheidender unterschied. man bräuchte jetzt nur mehr arguementieren, dass diese spiele beitragen, auch im realen leben straftaten a la körperverletzung zu fördern und schon hätte man einen supergau für den spielemarkt.
würde sich diese argumentation durchsetzen, dann würden spieler mit ca. 3 jahren gefängnis rechnen müssen, gelegentliche verbreiter solcher spiele würden für etwa 5 jahre in den bau gehen und bandenmäßige verbreiter würden sich bis zu 10 jahre auf staatskosten versorgen lassen können.
nette aussichten, oder?
also noch solange zocken, bis die politiker auf diesen zug aufspringen.
mfg
chronoton
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20. 12. 2007, 23:17 #7nur noch sporadisch aktiv
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Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
Das ist doch Quatsch. Erst einmal weiß jeder vernünftige Mensch, dass er da nur Pixel tötet, zweitens entscheidet man nicht in diesem Sinne über Leben und Tod, sondern man muss töten, um überleben zu können, da die Gegner dich automatisch angreifen und drittens reden wir hier von erwachsenen Menschen, um die es geht, nicht von Jugendlichen, die irgendie leicht beeinflußbar wären.
Zitat von Chronoton
Es ist wirklich nur purer Aktionismus und Propaganda, ausgerichtet auf Rentner, die keine Ahnung haben, aber wählen können. Genau wie mit dem Terrorismus. Statistisch gesehen sollte man lieber was gegen Verkehrsunfälle oder Ehrenmorde tun!
Die CSU war schon immer die deutsche Dinosaurierpartei!würde sich diese argumentation durchsetzen, dann würden spieler mit ca. 3 jahren gefängnis rechnen müssen, gelegentliche verbreiter solcher spiele würden für etwa 5 jahre in den bau gehen und bandenmäßige verbreiter würden sich bis zu 10 jahre auf staatskosten versorgen lassen können.Organspenden rettet Leben
Ernsthafte Diskussion mit Niveau: >>>>Freibrief.net<<<<
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20. 12. 2007, 23:34 #8
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
Na juhu, bin ich doch mal wieder froh das ich Deutscher bin^^.VDS,JuSchuGe verstärkt... bin gespannt wies weitergeht, evtl. mit der Episode "lasst uns doch jeden für 10 Jahre einbuchten, der schon mal ne Schlägerei gesehen hat, weil er könnte ja dadurch selbst ein Schläger werden
"
Mfg
Notarzt"There is only one guarantee...none of us will see Heaven" 92% der Jugend hört "Gangsta-Rap"!
Wenn du auch zu den restlichen 8% gehörst die noch richtige Musik hören, dann kopiere diesen Spruch in deine Signatur!
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21. 12. 2007, 00:08 #9Chronotondeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
inwiefern ist das quatsch in bezug auf das argument der förderung von nachahmungstaten?
Zitat von Tequila_Sunrise
mfg
chronoton
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21. 12. 2007, 00:28 #10
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten dagegen
Ja! Damit habe ich einen Kasten Bier von einem Kumpel gewonnen, der mich vor nem halben Jahr noch als Pessimist bezeichnet hat, als ich ihm versichert habe, dass das noch dieses Jahr kommt.
Wenn ich wählen könnte, hätte ich lieber keinen Kasten Bier. Aber was solls. Neben den Urheberrechtsverletzungen fällt das auch nicht mehr ins Gewicht. Schade für den deutschen Einzelhandel und die Hersteller in Deutschland.Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum
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21. 12. 2007, 01:04 #11Mitglied
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Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten dagegen
Überwachung, Bevormundung,.. und das alles immer mit Haudraufbegründungen, die jeder Oberstufenkurs in einem 5 Minuten Diskurs zerlegt hätte.
Es fällt mir mit den Jahren immer schwerer, Verständnis für unsere "Volkstreter" aufzubringen, bzw. für die Dinge, die sie "für" uns tun.mit gruss, sp4ce
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21. 12. 2007, 03:28 #12WandangGast
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
Da erinner ich mich doch direkt an das Hippie-Blut aus Serious Sam
Zitat von gullinews
^^
hmm, zigarettenkonsum (und ähnliches) wird doch jetz auf 18 jahre hochgeschraubt , oder? bei alkohol weiss ich es nicht.
