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Licher
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
1a. Koch als MP wollen die Hessen nicht mehr.
1b. An Koch führt in der hessischen CDU kein Weg vorbei.
2a. Die FDP wird keine Leihstimmen von der CDU erhalten und wieder hinter die Grünen zurückfallen.
2b. Die FDP ist als Mehrheitsbeschafferin fragwürdiger geworden.
3a. Am grundsätzlichen Kräfteverhältnis wird sich voraussichtlich nichts ändern.
3b. Die SPD wird nach den Beck'schen Versuchsballons (Ypsilantis Wahl zur MP mit Linke-Stimmen kein Tabu mehr) kein Problem mit einer durch die Linke geduldeten Regierung mit den Grünen haben.

Bei großzügiger Auslegung sind 2 deiner 6 Punkte zutreffend. 2 von 6 ~ 33%, Schulnote: 5 - 6.

Zitat:
Neuwahlen wollen die Deutschen ganz sicher nicht und sie reagieren sehr allergisch darauf, wenn jemand einfach mal aus persönlichen Gründen den Bundestag auflösen lässt.

Auch falsch. Durch diesen 'Schachzug' hätte ein Herr der SPD fast einen Sensationssieg errungen.

Zitat:
Hier gehts nicht um Beck vs. Merkel, sondern es stellen sich Parteien zur Wahl.

Und das glaubt doch hoffentlich keiner? Wer das glaubt ist wirklich sehr naiv...

Sollte Beck wirklich antreten, gibt's ein Debakel.
Alt 23. 02. 2008, 16:48 Licher is offline #851
ce2001
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von PeterPanter 
Koch als MP wollen die Hessen nicht mehr.
Die fragwürdige Frau Y wollen allerdings noch weniger Hessen zur MP.
Alt 23. 02. 2008, 16:56 ce2001 is offline #852
Ökopax
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von Game Boy 
Die SPD Frau in Hessen wird bestimmt Minister, weil alle Politiker Machtgeil sind.
Alle außer der Lichtgestalt Oskar, nicht wahr?
Übrigens möchte Frau Ypsilanti Ministerpräsidentin werden.
Zitat:
Zitat von Game Boy 
Wir mussen endlich was neues ausprobieren, dass Alte hat ausgedient und ist verbraucht. Mit dem neuen gibt es hoffnung auf dauerhaft besserung.
Nix gegen die "Linke", aber: Du wirst doch den Oskar nicht als einen Repräsentanten des "Neuen", sehen wollen! Der will den Sozialstaat der 1960er bis 1980er Jahre zurück haben, der aber blöderweise spätestens seit den 1980ern nur noch auf Pump finanziert wurde. Oskar kann Reformen ganz prima blockieren, er macht aber auch keine bessere. Ein Rot-Kohl gewissermaßen.
Oskar-Bashing ist am Thema vorbei? Richtig, aber Oskar-Werbung nicht minder. Also zurück zum eigentlichen Thema: FDP-Bashing
Da sich die FDP offenbar pudelwohl fühlt an der kurzen Leine ihres Herrchens Koch, ist nun mal ein extrarot toleriertes Rot-Grün eine Alternative wie jede andere, über die sich zu beschweren die Freidemokraten keinen Grund haben; sie könnten es verhindern, wenn sie das nötige Maß Verantwortungsbewusstsein besäßen. Und in der CDU wird sich vermutlich erst nach der Hamburg-Wahl rumsprechen, dass der Kalte Krieg vorbei ist.
Alt 23. 02. 2008, 17:15 Ökopax is offline #853
Der Rebell
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Dieses Geschrei wegen der angeblichen Kommunisten, die jemanden zum Ministerpräsidenten wählen könnte sich bitter rächen, wenn ein östlicher CDU-Kandidat bei seiner Wahl mal die Stimmen der NPD bekommt. Natürlich könnte er dagegen genauso wenig machen wie jetzt ein SPD-Kandidat gegen Linke-Stimmen.

Aber was solls? Argumente von Wahlkämpern sind sowieso kaum zu ertragen.

(Bitte weiterlesen im BILD-Thread. )
Alt 23. 02. 2008, 17:32 Der Rebell is offline #854
Habek
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Der Unterschied zu den Linken ist in dem Fall doch, dass die Partei nur zu sehr kleinen Teilen kommunistisch ist, während in der NPD nur Braune sitzen.

Ob Sarah Wagenknecht auf Dauer den Einzug ins Parlament schafft, ist fraglich.

Dass die NPD ihn schafft, ist eine Befürchtung, die leider immer wieder wahr wird.
Alt 23. 02. 2008, 17:37 Habek is offline #855
igita
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Habek du hast meine Frage immernoch nicht beantwortet.

