Wenn ich mir das Angebot von "Perfect Privacy" so ansehe,ist ja alle schön und gut aber wie
ist der Speed so zu verschiedenen Zeiten ?
Ich war mal Beta Tester bei "Cyberghost VPN",da war auch alles besten - nur der Speed nicht.Wenn ich da mein Internet Verkehr drüber laufen lassen würde,könnte ich mein DSL 16000 auch kündigen und ne 6000 Leitung mieten - mehr kam im Durchschnitt nie raus.
Wenn ich mir so das Traffic Limit als bei "Cyberghost VPN" ansehe : 40GB Traffic Limit im Monat - muß ich doch lachen,das habe ich oft schon nach 3 Tagen erreicht.
ich hab mir nun auch mal einen Zugang gehot, meine Erfahrungen:
Zitat:
Zitat von mambo222
bzgl. linkideo:
- ich weiß nicht wie die zahlung abläuft, habe nur einen free-test account, um vpnetmon zu testen. sind die denn noch beta oder hat jemand einen regulären zugang?
Im Moment kann man sich den unlimited Zugang für 2 Euro/Monat bestellen, ich hab das mal ausprobiert:
Die Zahlung läuft über Paypal. Klickt man auf den Bezahl-Button wird man dorthin weitergeleitet, man hat die Möglichkeit, paypal "normal" zu nutzen oder mit Kreditkarte zu zahlen.
Der Freischalteprozess funktioniert automatisiert, jedenfalls war eine Sekunde später mein Account auch umgestellt.
Zitat:
Zitat von mambo222
- der memberbereich ist sehr bescheiden, man kann hier noch 4 ports auswählen zw. 10000 und 12000. es gibt eine kleine hilfe zur üblichen vpn-einrichtung unter windows und osx
- ich habe eine 6000er leitung, welche aber gewöhnlich nur ca. 4800 bringt, mit linkideo vpn sind es 4500, also fein. (getestet über wieistmeineip)
- zu jeder tageszeit wird die verbindung schnell aufgebaut.
Ich kann mir im Moment 8 Ports zwischen 10000 und 12000 auswählen, das war's dann aber auch schon.
Die Geschwindigkeit ist excellent, ich bekomme mit DSL6000 auch DSL6000.
Was für einige Leute hier sicherlich wichtig ist: Man erhält bei jeder Einwahl die gleiche IP! Rapidshare free-user werden daran keinen Spaß haben.
...Rapidshare free-user werden daran keinen Spaß haben.
läuft bei dir denn emule, oder benutzt du das nicht? bei mir funktioniert emule nicht über linkideo. weiß aber auch nicht, was ich da genau einstellen muss.
Hmm, es ist lange her, daß ich den Esel das letzte Mal anhatte, ich probiere es heute abend mal aus.
Übrigens habe ich gerade eine gar nicht so schöne Sicherheitslücke entdeckt: In der Anmeldemail von linkideo wird das Password im Klartext mitgesendet - und bei der Bestätigungsmail für jeden Order auch.
Find ich nicht gut.
Falls ich mit Emule Erfolg habe, melde ich mich hier nochmal.
So, ich habs nun getestet.
Neueste Emule-Version, Port 10041 für TCP und 10051 für UDP. Ich kriege eine High ID und kann mich sowohl zu Servern verbinden als auch zu zum Kad-Netzwerk.
Es hat auch geklappt, irgend eine Wikipedia-DVD kurz anzuladen.
Aber: Sobald ich mit Kad verbunden bin und es viele Quellen gibt, hauts mir die Verbindung weg. Und zwar komplett - nicht nur die linkideo-Verbindung, sondern auch die per DFÜ hergestellte Alice-Verbindung (ein Herabsetzen der Limits bringt nichts). Die Drahtlosnetzwerkanbindung funktioniert aber weiterhin.
Warum ist das so?
Liegt es an linkideo oder an Alice? Daran, daß ich das schlechteste Modem aller Zeiten benutzen muß (Alice Sphairon) oder an einer falsch konfigurierten Netzwerkverbindung?