Zitat von ThirdEye
richtig und hier beginnt dein trollpost
Zitat von Chronoton
(sry, aber was anderes kann ich dazu schon nichtmehr sagen. bin anderes von dir gewohnt)
soweit ich weiss, kann man das gar nicht pauschal sagen. ist von person zu person unterschiedlich. da gibts auch sehr ausschweifende debatten im bereich loliconvirtuelle kinderpornografie wird im allgemeinen mit dem argument der nachahmungstat geächtet. man geht davon aus, dass dieses material dazu beiträgt, dass auch im realen leben sexueller mißbrauch stattfindet.
soso? Willste dann auch Räuber und Gendarme verbieten? Die Aussage ist absolut haltlos. wir reden hier über erwachsene menschen...bei sogenannten killerspielen, findet sich der akteur nicht mehr in der rolle eines passiven betrachters wieder. blabla
aus psychologischer sicht ein entscheidender unterschied.
wenn wir über jugendliche reden: spiele dessen inhalt ist menschen aus spaß oder highscore zu töten sind indiziert.
die anderen spiele ... denkst du ernsthaft, dass spiele das einzige medium sind in dem gewalt vermittelt wird? dir ist wahrscheinlich auch klar, dass gewalt aus den anderen medien zb fernsehn um ein vielfaches realer ist bzw teilweise eben real als zb spiele. deine argumentation wurde schon vor jahren benutzt als man 2D shooter hatte. achja btw: "musikkasetten töten musik" , ne?^^ man hatte damals schon sehr schöne meinungen.. gelenkt durch die industrielobby
und selbst bei kindern ist ein "killerspiel" nicht pauschal schädlich. meine freunde sind auch nicht krank, weil sie doom mit 8 gespielt und mit 12 cs und co gespielt haben
1. hast du das nicht schon im zitat vorher angedeutet?man bräuchte jetzt nur mehr arguementieren, dass diese spiele beitragen, auch im realen leben straftaten a la körperverletzung zu fördern und schon hätte man einen supergau für den spielemarkt.
2. träume bleiben surreal^^ man kann bis heute keine klaren kausalitäten feststellen. daher gibt sich der gedanke nicht. zumindest nicht für mich. aber wenn wir die ignoranz der politiker in bezug auf fakten (siehe vds , etc) betrachte, kann man vllt doch die annahme wagen^^
wir habens in 30 sek durchgehabt
Zitat von sp4ce
richtig. das für kann aber stehen bleiben ohne "". das uns kann aber ersetzt werden mit "sich" ^^Es fällt mir mit den Jahren immer schwerer, Verständnis für unsere "Volkstreter" aufzubringen, bzw. für die Dinge, die sie "für" uns tun.
solange auch unwissende und faule menschen wählen wird es nie eine vernünftige politik geben. selbst dann ist es unwahrscheinlich, dass etwas gescheites zustande kommt. nya hoffnung stirbt zuletzt
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21. 12. 2007, 06:34 #13Mitglied
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Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
An diesem Thema zeigt sich mal wieder wieviel die werten Politiker doch fürs Volk und besonders für Kranke und Süchtige übrig haben. Entweder Sie sollen Tabak und Alkohol konsequent verbieten (was langfristig bestimmt zu einer Verringerung der Raucheranzahl führen würde) oder den Betroffenen verdammtnochmal helfen.mit der selben logik der csu müsste man alkohol und zigaretten, deren herstellung und vertrieb in deutschland verbieten, sind doch schließlich auch "jugendgefährdend"...
Was passiert aber in der Realität? Die Süchtigen (und damit schon benachteiligten Menschen) werden mit immer höheren Steuern belastet, was natürlich nicht in einem geringerem Konsum resultiert, da Zigaretten nunmal ein Suchtmittel sind und eher an Essen und Sonstigem gespart wird um sich sein Suchtmittel "zu leisten". Diese Tatsache ist alleine schon krank, werte Politiker!