WIe soll eine 30 Stundenwoche funktionieren?



Zitat:
Zitat:
Dann zeig mir doch wo diese Sachen stehen. Ich sehe sie nicht.


Im FDP-Parteiprogramm.

Zeigen. NIcht behaupten.

Zitat:
Zitat:
Den mit dem Abbau des Sozialstaats oder den mit der Steuersenkung für die Oberschicht?

Allein das 15, 25, 35 Steuersystem ist schon einer der größeren Belege. Den Rest kannst du dir selbst suchen.

Hast du dir meinen Link durchgelesen. Da steht der Finanzierungsplan. Aber ohne Belege einfach draufhauen ohne Sinn und Verstand. Darin bist du Spitze.

Aber hier nur für dich nocheinmal.
http://www.hermann-otto-solms.de/fil...uer-2005-1.pdf
ab Seite 170.

Zitat:
Zitat:
Bring Belege, sonst lass solche Äußerungen, die nur Halbwahrheiten sind.

Welche?

Den mit dem Abbau des Sozialstaats oder den mit der Steuersenkung für die Oberschicht?


Bring doch einfach mal Argumente
und verweise nicht immer auf ein Parteiprgramm, dass du nicht kennst.
Ich behaupte du hast keine Ahnung sonst würdest du mal eine eigene Meinung scheiben und nicht Belege anführen die keine sind.

Zitat:
Die Linke wird bestimmt zur dritten grossen Kraft in Deutschland werden, irgendwann mit so 20 % im Bundestag. Wir mussen endlich was neues ausprobieren, dass Alte hat ausgedient und ist verbraucht. Mit dem neuen gibt es hoffnung auf dauerhaft besserung.

Da muss ich dir widersprechen.
Die Linke steht für vieles aber für Besserung nicht.
Der größte Jobkiller der deutschen Geschichte war die 35 Stunden Woche. Die Linke will nun die 30 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich.
DIe Linke will Wohlstand verteilen. Aber vergisst, dass man ihn auch erarbeiten muss.
Wer mit der Linken hofft, dass es uns bald besser gehen wird, der glaubt auch, dass der Tod irgendwann heilbar ist.

Zitat:
FDP-Bashing
Da sich die FDP offenbar pudelwohl fühlt an der kurzen Leine ihres Herrchens Koch, ist nun mal ein extrarot toleriertes Rot-Grün eine Alternative wie jede andere, über die sich zu beschweren die Freidemokraten keinen Grund haben; sie könnten es verhindern, wenn sie das nötige Maß Verantwortungsbewusstsein besäßen. Und in der CDU wird sich vermutlich erst nach der Hamburg-Wahl rumsprechen, dass der Kalte Krieg vorbei ist

Grünen- Bashing sollte eher das Thema sein.
Komisch, dass jeder auf der FDP herumreitet, weil sie ihr Wahlversprechen hält.
Die Grünen könnte doch auch ja zu Jamaika sagen, aber sie fühlen sihc offenbar pudelwohl an der Leine ihres Frauchens Ypsilanti.
Da sagt aber keiner von euch etwas.
Die FDP kann nicht mit einer Frau Ypsilanti zusammenarbeiten und einer SPD die Linker ist als der rechte Flügel der LinksparteiSED.
Wie soll dies funktionieren, wenn wir in allen wichtigen Fragen unterschiedliche Meinugen haben?
Alt 23. 02. 2008, 18:27 igita is online now #856
Habek
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
WIe soll eine 30 Stundenwoche funktionieren?
Schau doch einfach mal bei Google nach den entsprechenden Plänen.

Oder frag den Rebellen und Lordpiccolo

Nur weil ich einer Partei sehr positiv gegenüber stehe, kenne ich noch lange nicht alle Finanzierungspläne und stehe auch nicht hinter allem.
Zitat:
eigen. NIcht behaupten.
Ich soll dir das FDP-Parteiprogramm zeigen? Ich dachte, du kennst es?
Zitat:
Hast du dir meinen Link durchgelesen. Da steht der Finanzierungsplan. Aber ohne Belege einfach draufhauen ohne Sinn und Verstand. Darin bist du Spitze.