Ich kanns schwer testen, weil ich ungerne Emule ungesichert über Alice laufen lassen möchte. Durchaus aber möglich, daß meine Netzwerkkonfiguration auch nicht so das wahre ist, denn als ich versucht habe, SP1 von Vista zu installieren, gab immer dann, wenn ich irgend eine VPN-Verbindung herstellen wollte einen Bluescreen ("a driver has overrun a stack based buffer" - auch nach Deinstallation von Zonealarm).
BTW: Kann mir jemand einen Forumsereich hier oder einen thread empfehlen, wo ich das letzte Problem vieleicht gelöst kriege? (irgendwann werde ich SP1 wohl behalten müssen - und dann?) Danke.
So, ich habs nun getestet.
Neueste Emule-Version, Port 10041 für TCP und 10051 für UDP. Ich kriege eine High ID und kann mich sowohl zu Servern verbinden als auch zu zum Kad-Netzwerk.
vielen dank für deinen test!! leider funktioniert es bei mir noch immer nicht. ich habe bei linkideo zwei ports ausgewählt und diese in emule unter ->optionen->verbindung->clientport eingetragen. dann habe ich diese ports in der firewall meines routers freigegeben/durchgeleitet. aber emule findet immer noch keine server. der port-test bei emule ist auch negativ. ich werde den fehler versuchen demnächst einzugrenzen, indem ich meinem rechner direkt mit dem dsl-modem verbinde.
ansonsten hört sich linkideo doch ganz brauchbar an. besonders scheint mir preis und geschwindigkeit gut und günstig.
relakks ist natürlich im moment am günstigsten, weil es den zugang für lau gibt. hier funktioniert übrigens auch mein emule tadellos (man hat ja auch eine eigene ip)
bzgl. deines verbindungsabbruchs kann ich nur sagen, dass ich vermute, dass es am sphärion modem liegt. ich hatte früher meinen preiswerten grandstream voip-adapter mit quality of service (oder wie das heißt) vor meinen rechner eingebunden und er brachte regelmäßig nach einer weile (10- 20 minuten) meine emule+internetverbindung zum absturz. schau doch mal im 'hansenet user forum' (googlen), falls es das noch gibt. (wird sonst off-topic hier)
Die 2 € für den unlimited Zugang ist ja nur ein Begrenztes Sonderangebot.
Bei mir funktioniert die Portweiterleitung übrigens auch nicht, obwohl ich glaube ich alles richtig gemacht habe
Ein kurzes Update. Wir sind noch nicht verstorben, sondern nur sehr beschäftigt. Im folgenden ein paar Dinge, die in den nächsten Wochen geplant sind:
1. Neuer High Speed Server: Wir werden vermutlich diese Woche, spätestens aber in rund 10 Tagen einen weiteren High Speed Server @ 100 mbps mit Tier 1-Anbindung außerhalb der EU und der USA zur Verfügung stellen. Die Maschine ist bereits fertig konfiguriert und läuft im Testbetrieb, wir hatten bloß noch keine Zeit, sie freizuschalten, in die Webseite einzubinden, eine entsprechende Email zu verfassen und dergleichen.
2. Blitzschneller SSH-Klient: Unser SSH-Klient wurde dramatisch verbessert; und zwar gelang es uns durch eigene Routinen, die Windows-Beschränkung aufzuheben, die Verbindungen selbst unter besten Voraussetzungen auf kaum mehr als 100 KB/s gedrosselt hat. Bei den Servern, die die entsprechende Bandbreite haben, haben wir im Testbetrieb auch unter Windows Geschwindigkeiten über 500 KB/s mit einer einzigen TCP-Verbindung erzielt. Und das mit AES-256 und nicht ARC4. Ferner wurde der Code verfeinert, sodaß Verbindungen noch stabiler und verläßlicher sind. Er stellt qualitätsmäßig im Augenblick wohl alle anderen Klienten in den Schatten.
