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Optimistische Melancholie
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Europa
Beiträge: 1.992
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Into the Wild
Etwas allgemeines zu Filmkritiken:
Filme sieht man sich an. Man ist mehr oder weniger begeistern, betitelt diese mit Attributen wie "wunderschön", "tolle Story" etc. Manchmal spricht man sogar von einem "Klassiker" und so weiter.
Für manche Menschen ist die Begeisterung für einen Filme nur so kurz, dass sie die Bezeichnung "Der Beste Film, den ich je in meinem Leben gesehen habe" alle 6 Monate neu vergeben können.
Nun zum Film:
Was soll ich also über Into The Wild sagen? Ich habe ihn vor ca. 10 Tagen in der englischen Sneak geshen...  , es gibt keine sündteuren Spezialeffekte. Keine Schockelemente. Gute Musik ist dabei. Ansonsten erzählt der Film die Geschichte eines naturbegeisterten jungen Mannes, und was er auf seiner Reise in sein Traumland (Alaska) erlebt. Mehr kann man fast nicht sagen, ohne zuviel zu verraten.
Seht ihn euch an. Und bringt Ruhe mit
Caleb
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29. 01. 2008, 20:33
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#1
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- deadhead -
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 909
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Re: Into the Wild
Hab den Film am Montag gesehen. Von den 10 Leuten die mit mir im Kino waren, war ich der Einzige der den Film ein wenig langweilig fand. Die Story hat mich einfach nicht angesprochen, die ganze Geschichte war mir etwas zu pathetisch. Zugegeben die Bilder und die Musik waren ok. Aber ich fand den Film einfach zu langamtig. 90min. anstatt 140 wären mehr als genug gewesen.
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30. 01. 2008, 08:04
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#2
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○■ÿøô׃↔
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 354
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Re: Into the Wild
hey...
da mich meine freundin auf den trip gebracht hat und der ost komplett von ed vedder is (bin pearl jam fan), hab ich mir einfach mal das buch besorgt und muß sagen, ich hab an einigen stellen echt nicht mehr gewußt, wie ich den typen einschätzen soll....einerseits ist seine tolstoi auffassung, sich allem materellem zu entziehen, ja verständlich, aber andererseits, der hass gegen seine eltern für mich nicht begreiflich....
und als er nicht mal seiner ach so geliebten schwester einen abschiedsbrief schreibt, war bei mir der ofen aus....
ich respektiere was er gemacht hat, aber das schicksal, was er seiner familie aufdrückt ist für mich nicht begreiflich und löst pure wut in mir aus....
ich freue mich aber trotzdem auf den film, weil das ganze in farbe und bunt zu sehen, mit der musik ist sicherlich den kinobesuch wert....
so denn R.I.P Alex Supertramp
mfg
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30. 01. 2008, 08:54
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#3
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- deadhead -
Registrierungsdatum: Oct 2004
Beiträge: 909
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Re: Into the Wild
Zitat:
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Zitat von Starfugger
ich respektiere was er gemacht hat, aber das schicksal, was er seiner familie aufdrückt ist für mich nicht begreiflich und löst pure wut in mir aus....
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Nicht nur seine Familie hat er so behandelt. Alle die ihm nahe standen hat er vor den Kopf gestossen. Ziemlicher Ego-Trip den der Junge durchgezogen hat.
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30. 01. 2008, 09:02
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#4
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Optimistische Melancholie
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Europa
Beiträge: 1.992
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Re: Into the Wild
Ego-Trip? Darüber lässt sich jetzt philosophieren. Wie weit muss man seine eigenen Interessen zurückstecken um es anderen recht zu machen?
Seine Eltern, insbesondere sein Vater waren nicht gerade einfühlsam oder tolerant. (Ja, ich weiss, keiner kann sagen wie es wirklich war, aber alles deutet darauf hin).
Er hat niemandem absichtlich verletzt, die meisten Menschen um ihn herum konnten nicht damit umgehen, dass jemand nicht nach Geld und Besitz strebt. Dass hat die Leute vor den Kopf gestoßen, aber nicht Alex.
Und wer ihm Egoismus unterstellt , oder meint er hätte seiner Familie absichtlich sein "Schicksal aufdrücken wollen" macht es sich sehr einfach und kann vielleicht die Gefühle und Gedanken von Alex nicht ganz nachvollziehen. Ich glaube Alex musste den Schnitt so radikal vollziehen, da ihn sonst die Sehnsucht nach seinem zuhause oder seiner Schwester zurück getrieben hätten und er nicht wirklich seinen Traum durchleben hätte können.
