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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: 2nd Layer on DVD
Beiträge: 667
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Frage zu OS einer Produktionsmaschine
Hi !
Ich habe eine 20 Jahre alte Produktionsmaschine in der Firma die mit einem sogenannten "BOSS" Operating System läuft. Die HDD und Floppy ist via SCSI an der Maschine angeschlossen. Die HDD und Floppy werden andauernd def., deswegen möchte ich gerne auf zwei Compact Flash Karten umstellen !
Ich habe bereits zwei Cardreader, die von der Maschine erkannt werden.
Nur die CF-Karten werden nicht richtig erkannt.
Wenn ich eine SCSI-Festplatte einbaue und über die Anlagensoftware formatiere, wird eine z.B. 20GB-Platte mit 256MB formatiert.
Soweit kein Problem, da die erforderlichen Daten ca. 15 MB benötigen.
Ich habe auch ganz viele Daten mit 1 KB auf der Platte. Wenn ich nun diese Daten auf Floppy kopieren will, ist nach 244 Dateien ( 244 KB ) ende. Meldung :"Root directory full".
Wenn ich nun die Diskette in meinem Büro-Rechner reinsteckte sehe ich die 244 Dateien mit 244 KB, aber es sind noch immer 1,2 MB frei !!
Warum sagt meine Anlage das die disk voll ist ?
Kennt sich einer mit den div. Arten von Formatierungen aus ?
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28. 01. 2008, 22:13
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 91
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
Im Root kann nur eine bestimmte Anzahl von Dateien verwaltet werden.
Abhilfe: Verzeichnis erstellen und alle Dateien dort rein.
Gruß m.
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28. 01. 2008, 23:47
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#2
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Imperator
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Monaco
Beiträge: 31.321
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
unter FAT können max. 512 Einträge im Hauptverzeichnis stehen, allerdings nur bei Festplatten.
Bei einer 1.2MB FAT12 formatierten Diskette ist bei 224 Einträgen Schluss. Du muss zuerst ein Unterverzeichnis erstellen, dann kannst du alle Dateien kopieren.
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29. 01. 2008, 07:07
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#3
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: 2nd Layer on DVD
Beiträge: 667
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
Hi !
Danke für Eure Tipps !
Ich habe heute auf meinem Office-Pc einen Ordner auf der Diskette angelegt und wollte dann an der Maschine die Dateien hineinkopieren.
Denkste....
Das OS kennt keine Verzeichnise ! Man kann weder ein Verzeichnis anlegen noch in eines wechseln. Mit "HELP" werden alle Befehle angezeigt, jedoch ist keiner dabei um einen Ornder anzulegen.
Es ist auch auf der Festplatte kein Ordner, nur Dateien.
Hier ein paar Dinge zur Bedienung :
Die Festplatte heißt U0:, das Floppy U2:
Wenn ich die Festplatte formatieren will : "Harddiskformat U0:Labelname"
( max. 256 MB, Os benötigt ca. 20MB )
Die Software bootet mit einer "System.run"
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29. 01. 2008, 19:30
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 91
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
huu.. das is ja n ding.
Es gibt zwar ein BOSS Linux, aber das kommt, glaube ich, nicht in Frage.
Allerdings:
Zitat:
Die Festplatte heißt U0:, das Floppy U2:
Wenn ich die Festplatte formatieren will : "Harddiskformat U0:Labelname"
( max. 256 MB, Os benötigt ca. 20MB )
Die Software bootet mit einer "System.run"
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hört sich irgendwie dunkel nach AMIGA an.
Wenn es so sein sollte, dann wäre die Floppy natürlich mit einem DOS System falsch formatiert.
.. wirklich weiterhelfen kann ich Dir im Augenblick nicht.
Viel Glück
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29. 01. 2008, 22:41
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 692
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
Klingt für mich eher wie ein altes CDC-System... Na dann gute Nacht 
Die Leute, die da noch durchblick hatten, sind heute entweder in Rente oder ruhen in Frieden.
Gruß
Bakaroo
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29. 01. 2008, 23:15
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#6
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: /home/vmk
Beiträge: 15.402
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
Zitat:
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Zitat von massaschu
Allerdings:
hört sich irgendwie dunkel nach AMIGA an.
Wenn es so sein sollte, dann wäre die Floppy natürlich mit einem DOS System falsch formatiert.
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Amiga war FD0: bzw. da war der Name des Laufwerkes gleich der Datenträgername.
Shadow, hast du mehr Infos über das OS bzw. kannst du vielleicht sogar einen Herteller-Link posten?
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29. 01. 2008, 23:29
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#7
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: 2nd Layer on DVD
Beiträge: 667
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
Hier ein Link, glaube nur das man damit nichts anfangen kann:
http://www.appliedmaterials.com/prod...?menuID=12_4_7
Weitere Infos zu der Software ist schwierig, es ist eine Dos-ähnliche Oberfläche die mit einem Lightpen bedient wird.
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29. 01. 2008, 23:46
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#8
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Imperator
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Monaco
Beiträge: 31.321
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
BOSS ist die Abkürzung für "Basic Operating System Security", und wurde zur Steuerung von Minicomputern verwendet.
Wenn dieses Teil so alt ist, wird das Dateisystem noch keine Unterverzeichisse unterstützen. Erst mit MS-DOS 2.0 konnte man mit FAT auch Unterverzeichnisse verwalten.
Der Microprozessor dürfte ein Intel 8086/8088 oder Motorola 680xx sein. Das Betriebssystem könnte also DOS, AmigaOS(ComodoreOS V2, TOS) sein.
Das die Platte nur mit 256MB formatiert wird, liegt an der CHS Tabelle.
Normal sollte die Maschine über eine RS232(Serielle Schnittstelle) Anbindung verfügen zur Datenübertragung.
Die Maschine wird aber wahrscheinlich noch über eine eigene Programmierung arbeiten.
Dialog, Fanuk, Mazatrol, Sinumerik und was es sonst noch alles gibt.
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30. 01. 2008, 10:19
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#9
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jan 2000
Ort: 2nd Layer on DVD
Beiträge: 667
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Re: Frage zu OS einer Produktionsmaschine
Hi !
Das klingt ja interessant !
Kann ich diese Art der Formatierung auf einem anderen System ( normalen PC )nachvollziehen ?
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30. 01. 2008, 15:25
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#10
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