3. Remote Port Forwarding (RPF) kommt höchstwahrscheinlich, und zwar in der Form, daß für einen RPF-Benutzer vermutlich fünf Ports auf der gemeinsamen externen statischen IP freigeschalten werden. Das sollte eigentlich ausreichen. Wir haben bereits Beta-Tester im Einsatz. Das einzige moderne populäre Programm, das einen nicht frei wählbaren, unflexiblen Port kennt, ist meines Wissens Emule. Zwar kann der erste Port x frei gewählt werden; es muß dann allerdings auch noch der Port x+4 freigeschalten werden, um 100%ige Erreichbarkeit zu gewährleisten. Wenn ihr beispielsweise den Port 50001 in Emule definiert, müssen sowohl 50001 und 50005 offen sein. Dies wird durch die fünf Ports abgedeckt. Die preisliche Struktur steht noch nicht fest, aber was feststeht, ist, daß das RPF-Paket schon alleine aufgrund des erheblichen Setup-Aufwands und des Faktums, daß Kunden naturgemäß nicht bereit sind, ein Vermögen dafür zu bezahlen, auf einer pro-Server-Basis angeboten wird. Der hier auf g:b geäußerte Vorschlag, es nur für Kunden anzubieten, die sich für ein Jahr verpflichten, gefällt mir sehr gut, da der Setup- und Erhaltungsaufwand relativ groß ist, und wir keine Lust haben, bei Benutzern, die nur ein Monat schnuppern, ständig das interne und externe Routing und die VPN-Server-Einträge zu ändern. Wir könnten uns vorstellen, wie ebenfalls hier vorgeschlagen wurde, dafür €119.95 pro Jahr statt €99.95 im Jahr zu verlangen. Das beinhaltet die statische interne IP für € 10,- und VPN-Port-Forwarding auf einem Server für € 10,-. Jeder weitere Server könnte für € 10,-, für diejenigen, die RPF auf mehr als einem Server haben wollen, geöffnet werden. Auf welchen Servern wir RPF zur Verfügung stellen werden, ist ebenfalls noch ungewiß, doch wird es sich wahrscheinlich auf Maschinen mit unlimitiertem Traffic beschränken.
4. Dedicated externe IPs: Was möglicherweise ebenfalls angeboten werden wird, weil eine bestimmte Nachfrage dafür besteht, ist eine dedicated statische externe IP. Also eine IP, die nur für einen bestimmten Benutzer reserviert wird. Wie auch schon beim RPF zahlt sich der Aufwand vermutlich nur bei Kunden, die sich für ein Jahr verpflichten aus. €10,- für die statische interne IP, € 10,- für das Port-Forwarding, sofern gewünscht, wobei in diesem Falle auf Wunsch möglicherweise auch alle oder weit mehr Ports freigeschalten werden könnten, plus eine zusätzliche Gebühr, die die Kosten der zusätzlichen externen IP, die wir ja einkaufen müssen, abdeckt. Diese Kosten variieren von Server-Provider zu Server-Provider, können aber unter Umständen rund € 3,- bis € 10,- pro Monat betragen. Das ist letztlich also keine billige Lösung, aber wenn es jemand partout haben will, werden wir darüber nachdenken, diesbezüglich flexibel zu sein.
5. Problemkind Iran-Server: Wir versuchen mit großer Energie seit zwei bis drei Monaten einen Dedicated Server im Iran zu mieten. Das ist letztlich schwerer, als es den Anschein hatte, da Ausländer offenbar entweder keine Server im Iran mieten dürfen oder Server Provider sehr zurückhaltend sind, sie zu vermieten. Deren Englisch ist häufig auch so schlecht, daß man kaum versteht, was sie eigentlich sagen. Ich habe bereits ein halbes Dutzend erfolglose Telefonate mit Anbietern im Iran geführt, und wir haben Dutzende von Emails geschrieben. Wenn uns also jemand dabei helfen kann, uns einen Vertrag oder auch Subkontrakt zu vermitteln, kontaktiert uns bitte über unsere Kontakt-Form. Im Falle eines positiven Vertragabschlusses bieten wir euch zum mindesten eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft bei Perfect Privacy an. Bei guten Konditionen auch zwei Jahre. Der Preis des Servers sollte nicht über US$ 250,- liegen, es sei denn der verfügbar Traffic rechtfertigt den Preis.
Wenn ich mir das Angebot von "Perfect Privacy" so ansehe,ist ja alle schön und gut aber wie
ist der Speed so zu verschiedenen Zeiten ?