Wie gesagt, ich kann ja verstehen, wenn jemand die Einstellung mit Alex nicht teilt oder seine Reise nicht nachvollziehen kann. Aber sollte man sie doch respektieren.
Caleb
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02. 02. 2008, 14:39
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#5
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Demokrator
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 618
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Re: Into the Wild
ich fand den film wirklich beeindruckend,
er regte zum nachdenken an, war bildgewaltig und ich hatte nie so stark das gefühl, dass ich einen film gucke sondern vielmehr, dass die kamera läuft und alles aufnimmt wie es geschieht, ohne große einflüsse von außen (schwer zu beschreiben).
egoismus kann man ihm wohl auch kaum vorwerfen, seine eltern lebten ihm eine farce vor, seine ansichten der gesellschaft sind radikal aber in einem gewissen kern durchaus nachvollziehbar.
es gibt leute, die erzählen davon wie scheiße es ist und was getan werden sollte aber er tut es als einer der wenigen mit absoluter entschlossenheit auch.
entweder er sagt sich von der gesellschaft los oder nicht.
er wollte freiheit und die konnte er nicht bekommen wenn er sich mit allen dingen belastet.
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03. 02. 2008, 03:22
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#6
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 106
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Re: Into the Wild
Also ich hab ihn mir gestern angesehen. Und ich kann nur sagen : WAHNSINN !!!
Ein komplett ruhiger Film der wirklich zum Nachdenken anregt.
Die Bilder sind meisterlich und einfach einige Effekte ( wie Standbilder als er zurück in die Stadt wieder kommt ) sind berauschend und tragen zu der ganzen Atmosphäre des Films bei die einen einfach in einen Bann zieht. Ja klar ist der Film ziemlich lange aber trotzdem will man es doch diese Geschichte des Mannes sehen der alle Materiellen Dingen von sich weisen will und einfach nur das Leben zu geniessen.
Er verfolgt seine Ziele mit so einem Willen und tut alles dafür mit wenigen Dinge ( und auch keinem Geld ) Glücklich zu sein.
Also der Film ist einfach ein absoluter MUST SEE Film im Jahre 2008.
Mein Rating ist 10 von 10 für beeindruckende Bilder , Soundtrack und Regie/Story und Schauspieler !
Mein Ziel ist Alaska Alaska !!
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04. 02. 2008, 09:12
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#7
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.BERT
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 52
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Re: Into the Wild
Nachdem ich vor ca. 2 Jahren mit den Büchern Das Leben im Eis, Das Spitzbergen Experiment (beide Hauke Trinks) & Kinnvika 80 Grad Nord (by Marie Tieche) quasi zum 'Kältefan' geworden bin musste ich mir auch das Buch über Christopher McCandless, von Jon Krakauer - in die Wildnis - kaufen.
Leider hab ich den Film noch nicht gesehen & kann nur hoffen dass ich zu enttäuscht bin, denn meist sind die Filme schlechter als die Bücher.
Norr.Bert
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04. 02. 2008, 15:52
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#8
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Garfieldleser
Registrierungsdatum: Oct 2005
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 2.342
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Re: Into the Wild
Also der Film ist puhhh jaaaa
Die Botschaft ist bedenklich (einsamkeit der gesellschaft vorziehen, kann man wohl nur mit trauma), andererseits tut es vielen wohl gut ihre Konsumhaltung zu reflektieren.
Das Ende sorgte leider dafür das ich den ganzen film davor in einem neuen licht sah und mich mehrfach fragte welche szenen nun wohl alle dazugedichtet wurden und welche tatsächlich geschehen sind. -> beruht auf wahrem Ereignis != verfilmung eines realen Ereignisses.
Durchaus einmal sehenswert aber kein musthave=> 6/10
p.s.: kamera, schnitt, schauspieler ect. durchschnittlich, nur die musik war etwas besser.
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23. 03. 2008, 19:07
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#9
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Prepare
Registrierungsdatum: Nov 2005
Beiträge: 619
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Re: Into the Wild
leute im film wird er dargestellt als er in der wildnis bleiben will aber das stimmt nicht im film wurde nicht die SOS notiz gezeigt als er am sterben ist. er hat naemlich nen brief geschrieben wo drin stand dass er hilfe braucht weil er am verhungern ist. ausserdem war es kein versehen dass er die falsche blume da gegessen hat tz
trotztdem liebe ich FILM und BUCH
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28. 03. 2008, 21:40
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#10
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