Über 70% Steuern auf ne Schachtel Zigarentten (4€ inzwischen, das sind fast 8 DM!!).
Schon mal überlegt (werte Politiker?), dass es sinnvoller wäre, wenn die Leute keine Megasteuer auf ihre Sucht zahlen müssten und stattdessen die 3,xx € die sie pro Schachtel dann übrig hätten in Lebensmittel, Nahrungsergänzung oder von mir aus auch an die MI zahlen könnten. Überlegen die eigentlich (???), was ein rauchender ALG2 Empfänger oder Niedriglohnarbeiter noch übrig hat durch diese abartige Steuerpolitik? Dann noch MWST erhöhen, ich könnt kotzen.
Wenn ihr scheiss Politiker wirklich wollt das weniger geraucht wird, dann verbietet es verdammt nochmal konsequent, jetzt! Dann verbessert sich die Situationen wenigstens für die zukünftigen Generationen. Aber nein, dann fehlen ja Milliarden in der Haushaltskasse... Ich hab echt das Gefühl unsere Regierung denkt wie ein nur auf Gewinn fixiertes Unternehmen, ohne Rücksicht auf Nebeneffekte (bzw. bewusster Ignoranz)
Passt nicht ganz zum Thema, musste aber mal gesagt sein im Zusammenhang mit dieser scheinheiligen Jugendschutzgeschichte gerade. Das wird wohl genausoviel bringen, wie die bisherigen Gesetze, solange die es schaffen das Internet als Verbreitungsweg zu ignorieren. Und da das Internet in einer freien Gesellschaft nicht komplettüberwacht werden kann (oder doch...?), kann man auch die Verbreitung dieser Spiele nicht verhindern, das ist mal Fakt würde ich sagen. Die Herstellung dieser Spiele findet dann halt in anderen Ländern statt (dem Internet wurscht...).
Insgesamt wäre an dieser Stelle eine Aufklärungskampagne und Wertevermittlung wesentlich sinnvoller als die Spielehersteller ins Ausland zu verjagen und Arbeitsplätze zu zerstören.
Hallo? ich glaub Politiker sollten mal ab und zu ins Kino oder die Videothek gehen"besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen"
. Da sieht man ja wohl wesendlich krassere, realistischere, grausamere und reißerischere Tötungsszenen als in Computerspielen.
So extrem realistisch sind Computerspiele ja nun auch noch nicht wie das hier suggeriert wird. Da sind die meisten Horrorvideos aus der Videothek um einiges krasser, aber das Wort "Verhältnismäßigkeit" haben diese Politiker wohl auch noch nicht gehört.
Dieser ganze Scheiss ist doch Panikmache, ich zocke auch gerne Shooter, wo das Blut nur so spritzt und Körperteile herumfliegen. Aber nicht wegen dieser Tatsache, sondern aus Spass am Spiel an sich, also wegen Grafik, Geschicklichkeit, Teamspiel, Koordination usw.
Und siehe da, ich bin gegen Krieg und Gewalt! Im Kriegsfall würden mich keine 10 Pferde an die Front bringen, nur die werte Regierung würde es versuchen (Wehrdienst), ist das nicht abstrakt?!!!!
Nur weil 0,000bla% der Spieler ne Macke haben und durchdrehen, machen die so ein Palaver. Irgendwie lächerlich alles. Die sollen lieber die Lehrpläne der Schulen so auslegen, dass virtuelle Realitäten besprochen und erklärt werden, dann verstehen Kinder nämlich auch, dass einen im realen Leben ne Rakete in Einzelteile zerfetzt.
Als wenn son amoklaufender Typ wegen eines Computerspiels amoklaufen würde, dass liegt ja wohl eher an seiner Erziehung, seinem umfeld und vielleicht an defekten Genen aber mit 100%iger Sicherheit ist ein Computerspiel nicht der Ursprung eines solchen Gewaltaktes, höchstens ein Katalysator!