Ich war mal Beta Tester bei "Cyberghost VPN",da war auch alles besten - nur der Speed nicht.Wenn ich da mein Internet Verkehr drüber laufen lassen würde,könnte ich mein DSL 16000 auch kündigen und ne 6000 Leitung mieten - mehr kam im Durchschnitt nie raus.
Wenn ich mir so das Traffic Limit als bei "Cyberghost VPN" ansehe : 40GB Traffic Limit im Monat - muß ich doch lachen,das habe ich oft schon nach 3 Tagen erreicht.
Für wen also ist VPN gedacht ?
ok
Also, ich möchte mich keinesfalls als Verteidiger von Cyberghost aufschwingen; ich kenne den Anbieter nicht einmal, aber der Inhalt dieses Beitrags is symptomatisch. Einerseits bist Du mit der Geschwindigkeit unzufrieden, da Cyberghost VPN anscheinend nur 6 Mbit/s statt 16 Mbit/s produziert, die du gerne hättest.
Andererseits bist du mit dem Traffic unzufrieden, weil Du 40 GB oft schon nach drei Tagen erreichst. Ich bezeichne mich als "Heavy Internet User" und verbrauche keine 30 GB im Monat, aber du wirst schon deine Gründe dafür haben.
Nun weiß ich nicht, was Cyberghost for Preise hat, aber du solltest dir im klaren sein, daß High-Speed-Traffic auch etwas kostet. Wieviel die günstigeren Angebote im Durchschnitt kosten, habe ich schon mal geschrieben, z. B. rund € 50,- pro Monat für 1,000 GB bei I3D, wobei das schon in die billige Kategorie fällt.
Wenn Du also rund 400-500 GB im Monat an High Speed Traffic verbrauchen willst, sind alleine € 25,- Kosten für den Traffic fällig. Dabei sind sonstige Kosten wie Serverkosten, Support, Setup, Gehälter, Wartung und Sicherheit, Elektrizität, des Anbieters' persönliche Hardware und Internetanschlüsse, deren Büros, Telefonkosten, Unternehmerlohn, Mehrwertsteuer, Einkommenssteuer, Sozialabgaben, Rücklagen für Prozesse und Schwierigkeiten, usw., usf., noch gar nicht inbegriffen. Du kannst den Betrag also gelob verdoppeln bis verdreifachen, damit du bei diesem Verbrauch bei dieser Geschwindigkeit kostendeckend bleibst.
Wenn du also bereit bist, €50,- bis €75,- dafür zu bezahlen bzw. wenn Cyberghost soviel verlangt, dann ist deine Kritik am Trafficlimit und an der Geschwindigkeit völlig gerechtfertigt. Wenn sie irgendetwas zwischen € 5,- bis € 25,- pro Monat verlangen, ist es derzeit nicht möglich, dies kostendeckend anzubieten. Und die Geschwindigkeit wird deshalb deutlich einbrechen, es sei denn, sie limitieren den Traffic. Im Extremfall und abhängend vom Preis wird die Geschwindigkeit trotz dieses Trafficlimits einbrechen.
Dies nur als Anmerkung für die, die einfach nicht verstehen, daß High-Speed Traffic etwas kostet und sich vor den Kopf gestossen fühlen, wenn man ihnen für €10,- pro Monat nicht 500 GB an Traffic und durchgehende DSL 16000-Geschwindigkeit zur Verfügung stellt.
Wenn Relakks mit € 5,- davonkommt, dann erstens, weil auch dort schon der Traffic von rund 700 KB/s des Nächstens auf rund 200 KB/s eingebrochen war, und es noch langsamer tagsüber war, wie Benutzer hier am g:b berichtet haben. Ferner gibt es auch null Support. In den letzten Monaten haben sie wohl viele Kunden verloren, weil deren PayPal-Konto nicht funktioniert, und weil bessere Anbieter aufgetaucht sind. Es ist wohl nun die Strategie, für eine zeitlang die Konten zu verschenken, um Kunden zurückzugewinnen.
