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#1 |
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gulli:News Redaktion
Registriert seit: Apr 2002
Beiträge: 10.039
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Vor Gericht anerkannt werden die Ergebnisse der geheimen Vaterschaftstests der Genlabore sowieso nicht. Aber viele Väter, die auf Nummer sicher gehen wollten, haben sich in der Vergangenheit zu einem solchen Test entschlossen. Seit Dienstag sind solche Tests auch via Internet möglich.
Um die Vaterschaft klären zu können, muss lediglich eine Speichelprobe an das Unternehmen 23andme eingeschickt werden. Man akzeptiere jetzt auch Kunden aus Deutschland, so die Gründerin Anne Wojcicki, Ehefrau des Google-Mitbegründers Sergey Brin gegenüber dem Handelsblatt. Der schwere Eingriff in die Intimsphäre des Kindes kann jetzt durch das amerikanische Biotech-Start-up-Unternehmen nach Erstattung der Gebühr in Höhe von rund 700 Euro und ca. vier Wochen Wartezeit durchgeführt werden. Die Geschäfte laufen nach eigenen Angaben sehr gut. Genaue Daten will die Leitung des Konzerns, an dem auch Google finanziell beteiligt ist, nicht nennen. "Unlock the secrets of your DNA. Today." Nach Ablauf der Wartezeit kann das Resultat des Tests auf der Website der Firma online eingesehen werden. Mithilfe der Analyse des Speichels sollen neben der Klärung der Verwandtschaftsverhältnisse aber auch Anzeichen für vererbbare Krankheiten offenbart werden. Weil sich das Labor außerhalb der eigenen Landesgrenzen befindet, spielen rechtliche Hindernisse bei der Entlarvung der KuckucksKinder der Liebe nur noch eine untergeordnete Rolle. Auch die anonyme Abwicklung im Internet dürfte vielen Vätern die Durchführung des Tests erleichtern. (via derStandard.at) weiterlesen |
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# 2 |
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Mitglied
Registriert seit: Jun 2000
Beiträge: 618
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Der schwere Eingriff in die Intimsphäre des Kindes kann jetzt durch das amerikanische Biotech-Start-up-Unternehmen nach Erstattung der Gebühr in Höhe von rund 700 Euro und ca. vier Wochen Wartezeit durchgeführt werden.
Was ist mit dem schweren Eingriff in mein Portmonnaie wenn ich für ein untergeschobenes Kind zahlen soll?!Die Frauen die gegen solche Tests sind haben nur Angst ihren Goldesel zu verlieren.
Feiern,Ficken,Fröhlichsein!
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# 3 |
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Mitglied
Registriert seit: May 2005
Ort: Erde
Beiträge: 92
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Leider fehlen im Beitrag einige wichtige Hintergründe.
23andme ist ein Start-Up unternehmen von Linda Avey und Anne Wojcicki. Soweit nicht so schlimm. In Amiland wirbt 23andme damit, dass man seine Gene entschlüsseln lassen und mit anderen Menschen z.B. vergleichen kann, oder Ahnenforschung betreibt. Auch noch in Ordnung. Aber Anne Wojcicki hat eine Schwester, die an einen jungen Web-Gründer eine Garage vermietet hatte. Der Firmengründer war Sergey Brin, der Google erschuf. Letztes Jahr heirateten dann Sergey Brin und Anne Wojcicki. Brin beteiligte sich 2006 privat an 23andme, etwas später stieg dann Google ein und löste einen Privatkredit von Wojcicki ab. Noch immer keine bösen Gedanken in einer vernetzten Welt ? Dann vielleicht noch diese Antwort von Wojcicki und Avey zu Datensammeln, -auswerten und vermarkten: "Wir sind die Anwälte unseres Kunden und tun alles, um die Geheimhaltung zu sichern" "Jetzt kommt eines dieser Gutmenschenzitate, aber es stimmt: Wir wollen doch nur forschen und die Welt verbessern." "Geld verdienen und die Welt verbessern ist doch kein Widerspruch." Nachdem bei Google bereits die Mails gescannt werden, was passiert wohl bei 23andme mit den Genanalysen ? Also allen viel Spass, die gerne ihre Gene entschlüsselt haben wollen.
Nur dumme Menschen ändern ihre Meinung nie, das steht für mich felsenfest !
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# 4 |
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aus Berlin
Registriert seit: Sep 2005
Beiträge: 375
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Es gibt schon lange die Möglichkeit per Internet die Vaterschaft nachzuweißen, nicht erst seit Dienstag. Diese News find ich nicht so gut, weil sie nicht stimmt. Mag sein das dieses Unternehmen erst seit Dienstag die Tests macht, aber wie gesagt, Vaterschaftstest per Internet gibt es schon lange in DE.
