Wahlcomputer sind, näher betrachtet, bisher eine einzige Pannenshow gewesen. Dass mit dem E-Voting neue und durchaus realistische Möglichkeit zur Manipulation vorhanden sind, ist damit klar. Wie wenig Manipulation nötig ist, zeigte Markus Schneider. Das Problem: Wahlen gehen knapp aus, sind algorithmisch nicht ganz einfach von Stimmen auf Sitze übertragbar, weswegen mit geringen Mitteln ggf. große Auswirkungen einhergehen.
Basisdaten, die auf der Webseite des Bundeswahlleiters zu laden sind, ein Java-Programm zur Simulation von Wahlergebnissen und eine XML-Syntax zur Beschreibung von Wahlmanipulationen - das "erste Standard-Wahlmanipulationsformat", so Schneider - waren die Werkzeuge.
Unterschiedliche Auszählungsverfahren sind unterschiedlich Anfällig für Manipulation, weiter wirken sich die Zuordnung von Überhangmandaten oder auch die Wahlbeteiligung auf das Endergebnis aus. Interessantester Punkt zum Angriff sind jedoch "kritische" Wahlkreise ...
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