Man kann davon ausgehen, daß sie aufgrund des Kundeneinbruchs im Augenblick genügend freie Kapazitäten haben. Als Kunden haben sie z. B. mich natürlich nicht gewonnen, sondern augenblicklich verloren, weil ich mein bezahltes Konto aufgekündigt habe und mir statt dessen ein gratis Konto geholt habe. Langfristig wird die Politik kostenloser Konten bzw. unbeschränkten Traffics um € 5,- immer zu Geschwindigkeitseinbrüchen führen, solange sich die Kosten für Breitbandtraffic nicht deutlich senken oder man genügend Kapital zu verschenken hat und einfach zuschiessen kann.
Relakks hat dabei den Vorteil, offenbar irgendwie mit einem ISP verkuppelt zu sein, und ist im Augenblick nur ein Abschreibposten. Wenn das Hauptgeschäft tatsächlich der ISP ist und die Haupteinnahmen tatsächlich aus den ISP-Einnahmen stammen, wie behauptet wurde, dann kann es sich Relakks natürlich leisten, Konten zu verschenken oder zu Dumpingpreisen unter dem Selbstkostenpreis anzubieten, sogar ohne gravierende Speedeinbrüche, um die Konkurrenz auszuschalten, sich als Quasi-Monopolist zu etablieren, oder was auch immer das Ziel sein mag. Wenn dem so wäre, wie behauptet wurde, verstieße das natürlich gegen Wettbewerbsgesetze, aber wo kein Kläger, da kein Richter. Es hätte langfristig jedoch sehr negative Auswirkungen auf die Verschlüsselungs- und Anonymisierungslandschaft.
Man stelle sich vor, AOL, Google oder Microsoft würden VPN-Konten zu Dumpingpreisen vergeben oder verschenken und stets genügend Bandbreite zur Verfügung zu stellen, daß man auch stets vollen Datendurchsatz ohne Traffic-Limit erzielt. Leisten könnten sie sich das jahrelang, aber was dann mal passiert, wenn alle anderen Privacy-Anbieter aus dem Markt gedrängt und in den Konkurs getrieben wurden, kann man sich auch vorstellen. Die Preise würden steigen, der Durchsatz limitiert und als Sicherheitsgründen würde man alles loggen. Man wäre ihnen ausgeliefert.
Deshalb beobachte ich das Treiben von Relakks mit gemischten Gefühlen und Besorgnis. Ich verstehe natürlich jeden, der sich ein Gratis-Konto holt (habe ich auch getan), aber es wäre für euch selbst trotzdem schon mittelfristig bis langfristig gut, wenn ihr eurem bisherigen Anonymisierungs- und Verschlüsselungsanbieter zusätzlich treu bleiben würdet. Muß ja nicht Perfect Privacy sein, unterstützt irgendeinen anderen Anbieter neben Relakks, aber ein offener Markt mit freiem Wettbewerb und 20 bis 50 verschiedenen Alternativen zur Auswahl wird für euch in Zukunft besser und auch kostengünstiger sein, als ein Quasi-Monopolist, der dann alle Bedingungen diktiert: wo die Server stehen, welche Algorithmen verwendet werden, was und wie lange geloggt wird, und wie man mit den gespeicherten Daten umzugehen gedenkt. Wenn jemand Dienste unter dem Selbstkostenpreis anbietet -- was bei Relakks im Augenblick zweifellos der Fall ist, da sie Konten einfach verschenken -- sollten bei jedem die Alarmglocken läuten, gerade in einem Feld, wo es um Sicherheit, Privatsphäre, Anonymisierung und Verschlüsselung geht.
Völlig unabhängig davon, daß ich selbst Teilhaber einer Anonymisierungsinitiative bin, wäre ich, selbst wenn ich das nicht wäre, nicht erfreut, wenn am Ende nur ein Anbieter mit Server in der EU, RC4-Verschlüsselung, die man in ein paar Stunden knacken kann und drei Monate Logging überbleiben würde, nur weil der großen Mehrheit der Leute ihre Sicherheit möglicherweise nicht einmal 30 bis 50 Cent am Tag wert ist.
Es ist vermutlich schon so, wie man sagt: In einer Demokratie erhalten wir die Politiker, die wir verdienen. Und in einem freien Markt diejenige Sicherheit, die sie uns wert ist.