Davon abgesehen wird die ganze Diskussion mit Propagandaelementen und Emotionen künstlich aufgebauscht, was die normale Bevölkerung natürlich ernst nimmt.
Ist sowas seriöse Berichterstattung oder eher Propaganda?
:
http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQakGeändert von MisterGreen (21. 12. 2007 um 07:57 Uhr)
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21. 12. 2007, 10:15 #14
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
1. Sollte jeder der erwachsen ist, wohl selber wissen, was man spielen will und sich "traut"
Und 2. wurde nichtmal bewiesen, dass "killerspiele" einfluss auf die gewaltbereitschaft von menschen nehmen
3. holt man sich das spiel einfach außer schweiz oder österreich (wie, is ja jetzt erstma egal :P), dann ist es ebenfalls deutsch (oder halt nen deutsch patch...gaaanz einfach..) ..von daher total schwachsinnig, dieses hirnlose gesetz..naja eben typisch deutsche politiker...gesetze und verschärfungen, die nix bringen und wo mal wieder niemand nachgedacht hat..klasse, Hut ab!
gentoouser: "Angebliche Studien? Christian Pfeiffer ist ein renommierter Kriminologe. Der berät sogar die Regierung, meinte mein Deutschlehrer. Ich glaube kaum, dass die Regierung inkompetente Menschen zu Rate zieht."
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21. 12. 2007, 10:41 #15
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
Zitat von pepe44
Ne das stimmt, nur es ist für unsere Volkvertreter der einfachste weg nachdem wieder ein Jugendlicher durchgedret ist zu sagen, die bösen Killerspiele sind schuld.
Das erspart ihnen dan die arbeit darüber nachzudenken was hier in Deutschland so falsch läuft.
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21. 12. 2007, 11:02 #16
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
Ich kann das Vorgehen unserer Volksvertreter einmal weniger verstehen!
Die meisten der sogenannten "Killerspiele" sind doch sowieso ab 18 Jahren freigegeben. Deswegen sollte man sich eigentlich die Frage stellen, was dass dann noch mit Jugendschutz zu tun hat, wenn man die Verbreitung dieser Spiele beschränken möchte.
Unter Panikmache und purem Aktionismus wird die eigentliche Themenverdrossenheit versteckt! Sinnvolle Politik ist derzeit anscheinend Mangelware
Es reicht doch wirklich, die besagten Spiele erst ab 18 Jahren freizugeben! Genauso, wie es richtigerweise für Tabakwaren und Alkohol gilt.
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21. 12. 2007, 16:11 #17Chronotondeaktiviertes Benutzerkonto
provokant auf jden fall, aber als trollpost würde ich es nicht abtun, da ich meine ansicht argumentativ untermauert habe.
Zitat von Wandang
die gesetzlichen regelungen in deutschland zu virtuellen kinderpornografischen schriften sind sehr eindeutig. egal ob zeichnung, computergeneriertes bild, verfälschte abbildungen oder auch fiktionale geschichten fallen eindeutig unter §184b. ein kinderpornografisches computerspiel wäre eindeutig von einem verbot erfasst.soweit ich weiss, kann man das gar nicht pauschal sagen. ist von person zu person unterschiedlich. da gibts auch sehr ausschweifende debatten im bereich loliconvirtuelle kinderpornografie wird im allgemeinen mit dem argument der nachahmungstat geächtet. man geht davon aus, dass dieses material dazu beiträgt, dass auch im realen leben sexueller mißbrauch stattfindet.
ich bezog mich, genauso, wie beckstein auf virtuelle geschehen.soso? Willste dann auch Räuber und Gendarme verbieten? Die Aussage ist absolut haltlos. wir reden hier über erwachsene menschen...Zitat:bei sogenannten killerspielen, findet sich der akteur nicht mehr in der rolle eines passiven betrachters wieder. blabla
aus psychologischer sicht ein entscheidender unterschied.
worin besteht der unterschied zwischen virtueller kinderpornografie und virtueller gewaltverherrlichung? hier wird als einzigen argument die prevention vor nachahmungstaten aufgeführt. das würde auf gewaltverherrlichende spiele meiner meinung nach auch zutreffen.