Aber hier nur für dich nocheinmal.
Nur weil die Finanzierung funktioniert, heißt es noch lange nicht, dass sie gut oder gerecht ist?
Zitat:
Den mit dem Abbau des Sozialstaats oder den mit der Steuersenkung für die Oberschicht?
Herrgott, allein das Steuersystem spricht doch Bände.
Zitat:
DIe Linke will Wohlstand verteilen. Aber vergisst, dass man ihn auch erarbeiten muss.
Einen längst existierenden Wohlstand muss man erarbeiten? Wieso?
Zitat:
Die Grünen könnte doch auch ja zu Jamaika sagen, aber sie fühlen sihc offenbar pudelwohl an der Leine ihres Frauchens Ypsilanti.
In der Spitze der Grünen gibt es auch viele neoliberale, aber die wissen, dass sie sich die Wähler endgültig vergraulen, wenn sie sich durch ein Bündnis mit der FDP offen dazu bekennen.

Wird nix.
Alt 23. 02. 2008, 18:34 Habek is offline #857
ce2001
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von verifyme 
Dieses Geschrei wegen der angeblichen Kommunisten, die jemanden zum Ministerpräsidenten wählen könnte sich bitter rächen, wenn ein östlicher CDU-Kandidat bei seiner Wahl mal die Stimmen der NPD bekommt. Natürlich könnte er dagegen genauso wenig machen wie jetzt ein SPD-Kandidat gegen Linke-Stimmen.

Schön zu sehen, dass du endlich keine fadenscheinige Differenzierung mehr zwischen Rechts- und Linksextremen vornimmst.

Radikales Gesindel bleibt radikales Gesindel. Welche kranke Ideologie dahinter steht ist letztlich unerheblich.

Weiter so.

Zitat:
Zitat von igita 
Habek du hast meine Frage immernoch nicht beantwortet. Wie soll eine 30 Stundenwoche funktionieren?
Wie soll das Jungchen dir eine Antwort geben können? Die 30 Stunde Woche funktioniert nicht, das weiß jeder, der klar denken kann.
Alt 23. 02. 2008, 18:50 ce2001 is offline #858
Habek
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Wieso redest du anfangs von Links- und Rechtsextremen und jetzt auf einmal von Radikalen?
Zitat:
ie soll das Jungchen dir eine Antwort geben können? Die 30 Stunde Woche funktioniert nicht, das weiß jeder, der klar denken kann.
Blubb.
Alt 23. 02. 2008, 18:52 Habek is offline #859
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von Habek 
Wieso redest du anfangs von Links- und Rechtsextremen und jetzt auf einmal von Radikalen?

Offenbar ist dir nicht bekannt, dass die Begriffe Radikalismus und Extremismus in der politischen Sprache häufig synonym verwendet werden. Dies geschieht aufgrund der schwierigen Abgrenzung zwischen Radikalen und Extremen.

Hast du das jetzt verstanden?
Alt 23. 02. 2008, 19:00 ce2001 is offline #860
Habek
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

In deinem Fall wohl eher, um etwas Kommunistenhatz zu betreiben.

Radikal sein ist durchaus zulässig, während extrem sein das eben nicht ist.
Alt 23. 02. 2008, 19:05 Habek is offline #861
ce2001
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von Habek 
Radikal sein ist durchaus zulässig, während extrem sein das eben nicht ist.
Hmm, sehr theoretisch. In der Realität ist es doch eher so:

a) Die Extremen bedienen sich radikaler Methoden.
b) Radikale vertreten fast immer extreme Positionen.
Alt 23. 02. 2008, 19:14 ce2001 is offline #862
Ökopax
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von ce2001 
Schön zu sehen, dass du endlich keine fadenscheinige Differenzierung mehr zwischen Rechts- und Linksextremen vornimmst.

Radikales Gesindel bleibt radikales Gesindel. Welche kranke Ideologie dahinter steht ist letztlich unerheblich.

Falls Du ein paar Unterschiede übesehen haben solltest:
1)Die Linksextremisten haben in D schon lange Keinen mehr umgebracht.
2)Die Linksextremisten arbeiten meines Wissens im Gegensatz zur NPD nicht mit Gewohnheitskriminellen zusammen.
3)Die Linksextremisten haben - großteils- eine schrecklich naive, aber nicht menschenverachtende Utopie.
4)Die Linksextremisten sind in D - auch nach der Hessen-Wahl - eine zu vernachlässigende Randerscheinung. Beim Gros der "Linkspartei"-Aktivisten handelt es sich ideologisch immer noch um Sozialdemokraten.
Alt 23. 02. 2008, 19:16 Ökopax is offline #863
Habek
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Hmm, sehr theoretisch. In der Realität ist es doch eher so:

a) Die Extremen bedienen sich radikaler Methoden.
b) Radikale vertreten fast immer extreme Positionen.
Schön, dass du eine Einordnung gemacht hast.