Herzlichst,
Bruce
Perfect Privacy Administration
PS. Die Idee, daß Relakks ein Honeypot ist, halte ich für absurd. Ich nehme an, sie wollen durch das Gratis-Angebot Kunden zurückgewinnen und werden es nach einem Monat einstellen, darauf hoffend, daß die, die sich bis dahin eingetragen haben, mit dem Angebot zufrieden sind, und dann in Zukunft bei Relakks bleiben und auch zahlen werden. Aber wenn das nicht passiert, sollten aufgrund des oben Gesagten bei jedem die Alarmglocken zu läuten beginnen. Dennoch liegt es letztlich auch an uns, Monopolentwicklungen zu verhindern, obwohl meine Glaube an die Vernunft des Menschen beim Thema Sicherheit letztendlich auch nicht größer ist, als bei der Computer- und Nahrungsmittelindustrie.
Sobald der neue Server freigegeben ist, da die Maschine dort auch eingetragen sein wird.
Zitat:
Zitat von Stulle73
Und was macht eine Dedicated externe IP für einen Sinn ? Also für welchen Anwendungszweck ist das nützlich ?
Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist,
daß andere sie nicht "verheizen" können, es also nicht passieren kann, daß seine IP durch den Spam anderer in die schwarze Liste gerät, man bei E-Gold, Wikipedia oder bestimmten Foren gesperrt wird (obwohl wir, wenn sich das bei wichtigen Diensten häuft, die IP sowieso austauschen), und
daß man nicht einmal potentiell in Gefahr läuft, in den Ermittlungskreis aller anderen Benutzer miteinbezogen zu werden, wenn z. B. jemand mit der allgemeinen IP einen Server hackt oder Kreditkartenbetrug o. dgl. vornimmt.
Argument 1. kann man noch gelten lassen, aber Argument 2. ist paranoid, da einem, wenn man's nicht war, auch nichts passieren wird.
Sicherheitstechnisch ist es eher ein Nachteil, außer man tut wirklich überhaupt nie etwas "Böses" (wie z. B. P2P or Downloaden von Software, Musik oder Filmen, die nach 1937 veröffentlicht wurden), da einem der über die IP ausgehende und eingehende Traffic dann eindeutig zuordenbar ist, wie immer, wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt alleine eine IP benutzt, gleichgültig ob dynamisch oder statisch.
Also, Der Paterick, sicher gut gemeint, aber nachdem es, wie schon von anderen festgestellt wurde, in diesem Thema ohnehin zu 95+% um Perfect Privacy geht, würde ich es vorziehen, hier weiterzuschreiben und dieses Thema für Perfect Privacy zu verwenden, und für VPN-Anbieter im allgemeinen ein neues anzulegen.
Immerhin haben schon Hunderte an PP interessierte Personen dieses Thema abonniert und lesen hier mit, und, wer nicht regelmäßig einloggt und jeden Beitrag verfolgt, wird den Verweis zum neuen Thema auch mal schnell übersehen. Es wäre auch weitaus weniger Arbeit für einen Moderator, dieses Thema einfach auf Perfect Privacy umzubenennen, als alle PP-Beiträge auszusieben und in das andere Thema zu verschieben.
Ich werde mal bei einem Moderator anfragen, wie er das sieht. Da die Moderatoren hier Hausrecht haben, und wir hier nur Gäste sind, würde ich mich nach deren Entscheidung natürlich richten, aber ich glaube, es ist ganz einfach vernünftiger für die Benutzer und auch weitaus weniger Arbeit für die Mods, ein Thema mit fast 50 Seiten, wo es nahezu ausschließlich um Perfect Privacy geht, auch für Perfect Privacy weiterzuverwenden, als nun plötzlich ein Neues zu starten.
Ich bin mal so frei den Newsletter hier rein zu kopieren:
Spoiler:
Zitat:
Dear Customer,
1. We installed another high speed server in Montreal, Canada. It is classified as a machine with „semi-limited traffic,” and you should get a good latency from both North America (between 30 to 50 ms on average) and Central Europe (we measured exactly 99 ms from Berlin what is pretty awesome for a trans-Atlantic connection). I had a longer chat with the data center and they told me they would not reveal any information without Canadian court order. They seem to be as fed up with all the surveillance as we are. So there you have an excellent possibility to escape the control mechanisms of the U.S. and the E.U. The server is connected with 100 mbps to the Tier 1 carriers Level 3, Sprint, SAVVIS and AT&T, as well as other major carriers such as Cogent Communications and Verio. You find the detailed data of this machine on our server page:
...