ein argument mehr die medien zu "säubern". hier würde das argument prevention vor nachahmungstaten auch treffen.die anderen spiele ... denkst du ernsthaft, dass spiele das einzige medium sind in dem gewalt vermittelt wird? dir ist wahrscheinlich auch klar, dass gewalt aus den anderen medien zb fernsehn um ein vielfaches realer ist bzw teilweise eben real als zb spiele
"ich sehe kein vergehen herr richter, da es sich NUR um ein spiel ahndelt, indem ich kinder vergewaltigen darf. die werde ja nicht einmal umgebracht.keiner meiner mitspieler wurde bis jetzt wegen sexualdelikten verurteilt. das spiel kann also nicht böse sein" so eine argumentation wäre vor gericht in bezug auf virtuelle kinderpornografische schriften alles andere als vorteilhaft. da würde man schnell als therapieresistent abgestempelt.und selbst bei kindern ist ein "killerspiel" nicht pauschal schädlich. meine freunde sind auch nicht krank, weil sie doom mit 8 gespielt und mit 12 cs und co gespielt haben
ein traum ist anders zu bewerten als ein computerspiel. wäre dem so, dann würden auch virtuelle kinderpornografische schriften unter "träume" fallen. ein pikantes detail am rande. ein niedergeschriebener traum, a la "mein erster sex mit 13" ist strafbewehrt.2. träume bleiben surreal^^ man kann bis heute keine klaren kausalitäten feststellen. daher gibt sich der gedanke nicht. zumindest nicht für mich. aber wenn wir die ignoranz der politiker in bezug auf fakten (siehe vds , etc) betrachte, kann man vllt doch die annahme wagen^^
die forderung becksteins hatte also hand und fuß.
meiner persönlichen meinung nach, müßten schriften die keinen realen sexuellen mißbrauch zum inhalt haben aus gleichheitsgründen aus dem verbot ausgeklammert werden. das ist zwar eine unpopuläre forderung, die den politischen selbstmord eines politikers gleich käme, aber trotzdem konsequent. es bleibt natürlich noch ein flaues gefühl, weil dieser "perverse dreck" dann legal wäre, aber das alleine wäre für mich kein argument per gesetz dagegen einzuschreiten.
damit würde man der leidigen killerspieldebatte auch den wind aus den segeln nehmen, da zwischen virtuellem geschehen und realen taten strikt zu unterscheiden ist.
mfg
chronoton
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21. 12. 2007, 16:41 #18
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
Es ist einfach so, die Politiker haben eine ganz andere Definition von "Killerspielen". Sobald man irgendwo schießen kann, ist es ein "Killerspiel"! Ich meine...mehr kann ich auch nicht sagen, alles nur....

...überall doch nirgendwo...
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21. 12. 2007, 17:03 #19
Re: Computerspiele und Jugendschutz: Gesetz verschärft, Bayern und Spieleproduzenten
In welchem Computerspiel gibt es denn Kinderpornografie zu sehen?
Das ist mir wirklich ein Rätsel. Zum Rest kann man nur sagen: Es geht um erwachsene Menschen, die "Killerspiele" verkraften können, bzw es selbst entscheiden können ob sie so ein Spiel spielen wollen.
p.s. Es heißt "Prävention"Pinguine können fliegen.
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21. 12. 2007, 18:48 #20Chronotondeaktiviertes Benutzerkonto
in keinem, denn sonst würden die hersteller, vertreiber und spieler allesamt vor gericht stehen. normale gewalt ist bis jetzt kein problem.In welchem Computerspiel gibt es denn Kinderpornografie zu sehen?
aber nur solange man das argument zur förderung von nachahmungstaten nicht berücksichtigt.Es geht um erwachsene Menschen, die "Killerspiele" verkraften können, bzw es selbst entscheiden können ob sie so ein Spiel spielen wollen.
mfg
chronotonGeändert von Chronoton (21. 12. 2007 um 19:13 Uhr)
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