Die Radikalen können aber keine extremistischen Positionen vertreten, da sie dann keine Radikalen, sondern Extremisten sind.

In der Linke sind die meisten ja nichtmal radikal.

Kommunisten sind radikal, aber nicht extremistisch. Jetzt kapiert?
Alt 23. 02. 2008, 19:19 Habek is offline #864
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von igita 
Die FDP kann nicht mit einer Frau Ypsilanti zusammenarbeiten und einer SPD die Linker ist als der rechte Flügel der LinksparteiSED.
Wie soll dies funktionieren, wenn wir in allen wichtigen Fragen unterschiedliche Meinugen haben?
Dafür hab ich sogar Verständnis. Uns Grünen gehts mit der besonders rechten hessischen CDU und ihrem Ausländer-Wahlkämpfer nicht anders. Und die CDU kann sich für die SPD-Linken bestimmt noch weniger erwärmen als Ihr. Keiner kann Euch zwingen, Eurem (kleinen) linksliberalen Flügel mehr Gewicht zu verleihen. ABER:
Dann beschwert Euch nicht, wenn die SPD nach einer anderen Lösung sucht. Mehr wollte ich trotz meiner gepfefferten Ausdrucksweise ja gar nicht sagen.
Alt 23. 02. 2008, 19:52 Ökopax is offline #865
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von Ökopax 
Dafür hab ich sogar Verständnis. Uns Grünen gehts mit der besonders rechten hessischen CDU und ihrem Ausländer-Wahlkämpfer nicht anders. Und die CDU kann sich für die SPD-Linken bestimmt noch weniger erwärmen als Ihr. Keiner kann Euch zwingen, Eurem (kleinen) linksliberalen Flügel mehr Gewicht zu verleihen. ABER:
Dann beschwert Euch nicht, wenn die SPD nach einer anderen Lösung sucht. Mehr wollte ich trotz meiner gepfefferten Ausdrucksweise ja gar nicht sagen.

Sehe ich genauso.
Der Wahlkampf der CDU war zu rechts und der SPD zu Links.
Daher geht Jamaika oder Ampel einfach nicht.
Bzw. Würden die Grünen Jamaika nicht überleben und wir eine Ampel nicht.
Der Schaden wäre einfach zu groß.
Als Mehrheitsbeschaffer für Ideologien, die nicht zusammenpassen können und sollten auch beide nicht dienen.

In Hamburg könnte ich mir Schwarz-Grün durchaus vorstellen, obwohl ich dies nätürlich mit aller Macht verhindern will.

Wir beschweren uns nicht über das Kommende ROT ROT GRÜNE Büdniss in Hessen. Wir nehmen nur Stellung dazu und heißen es nicht Gut.
Dies wird uns doch wohl zustehen.
Übrigens hat dies die SPD selbst zu verantworten, indem sie vorher die Linke als Partner ausschloss und nun eine Rolle Rückwärts macht. Dies darf man wohl noch ansprechen.
Ich persönlich würde mich auch sehr über diese Regierungskoaliton freuen.
Alt 23. 02. 2008, 20:41 igita is online now #866
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Ökopax und Habek: es bringt nichts einem chauvinistischem Dickkopf Vernunft beizubringen, zumal er zwischen Radikalismus und Extremismus nicht unterscheiden kann

Zitat:
Keiner kann Euch zwingen, Eurem (kleinen) linksliberalen Flügel mehr Gewicht zu verleihen.

Dachte die Jungdemokraten wären ausgestorben

Zitat:
Die FDP kann nicht mit einer Frau Ypsilanti zusammenarbeiten und einer SPD die Linker ist als der rechte Flügel der LinksparteiSED.

Du studierst also Politikwissenschaft

Zitat:
In Hamburg könnte ich mir Schwarz-Grün durchaus vorstellen, obwohl ich dies nätürlich mit aller Macht verhindern will.

Beide Parteien haben sehr sehr kleine Schnittmengen. Das wäre Selbstmord für GAL
Alt 23. 02. 2008, 20:45 LordPiccolo is offline #867
igita
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Du studierst also Politikwissenschaft

Ja immernoch.
So wie du Mr. Schwarz -Geld.
Alt 23. 02. 2008, 20:50 igita is online now #868
Habek
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Der Wahlkampf der CDU war zu rechts und der SPD zu Links.
Die Ausrichtungen von vor 30 Jahren herzubeten bringt irgendwie nichts, ne?

Der linke Flügel der SPD würde eine Koalition mit der FDP glücklicherweise nie mitmachen, genauso wie der verbliebene menschliche Flügel der Grünen das ebenfalls ablehnt.