If you are using OpenVPN, you will need the Montreal client files:
...
2. If you are using SSH, you will have to upgrade to our Perfect Privacy SSH Client v.1.9.3 in order to use this server:
...
We would recommend this upgrade in any case, as we did some handicrafts and increased the speed it can carry with Windows on a single TCP connection by about the factor five. Also, new code has been added that makes connections even more stable and reliable.
3. As more people are joining our network, in particular from Europe, the demand for traffic is always increasing. We have been looking in particular for high-speed machines with unlimited traffic. Fact remains, that the cheapest traffic is still available in Germany. We could offer you a machine with unlimited traffic @ 1,000 mbps (!) connection in West Germany, and that's a pretty awesome deal. Of course, we have two machines in Germany already, and we all know that Germany is not the most, ummm, let's say, demilitarized zone. On the other hand, our current setup provides sufficient safety for file sharers even if Germany should proceed with its "Vorratsdatenspeicherung" in 2009, since we assign the same external IP to everyone, thus it's ex post absolutely impossible to say who transferred which data. Alternatively, we would have a good offer from Denmark, granting you unlimited traffic @ 100 mbps. It's about 50% more expensive, but it's in Denmark where people are rather relaxed, and it would add a new country to our server park. While we keep on looking for more offers, let us know what you would prefer.
Kind regards,
Bruce
Perfect Privacy Administration
Also ich muss sagen, wieder mal top . Werde den neuen Server auch gleich mal probieren .
Ich fände auch eine weitere Maschine in Deutschland gar nicht schlimm (nutze aktuell auch meistens den Frankfurt-Server). Vielleicht das, wenn dann klar ist, was genau von Euch gespeichert werden muss bzw. die VDS nicht gekippt werden sollte (bis 2009 ist es ja auch noch ne Zeit), dann würde ich vielleicht einen (also zum Beispiel den neu geplanten) Server durch einen in Dänemark oder so ersetzen.
Aber bis dahin spricht, finde ich zumindest als leihe, nichts gegen einen weiteren Server in Deutschland.
Zunächst einmal, juhu, neuer Server! Und dann auch noch in Kanada, klasse!
Unlimited traffic @ 1,000 mbps hört sich natürlich sehr nett an, und da ich Berlin nicht nutzen mag (da bei Strato gehostet, siehe Op. Himmel) würde mir ein weiterer DE Server auch nichts ausmachen. Auf der anderen Seite wäre Dänemark auch nicht schlecht da ihr dort noch keinen habt. Kann mich da spontan irgendwie nicht entscheiden. Wäre ich Massenloader sähe das wahrscheinlich anders aus.
Persönlich würde ich mir einen zusätzlichen super high-speed Server (dh. @ mehr als 100 mbps) in den USA wünschen über den sich Hulu usw. nutzen lassen. Bei Las Vegas ruckelt es nur und zudem ist der Server eh limited.
Ich würde auch Dänemark bevorzugen. Ist einfach sicherer als Deutschland und trotzdem sehr dicht an Deutschland gelegen, daher auch sollte's auch eine gute Anbindung haben.
Ausserdem gibt's schon 2 gute Server in Deutschland.
Das ich den Berlin Server ungern nutze ist meine persönliche Entscheidung die nichts mit PerfectPrivacy ansich zu tun hat, sondern mit dem Provider des Berlin Servers. Der steht nämlich bei Strato.
Strato ist der Provider der ganz zufällig KiPo auf seinen Servern gefunden hat, wodurch Operation Himmel, Teil der Pro-VDS Propagandawelle, ausgelöst wurde. Daher traue ich Strato nicht unbedigt über den Weg.
Im Endeffekt weiß man bei keinem VPN Anbieter was außerhalb derer Kontrolle alles mitloggt wird. Da ich normal keine Verdachtsmomente habe, gehe ich da sonst recht gelassen ran. In diesem Fall bin ich jedoch etwas voreingenommen.