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# 5 |
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Der stille Mitleser
Registriert seit: Dec 2007
Ort: Herne, NRW
Beiträge: 134
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Ich wüsste jetzt nicht, was so waaaahnsinnig revolutionär daran sein soll.
Denn es werden (mit ohne ohne Internet) bereits unzählige solcher Tests durchgeführt, trotz aller rechtl. Hindernisse. Das Ergebnis sind aber vor Gericht, eben wie bei allen anderen heimlichen Gentests, das Papier nicht wert, auf dem es steht Genrell bin ich der Auffassung das Gentests jedem Vater zustehen sollten. Mal ganz abgsehen von dem Gesocks, dass bei Britt und co. auftritt, sind es eben keine Einzelfälle, in denen einer Person fremde Kinder, als ihre eigenen untergejubelt werden. Und jeder sollte das Recht haben 100% sicher zu wissen, ob es denn nun sein Kind ist oder nicht. Leider sieht der BGH das anders. |
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# 6 | ||
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nicht die mama
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 85
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Zitat:
Zitat:
im übrigen bin ich dafür, daß derjenige den unterhalt fürs kind aufbringt, bei dem es lebt. somit wären viele streitereien und der einsatz von kindern als waffe (umgangsrecht) überflüssig. |
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# 7 | |
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Der stille Mitleser
Registriert seit: Dec 2007
Ort: Herne, NRW
Beiträge: 134
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Zitat:
Stimmt leider nicht. Wenn jemand über einen privat in Auftrag gegebenen Abstammungstest Klarheit darüber erlangt, dass er nicht der Vater ist und ihm bei der derzeitigen Gesetzeslage durch höchstrichterliche Rechtssprechung seitens des BGH verweigert wird, die Vaterschaft vor Gericht anzufechten, wenn er außer der absolut sicheren Aussage des Testes, keine weiteren Verdachtsmomente vorbringen kann. http://www.vaeternotruf.de/gentest.htm <- Kurzfassung http://www.welt.de/print-welt/articl...mer_recht.html De Facto ist der privat in auftrag gegebene Vaterschaftstest vor Gericht nichts aber auch gar nichts wert. Und einen vor Gericht zulässigen Test haben willst, musst du (solange die Frau nicht freiwillig mitmacht), wirklich gute Gründe vorlegen (Unfruchtbarkeit etc.), was im Normalfall schwierig sein dürfte. |
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# 8 |
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Mitglied
Registriert seit: Nov 2007
Beiträge: 6
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Neben der Tatsache, dass das Angebot doch recht teuer ist, find ich es erschreckend wo Google überall mitmischt.
Ich ahbe zwar gewusst, dass Google die Suchanfargen logt und anlysiert, versucht ein Mobilfunktelefonbuch aufzubauen, ist drauf und dran die größte Online-Bibliothek zu erstellen, ist in der PC-Herstellung aktiv und nun auch noch Gene. Obwohl mir schon seit längerem bekannt ist, dass Goggle sich mit genetischen und biologischen Forschungen beschäftigt ("Genegooglen"). Aber dieses konkrete Beispiel...naja, mal sehen ob Google mit seiner Freeware und Betaware Microsoft klein bekommt. Das wäre dann die letzte große Überraschung. |
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# 9 |
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Sapere aude
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Sektor 001
Beiträge: 1.373
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Muss man nicht 2 Speichelproben einschicken?
![]() FInde das gut so, wir haben ein Recht zu erfahren, was Sache ist. Frauen lieben ihre Kinder mehr als Männer. Sie wissen, dass sie von ihnen sind.