Die FDP war noch nie Mehrheitsbeschaffer, sondern der CDU in der Wirtschaftspolitik stets sehr ähnlich.

Es werden auch sehr ähnliche Parolen gebraucht.
Zitat:
Wir beschweren uns nicht über das Kommende ROT ROT GRÜNE Büdniss in Hessen. Wir nehmen nur Stellung dazu und heißen es nicht Gut.
Die Behauptung einer "Zusammenarbeit mit dem Kommunisten" macht Herrn Westerwelle zu dem, was er für mich schon lange ist, nämlich einer Witzfigur.
Zitat:
Übrigens hat dies die SPD selbst zu verantworten, indem sie vorher die Linke als Partner ausschloss und nun eine Rolle Rückwärts macht. Dies darf man wohl noch ansprechen.
Wer redet von einer Koalition?
Alt 23. 02. 2008, 21:00 Habek is offline #869
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Schwarz-Geld sollte ein Synonym für Roland Koch werden und nicht für Schwarz-Gelb...wobei die FDP hatte damals die Möglichkeit, auf Empfehlung von Wolfgang Gerhardt, die Koalition wegen der Affäre zu verlassen...damals habe ich sogar gehofft, dass sie das tun wird....
Alt 23. 02. 2008, 21:01 LordPiccolo is offline #870
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Nenn mir eine Partei die keinen Spenden- oder sonstwie gearteten Skandal hatte!

MfG
achi.
Alt 23. 02. 2008, 21:03 achi is offline #871
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Das Perverse an der Affäre war doch, dass angeblich auch die Unterschriftenkampagne dadurch teilweise finanziert wurde
Alt 23. 02. 2008, 21:04 LordPiccolo is offline #872
Habek
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Es geht doch garnicht darum, ob eine Partei im Allgemeinen irgendwann einmal Dreck am Stecken hatte.

Verwerflich ist vielmehr, dass die Kochmütze einfach bewusst NICHT bei der Aufklärung mitgewirkt hat und bewusst Sachen verschwiegen hat, wobei sein Wahlkampf teilweise sogar durch illegale Mittel finanziert war.

Sowohl Heute als auch früher haben schon geringere Vergehen für einen Rücktritt gereicht.
Alt 23. 02. 2008, 21:08 Habek is offline #873
achi
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Naja, warum sollte eine Partei sonst irgendwo Schwarzgeld bunkern? Selbstverständlich will man den Wahlkampf damit finanzieren und sich vor den Mitbewerben einen Vorsprung verschaffen. Es ist aber leider traurige Realität, dass die CDU nicht die einzige Partei ist, die dies macht. Ob es nun die SPD, die FDP, die Linke oder die NPD ist, alle haben irgendwo ihre Skandale. Bei den einen (CDU und FDP) sind sie eher bekannt, bei den anderen (SPD, Die Linke) hat man es eher geschafft, sie aus der Berichterstattung und damit auch aus den Köpfen der Menschen herauszuhalten.

Nur die Grünen scheinen sich da ein wenig rauszuhalten, was sie ein Stück weit sympathischer macht. Die Regierungszeit von Roland Koch auf diese Unterschriftenaktion zu reduzieren führt aber nicht weit genug. Auch Helmut Schmidt hat Anfang der 1980er Jahre seinen Wahlkampf eben auch mit Schwarzgeldern bestritten.

Es sollte in diesem Fall auch für Roland Koch gelten, dass nur derjenige schuldig ist, dem seine Schuld auch zweifelsfrei nachgewiesen wurde. Dem ist scheinbar nicht so. Die Unschuldsvermutung hat auch für Personen aus dem gegnerischen Lager zu gelten, ob es einem nun passt oder nicht.

MfG
achi.
Alt 23. 02. 2008, 21:14 achi is offline #874
Neandertaler
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Re: Hessen VOR und NACH der Wahl

Zitat:
Zitat von verifyme 
Dieses Geschrei wegen der angeblichen Kommunisten, die jemanden zum Ministerpräsidenten wählen könnte sich bitter rächen, wenn ein östlicher CDU-Kandidat bei seiner Wahl mal die Stimmen der NPD bekommt. Natürlich könnte er dagegen genauso wenig machen wie jetzt ein SPD-Kandidat gegen Linke-Stimmen.

Du scheint mir eine Wahl mit einem letztinstanzlichen Gerichtsurteil zu verwechseln. Wenn letzteres "5 Jahre Knast" lautet, musst du brummen. Wenn erstere dir ein Ergebnis > 50% bringt, kannst du annehmen oder ablehnen.

Neandertaler
Alt 23. 02. 2008, 21:21 Neandertaler is offline #875