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# 10 | |
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Mitglied
Registriert seit: May 2006
Beiträge: 21
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Zitat:
Noch ist es ja leider so, dass so ein Test bisher nur mit Zustimmung der Mutter gemacht werden kann. Aber dem Gesetzgeber wurde ja vom höchsten Gericht auferlegt diesen Mißstand zu beheben. Denn eine Frau, die weiß dass sie fremdgegangen ist wird so einem Test natürlich nie und nimmer zustimmen. Legal ist der Test per Internet übrigens nicht. Nur die Firma ist wegen des Standortes aus dem Schneider, der Vater handelt weiterhin gegen das Gesetz. Ich hoffe die hoffentlich bald kommenden neuen Gesetze beenden diese Heimlichkeiten. Die Zustimmung der Mutter sollte nicht erforderlich sein, die sollte aber daüber informiert werden, dass ein Test gemacht wird. Ich finde sie hat ein Recht darauf zu erfahren, dass der Vater des Kindes ihr einen solchen Betrug zutraut. Auch aus Kostengründen hätte die Vorabinformation Vorteile, denn wenn eine Mutter weiss, dass ihr Betrug auffliegen wird und sie gesteht, dann kann man sich den teuren Test und teure Gerichtsverfahren sparen. Ich persönlich würde einen ganz anderen Ansatz bevorzugen um das Problem der Kuckuckskinder (sollen ja immerhin 10 % sein) zu reduzieren. Die Mütter die einen falschen Vater angeben sollten dazu verurteilt werden sämtlichen gezahlten Unterhalt an den vermeintlichen Vater zurückzuzahlen und dazu noch Schadensersatz für die seelischen Schäden die sowohl beim Mann als auch beim Kind entstanden sind. Das würde vielleicht so manche Frau davon abhalten ein Kind unterzuschieben. |
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# 11 | |
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ein kleines bisschen böse
Registriert seit: Jan 2007
Beiträge: 100
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Zitat:
Ich finde der Mann sollte heimlich einen Vaterschaftstest durchführen können ohne Strafen befürchten zu müssen. So kann er überprüfen, ob das Kind von ihm stammt ohne seine Beziehung zu riskieren. Sollte sich dann herausstellen, dass sein Verdacht nicht gerechtfertigt war, dann kann er immer noch im stillen Kämmerlein Abbitte leisten und schweigen -> Resultat: Die Familie kann ihr Leben ohne Beeinträchtigung fortsetzen. Ich finde "potentiellen" Vätern sollte es, wenn sie schon eine (fast) lebenslange Verpflichtung eingehen, wenigstens zugestanden werden, dass sie auch Gewissheit haben und wirklich ihre Nachkommen versorgen. Man könnte bei einem negativen Ergebnis des Vaterschaftstests dann vor den deutschen Behörden einfach behaupten, man hätte sich mit der Frau wegen dem Kind gestritten, und sie hätte dann im Eifer des Gefechts "Es ist ja eh nicht dein Kind". geschrien, was natürlich Zweifel geweckt hätte. Dann soll erstmal jemand das Gegenteil beweisen. Natürlich nur ein rein hypothetisches Gedankenexperiment MfG |
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# 12 |
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Mitglied
Registriert seit: Oct 2006
Beiträge: 123
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Kann mich nur anschließen!
Ein Seitensprung ist unter Umständen verzeihlich, ein Seitensprung mit Ergebnis allerdings nicht. Wenn ich mich für ein Kind aufopfere, dann muss es von mir sein, oder ich wissen, dass es nicht von mir ist, es aber aus Liebe zu einer Frau als das Meinige akzeptiere. Ein Kind ist keine Sache und schon garkeine Lebensaufgabe... ein Kind, ein Neugeborenes ist ein Lebensinhalt. Frauen sind so absolut in ihren Ausführungen, wenn über genau dieses Thema diskutiert wird... wenn "mein Kind" nicht von mir ist, kann dieses kleine Wesen nichts dafür, aber die Frau hat sich als unwürdig erwiesen Teil meines Lebens zu sein. Gut genug ein Kind aufzuziehen (die mit Abstand schwierigste und verantwortungsvollste Aufgabe welche man mir stellen könnte) bin ich aufeinmal? Im Leben kann man nicht Alles haben, einen Menschen der Geborgenheit gibt und einen der situationsabhängig gut genug war, wahrscheinlich sogar noch unbeabischtigt, als Vater herzuhalten... das geht nicht! Wenn mein Kind geboren wird, werde ich einen solchen Test machen, nicht weil ich meiner Frau misstraue, nicht weil... keine Ahnung was man für Gründe kreiert um dieses Verhalten mit einem Negativ-Touch zu versehen; ich tue es für mich und mein Kind, um mir selbst zu bestätigen das ich bisher soviel nicht falsch gemacht haben kann, viele Entscheidungen in meinem Leben richtig waren, einfach eine Absicherung die mir Zeigt, dass der kommende Weg mein... Nein! vielmehr unser Weg sein wird. Vielleicht möchte ich auch einfach Schwarz auf Weiß haben, dass dieses lebendige Wesen, so unglaublich es scheinen mag, "Wir(Frau+Ich)" ist. Werde ich meiner Frau davon erzähen? Nein! Werde ich meinem Kind irgendwann davon erzählen? Nein! Werden beide davon provitieren, dass jedesmal wenn sie mich anschauen, meine Augen glänzen und sie sich noch gewisser sein können, dass ich alles tun werde um uns zu erhalten? Ja! |
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# 13 |
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Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 153
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Ich spühre bei der ganzen Firma ein gewissen unbehangen. Ich habe nichts gegen Vaterschaftstest.. die sollten finde ich immer erlaubt sein. Aber mit der DNA kann man auch deutlich mehr machen ^^' da habe ich ein etwas ungutes Gefühl... vor allem wenn das Labor außerhalb der Hohheitsrechte liegt.
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# 14 |
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Mitglied
Registriert seit: Nov 2006
Beiträge: 57
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700€??? Das gibts auch günstiger.
FINGER WEG VON GOOGLE!!! Die sammeln mir für meinen Geschmack ein wenig viel. George Orwell läßt grüßen. |
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# 15 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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